| Geburtsdatum | 12.09.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Italien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Bologna |
Domenico Tedesco [ehem. Trainer]
09.06.2017 - 17:52 Uhr
11.03.2019 - 12:21 Uhr
Zitat von siggi4peter
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
Zitat von Sisyphos04
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Zitat von Schalker04er
Quelle: Sport.de
Der Ausgang der Partie gegen die Sachsen dürfte eng mit der Zukunft von Tedesco auf Schalke verknüpft sein. Sollte Schalke erneut nicht punkten, ist das Aus des 33-Jährigen laut "Bild" beschlossene Sache. Ein nicht näher benannter "Abstiegs-Experte" soll Tedesco in diesem Fall beerben.
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
...
Quelle: wortwuchs.net
Der Begriff lässt sich aus dem Griechischen (εἰρωνεία ~ eironeía) ableiten und mit Verstellung oder aber auch Vortäuschung übersetzen. Demzufolge verweist schon die Übersetzung darauf, worum es grundsätzlich geht: nämlich um das Vortäuschen einer Aussage, obwohl das genaue Gegenteil dieser Aussage gemeint ist. Deshalb ist die Ironie teils schwer zu erkennen. Schauen wir zur Veranschaulichung auf ein Beispiel.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Ein Schüler kommt nach Hause und erzählt, dass auf dem Heimweg sein neues Smartphone auf den Boden gefallen ist und nun nicht mehr geht. Die Mutter schaut ihn an und sagt:„Kein Problem. Wir haben es ja!“.
Das Beispiel ist doppeldeutig und zeigt das Problem der Ironie auf. Ist die Bemerkung der Mutter hierbei ironisch zu verstehen oder sagt sie ihrem Sohn tatsächlich, dass es kein Problem sei, dass das Smartphone kaputt ist? Im Alltag kann diese Frage zumeist durch den Unterton oder andere Ironiesignale beantwortet werden (Mimik, Gestik, Betonung). In literarischen Werken ist das allerdings meist schwieriger.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Ein Schüler kommt nach Hause und erzählt, dass auf dem Heimweg sein neues Smartphone auf den Boden gefallen ist und nun nicht mehr geht. Die Mutter schaut ihn an und sagt:„Kein Problem. Wir haben es ja!“.
Das Beispiel ist doppeldeutig und zeigt das Problem der Ironie auf. Ist die Bemerkung der Mutter hierbei ironisch zu verstehen oder sagt sie ihrem Sohn tatsächlich, dass es kein Problem sei, dass das Smartphone kaputt ist? Im Alltag kann diese Frage zumeist durch den Unterton oder andere Ironiesignale beantwortet werden (Mimik, Gestik, Betonung). In literarischen Werken ist das allerdings meist schwieriger.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zamme26 am 11.03.2019 um 12:22 Uhr bearbeitet
11.03.2019 - 12:47 Uhr
Zitat von zamme26
...
Zitat von siggi4peter
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
Zitat von Sisyphos04
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Zitat von Schalker04er
Quelle: Sport.de
Der Ausgang der Partie gegen die Sachsen dürfte eng mit der Zukunft von Tedesco auf Schalke verknüpft sein. Sollte Schalke erneut nicht punkten, ist das Aus des 33-Jährigen laut "Bild" beschlossene Sache. Ein nicht näher benannter "Abstiegs-Experte" soll Tedesco in diesem Fall beerben.
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
...
Quelle: wortwuchs.net
Der Begriff lässt sich aus dem Griechischen (εἰρωνεία ~ eironeía) ableiten und mit Verstellung oder aber auch Vortäuschung übersetzen. Demzufolge verweist schon die Übersetzung darauf, worum es grundsätzlich geht: nämlich um das Vortäuschen einer Aussage, obwohl das genaue Gegenteil dieser Aussage gemeint ist. Deshalb ist die Ironie teils schwer zu erkennen. Schauen wir zur Veranschaulichung auf ein Beispiel.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Du stimmst mir bestimmt zu, dass Sarkasmus und Ironie am besten im zwischenmenschlichen Verhältnis funktionieren und nur bedingt in schriftlicher Form.
Während ich im ersten Satz noch eindeutig den Sarkasmus/Ironie für die Bezeichnung Abstiegsexperte und Schalkes Warmhaltetaktik entdecken kann, ist der zweite Satz in drei Einheiten ironisch.
