Ehemalige Arminen
06.04.2014 - 23:38 Uhr
25.07.2019 - 07:55 Uhr
Marcel Appiah ist übrigens nach Aalen gewechselt.
26.07.2019 - 19:28 Uhr
Quelle: www.westfalen-blatt.de
Ex-Arminia-Manager räumt Vorwürfe ein – Prozess wird fortgesetzt
Kein Deal für Rüdiger Lamm
Von Christian Bröder
(...)
Die zuständige Richterin Claudia Kreis-Stephan hatte den angestrebten Deal von Lamms Bielefelder Anwalt Dr. Holger Rostek (»Es wäre ein Segen, wenn das Verfahren schnell abgeschlossen werden könnte«) abgelehnt. Dafür seien die Vorwürfe zu gravierend.
(...)
»Der objektive Geschehensablauf ist von Herrn Lamm und den beiden Männern am Donnerstag eingeräumt worden«, sagte Dr. Joachim Bock, Vorsitzender Richter am Landgericht Mannheim gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. Der Prozess wird am kommenden Dienstag mit dem dritten Sitzungstag fortgesetzt.
Kein Deal für Rüdiger Lamm
Von Christian Bröder
(...)
Die zuständige Richterin Claudia Kreis-Stephan hatte den angestrebten Deal von Lamms Bielefelder Anwalt Dr. Holger Rostek (»Es wäre ein Segen, wenn das Verfahren schnell abgeschlossen werden könnte«) abgelehnt. Dafür seien die Vorwürfe zu gravierend.
(...)
»Der objektive Geschehensablauf ist von Herrn Lamm und den beiden Männern am Donnerstag eingeräumt worden«, sagte Dr. Joachim Bock, Vorsitzender Richter am Landgericht Mannheim gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. Der Prozess wird am kommenden Dienstag mit dem dritten Sitzungstag fortgesetzt.
30.07.2019 - 20:01 Uhr
Ex-Kapitän Manuel Hornig startet jetzt als Lehrer durch
Arminia: Einst beinharter Innenverteidiger und Kapitän, beginnt Manuel Hornig nun als Klassenlehrer am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld. Neues Vaterglück lindert die Schmerzen im lädierten Knie
von Jan Ahlers
Arminia: Einst beinharter Innenverteidiger und Kapitän, beginnt Manuel Hornig nun als Klassenlehrer am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld. Neues Vaterglück lindert die Schmerzen im lädierten Knie
von Jan Ahlers
Zitat von NW
(...)
Im Sommer 2018 hatte sich der frühere Kapitän und Defensivmann von Arminia Bielefeld das linke Kreuzband als auch Meniskus gerissen. "Eine Reruptur", sagt Hornig, denn im März 2014 war ihm gleiche Malheur bereits während eines Pflichtspiels mit dem DSC unterlaufen.
(...)
"Es ist ohne gegnerische Einwirkung passiert", erinnert sich der Ex-Profi an die neuerliche Verletzung. Rasch aber verdrängten neuerliche Glücksgefühle die Sorgen: Im Februar wurde Hornig zum dritten Mal Vater, schloss damit sein Referendariat ab und ging für einige Monate in Elternzeit. Nun endet der Weg, den der zweifache Zweitliga-Aufsteiger und Pokalhalbfinalist mit seinem Lehramts-Studium während der aktiven Karriere eingeleitet hatte: Hornig wird verbeamtet, bekommt einen Vollzeitjob.
"Ich freue mich total auf meine Klasse", sagt Manuel Hornig, der Erdkunde und - selbstverständlich - Sport unterrichtet. Weil das Helmholtz-Gymnasium die Auszeichnung als NRW-Sportschule trägt, ist es auch Anlaufstelle für potenzielle Leistungssportler, von denen 30 Fünftklässler pro Jahr in einer Sportklasse von Beginn an mehr Sportunterricht als andere Schüler erhalten.
(...)
Hornig, der beim Zweitligisten weiterhin als Co-Trainer der U16-Junioren tätig sein wird, darf als Vorbild für eine vorausschauende Karriereplanung gelten. Diese versucht der Blondschopf nun auch seinen Schülern und ehrgeizigen Eltern zu vermitteln. "Es gibt einerseits eine Zeit nach dem Sport, auf die es sich vorzubereiten gilt", sagt Hornig. "Andererseits haben viele den Wunsch, etwa Profifußballer zu werden, aber es schaffen nur die wenigsten."
(...)
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Im Sommer 2018 hatte sich der frühere Kapitän und Defensivmann von Arminia Bielefeld das linke Kreuzband als auch Meniskus gerissen. "Eine Reruptur", sagt Hornig, denn im März 2014 war ihm gleiche Malheur bereits während eines Pflichtspiels mit dem DSC unterlaufen.
