Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
31.10.2021 - 07:54 Uhr
Naja, jetzt ist bei Aachen zumindest Fuat Kilic zurück als Trainer. Dem traue ich zumindest die Wende zu. Gestern das Ergebnis gegen RWE hört sich auch erstmal nicht so schlecht an. Der Siegtreffer für RWE fiel erst in der Nachspielzeit.
Dennoch hoffe ich für die Alemannia, dass Bader dort schnell Geschichte sein wird.
Dennoch hoffe ich für die Alemannia, dass Bader dort schnell Geschichte sein wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasi11 am 31.10.2021 um 08:11 Uhr bearbeitet
31.10.2021 - 08:01 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Stimmt schon das Problem ist das solche Spieler, heute als Quertreiber gesehen werden. Sie kommen nicht damit klar auf der Bank zu sitzen und viele Trainer kommen mit solchen persönlichkeiten nicht mehr klar.
Da sie unbequem sind, und daß ist in einer Mannschaft nicht mehr gewünscht.
Wobei ich Antwerpen scheint auch mit solchen Typen klar zu kommen siehe Klingenburg der ja auch kein einfacher Spieler ist.
Von daher muss schon etwas mehr vorgefallen sein, das Pourie so ins Abseits geraten ist.
Aber wir sollten das Thema abhaken. Er ist nicht mehr unser Spieler und nicht mehr unser Problem.
Heute sollte man ihn keine Minute aus den Augen lassen, der ist bestimmt sehr sehr motiviert gegen uns zu treffen.
31.10.2021 - 09:21 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Naja, wenn man die Klappe übermäßig weit aufreißt, muss man halt auch entsprechend Leistung bringen.
Bei Sforza hat es daher auf höherem Niveau bei Bayern und in Italien dann ja auch nicht geklappt. Bei den anderen zwei kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie Quertreiber in der Mannschaft waren. Ist aber auch schon lange her.
31.10.2021 - 09:42 Uhr
Zitat von Keoma
Naja, wenn man die Klappe übermäßig weit aufreißt, muss man halt auch entsprechend Leistung bringen.
Bei Sforza hat es daher auf höherem Niveau bei Bayern und in Italien dann ja auch nicht geklappt. Bei den anderen zwei kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie Quertreiber in der Mannschaft waren. Ist aber auch schon lange her.
Zitat von Devil_till_Death
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.
Naja, wenn man die Klappe übermäßig weit aufreißt, muss man halt auch entsprechend Leistung bringen.
Bei Sforza hat es daher auf höherem Niveau bei Bayern und in Italien dann ja auch nicht geklappt. Bei den anderen zwei kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie Quertreiber in der Mannschaft waren. Ist aber auch schon lange her.
"Quertreiber" ist sowohl bei Sforza als auch bei Wuttke und Hotic das falsche Wort. Alle haben in Krisensituationen den Mund aufgemacht und Tacheles geredet, wenn der Erfolg gefährdet war. Und ich bin mir immer noch sicher, dass der FCK 2006 nicht abgestiegen wäre, hätte man Sforzas Warnungen ernst genommen und ihn nicht suspendiert. Der hatte gerade in Kaiserslautern immer ein sehr feines Gespür, wenn irgendwo Sand im Getriebe war. In Zeiten, in denen es lief, hast du auch nichts von ihm gehört - zumindest nichts Negatives. Bei ihm stand auch immer der Erfolg im Vordergrund und nicht sein Ego.
Bei Pourie ist das meines Erachtens anders. Bei ihm steht das Ego so stark im Vordergrund, dass es zwangsläufig zu Problemen mit ihm kommen muss. Wenn es in der Mannschaft läuft, er aber nicht spielt, wird es für jeden Trainer unbequem mit dem Ergebnis, dass der Erfolg auf dem Spiel steht. Und das dürfte bei Marco Antwerpen nicht anders gewesen sein. Wobei Antwerpen auch ein sehr feines Gespür für die Mannschaft hat. Und ein Marvin Pourie kann da nur Unruhe reinbringen.
