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Ernst Middendorp - Lob & Kritik

14.03.2007 - 09:33 Uhr
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#21
16.03.2007 - 15:13 Uhr
"Man lacht über Dinge aus der Vergangenheit"
Middendorp ist zurück in Bielefeld. Nach etlichen Stationen im Ausland will er nun die Arminia retten.

Ernst Middendorp war zuvor schon zweimal Coach von Arminia Bielefeld
Vorschau Ernst Middendorp war zuvor schon zweimal Coach von Arminia Bielefeld
Der König ist tot. Es lebe der König. Vor knapp zehn Jahren verließ Ernst Middendorp die Alm. Seitdem hat er einiges von der Welt gesehen. Darunter Stationen wie die Kaiser Chiefs aus Südafrika und Kumasi Asante Kotoko aus Ghana.
Diese Erfahrungen sollen den Arminen nun im Abstiegskampf helfen. Middendorp brennt auf seine Aufgabe und versprüht Zuversicht.
Im Interview mit Sport1.de erklärt Middendorp, wie er sich in den letzten Jahren verändert hat und wie er seinen neuen alten Job angehen wird.

Sport1: Sie haben einmal gesagt: "Wenn ich in Ghana am Flughafen ankommen, weiß das ganze Land: Middendorp is in the country!" Wie ist es, jetzt nach Bielefeld zurückzukommen?

Ernst Middendorp: Es ist eine große Verantwortung und gleichzeitig eine große Herausforderung, mit der Arminia die Aufgaben in der Bundesliga anzugehen. In Bielefeld hat sich eine riesige Entwicklung vollzogen.

Sport1: Was hat Sie dazu bewogen, zum dritten Mal den Trainerposten in Bielefeld anzunehmen?

Ernst Middendorp: Eine klare Entscheidungsgrundlage war für mich, dass ich weiß, dass von Frank Geideck und dem übrigen Team eine außergewöhnlich gute Arbeit abgeliefert worden ist. Es ist außerordentlich vorteilhaft für mich, so schnell so viele Informationen zu bekommen. Man muss nicht groß nachfragen und hat nie das Gefühl, dass etwas verheimlicht oder zurückgehalten wird. Was sich sonst bei einem neuen Klub in fünf, sechs Monaten einspielt, dafür reichen mir hier drei, vier Tage.

Sport1: Wie beurteilen Sie die Ausgangslage und die Chancen auf den Klassenerhalt?

Ernst Middendorp: Platz 15 ist ein realistisches Ziel, wir haben nur einen Punkt Rückstand und das Torverhältnis ist auch ganz ordentlich. Ich gehe davon aus, dass die Qualität vom Torwartbereich bis zum Sturm da ist. Gegen Nürnberg ist das Team trotz zweier Rückschläge zurückgekommen und hat gewonnen. Wir versuchen, das jetzt gemeinsam anzupacken und nicht nur auf die Heimspiele zu vertrauen.

Sport1.de: Wird man in Aachen schon Ihre Handschrift erkennen?

Middendorp: Es wird klare Entscheidungen geben, die auch zu Veränderungen führen. Da gibt es gar kein Vertun. Ich werde einwirken, nicht nur über die Ansprache, sondern auch über die Besetzung, wenn man sie mit der Startelf vom Spiel in Mainz vergleicht. Es wird Dinge geben, von denen der eine oder andere vielleicht ein bisschen überrascht ist. Aber das System an sich bleibt existent. Effektives Konzeptfußballdenken reinzubringen ist meine Aufgabe.

Sport1.de: Die Fans erhoffen sich durch Sie den zusätzlichen Kick, den ein Team im Abstiegskampf braucht. Gibt es den berühmten "Tritt in den Hintern?"

Middendorp: Wie man es auch bezeichnen will, meine Ansprache ist sicher etwas anders. Wobei es nicht um den Tritt in den Hintern geht, sondern darum, Dinge schnell und klar auf den Punkt zu bringen. Man muss sicherlich auch den Glauben hier und dort anschieben.

Sport1.de: Sie waren als "harter Hund" verschrien. Sind Sie mit der Zeit milder geworden?

Middendorp: Man entwickelt im Laufe der Jahre eine Mentalität, die Dinge mehr in die positive Richtung aufzustellen. Es geht um Freude, um Genießen, um "enjoying something". Auch wenn es manchmal noch so trostlos aussieht. So etwas lernt man vielleicht im Ausland, speziell in sonnigen Ländern.

Sport1.de:: Was haben Sie im Ausland gelernt?