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"Es ist ohne gegnerische Einwirkung passiert", erinnert sich der Ex-Profi an die neuerliche Verletzung. Rasch aber verdrängten neuerliche Glücksgefühle die Sorgen: Im Februar wurde Hornig zum dritten Mal Vater, schloss damit sein Referendariat ab und ging für einige Monate in Elternzeit. Nun endet der Weg, den der zweifache Zweitliga-Aufsteiger und Pokalhalbfinalist mit seinem Lehramts-Studium während der aktiven Karriere eingeleitet hatte: Hornig wird verbeamtet, bekommt einen Vollzeitjob.
"Ich freue mich total auf meine Klasse", sagt Manuel Hornig, der Erdkunde und - selbstverständlich - Sport unterrichtet. Weil das Helmholtz-Gymnasium die Auszeichnung als NRW-Sportschule trägt, ist es auch Anlaufstelle für potenzielle Leistungssportler, von denen 30 Fünftklässler pro Jahr in einer Sportklasse von Beginn an mehr Sportunterricht als andere Schüler erhalten.
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Hornig, der beim Zweitligisten weiterhin als Co-Trainer der U16-Junioren tätig sein wird, darf als Vorbild für eine vorausschauende Karriereplanung gelten. Diese versucht der Blondschopf nun auch seinen Schülern und ehrgeizigen Eltern zu vermitteln. "Es gibt einerseits eine Zeit nach dem Sport, auf die es sich vorzubereiten gilt", sagt Hornig. "Andererseits haben viele den Wunsch, etwa Profifußballer zu werden, aber es schaffen nur die wenigsten."
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01.08.2019 - 00:27 Uhr
65-Jähriger zieht sich den Spott der neuen Trainer-Generation zu
»Zettel-Ewald«: Ex-Bundesliga-Trainer Lienen klagt über Mailflut
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Betrugsprozess gegen Rüdiger Lamm in Mannheim Zeuge bestätigt Vorwürfe
Rüdiger Lamm muss sich in einem Betrugsprozess verantworten.
Von Christian Bröder
»Zettel-Ewald«: Ex-Bundesliga-Trainer Lienen klagt über Mailflut
Zitat von WB
(...)
Der langjährige Bundesliga-Coach und frühere Spieler von Arminia Bielefeld beschwerte sich bei einer Podiumsdiskussion des Trainerkongresses des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer am Mittwoch in Kassel über die vielen Mails, die er immer wieder von Personen erhalte, die nur drei Türen weiter säßen.
»47 Zettel jede Woche« – launiger Seitenhieb von Mainz-Coach Schwarz
Der Mainzer Bundesliga-Coach Sandro Schwarz (40) gab dem 25 Jahre älteren Technischen Direktor von Zweitligist FC St. Pauli einen launigen Seitenhieb mit: »Das sagt ausgerechnet der Mann, der 47 Zettel schreibt jede Woche.«
»Das ist ja nur für mich!«, verteidigte sich der aus Liemke (Kreis Gütersloh) stammende Lienen, der lange Jahre für Arminia Bielefeld spielte (1974 bis 1977, 1981 bis 1983) und den DSC zwischen 2010 und 2011 auch trainierte. (...)
(...)
Der langjährige Bundesliga-Coach und frühere Spieler von Arminia Bielefeld beschwerte sich bei einer Podiumsdiskussion des Trainerkongresses des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer am Mittwoch in Kassel über die vielen Mails, die er immer wieder von Personen erhalte, die nur drei Türen weiter säßen.
»47 Zettel jede Woche« – launiger Seitenhieb von Mainz-Coach Schwarz
Der Mainzer Bundesliga-Coach Sandro Schwarz (40) gab dem 25 Jahre älteren Technischen Direktor von Zweitligist FC St. Pauli einen launigen Seitenhieb mit: »Das sagt ausgerechnet der Mann, der 47 Zettel schreibt jede Woche.«
»Das ist ja nur für mich!«, verteidigte sich der aus Liemke (Kreis Gütersloh) stammende Lienen, der lange Jahre für Arminia Bielefeld spielte (1974 bis 1977, 1981 bis 1983) und den DSC zwischen 2010 und 2011 auch trainierte. (...)
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Betrugsprozess gegen Rüdiger Lamm in Mannheim Zeuge bestätigt Vorwürfe
Rüdiger Lamm muss sich in einem Betrugsprozess verantworten.
Von Christian Bröder
Zitat von WB
Mannheim/Bielefeld (WB). Beim dritten Verhandlungstermin im Betrugsprozess gegen den früheren Manager von Arminia Bielefeld, Rüdiger Lamm (70), hat am Dienstag vor dem Landgericht Mannheim ein 72-jähriger Diplom-Ingenieur die Vorwürfe der Anklage nach Informationen der Tageszeitung »Mannheimer Morgen« im Kern bestätigt.
(...)
Der als Zeuge geladene Diplom-Ingenieur hatte in den Jahren 2006 und 2007 den Bau der Jugendeinrichtung in Mannheim verantwortet.
(...)
Die Differenz von 500.000 Euro sei dann offenbar über fingierte Rechnungen zurück an Lamm, seine beiden Mitangeklagten und den Verein SV Waldhof Mannheim gezahlt worden, wie der Zeuge erst nach einer langen Zeit des Überlegens bestätigte.