31.10.2021 - 10:07 Uhr
Ob Narzissmus nun eine Persönlichkeitsstörung ist oder nur eine „besondere“ Wesenesart kann und darf trefflich diskutiert werden. aber die besonderen Eigenheiten des Narzissten sind hinlänglich beschrieben:
- Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung
- fehlendes Einfühlungsvermögen in andere Personen
- ausgeprägter Mangel Kritik an der eigenen Person zu akzeptieren, einhergehend mit der Unfähigkeit zur Selbstreflektion
Pourie hat seine Chance bekommen beim FCK, aber nicht genutzt. Sportlich mag das gepasst haben, aber besonders der dritte Spiegelpunkt war wohl und ist wohl, so zeigtest auch das Interview, eines der wesentlichen Hinderungsgründe, das der Mann länger irgendwo verweilen darf.
Und bitte nichts von „besonderem Charakter“ oder „Ecken und Kanten“. Eines der obersten Aufgaben von Vorgesetzten ist es, für eine ausreichende Team Hygiene zu sorgen. Und wenn eine Person ein permanenter Entzündungsherd für Probleme im Team ist, dann gehört er entfernt. Sonst hat der Vorgesetzte versagt und das Team zerfällt.
Aus meiner Sicht:
1.: alles richtig gemacht an dem Punkt, FCK!
2.: immer noch nichts dazu gelernt, Herr Pourie
Viele Grüße von der Galerie
Walldorf und Stadler
- Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung
- fehlendes Einfühlungsvermögen in andere Personen
- ausgeprägter Mangel Kritik an der eigenen Person zu akzeptieren, einhergehend mit der Unfähigkeit zur Selbstreflektion
Pourie hat seine Chance bekommen beim FCK, aber nicht genutzt. Sportlich mag das gepasst haben, aber besonders der dritte Spiegelpunkt war wohl und ist wohl, so zeigtest auch das Interview, eines der wesentlichen Hinderungsgründe, das der Mann länger irgendwo verweilen darf.
Und bitte nichts von „besonderem Charakter“ oder „Ecken und Kanten“. Eines der obersten Aufgaben von Vorgesetzten ist es, für eine ausreichende Team Hygiene zu sorgen. Und wenn eine Person ein permanenter Entzündungsherd für Probleme im Team ist, dann gehört er entfernt. Sonst hat der Vorgesetzte versagt und das Team zerfällt.
Aus meiner Sicht:
1.: alles richtig gemacht an dem Punkt, FCK!
2.: immer noch nichts dazu gelernt, Herr Pourie
Viele Grüße von der Galerie
Walldorf und Stadler
31.10.2021 - 10:18 Uhr
Zitat von bahli77
"Quertreiber" ist sowohl bei Sforza als auch bei Wuttke und Hotic das falsche Wort. Alle haben in Krisensituationen den Mund aufgemacht und Tacheles geredet, wenn der Erfolg gefährdet war.
"Quertreiber" ist sowohl bei Sforza als auch bei Wuttke und Hotic das falsche Wort. Alle haben in Krisensituationen den Mund aufgemacht und Tacheles geredet, wenn der Erfolg gefährdet war.
Wolfram Wuttke hat meines Wissens den Mund vor allem aufgemacht, um sich alkoholische Getränke zuzuführen. Ein Erfolgsmensch war der sicher nicht, denn vom Talent her hätte es für wesentlich mehr gereicht. Jemand wie Wuttke ist im heutigen Profigeschäft definitiv verloren.
Zu Hotic kann ich diesbezüglich wenig sagen. Der hat seine Leistung gebracht, war unangenehm bis grob unsportlich auf dem Platz, aber das waren andere, die heute Kultstatus genießen, auch. Ob der intern ein Mundaufmacher war, keine Ahnung.
Sforza hat Probleme meines Wissens immer sachlich angesprochen. Mir wäre neu, dass er sich gegenüber Mitspielern jemals ernsthaft respektlos verhalten hätte. In wie weit es richtig ist, beim Vorstand gegen einen überforderten Henke zu intervenieren oder Rehhagel öffentlich aufzufordern, Trainingsmethoden und Taktik zu modernisieren, kann man sicherlich diskutieren. Inhaltlich lag er meines Erachtens in beiden Punkten richtig, auch wenn Rehhagel seine Defizite durch seine Stärken problemlos kompensieren konnte.
