Ernst Middendorp - Lob & Kritik
14.03.2007 - 09:33 Uhr
02.05.2007 - 12:36 Uhr
die "verbrannte Erde" wurde nach seinem zweiten ENgagement hinterlassen, aber dafür war wohl mehr der Manager Herr Rüdiger Lamm verantwortlich. Von den Spielern her, für die er ja verantwortlich war, war die Hinterlassenschaft in Ordnung!
02.05.2007 - 20:43 Uhr
Irgendwann wird er an seiner zwischenmenschlichen Führungsschwäche scheitern, wann das sein wird kann ich nicht einschätzen, aber so schnell wie sich ein Herr Neururer abnutzt wird es bei ihm wohl nicht sein. Sein großes Plus ist die Akzeptanz im Umfeld, da spurten die Spieler schon mal etwas schneller, denn wer will es sich schon freiwillig verscherzen wenn man genau weiss dass der nicht gleich wieder rausgeschmissen wird. Auf der anderen Seite muss man ihm natürlich eingestehen dass er jedem eine Chance gibt sich über das Training anzubieten und dann auch wirklich die Leute bringt die Ihre Chance nutzen, ich sage nur Masmanidis, bisher total unmotiviert und zeigt nach etwas (völlig berechtigtem) Druck plötzlich Einsatz und Motivation und spielt auch noch gut. (unglaublich dass ich das als absoluter Masmanidis-Kritiker noch erleben darf ;) ) Neururer und Middendorp zu Vergleichen geht absolut nicht, dafür sind beide und auch deren Motivationsmethoden zu verschieden, auch wenn beide zeitweise zu asozialen verhaltensweisen neigen... Auch wenn ich Aufgrund eben dieser Verhaltensweisen sehr skeptisch gegenüber Middendorp bin, meinen Respekt hat er sich in den letzten Spielen gewinnen können, verschiedene Spieler brauchten anscheinend den Druck.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bielefelder am 02.05.2007 um 20:47 Uhr bearbeitet
03.05.2007 - 00:07 Uhr
ich fand Masmanidis nicht immer unmotiviert...aber bei Ernst darf er halt die Position spielen, die er kann. Bei TvH durfte er links oder Sturm spielen und er ist nun einmal ein Zehner der seinen Freiraum braucht. ich bin davon überzeugt wir werden noch viel Freude an ihm haben, wenn er erstmal wieder richtig Spielpraxis hat.
20.05.2007 - 13:22 Uhr
Middendorp: 1:2 auf Schalke folgte ein 2:1 in Mainz
Mit Trainer Ernst Middendorp stellte Arminia Bielefeld am Samstagabend nach Thomas von Heesen und Jonas Kamper bereits zum dritten Mal in dieser Saison den Studiogast im ZDF-Sportstudio.
Moderator Michael Steinbrecher hatte Midddendorp im Vorfeld zum "Trainer der Saison neben Armin Veh" gekürt. Entsprechend groß war das Pathos in seiner Anmoderation: "Ernst Middendorp kam, sah und rettete Arminia". Der so Gelobte nahm den Ball gekonnt auf und präsentierte sich in sympathischer Plauderlaune. Mit Sätzen wie "da muss man schon ein bisschen ***** isch sein" oder "der Wahnsinn hatte Erfolg" hatte er die Lacher im Studio und wohl auch vor den TV-Geräten rasch auf seiner Seite.
Gekonnt spielte er den einen oder anderen Doppelpass mit dem Moderator: "Für mich ist der Klassenerhalt mit Arminia wie ein Titel zu werten". Darauf Steinbrecher: "Dann gratuliere ich ihnen hiermit zur deutschen Meisterschaft". Richtig rund machte Middendorp seinen Auftritt schließlich, als er den Studiogast mit 2:1 an der legendären Torwand besiegte.
QUELLE: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5506
Mit Trainer Ernst Middendorp stellte Arminia Bielefeld am Samstagabend nach Thomas von Heesen und Jonas Kamper bereits zum dritten Mal in dieser Saison den Studiogast im ZDF-Sportstudio.
Moderator Michael Steinbrecher hatte Midddendorp im Vorfeld zum "Trainer der Saison neben Armin Veh" gekürt. Entsprechend groß war das Pathos in seiner Anmoderation: "Ernst Middendorp kam, sah und rettete Arminia". Der so Gelobte nahm den Ball gekonnt auf und präsentierte sich in sympathischer Plauderlaune. Mit Sätzen wie "da muss man schon ein bisschen ***** isch sein" oder "der Wahnsinn hatte Erfolg" hatte er die Lacher im Studio und wohl auch vor den TV-Geräten rasch auf seiner Seite.
Gekonnt spielte er den einen oder anderen Doppelpass mit dem Moderator: "Für mich ist der Klassenerhalt mit Arminia wie ein Titel zu werten". Darauf Steinbrecher: "Dann gratuliere ich ihnen hiermit zur deutschen Meisterschaft". Richtig rund machte Middendorp seinen Auftritt schließlich, als er den Studiogast mit 2:1 an der legendären Torwand besiegte.
QUELLE: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5506
22.05.2007 - 07:14 Uhr
Torwandschießen und Sympathie gewonnen
Middendorp im Sportstudio
Bielefeld (pep). Lächelnd, selbstkritisch und sympathisch präsentierte sich Ernst Middendorp den Zuschauern des Aktuellen Sportstudios am Samstagabend. Arminias Trainer machte eine gute Figur, nicht nur beim Torwandschießen, das er 2:1 (beide Treffer unten) gegen den Studiogast gewann.
