Die Kurve
16.08.2012 - 20:46 Uhr
Zitat von baltic_storm:
Zitat von nowo:
Zitat von baltic_storm:
Um mal zum Thema zu kommen: dass es Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten innerhalb einer so großen Fanszene wie der Rostocker gibt, sollte ziemlich klar sein. Der entscheidene Punkt ist, wie man damit umgeht und sie darlegt und wie offen man für diese ist. In der FSR sind auf jeden Fall Leute, mit denen völlig normal und auf angemessenen Niveau über solche Dinge sprechen kann - da gibt es für mich keine 2 Meinungen. Genauso gibt es aber auch "Hardliner" (ich nenne sie mal so), die sich selbst den dortigen Autoritäten nicht "unterordnen" und das ist kein Problem von jetzt, sondern eins, was man sich jahrelang selbst gezüchtet und nciht ernst genommen hat.
Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wie geht die FSR (zukünftig) mit ihren "Hardlinern" um?
gute Frage - da habe ich leider kein Patentrezept. Da diese "Struktur" über Jahre gewachsen ist und sich verwurzelt und verselbständigt hat, wird es für die FSR alleine quasi unmöglich dort was zu bewegen. Bisher höre ich jedoch sehr viel gutes vom kommunalen Fanprojekt. Da sollte mehr Unterstützung erfolgen - ich glaube mit deren Hilfe kann man was bewegen.
Aber auch das wird nicht von heute auf morgen gehen. Und noch wichtiger: das Problembewusstsein muss erstmal vorhanden sein
Ich finde den Gesprächsansatz gut, vor allem der letzte Satz trägt ein Wort, was wunderbar diskutabel ist: Problembewusstsein. Ich hoffe, ich muss mich an dieser Stelle nicht wieder als "Kleinreder" bezeichnen lassen, aber im Grunde ist das genau der Punkt den ich meinte. Wie groß ist denn das Problem jetzt mal effektiv wirklich? Und ist es das Problem, dass es in der FSR Hardliner (im hansaforum sprach man von "Action Connection" als ebendenen) gibt oder ist der Umgang mit ihnen eher das Problem? Geht man mal mundgerecht von "Action Connection" als Hardlinern und meinetwegen auch Gewaltsuchenden aus (man darf mir gerne ins Wort fallen, wenn ich zu plakativ werde und eine Gruppe diffamiere, die sich anders sieht, man will ja niemanden beleidigen), so ist das eine geringfügige Minderheit innerhalb einer großen Fanszene. Es ist völlig üblich, dass in den großen Ultraszenen Deutschlands kleinere, gewaltsuchende Gruppen integriert sind, selbst in angeblich friedlichen Fanszenen, wie in Babelsberg, gibt es ein recht stabiles Gewaltpotenzial, ausgehend von diesen geduldeten oder mit der Hauptszene ineinander übergehenden Minderheiten. Union Berlin, Titelgeschichte der aktuellen 11 Freunde und mehrfach gelobt als fanfreundlichster Club Deutschlands, hat innerhalb seiner Szene nicht nur eine aktive Gruppe, sondern mehrere. Das Wuhlesyndikat und Brigade Köpenick haben mehrere Schnittmengen, dazu kommt mit Crimark gar eine politisch höchst fragwürdige Gruppierung. Es kam bei Spielen gegen St. Pauli schon gerne mal zu kleineren Blockschlägereien, zwischen Union-Punks und politisch eher anders gepolten Unionern.
Warum da heile Welt zu sein scheint? Weil man diese Dinge als sozialwissenschaftliches Phänomen ganz klar auf sich beruhen lässt, die Vielfalt unter einer großen Menge an Fans bewahrt, mit ihren Streitigkeiten und ihren Rangordnungen (ein schönes Wort, im Zusammenhang von Fankultur). Der Verein arbeitet mit den Fans zusammen, kritisiert nicht die Pyroeinsätze und gibt den Stadionverbotlern die Chance, ihre Sozialstunden im Verein abzuarbeiten und ihre Sperre somit zu reduzieren. Sprich: Der Verein hält sich raus, wo er nur als Autorität wirken würde, ein Einsatz, der vor allem bei Jugendlichen oft auf Unverständnis stößt (und wir waren alle mal jung und kennen diesen Missmut gegenüber Autoritäten) und hilft, wo er wirklich helfen kann. Der Verein ist dein Freund, nicht dein Vormund. Und er ist sich dessen bewusst, was du dem Verein gibst, wenn er deine Strafen zahlt, selten bis nie wegen Gewalt (die alte Diskussion um Gewalt IM Stadion), oftmals wegen Pyrotechnik.