Beste Grüße
Lullaby
31.10.2021 - 12:11 Uhr
Da ich selbst seit Jahrzehnten Teams leite, kann ich sehr gut abschätzen, was sich da gesellschaftlich geändert hat - die Domäne (Wissenschaft, Organisationsberatung, Fußball etc.) spielt dabei nicht die dominierende Rolle.
Dass heute das Team im Vordergrund steht, bedeutet keineswegs, dass "Ecken und Kanten" nicht mehr gefragt wären; auch "Führung" bleibt genauso wichtig wie früher. Was sich radikal geändert hat, sind die Modalitäten, in der diese Qualitäten und Funktionen für ein Team nutzbar gemacht werden können. Und da ist es in der Tat so, dass es für Egomanen immer schwieriger wird.
Emotionalität ist weiterin gefragt, ihr Heraussprudeln a'la Tourette-Syndrom aber keineswegs. Es kommt nicht nur darauf an, "die Wahrheit" zu sagen, sondern dies in sozial kompetenter und für Deine Kolleg:innen annehmbarer Weise zu tun. Wenn ich heute mit Menschen Anfang/Mitte 30 zusammenarbeite, merke ich immer, wie irritiert die sind, wenn man ihnen nicht in einer Weise entgegentritt, für die wir noch gar kein richtiges Vokabular haben: "höflich-korrekt" wäre passend, wenn es nicht so nach Spießigkeit, Aufgesetztheit und dem Verbergen der eigentlichen Gestimmtheit klingen würde. Das ist aber gar nicht gemeint. Aber gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung, Wertschätzung und Perspektivübernahme sind eben keine "Sekundär"- sondern Primärtugenden für kollaboratives Arbeiten. Auch darin kannst Du ein "echter Typ" sein, das bedeutet dann aber zum Beispiel nicht, sich so wie damals Ehrmann und Wagner gegenüber Klose im Kraftraum zu äußern. Das ist heute ein absolutes No Go - und zwar völlig zurecht und bedeutet überhaupt nicht, man dürfe sich nur noch aalglatt-angepasst verhalten.
Mit den "echten Tpen" von früher würde ich heute privat kein Bier mehr trinken gehen! Und mit denen, die das heute noch so inszenieren, erst recht nicht.
Was Sforza angeht, dürfte eher die Frage sein, ob er mit seiner Kritik mit offenem Visier oder hinterhältig-intrigant tuschelnd und Fäden ziehend umgegangen ist. Letzteres ist halt genauso ein No Go, intuitiv traue ich ihm ein solches Verhalten aber durchaus zu.
Heute steht das kollaborative Arbeiten im Team absolut im Vordergrund! Die Beiträge der einzelnen müssen ineinanderfließen: Der eine sagt "2 - 4 -6" und der nächste hat die Regel intuitiv verstanden und setzt die Aktion mit "8 - 10 - 12" fort. Keiner trommelt sich danach gegen die Brust, keiner küsst das Wappen, niemand läuft nach erzieltem Tor zum Jubel von seinen Mitspielern weg, sondern selbstverständlich zum Assistgeber und den anderen Mannschaftskameraden hin. Jeder weiß, dass er ohne die Kollegen nicht erfolgreich sein kann.
Alles super-neu? Nein, natürlich nicht. "11 Freunde müsst ihr sein" ging ja auch schon in diese Richtung. Der Unterschied ist vielleicht, dass das heute ein integraler Bestanteil des beruflichen Kompetenzprofils und nicht mehr so stark mit dem Privatleben verknüpft ist. Aber das weiß ich nicht wirklich.
Ich weiß diese Entwicklung sehr zu schätzen! Man könnte jetzt noch vieles dazu schreiben, wie sich das Führungsverhalten dadurch verändert hat, aber dann wird der Beitrag endgültig zu lang. Aber auch da geht es um respektvolle Kommunikation: Anschreien und Zusammenstauchen eines Kollegen wird von diesem auch von einem "Führungsspieler" (wie auch vom Trainerteam) keineswegs mehr so selbstverständlich hingenommen wie noch annodazumals - und zieht jetzt häufiger nachträgliche Aussprachen und auch Entschuldigungen nach sich. Der sozialkommunikative Preis für so etwas steigt einfach - und das ist auch gut so!
