DFB / Nationalmannschaft
11.03.2021 - 16:46 Uhr
13.07.2025 - 12:05 Uhr
Zitat von Freigeist08
Mit dieser Torfrau und Spielweise ist leider kein Blumentopf zu gewinnen
Mit dieser Torfrau und Spielweise ist leider kein Blumentopf zu gewinnen
So sehr ich jedes mal ein halben Herzinfarkt bekomme wenn Berger den Ball hat, aber an der Niederlage gestern war sie nicht schuld. Die rote Karte hat halt allen komplett den Stecker gezogen. Es waren eigentlich nur noch Jule Brand und Klara Bühl die gekämpft und gearbeitet haben. bei allen anderen war das vogelwild.
13.07.2025 - 13:22 Uhr
https://datencenter.dfb.de/personen/eymen-laghrissi/spieler
Hat der DFB ihn entführt oder warum er schaut so? 😀😀😀
Hat der DFB ihn entführt oder warum er schaut so? 😀😀😀
13.07.2025 - 14:43 Uhr
Zitat von Ajax_KSC
So sehr ich jedes mal ein halben Herzinfarkt bekomme wenn Berger den Ball hat, aber an der Niederlage gestern war sie nicht schuld. Die rote Karte hat halt allen komplett den Stecker gezogen. Es waren eigentlich nur noch Jule Brand und Klara Bühl die gekämpft und gearbeitet haben. bei allen anderen war das vogelwild.
So sehr ich jedes mal ein halben Herzinfarkt bekomme wenn Berger den Ball hat, aber an der Niederlage gestern war sie nicht schuld. Die rote Karte hat halt allen komplett den Stecker gezogen. Es waren eigentlich nur noch Jule Brand und Klara Bühl die gekämpft und gearbeitet haben. bei allen anderen war das vogelwild.
Joa, aber auch nur Frage der Zeit bis eine (bessere) Mannschaft daraus 1 bis 2 Buden macht.
13.07.2025 - 15:04 Uhr
Die Damen können beim Turnier aktuell noch nicht überzeugen, bei den ersten beiden Spielen war das zwar in Teilen gut, aber längst noch nicht das gesamte Spiel..
Das gestern..
Der Anfang war bärenstark, der Ausgleich bei der ersten Chance der Schweden.
Das 2:1 war halt unsagbar unglücklich und mit dem Elfmeter/roten Karte fielen sie dann völlig auseinander. Danach war das nix mehr.
Es war immerhin das einzige Spiel im Turnier, bei dem man eine Niederlage folgenlos verkraften kann (zumindest nach den ersten beiden gewonnenen Gruppenspielen).
Berger war vor einem Jahr noch die Heldin, aber die knappen Situationen in den bisherigen Spielen und die Fehler gestern sind im Turnier einfach zuviel.
Sie haben jetzt ein paar Tage Zeit und dann kommen erst die "richtigen" Gegner in den entscheidenden Spielen.
Mit dem Ausfall von Gwinn und der Sperre von Wamser geht man nun auch nicht mehr als Favorit in den weiteren Verlauf, vielleicht kann Wück das in eine neue Chance ummünzen.
Dass die notwendige 11-Freunde Mentalität bei der Mannschaft vorhanden ist nehme ich von außerhalb ohne Zweifel wahr, aber jetzt müssen sie das halt auf den Platz bringen.
Aber wenn man zurückblickt gab es solche Phasen auch schon bei anderen, später erfolgreichen Teams.
Denkt man an Weltmeiterschaft 2014 hätten die Spiele gegen die USA oder vor allem Algerien unser Aus im Turnier auch schon deutlich früher besiegeln können.
Das war damals auch spielerisch weit entfernt von dem, was man in den späteren Matches sehen konnte.
Die lange Pause bis zum Viertelfinale muss jetzt genutzt werden, um die Mädels wieder aufzubauen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.
Außerdem kann sich Wück überlegen ob der Mannschaft mehr Erfahrung im Team als gestern nicht gut tun würde.
