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Ex-Lautrer

31.07.2015 - 09:17 Uhr
Ex-Lautrer |#7241
12.07.2022 - 15:22 Uhr
Zitat von Thisisit

Zitat von Pasi11

Zitat von DiaboloEagle

Noch niemand, der hier alles gegeben hat, ist mit Schimpf und Schande beim Abschied bedacht und weggejagt worden, zumindest von den Fans nicht, auch kein Klose ( dessen Ablöse zugegebenermassen ja nicht ganz unwichtig war ).


Da fallen mir spontan Willi Orban und Chris Löwe ein.

Willi Orban ist zu DEM Hassobjekt der Fanszene gewechselt. Damals noch innerhalb der Liga, als er zuvor klar sein Ziel Bundesliga geäußert hat. Für viele Fans war das Verrat.

Chris Löwe hat hier selbst Schuld, da er sich mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen unbeliebt gemacht hat.

Darüber hinaus findest du beim FCK aber immer relativ viele Stimmen, die einem wechselnden Spieler den Wechsel übel nehmen.

Neustes Beispiel Matheo Raab, der sich auf diversen Plattformen einiges anhören durfte.

Die Mentalität scheint leider die der beleidigten Leberwurst zu sein. Bringt jemand Topleistungen und wechselt dann, ist er ein Söldner. Bringt jemand keine Leistungen, ist man froh dass er weg ist.

Beim FCK gibt es nur Top oder Flop und nur der eigene Verein zählt. Wehe jemand wechselt freiwillig, dann wird er beschimpft, man wünscht ihm nur schlechtes und überhaupt war er ja gar nicht so gut (zuvor sah man ihn als besten Spieler im Kader).

Ausnahmen bestätigen die Regel. So zum Beispiel damals bei Heintz, Zimmer oder Sippel. Also Quasi die Homegrown Player, die zuvor über mehrere Saisons Leistung gebracht haben. Denen gönnt man einen Wechsel in der Regel.

Auch muss jede Saison mindestens ein Spieler durchs Dorf gejagt werden.

Irgendwie gehört das beim FCK zum guten Ton.


Das kannst und darfst du bitte nicht verallgemeinern. Das ist in meinen Augen eine kleine, aber laute pöbelnde Minderheit, die du bei allen Vereinen und nahezu bei allen gesellschaftlichen Themen findest und die rein aus Frust und Emotion heraus agieren. Die Frage ist halt, wie wir als Gros der Gesellschaft damit umgehen wollen: auf die Füße steigen oder versuchen zu ignorieren? Darauf gibt es keine einfache Antwort, finde ich.

•     •     •

FORZA FCK!!! Lautre ist widder do.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von YNWA68 am 12.07.2022 um 15:36 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#7242
12.07.2022 - 15:28 Uhr
Zitat von YNWA68

Zitat von Thisisit

Zitat von Pasi11

Zitat von DiaboloEagle

Noch niemand, der hier alles gegeben hat, ist mit Schimpf und Schande beim Abschied bedacht und weggejagt worden, zumindest von den Fans nicht, auch kein Klose ( dessen Ablöse zugegebenermassen ja nicht ganz unwichtig war ).


Da fallen mir spontan Willi Orban und Chris Löwe ein.

Willi Orban ist zu DEM Hassobjekt der Fanszene gewechselt. Damals noch innerhalb der Liga, als er zuvor klar sein Ziel Bundesliga geäußert hat. Für viele Fans war das Verrat.

Chris Löwe hat hier selbst Schuld, da er sich mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen unbeliebt gemacht hat.

Darüber hinaus findest du beim FCK aber immer relativ viele Stimmen, die einem wechselnden Spieler den Wechsel übel nehmen.

Neustes Beispiel Matheo Raab, der sich auf diversen Plattformen einiges anhören durfte.

Die Mentalität scheint leider die der beleidigten Leberwurst zu sein. Bringt jemand Topleistungen und wechselt dann, ist er ein Söldner. Bringt jemand keine Leistungen, ist man froh dass er weg ist.