Den "Ekel-Ernst" früherer Jahre, gebe er nur noch manchmal auf dem Feld, sagte Middendorp. "Ich habe das Geschäft lernen müssen und in den letzten Jahren einen Wandel vollzogen", erzählte er ZDF-Moderator Michael Steinbrecher, der in der Kürze der Zeit bemüht war, dem interessierten Publikum das Phänomen Middendorp näher zu bringen. Besonders neugierig war Steinbrecher darauf, wie es Middendorp gelungen war, Arminia wieder auf Kurs zu bringen.
Spieler wie den Nachwuchsmann Robert Tesche oder den schon aussortierten Tobias Rau aufzustellen seien Dinge, "die in keinem Fachbuch nachzulesen sind", räumte Middendorp ein. Er habe aber durch seine unorthodoxen Methoden und die direkte, manchmal etwas rüde Ansprache, Reaktionen bei seinen Spielern auslösen wollen. "Sie sollten mir beweisen, dass ich Unrecht habe", sagte Middendorp und verwies auf das Beispiel Mathias Hain, den er anders in Erinnerung gehabt hätte und der letztlich positiv reagiert habe.
Offen ging Middendorp auch mit seinem Führerscheinverlust um. "Darauf kann man nicht stolz sein. In dem Punkt habe ich sicherlich nicht als Vorbild gedient", meinte der DSC-Coach, der Steinbrechers These, dass Bundesliga-Trainer durchaus suchtgefährdet seien, unterstützte: "Da ist immer eine hohe Gefahr da."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Middendorp im Sportstudio
Bielefeld (pep). Lächelnd, selbstkritisch und sympathisch präsentierte sich Ernst Middendorp den Zuschauern des Aktuellen Sportstudios am Samstagabend. Arminias Trainer machte eine gute Figur, nicht nur beim Torwandschießen, das er 2:1 (beide Treffer unten) gegen den Studiogast gewann.
Den "Ekel-Ernst" früherer Jahre, gebe er nur noch manchmal auf dem Feld, sagte Middendorp. "Ich habe das Geschäft lernen müssen und in den letzten Jahren einen Wandel vollzogen", erzählte er ZDF-Moderator Michael Steinbrecher, der in der Kürze der Zeit bemüht war, dem interessierten Publikum das Phänomen Middendorp näher zu bringen. Besonders neugierig war Steinbrecher darauf, wie es Middendorp gelungen war, Arminia wieder auf Kurs zu bringen.
Spieler wie den Nachwuchsmann Robert Tesche oder den schon aussortierten Tobias Rau aufzustellen seien Dinge, "die in keinem Fachbuch nachzulesen sind", räumte Middendorp ein. Er habe aber durch seine unorthodoxen Methoden und die direkte, manchmal etwas rüde Ansprache, Reaktionen bei seinen Spielern auslösen wollen. "Sie sollten mir beweisen, dass ich Unrecht habe", sagte Middendorp und verwies auf das Beispiel Mathias Hain, den er anders in Erinnerung gehabt hätte und der letztlich positiv reagiert habe.
Offen ging Middendorp auch mit seinem Führerscheinverlust um. "Darauf kann man nicht stolz sein. In dem Punkt habe ich sicherlich nicht als Vorbild gedient", meinte der DSC-Coach, der Steinbrechers These, dass Bundesliga-Trainer durchaus suchtgefährdet seien, unterstützte: "Da ist immer eine hohe Gefahr da."
QUELLE: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
22.05.2007 - 11:23 Uhr
Arminia hält Middendorp
Seit 14. März 2007 hat Ernst Middendorp wieder das Sagen bei Arminia Bielefeld, sein derzeitiger Vertrag läuft über die abgelaufene Saison hinaus bis zum 30. Juni 2008. Der Kontrakt des Trainers bei den Ostwestfalen wird aber nun vorzeitig verlängert. Die genaue Vertragsdauer soll in einer Pressekonferenz heute noch bekanntgegeben werden.
Ernst Middendorp
Hat über 2008 hinaus das Sagen: Ernst Middendorp.
© dpa Zoomansicht
"Wir haben unser Ziel erreicht, wenn man es von Mitte März bis jetzt sieht, können wir mit den Punkten zufrieden sein", hatte sich der Fußballlehrer nach dem Saisonfinale auf Schalke (1:2) geäußert. Zufrieden ist man bei der Arminia auch mit seiner Arbeit. Der Coach, der bereits von 1988 bis 1990 und von 1994 bis 1998 für den DSC verantwortlich zeichnete, wird einen neuen Vertrag über den 30. Juni 2008 hinaus erhalten.
Der 48-Jährige, der von den Arminen-Fans vor einigen Jahren zum "Trainer des Jahrhunderts" in Bielefeld gewählt wurde, hatte den abstiegsgefährdeten Bundesligisten im März von Frank Geideck übernommen, der nach dem Rücktritt von Thomas von Heesen in die Cheftrainer-Rolle gerutscht war. Geideck wurde wieder Assistent, Middendorp übernahm und führte die Mannschaft mit vier Siegen in Folge (30. bis 33. Spieltag) zum Klassenerhalt. Mit der Niederlage in Gelsenkirchen wurde ein Vereinsrekord mit fünf Dreiern in Folge verpasst.
Quelle:
http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/365988/
Seit 14. März 2007 hat Ernst Middendorp wieder das Sagen bei Arminia Bielefeld, sein derzeitiger Vertrag läuft über die abgelaufene Saison hinaus bis zum 30. Juni 2008. Der Kontrakt des Trainers bei den Ostwestfalen wird aber nun vorzeitig verlängert. Die genaue Vertragsdauer soll in einer Pressekonferenz heute noch bekanntgegeben werden.
Ernst Middendorp
Hat über 2008 hinaus das Sagen: Ernst Middendorp.