Jetzt müssen sie eben als der Underdog befreit aufspielen und ihre Fähigkeiten auf den Rasen bringen, dass diese Mannschaft dazu in der Lage ist steht für mich außer Frage.
Das gestern..
Der Anfang war bärenstark, der Ausgleich bei der ersten Chance der Schweden.
Das 2:1 war halt unsagbar unglücklich und mit dem Elfmeter/roten Karte fielen sie dann völlig auseinander. Danach war das nix mehr.
Es war immerhin das einzige Spiel im Turnier, bei dem man eine Niederlage folgenlos verkraften kann (zumindest nach den ersten beiden gewonnenen Gruppenspielen).
Berger war vor einem Jahr noch die Heldin, aber die knappen Situationen in den bisherigen Spielen und die Fehler gestern sind im Turnier einfach zuviel.
Sie haben jetzt ein paar Tage Zeit und dann kommen erst die "richtigen" Gegner in den entscheidenden Spielen.
Mit dem Ausfall von Gwinn und der Sperre von Wamser geht man nun auch nicht mehr als Favorit in den weiteren Verlauf, vielleicht kann Wück das in eine neue Chance ummünzen.
Dass die notwendige 11-Freunde Mentalität bei der Mannschaft vorhanden ist nehme ich von außerhalb ohne Zweifel wahr, aber jetzt müssen sie das halt auf den Platz bringen.
Aber wenn man zurückblickt gab es solche Phasen auch schon bei anderen, später erfolgreichen Teams.
Denkt man an Weltmeiterschaft 2014 hätten die Spiele gegen die USA oder vor allem Algerien unser Aus im Turnier auch schon deutlich früher besiegeln können.
Das war damals auch spielerisch weit entfernt von dem, was man in den späteren Matches sehen konnte.
Die lange Pause bis zum Viertelfinale muss jetzt genutzt werden, um die Mädels wieder aufzubauen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.
Außerdem kann sich Wück überlegen ob der Mannschaft mehr Erfahrung im Team als gestern nicht gut tun würde.
Jetzt müssen sie eben als der Underdog befreit aufspielen und ihre Fähigkeiten auf den Rasen bringen, dass diese Mannschaft dazu in der Lage ist steht für mich außer Frage.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Annold am 13.07.2025 um 15:07 Uhr bearbeitet
13.07.2025 - 15:52 Uhr
Wie so oft bei den Frauen werden im Vorfeld eines Tuniers völlig überzogenen Hoffnungen geschürrt, " wir gehören zum erweitereten Favoritenkreis" "wir wollen den Titel und wir gewinnen den Titel"
Nach den Rücktritten von Popi, Marina Hegering im Vorfeld vor Olympia schon Svenja Huth ist sehr viel Erfahrung und Qualitär verloren gegangen, dazu Lena Oberdorf fehlt nach der Verletzung wegen Rückstand und Gwinn gleich nach 30 Minuten ihr Tunierende.
Davon abgesehen das Wück anscheinend kein glückliches Händchen für seine Spielerinnen hat und auch Spielerinnen Zuhause blieben ( zB Dórsun) die vor allem in der Abwehre zumindest solide stabilität rein gebracht hätten ist es tatsächlich klasse das man das Viertelfinale erreicht hat, nur befürchte ich das da gegen Frankreich Schluß ist was besser ist als dann im Halbgfinale von Spanien aus dem Stadion geschossen zu werden.
Nach den Rücktritten von Popi, Marina Hegering im Vorfeld vor Olympia schon Svenja Huth ist sehr viel Erfahrung und Qualitär verloren gegangen, dazu Lena Oberdorf fehlt nach der Verletzung wegen Rückstand und Gwinn gleich nach 30 Minuten ihr Tunierende.
Davon abgesehen das Wück anscheinend kein glückliches Händchen für seine Spielerinnen hat und auch Spielerinnen Zuhause blieben ( zB Dórsun) die vor allem in der Abwehre zumindest solide stabilität rein gebracht hätten ist es tatsächlich klasse das man das Viertelfinale erreicht hat, nur befürchte ich das da gegen Frankreich Schluß ist was besser ist als dann im Halbgfinale von Spanien aus dem Stadion geschossen zu werden.