- "Experten"
- vorhandene Kompetenz
- vermasselt den Abstieg (= schafft den Klassenerhalt)
Soll jetzt keine Wortklauberei sein, aber es ist, glaube ich hilfreicher, wenn man seine Aussagen deutlich formuliert.
11.03.2019 - 13:13 Uhr
Zitat von RGB277740
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Bisschen seltsam ist das aber schon. Ich bin über 40, lebe schon immer mitten im Ruhrgebiet, mein Großvater war dritte Generation auf´m Pütt (Pluto) und ich habe in meinem kompletten Leben vielleicht eine Handvoll ernstgemeinter Glück Aufs zur Begrüßung bekommen und grundsätzlich von Männern, die mindestens 40 Jahre älter als ich waren. Ich kann aber verstehen, dass man in Gelsenkirchen diesbezüglich total abgehärtet ist, wenn man fast 20 Jahre den ostwestfälischen Schlachter mit Tränen in den Augen das Steigerlied vor Spielen singen sieht.
Spaß bei Seite, es ist ja nicht verkehrt, dass ein Angestellter des Clubs offensiv versucht Identifikation zu zeigen. Man sollte es nur auch als Stilmittel verstehen und nicht als echte Verbundenheit und dann ist das mehr als okay. Ich sehe da weder Grund für Lob, noch für Kritik.
11.03.2019 - 14:53 Uhr
Zitat von Fonzie
Bisschen seltsam ist das aber schon. Ich bin über 40, lebe schon immer mitten im Ruhrgebiet, mein Großvater war dritte Generation auf´m Pütt (Pluto) und ich habe in meinem kompletten Leben vielleicht eine Handvoll ernstgemeinter Glück Aufs zur Begrüßung bekommen und grundsätzlich von Männern, die mindestens 40 Jahre älter als ich waren. Ich kann aber verstehen, dass man in Gelsenkirchen diesbezüglich total abgehärtet ist, wenn man fast 20 Jahre den ostwestfälischen Schlachter mit Tränen in den Augen das Steigerlied vor Spielen singen sieht.
Spaß bei Seite, es ist ja nicht verkehrt, dass ein Angestellter des Clubs offensiv versucht Identifikation zu zeigen. Man sollte es nur auch als Stilmittel verstehen und nicht als echte Verbundenheit und dann ist das mehr als okay. Ich sehe da weder Grund für Lob, noch für Kritik.
Zitat von RGB277740
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Bisschen seltsam ist das aber schon. Ich bin über 40, lebe schon immer mitten im Ruhrgebiet, mein Großvater war dritte Generation auf´m Pütt (Pluto) und ich habe in meinem kompletten Leben vielleicht eine Handvoll ernstgemeinter Glück Aufs zur Begrüßung bekommen und grundsätzlich von Männern, die mindestens 40 Jahre älter als ich waren. Ich kann aber verstehen, dass man in Gelsenkirchen diesbezüglich total abgehärtet ist, wenn man fast 20 Jahre den ostwestfälischen Schlachter mit Tränen in den Augen das Steigerlied vor Spielen singen sieht.
Spaß bei Seite, es ist ja nicht verkehrt, dass ein Angestellter des Clubs offensiv versucht Identifikation zu zeigen. Man sollte es nur auch als Stilmittel verstehen und nicht als echte Verbundenheit und dann ist das mehr als okay. Ich sehe da weder Grund für Lob, noch für Kritik.
Ich - als Kind des Ruhrpotts - finde es einfach cool. Es hat eine humoristische Note; Ob er nun "Guten Morgen" oder "Glück auf" sagt.. Ich finde es passend und er zieht es ja immer durch. Wenn irgendeiner aus dem Süden "Mia san Mia" schreit, ist das doch auch okay..
11.03.2019 - 14:54 Uhr
Zitat von zamme26
...
Zitat von siggi4peter
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
Zitat von Sisyphos04
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Zitat von Schalker04er
Quelle: Sport.de
Der Ausgang der Partie gegen die Sachsen dürfte eng mit der Zukunft von Tedesco auf Schalke verknüpft sein. Sollte Schalke erneut nicht punkten, ist das Aus des 33-Jährigen laut "Bild" beschlossene Sache. Ein nicht näher benannter "Abstiegs-Experte" soll Tedesco in diesem Fall beerben.
Ich finde es in jedem Fall schonmal professionell, sich einen "Abstiegsexperten" warm zu halten. Hier isind Experten gefragt, sonst vermasselt Tedesco mangels Kompetenz noch den Abstieg.