Der Bezug zu Hansa? Zuerst einmal die Tatsache, dass man seit der AR-Wahl zu keiner Pyroaktion öffentliche Kritik gehört hat. Das mag viele erschüttern, die an den heiligen GeBILDeten oder die OZ glauben, mag aber innerhalb der Szene den Vorteil der Zusammenarbeit haben, dass man gemeinsam an einem Strang zieht und mit offenen Karten gespielt hat, als es um die Regelungen der Zusammenarbeit ging. Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Teil der Netzwerker sich angeblich aus diesem Forum rekrutiert hat und man die Beiträge dieses Threads oder des Threads zu Marc Fascher mal durchscrollt, mutet das mehr als realistisch an. Polemik, Stammtischvorwürfe, Übertreibungen, ich würde sagen 45% der User hier wären vorzügliche Politiker. Wenn ich mir nun nur vorstelle, dass einige dieser Personen mit dieser Einstellung in die persönlichen Diskussionen gegangen sind, in denen auch Mitglieder der FSR waren, macht das alles ziemlichen Sinn. Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern. Unique Rebels und New Society wollten/wollen eine neue Ultragruppe etablieren, die der FSR entgegenarbeiten wollte, Netzwerk wollte Entscheidungsmacht im Verein und zog sich nun höchst beleidigt mit einem kindischen Rückzugsbrief aus der Fehde, erwartet aber nun, dass der Verein etwas macht, um den es zwar im weiteren Sinne gehen sollte, der aber in dieser Fehde nie eine aktive Rolle gespielt hat.
Der Verein hat vom Abbruch der Zusammenarbeit 2007 mit den Suptras bis zum Vertrag mit der FSR in 6 Jahren viel Vertrauen aufgebaut, den Grundstein gelegt für ein Vertrauensverhältnis, wie es bei wenigen anderen Vereinen der Fall ist, wo der Verein sonst gegen die Fans kämpft und umgekehrt. Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter. Wie das geschehen ist, war nicht die erwachsenste Art, aber auch kein Beinbruch. Ich persönlich sehe das positiv.
Zitat von nowo:
Zitat von baltic_storm:
Um mal zum Thema zu kommen: dass es Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten innerhalb einer so großen Fanszene wie der Rostocker gibt, sollte ziemlich klar sein. Der entscheidene Punkt ist, wie man damit umgeht und sie darlegt und wie offen man für diese ist. In der FSR sind auf jeden Fall Leute, mit denen völlig normal und auf angemessenen Niveau über solche Dinge sprechen kann - da gibt es für mich keine 2 Meinungen. Genauso gibt es aber auch "Hardliner" (ich nenne sie mal so), die sich selbst den dortigen Autoritäten nicht "unterordnen" und das ist kein Problem von jetzt, sondern eins, was man sich jahrelang selbst gezüchtet und nciht ernst genommen hat.
Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wie geht die FSR (zukünftig) mit ihren "Hardlinern" um?
gute Frage - da habe ich leider kein Patentrezept. Da diese "Struktur" über Jahre gewachsen ist und sich verwurzelt und verselbständigt hat, wird es für die FSR alleine quasi unmöglich dort was zu bewegen. Bisher höre ich jedoch sehr viel gutes vom kommunalen Fanprojekt. Da sollte mehr Unterstützung erfolgen - ich glaube mit deren Hilfe kann man was bewegen.
Aber auch das wird nicht von heute auf morgen gehen. Und noch wichtiger: das Problembewusstsein muss erstmal vorhanden sein
Ich finde den Gesprächsansatz gut, vor allem der letzte Satz trägt ein Wort, was wunderbar diskutabel ist: Problembewusstsein. Ich hoffe, ich muss mich an dieser Stelle nicht wieder als "Kleinreder" bezeichnen lassen, aber im Grunde ist das genau der Punkt den ich meinte. Wie groß ist denn das Problem jetzt mal effektiv wirklich? Und ist es das Problem, dass es in der FSR Hardliner (im hansaforum sprach man von "Action Connection" als ebendenen) gibt oder ist der Umgang mit ihnen eher das Problem? Geht man mal mundgerecht von "Action Connection" als Hardlinern und meinetwegen auch Gewaltsuchenden aus (man darf mir gerne ins Wort fallen, wenn ich zu plakativ werde und eine Gruppe diffamiere, die sich anders sieht, man will ja niemanden beleidigen), so ist das eine geringfügige Minderheit innerhalb einer großen Fanszene. Es ist völlig üblich, dass in den großen Ultraszenen Deutschlands kleinere, gewaltsuchende Gruppen integriert sind, selbst in angeblich friedlichen Fanszenen, wie in Babelsberg, gibt es ein recht stabiles Gewaltpotenzial, ausgehend von diesen geduldeten oder mit der Hauptszene ineinander übergehenden Minderheiten. Union Berlin, Titelgeschichte der aktuellen 11 Freunde und mehrfach gelobt als fanfreundlichster Club Deutschlands, hat innerhalb seiner Szene nicht nur eine aktive Gruppe, sondern mehrere. Das Wuhlesyndikat und Brigade Köpenick haben mehrere Schnittmengen, dazu kommt mit Crimark gar eine politisch höchst fragwürdige Gruppierung. Es kam bei Spielen gegen St. Pauli schon gerne mal zu kleineren Blockschlägereien, zwischen Union-Punks und politisch eher anders gepolten Unionern.