Mehr als zwei Stunden hatte der Prozess vor der Großen Wirtschaftskammer des Landgerichts Mannheim am Dienstag gedauert, ehe sich Uwe G. auf Drängen der Richterin Claudia Kreis-Stephan zum Geschehensablauf eingelassen haben soll. Zuvor hatte der 72-Jährige, der wegen der besagten Vorgänge in einem früheren Prozess bereits zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt worden ist, immer wieder geäußert, sich nicht erinnern zu können. Rüdiger Lamm selbst hatte bereits in der vergangenen Woche den objektiven Geschehensablauf vor Gericht eingeräumt. Der Prozess wird am Mittwoch mit dem vierten Verhandlungstag fortgesetzt.
Mannheim/Bielefeld (WB). Beim dritten Verhandlungstermin im Betrugsprozess gegen den früheren Manager von Arminia Bielefeld, Rüdiger Lamm (70), hat am Dienstag vor dem Landgericht Mannheim ein 72-jähriger Diplom-Ingenieur die Vorwürfe der Anklage nach Informationen der Tageszeitung »Mannheimer Morgen« im Kern bestätigt.
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Der als Zeuge geladene Diplom-Ingenieur hatte in den Jahren 2006 und 2007 den Bau der Jugendeinrichtung in Mannheim verantwortet.
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Die Differenz von 500.000 Euro sei dann offenbar über fingierte Rechnungen zurück an Lamm, seine beiden Mitangeklagten und den Verein SV Waldhof Mannheim gezahlt worden, wie der Zeuge erst nach einer langen Zeit des Überlegens bestätigte.
Mehr als zwei Stunden hatte der Prozess vor der Großen Wirtschaftskammer des Landgerichts Mannheim am Dienstag gedauert, ehe sich Uwe G. auf Drängen der Richterin Claudia Kreis-Stephan zum Geschehensablauf eingelassen haben soll. Zuvor hatte der 72-Jährige, der wegen der besagten Vorgänge in einem früheren Prozess bereits zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt worden ist, immer wieder geäußert, sich nicht erinnern zu können. Rüdiger Lamm selbst hatte bereits in der vergangenen Woche den objektiven Geschehensablauf vor Gericht eingeräumt. Der Prozess wird am Mittwoch mit dem vierten Verhandlungstag fortgesetzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Juan-Lede am 01.08.2019 um 00:30 Uhr bearbeitet
04.08.2019 - 03:52 Uhr
Ex-Armine Börner vor erstem Punktspiel mit seinem neuen Klub Sheffield Wednesday
Das Abenteuer beginnt
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Betrugsprozess gegen Rüdiger Lamm wird im August fortgesetzt
»Das wusste niemand«
Das Abenteuer beginnt
Zitat von WB
(...)
» Alles ist eine Nummer größer als bei Arminia. Wir haben ungefähr 15 Leute im Staff, sieben Physios und alleine fünf hauptamtliche Greenkeeper für die Trainingsplätze«, berichtet der Innenverteidiger, der seit dem 1. Juli beim englischen Zweitligisten unter Vertrag steht. Am Samstag beginnt mit dem Auswärtsspiel beim FC Reading die Saison. Es ist das erste von 46 (!) Ligaspielen. Dazu kommen zwei Pokalwettbewerbe und am Ende eventuell noch die Aufstiegsrelegation.
Kein Wunder, dass in der Vorbereitung viel Kondition gebolzt wurde. Das Trainingslager in Portugal war »echt heftig. Wir haben praktisch nur Läufe gemacht, in jeder Form. Ich habe in jeder freien Minute im Bett gelegen, obwohl ich da sonst gar nicht der Typ für bin«, erzählt Börner, dessen Abschied aus Bielefeld nach fünf Jahren wie mehrfach berichtet nicht schön verlief.
(...)
Eine Woche vor dem Trainingsstart hat Börner mit seiner Frau Kristina und Tochter Emma (2) ein Haus im Süden Sheffields bezogen. »Direkt an einem Naturschutzgebiet. Generell gibt es in dieser klassischen Arbeiterstadt sehr viele kleine Parks. Wir haben uns auf Anhieb total wohl gefühlt«, berichtet Börner über Sheffield (knapp 600.000 Einwohner). Mit mehr als 170 Wäldern sowie 88 öffentlichen Gärten und Parkanlagen gilt Sheffield in Relation zur Einwohnerzahl als grünste Stadt Europas.
(...)
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» Alles ist eine Nummer größer als bei Arminia. Wir haben ungefähr 15 Leute im Staff, sieben Physios und alleine fünf hauptamtliche Greenkeeper für die Trainingsplätze«, berichtet der Innenverteidiger, der seit dem 1. Juli beim englischen Zweitligisten unter Vertrag steht. Am Samstag beginnt mit dem Auswärtsspiel beim FC Reading die Saison. Es ist das erste von 46 (!) Ligaspielen. Dazu kommen zwei Pokalwettbewerbe und am Ende eventuell noch die Aufstiegsrelegation.