Also glaubst du weiterhin an die Kompetenzen von DT?
Joa ist nach der Saison immerhin fragwürdig
...
Quelle: wortwuchs.net
Der Begriff lässt sich aus dem Griechischen (εἰρωνεία ~ eironeía) ableiten und mit Verstellung oder aber auch Vortäuschung übersetzen. Demzufolge verweist schon die Übersetzung darauf, worum es grundsätzlich geht: nämlich um das Vortäuschen einer Aussage, obwohl das genaue Gegenteil dieser Aussage gemeint ist. Deshalb ist die Ironie teils schwer zu erkennen. Schauen wir zur Veranschaulichung auf ein Beispiel.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Ein Schüler kommt nach Hause und erzählt, dass auf dem Heimweg sein neues Smartphone auf den Boden gefallen ist und nun nicht mehr geht. Die Mutter schaut ihn an und sagt:„Kein Problem. Wir haben es ja!“.
Das Beispiel ist doppeldeutig und zeigt das Problem der Ironie auf. Ist die Bemerkung der Mutter hierbei ironisch zu verstehen oder sagt sie ihrem Sohn tatsächlich, dass es kein Problem sei, dass das Smartphone kaputt ist? Im Alltag kann diese Frage zumeist durch den Unterton oder andere Ironiesignale beantwortet werden (Mimik, Gestik, Betonung). In literarischen Werken ist das allerdings meist schwieriger.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Peter balanciert mehrere Kaffeetassen. Plötzlich fallen diese zu Boden.
„Toll gemacht!“, ruft ihm Anne, seine Chefin, entgegen.
Im obigen Beispiel ist die situative Einbettung, also die kurze Vorgeschichte, wirklich wichtig. Ansonsten wäre für den Leser nicht ersichtlich, dass die Aussage ironisch zu verstehen ist. Wesentlich ist hierbei, dass es klar ist, dass es nicht toll sein kann, mehrere Tassen auf den Boden fallen zu lassen, sodass diese zerbrechen.
Würde dort nur stehen „Toll gemacht“, ruft ihm Anne entgegen.“ wäre nicht zu erkennen, dass die Aussage im Eigentlichen das Gegenteil meinen muss und sich nicht tatsächlich auf eine lobenswerte Handlung bezieht. Dabei fällt auf, dass Ironie mitunter schwer zu erkennen ist und demnach missverstanden werden kann, wenn nicht ersichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint ist. Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.
Ein Schüler kommt nach Hause und erzählt, dass auf dem Heimweg sein neues Smartphone auf den Boden gefallen ist und nun nicht mehr geht. Die Mutter schaut ihn an und sagt:„Kein Problem. Wir haben es ja!“.
Das Beispiel ist doppeldeutig und zeigt das Problem der Ironie auf. Ist die Bemerkung der Mutter hierbei ironisch zu verstehen oder sagt sie ihrem Sohn tatsächlich, dass es kein Problem sei, dass das Smartphone kaputt ist? Im Alltag kann diese Frage zumeist durch den Unterton oder andere Ironiesignale beantwortet werden (Mimik, Gestik, Betonung). In literarischen Werken ist das allerdings meist schwieriger.
Wichtig ist hier, dass die Äußerung der Mutter nur dann ironisch zu verstehen ist, wenn die Familie eigentlich kein Geld zur Verfügung hat und der Sohn das auch weiß. Das bedeutet, dass beide Seiten wissen, dass es kein Geld gibt und es problematisch wäre, ein Handy zu kaufen. Gäbe es aber große finanzielle Rücklagen, wäre die Aussage nicht ironisch zu werten, da sie die Wahrheit zum Ausdruck bringt.
Sisy verwendete aber weder Ironie noch Sarkasmus, es war ein Wortwitz.
Nicht so kompliziert denken.
11.03.2019 - 15:02 Uhr
Zitat von Fonzie
Bisschen seltsam ist das aber schon. Ich bin über 40, lebe schon immer mitten im Ruhrgebiet, mein Großvater war dritte Generation auf´m Pütt (Pluto) und ich habe in meinem kompletten Leben vielleicht eine Handvoll ernstgemeinter Glück Aufs zur Begrüßung bekommen und grundsätzlich von Männern, die mindestens 40 Jahre älter als ich waren. Ich kann aber verstehen, dass man in Gelsenkirchen diesbezüglich total abgehärtet ist, wenn man fast 20 Jahre den ostwestfälischen Schlachter mit Tränen in den Augen das Steigerlied vor Spielen singen sieht.