Wer glaubt, dies alles ginge auf Kosten der "Authentizität" sollte sich mal ganz kurz verinnerlichen, dass diese "Authentizität" immer lediglich das Recht des Stärkeren war. Alle anderen mussten immer schon "höflich" sein und durften das Maul nicht aufreißen. Vom Pausenhof bis zum Profi-Fußball.
Wenn Pourie das nicht rafft, dann kommt bei ihm halt so eine Wandervogel-Berufsbiographie bei raus, weil niemand ihn über längere Zeit im Team haben will. Im Gegensatz dazu habe ich bei Klinge durchaus den Eindruck, dass er da die Kurve noch rechtzeitig gekriegt hat und daher auch zunehmend in die Mannschaft integriert ist. Könnte mir bei ihm aber gut vorstellen, dass er da den Preis in Form von Aussprachen und notwendig werdenden Entschuldigungen gegenüber dem ein oder anderen Mannschaftskollegen in der jüngeren Vergangenheit auch schon mehrfach entrichten musste, sich aber im Endeffekt als lernfähig erwiesen hat.
Ich finde diesen Wertewandel sehr gut!
Dass heute das Team im Vordergrund steht, bedeutet keineswegs, dass "Ecken und Kanten" nicht mehr gefragt wären; auch "Führung" bleibt genauso wichtig wie früher. Was sich radikal geändert hat, sind die Modalitäten, in der diese Qualitäten und Funktionen für ein Team nutzbar gemacht werden können. Und da ist es in der Tat so, dass es für Egomanen immer schwieriger wird.
Emotionalität ist weiterin gefragt, ihr Heraussprudeln a'la Tourette-Syndrom aber keineswegs. Es kommt nicht nur darauf an, "die Wahrheit" zu sagen, sondern dies in sozial kompetenter und für Deine Kolleg:innen annehmbarer Weise zu tun. Wenn ich heute mit Menschen Anfang/Mitte 30 zusammenarbeite, merke ich immer, wie irritiert die sind, wenn man ihnen nicht in einer Weise entgegentritt, für die wir noch gar kein richtiges Vokabular haben: "höflich-korrekt" wäre passend, wenn es nicht so nach Spießigkeit, Aufgesetztheit und dem Verbergen der eigentlichen Gestimmtheit klingen würde. Das ist aber gar nicht gemeint. Aber gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung, Wertschätzung und Perspektivübernahme sind eben keine "Sekundär"- sondern Primärtugenden für kollaboratives Arbeiten. Auch darin kannst Du ein "echter Typ" sein, das bedeutet dann aber zum Beispiel nicht, sich so wie damals Ehrmann und Wagner gegenüber Klose im Kraftraum zu äußern. Das ist heute ein absolutes No Go - und zwar völlig zurecht und bedeutet überhaupt nicht, man dürfe sich nur noch aalglatt-angepasst verhalten.
Mit den "echten Tpen" von früher würde ich heute privat kein Bier mehr trinken gehen! Und mit denen, die das heute noch so inszenieren, erst recht nicht.
Was Sforza angeht, dürfte eher die Frage sein, ob er mit seiner Kritik mit offenem Visier oder hinterhältig-intrigant tuschelnd und Fäden ziehend umgegangen ist. Letzteres ist halt genauso ein No Go, intuitiv traue ich ihm ein solches Verhalten aber durchaus zu.
Heute steht das kollaborative Arbeiten im Team absolut im Vordergrund! Die Beiträge der einzelnen müssen ineinanderfließen: Der eine sagt "2 - 4 -6" und der nächste hat die Regel intuitiv verstanden und setzt die Aktion mit "8 - 10 - 12" fort. Keiner trommelt sich danach gegen die Brust, keiner küsst das Wappen, niemand läuft nach erzieltem Tor zum Jubel von seinen Mitspielern weg, sondern selbstverständlich zum Assistgeber und den anderen Mannschaftskameraden hin. Jeder weiß, dass er ohne die Kollegen nicht erfolgreich sein kann.
Alles super-neu? Nein, natürlich nicht. "11 Freunde müsst ihr sein" ging ja auch schon in diese Richtung. Der Unterschied ist vielleicht, dass das heute ein integraler Bestanteil des beruflichen Kompetenzprofils und nicht mehr so stark mit dem Privatleben verknüpft ist. Aber das weiß ich nicht wirklich.