Kein Wunder, dass in der Vorbereitung viel Kondition gebolzt wurde. Das Trainingslager in Portugal war »echt heftig. Wir haben praktisch nur Läufe gemacht, in jeder Form. Ich habe in jeder freien Minute im Bett gelegen, obwohl ich da sonst gar nicht der Typ für bin«, erzählt Börner, dessen Abschied aus Bielefeld nach fünf Jahren wie mehrfach berichtet nicht schön verlief.
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Eine Woche vor dem Trainingsstart hat Börner mit seiner Frau Kristina und Tochter Emma (2) ein Haus im Süden Sheffields bezogen. »Direkt an einem Naturschutzgebiet. Generell gibt es in dieser klassischen Arbeiterstadt sehr viele kleine Parks. Wir haben uns auf Anhieb total wohl gefühlt«, berichtet Börner über Sheffield (knapp 600.000 Einwohner). Mit mehr als 170 Wäldern sowie 88 öffentlichen Gärten und Parkanlagen gilt Sheffield in Relation zur Einwohnerzahl als grünste Stadt Europas.
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Betrugsprozess gegen Rüdiger Lamm wird im August fortgesetzt
»Das wusste niemand«
Zitat von WB
(...)
Der frühere Geschäftsstellenleiter des SV Waldhof sollte am Mittwoch als Zeuge Licht ins Dunkel bringen. Laut »Mannheimer Morgen« verneinte er zunächst, dass es auf Vereinsebene Mitwisser des Betrugsplanes gegeben habe. »Das wusste niemand im Verein. Das Präsidium hätte das nicht mitgemacht«, gab der 47-Jährige zu Protokoll. Bei diesen Aussagen habe einer der Mitangeklagten nur geschmunzelt, berichtet die Tageszeitung. Dann legte Richterin Claudia Kreis-Stephan dem Zeugen eine von ihm selbst abgezeichnete Baubeschreibung der Stadt Mannheim vor, in der die Bausumme mit 650.000 Euro beziffert war – 500.000 weniger als offiziell angegeben. Daraufhin erklärte der Vereinsbeschäftigte, dass ihm dieses Dokument wohl durchgerutscht sein müsse. Von einem Betrug habe er nichts gewusst. Wohl aber, dass dem Verein 2006 das Wasser wieder bis zum Hals gestanden habe. Erst Lamms Verpflichtung und dessen Form der Sponsorenakquise habe dem Klub das Überleben ermöglicht.
300.000 Euro der Differenz von einer halben Million sollen über getürkte Sponsorenverträge an den SV Waldhof Mannheim zurückgeführt worden sein. Das bestätigte am Nachmittag ein anderer Zeuge. Aber auch er habe zu keinem Zeitpunkt geahnt, dass im Hintergrund illegale Geschäfte laufen könnten, so der »Mannheimer Morgen«.
(...)
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Der frühere Geschäftsstellenleiter des SV Waldhof sollte am Mittwoch als Zeuge Licht ins Dunkel bringen. Laut »Mannheimer Morgen« verneinte er zunächst, dass es auf Vereinsebene Mitwisser des Betrugsplanes gegeben habe. »Das wusste niemand im Verein. Das Präsidium hätte das nicht mitgemacht«, gab der 47-Jährige zu Protokoll. Bei diesen Aussagen habe einer der Mitangeklagten nur geschmunzelt, berichtet die Tageszeitung. Dann legte Richterin Claudia Kreis-Stephan dem Zeugen eine von ihm selbst abgezeichnete Baubeschreibung der Stadt Mannheim vor, in der die Bausumme mit 650.000 Euro beziffert war – 500.000 weniger als offiziell angegeben. Daraufhin erklärte der Vereinsbeschäftigte, dass ihm dieses Dokument wohl durchgerutscht sein müsse. Von einem Betrug habe er nichts gewusst. Wohl aber, dass dem Verein 2006 das Wasser wieder bis zum Hals gestanden habe. Erst Lamms Verpflichtung und dessen Form der Sponsorenakquise habe dem Klub das Überleben ermöglicht.
300.000 Euro der Differenz von einer halben Million sollen über getürkte Sponsorenverträge an den SV Waldhof Mannheim zurückgeführt worden sein. Das bestätigte am Nachmittag ein anderer Zeuge. Aber auch er habe zu keinem Zeitpunkt geahnt, dass im Hintergrund illegale Geschäfte laufen könnten, so der »Mannheimer Morgen«.
(...)
05.08.2019 - 19:25 Uhr
Quelle: m.bild.de
Was ist genau passiert? Der Klub übertrug das Testspiel gegen den italienischen Erstligisten Udinese Calcio am 27. Juli (4:1/in der 83. Minute wegen Regens abgebrochen) live im vereinseigenen TV-Kanal. Dabei leisteten sich die Kommentatoren Norbert Dickel (57) und Patrick Owomoyela (39) schlimme fremdenfeindliche Aussetzer. Der „WDR“ thematisierte das zuerst.