© dpa Zoomansicht
"Wir haben unser Ziel erreicht, wenn man es von Mitte März bis jetzt sieht, können wir mit den Punkten zufrieden sein", hatte sich der Fußballlehrer nach dem Saisonfinale auf Schalke (1:2) geäußert. Zufrieden ist man bei der Arminia auch mit seiner Arbeit. Der Coach, der bereits von 1988 bis 1990 und von 1994 bis 1998 für den DSC verantwortlich zeichnete, wird einen neuen Vertrag über den 30. Juni 2008 hinaus erhalten.
Der 48-Jährige, der von den Arminen-Fans vor einigen Jahren zum "Trainer des Jahrhunderts" in Bielefeld gewählt wurde, hatte den abstiegsgefährdeten Bundesligisten im März von Frank Geideck übernommen, der nach dem Rücktritt von Thomas von Heesen in die Cheftrainer-Rolle gerutscht war. Geideck wurde wieder Assistent, Middendorp übernahm und führte die Mannschaft mit vier Siegen in Folge (30. bis 33. Spieltag) zum Klassenerhalt. Mit der Niederlage in Gelsenkirchen wurde ein Vereinsrekord mit fünf Dreiern in Folge verpasst.
Quelle:
http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/365988/
22.05.2007 - 19:52 Uhr
Neuer Vertrag für Ernst Middendorp
Nachdem es zuletzt durch diverse Medienberichte leichte Irritationen bezüglich der vertraglichen Situation des DSC-Trainers gab, wurde heute für Klarheit gesorgt: Ernst Middendorp unterzeichnete einen neuen, bis Juli 2009 gültigen Vertrag.
Zufriedene Gesichter bei der heutigen Pressekonferenz: Hans-Hermann Schwick, Roland Kentsch, Reinhard Saftig und Ernst Middendorp informierten die anwesende Presse über die rasche Einigung, die ohnehin nie in Frage stand. Schließlich haben alle Seiten das gleiche Interesse: eine langfristige und hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit.
Der Vertrag gilt sowohl für die erste als auch für die zweite Liga, doch DSC-Präsident Schwick ließ keinen Zweifel daran, wohin die gemeinsame Reise gehen soll: „Wir wollen mit Ernst Middendorp unseren Vereinsrekord von fünf Erstligajahren am Stück übertreffen und ein fester Bestandteil der Bundesliga werden.“
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5519
-------------------------
Rätsel um Middendorp: Muss der Erfolgscoach bleiben oder dürfte er gehen?
Bielefeld (WB/dis). Dass Ernst Middendorp Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld erhalten bleibt, ist noch nicht ganz sicher. Gestern führten die Geschäftsführer Roland Kentsch (Finanzen) und Reinhard Saftig (Sport) mit dem Erfolgstrainer und dessen Berater Gespräche.
Middendorp, das wurde jetzt bekannt, hätte nach dem letzten Saisonspiel auf Schalke »lebt wohl« zu den Arminen sagen können - offenbar ohne Konsequenzen. Denn als der 48-Jährige im März seinen Vertrag beim DSC unterschrieb, verständigte er sich mit den Vereinsbossen darauf, »am Saisonende einen Monat lang überlegen zu dürfen, ob ich weitermache oder nicht. Hätten wir den Ligaverbleib nicht geschafft, wäre ich wieder weg gewesen«, sagte Middendorp klipp und klar.
Eine Aussage, die für Verwirrung sorgte. Schließlich hatte Arminia im März bekannt gegeben, den Trainer fest bis 30. Juni 2008 unabhängig von der Klassenzugehörigkeit an sich gebunden zu haben. Entsprechende Nachfragen umschiffte DSC-Finanzchef Roland Kentsch, indem er sagte: »Es stimmt, wir haben darüber gesprochen, dass Herr Middendorp nach der Saison darüber nachdenken kann, wie es weitergeht. Aber er hat hier noch Vertrag. Doch Reisende soll man nicht aufhalten.« Trotz dieses Nachsatzes soll nach Informationen dieser Zeitung der Weg für eine weitere Zusammenarbeit aber geebnet sein und das heute bekannt gegeben werden.
Middendorp begründete die Vereinbarung auf eine Bedenkzeit damit, dass seine Erinnerungen an den August 1998 noch sehr frisch seien. »Wir waren in die 2. Liga abgestiegen. Der Kader war gut zusammengestellt, aber es war auch eine gewisse Aggressivität da. Daraus habe ich gelernt, so etwas kein zweites Mal zu versuchen.« Middendorp wurde damals nach wenigen Spielen, darunter ein 2:6 beim SSV Ulm, entlassen.
Fakt ist: Ernst Middendorp und sein Berater, der ehemalige Arminia-Schatzmeister Rainer Kempa, bemühen sich um einen langfristigen Vertrag für den Trainer. Middendorp formulierte: »Wir wollen hier Dinge gemeinsam entwickeln.« Dafür wolle er gern Verantwortung mittragen, »aber nicht nur bis morgen, sondern vielleicht bis übermorgen«.
Fest steht auch, dass Middendorp maßgeblich an der Kaderplanung beteiligt sein möchte. Daraus hat er auch nie ein Geheimnis gemacht. Die Verpflichtung des Stürmers Kampantais und die bevorstehende von Torwart Fernandez dürften ganz nach seinem Geschmack sein. Wohl auch darum hatte Middendorp gestern betont: »Ich sehe keine Veranlassung, mich umzuorientieren.«
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Nachdem es zuletzt durch diverse Medienberichte leichte Irritationen bezüglich der vertraglichen Situation des DSC-Trainers gab, wurde heute für Klarheit gesorgt: Ernst Middendorp unterzeichnete einen neuen, bis Juli 2009 gültigen Vertrag.
Zufriedene Gesichter bei der heutigen Pressekonferenz: Hans-Hermann Schwick, Roland Kentsch, Reinhard Saftig und Ernst Middendorp informierten die anwesende Presse über die rasche Einigung, die ohnehin nie in Frage stand. Schließlich haben alle Seiten das gleiche Interesse: eine langfristige und hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit.