Beim FCK gibt es nur Top oder Flop und nur der eigene Verein zählt. Wehe jemand wechselt freiwillig, dann wird er beschimpft, man wünscht ihm nur schlechtes und überhaupt war er ja gar nicht so gut (zuvor sah man ihn als besten Spieler im Kader).

Ausnahmen bestätigen die Regel. So zum Beispiel damals bei Heintz, Zimmer oder Sippel. Also Quasi die Homegrown Player, die zuvor über mehrere Saisons Leistung gebracht haben. Denen gönnt man einen Wechsel in der Regel.

Auch muss jede Saison mindestens ein Spieler durchs Dorf gejagt werden.

Irgendwie gehört das beim FCK zum guten Ton.


Das kannst und darfst du bitte nicht verallgemeinern. Das ist in meinen Augen eine kleine, aber laute pöbelnde Minderheit, die du bei allen gesellschaftlichen Themen findest und die rein aus Frust und Emotion heraus agieren. Die Frage ist halt, wie wir als Gros der Gesellschaft damit umgehen wollen: auf die Füße steigen oder versuchen zu ignorieren? Darauf gibt es keine einfache Antwort, finde ich.


Vor allem läuft das in anderen Vereinen nicht anders ab. Guck dir mal die Abgänge vom HSV an, wie die teilweise bombardiert werden. Bayern -> Lewandowski usw. Jeder Leistungsträger der nicht unbedingt zu einem klar besseren Verein wechselt, wird erstmal runtergemacht.

Das ist nunmal Social-Media, da kann jeder seinen Senf (ohne seine Identität preiszugeben zu müssen) dazu geben. Das hat aber nichts mit dem FCK zu tun, sondern ist leider die aktuelle Zeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasi11 am 12.07.2022 um 15:30 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#7243
12.07.2022 - 15:57 Uhr
Ich habe auch das Gefühl, dass ein Ruben Jenssen oder Markus Karl beispielsweise sehr viel mehr mit dem FCK mitfiebert als es ein Klose jemals getan hat. Spieler, die ohne Bezug zu uns kamen, nicht sehr lang da waren und für die die Zeit bei uns vermutlich auch nicht das jeweilige Karrierehighlight war und die dennoch gern nach Lautern ins Stadion kommen und über den FCK reden.

Bei einem Klose finde ich diese emotionale Distanz schon verwunderlich. Auch bei Orban fand ich es befremdlich, dass er etwa bei Flutlicht sitzend nicht wusste, dass sein damaliger Manager Schupp Teil der Meistermannschaft war. Von jemandem, der in KL geboren wurde und der alle Juniorenteams durchlaufen hat, würde ich schon erwarten, dass er die Mannschaftsbilder der Meister und Pokalsieger kennt und sich als Kind mit viel Ehrfurcht und dabei selbst von der eigenen Zukunft träumend diese Namen eingeprägt hat.

Jeder Mensch ist nun einmal anders, aber natürlich ist es befremdlich, wenn "auswärtige Söldner" selbst nach ihrer Karriere noch von "wir Lautrer" sprechen (siehe auch Idrissou, in dessen Vita wahrlich kein Mangel an Vereinszugehörigkeiten ersichtlich ist) und manche "Jungs aus der Kurve" so gar keinen Bezug mehr zu uns haben. Eventuell schmerzt es auch manche Fans, dass die gegenseitigen Empfindungen so signifikant auseinander laufen.

Aber kurz gesagt: Jeder emotionale Tweet eines Typen wie Ruben Jenssen wiegt das jahrelange Desinteresse eines Klose mehr als auf. Herkunft ist kein Verdienst und wer mit leuchtenden Augen von "seinem FCK" erzählt, gehört zu uns. Punkt.
Ex-Lautrer |#7244
12.07.2022 - 15:57 Uhr
Zitat von Thisisit
Zitat von Pasi11

Zitat von DiaboloEagle

Noch niemand, der hier alles gegeben hat, ist mit Schimpf und Schande beim Abschied bedacht und weggejagt worden, zumindest von den Fans nicht, auch kein Klose ( dessen Ablöse zugegebenermassen ja nicht ganz unwichtig war ).


