| Geburtsdatum | 12.09.1964 |
|---|---|
| Alter | 61 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Sport |
| Akt. Verein | VfL Wolfsburg |
Dieter Hecking [Trainer bis 30.06.2019]
22.12.2016 - 11:11 Uhr
14.05.2019 - 21:05 Uhr
Zitat von McManister
Ohja, Danke Josip; auf jeden Fall. Aber damit geht es doch los. Läuft´s schlecht macht man den Trainer - derzeit Hecking - für alles was nicht läuft verantwortlich. Wird ein Spiel gewonnen, holt man noch den (jetzt sehr wichtigen) Punkt gegen Hoffenheim, dann war es Zufall oder eine Einzelleistung.
Du bist ja durchaus differenziert in Deiner Sicht auf die Dinge. Bin ich aber auch
. Ich habe mich diese Saison oft geärgert - aber meine Wut ging selten Richtung Trainerteam. Du sprichst doch völlig zu Recht das Thema Mentalität und das Auftreten bis Anfang des Jahres an. Offensichtlich siehst Du einen Bruch in der Trainerleistung in der ersten Jahreshälfte, was legitim ist. Ich sehe das nicht ganz so.
Alles redete von der tollen Hinrunde, der wahnsinnigen Heimserie. Und dann passierte irgendwann das, was früher oder später passieren musste - eine Heimniederlage. Dann setzen irrationale psychologische Prozesse ein, die vermutlich nichtmal Freud erklären könnte.
Denkst Du, dass es einem Trainer langfristig gelingen kann oder muss, dass die Mannschaft jede Woche teils mehrmals über 90 Minuten "brennt"? Vermutlich gehen genau hier die Meinungen auseinander. Ich erwarte da einfach Selbstmotivation von den Spielern. Während der Trainer natürlich seinen Beitrag leisten muss, müssen die Spieler aber doch selbst merken, wenn der Modus im Spiel eher auf Auslaufen als auf Anlaufen gestellt ist; oder?
Ohja, Danke Josip; auf jeden Fall. Aber damit geht es doch los. Läuft´s schlecht macht man den Trainer - derzeit Hecking - für alles was nicht läuft verantwortlich. Wird ein Spiel gewonnen, holt man noch den (jetzt sehr wichtigen) Punkt gegen Hoffenheim, dann war es Zufall oder eine Einzelleistung.
Du bist ja durchaus differenziert in Deiner Sicht auf die Dinge. Bin ich aber auch
. Ich habe mich diese Saison oft geärgert - aber meine Wut ging selten Richtung Trainerteam. Du sprichst doch völlig zu Recht das Thema Mentalität und das Auftreten bis Anfang des Jahres an. Offensichtlich siehst Du einen Bruch in der Trainerleistung in der ersten Jahreshälfte, was legitim ist. Ich sehe das nicht ganz so. Alles redete von der tollen Hinrunde, der wahnsinnigen Heimserie. Und dann passierte irgendwann das, was früher oder später passieren musste - eine Heimniederlage. Dann setzen irrationale psychologische Prozesse ein, die vermutlich nichtmal Freud erklären könnte.
Denkst Du, dass es einem Trainer langfristig gelingen kann oder muss, dass die Mannschaft jede Woche teils mehrmals über 90 Minuten "brennt"? Vermutlich gehen genau hier die Meinungen auseinander. Ich erwarte da einfach Selbstmotivation von den Spielern. Während der Trainer natürlich seinen Beitrag leisten muss, müssen die Spieler aber doch selbst merken, wenn der Modus im Spiel eher auf Auslaufen als auf Anlaufen gestellt ist; oder?
Ich würde mich nicht nur als durchaus, sondern als sehr differenziert betrachten, da ich nur ein einziges mal seitdem ich über meinen Verein in Foren schreibe, gegen irgendeinen Trainer bei Borussia (Herrn Hecking) minimal harscher auftrat. Gegen keinen Spieler, noch nie. Ich mag diese Dramatik nicht, was meinem hohen Alter und meiner inneren Genügsamkeit geschuldet ist. Auch liest man wie ich die Spieler/Trainer anrede. Nämlich nicht mit „dem“ oder „der“ oder „Hecking“, sondern fast immer mit Herr, Klarnamen oder Spitznamen. Ähnlich schreibe ich über jeden Konkurrenten. „Bienen, Golfsburg, Hoppenheim... bleibt mir fern.