Der Vertrag gilt sowohl für die erste als auch für die zweite Liga, doch DSC-Präsident Schwick ließ keinen Zweifel daran, wohin die gemeinsame Reise gehen soll: „Wir wollen mit Ernst Middendorp unseren Vereinsrekord von fünf Erstligajahren am Stück übertreffen und ein fester Bestandteil der Bundesliga werden.“
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5519
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Rätsel um Middendorp: Muss der Erfolgscoach bleiben oder dürfte er gehen?
Bielefeld (WB/dis). Dass Ernst Middendorp Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld erhalten bleibt, ist noch nicht ganz sicher. Gestern führten die Geschäftsführer Roland Kentsch (Finanzen) und Reinhard Saftig (Sport) mit dem Erfolgstrainer und dessen Berater Gespräche.
Middendorp, das wurde jetzt bekannt, hätte nach dem letzten Saisonspiel auf Schalke »lebt wohl« zu den Arminen sagen können - offenbar ohne Konsequenzen. Denn als der 48-Jährige im März seinen Vertrag beim DSC unterschrieb, verständigte er sich mit den Vereinsbossen darauf, »am Saisonende einen Monat lang überlegen zu dürfen, ob ich weitermache oder nicht. Hätten wir den Ligaverbleib nicht geschafft, wäre ich wieder weg gewesen«, sagte Middendorp klipp und klar.
Eine Aussage, die für Verwirrung sorgte. Schließlich hatte Arminia im März bekannt gegeben, den Trainer fest bis 30. Juni 2008 unabhängig von der Klassenzugehörigkeit an sich gebunden zu haben. Entsprechende Nachfragen umschiffte DSC-Finanzchef Roland Kentsch, indem er sagte: »Es stimmt, wir haben darüber gesprochen, dass Herr Middendorp nach der Saison darüber nachdenken kann, wie es weitergeht. Aber er hat hier noch Vertrag. Doch Reisende soll man nicht aufhalten.« Trotz dieses Nachsatzes soll nach Informationen dieser Zeitung der Weg für eine weitere Zusammenarbeit aber geebnet sein und das heute bekannt gegeben werden.
Middendorp begründete die Vereinbarung auf eine Bedenkzeit damit, dass seine Erinnerungen an den August 1998 noch sehr frisch seien. »Wir waren in die 2. Liga abgestiegen. Der Kader war gut zusammengestellt, aber es war auch eine gewisse Aggressivität da. Daraus habe ich gelernt, so etwas kein zweites Mal zu versuchen.« Middendorp wurde damals nach wenigen Spielen, darunter ein 2:6 beim SSV Ulm, entlassen.
Fakt ist: Ernst Middendorp und sein Berater, der ehemalige Arminia-Schatzmeister Rainer Kempa, bemühen sich um einen langfristigen Vertrag für den Trainer. Middendorp formulierte: »Wir wollen hier Dinge gemeinsam entwickeln.« Dafür wolle er gern Verantwortung mittragen, »aber nicht nur bis morgen, sondern vielleicht bis übermorgen«.
Fest steht auch, dass Middendorp maßgeblich an der Kaderplanung beteiligt sein möchte. Daraus hat er auch nie ein Geheimnis gemacht. Die Verpflichtung des Stürmers Kampantais und die bevorstehende von Torwart Fernandez dürften ganz nach seinem Geschmack sein. Wohl auch darum hatte Middendorp gestern betont: »Ich sehe keine Veranlassung, mich umzuorientieren.«
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
23.05.2007 - 15:11 Uhr
DSC mit Middendorp einig - Vertrag bis 2009
Bielefeld (WB). Roland Kentsch und Ernst Middendorp haben alle vertraglichen Unklarheiten beseitigt. Gestern verkündete der Finanzgeschäftsführer, dass sich der DSC Arminia Bielefeld und sein Erfolgstrainer auf eine vorzeitige Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis 30. Juni 2009 geeinigt haben.
»Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga und ist in einigen Bereichen modifiziert worden«, sagte Roland Kentsch. Der Finanzchef sieht »die Zusammenarbeit mit Herrn Middendorp auf tragfähige Füße gestellt«.
Dass das neue Arbeitsverhältnis auch bei Abstieg gilt, überrascht. Lüftete Middendorp erst kürzlich das Geheimnis, dass er sich im Abstiegsfall nach der Saison 2006/07 bereits von Arminia verabschiedet hätte, so betonte Kentsch schon häufiger, mit einem Abstiegstrainer keinen Neuanfang in der 2. Liga mehr zu versuchen. »Ob man die Vertragsvereinbarung tatsächlich dann so durchziehen würde, müssten die Umstände zeigen«, schränkte Kentsch ein. Eine Trennung trotz bestehenden Vertrags sei »nie ganz auszuschließen«. Der 50-Jährige ist jedoch überzeugt: »Wer vertraglich nur im Fall des Klassenerhalts an einen Verein gebunden ist, der erarbeitet sich im Kopf gern schon mal andere Perspektiven. Für diesen Fall ist es besser, wenn Verträge für beide Klassen gelten. Darum haben unsere Spieler bis auf wenige Ausnahmen alle Verträge für beide Ligen. Und wenn das für Spieler gut ist, dann mit Sicherheit auch für Trainer.« Der furiose Endspurt der eben zu Ende gegangenen Saison mag diese Einschätzung belegen. Middendorp sieht das auch so. Er sagte: »Es ist gut, eine Bindung zu haben und nicht einfach davon laufen zu können.«
Dass er sich bei seiner Vertragsunterschrift im März eine post-saisonale Zeit des Nachdenkens, quasi ein Sonderkündigungsrecht, zusichern ließ, sei damit zu begründen, »dass ich bis auf Jörg Böhme keinen kannte. Alles war neu. Jetzt kennt man sich lange genug, weiß genau, worauf man sich einlässt«. Nach Worten des Trainers habe zwischen seinen und den Vorstellungen der Vereinsbosse sogar »Deckungsgleichheit in allen Punkten« bestanden. »Ich arbeite mit Arminia Bielefeld, nicht mit Real Madrid«, dokumentierte der Coach, dass er die finanziellen Möglichkeiten seines Arbeitgebers realistisch einzustufen versteht.