Auch Owo hat sich wie Tönnies zu unbedachten Äußerungen hinreißen lassen.
06.08.2019 - 23:01 Uhr
Zitat von ArminiaRulez
Quelle: m.bild.de
Was ist genau passiert? Der Klub übertrug das Testspiel gegen den italienischen Erstligisten Udinese Calcio am 27. Juli (4:1/in der 83. Minute wegen Regens abgebrochen) live im vereinseigenen TV-Kanal. Dabei leisteten sich die Kommentatoren Norbert Dickel (57) und Patrick Owomoyela (39) schlimme fremdenfeindliche Aussetzer. Der „WDR“ thematisierte das zuerst.
Auch Owo hat sich wie Tönnies zu unbedachten Äußerungen hinreißen lassen.Hier noch mal die Hintergrundinfos dazu für alle, die vermeiden möchten, auf einen Bild-Link zu klicken:
Moderatoren-Duo Dickel und Owomoyela sorgen mit ihren Äußerungen im BVB-TV für einen Eklat
Ex-Armine Owomoyela imitiert *****
Zitat von WB
(...)
Owomoyela und Dickel hatten das Testspiel des BVB gegen Udinese Calcio (4:1) am 27. Juni kommentiert und sich dabei mehrere Entgleisungen geleistet. Mehrfach fiel der Begriff »Itaker«, Ex-Armine Owomoyela, der von 2003 bis 2005 für Bielefeld spielte, imitierte zudem den Tonfall von Adolf ***** . Nach einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks distanzierte sich Borussia Dortmund am Montag in einer offiziellen Stellungnahme. Darin heißt es:
»Patrick Owomoyela und Norbert Dickel engagieren sich bei uns seit Jahren intensiv in der Anti-Rassismus-Arbeit. Beiden waren ihre Äußerungen von vor neun Tagen ausgesprochen unangenehm. Sie waren zutiefst enttäuscht von sich selbst! Deshalb sind sie unmittelbar nach der Übertragung auf die Geschäftsführung zugegangen.«
»Wir haben ihr Fehlverhalten sanktioniert und beiden unmissverständlich verdeutlicht, dass ihr Versuch witzig zu sein vollkommen schiefgelaufen ist, absolut deplatziert war und derlei Äußerungen bei uns keinen Platz haben. Beide haben ihr Fehlverhalten bereits vor einer Woche öffentlich eingestanden und versprochen, dass sich derlei nicht wiederholen wird. Sie haben selbst während der nächsten Übertragung betont, dass sie ›neben der Spur waren‹. Dem ist nichts hinzuzufügen.«
(...)
Owomoyela war unter anderem 2006 für sein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit mit dem Udo-Lindenberg-Preis ausgezeichnet worden.
(...)
(...)
Owomoyela und Dickel hatten das Testspiel des BVB gegen Udinese Calcio (4:1) am 27. Juni kommentiert und sich dabei mehrere Entgleisungen geleistet. Mehrfach fiel der Begriff »Itaker«, Ex-Armine Owomoyela, der von 2003 bis 2005 für Bielefeld spielte, imitierte zudem den Tonfall von Adolf ***** . Nach einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks distanzierte sich Borussia Dortmund am Montag in einer offiziellen Stellungnahme. Darin heißt es:
»Patrick Owomoyela und Norbert Dickel engagieren sich bei uns seit Jahren intensiv in der Anti-Rassismus-Arbeit. Beiden waren ihre Äußerungen von vor neun Tagen ausgesprochen unangenehm. Sie waren zutiefst enttäuscht von sich selbst! Deshalb sind sie unmittelbar nach der Übertragung auf die Geschäftsführung zugegangen.«
»Wir haben ihr Fehlverhalten sanktioniert und beiden unmissverständlich verdeutlicht, dass ihr Versuch witzig zu sein vollkommen schiefgelaufen ist, absolut deplatziert war und derlei Äußerungen bei uns keinen Platz haben. Beide haben ihr Fehlverhalten bereits vor einer Woche öffentlich eingestanden und versprochen, dass sich derlei nicht wiederholen wird. Sie haben selbst während der nächsten Übertragung betont, dass sie ›neben der Spur waren‹. Dem ist nichts hinzuzufügen.«
(...)
Owomoyela war unter anderem 2006 für sein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit mit dem Udo-Lindenberg-Preis ausgezeichnet worden.
(...)