Middendorp: Man lernt, die Dinge gelassener zu sehen. Ich fand am Anfang meiner Zeit in Ghana vor einem Spiel eine Teamansprache von etwa 30 Minuten nicht übertrieben. Aber ich habe soviel reingepackt, dass ich nach drei Wochen gemerkt habe: Entweder es hat keiner zugehört, keiner verstanden, oder ich habe die Spieler überfordert. Dann bin ich komplett dazu übergangen, die Ansprachen kurz und knapp zu halten, und man hat gesehen, dass etwas umgesetzt wurde.

Sport1.de:Sie waren in Ghana dabei, als sehr viele Menschen bei einer Stadionkatastrophe ums Leben kamen. Haben Sie solche Erfahrungen geprägt?

Middendorp:Natürlich. Wenn man im Stadion ist und an mehr als 120 Toten vorbei schreitet, hier und da versucht zu helfen, aber letztlich nicht viel tun kann, setzt man sich schon hin und fragt sich "Worum geht es hier eigentlich?"

Sport1.de:Müssen die Journalisten-Kollegen nicht mehr mit schlotternden Knien zu Ihnen kommen?

Middendorp:(lacht herzhaft) Nein. Ich denke, das ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall. Jetzt erst habe ich auf einer Pressekonferenz bei einer Antwort schmunzeln müssen, weil ich mich selbst wiedererkannt hatte. Man lacht heute über die Dinge aus der Vergangenheit. Es sind nicht alle Dinge so gesagt worden, wie sie zu lesen sind. Aber gut, "damage is done".

Sport1.de:Wer Sie in Ihrer Zeit in Augsburg erlebt hat, der konnte sie auch als einen sehr volksnahen und umgänglichen Menschen kennenlernen…

Middendorp:Ich habe schon einige Anrufe bekommen. Meine Rückkehr nach Deutschland wurde dort positiv aufgenommen. Ich habe in Augsburg eine ganz fantastische Zeit erlebt. Zum Schluss haben wir es nicht so umsetzen können in der Kürze der Zeit, aber da bin ich ja in ganz guter Gesellschaft. Auch Armin Veh musste letztlich erkennen: es lässt sich nicht erzwingen, ich bleibe aber irgendwo trotz alledem ein guter Trainer. So wie er es in Stuttgart beweist, und vielleicht in ein oder zwei Jahren auf dem Weg zum FC Bayern München ist.

Das Gespräch führte Thorsten Mesch
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#22
17.03.2007 - 17:55 Uhr
Ich denke mit Middendorp hat Bielefeld einen ordentlichen Trainer geholt, der in der Lage ist, die Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu transportieren. War auf jeden Fall der richtige Schritt, Geideck sah für mich immer so ein bisschen aus, als hätte er die Mannschaft nicht richtig im Griff! Trotzdem wundert mich die Spontanität des Neuen, denn er hatte sich in Südafrika schließlich was aufgebaut und war dort auch sehr beliebt bei den Menschen. Naja, wollen mal hoffen, dass er die Sache mit der Arminia packt, verloren ist jedenfalls noch lange nichts!

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°°°°°°° BORUSSIA DORTMUND - SC PADERBORN 07 °°°°°°°

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Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#23
18.03.2007 - 10:49 Uhr
Abstiegsangst bei Ekel-Ernst und Darling-Dolly

Von Peter Ahrens

Zwei verdammt gegensätzliche Coaches kehrten heute auf die Trainerbänke zurück. Ohne Erfolg. Arminia Bielefeld avanciert unter Ernst Middendorp zum Abstiegskandidaten Nummer eins, und Thomas Doll schafft es mit Borussia Dortmund vielleicht doch noch in die zweite Liga.

Meine sportjournalistische Grundausbildung habe ich in Bielefeld genossen. Das war so um 1990. Die Mauer war zwar gerade weg, aber das hieß ja noch lange nicht, dass alles in der Welt auf einen Schlag gut war. Ich erinnere mich zum Beispiel, dass damals in der Redaktion der "Neuen Westfälischen" stets akute Unlust ausbrach, wenn es darum ging, die Pressekonferenz von Arminia vor dem wöchentlichen Pflichtspiel besuchen zu müssen.
Denn dort hatte ein junger Trainer beim damaligen Drittligisten sein Amt angetreten, der jeden Journalisten so behandelte, als sei man mindestens der allergrößte Depp der Welt. Und dazu noch ein unverschämter Frechdachs, weil man es wagte, Seine Majestät, den Arminen-Trainer mit einer Frage nach der Mannschaftsaufstellung zu behelligen. Der Mann hieß Middendorp und hatte sich unter Presseleuten in Rekordzeiten den Ruf des Unsympathen redlich erarbeitet. "Ekel-Ernst", so der Ehrentitel des Trainers. Sei es drum, das ist lange her, und heute müssen die Übungsleiter bei Arbeitsantritt offenbar erst einmal treuherzig versichern, dass sie ganz anders sind, als sie früher waren.