Für Hans-Hermann Schwick war der gestrige ein »guter Tag für Arminia«. Denn der Präsident verknüpft mit Middendorp die Hoffnung, den eigenen Vereinsrekord, fünf Jahre am Stück in der 1. Liga zu spielen, »nicht nur ein- sondern einen neuen Rekord aufstellen zu können«. Schwick: »Es ist unser Ziel, Arminia langfristig in der 1. Liga zu etablieren. Was Hansa Rostock über zehn Jahre gelang, nämlich auf höchster nationaler Ebene zu spielen, muss auch bei uns möglich sein.«
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=6933&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=946075e9d6569bad0bff296ec484f8b0
Bielefeld (WB). Roland Kentsch und Ernst Middendorp haben alle vertraglichen Unklarheiten beseitigt. Gestern verkündete der Finanzgeschäftsführer, dass sich der DSC Arminia Bielefeld und sein Erfolgstrainer auf eine vorzeitige Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis 30. Juni 2009 geeinigt haben.
»Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga und ist in einigen Bereichen modifiziert worden«, sagte Roland Kentsch. Der Finanzchef sieht »die Zusammenarbeit mit Herrn Middendorp auf tragfähige Füße gestellt«.
Dass das neue Arbeitsverhältnis auch bei Abstieg gilt, überrascht. Lüftete Middendorp erst kürzlich das Geheimnis, dass er sich im Abstiegsfall nach der Saison 2006/07 bereits von Arminia verabschiedet hätte, so betonte Kentsch schon häufiger, mit einem Abstiegstrainer keinen Neuanfang in der 2. Liga mehr zu versuchen. »Ob man die Vertragsvereinbarung tatsächlich dann so durchziehen würde, müssten die Umstände zeigen«, schränkte Kentsch ein. Eine Trennung trotz bestehenden Vertrags sei »nie ganz auszuschließen«. Der 50-Jährige ist jedoch überzeugt: »Wer vertraglich nur im Fall des Klassenerhalts an einen Verein gebunden ist, der erarbeitet sich im Kopf gern schon mal andere Perspektiven. Für diesen Fall ist es besser, wenn Verträge für beide Klassen gelten. Darum haben unsere Spieler bis auf wenige Ausnahmen alle Verträge für beide Ligen. Und wenn das für Spieler gut ist, dann mit Sicherheit auch für Trainer.« Der furiose Endspurt der eben zu Ende gegangenen Saison mag diese Einschätzung belegen. Middendorp sieht das auch so. Er sagte: »Es ist gut, eine Bindung zu haben und nicht einfach davon laufen zu können.«
Dass er sich bei seiner Vertragsunterschrift im März eine post-saisonale Zeit des Nachdenkens, quasi ein Sonderkündigungsrecht, zusichern ließ, sei damit zu begründen, »dass ich bis auf Jörg Böhme keinen kannte. Alles war neu. Jetzt kennt man sich lange genug, weiß genau, worauf man sich einlässt«. Nach Worten des Trainers habe zwischen seinen und den Vorstellungen der Vereinsbosse sogar »Deckungsgleichheit in allen Punkten« bestanden. »Ich arbeite mit Arminia Bielefeld, nicht mit Real Madrid«, dokumentierte der Coach, dass er die finanziellen Möglichkeiten seines Arbeitgebers realistisch einzustufen versteht.
Für Hans-Hermann Schwick war der gestrige ein »guter Tag für Arminia«. Denn der Präsident verknüpft mit Middendorp die Hoffnung, den eigenen Vereinsrekord, fünf Jahre am Stück in der 1. Liga zu spielen, »nicht nur ein- sondern einen neuen Rekord aufstellen zu können«. Schwick: »Es ist unser Ziel, Arminia langfristig in der 1. Liga zu etablieren. Was Hansa Rostock über zehn Jahre gelang, nämlich auf höchster nationaler Ebene zu spielen, muss auch bei uns möglich sein.«
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=6933&TB_iframe=true&width=500&height=450&PHPSESSID=946075e9d6569bad0bff296ec484f8b0
24.05.2007 - 07:29 Uhr
Vertrauen in Rekord-Ernst
Middendorp bleibt zu erhöhten Bezügen bis zum 30. Juni 2009
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Als er vor zwei Monaten kam, da stand für ihn fest: Wenn es mit der Rettung nichts wird, dann schnellstens wieder weg, um nur kein zweites Mal wie 1998 als Mit-Verantwortlicher für den Abstieg aus der Bundesliga beschimpft zu werden. Ernst Middendorp hat mit dem DSC Arminia die Klasse erhalten - und seine Meinung geändert. Gestern Morgen unterschrieb der Trainer einen bis zum 30. Juni 2009 verlängerten Vertrag, der für 1. und 2. Liga Gültigkeit besitzt.
Der Coach will durch mit seinem Sinneswandel ein Signal aussenden: "Wenn ich sage, dass ich auch für die zweite Liga zur Verfügung stehen würde, so erreiche ich damit Bindung und weiß, dass ich nicht einfach davonlaufen kann." Middendorp will erst gar nicht in den Verdacht geraten die "eineinhalb Prozent weniger" zu geben, wie es eventuell ein Spieler macht, der nur einen Erstligakontrakt hat. Mittlerweile "kennen wir uns alle lange genug", so der Trainer weiter, um bedenkenlos ein solches mittelfristiges Projekt einzugehen, im März dagegen habe er "noch nicht gewusst, wie es um die Struktur der Mannschaft bestellt ist."