24.08.2019 - 18:49 Uhr
Ex-Armine Börner steht gleich wieder in der Startelf
Der Verteidiger ist beim Zweitligisten Sheffield Wednesday angekommen und fühlt sich im neuen Umfeld wohl. Die „englische“ Art der Zweikampfführung liegt ihm
von Peter Burkamp
Der Verteidiger ist beim Zweitligisten Sheffield Wednesday angekommen und fühlt sich im neuen Umfeld wohl. Die „englische“ Art der Zweikampfführung liegt ihm
von Peter Burkamp
Zitat von NW
Bielefeld/Sheffield. Drei Punktspiele hat Sheffield Wednesday in der Championship genannten zweiten englischen Fußball-Liga absolviert. Julian Börner hat alle 270 Minuten plus Nachspielzeit auf dem Platz gestanden. „Das war nicht selbstverständlich, zumal der Trainer, der mich geholt hat, schon wieder weg ist", erzählt der ehemalige DSC-Verteidiger. Noch vor Saisonbeginn war Steve Bruce zu Newcastle gewechselt. „Ich habe mich während der Vorbereitung voll reingehängt und offenbar in den Tests überzeugen können", ergänzt der 28-Jährige, der 149 Spiele und 19 Tore für Arminia in der Vita hat.
Nach seinem Wechsel auf die Insel erlebte er schon nahezu alle Facetten des Fußballs. Die „Owls" starteten mit einem 3:1-Auswärtssieg in Reading. Es folgte ein 2:0-Heimerfolg gegen Barnsley. „Zum Auftakt waren 28.000 Zuschauer im Stadion. Es herrschte eine mega Stimmung", schildert der Innenverteidiger. Im Vergleich zu deutschen Verhältnissen sei die Atmosphäre jedoch anders gewesen: „Man hört weniger länger anhaltende Fangesänge. Es gab Momente, da war es komplett ruhig im Stadion. Dann wiederum gewinnst du einen Zweikampf oder hast eine gute Aktion, und die Zuschauer springen plötzlich auf, machen einen riesen Lärm und feuern ihre Mannschaft an."
(...)
Börner, seine Frau und die gemeinsam Tochter fühlen sich wohl in Sheffield, das mit „United" noch einen Premier-League-Klub aufweisen kann. „Wir wohnen ein bisschen am Rande, nahe einem Grüngürtel mit vielen Spielplätzen", erzählt Börner. In der kurzen Zeit seit dem Umzug Ende Juni hatten die Börners schon viel Besuch von der Familie oder Freunden.
Zuschauer erwarten Kampfgeist
Als einziger – und erster in der Geschichte Wednesdays – deutscher Spieler versucht sich Börner in seinen ersten Monaten an zwei Dinge zu gewöhnen. Zum einen die Sprache, zum anderen die etwas andere Art der Zweikampfführung. „Ich frage viel, und wenn ich etwas nicht verstehe oder richtig auszudrücken vermag, helfen mir die Kollegen", sagt Börner. Die Verständigung werde von Tag zu Tag besser.
(...)
Bielefeld/Sheffield. Drei Punktspiele hat Sheffield Wednesday in der Championship genannten zweiten englischen Fußball-Liga absolviert. Julian Börner hat alle 270 Minuten plus Nachspielzeit auf dem Platz gestanden. „Das war nicht selbstverständlich, zumal der Trainer, der mich geholt hat, schon wieder weg ist", erzählt der ehemalige DSC-Verteidiger. Noch vor Saisonbeginn war Steve Bruce zu Newcastle gewechselt. „Ich habe mich während der Vorbereitung voll reingehängt und offenbar in den Tests überzeugen können", ergänzt der 28-Jährige, der 149 Spiele und 19 Tore für Arminia in der Vita hat.
Nach seinem Wechsel auf die Insel erlebte er schon nahezu alle Facetten des Fußballs. Die „Owls" starteten mit einem 3:1-Auswärtssieg in Reading. Es folgte ein 2:0-Heimerfolg gegen Barnsley. „Zum Auftakt waren 28.000 Zuschauer im Stadion. Es herrschte eine mega Stimmung", schildert der Innenverteidiger. Im Vergleich zu deutschen Verhältnissen sei die Atmosphäre jedoch anders gewesen: „Man hört weniger länger anhaltende Fangesänge. Es gab Momente, da war es komplett ruhig im Stadion. Dann wiederum gewinnst du einen Zweikampf oder hast eine gute Aktion, und die Zuschauer springen plötzlich auf, machen einen riesen Lärm und feuern ihre Mannschaft an."
(...)
Börner, seine Frau und die gemeinsam Tochter fühlen sich wohl in Sheffield, das mit „United" noch einen Premier-League-Klub aufweisen kann. „Wir wohnen ein bisschen am Rande, nahe einem Grüngürtel mit vielen Spielplätzen", erzählt Börner. In der kurzen Zeit seit dem Umzug Ende Juni hatten die Börners schon viel Besuch von der Familie oder Freunden.
Zuschauer erwarten Kampfgeist
Als einziger – und erster in der Geschichte Wednesdays – deutscher Spieler versucht sich Börner in seinen ersten Monaten an zwei Dinge zu gewöhnen. Zum einen die Sprache, zum anderen die etwas andere Art der Zweikampfführung. „Ich frage viel, und wenn ich etwas nicht verstehe oder richtig auszudrücken vermag, helfen mir die Kollegen", sagt Börner. Die Verständigung werde von Tag zu Tag besser.