Spaß bei Seite, es ist ja nicht verkehrt, dass ein Angestellter des Clubs offensiv versucht Identifikation zu zeigen. Man sollte es nur auch als Stilmittel verstehen und nicht als echte Verbundenheit und dann ist das mehr als okay. Ich sehe da weder Grund für Lob, noch für Kritik.
Zitat von RGB277740
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Meine Güte.
Muss sich Tedesco jetzt auch noch für sein "Glück Auf" rechtfertigen? Das wird seine Art sein, oder ein Teil davon, der Identifikation.
Bisschen seltsam ist das aber schon. Ich bin über 40, lebe schon immer mitten im Ruhrgebiet, mein Großvater war dritte Generation auf´m Pütt (Pluto) und ich habe in meinem kompletten Leben vielleicht eine Handvoll ernstgemeinter Glück Aufs zur Begrüßung bekommen und grundsätzlich von Männern, die mindestens 40 Jahre älter als ich waren. Ich kann aber verstehen, dass man in Gelsenkirchen diesbezüglich total abgehärtet ist, wenn man fast 20 Jahre den ostwestfälischen Schlachter mit Tränen in den Augen das Steigerlied vor Spielen singen sieht.
Spaß bei Seite, es ist ja nicht verkehrt, dass ein Angestellter des Clubs offensiv versucht Identifikation zu zeigen. Man sollte es nur auch als Stilmittel verstehen und nicht als echte Verbundenheit und dann ist das mehr als okay. Ich sehe da weder Grund für Lob, noch für Kritik.
Gribsy hat das - unnötigerweise - thematisiert, mehr war es ja nicht.
Auf Schalke begegnet dir das "Glück auf" schon noch häufiger, weil das dort nach wie vor eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Es aber zu thematisieren ist ungefähr genau so sinnvoll als wenn ich anmerken würde, dass das Lied mit der Elf vom Niederrhein ja ziemlich daneben wäre.
Als Begrüßung auf Schalke passt es, ebenso wie es bei Aue gepasst hat.
Mehr ist es auch nicht.
11.03.2019 - 15:54 Uhr
Ist es eigentlich Zufall, dass ausgerechnet all jene (wenige) Spieler, die spielerisch oder technisch einigermaßen etwas drauf haben gleichzeitig diejenigen sind, die mit Tedesco anscheinend am wenigsten auskommen? Und die dann anschließend als Untrainerbare bezeichnet werden?
Warum wundert mich das nicht? Wenns nach Tedesco geht , hast du eben 11 Caliguiris auf dem Platz. Spieler die nur gegen den Ball arbeiten.
Tedesco ist der Totengräber dieses Vereins. Je schneller er fliegt, desto besser.
Warum wundert mich das nicht? Wenns nach Tedesco geht , hast du eben 11 Caliguiris auf dem Platz. Spieler die nur gegen den Ball arbeiten.
Tedesco ist der Totengräber dieses Vereins. Je schneller er fliegt, desto besser.
11.03.2019 - 16:09 Uhr
Zitat von suarez04
Ist es eigentlich Zufall, dass ausgerechnet all jene (wenige) Spieler, die spielerisch oder technisch einigermaßen etwas drauf haben gleichzeitig diejenigen sind, die mit Tedesco anscheinend am wenigsten auskommen? Und die dann anschließend als Untrainerbare bezeichnet werden?
Warum wundert mich das nicht? Wenns nach Tedesco geht , hast du eben 11 Caliguiris auf dem Platz. Spieler die nur gegen den Ball arbeiten.
Tedesco ist der Totengräber dieses Vereins. Je schneller er fliegt, desto besser.
Ist es eigentlich Zufall, dass ausgerechnet all jene (wenige) Spieler, die spielerisch oder technisch einigermaßen etwas drauf haben gleichzeitig diejenigen sind, die mit Tedesco anscheinend am wenigsten auskommen? Und die dann anschließend als Untrainerbare bezeichnet werden?
Warum wundert mich das nicht? Wenns nach Tedesco geht , hast du eben 11 Caliguiris auf dem Platz. Spieler die nur gegen den Ball arbeiten.
Tedesco ist der Totengräber dieses Vereins. Je schneller er fliegt, desto besser.
Ist die Aussage denn so ernst zu nehmen, wie die Aussage vor 6 Monaten das CT sich das mit DT nicht mehr lange anschauen wird?