Den Gedanken, sich eines unschönen Tages wieder mit dem Thema Abstieg beschäftigen zu müssen, machte sich bei der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung allerdings niemand. "Anfang der 80er Jahre ist Arminia mal fünf Jahre am Stück erstklassig gewesen. Diesen Vereinsrekord wollen wir mit Ernst Middendorp nicht nur einstellen, sondern nach Möglichkeit übertreffen", meinte DSC-Präsident Hans-Hermann Schwick.
Die vierte Bundesligasaison in Folge steht bevor - Schwicks Wunsch ließe sich also frühestens in der Saison 2009/10 verwirklichen. Auch dann hieße der Trainer noch Middendorp, denn eine Vertragsklausel besagt, dass sich im Falle des Klassenerhalts 2007/08 der Kontrakt automatisch um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2010 verlängern würde.
"Wir müssen bereit sein, ein kalkulierbares Risiko einzugehen"
Umgekehrt beinhaltet das Vertragswerk keine Ausstiegsklausel zugunsten des Trainers. Rainer Kempa, ehemaliges Arminia-Vorstandsmitglied und Berater Middendorps, erklärte, dass dieses Thema bei den Gesprächen zwar vom DSC-Vorstand angesprochen, seitens des Trainers aber ausdrücklich nicht gewünscht worden sei. Obwohl damals noch in Südafrika arbeitend, hat Middendorp sehr wohl mitbekommen, in welche Turbulenzen die Arminia zu Zeiten eines Uwe Rapolder und eines Thomas von Heesen wegen offener Vertragsfragen geriet. "Es ist mein Herzenwunsch gewesen, solche Diskussionen zu vereiteln", erklärte der Trainer.
Bei so viel Bekenntnis zu Vereinstreue ist es nicht verwunderlich, dass der Anschlussvertrag "in einigen Bereichen modifiziert" worden ist, wie es Finanzchef Roland Kentsch ausdrückte. Außer an der so verklausulierten Gehaltserhöhung erfreute sich Middendorp an der "Deckungsgleichheit in allen Punkten" bei der Bewertung der sportlichen Situation. Middendorp: "Wir alle wissen, dass wir bei Arminia Bielefeld arbeiten und nicht bei Real Madrid. Die Nachwuchsarbeit wird also bei uns immer ein wichtiges Element sein. Dennoch müssen wir in gewissen Situationen bereit sein, ein kalkulierbares Risiko einzugehen."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Middendorp bleibt zu erhöhten Bezügen bis zum 30. Juni 2009
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Als er vor zwei Monaten kam, da stand für ihn fest: Wenn es mit der Rettung nichts wird, dann schnellstens wieder weg, um nur kein zweites Mal wie 1998 als Mit-Verantwortlicher für den Abstieg aus der Bundesliga beschimpft zu werden. Ernst Middendorp hat mit dem DSC Arminia die Klasse erhalten - und seine Meinung geändert. Gestern Morgen unterschrieb der Trainer einen bis zum 30. Juni 2009 verlängerten Vertrag, der für 1. und 2. Liga Gültigkeit besitzt.
Der Coach will durch mit seinem Sinneswandel ein Signal aussenden: "Wenn ich sage, dass ich auch für die zweite Liga zur Verfügung stehen würde, so erreiche ich damit Bindung und weiß, dass ich nicht einfach davonlaufen kann." Middendorp will erst gar nicht in den Verdacht geraten die "eineinhalb Prozent weniger" zu geben, wie es eventuell ein Spieler macht, der nur einen Erstligakontrakt hat. Mittlerweile "kennen wir uns alle lange genug", so der Trainer weiter, um bedenkenlos ein solches mittelfristiges Projekt einzugehen, im März dagegen habe er "noch nicht gewusst, wie es um die Struktur der Mannschaft bestellt ist."
Den Gedanken, sich eines unschönen Tages wieder mit dem Thema Abstieg beschäftigen zu müssen, machte sich bei der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung allerdings niemand. "Anfang der 80er Jahre ist Arminia mal fünf Jahre am Stück erstklassig gewesen. Diesen Vereinsrekord wollen wir mit Ernst Middendorp nicht nur einstellen, sondern nach Möglichkeit übertreffen", meinte DSC-Präsident Hans-Hermann Schwick.
Die vierte Bundesligasaison in Folge steht bevor - Schwicks Wunsch ließe sich also frühestens in der Saison 2009/10 verwirklichen. Auch dann hieße der Trainer noch Middendorp, denn eine Vertragsklausel besagt, dass sich im Falle des Klassenerhalts 2007/08 der Kontrakt automatisch um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2010 verlängern würde.
"Wir müssen bereit sein, ein kalkulierbares Risiko einzugehen"
Umgekehrt beinhaltet das Vertragswerk keine Ausstiegsklausel zugunsten des Trainers. Rainer Kempa, ehemaliges Arminia-Vorstandsmitglied und Berater Middendorps, erklärte, dass dieses Thema bei den Gesprächen zwar vom DSC-Vorstand angesprochen, seitens des Trainers aber ausdrücklich nicht gewünscht worden sei. Obwohl damals noch in Südafrika arbeitend, hat Middendorp sehr wohl mitbekommen, in welche Turbulenzen die Arminia zu Zeiten eines Uwe Rapolder und eines Thomas von Heesen wegen offener Vertragsfragen geriet. "Es ist mein Herzenwunsch gewesen, solche Diskussionen zu vereiteln", erklärte der Trainer.