ZUR PERSON
Peter Ahrens, 39, lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin. Er schaut auf eine so kurze wie erfolglose Karriere als Linksaußen bei den Sportfreunden Paderborn zurück.
Ottmar Hitzfeld, vor Jahren nur noch eine traurige Trainerhülle, muss nach seiner Rückkehr zu den Bayern den Fitnesspapst mimen. Thomas Doll, frisch in Dortmund installiert, ist eiligst bemüht, jeden Eindruck zu verwischen, er sei ein Kumpeltyp. Und Middendorp gibt sich bei seiner Rückkehr auf den Arminen-Stuhl ebenfalls als geläuterter Paulus - Hardliner war gestern. Die Medien danken es ihm generös und haben ihm zu seiner Rückkehr auf die Alm das milde Etikett "Power-Ernst" verliehen. Schwamm über die alten Geschichten. Wir haben ja alle eine zweite Chance verdient.

Ob Middendorp die in Bielefeld allerdings nutzt? Wohl nicht. Die Mannschaft wirkte auch mit neuem Trainer auf dem Aachener Tivoli wie ein Zweitligist auf Fortbildungsurlaub - vor allem in der Offensive. Und man mag sich nicht vorstellen, dass auch der dritte, vierte, fünfte oder sechste Trainer pro Saison das noch zu ändern vermag. Die Arminia scheint es nach der überdurchschnittlichen Hinrunde nicht mehr zu schaffen, den Hebel auf Abstiegskampf umzulegen. Und mal ehrlich: In der Hinrunde hat die Mannschaft Ergebnisse über ihrem Niveau erzielt, über ihren Möglichkeiten gespielt. Das lässt sich zehn Spieltage durchhalten, vielleicht auch 15, aber nicht über eine ganze Saison. Von daher lege ich mich einfach mal fest: Bielefeld ist der Abstiegskandidat Nummer eins. Außerdem: Middendorp in der zweiten Liga - in diversen Redaktionen der Republik würde man sich darüber wohl auch freuen. So schnell vergessen Journalisten nicht. (...)
Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,472323,00.html

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Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#24
20.03.2007 - 23:32 Uhr
Zitat von maik_rsj:
Oh Oh Oh was ist bloß mit unseren Arminen los??? :( Ernst ist die komplett falsche Entscheidung gewesen!!!! Ernst ist kein guter Trainer, sonst wüürde er ja nicht in Ghana usw. trainieren. Ich bin Ernst zwar ewig dankbar für das was er uns beschert hat, doch denke das er lieber den schwachen Saftig ersetzen sollte, und dafür den Uwe holen. ALSO ARMINIA.......


Was hast die Qualität eines Trainers damit zu tun ob er in Ghana trainiert hat?

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"Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf." Platon
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#25
22.03.2007 - 13:21 Uhr
Find ich super!
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#26
22.03.2007 - 17:08 Uhr
Zitat von night-armini:
super ,ich hoffe nur das am Freitag gegen Paderborn ziegler ins Tor darf und Middendorp bei dem spiel einsieht das Ziegler ins Tor gegen BVB soll :ugly


(...) und auch Marc Ziegler.

Beim 30-jährigen Schlussmann von einer leichten Blessur zu sprechen, wäre allerdings stark untertrieben. Ziegler hatte sich im Mittwochtraining an der Hand verletzt. Die Röntgenaufnahmen, die am Donnerstagmorgen in der Praxis von Mannschaftsarzt Dr. Michael Dickob gemacht wurden, ergaben, dass sich Ziegler einen Finger gebrochen hat. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob der Torhüter mit Spezialschiene und Spezialhandschuh schon bald wieder ins Training zurückkehren kann. An einen Einsatz am Freitag gegen Paderborn ist aber nicht zu denken.
(...)

Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5122

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#27
03.04.2007 - 01:15 Uhr
"Das war ein Gedanke von Frank Geideck"
INTERVIEW: Middendorp zum Heim-Comeback

Bielefeld (pep). Ein Sieg zum Heim-Comeback: Ernst Middendorp feierte mit dem 1:0-Erfolg über Borussia Dortmund eine erfolgreiche Rückkehr auf die jetzt Schüco-Arena genannte Alm. "Die Bundesliga ist Spaß, sie ist ein Erlebnis. Normalerweise müsste man einmal am Tag an die Decke springen, weil man einer von 18 Erstliga-Trainern sein darf", sagte der Arminen-Coach, der seiner Mannschaft nach dem Spiel einen Schritt nach vorn attestierte.