Warum da heile Welt zu sein scheint? Weil man diese Dinge als sozialwissenschaftliches Phänomen ganz klar auf sich beruhen lässt, die Vielfalt unter einer großen Menge an Fans bewahrt, mit ihren Streitigkeiten und ihren Rangordnungen (ein schönes Wort, im Zusammenhang von Fankultur). Der Verein arbeitet mit den Fans zusammen, kritisiert nicht die Pyroeinsätze und gibt den Stadionverbotlern die Chance, ihre Sozialstunden im Verein abzuarbeiten und ihre Sperre somit zu reduzieren. Sprich: Der Verein hält sich raus, wo er nur als Autorität wirken würde, ein Einsatz, der vor allem bei Jugendlichen oft auf Unverständnis stößt (und wir waren alle mal jung und kennen diesen Missmut gegenüber Autoritäten) und hilft, wo er wirklich helfen kann. Der Verein ist dein Freund, nicht dein Vormund. Und er ist sich dessen bewusst, was du dem Verein gibst, wenn er deine Strafen zahlt, selten bis nie wegen Gewalt (die alte Diskussion um Gewalt IM Stadion), oftmals wegen Pyrotechnik.
Der Bezug zu Hansa? Zuerst einmal die Tatsache, dass man seit der AR-Wahl zu keiner Pyroaktion öffentliche Kritik gehört hat. Das mag viele erschüttern, die an den heiligen GeBILDeten oder die OZ glauben, mag aber innerhalb der Szene den Vorteil der Zusammenarbeit haben, dass man gemeinsam an einem Strang zieht und mit offenen Karten gespielt hat, als es um die Regelungen der Zusammenarbeit ging. Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Teil der Netzwerker sich angeblich aus diesem Forum rekrutiert hat und man die Beiträge dieses Threads oder des Threads zu Marc Fascher mal durchscrollt, mutet das mehr als realistisch an. Polemik, Stammtischvorwürfe, Übertreibungen, ich würde sagen 45% der User hier wären vorzügliche Politiker. Wenn ich mir nun nur vorstelle, dass einige dieser Personen mit dieser Einstellung in die persönlichen Diskussionen gegangen sind, in denen auch Mitglieder der FSR waren, macht das alles ziemlichen Sinn. Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern. Unique Rebels und New Society wollten/wollen eine neue Ultragruppe etablieren, die der FSR entgegenarbeiten wollte, Netzwerk wollte Entscheidungsmacht im Verein und zog sich nun höchst beleidigt mit einem kindischen Rückzugsbrief aus der Fehde, erwartet aber nun, dass der Verein etwas macht, um den es zwar im weiteren Sinne gehen sollte, der aber in dieser Fehde nie eine aktive Rolle gespielt hat.
Der Verein hat vom Abbruch der Zusammenarbeit 2007 mit den Suptras bis zum Vertrag mit der FSR in 6 Jahren viel Vertrauen aufgebaut, den Grundstein gelegt für ein Vertrauensverhältnis, wie es bei wenigen anderen Vereinen der Fall ist, wo der Verein sonst gegen die Fans kämpft und umgekehrt. Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter. Wie das geschehen ist, war nicht die erwachsenste Art, aber auch kein Beinbruch. Ich persönlich sehe das positiv.
Zitat von Natxo:
...dass sich ein Fanclub nach angeblichen Konflikten mit der FSR aufgelöst hat.nach "angeblichen" Konflikten - da spricht der Szenekenner...
Zitat von Natxo:
Dazu kommt, dass das Netzwerk in seiner Erklärung gegen Entscheidungen protestiert, die vor Monaten gefallen sind und zu denen sie sich, wieder meinen Informationen nach, damals nicht negativ geäußert haben. Das ist mir neu. Gegen welche Entscheidungen protestiert das Netzwerk und gegen welche Entscheidungen haben sich deren Mitglieder nicht negativ geäußert?
Zitat von Natxo:
Jetzt kommt man mit Kritik am Verein und mit "Wir waren aber zuerst da"-Anschuldigungen. Netzwerk schreibt von "Kindergartenspielereien" und verliert sich dann in ebendenen.Netzwerk schreibt auf seiner HP dazu: "Selbstverständlich möchte der Verein in seiner jetzigen Situation nach außen eine heile Hansa-Welt demonstrieren und wünscht deshalb Ruhe an der „Fanfront“. Dafür gesteht man dem exklusiven Vertragspartner auf Fanseite alle gewünschte Rechte und nahezu uneingeschränkte Macht zu. Im Ergebnis gibt es eben Leute wie uns, die dabei nach Drohungen auf der Strecke bleiben." Ich sehe da in erster Linie eine nüchterne Feststellung.
Zitat von Natxo:
Ich kann den Verein verstehen, wenn er sich damit nicht auseinandersetzen will. Man ist zufrieden mit der aktuellen Organisation des Fanbereiches... Ich denke nicht, dass der Verein mit der aktuellen Situation glücklich ist. Wichtiger ist ihm allerdings, dass diese Front - zumindest notdürftig - geschlossen bleibt.