Bei so viel Bekenntnis zu Vereinstreue ist es nicht verwunderlich, dass der Anschlussvertrag "in einigen Bereichen modifiziert" worden ist, wie es Finanzchef Roland Kentsch ausdrückte. Außer an der so verklausulierten Gehaltserhöhung erfreute sich Middendorp an der "Deckungsgleichheit in allen Punkten" bei der Bewertung der sportlichen Situation. Middendorp: "Wir alle wissen, dass wir bei Arminia Bielefeld arbeiten und nicht bei Real Madrid. Die Nachwuchsarbeit wird also bei uns immer ein wichtiges Element sein. Dennoch müssen wir in gewissen Situationen bereit sein, ein kalkulierbares Risiko einzugehen."
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
25.06.2007 - 10:41 Uhr
»Ich schaue genau hin, wer sich durchsetzt«
Bielefeld (WB). Nach einer fünfwöchigen Erholungspause beginnt Arminia heute mit der Saisonvorbereitung. Über Pläne, Personal und Strategien spricht Sportredakteur Werner Jöstingmeyer mit dem 48-jährigen Bielefelder Trainer Ernst Middendorp.
Herr Middendorp, auf los geht's los. Wo setzten Sie ab heute die Schwerpunkte Ihrer Trainingsarbeit?
Ernst Middendorp: Die Vorbereitung ist unterteilt in drei Perioden. Die erste Phase dauert 15 Tage und beginnt heute mit den ärztlichen Untersuchungen beim Kardiologen, beim Orthopäden und beim Allgemeinmediziner. Wir machen einen Laktattest und fördern das Ausdauer- und Grundlagentraining. Periode zwei ist das Trainingslager in Walchsee. Dort trainieren wir intervallmäßig, üben Spielformen und absolvieren drei Testspiele. In Periode drei stellen wir fest, wer zu wem zum gegenwärtigen Zeitpunkt passt. Aus dem Geamtergebnis resultiert die Mannschaft, die Anfang August zum ersten Pokalspiel antritt.
28 Spieler stehen derzeit unter Vertrag. Sie streben aber einen 30-er Kader an.
Middendorp: Ich kann momentan auch mit zwei oder drei Spielern weniger gut leben. 30 ist so eine Zahl, die nicht zu hoch gegriffen ist. Wir müssen berücksichtigen, dass wir mit Fischer, Rodenberg und Riemer sowie sicher auch Tesche und Aigner fünf Leute im Kader haben, die noch keine 100-prozentigen Bundesligaspieler sind. Hinzu kommen einige ältere Profis wie Böhme oder Gabriel, die aufgrund ihrer Vorbelastung einfach mehr Ruhepausen benötigen. Zudem haben Vata und Ahanfouf Verträge, die sie aufkündigen wollen. So lange das nicht geklärt ist, werde ich die Spieler ganz normal behandeln.
Neue Serie, neue Spiele, neues Glück. Fangen heute alle Spieler bei Null an?
Middendorp: Ganz sicher nicht, das wäre Quatsch. Es gibt bei Arminia eine gut funktioniernde Hierachie und Leistungsträger, die schon einen Bonus genießen. Dazu zählen Hain, Kauf und Wichniarek. Dennoch werde ich alle gleich behandeln und genau hinschauen, wer sich letztlich durchsetzt.
Zählen dazu auch die ganz jungen Spieler?
Middendorp: Auch die werde ich von Beginn an voll fordern. Die jungen Leute wie Nils Fischer müssen da durch, auch wenn's manchmal Frust verursacht.
Welche Positionen sind noch vakant? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Middendorp: Besetzt sind alle Positionen. Deshalb stehen wir auch nicht unter Druck. Aber es fehlen noch ein Innenverteidiger als Ersatz für Heiko Westermann, ein Außenspieler für die linke Seite und einer, der zentral hinter den Spitzen die Fäden ziehen kann. Im übrigen bin ich gespannt auf Marcel Ndjeng. Ihn habe ich bisher nie reingeschmissen. Jetzt will ich sehen, wie und wo er sich entwickeln kann.
Arminia hat sich schon so manche Absage eingehandelt.
Middendorp: Wir werden vor allen Dingen Ruhe bewahren. Die EM der U 21 haben wir jetzt beobachtet. Der UI-Cup und die Champions-League-Qualifikation werden noch gespielt. Auch dabei werden wir genau hinschauen.
Werden Sie das Spielsystem in der kommenden Saison verändern?
Middendorp: Normalerweise bevorzuge ich das 4-4-2-System. Aber wir haben Möglichkeiten. Vorne sollten es schon drei Spitzen sein. Dafür opfere ich einen Defensiven vor der Abwehr. Mit einem Sechser sind wir gut klargekommen. Aber jeder Gegner erfordert spezielle Maßnahmen.
Mit Frank Eulberg haben Sie jetzt einen dritten Co-Trainer hinzubekommen.
Middendorp: Die Schwerpunkte im Trainerstab sind genau verteilt. Frank Geideck ist und bleibt mein Ansprechpartner Nummer eins. Jörg Weber ist auf jeden Fall für die U 23 verantwortlich. Sollte er weiter vom NRW-Kultusministerium freigestellt werden, wird er zudem bei den Profis eingebunden. Ansonsten wird er schwerpunktmäßig mitarbeiten. Frank Eulberg ist mein Ansprechpartner in Sachen Scouting. Als neutraler Beobachter wird er die Entwicklung der Nachwuchsspieler verfolgen. Die Aufgabe von Thomas Schlieck als Torwarttrainer ist ohnehin klar.
Sie haben Ihren Spielern einen Trainingsplan mit in den Urlaub gegeben. Wie haben Sie sich selbst auf den heutigen Trainingsbeginn vorbereitet?