Ich weiß diese Entwicklung sehr zu schätzen! Man könnte jetzt noch vieles dazu schreiben, wie sich das Führungsverhalten dadurch verändert hat, aber dann wird der Beitrag endgültig zu lang. Aber auch da geht es um respektvolle Kommunikation: Anschreien und Zusammenstauchen eines Kollegen wird von diesem auch von einem "Führungsspieler" (wie auch vom Trainerteam) keineswegs mehr so selbstverständlich hingenommen wie noch annodazumals - und zieht jetzt häufiger nachträgliche Aussprachen und auch Entschuldigungen nach sich. Der sozialkommunikative Preis für so etwas steigt einfach - und das ist auch gut so!
Wer glaubt, dies alles ginge auf Kosten der "Authentizität" sollte sich mal ganz kurz verinnerlichen, dass diese "Authentizität" immer lediglich das Recht des Stärkeren war. Alle anderen mussten immer schon "höflich" sein und durften das Maul nicht aufreißen. Vom Pausenhof bis zum Profi-Fußball.
Wenn Pourie das nicht rafft, dann kommt bei ihm halt so eine Wandervogel-Berufsbiographie bei raus, weil niemand ihn über längere Zeit im Team haben will. Im Gegensatz dazu habe ich bei Klinge durchaus den Eindruck, dass er da die Kurve noch rechtzeitig gekriegt hat und daher auch zunehmend in die Mannschaft integriert ist. Könnte mir bei ihm aber gut vorstellen, dass er da den Preis in Form von Aussprachen und notwendig werdenden Entschuldigungen gegenüber dem ein oder anderen Mannschaftskollegen in der jüngeren Vergangenheit auch schon mehrfach entrichten musste, sich aber im Endeffekt als lernfähig erwiesen hat.
Ich finde diesen Wertewandel sehr gut!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 31.10.2021 um 12:14 Uhr bearbeitet
31.10.2021 - 14:54 Uhr
SuPa Richie……geil. Freut mich für ihn.
31.10.2021 - 21:09 Uhr
Interessant für mich, dass Antwerpen das Thema Pourie auch nach dem Spiel im Interview recht schnell wegkommentiert, dafür aber Zimmer extrem angepisst war, dass ausgerechnet eben jener Pourie getroffen hat.
Da denke zumindest ich direkt wieder an das hier auch schon vielzitierte Mannschaftsklima.
Da denke zumindest ich direkt wieder an das hier auch schon vielzitierte Mannschaftsklima.
02.11.2021 - 00:27 Uhr
Zitat von LP_lunae
Interessant für mich, dass Antwerpen das Thema Pourie auch nach dem Spiel im Interview recht schnell wegkommentiert, dafür aber Zimmer extrem angepisst war, dass ausgerechnet eben jener Pourie getroffen hat.
Da denke zumindest ich direkt wieder an das hier auch schon vielzitierte Mannschaftsklima.
Interessant für mich, dass Antwerpen das Thema Pourie auch nach dem Spiel im Interview recht schnell wegkommentiert, dafür aber Zimmer extrem angepisst war, dass ausgerechnet eben jener Pourie getroffen hat.
Da denke zumindest ich direkt wieder an das hier auch schon vielzitierte Mannschaftsklima.
Antwerpen macht das clever. Pourie ist ja dafür bekannt, dass er Ansagen raushaut, hat er bei uns ja auch gemacht. Du hast halt ne Chance von 50/50 das es zutrifft. Bei uns hat er sich in die Nesseln gesetzt mit seinen Experten-Tipps in Würzburg hats halt mal für ihn geklappt. Beim nächsten mal wird er sich vermutlich wieder in die Nesseln setzen. So ist das halt mal im Leben.
Ich persönlich mag Pourie als Spieler, aber nicht für das was er manchmal von sich gibt, da würde ich mich persönlich deutlich mehr zurückhalten. Zumal manchmal weniger sagen bzw. nichts zu sagen mehr Gewicht hat, als wenn man da ein Mega-Fass aufmacht. Ich glaube auch nicht, dass Pourie ein wirklich schlechter Mensch ist, dass er jemand ist, mit dem man anecken kann durchaus. Aber auch dies hat manchmal seine Vorteile.
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