Zu Gladbach:
Du erwartest Eigenmotivation von jedem Einzelnen? Dies erfolgte jedoch bei 99% nicht. Also wäre die logische Konsequenz den kompletten Kader, mal die Verletzten, Dauernichtspieler und Sommer rausgenommen, zu entlassen , weil es ja auch an den Spielern lag.
Ich nehme die Spieler aus einem Grund heraus, da sie keine Leadertypen sind und einen Alpha brauchen. Da ich mich seit über 30 Jahren mit psychosozialen Affekten/ psychiatrische „Störungen“ beschäftige und auch mit Führungsstilen (Seminare) und der Manipulation von Menschen/Gesprächpartnern im Beruf/Privatleben, denke ich a weng Ahnung zu haben, wie ein Kollektiv zusammenbrechen kann, wenn da niemand ist, dem das Kollektiv folgen „will“.
Dies ist weder Absprache, noch geht es über kognitive Abläufe der Cortex. Zumeist erfolgt dies direkt im limbischen System/Amygdala.
Menschen brauchen einen Macher/Anführer/Patzhirsch/Capitano. Dies ist traurig, sieht man aber bei den Autobahngaffern oder Hauereien, wo niemand dazwischen geht. Mitläufertum ist in diesem Land eine sehr prägende Charakterausrichtung neben anonymisiertem haten. Durchsetzungskraft ist nicht eine deutsche Stärke.
Ich denke, dass jedes Team innerhalb einer Saison Dellen haben wird. Wie man mit diesem Status Quo dann umgeht ist die Lösung. Wie früh man dieses „Problem“ erkennt. Lösungen anbietet. Da nützt jetzt kein „Schaka, lauf übers Feuer“, aber Charakterbildung in der Tiefe. Dazu gehört ein Stück weit sich „nackig“ machen. Ängste, Probleme (innerhalb der Familie/Ehe) die blockieren, ansprechen, Streß unter Kollegen, Grüppchenbildung.
Bei Gladbach hörte ich nach außen „Alles supi“. Dies ist unwahr. Dann lieber gar nichts sagen, bevor man Blödsinn erzählt. Diese Abwärtsspirale sah man bei Schalke die ganze Saison. Bei Hamburg in der Rückrunde. Bei Freiburg, Frankfurt in den letzten Partien. Bei Dortmund natürlich auch. Das ist nicht immer sachlich erklärbar, da braucht es nur 5 Prozent weniger Konzentration, wenn man sonst exzellent performt. Berlin zog sich ein Stück weit aus der Lethargie. Leverkusen verkorkste den Beginn, wurde dann fulminant um später auf einem guten Level weiter zu performen. Hannover als Absteiger? Hatte wohl fast niemand vor der Saison auf der Platte sowie ein 2tes Berlin in der Buli. Der dramatische Zusammenbruch von Köln und noch heftiger bei Uerdingen, die ja zu Halbzeit wie ein klarer Aufsteiger aussahen.
Das alles ist nicht neu, nur wir kennen dies seit Jahren, auf hohem Niveau geklagt.
14.05.2019 - 21:16 Uhr
https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/hamburger-sv-hsv-anruf-bei-moenchengladbach-trainer-dieter-hecking-61912100,view=conversionToLogin.bild.html?ref=fbpa
HSV will bestimmt Hecking als Wolf-Nachfolger.
HSV will bestimmt Hecking als Wolf-Nachfolger.
14.05.2019 - 22:59 Uhr
An 3EckeneinElfer. Interessanter Beitrag. Ich stimme zu, außer dass ein Schaka helfen könnte, schriebe er sich Xhaka.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
14.05.2019 - 23:32 Uhr
Zitat von marvinb91
https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/hamburger-sv-hsv-anruf-bei-moenchengladbach-trainer-dieter-hecking-61912100,view=conversionToLogin.bild.html?ref=fbpa
HSV will bestimmt Hecking als Wolf-Nachfolger.
https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/hamburger-sv-hsv-anruf-bei-moenchengladbach-trainer-dieter-hecking-61912100,view=conversionToLogin.bild.html?ref=fbpa
HSV will bestimmt Hecking als Wolf-Nachfolger.