Zitat von Natxo:
wenn einzelne, und es war ja eine einzelne, Fangruppe damit ein Problem hat, in einer sportlichen Situation, wo selbstdarstellerisches Verhalten....Eine Behauptung, die nur jemand aufstellen kann, dem jegliche Kenntnis zur Sache fehlt. Man muss die Netzwerker nicht alle toll finden, aber ihnen Selbstdarstellung vorzuwerfen, geht an dem eigentlichen Problem völlig vorbei. Die Netzwerker waren Teil einer anfangs gut harmonierenden Südtribüne. Der Entwicklung derselben, die beim Paulispiel ihren negativen Höhepunkt fand, standen sie aber kritisch gegenüber. Wen wundert´s, schließlich war (und ist) das Fehlverhalten einer mehr oder weniger großen Minderheit ursächlich für viele Probleme des FC Hansa. Wenn es dann Leute gibt, die nicht gegen den Verein. sondern gemeinsam mit ihm nach Lösungen und Kompromissen suchen, mit denen ALLE Fans im Stadion leben können, ist das nichts Verwerfliches. M.W. hatten die Netzwerker nie etwas gegen SR, ganz im Gegenteil, so wie ich es mitbekommen habe, haben sie den gegenseitigen Kontakt gesucht, was auch gut und richtig ist, denn nur gemeinsam kann man Lösungen finden. Womit hier auch das Kernproblem benannt ist: Teile der SR - nicht alle - verorten die Probleme, mit denen sich unser Verein in den letzten Jahren (die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung unberücksichtigt) nicht in ihren Reihen, sondern im Vorstand, Aufsichtsrat, bei anderen Fangruppierung usw usf. Mit derart geringer Selbstreflektion ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten größeren Problem innerhalb der Fanszene.
...dass sich ein Fanclub nach angeblichen Konflikten mit der FSR aufgelöst hat.nach "angeblichen" Konflikten - da spricht der Szenekenner...
Zitat von Natxo:
Dazu kommt, dass das Netzwerk in seiner Erklärung gegen Entscheidungen protestiert, die vor Monaten gefallen sind und zu denen sie sich, wieder meinen Informationen nach, damals nicht negativ geäußert haben. Das ist mir neu. Gegen welche Entscheidungen protestiert das Netzwerk und gegen welche Entscheidungen haben sich deren Mitglieder nicht negativ geäußert?
Zitat von Natxo:
Jetzt kommt man mit Kritik am Verein und mit "Wir waren aber zuerst da"-Anschuldigungen. Netzwerk schreibt von "Kindergartenspielereien" und verliert sich dann in ebendenen.Netzwerk schreibt auf seiner HP dazu: "Selbstverständlich möchte der Verein in seiner jetzigen Situation nach außen eine heile Hansa-Welt demonstrieren und wünscht deshalb Ruhe an der „Fanfront“. Dafür gesteht man dem exklusiven Vertragspartner auf Fanseite alle gewünschte Rechte und nahezu uneingeschränkte Macht zu. Im Ergebnis gibt es eben Leute wie uns, die dabei nach Drohungen auf der Strecke bleiben." Ich sehe da in erster Linie eine nüchterne Feststellung.
Zitat von Natxo:
Ich kann den Verein verstehen, wenn er sich damit nicht auseinandersetzen will. Man ist zufrieden mit der aktuellen Organisation des Fanbereiches... Ich denke nicht, dass der Verein mit der aktuellen Situation glücklich ist. Wichtiger ist ihm allerdings, dass diese Front - zumindest notdürftig - geschlossen bleibt.
Zitat von Natxo:
wenn einzelne, und es war ja eine einzelne, Fangruppe damit ein Problem hat, in einer sportlichen Situation, wo selbstdarstellerisches Verhalten....Eine Behauptung, die nur jemand aufstellen kann, dem jegliche Kenntnis zur Sache fehlt. Man muss die Netzwerker nicht alle toll finden, aber ihnen Selbstdarstellung vorzuwerfen, geht an dem eigentlichen Problem völlig vorbei. Die Netzwerker waren Teil einer anfangs gut harmonierenden Südtribüne. Der Entwicklung derselben, die beim Paulispiel ihren negativen Höhepunkt fand, standen sie aber kritisch gegenüber. Wen wundert´s, schließlich war (und ist) das Fehlverhalten einer mehr oder weniger großen Minderheit ursächlich für viele Probleme des FC Hansa. Wenn es dann Leute gibt, die nicht gegen den Verein. sondern gemeinsam mit ihm nach Lösungen und Kompromissen suchen, mit denen ALLE Fans im Stadion leben können, ist das nichts Verwerfliches. M.W. hatten die Netzwerker nie etwas gegen SR, ganz im Gegenteil, so wie ich es mitbekommen habe, haben sie den gegenseitigen Kontakt gesucht, was auch gut und richtig ist, denn nur gemeinsam kann man Lösungen finden. Womit hier auch das Kernproblem benannt ist: Teile der SR - nicht alle - verorten die Probleme, mit denen sich unser Verein in den letzten Jahren (die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung unberücksichtigt) nicht in ihren Reihen, sondern im Vorstand, Aufsichtsrat, bei anderen Fangruppierung usw usf. Mit derart geringer Selbstreflektion ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten größeren Problem innerhalb der Fanszene.
