Der Vorstand
30.08.2019 - 10:01 Uhr
30.09.2023 - 13:09 Uhr
Zitat von tuchelfcb2702
Alternativlos ist eine Personalentscheidung nie. Nur ist das Anforderungsprofil für den VV denke ich recht klar. Idealerweise jemand der Bayern kennt, mehrjährige Erfahrung hat im Sportmanagement, Ahnung vom Sportlichen und Finanziellen.
Da nenn mir mal nen besseren.
Zitat von MrCoffee
Das könnte man ja machen, wenn es denn so wäre. Daraus ergäbe sich aber nicht zwangsläufig eine Alternativlosigkeit namens Max Eberl.
Der Mann, der in Gladbach seine Arbeit nicht mehr gemacht hat (und als er sie noch gemacht hat, stark von seinem Jackpot Lucien Favre profitiert hat), der seine Arbeit in Leipzig nicht gemacht hat, der soll bei uns als Sportvorstand und Vorstandsvorsitzender in spe 2025 angestellt werden.
Zitat von tuchelfcb2702
Nur das Dreesen das noch genau bis 2025 macht und man deshalb idealerweise den Nachfolger jetzt heranführt.
Zitat von MrCoffee
Unsere aktuelle Konstellation mit Dreesen und Freund ist einfach zu sympathisch, das muss schnell wieder geändert werden. Wenn es mit Eberl nicht klappt, kann man ja Sammer zurückholen. Hauptsache, nichtstuender Schwätzer.
Unsere aktuelle Konstellation mit Dreesen und Freund ist einfach zu sympathisch, das muss schnell wieder geändert werden. Wenn es mit Eberl nicht klappt, kann man ja Sammer zurückholen. Hauptsache, nichtstuender Schwätzer.
Nur das Dreesen das noch genau bis 2025 macht und man deshalb idealerweise den Nachfolger jetzt heranführt.
Das könnte man ja machen, wenn es denn so wäre. Daraus ergäbe sich aber nicht zwangsläufig eine Alternativlosigkeit namens Max Eberl.
Der Mann, der in Gladbach seine Arbeit nicht mehr gemacht hat (und als er sie noch gemacht hat, stark von seinem Jackpot Lucien Favre profitiert hat), der seine Arbeit in Leipzig nicht gemacht hat, der soll bei uns als Sportvorstand und Vorstandsvorsitzender in spe 2025 angestellt werden.

Alternativlos ist eine Personalentscheidung nie. Nur ist das Anforderungsprofil für den VV denke ich recht klar. Idealerweise jemand der Bayern kennt, mehrjährige Erfahrung hat im Sportmanagement, Ahnung vom Sportlichen und Finanziellen.
Da nenn mir mal nen besseren.
Für das Sportliche gibt es einen Sportvorstand (-> perspektivisch Freund, nachdem er sich als Sportdirektor bewährt hat), für das Finanzielle einen Finanzvorstand (Diederichs). Das bedeutet nicht, dass der CEO in den Dingen ahnungslos sein darf. Als CEO braucht man einen Strategen, Repräsentanten und Netzwerker (in Wirtschaft und sportliche Gremien der DFL, DFB, ECA, UEFA und FIFA), der eine natürliche Autorität hat. Rummenigge als ehemaligen, langjährigen CEO würde ich die Eigenschaften 2 bis 4 zusprechen. Strategisch war er ja mehr für 1-Jahrespläne, also nicht strategisch.
Wieso muss ich jetzt zwingend jemand besseren nennen, wenn ich der Meinung bin, dass Eberl der falsche wäre? Eberl käme ja zunächst einmal als Sportvorstand. Als sportliche Kompetenz haben wir gerade erst Freund zu uns geholt (nebenbei hoffe ich stark, dass der von Anfang an eingeweiht war, wenn die Gerüchte denn stimmen). Und bis wann wir einen neuen Vorsitzenden benötigen, wissen wir nicht. Allgemein glaube ich, dass wir die nächste große Ära dann erleben, wenn die "2010er" bei uns am Ruder sind, zusammen mit den "Wirtschaftsleuten". Ein Teil aus Lahm, Müller, Schweinsteiger, Robben,...also vielleicht ab in 5-10 Jahren. Bis dahin würde ich lieber einen Dreesen als Truchses sehen als dass sich dann schon ein König Eberl von Ulis Gnaden breit gemacht hat und sie u.U. verhindert. Leider war ja aus den 90ern und 00ern niemand zu gebrauchen, um zwischen den 70ern und den 2010ern hier mit die Feder zu führen. Kahn und Salihamidzic sind ja krachend gescheitert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrCoffee am 30.09.2023 um 13:15 Uhr bearbeitet
30.09.2023 - 13:10 Uhr
Zitat von ct157
ich will es noch nicht glauben, dass man im AR tatsächlich darüber nachdenkt, Eberl ins Boot zu holen. (hypotetisch)
man hat doch schon ganz richtig erkannt, dass die letzte Saison incl. des diesjährigen Transfersommers eher so semi gut war, was die Besetzung der Entscheiderposten anging.
man hat ja schon selbst erkannt, dass "Stallgeruch", Bindung und "Ex Spieler" allein als Qualitätsmerkmal nicht ausreicht, um beim dt. Branchenführer erfolgreich zu sein.
man hat doch auch richtig erkannt, dass es fachliche Kompetenz statt mediale Wirksamkeit braucht (Stichwort: C. Freund)
man hat sogar selbst erkannt, dass das "Viele Augen"-Prinzip eher zum "viele Köche verderben den Brei" führt, statt dass die Kompetenzen gebündelt werden.