Ein Himmelfahrtskommando wird Hecking sich nicht antun. Glaube ich zumindest.
Wobei Hecking und Ginter nicht mit nach China fliegen. Da könnte man durchaus auch andere Schlüsse daraus ziehen, rein spekulativ natürlich.
15.05.2019 - 06:24 Uhr
Zitat von leitplanke
Nur, dass er mit Schaka nicht Xhaka meinte
... schon mal von "Schaka, du schaffst das", gehört
Zitat von McManister
An 3EckeneinElfer. Interessanter Beitrag. Ich stimme zu, außer dass ein Schaka helfen könnte, schriebe er sich Xhaka.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
An 3EckeneinElfer. Interessanter Beitrag. Ich stimme zu, außer dass ein Schaka helfen könnte, schriebe er sich Xhaka.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
Nur, dass er mit Schaka nicht Xhaka meinte
... schon mal von "Schaka, du schaffst das", gehörtHaha, wie geil
Emile Ratelband hiess der Typ mit der Sendung auf Rtl
15.05.2019 - 07:15 Uhr
Zitat von 3EckeneinElfer
Ich würde mich nicht nur als durchaus, sondern als sehr differenziert betrachten, da ich nur ein einziges mal seitdem ich über meinen Verein in Foren schreibe, gegen irgendeinen Trainer bei Borussia (Herrn Hecking) minimal harscher auftrat. Gegen keinen Spieler, noch nie. Ich mag diese Dramatik nicht, was meinem hohen Alter und meiner inneren Genügsamkeit geschuldet ist. Auch liest man wie ich die Spieler/Trainer anrede. Nämlich nicht mit „dem“ oder „der“ oder „Hecking“, sondern fast immer mit Herr, Klarnamen oder Spitznamen. Ähnlich schreibe ich über jeden Konkurrenten. „Bienen, Golfsburg, Hoppenheim... bleibt mir fern.
Zu Gladbach:
Du erwartest Eigenmotivation von jedem Einzelnen? Dies erfolgte jedoch bei 99% nicht. Also wäre die logische Konsequenz den kompletten Kader, mal die Verletzten, Dauernichtspieler und Sommer rausgenommen, zu entlassen , weil es ja auch an den Spielern lag.
Ich nehme die Spieler aus einem Grund heraus, da sie keine Leadertypen sind und einen Alpha brauchen. Da ich mich seit über 30 Jahren mit psychosozialen Affekten/ psychiatrische „Störungen“ beschäftige und auch mit Führungsstilen (Seminare) und der Manipulation von Menschen/Gesprächpartnern im Beruf/Privatleben, denke ich a weng Ahnung zu haben, wie ein Kollektiv zusammenbrechen kann, wenn da niemand ist, dem das Kollektiv folgen „will“.
Dies ist weder Absprache, noch geht es über kognitive Abläufe der Cortex. Zumeist erfolgt dies direkt im limbischen System/Amygdala.
Menschen brauchen einen Macher/Anführer/Patzhirsch/Capitano. Dies ist traurig, sieht man aber bei den Autobahngaffern oder Hauereien, wo niemand dazwischen geht. Mitläufertum ist in diesem Land eine sehr prägende Charakterausrichtung neben anonymisiertem haten. Durchsetzungskraft ist nicht eine deutsche Stärke.
Ich denke, dass jedes Team innerhalb einer Saison Dellen haben wird. Wie man mit diesem Status Quo dann umgeht ist die Lösung. Wie früh man dieses „Problem“ erkennt. Lösungen anbietet. Da nützt jetzt kein „Schaka, lauf übers Feuer“, aber Charakterbildung in der Tiefe. Dazu gehört ein Stück weit sich „nackig“ machen. Ängste, Probleme (innerhalb der Familie/Ehe) die blockieren, ansprechen, Streß unter Kollegen, Grüppchenbildung.