Zitat von Natxo:
...dass sich ein Fanclub nach angeblichen Konflikten mit der FSR aufgelöst hat.
Ich weiss ja nicht welchen Auftrag Du hier hat, aber Du giesst hier gerade Öl in Feuer. Oder stichst mit dem Stock ins Wespennetz.
Vor allen nehmen einige User dies wieder zum Anlaß und denken Du schreibst im Auftrag der FSR.
...dass sich ein Fanclub nach angeblichen Konflikten mit der FSR aufgelöst hat.
Ich weiss ja nicht welchen Auftrag Du hier hat, aber Du giesst hier gerade Öl in Feuer. Oder stichst mit dem Stock ins Wespennetz.
Vor allen nehmen einige User dies wieder zum Anlaß und denken Du schreibst im Auftrag der FSR.
Zitat von Natxo:
Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Ich bin weder Netzwerker, Aktive Fanszene oder Anhänger einer pseudo-revolutionären Gruppe. Aber mich würde schon interessieren, was genau "gegen die Fanszene gearbeitet" heißt. Reicht es aus, Pyro nicht zu akzeptieren, beim Support nicht fleißig mitzumachen oder steckt da mehr dahinter?
Zitat von Natxo:
Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern.
Das ist eine Aussage, die mich sehr beunruhigt, denn streng genommen legitimiert sie Gewalt zur Durchsetzung einer Vormachtsstellung. Und da bekomme ich ein richtig mulmiges Gefühl.
Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter.
Wie sieht das Konzept aus? Soll keine Provokation sein - aber wie ich oben schrieb, ich bin in keiner dieser Gruppen aktiv und würde gerne wissen, was mich als Hansafan in den nächsten Monaten erwartet.
Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Ich bin weder Netzwerker, Aktive Fanszene oder Anhänger einer pseudo-revolutionären Gruppe. Aber mich würde schon interessieren, was genau "gegen die Fanszene gearbeitet" heißt. Reicht es aus, Pyro nicht zu akzeptieren, beim Support nicht fleißig mitzumachen oder steckt da mehr dahinter?
Zitat von Natxo:
Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern.
Das ist eine Aussage, die mich sehr beunruhigt, denn streng genommen legitimiert sie Gewalt zur Durchsetzung einer Vormachtsstellung. Und da bekomme ich ein richtig mulmiges Gefühl.
Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter.
Wie sieht das Konzept aus? Soll keine Provokation sein - aber wie ich oben schrieb, ich bin in keiner dieser Gruppen aktiv und würde gerne wissen, was mich als Hansafan in den nächsten Monaten erwartet.
Zitat von Natxo:
gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen."liest sich" - bevor du uns hier so ausschweifend an deinem reichhaltigen Erfahrungsschatz aus angelesenem Internetwissen teilhaben lässt, solltest du dich vielleicht besser mit Beteiligten beider Seiten mündlich auseinandersetzen.
Zitat von Natxo:
Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt?Eine durchaus berechtigte Frage. Auch hier hilft dir ein Gespräch mit den verschiedenen Fangruppierungen, um sie zu beantworten. Dein lautes Mutmaßen ist eben nur heiße Luft.
Zitat von Natxo:
...Netzwerk wollte Entscheidungsmacht im Verein... Das ist ja interessant. kannst du das auch belegen?
Zitat von Natxo:
...und zog sich nun höchst beleidigt mit einem kindischen
Rückzugsbrief aus der Fehde...neutral bist du jetzt aber nicht unbedingt, oder? ;-)
Zitat von Natxo:
...erwartet aber nun, dass der Verein etwas macht, um den es zwar im weiteren Sinne gehen sollte, der aber in dieser Fehde nie eine aktive Rolle gespielt hat...
Auch das spricht - wie schon früher erwähnt - nicht gerade für deine profunde Sachkenntnis.
Zitat von Natxo:
Der Verein hat vom Abbruch der Zusammenarbeit 2007 mit den Suptras bis zum Vertrag mit der FSR in 6 Jahren viel Vertrauen aufgebaut und den Grundstein gelegt für ein Vertrauensverhältnis, wie es bei wenigen anderen Vereinen der Fall ist, wo der Verein sonst gegen die Fans kämpft und umgekehrt....Das Vertrauen ist auf beiden Seiten - aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen - komplett zerstört. Es wird eine Weile brauchen, um dieses Verhältnis wieder zu kitten.
Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Selten so gelacht :D :D :D Welches "Konzept" denn genau?