13.07.2025 - 17:37 Uhr
Zitat von Arlac
Wie so oft bei den Frauen werden im Vorfeld eines Tuniers völlig überzogenen Hoffnungen geschürrt, " wir gehören zum erweitereten Favoritenkreis" "wir wollen den Titel und wir gewinnen den Titel"
Nach den Rücktritten von Popi, Marina Hegering im Vorfeld vor Olympia schon Svenja Huth ist sehr viel Erfahrung und Qualitär verloren gegangen, dazu Lena Oberdorf fehlt nach der Verletzung wegen Rückstand und Gwinn gleich nach 30 Minuten ihr Tunierende.
Davon abgesehen das Wück anscheinend kein glückliches Händchen für seine Spielerinnen hat und auch Spielerinnen Zuhause blieben ( zB Dórsun) die vor allem in der Abwehre zumindest solide stabilität rein gebracht hätten ist es tatsächlich klasse das man das Viertelfinale erreicht hat, nur befürchte ich das da gegen Frankreich Schluß ist was besser ist als dann im Halbgfinale von Spanien aus dem Stadion geschossen zu werden.
Wie so oft bei den Frauen werden im Vorfeld eines Tuniers völlig überzogenen Hoffnungen geschürrt, " wir gehören zum erweitereten Favoritenkreis" "wir wollen den Titel und wir gewinnen den Titel"
Nach den Rücktritten von Popi, Marina Hegering im Vorfeld vor Olympia schon Svenja Huth ist sehr viel Erfahrung und Qualitär verloren gegangen, dazu Lena Oberdorf fehlt nach der Verletzung wegen Rückstand und Gwinn gleich nach 30 Minuten ihr Tunierende.
Davon abgesehen das Wück anscheinend kein glückliches Händchen für seine Spielerinnen hat und auch Spielerinnen Zuhause blieben ( zB Dórsun) die vor allem in der Abwehre zumindest solide stabilität rein gebracht hätten ist es tatsächlich klasse das man das Viertelfinale erreicht hat, nur befürchte ich das da gegen Frankreich Schluß ist was besser ist als dann im Halbgfinale von Spanien aus dem Stadion geschossen zu werden.
Würde gerne Hendrich an Stelle von Knaak in der IV sehen, gegen die flinken Stürmerinnen von Frankreich oder England bringt sie die notwendige Schnelligkeit mit, die Knaak völlig abgeht.
Keine Mannschaft ist unverwundbar, auch die offensiv bockstarken Französinnen und Spanierinnen spielen in der Defensive häufig ziemlich vogelwild.
13.07.2025 - 17:42 Uhr
Zitat von Annold
Die Damen können beim Turnier aktuell noch nicht überzeugen, bei den ersten beiden Spielen war das zwar in Teilen gut, aber längst noch nicht das gesamte Spiel..
Das gestern..
Der Anfang war bärenstark, der Ausgleich bei der ersten Chance der Schweden.
Das 2:1 war halt unsagbar unglücklich und mit dem Elfmeter/roten Karte fielen sie dann völlig auseinander. Danach war das nix mehr.
Es war immerhin das einzige Spiel im Turnier, bei dem man eine Niederlage folgenlos verkraften kann (zumindest nach den ersten beiden gewonnenen Gruppenspielen).
Berger war vor einem Jahr noch die Heldin, aber die knappen Situationen in den bisherigen Spielen und die Fehler gestern sind im Turnier einfach zuviel.
Sie haben jetzt ein paar Tage Zeit und dann kommen erst die "richtigen" Gegner in den entscheidenden Spielen.
Mit dem Ausfall von Gwinn und der Sperre von Wamser geht man nun auch nicht mehr als Favorit in den weiteren Verlauf, vielleicht kann Wück das in eine neue Chance ummünzen.
Dass die notwendige 11-Freunde Mentalität bei der Mannschaft vorhanden ist nehme ich von außerhalb ohne Zweifel wahr, aber jetzt müssen sie das halt auf den Platz bringen.