Bei Gladbach hörte ich nach außen „Alles supi“. Dies ist unwahr. Dann lieber gar nichts sagen, bevor man Blödsinn erzählt. Diese Abwärtsspirale sah man bei Schalke die ganze Saison. Bei Hamburg in der Rückrunde. Bei Freiburg, Frankfurt in den letzten Partien. Bei Dortmund natürlich auch. Das ist nicht immer sachlich erklärbar, da braucht es nur 5 Prozent weniger Konzentration, wenn man sonst exzellent performt. Berlin zog sich ein Stück weit aus der Lethargie. Leverkusen verkorkste den Beginn, wurde dann fulminant um später auf einem guten Level weiter zu performen. Hannover als Absteiger? Hatte wohl fast niemand vor der Saison auf der Platte sowie ein 2tes Berlin in der Buli. Der dramatische Zusammenbruch von Köln und noch heftiger bei Uerdingen, die ja zu Halbzeit wie ein klarer Aufsteiger aussahen.
Das alles ist nicht neu, nur wir kennen dies seit Jahren, auf hohem Niveau geklagt.
Zitat von McManister
Ohja, Danke Josip; auf jeden Fall. Aber damit geht es doch los. Läuft´s schlecht macht man den Trainer - derzeit Hecking - für alles was nicht läuft verantwortlich. Wird ein Spiel gewonnen, holt man noch den (jetzt sehr wichtigen) Punkt gegen Hoffenheim, dann war es Zufall oder eine Einzelleistung.
Du bist ja durchaus differenziert in Deiner Sicht auf die Dinge. Bin ich aber auch
. Ich habe mich diese Saison oft geärgert - aber meine Wut ging selten Richtung Trainerteam. Du sprichst doch völlig zu Recht das Thema Mentalität und das Auftreten bis Anfang des Jahres an. Offensichtlich siehst Du einen Bruch in der Trainerleistung in der ersten Jahreshälfte, was legitim ist. Ich sehe das nicht ganz so.
Alles redete von der tollen Hinrunde, der wahnsinnigen Heimserie. Und dann passierte irgendwann das, was früher oder später passieren musste - eine Heimniederlage. Dann setzen irrationale psychologische Prozesse ein, die vermutlich nichtmal Freud erklären könnte.
Denkst Du, dass es einem Trainer langfristig gelingen kann oder muss, dass die Mannschaft jede Woche teils mehrmals über 90 Minuten "brennt"? Vermutlich gehen genau hier die Meinungen auseinander. Ich erwarte da einfach Selbstmotivation von den Spielern. Während der Trainer natürlich seinen Beitrag leisten muss, müssen die Spieler aber doch selbst merken, wenn der Modus im Spiel eher auf Auslaufen als auf Anlaufen gestellt ist; oder?
Ohja, Danke Josip; auf jeden Fall. Aber damit geht es doch los. Läuft´s schlecht macht man den Trainer - derzeit Hecking - für alles was nicht läuft verantwortlich. Wird ein Spiel gewonnen, holt man noch den (jetzt sehr wichtigen) Punkt gegen Hoffenheim, dann war es Zufall oder eine Einzelleistung.
Du bist ja durchaus differenziert in Deiner Sicht auf die Dinge. Bin ich aber auch
. Ich habe mich diese Saison oft geärgert - aber meine Wut ging selten Richtung Trainerteam. Du sprichst doch völlig zu Recht das Thema Mentalität und das Auftreten bis Anfang des Jahres an. Offensichtlich siehst Du einen Bruch in der Trainerleistung in der ersten Jahreshälfte, was legitim ist. Ich sehe das nicht ganz so. Alles redete von der tollen Hinrunde, der wahnsinnigen Heimserie. Und dann passierte irgendwann das, was früher oder später passieren musste - eine Heimniederlage. Dann setzen irrationale psychologische Prozesse ein, die vermutlich nichtmal Freud erklären könnte.
Denkst Du, dass es einem Trainer langfristig gelingen kann oder muss, dass die Mannschaft jede Woche teils mehrmals über 90 Minuten "brennt"? Vermutlich gehen genau hier die Meinungen auseinander. Ich erwarte da einfach Selbstmotivation von den Spielern. Während der Trainer natürlich seinen Beitrag leisten muss, müssen die Spieler aber doch selbst merken, wenn der Modus im Spiel eher auf Auslaufen als auf Anlaufen gestellt ist; oder?