Zitat von Natxo:
Ich persönlich sehe das positiv.Das glaube ich dir gern. Damit öffnest du auch gleich dein Visier.
gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen."liest sich" - bevor du uns hier so ausschweifend an deinem reichhaltigen Erfahrungsschatz aus angelesenem Internetwissen teilhaben lässt, solltest du dich vielleicht besser mit Beteiligten beider Seiten mündlich auseinandersetzen.
Zitat von Natxo:
Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt?Eine durchaus berechtigte Frage. Auch hier hilft dir ein Gespräch mit den verschiedenen Fangruppierungen, um sie zu beantworten. Dein lautes Mutmaßen ist eben nur heiße Luft.
Zitat von Natxo:
...Netzwerk wollte Entscheidungsmacht im Verein... Das ist ja interessant. kannst du das auch belegen?
Zitat von Natxo:
...und zog sich nun höchst beleidigt mit einem kindischen
Rückzugsbrief aus der Fehde...neutral bist du jetzt aber nicht unbedingt, oder? ;-)
Zitat von Natxo:
...erwartet aber nun, dass der Verein etwas macht, um den es zwar im weiteren Sinne gehen sollte, der aber in dieser Fehde nie eine aktive Rolle gespielt hat...
Auch das spricht - wie schon früher erwähnt - nicht gerade für deine profunde Sachkenntnis.
Zitat von Natxo:
Der Verein hat vom Abbruch der Zusammenarbeit 2007 mit den Suptras bis zum Vertrag mit der FSR in 6 Jahren viel Vertrauen aufgebaut und den Grundstein gelegt für ein Vertrauensverhältnis, wie es bei wenigen anderen Vereinen der Fall ist, wo der Verein sonst gegen die Fans kämpft und umgekehrt....Das Vertrauen ist auf beiden Seiten - aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen - komplett zerstört. Es wird eine Weile brauchen, um dieses Verhältnis wieder zu kitten.
Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Selten so gelacht :D :D :D Welches "Konzept" denn genau?
Zitat von Natxo:
Ich persönlich sehe das positiv.Das glaube ich dir gern. Damit öffnest du auch gleich dein Visier.
Zitat von Mel14Siegtorson:
Zitat von Natxo:
Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Ich bin weder Netzwerker, Aktive Fanszene oder Anhänger einer pseudo-revolutionären Gruppe. Aber mich würde schon interessieren, was genau "gegen die Fanszene gearbeitet" heißt. Reicht es aus, Pyro nicht zu akzeptieren, beim Support nicht fleißig mitzumachen oder steckt da mehr dahinter?
Aus dem Abschiedsbrief des Netzwerks liest sich, dass man sehr enttäuscht darüber war, dass die Verbesserungsvorschläge ihrerseits zur Südtribünenproblematik von der FSR erst abgelehnt und dann übernommen wurden. Damit erklären sie, dass sie seit den Gesprächen nicht hinter der Südtribüne als Heimat der aktiven Fans des FC Hansa gestanden haben. Zudem kursiert in Foren der mehrfaach genannte Tenor, das Netzwerk habe zusammen mit dem aktuellen Noch-Fanbeauftragten versucht, den Einfluss der FSR zu beschränken und Leute auszugrenzen. Eine Aussage, die ich durch den Abschiedsbrief bestätigt sehe, in dem es sarkastisch gegen die FSR ging.
Zitat
Zitat von Natxo:
Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern.
Das ist eine Aussage, die mich sehr beunruhigt, denn streng genommen legitimiert sie Gewalt zur Durchsetzung einer Vormachtsstellung. Und da bekomme ich ein richtig mulmiges Gefühl.
An dieser Stelle frage ich mich, wer hier von Gewalt gesprochen hat. Das Netzwerk sprach von verbaler und kröperlichen Drohungen, ein schönes Stilmittel, was eine verbale Drohung dermaßen dramatisiert, dass sich jedes Schaf denkt: Oh nein, Gewalt ist keine Lösung!, obwohl Gewalt gar keine Rolle gespielt hat. Was ist körperliche Drohung? Eine gehobene Faust? WENN etwas passiert wäre, hätte es das Netzwerk klarer formuliert, so diente es zur Dramatisierung der Thematik.
Zitat
Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter.
Wie sieht das Konzept aus? Soll keine Provokation sein - aber wie ich oben schrieb, ich bin in keiner dieser Gruppen aktiv und würde gerne wissen, was mich als Hansafan in den nächsten Monaten erwartet.
Entschuldige, dass ich gerade keine Lust habe, den betreffenden Artikel auf der Hansa-HP zu suchen, es steht im Text zur Wiedereröffnung der Südtribüne. Dort sind mehrere Maßnahmen verzeichnet, wie die Aufklärungs- und Vorbildsarbeit in Jugendzentren usw.