Da fallen mir spontan Willi Orban und Chris Löwe ein.

Willi Orban ist zu DEM Hassobjekt der Fanszene gewechselt. Damals noch innerhalb der Liga, als er zuvor klar sein Ziel Bundesliga geäußert hat. Für viele Fans war das Verrat.

Chris Löwe hat hier selbst Schuld, da er sich mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen unbeliebt gemacht hat.

Darüber hinaus findest du beim FCK aber immer relativ viele Stimmen, die einem wechselnden Spieler den Wechsel übel nehmen.

Neustes Beispiel Matheo Raab, der sich auf diversen Plattformen einiges anhören durfte.

Die Mentalität scheint leider die der beleidigten Leberwurst zu sein. Bringt jemand Topleistungen und wechselt dann, ist er ein Söldner. Bringt jemand keine Leistungen, ist man froh dass er weg ist.

Beim FCK gibt es nur Top oder Flop und nur der eigene Verein zählt. Wehe jemand wechselt freiwillig, dann wird er beschimpft, man wünscht ihm nur schlechtes und überhaupt war er ja gar nicht so gut (zuvor sah man ihn als besten Spieler im Kader).

Ausnahmen bestätigen die Regel. So zum Beispiel damals bei Heintz, Zimmer oder Sippel. Also Quasi die Homegrown Player, die zuvor über mehrere Saisons Leistung gebracht haben. Denen gönnt man einen Wechsel in der Regel.

Auch muss jede Saison mindestens ein Spieler durchs Dorf gejagt werden.

Irgendwie gehört das beim FCK zum guten Ton.


Ok, das "noch nie" tausche ich in "kaum", dennoch ist es sehr selten und es kommt auch immer darauf an, was der jeweilige Spieler durch gewisse Aussagen und Verhaltensweisen, unabhängig von seiner Leistung dazu beigetragen hat, wie er letztendlich wahrgenommen und verabschiedet wurde, obige Aussagen sind dann aber auch recht allgemein gehalten, irgendwelche Krakehler gibt es immer, bei jedem Verein.
Wobei auch die Verabschiedungen von den Spielern durch den Verein früher auch mehr Niveau hatte, aber das gehört nicht hierher.
Ex-Lautrer |#7245
12.07.2022 - 16:21 Uhr
An den Klose-Aussagen sieht man in meinen Augen vor allen Dingen, dass manche Profis bzw. Ex-Profis letztlich die ganzen Geschichten und Stationen relativ unemotional als Job sehen, nicht mehr und nicht weniger. Was ja auch vollkommen in Ordnung ist, letztlich ist es nicht mehr als Business und genau aus dem Grund ist mir mittlerweile auch echt egal, wer sich noch an die Zeit bei uns erinnert oder nicht. Klar, so Geschichten wie bei Heintz, Zimmer, Sippel, Ruben Jenssen oder auch Josh Simpson, die sich auch heute noch gerne an den FCK erinnern sind schön, aber nicht die Regel.

Als Fan hängt man insgesamt halt einfach mehr an dem ganzen Verein plus Werdegang und so manche Spiele und deren Geschichten brennen sich ewig ein. Auch wenn die gerade angesprochene letzte Klose-Saison bei uns jetzt wahrlich keine sorgenfreie Zeit war, so gabs doch einige Highlights, an die ich mich noch erinnere, als wärs gestern gewesen:

- Das bordeauxrote Kappatrikot, was heute auch noch in meinem Schrank hängt und fast wie neu aussieht Cool

- Der einzige Bundesliga-Dreierpack von Miro beim FCK, als man ein 0:2 gegen Hertha noch in ein 4:2 drehte

- Tim Wieses unfassbare Leistung beim 1:0-Duselsieg gegen Stuttgart

- Der unfassbar wichtige Last-Minute-Siegtreffer von Stefan Malz im Kellerduell gegen Frankfurt