Ich würde mich nicht nur als durchaus, sondern als sehr differenziert betrachten, da ich nur ein einziges mal seitdem ich über meinen Verein in Foren schreibe, gegen irgendeinen Trainer bei Borussia (Herrn Hecking) minimal harscher auftrat. Gegen keinen Spieler, noch nie. Ich mag diese Dramatik nicht, was meinem hohen Alter und meiner inneren Genügsamkeit geschuldet ist. Auch liest man wie ich die Spieler/Trainer anrede. Nämlich nicht mit „dem“ oder „der“ oder „Hecking“, sondern fast immer mit Herr, Klarnamen oder Spitznamen. Ähnlich schreibe ich über jeden Konkurrenten. „Bienen, Golfsburg, Hoppenheim... bleibt mir fern.
Zu Gladbach:
Du erwartest Eigenmotivation von jedem Einzelnen? Dies erfolgte jedoch bei 99% nicht. Also wäre die logische Konsequenz den kompletten Kader, mal die Verletzten, Dauernichtspieler und Sommer rausgenommen, zu entlassen , weil es ja auch an den Spielern lag.
Ich nehme die Spieler aus einem Grund heraus, da sie keine Leadertypen sind und einen Alpha brauchen. Da ich mich seit über 30 Jahren mit psychosozialen Affekten/ psychiatrische „Störungen“ beschäftige und auch mit Führungsstilen (Seminare) und der Manipulation von Menschen/Gesprächpartnern im Beruf/Privatleben, denke ich a weng Ahnung zu haben, wie ein Kollektiv zusammenbrechen kann, wenn da niemand ist, dem das Kollektiv folgen „will“.
Dies ist weder Absprache, noch geht es über kognitive Abläufe der Cortex. Zumeist erfolgt dies direkt im limbischen System/Amygdala.
Menschen brauchen einen Macher/Anführer/Patzhirsch/Capitano. Dies ist traurig, sieht man aber bei den Autobahngaffern oder Hauereien, wo niemand dazwischen geht. Mitläufertum ist in diesem Land eine sehr prägende Charakterausrichtung neben anonymisiertem haten. Durchsetzungskraft ist nicht eine deutsche Stärke.
Ich denke, dass jedes Team innerhalb einer Saison Dellen haben wird. Wie man mit diesem Status Quo dann umgeht ist die Lösung. Wie früh man dieses „Problem“ erkennt. Lösungen anbietet. Da nützt jetzt kein „Schaka, lauf übers Feuer“, aber Charakterbildung in der Tiefe. Dazu gehört ein Stück weit sich „nackig“ machen. Ängste, Probleme (innerhalb der Familie/Ehe) die blockieren, ansprechen, Streß unter Kollegen, Grüppchenbildung.
Bei Gladbach hörte ich nach außen „Alles supi“. Dies ist unwahr. Dann lieber gar nichts sagen, bevor man Blödsinn erzählt. Diese Abwärtsspirale sah man bei Schalke die ganze Saison. Bei Hamburg in der Rückrunde. Bei Freiburg, Frankfurt in den letzten Partien. Bei Dortmund natürlich auch. Das ist nicht immer sachlich erklärbar, da braucht es nur 5 Prozent weniger Konzentration, wenn man sonst exzellent performt. Berlin zog sich ein Stück weit aus der Lethargie. Leverkusen verkorkste den Beginn, wurde dann fulminant um später auf einem guten Level weiter zu performen. Hannover als Absteiger? Hatte wohl fast niemand vor der Saison auf der Platte sowie ein 2tes Berlin in der Buli. Der dramatische Zusammenbruch von Köln und noch heftiger bei Uerdingen, die ja zu Halbzeit wie ein klarer Aufsteiger aussahen.
Das alles ist nicht neu, nur wir kennen dies seit Jahren, auf hohem Niveau geklagt.
Dass wir jetzt mit Rose ein vermeintliches Alphamännchen auf der Bank haben dürften, müsste bei Dir so viel Vorfreude auf die neue Saison ausgelöst haben, dass du den ganzen Tag schreien könntest?!
Ich glaube auch, dass DH einen Ansatz hat, der nur dann funktioniert, wenn dementsprechende Typen wie ein de Bruyne auf dem Rasen sind, die selber Lösungen haben und so gesehen, Selbstläufer sind.