Zum selbstdarstellerischen Verhalten: Die Abschiedskundgebung des Netzwerks war eine Selbstdarstellung. Man hat die Selbstauflösung unter dem Gesichtspunkt eines Konfliktes angegeben, dabei ausschließlich die eigene Seite beleuchtet, sich selbst als das Opfer dargestellt, was rein GAR NICHTS verwerfliches getan hat und abschließend noch jeder Kritik den Wind aus den Segeln genommen - alle Anschuldigungen seien "Phantasien, Unterstellungen, Verkürzungen und Verleumdungen zu unseren Lasten - sprich Lügen.".
Das KANN doch niemand unvoreigenommenes Ernst nehmen. Was wäre, wenn die FSR einen solchen Unsinn schreiben würde, niemand würde auch nur eine Sekunde Partei für sie ergreifen, weil die Meinungen einfach beschlossen sind. Und hier kommt Harry_Hurtigs Frage ins Spiel: Ich habe keinen Auftrag, es geht mir darum, dass man sich unvoreingenommen mit beiden Seiten beschäftigt. Dann sieht man auch, dass das Netzwerk zwar keine Fahne mehr hat, aber dass die Hintergrundgeschichte eine umfangreichere ist.
PS.: Für den "angeblichen Konflikt" entschuldige ich mich aber, dass war ein stilistischer Fehler meinerseits.
Zitat von Natxo:
Kommen wir aber zum Netzwerk: Da waren Leute am Werk, die offensichtlich und mit Hilfe von einzelnen Vereinspersonen, gegen die Fanszene gearbeitet haben. Das ist keine Exklusivmeinung, sondern liest sich mittlerweile in den Weiten des Internets an einigen Stellen. Ich bin weder Netzwerker, Aktive Fanszene oder Anhänger einer pseudo-revolutionären Gruppe. Aber mich würde schon interessieren, was genau "gegen die Fanszene gearbeitet" heißt. Reicht es aus, Pyro nicht zu akzeptieren, beim Support nicht fleißig mitzumachen oder steckt da mehr dahinter?
Aus dem Abschiedsbrief des Netzwerks liest sich, dass man sehr enttäuscht darüber war, dass die Verbesserungsvorschläge ihrerseits zur Südtribünenproblematik von der FSR erst abgelehnt und dann übernommen wurden. Damit erklären sie, dass sie seit den Gesprächen nicht hinter der Südtribüne als Heimat der aktiven Fans des FC Hansa gestanden haben. Zudem kursiert in Foren der mehrfaach genannte Tenor, das Netzwerk habe zusammen mit dem aktuellen Noch-Fanbeauftragten versucht, den Einfluss der FSR zu beschränken und Leute auszugrenzen. Eine Aussage, die ich durch den Abschiedsbrief bestätigt sehe, in dem es sarkastisch gegen die FSR ging.
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Zitat von Natxo:
Freilich, die Art und Weise WIE man Netzwerk vertrieben hat war ziemlich affig, aber die Tatsache DASS es passiert ist, logisch abzusehen. Wie viele Fanclubs und -gruppen hat der FC Hansa? Und welche haben davon Probleme mit der FSR gehabt? Eben genau diese, die strikt gegen die FSR gearbeitet haben, sei es im Support oder intern.
Das ist eine Aussage, die mich sehr beunruhigt, denn streng genommen legitimiert sie Gewalt zur Durchsetzung einer Vormachtsstellung. Und da bekomme ich ein richtig mulmiges Gefühl.
An dieser Stelle frage ich mich, wer hier von Gewalt gesprochen hat. Das Netzwerk sprach von verbaler und kröperlichen Drohungen, ein schönes Stilmittel, was eine verbale Drohung dermaßen dramatisiert, dass sich jedes Schaf denkt: Oh nein, Gewalt ist keine Lösung!, obwohl Gewalt gar keine Rolle gespielt hat. Was ist körperliche Drohung? Eine gehobene Faust? WENN etwas passiert wäre, hätte es das Netzwerk klarer formuliert, so diente es zur Dramatisierung der Thematik.
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Zitat von Natxo:
Der Verein ist auf der Seite der FSR, nicht aus Angst oder aus Dummheit, sondern, weil das Konzept der FSR für die Zukunft des Vereins überzeugt. Wenn die FSR dieses Konzept nun gegen voreingenommene, pseudo-revolutionäre Gruppen verteidigen will, steht der Verein dahinter.
Wie sieht das Konzept aus? Soll keine Provokation sein - aber wie ich oben schrieb, ich bin in keiner dieser Gruppen aktiv und würde gerne wissen, was mich als Hansafan in den nächsten Monaten erwartet.
Entschuldige, dass ich gerade keine Lust habe, den betreffenden Artikel auf der Hansa-HP zu suchen, es steht im Text zur Wiedereröffnung der Südtribüne. Dort sind mehrere Maßnahmen verzeichnet, wie die Aufklärungs- und Vorbildsarbeit in Jugendzentren usw.