(...)
24.08.2019 - 19:08 Uhr
Wie Norbert Eilenfeldt Klos’ 60. Zweitligator für Arminia erlebte
»Ich gönne Fabi den Rekord«
Von Dirk Schuster
»Ich gönne Fabi den Rekord«
Von Dirk Schuster
Zitat von WB
Bielefeld (WB). »Meinen Glückwunsch an Fabi!«, gratuliert Norbert Eilenfeldt nach dem Heimsieg des DSC Arminia gegen Erzgebirge Aue. Seit Samstag darf sich Fabian Klos alleiniger Zweitliga-Rekordtorschütze des DSC nennen. Gegen Aue gelang dem Stürmer das 2:0 (Endstand 3:1). 60 Tore hat er in dieser Spielklasse nun schon für Arminia erzielt – eins mehr als Eilenfeldt.
(...)
In der Sportschau hat sich der 63 Jahre alte Ex-Armine am Samstagabend vor dem Fernseher angesehen, wie Klos in der 61. Minute nach feinem Zuspiel von Manuel Prietl erst Aues Torwart Martin Männel umkurvte, um mit dem linken Fuß den Ball dann ins verwaiste Tor zu schießen.
(...)
»Rekorde sind da, um gebrochen zu werden«, sagt Eilenfeldt. Er habe großen Respekt vor der Leistung von Fabian Klos und hätte den Moment der Ablösung auch gern live im Stadion erlebt. »Doch leider lässt es meine Zeit nicht zu, bei jedem Spiel dabei zu sein«, sagt Eilenfeldt, dessen Herz noch immer an Arminia hängt.
1976 kam der gebürtige Gelsenkirchener vom 1. FC Mülheim nach Bielefeld. Er blieb bis 1981 ein Armine, stieg mit dem DSC in dieser Zeit zwei Mal in die Bundesliga auf. Über Kaiserslautern und Schalke führte sein Weg 1986 noch einmal nach Bielefeld zurück. Wegen eines Knorpelschadens im Knie musste Eilenfeldt seine Spielerkarriere 1988 jedoch beenden.
Der Arminia blieb er als Jugendtrainer treu, er war in dieser Rolle später unter anderem auch beim SC Verl und bei der Spvg. Steinhagen tätig.
(...)
»Fabian hat sich seinen Status bei Arminia über die Jahre hart erarbeitet«, sagt Eilenfeldt. »Ich gönne ihm sehr, dass er jetzt den Rekord für sich hat.«
(...)
Bielefeld (WB). »Meinen Glückwunsch an Fabi!«, gratuliert Norbert Eilenfeldt nach dem Heimsieg des DSC Arminia gegen Erzgebirge Aue. Seit Samstag darf sich Fabian Klos alleiniger Zweitliga-Rekordtorschütze des DSC nennen. Gegen Aue gelang dem Stürmer das 2:0 (Endstand 3:1). 60 Tore hat er in dieser Spielklasse nun schon für Arminia erzielt – eins mehr als Eilenfeldt.
(...)
In der Sportschau hat sich der 63 Jahre alte Ex-Armine am Samstagabend vor dem Fernseher angesehen, wie Klos in der 61. Minute nach feinem Zuspiel von Manuel Prietl erst Aues Torwart Martin Männel umkurvte, um mit dem linken Fuß den Ball dann ins verwaiste Tor zu schießen.
(...)
»Rekorde sind da, um gebrochen zu werden«, sagt Eilenfeldt. Er habe großen Respekt vor der Leistung von Fabian Klos und hätte den Moment der Ablösung auch gern live im Stadion erlebt. »Doch leider lässt es meine Zeit nicht zu, bei jedem Spiel dabei zu sein«, sagt Eilenfeldt, dessen Herz noch immer an Arminia hängt.
1976 kam der gebürtige Gelsenkirchener vom 1. FC Mülheim nach Bielefeld. Er blieb bis 1981 ein Armine, stieg mit dem DSC in dieser Zeit zwei Mal in die Bundesliga auf. Über Kaiserslautern und Schalke führte sein Weg 1986 noch einmal nach Bielefeld zurück. Wegen eines Knorpelschadens im Knie musste Eilenfeldt seine Spielerkarriere 1988 jedoch beenden.
Der Arminia blieb er als Jugendtrainer treu, er war in dieser Rolle später unter anderem auch beim SC Verl und bei der Spvg. Steinhagen tätig.
(...)
»Fabian hat sich seinen Status bei Arminia über die Jahre hart erarbeitet«, sagt Eilenfeldt. »Ich gönne ihm sehr, dass er jetzt den Rekord für sich hat.«
(...)
29.08.2019 - 09:24 Uhr
Ex-Augsburger im Interview
Was macht eigentlich André Hofschneider?
Was macht eigentlich André Hofschneider?