Von daher wäre es hochinteressant gewesen, wenn Rose - wie sonst auch - den Kader 1 zu 1 - während der Saison - hätte übernehmen können. Denn nur dann hätte man den Einfluss des Trainers einigermaßen evaluieren können.
Das Aushebeln des Leistungsprinzip war ja auch der größte Vorwurf an Hecking, bei dem man normalerweise vorher schon vorhersagen kann, wer spielen würde, weil er eine ziemlich eindeutige Hierarchie oder Reihenfolge hat, die in etwa auch den Marktwerten entspricht. Und das wirkt mit Verlaub doch sehr amateurhaft, denn genau das könnte jeder von uns.
Hecking hat auch niemanden entwickelt. Er erkennt Qualitäten wie die von Hofmann, Traoré oder auch Cuisance, aber er nutzt die Breite eben nicht, sondern versucht über eine Art "Beamtentum" Sicherheit aufzubauen. Das hat ein Stück weit funktioniert; wurde aber auch durch glückliche Spielverläufe begünstigt.
So ist die Tatsache, dass wir jetzt in der CL-Frage die Pole-Position wieder haben, doch mehr dem Fußballgott zuzuschreiben, als irgendeiner taktischen Meisterleistung unseres Nochtrainers.
Das 4-0 von Nürnberg kam gerade recht, und war auch aufgrund von guten Wechseln seitens Hecking verdient, aber wie viel wir vorher grob fahrlässigerweise haben liegen lassen, geht trotz des jetzt guten Ausgangs, auf gar keine Kuhhaut.
Und dass es jetzt zum 3. Mal in den jeweiligen Rückrunden fast immer zum gleichen Zeitpunkt abwärts ging, kann kein Zufall sein.
Die Mannschaft hat kaum Mentalität, weil zu wenig klare Anführer, und sie hat bedingt durch ihre jugendlichen Leistungsträger auch wenig Erfahrung, so dass auch ein Elvedi oder auch Ginter mal gebrauchte Tage hatten, die Punkte gekostet haben.
Das aufm Platz ist der eigentliche Grund für das kollektive Abrücken Borussias von ihrem Trainer und dass das sehr viel Überwindung gekostet haben muss, konnte man bei der damaligen PK durch jedes Pixel sehen.
Der väterliche Hecking gab seinen Stammsöhnen so viel Sicherheit, dass sie nie in Abstiegsgefahr geraten konnten, erstickte aber auch gleichzeitig jegliche Dynamik, dass mal was überraschendes hätte passieren können.
Und genau das wird die Aufgabe Roses sein, der - dann etwas modifizierten - Mannschaft ein dynamischeres Auftreten abzuringen, ohne die Sicherheit überzustapazieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Internetzer am 15.05.2019 um 07:17 Uhr bearbeitet
15.05.2019 - 07:35 Uhr
Zitat von marvinb91
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
Das mit Hecking und Bremser wundert mich weniger. Zudem scheibt der HSV Interesse an Dieter Hecking bekundet zu haben.
Verwunderlich finde ich, dass Ginter nicht mitfliegt. Am Sonntag ist er von seiner Stiftung aus in der Nähe von Freiburg. Da hatte ich mich schon gefragt wie er das miteinander vereinbart.
15.05.2019 - 08:03 Uhr
Zitat von Erreger
Das mit Hecking und Bremser wundert mich weniger. Zudem scheibt der HSV Interesse an Dieter Hecking bekundet zu haben.
Verwunderlich finde ich, dass Ginter nicht mitfliegt. Am Sonntag ist er von seiner Stiftung aus in der Nähe von Freiburg. Da hatte ich mich schon gefragt wie er das miteinander vereinbart.
Zitat von marvinb91
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
Das mit Hecking und Bremser wundert mich weniger. Zudem scheibt der HSV Interesse an Dieter Hecking bekundet zu haben.
Verwunderlich finde ich, dass Ginter nicht mitfliegt. Am Sonntag ist er von seiner Stiftung aus in der Nähe von Freiburg. Da hatte ich mich schon gefragt wie er das miteinander vereinbart.