Zum selbstdarstellerischen Verhalten: Die Abschiedskundgebung des Netzwerks war eine Selbstdarstellung. Man hat die Selbstauflösung unter dem Gesichtspunkt eines Konfliktes angegeben, dabei ausschließlich die eigene Seite beleuchtet, sich selbst als das Opfer dargestellt, was rein GAR NICHTS verwerfliches getan hat und abschließend noch jeder Kritik den Wind aus den Segeln genommen - alle Anschuldigungen seien "Phantasien, Unterstellungen, Verkürzungen und Verleumdungen zu unseren Lasten - sprich Lügen.".
Das KANN doch niemand unvoreigenommenes Ernst nehmen. Was wäre, wenn die FSR einen solchen Unsinn schreiben würde, niemand würde auch nur eine Sekunde Partei für sie ergreifen, weil die Meinungen einfach beschlossen sind. Und hier kommt Harry_Hurtigs Frage ins Spiel: Ich habe keinen Auftrag, es geht mir darum, dass man sich unvoreingenommen mit beiden Seiten beschäftigt. Dann sieht man auch, dass das Netzwerk zwar keine Fahne mehr hat, aber dass die Hintergrundgeschichte eine umfangreichere ist.
PS.: Für den "angeblichen Konflikt" entschuldige ich mich aber, dass war ein stilistischer Fehler meinerseits.
Zitat von Natxo:
Wie das geschehen ist, war nicht die erwachsenste Art, aber auch kein Beinbruch. Ich persönlich sehe das positiv.
Danke für dein Outing. Ich gebe dir anbei noch mit, dass du das nächste Mal bitte gleich mit der Sprache rausrückst. Dann hätte ich mir Zeit und Müh' sparen können.
Wie das geschehen ist, war nicht die erwachsenste Art, aber auch kein Beinbruch. Ich persönlich sehe das positiv.
Danke für dein Outing. Ich gebe dir anbei noch mit, dass du das nächste Mal bitte gleich mit der Sprache rausrückst. Dann hätte ich mir Zeit und Müh' sparen können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 28.03.2013 um 11:58 Uhr bearbeitet
welche "leute" sollten denn vom netzwerk "ausgegrenzt" werden?
das würde mich mal interessieren...
das würde mich mal interessieren...
Zitat von Natxo:
An dieser Stelle frage ich mich, wer hier von Gewalt gesprochen hat. Das Netzwerk sprach von verbaler und kröperlichen Drohungen, ein schönes Stilmittel, was eine verbale Drohung dermaßen dramatisiert, dass sich jedes Schaf denkt: Oh nein, Gewalt ist keine Lösung!, obwohl Gewalt gar keine Rolle gespielt hat. Was ist körperliche Drohung? Eine gehobene Faust? WENN etwas passiert wäre, hätte es das Netzwerk klarer formuliert, so diente es zur Dramatisierung der Thematik.
Ich bin mir auch als Nicht-Schaf bewusst, welche Wirkung verbale und körperliche Drohungen haben können. Und diese haben in meinem Selbstverständnis nun einmal nichts im menschlichen Umgang zu suchen. Du scheinst das liberaler zu sehen - deine Sache. Ich frage mich nach wie vor, welche Legitimation zur Vertreibung einer Fangruppe vorlag. Vielleicht sollte auch in der FSR mal das Thema Meinungsvielfalt diskutiert werden. Du konntest zwar meine großen Bedenken nicht ausräumen, aber Danke, dass du es versucht hast.
An dieser Stelle frage ich mich, wer hier von Gewalt gesprochen hat. Das Netzwerk sprach von verbaler und kröperlichen Drohungen, ein schönes Stilmittel, was eine verbale Drohung dermaßen dramatisiert, dass sich jedes Schaf denkt: Oh nein, Gewalt ist keine Lösung!, obwohl Gewalt gar keine Rolle gespielt hat. Was ist körperliche Drohung? Eine gehobene Faust? WENN etwas passiert wäre, hätte es das Netzwerk klarer formuliert, so diente es zur Dramatisierung der Thematik.
Ich bin mir auch als Nicht-Schaf bewusst, welche Wirkung verbale und körperliche Drohungen haben können. Und diese haben in meinem Selbstverständnis nun einmal nichts im menschlichen Umgang zu suchen. Du scheinst das liberaler zu sehen - deine Sache. Ich frage mich nach wie vor, welche Legitimation zur Vertreibung einer Fangruppe vorlag. Vielleicht sollte auch in der FSR mal das Thema Meinungsvielfalt diskutiert werden. Du konntest zwar meine großen Bedenken nicht ausräumen, aber Danke, dass du es versucht hast.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mel14Siegtorson am 28.03.2013 um 12:06 Uhr bearbeitet
Dass in jeder Fanszene auch Gruppen mit Gewaltpotential vorhanden sind, ist schon klar -> die Frage ist vielmehr: welche Rolle und welchen Status nehmen sie innerhalb dieser ein? Und bei uns scheint es so zu sein, dass inoffiziell dieser Teil der Szene die Vormachtsstellung hat und/oder sich als ausführendes Organ dieser sieht. Und dann wird/ist es gefährlich. Sprich: man braucht mMn eine Anpassung der Struktur in der Szene
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