Aber wenn man zurückblickt gab es solche Phasen auch schon bei anderen, später erfolgreichen Teams.
Denkt man an Weltmeiterschaft 2014 hätten die Spiele gegen die USA oder vor allem Algerien unser Aus im Turnier auch schon deutlich früher besiegeln können.
Das war damals auch spielerisch weit entfernt von dem, was man in den späteren Matches sehen konnte.
Die lange Pause bis zum Viertelfinale muss jetzt genutzt werden, um die Mädels wieder aufzubauen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.
Außerdem kann sich Wück überlegen ob der Mannschaft mehr Erfahrung im Team als gestern nicht gut tun würde.
Jetzt müssen sie eben als der Underdog befreit aufspielen und ihre Fähigkeiten auf den Rasen bringen, dass diese Mannschaft dazu in der Lage ist steht für mich außer Frage.
Die Damen können beim Turnier aktuell noch nicht überzeugen, bei den ersten beiden Spielen war das zwar in Teilen gut, aber längst noch nicht das gesamte Spiel..
Das gestern..
Der Anfang war bärenstark, der Ausgleich bei der ersten Chance der Schweden.
Das 2:1 war halt unsagbar unglücklich und mit dem Elfmeter/roten Karte fielen sie dann völlig auseinander. Danach war das nix mehr.
Es war immerhin das einzige Spiel im Turnier, bei dem man eine Niederlage folgenlos verkraften kann (zumindest nach den ersten beiden gewonnenen Gruppenspielen).
Berger war vor einem Jahr noch die Heldin, aber die knappen Situationen in den bisherigen Spielen und die Fehler gestern sind im Turnier einfach zuviel.
Sie haben jetzt ein paar Tage Zeit und dann kommen erst die "richtigen" Gegner in den entscheidenden Spielen.
Mit dem Ausfall von Gwinn und der Sperre von Wamser geht man nun auch nicht mehr als Favorit in den weiteren Verlauf, vielleicht kann Wück das in eine neue Chance ummünzen.
Dass die notwendige 11-Freunde Mentalität bei der Mannschaft vorhanden ist nehme ich von außerhalb ohne Zweifel wahr, aber jetzt müssen sie das halt auf den Platz bringen.
Aber wenn man zurückblickt gab es solche Phasen auch schon bei anderen, später erfolgreichen Teams.
Denkt man an Weltmeiterschaft 2014 hätten die Spiele gegen die USA oder vor allem Algerien unser Aus im Turnier auch schon deutlich früher besiegeln können.
Das war damals auch spielerisch weit entfernt von dem, was man in den späteren Matches sehen konnte.
Die lange Pause bis zum Viertelfinale muss jetzt genutzt werden, um die Mädels wieder aufzubauen und sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.
Außerdem kann sich Wück überlegen ob der Mannschaft mehr Erfahrung im Team als gestern nicht gut tun würde.
Jetzt müssen sie eben als der Underdog befreit aufspielen und ihre Fähigkeiten auf den Rasen bringen, dass diese Mannschaft dazu in der Lage ist steht für mich außer Frage.
Ich finde es generell immer ein bisschen seltsam, dass man nach so einer Leistung, diejenigen aufbauen muss, die das ganze verkackt haben.
Bin ich kein Freund davon.
Es sollte bei jeder Einzelnen, die auf dem Feld war, der eigene Ehrgeiz und Ansporn sein, dass ganz zu reflektieren und die Schlüsse daraus zu ziehen.
Überall heißt es, dass es in der Truppe bombastisch harmoniert. Sogar von. 11 Freundinnen ist zu hören.
Vielleicht ist da alles etwas zu komfortabel?!
14.07.2025 - 08:45 Uhr
Zitat von Freigeist08
Ich finde es generell immer ein bisschen seltsam, dass man nach so einer Leistung, diejenigen aufbauen muss, die das ganze verkackt haben.