- Die Wasserschlacht am vorletzten Spieltag gegen Wolfsburg (würde mit den damaligen Platzverhältnissen heute kein Schiri der Welt mehr anpfeifen), als ein Sieg absolut Pflicht war. Lokvenc bringt uns in Führung, dann dreht Wolfsburg die Partie in zwei Minuten, dann wieder Lokvenc zum Ausgleich und als Schlusspunkt haut Nenad Bjelica einen direkten Freistoß in den Knick. War damals mit meinen Eltern auf einer Familienfeier in der Pfalz, beim 3:2 und Abpfiff hat der ganze Saal gebebt. grins

Ja bei dem Verein hat man schon so einiges mitgemacht, aber letztlich bleibt auch die Aussage von Milan Sasic hängen, der nach seinem Abschied mal gesagt hat: Die (Fans) sind dieser große Verein, wir kommen und gehen, einige früher, einige später, aber die bleiben.

•     •     •

Die Breite an der Spitze ist dichter geworden. (Berti Vogts)
Ex-Lautrer |#7246
12.07.2022 - 17:12 Uhr
Zitat von Lessi_FCK

An den Klose-Aussagen sieht man in meinen Augen vor allen Dingen, dass manche Profis bzw. Ex-Profis letztlich die ganzen Geschichten und Stationen relativ unemotional als Job sehen, nicht mehr und nicht weniger. Was ja auch vollkommen in Ordnung ist, letztlich ist es nicht mehr als Business und genau aus dem Grund ist mir mittlerweile auch echt egal, wer sich noch an die Zeit bei uns erinnert oder nicht. Klar, so Geschichten wie bei Heintz, Zimmer, Sippel, Ruben Jenssen oder auch Josh Simpson, die sich auch heute noch gerne an den FCK erinnern sind schön, aber nicht die Regel.

Sehr gute Analyse @Lessi_FCK !

Bei dieser Passage möchte ich noch hinzufügen, dass es in der Natur des Menschen liegt, dass der/die eine höchst emotional und die/der andere höchst unemotional ist. Und dazwischen liegen eben wieder alle möglichen Spektren zwischen dunkel- und hellgrau. Allerdings ist der Pfälzer von seiner Art her eher der 12.000-Watt-Mensch gegenüber dem doch eher unterkühlten Norddeutschen mit 40 Watt. Wobei ich auch dies schon ganz anders erlebt habe.

Und dass der gute Miro da eben ein wenig aus der Reihe fällt und eher rüberkommt wie eine 15-Watt-Birne in einer Turnhalle, ist dann eben die berühmte Ausnahme. Aber das ist eben so und niemand kann so einfach in eine Steckdose greifen, um sich die hier in der Pfalz notwendige Leuchtkraft zu holen. Miro Klose ist sicherlich das Gegenteil eines emotionalen Pfälzers. Ob es ihm daher leichter gefallen ist, den FCK nicht so tief in sein Herz einzugraben, ist natürlich reine Spekulation. Aber wenn es so ist bzw. war, dann war das eben so. Und manchmal ist es auch nicht die schlechteste Sache, wenn man sich von emotional heißen Dingen nicht so einfach vereinnahmen lässt.

Von daher, alles so in Ordnung. Kein Grund, hier ein Charaktertest-Fass aufzumachen. Punkt.

•     •     •

You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bahli77 am 12.07.2022 um 17:18 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#7247
12.07.2022 - 17:36 Uhr
Mir war Klose gerade deshalb sympathisch, weil er eben nicht so ein polternder Lautsprecher war wie andere. Ich gönne ihm auch sehr die persönliche Entwicklung vom im Handwerk ausgebildeten Feierabendfußballer mit Anfang 20 zum WM-Rekordtorschützen und mehrfachen deutschen Meister - das ist ohne Zweifel eine sehr beachtliche und äußerst ungewöhnliche Karriere. Ist auch okay, dass er nie zurückkam, wobei es sich 2011 und 2016 möglicherweise für beide Seiten angeboten hatte - er hat sich halt diametral zum FCK entwickelt.