Zitat von FC Augsburg
André Hofschneider ist ein echtes Urgestein beim 1. FC Union Berlin. Bereits mit sieben Jahren trat er in den Verein ein und spielte schon mit 18 Jahren für Union in der DDR-Oberliga. 1994 wechselte er zu Hansa Rostock, es folgten die Stationen TSV 1860 München, Arminia Bielefeld und FC Augsburg. Seit 2007 ist er als Trainer bei den Eisernen tätig. Walter Sianos funkte in die Alte Försterei durch.
Hallo André, wo habe ich dich denn gerade erreicht?
Ich war gerade im Außendienst auf dem Trainingsplatz und bin jetzt im Büro angekommen.
(...)
1994 ging dann die Profi-Reise los. Erst Hansa Rostock, 1997 der TSV 1860 München und ein Jahr später dann Arminia Bielefeld. Insgesamt hast du es auf 149 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga gebracht. An welche Highlights denkst du gerne zurück?
In erster Linie an die Aufstiege in die Bundesliga mit Hansa 1995 und der Arminia 1999. Jeder Junge träumt davon, einmal in der Bundesliga zu spielen. Diesen Traum konnte ich mir erfüllen.
Von 2002 bis 2004 hast du beim FC Augsburg gespielt. Trainer Ernst Middendorp hat dich damals in die Fuggerstadt geholt. Wie hast du diese Zeit in Erinnerung?
Middendorp war schon in Bielefeld mein Trainer. Wir hatten 2002 beim FCA einen schlechten Start, nach den ersten fünf Spielen hatten wir gerade mal fünf Punkte auf dem Konto. Regensburg und Unterhaching dagegen sind super gestartet und von Beginn an weggezogen. Selbst sieben FCA-Siege in Folge haben es leider nicht mehr herausgerissen. Im zweiten Jahr war ich leider immer wieder verletzt, es kam ein neuer Trainer und viele neue Spieler. Es war für mich der Abschied vom Leistungssport und das Ende meiner aktiven Profizeit. Der Verein hat es einige Jahre später mit Konstanz und Bravour geschafft, erst in die 2. und dann in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Heute ist Augsburg dort eine feste Größe, vor 15 Jahren war der FCA noch ein eher unauffälliger Verein.
Du hast mit Zdenko Miletić bei Bielefeld und Augsburg gespielt. Der ist beim FCA zum Urgestein geworden. Habt ihr noch Kontakt?
Ja natürlich, wir telefonieren nicht jeden Tag miteinander, aber bei Geburtstagen oder bei sportlichen Erfolgen gibt es schon mal eine SMS.
(...)
André Hofschneider ist ein echtes Urgestein beim 1. FC Union Berlin. Bereits mit sieben Jahren trat er in den Verein ein und spielte schon mit 18 Jahren für Union in der DDR-Oberliga. 1994 wechselte er zu Hansa Rostock, es folgten die Stationen TSV 1860 München, Arminia Bielefeld und FC Augsburg. Seit 2007 ist er als Trainer bei den Eisernen tätig. Walter Sianos funkte in die Alte Försterei durch.
Hallo André, wo habe ich dich denn gerade erreicht?
Ich war gerade im Außendienst auf dem Trainingsplatz und bin jetzt im Büro angekommen.
(...)
1994 ging dann die Profi-Reise los. Erst Hansa Rostock, 1997 der TSV 1860 München und ein Jahr später dann Arminia Bielefeld. Insgesamt hast du es auf 149 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga gebracht. An welche Highlights denkst du gerne zurück?
In erster Linie an die Aufstiege in die Bundesliga mit Hansa 1995 und der Arminia 1999. Jeder Junge träumt davon, einmal in der Bundesliga zu spielen. Diesen Traum konnte ich mir erfüllen.
Von 2002 bis 2004 hast du beim FC Augsburg gespielt. Trainer Ernst Middendorp hat dich damals in die Fuggerstadt geholt. Wie hast du diese Zeit in Erinnerung?
Middendorp war schon in Bielefeld mein Trainer. Wir hatten 2002 beim FCA einen schlechten Start, nach den ersten fünf Spielen hatten wir gerade mal fünf Punkte auf dem Konto. Regensburg und Unterhaching dagegen sind super gestartet und von Beginn an weggezogen. Selbst sieben FCA-Siege in Folge haben es leider nicht mehr herausgerissen. Im zweiten Jahr war ich leider immer wieder verletzt, es kam ein neuer Trainer und viele neue Spieler. Es war für mich der Abschied vom Leistungssport und das Ende meiner aktiven Profizeit. Der Verein hat es einige Jahre später mit Konstanz und Bravour geschafft, erst in die 2. und dann in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Heute ist Augsburg dort eine feste Größe, vor 15 Jahren war der FCA noch ein eher unauffälliger Verein.
Du hast mit Zdenko Miletić bei Bielefeld und Augsburg gespielt. Der ist beim FCA zum Urgestein geworden. Habt ihr noch Kontakt?
Ja natürlich, wir telefonieren nicht jeden Tag miteinander, aber bei Geburtstagen oder bei sportlichen Erfolgen gibt es schon mal eine SMS.
(...)
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