Bin ich kein Freund davon.
also ehrlich gesagt finde ich es wiederum seltsam, dass man glaubt, dass sowas nicht intern unter möglichst positiver Einflussnahme aufgearbeitet werden sollte. Ich finde es generell immer ein bisschen seltsam, dass man nach so einer Leistung, diejenigen aufbauen muss, die das ganze verkackt haben.
Bin ich kein Freund davon.
das gehört selbstverständlich zum Aufgabenfeld des Trainers, über den Sinn dahinter muss man ja vermutlich nicht groß diskutieren.
Du kannst natürlich auch sagen "ihr habt das verkackt, also macht es wieder gut", aber ob das auch nur irgendeinen positiven Effekt hätte (vielleicht bei der ein oder anderen erfahrenen Personalie, die solche Situationen schon erlebt hat und sich dadurch an der Ehre gepackt fühlt, was aber bei den allerwenigsten der Fall sein dürfte) stelle ich doch schwer in Frage.
Will man im nächsten Spiel halbwegs mit Selbstvertrauen auf den Rasen treten, dann ist es zwingend notwendig aufzuarbeiten und parallel auch wieder aufzubauen.
ich empfinde auch die Aussage "ihr habt verkackt" unangemessen, nicht zuletzt weil es auch die Leistung des Gegners schmälert.
Nur weil man in dem Spiel "abgeschossen" wurde (einerseits ist ein 4:1 kein Weltuntergang, anderseits geschah das unter teils unglücklichen Umständen: eigene Chancenverwertung zu Beginn des Spiels, Slapstick-Gegentor zum 2:1, rote Karte/Elfmeter kurz danach, anschließend eben sehr lange in Unterzahl) heißt das nicht, dass irgendjemand "verkackt" hat.
Da stehen schließlich auch Gegner auf dem Platz, die ebenso hart für das Turnier trainiert haben und die eine Woche später mit anderem Spielverlauf vielleicht selbst 1:4 baden gegangen wären.
So ist der Sport, ob da der Ausgleich fällt oder man nur den Pfosten trifft und im Gegenzug das 0:2 kassiert, kann das komplette Ergebnis von vorne bis hintern verändern.
Oder eben eine halbautomatische Handabwehr direkt vor der Linie.
Und wenn Situation A nicht eintritt (z.B: der Ausgleich nach der frühen Führung) dann gestalten sich die folgenden 75. Minuten halt u.U. komplett anders.
Aber zurück zum "Aufbauen":
Es wäre meiner Meinung nach komplett falsch (um nicht zu sagen "dumm"), wenn man die Damen im Nachgang damit alleine und ihren eigenen Weg gehen lassen würde, weil sie ja "verkackt haben" (das Trainerteam gehört da ja ganz genauso dazu), das wäre sowohl für die inhaltliche Analyse zur Aufarbeitung, aber auch für die "11-Freundinnen"-Theorie nicht förderlich.
Für mich hätte der Trainer "verkackt", wenn er das nicht thematisieren und gemeinsam mit der Mannschaft aufarbeiten würde. Das geht wiederum mit "Aufbauen" einher.
Nunja.. wenn er nicht gerade sagt: "was habt ihr in der Szene gemacht? ihr seid so schlecht!"
Es sollte bei jeder Einzelnen, die auf dem Feld war, der eigene Ehrgeiz und Ansporn sein, dass ganz zu reflektieren und die Schlüsse daraus zu ziehen.
Betrifft das auch jene Spielerinnen, die keine entscheidenden Fehler gemacht oder 100% auf dem Platz gelasen haben? und differenzierst du dabei zwischen denen, die teilweiße nur ganz wenige Länderspiele bestritten haben oder unter x Jahre alt sind, im Vergleich zu den Erfahreneren?
Wenn ich es richtig verstanden habe sagte der Kommentator, dass die Schwedinnen im Schnitt 75 Länderspiele auf dem Buckel haben.
Soviel hat bei uns gerade einmal Lea Schüller.
Und dass eine Carlotta Wamser, die dann eben erst ihr fünftes Länderspiel spielt und einen solchen Fehler in einem wichtigen Turnier begeht, nicht mit der Expertise und Erfahrung einer Spielerin mit 100 Länderspielen reflektieren kann, ist doch selbstverständlich.