Es wäre nur schön, wenn er seine fußballerischen Wurzeln nicht so ganz vergessen hätte.
Ex-Lautrer |#7248
12.07.2022 - 17:48 Uhr
Klose hatte eben bis er in der Nähe von Kusel gelandet war schon mehr von der Welt gesehen als viele FCK Fans in seinem Alter, die in Vereinsbettwäsche aufgezogen wurden. Der hat das FCK Gen einfach nicht in die Wiege bekommen. Dass er zur Ikonen Fritz Walter (der viel von dem jungen Stürmer Klose hielt) eine besondere Beziehung pflegte hängt vielleicht auch mit dem ähnlichen Charakter zusammen. Beides keine Lautsprecher. Aber für den Verein war er im Endeffekt Verhandlungsmasse oder einfach Humankapital. Hört sich nicht danach an, als müsste man da große sentimentale Gefühle entwickeln, auch wenn sich mancher Fan das wünschen würde.

Ich habe den Mensch Klose immer als grundehrlich wahrgenommen. Kein Phrasendrescher oder Schönredner. Dass der aber zum FCK eine völlig rationale und in keinster Weise gefühlsduselige Beziehung hat konnte man schon vor 20 Jahren ahnen. Das macht ihn aber nicht zu einem schlechteren Menschen.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Ex-Lautrer |#7249
12.07.2022 - 18:17 Uhr
Oha, da habe ich ja was losgetreten.

Dabei war es gar nicht meine Intention, hier das Klose-FCK-Binnenverhältnis auszubreiten.

Vielmehr vermittelte mir der Artikel einen recht eigenartigen Eindruck von Kloses Auftreten.

Auszüge wie:

"Und die österreichische Liga? "Habe ich mir schon ein bisschen angeschaut. Aber ehrlich gesagt nicht so viel, die italienische, spanische oder französische fand ich dann doch interessanter." Am besten würde er Salzburg kennen. "Aus den Spielen gegen die Bayern."

"Österreichische Klubkollegen fallen ihm auf die Schnelle keine ein."

"Ich darf jetzt da arbeiten, wo andere Urlaub machen."

"Nach dem Ende der Pressekonferenz war Miroslav Klose derjenige, der am schnellsten weg war."

Dazu der Jara-Spruch und die Jogging-Jacke für ein durchschnittliches Monatsnettogehalt.

... lässt ihn alles nicht sonderlich gut vorbereitet und sympathisch wirken.

•     •     •

"Stagnation ist Rückschritt" - Thomas Hengen (30.11.2023)
Ex-Lautrer |#7250
12.07.2022 - 19:01 Uhr
Marky von dbb, der in meinen Augen eine besondere Gabe hat mit Sprache Emotionen zu erzeugen, hat in einem Rückblick auf unseren Aufstieg auch noch einmal ein paar Worte zu Marco Antwerpen verloren.

Ungeachtet der dringenden Notwendigkeit, die ich zum Zeitpunkt vor der Relegation in einem Trainerwechsel gesehen habe - diesen Abschnitt hier kann ich voll und ganz unterschreiben.

Zitat von usernick
Antwerpen war eins mit dem FCK, vor allem in diesen letzten emotionalen Wochen, gefeiert von Tausenden bei Schweinespielen wie in Würzburg. Er erlebte den Betze-Wahnsinn an vorderster Front. Und mal ehrlich, wer konnte nach diesem himmelhoch jauchzenden Sieg über Saarbrücken noch einen klaren, kühlen Kopf bewahren? Unmöglich. Antwerpen hat den Staffelstab fast bis ins Ziel getragen. Mit letzter Kraft. Vielleicht konnte diese Mammut-Aufgabe, diese mission impossible, auch kein Einzelner bewältigen, vielleicht brauchte es dafür einfach zwei Cheftrainer. So will ich Antwerpen in Erinnerung behalten. Für mich ist er ein Held.

Insofern: dass wir am Freitag endlich wieder oberhalb dieser Schweineliga spielen dürfen, geht in großen Teilen auf deine Kappe - danke, Marco!
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