Das kann im Profigeschäft aber nicht der Grund für einen Verbleib in Deutschland sein. Seine Stiftung ist ja schließlich Privatvergnügen und Ginter als Nationalspieler schon wichtig für etwaige Promo.
15.05.2019 - 08:36 Uhr
Zitat von SharkBMG
Das kann im Profigeschäft aber nicht der Grund für einen Verbleib in Deutschland sein. Seine Stiftung ist ja schließlich Privatvergnügen und Ginter als Nationalspieler schon wichtig für etwaige Promo.
Zitat von Erreger
Das mit Hecking und Bremser wundert mich weniger. Zudem scheibt der HSV Interesse an Dieter Hecking bekundet zu haben.
Verwunderlich finde ich, dass Ginter nicht mitfliegt. Am Sonntag ist er von seiner Stiftung aus in der Nähe von Freiburg. Da hatte ich mich schon gefragt wie er das miteinander vereinbart.
Zitat von marvinb91
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-moenchengladbach/gladbach-dieter-hecking-trainer-china-reise-abschiedstour-61911614.sport.html
Hecking fliegt am Sonntagabend nicht mit nach China wie Bremser und Ginter auch.
Das mit Hecking und Bremser wundert mich weniger. Zudem scheibt der HSV Interesse an Dieter Hecking bekundet zu haben.
Verwunderlich finde ich, dass Ginter nicht mitfliegt. Am Sonntag ist er von seiner Stiftung aus in der Nähe von Freiburg. Da hatte ich mich schon gefragt wie er das miteinander vereinbart.
Das kann im Profigeschäft aber nicht der Grund für einen Verbleib in Deutschland sein. Seine Stiftung ist ja schließlich Privatvergnügen und Ginter als Nationalspieler schon wichtig für etwaige Promo.
Das ist ja auch nicht der Grund - in dem Artikel steht doch, dass er eine Pause erhält, aufgrund der anstehenden Länderspiele im Juni
15.05.2019 - 09:30 Uhr
Zitat von McManister
An 3EckeneinElfer. Interessanter Beitrag. Ich stimme zu, außer dass ein Schaka helfen könnte, schriebe er sich Xhaka.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
An 3EckeneinElfer. Interessanter Beitrag. Ich stimme zu, außer dass ein Schaka helfen könnte, schriebe er sich Xhaka.
Wieviel Einfluss ein Trainer auf diese Prozesse hat, wenn die ersten 15 Minuten in einer schlechten Phase wieder sch... lecht laufen, weiß ich nicht. Aus eigener Erfahrung, würde ich sagen eher wenig.
Es fehlen die Alphatiere auf dem Platz.
.... oder wie Klopp sagte „Mentalitätsmonster“
Meiner Meinung nach hat der Trainer nur einen Einfluß, der Konkurrenzkampf. Die Sorge, nicht mehr spielen zu dürfen, breitet sich im Kopf stärker aus als die Sorge des Versagens. Wenn ein Spieler weiß, er wird immer spielen, nimmt diese Sorge eine nur untergeordnete Rolle im Gehirn ein.
Dein letzter Satz wäre noch eine weitere Alternative, die alphatiere. Ich habe mir das immer bei Kahn gedacht, wenn du da Abwehrspieler bist und hast einen Kahn im Rücken, weißt du nicht, ob hinter Dir einer kommt und dir einen A... tritt gibt. Auch so etwas kann sich im Kopf verankern und andere Dinge verdrängen.
Das mit Motivation, dieses „Schaka“, weiß nicht, wenn so ein Spiel ist wo jeder weiß, es geht um königsklasse, da braucht man keinen Spieler motivieren, das muß den Spielern im Blut liegen. Wenn da noch Motivation notwendig ist, sind es Spieler die aussortiert gehören.
Klopp machte es genau richtig, mit ein Grund, warum ich Klopp für einen der besten halte. Er sagte auf der PK vor dem Barca Spiel: „wenn wir schon ausscheiden, dann lasst uns wenigstens schön ausscheiden“.
Er nimmt jeglichen Druck heraus und exakt diese Situation haben wir jetzt, CL oder EL, schaffen wir CL nicht, ok, aber lasst uns wenigstens schön ausscheiden. Alle im Stadion werden bei schönem Spiel, zufrieden sein. Die wenigsten hätten ein Problem damit.
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