Aber selbst wenn sie bereits 50 Spiele hätte, dann darf man mMn. nicht sagen "die hat die Erfahrung, die muss das alleine verarbeiten können", dafür ist wiederum jeder Charakter zu unterschiedlich.
Sonst könnte man ja auch sagen: die brauchen keinen Athletiktrainer, die wissen wie man rennt.
oder keinen Ernährungsberater, jeder weiß doch was halbwegs gesund ist.
Was die Einzelszenen anginge:
worauf läuft es hinaus, wenn die Mädels das vergangene Spiel "für sich" reflektieren aber auf unterschiedliche Schlüsse in der Szenenbewertung kommen?
Der Trainer muss doch - nach seiner Vorstellung von Fußball - vermitteln, was in einer entsprechenden Szene schief lief, welche Spielerin vielleicht früher hätte angreifen, verschieben, unterstützen, Ball frühzeitig klären, Foul ziehen oder sonstiges, müssen.
Überall heißt es, dass es in der Truppe bombastisch harmoniert. Sogar von. 11 Freundinnen ist zu hören.
Vielleicht ist da alles etwas zu komfortabel?!
Das mag ich nicht beurteilen, aber abgesehen von meiner persönlichen Erfahrung hört man ja oftmals bei den erfolgreichsten Mannschaften - egal ob im Ligabetrieb oder bei Turnieren - dass es eine besondere Chemie im Team gäbe, durch die man erst dazu in der Lage war, für den Nebenmann (oder die Nebenfrau) diese 110% abzurufen.
Das klingt für mich absolut erstrebenswert und kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nur bestätigen.
Keine Ahnung ob die Wohlfühlatmosphäre bei den Damen "zu groß" ist, nur weil man in Unterzahl gegen einen Gegner auf Augenhöhe (vor dem Spiel) baden gegangen ist.
Das ist zwar nicht auszuschließen, ich sehe aber noch nichts, was wirklich dafür sprechen würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Annold am 14.07.2025 um 09:00 Uhr bearbeitet
14.07.2025 - 09:45 Uhr
was mir auffiel gegen schweden war die tatsache, dass jede schwedin um einiges schneller war als die deutsche gegenspielerin, sowohl gedanklich als auch physisch. als mannschaft waren die schwedinnen um zwei klassen besser. diese schablonenhafte spielweise deutschlands ist sowas von ausrechenbar, zudem fehlen kopfballstarke spielerinnen, von kreativität mag ich gar nicht sprechen.
gegen frankreich gibts ne böse klatsche und dann wird der frauenfußball in deutschland wieder in der bedeutungslosigkeit versinken, denke nur an den zuschauerschnitt bei bundesligaspielen von 5000...
und die öffentlich/rechtlichen sendeanstalten werden sich nicht nochmals vom dfb so über den tisch ziehen lassen. nun gut, wer`s mag...
gegen frankreich gibts ne böse klatsche und dann wird der frauenfußball in deutschland wieder in der bedeutungslosigkeit versinken, denke nur an den zuschauerschnitt bei bundesligaspielen von 5000...
und die öffentlich/rechtlichen sendeanstalten werden sich nicht nochmals vom dfb so über den tisch ziehen lassen. nun gut, wer`s mag...
14.07.2025 - 10:28 Uhr
Zitat von pervekt
..und dann wird der frauenfußball in deutschland wieder in der bedeutungslosigkeit versinken, denke nur an den zuschauerschnitt bei bundesligaspielen von 5000...
..und dann wird der frauenfußball in deutschland wieder in der bedeutungslosigkeit versinken, denke nur an den zuschauerschnitt bei bundesligaspielen von 5000...
Wird er nicht. Dafür spricht rein gar nichts.
Wenn die 5.000 stimmen (denke es ist weniger) wäre Frauenfußball auf dem Level vom Handball und vor Basketball der Männer. Tendenz seit Jahren stetig steigend.
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