Wie hat Ihnen der Auftritt ihres Teams gegen den BVB gefallen?
ERNST MIDDENDORP: Ich wusste, dass es eine enge Partie werden würde. Unterm Strich haben wir über 90 Minuten verdient gewonnen, auch wenn wir zehn Minuten nach der Pause etwas zurückgesteckt haben. Der Erfolg gelang nicht zuletzt deshalb, weil wir unser Zweikampfverhalten auf allen Positionen verbessert haben. Die Mannschaft, jeder einzelne Spieler, ob Hain oder Tesche, hat die richtige Antwort gegeben.

Was hat Sie bewogen, den Youngster Tesche zu nominieren?
MIDDENDORP: Ich habe vor zehn Tagen gesagt, dass jeder einzelne selbst entscheidet, ob er spielt. Ich brauchte beim Training einfach nur hinzugucken. Tesche hat mir gezeigt, dass er spielen will. Er hat die Qualität und kann in der Liga bestehen.

Warum hat Ihre Mannschaft erst in der zweiten Halbzeit das Tempo erhöht?
MIDDENDORP: Ich denke, es ist legitim, das Risiko zu dosieren. Es war ein eng geführtes Spiel, und der Druck auf beide Mannschaften war groß. Für die taktische Umsetzung unserer Änderungen hatten wir nicht gerade viel Zeit.

Glauben Sie, dass alle Spieler mit ihrer offensiven Ansprache klargekommen sind?
MIDDENDORP: Es ging mir nur um Fakten und um Problempunkte, die ich ansprechen musste. Da ist kein Spieler in der Öffentlichkeit durchbeleidigt worden. Ich habe immer von Angesicht zu Angesicht gesprochen, klar strukturiert und in aller Sachlichkeit.

Was hatten Sie sich von der Einwechselung Kampers versprochen?
MIDDENDORP: Das war ein Gedanke von Frank Geideck, der die Abschlussqualitäten des Spielers im Sinn hatte. Frank hat Kamper gesagt, er solle jede sich bietende Chance zum Torschuss nutzen. Das hat er eins zu eins umgesetzt.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#28
09.04.2007 - 02:25 Uhr
Ich bin auch sehr zufrieden mit ihm. Mir gefällts wir er sich auch an der Seitenlinie "zerreißt" und immer mitfiebert. Zudem schürt er den Konkurrenzkampf, was für einige wohl belebend wirkt(Westermann, Hain). Genau das hat vorher oft gefehlt, da man unter dem Deckmantel des Konzeptfußballs immer auf die gleichen gesetzt hat und das Spielsystem sich langsam ausgenutzt hat. Durch die variablen Systeme sind wir unberechenbarer, denn ohne zu übertreiben....bevor Ernst kam konnte man fast vor jedem Spiel sagen wies laufen würde ;)
Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#29
15.04.2007 - 16:10 Uhr
Ich dachte eigentlich er hätte in den letzten Jahren dazu gelernt. Aber wenn man das Verhalten gegenüber Vata oder Masmanidis betrachtet hat er das wohl leider doch nicht. Wer keine 5 Minuten für seine "Mitarbeiter" übrig hat, disqualifiziert sich eigentlich schon alleine für eine Führungsfunktion. :rolleyes Soetwas steht in jedem Anfängerbuch für "Vorgesetzte" und eigentlich sollte einem das der gesunde Menschenverstand sagen!

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Ernst Middendorp - Lob & Kritik |#30
15.04.2007 - 20:53 Uhr
Da die Aufstellung Gabriels hier als großer taktischer Fehler angesehen wurde (was sich wohl auch nicht bestreiten lässt), sollte man aber auch bedenken, dass wir alle, sofern wir nicht regelmäßig das Taining vor Ort verfolgen, unwissend darüber sind, wie gut die einzelnen Spieler unter der Woche trainiert haben.
So kann es durchaus sein, dass Middendorp ein Opfer seiner eigenen Parole geworden ist, immer die eifrigsten des Trainings aufzustellen, da sich auf diese Weise auch Gabriel für die Startelf empfohlen haben könnte.
Trotzdem wäre die Beibehaltung der zuvor sicheren IV bestimmt sinnvoller gewesen, aber hinterher ist man ja bekanntlich schlauer.

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