Dann werden wir ja noch mind. weitere 6 Monate mit unserem Trainer verbringen
11.03.2019 - 16:34 Uhr
Zitat von BWG
Gribsy hat das - unnötigerweise - thematisiert, mehr war es ja nicht.
Auf Schalke begegnet dir das "Glück auf" schon noch häufiger, weil das dort nach wie vor eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Es aber zu thematisieren ist ungefähr genau so sinnvoll als wenn ich anmerken würde, dass das Lied mit der Elf vom Niederrhein ja ziemlich daneben wäre.
Als Begrüßung auf Schalke passt es, ebenso wie es bei Aue gepasst hat.
Mehr ist es auch nicht.
Gribsy hat das - unnötigerweise - thematisiert, mehr war es ja nicht.
Auf Schalke begegnet dir das "Glück auf" schon noch häufiger, weil das dort nach wie vor eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Es aber zu thematisieren ist ungefähr genau so sinnvoll als wenn ich anmerken würde, dass das Lied mit der Elf vom Niederrhein ja ziemlich daneben wäre.
Als Begrüßung auf Schalke passt es, ebenso wie es bei Aue gepasst hat.
Mehr ist es auch nicht.
Mich hat das lediglich interessiert, wie eingefleischte Schalke Fans darüber denken. Vor allem, weil mich wunderte, dass Tönnies dies bei der PK halt nicht gesagt hat. So tief bin ich nicht bei euch in der Materie, ob das nun wichtig ist, oder halt nicht. War rein Interesse halber gefragt, ohne Hintergedanken zu Tedesco oder Tönnies. Ich hoffe eh, dass Ihr die Kurve jetzt noch bekommt.
Und ich würde mir den ***** ablachen, wenn Ihr City rauskegelt. Das wäre dann der absolute Hit.
12.03.2019 - 08:12 Uhr
Zitat von Gribsy
Mich hat das lediglich interessiert, wie eingefleischte Schalke Fans darüber denken. Vor allem, weil mich wunderte, dass Tönnies dies bei der PK halt nicht gesagt hat. So tief bin ich nicht bei euch in der Materie, ob das nun wichtig ist, oder halt nicht. War rein Interesse halber gefragt, ohne Hintergedanken zu Tedesco oder Tönnies. Ich hoffe eh, dass Ihr die Kurve jetzt noch bekommt.
Und ich würde mir den ***** ablachen, wenn Ihr City rauskegelt. Das wäre dann der absolute Hit.
Zitat von BWG
Gribsy hat das - unnötigerweise - thematisiert, mehr war es ja nicht.
Auf Schalke begegnet dir das "Glück auf" schon noch häufiger, weil das dort nach wie vor eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Es aber zu thematisieren ist ungefähr genau so sinnvoll als wenn ich anmerken würde, dass das Lied mit der Elf vom Niederrhein ja ziemlich daneben wäre.
Als Begrüßung auf Schalke passt es, ebenso wie es bei Aue gepasst hat.
Mehr ist es auch nicht.
Gribsy hat das - unnötigerweise - thematisiert, mehr war es ja nicht.
Auf Schalke begegnet dir das "Glück auf" schon noch häufiger, weil das dort nach wie vor eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Es aber zu thematisieren ist ungefähr genau so sinnvoll als wenn ich anmerken würde, dass das Lied mit der Elf vom Niederrhein ja ziemlich daneben wäre.
Als Begrüßung auf Schalke passt es, ebenso wie es bei Aue gepasst hat.
Mehr ist es auch nicht.
Mich hat das lediglich interessiert, wie eingefleischte Schalke Fans darüber denken. Vor allem, weil mich wunderte, dass Tönnies dies bei der PK halt nicht gesagt hat. So tief bin ich nicht bei euch in der Materie, ob das nun wichtig ist, oder halt nicht. War rein Interesse halber gefragt, ohne Hintergedanken zu Tedesco oder Tönnies. Ich hoffe eh, dass Ihr die Kurve jetzt noch bekommt.
Und ich würde mir den ***** ablachen, wenn Ihr City rauskegelt. Das wäre dann der absolute Hit.
Tönnies begrüßt Geschäftsleute und „gegnerische Funktionäre“ mit Glück Auf.(Auf dem Flur in der Schalke Fügrungsebene wohl eher nicht. Da bleibt man wohl beim Moin
) Denke in so einer Phase achtet man weniger auf solche Sachen und hofft eher auf eine baldige Lösung.
........ach ja...Glück Auf!
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Italien 