Middendorp: In der fünfwöchigen Pause war für die Spieler 14 Tage totales Abschalten angesagt. Das Grundlagentraining für die letzten acht Tage haben wir ihnen aufgeschrieben. Ich selbst war froh, dass ich meinen Papierkram erledigen und die letzten Dinge in Südafrika klären konnte. Jetzt freue ich mich jedenfalls riesig auf die neue Saison.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Bielefeld (WB). Nach einer fünfwöchigen Erholungspause beginnt Arminia heute mit der Saisonvorbereitung. Über Pläne, Personal und Strategien spricht Sportredakteur Werner Jöstingmeyer mit dem 48-jährigen Bielefelder Trainer Ernst Middendorp.
Herr Middendorp, auf los geht's los. Wo setzten Sie ab heute die Schwerpunkte Ihrer Trainingsarbeit?
Ernst Middendorp: Die Vorbereitung ist unterteilt in drei Perioden. Die erste Phase dauert 15 Tage und beginnt heute mit den ärztlichen Untersuchungen beim Kardiologen, beim Orthopäden und beim Allgemeinmediziner. Wir machen einen Laktattest und fördern das Ausdauer- und Grundlagentraining. Periode zwei ist das Trainingslager in Walchsee. Dort trainieren wir intervallmäßig, üben Spielformen und absolvieren drei Testspiele. In Periode drei stellen wir fest, wer zu wem zum gegenwärtigen Zeitpunkt passt. Aus dem Geamtergebnis resultiert die Mannschaft, die Anfang August zum ersten Pokalspiel antritt.
28 Spieler stehen derzeit unter Vertrag. Sie streben aber einen 30-er Kader an.
Middendorp: Ich kann momentan auch mit zwei oder drei Spielern weniger gut leben. 30 ist so eine Zahl, die nicht zu hoch gegriffen ist. Wir müssen berücksichtigen, dass wir mit Fischer, Rodenberg und Riemer sowie sicher auch Tesche und Aigner fünf Leute im Kader haben, die noch keine 100-prozentigen Bundesligaspieler sind. Hinzu kommen einige ältere Profis wie Böhme oder Gabriel, die aufgrund ihrer Vorbelastung einfach mehr Ruhepausen benötigen. Zudem haben Vata und Ahanfouf Verträge, die sie aufkündigen wollen. So lange das nicht geklärt ist, werde ich die Spieler ganz normal behandeln.
Neue Serie, neue Spiele, neues Glück. Fangen heute alle Spieler bei Null an?
Middendorp: Ganz sicher nicht, das wäre Quatsch. Es gibt bei Arminia eine gut funktioniernde Hierachie und Leistungsträger, die schon einen Bonus genießen. Dazu zählen Hain, Kauf und Wichniarek. Dennoch werde ich alle gleich behandeln und genau hinschauen, wer sich letztlich durchsetzt.
Zählen dazu auch die ganz jungen Spieler?
Middendorp: Auch die werde ich von Beginn an voll fordern. Die jungen Leute wie Nils Fischer müssen da durch, auch wenn's manchmal Frust verursacht.
Welche Positionen sind noch vakant? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Middendorp: Besetzt sind alle Positionen. Deshalb stehen wir auch nicht unter Druck. Aber es fehlen noch ein Innenverteidiger als Ersatz für Heiko Westermann, ein Außenspieler für die linke Seite und einer, der zentral hinter den Spitzen die Fäden ziehen kann. Im übrigen bin ich gespannt auf Marcel Ndjeng. Ihn habe ich bisher nie reingeschmissen. Jetzt will ich sehen, wie und wo er sich entwickeln kann.
Arminia hat sich schon so manche Absage eingehandelt.
Middendorp: Wir werden vor allen Dingen Ruhe bewahren. Die EM der U 21 haben wir jetzt beobachtet. Der UI-Cup und die Champions-League-Qualifikation werden noch gespielt. Auch dabei werden wir genau hinschauen.
Werden Sie das Spielsystem in der kommenden Saison verändern?
Middendorp: Normalerweise bevorzuge ich das 4-4-2-System. Aber wir haben Möglichkeiten. Vorne sollten es schon drei Spitzen sein. Dafür opfere ich einen Defensiven vor der Abwehr. Mit einem Sechser sind wir gut klargekommen. Aber jeder Gegner erfordert spezielle Maßnahmen.
Mit Frank Eulberg haben Sie jetzt einen dritten Co-Trainer hinzubekommen.
Middendorp: Die Schwerpunkte im Trainerstab sind genau verteilt. Frank Geideck ist und bleibt mein Ansprechpartner Nummer eins. Jörg Weber ist auf jeden Fall für die U 23 verantwortlich. Sollte er weiter vom NRW-Kultusministerium freigestellt werden, wird er zudem bei den Profis eingebunden. Ansonsten wird er schwerpunktmäßig mitarbeiten. Frank Eulberg ist mein Ansprechpartner in Sachen Scouting. Als neutraler Beobachter wird er die Entwicklung der Nachwuchsspieler verfolgen. Die Aufgabe von Thomas Schlieck als Torwarttrainer ist ohnehin klar.
Sie haben Ihren Spielern einen Trainingsplan mit in den Urlaub gegeben. Wie haben Sie sich selbst auf den heutigen Trainingsbeginn vorbereitet?
Middendorp: In der fünfwöchigen Pause war für die Spieler 14 Tage totales Abschalten angesagt. Das Grundlagentraining für die letzten acht Tage haben wir ihnen aufgeschrieben. Ich selbst war froh, dass ich meinen Papierkram erledigen und die letzten Dinge in Südafrika klären konnte. Jetzt freue ich mich jedenfalls riesig auf die neue Saison.
QUELLE: http://westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
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