man hat selbst klar gemacht, dass interne und ruhige Arbeit wichtiger ist, als Unruhe.
also wieso zum verfluchten Kuckuck, sollte man als AR Mitglied ernsthaft darüber nachdenken, alles der oberen Punkte mit dem Ar**h (bezogen aufs Sprichtwort, nicht auf Eberl!) wieder einzureißen?! sollte man nach all den wichtigen und richtigen Erkenntnissen zum Schluss gekommen sein, dass es aktuell noch einen Eberl braucht, dann haben die Herren die jenen installieren ihre Kompetenz mal so richtig nachgewiesen. nicht.
mit Eberl würde man nur einen weiteren, unnötigen Entscheider ins Boot holen. ...würde man die Autorität von Freund untergraben und sogar dessen Installation ad absurdum führen. ...würde einen Mitarbeiter installieren, der seit jeher durch markante Aussagen und Verhalten auffällt, statt ruhig und besonnen das Team aufzubauen. ... würde der nächste Ex-Spieler mit Stallgeruch kommen, der in seiner beruflichen Vita bislang nicht zweifelsfrei für Erfolg, Ruhe und Bindung steht.
es gibt mE keinen logischen und notwendigen Punkt, warum man im AR aktuell Max Eberl diskutieren sollte.
ich will es noch nicht glauben, dass man im AR tatsächlich darüber nachdenkt, Eberl ins Boot zu holen. (hypotetisch)
man hat doch schon ganz richtig erkannt, dass die letzte Saison incl. des diesjährigen Transfersommers eher so semi gut war, was die Besetzung der Entscheiderposten anging.
man hat ja schon selbst erkannt, dass "Stallgeruch", Bindung und "Ex Spieler" allein als Qualitätsmerkmal nicht ausreicht, um beim dt. Branchenführer erfolgreich zu sein.
man hat doch auch richtig erkannt, dass es fachliche Kompetenz statt mediale Wirksamkeit braucht (Stichwort: C. Freund)
man hat sogar selbst erkannt, dass das "Viele Augen"-Prinzip eher zum "viele Köche verderben den Brei" führt, statt dass die Kompetenzen gebündelt werden.
man hat selbst klar gemacht, dass interne und ruhige Arbeit wichtiger ist, als Unruhe.
also wieso zum verfluchten Kuckuck, sollte man als AR Mitglied ernsthaft darüber nachdenken, alles der oberen Punkte mit dem Ar**h (bezogen aufs Sprichtwort, nicht auf Eberl!) wieder einzureißen?! sollte man nach all den wichtigen und richtigen Erkenntnissen zum Schluss gekommen sein, dass es aktuell noch einen Eberl braucht, dann haben die Herren die jenen installieren ihre Kompetenz mal so richtig nachgewiesen. nicht.
mit Eberl würde man nur einen weiteren, unnötigen Entscheider ins Boot holen. ...würde man die Autorität von Freund untergraben und sogar dessen Installation ad absurdum führen. ...würde einen Mitarbeiter installieren, der seit jeher durch markante Aussagen und Verhalten auffällt, statt ruhig und besonnen das Team aufzubauen. ... würde der nächste Ex-Spieler mit Stallgeruch kommen, der in seiner beruflichen Vita bislang nicht zweifelsfrei für Erfolg, Ruhe und Bindung steht.
es gibt mE keinen logischen und notwendigen Punkt, warum man im AR aktuell Max Eberl diskutieren sollte.
Die Argumentation liest sich so als wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt.
Das Kernthema in Bezug auf Entscheidungsprozesse ist nicht eine mögliche Erweiterung des Vorstandes um einen SV Posten. Kernproblem ist, dass zu viele Personen mitreden möchten, die eigentlich im direkten Entscheidungsprozess nichts zu melden haben.
Grösstes Problem ist Uli Hoeness, der nicht loslassen kann. Der ist gedanklich noch in den 80ers als er zum Manager des Jahres gewählt wurde und glaubt seitdem im er noch, dass sich die Welt nur um ihn dreht. Entsprechend gibt er noch immer teilweise unsägliche Statements ab und bemerkt dabei nicht, dass er dem Club dabei mehr schadet als hilft. Jüngstes dümmstes Zitat war seine Aussage zu Levy im Verhandlungsmarathon um Kane. In seiner Funktion als einfaches AR Mitglied sollte er sich an sich zurück halten und die Kommunikation nach aussen den dafür zuständigen Personen überlassen, aktuell Hainer.
Daran anschließend hat sich die alte Leier von den vielen Köchen, die den Brei verderben, offenbar bei der Task Force bewahrheitet. Insofern ist die Entscheidung, diese Task Force aufzulösen, richtig.
Es geht jetzt darum, den Bereich Sport organisatorisch den Anforderungen und Ansprüchen eines Spitzenclubs entsprechend aufzustellen. Wie viele Personen in welchen Funktionen und Hierarchieebenen notwendig sind, können nur die direkt involvierten Personen am Ende entscheiden. Der Blick von aussen ist spekulativ.
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
Eine Frage ist, inwiefern Freund als SD die Funktionen innerhalb des Bereich Sport als Führungskraft abdecken kann (Bindung/Schnittstelle zur Mannschaft, Scouting, Transfers, Campus, Medizin, Beratergespräche). Eine andere Frage ist, wie es mit Neppe weiter gehen wird und inwiefern sichergestellt wird, dass genug sportliche Kompetenz vorhanden ist. Diese sollte nicht in einer Person gebündelt sein, sondern mind 2 Personen umfassen.
Vorstellbar ist, dass Dreesen sich ganz an dem sportlichen Bereich raushalten möchte, alleine aus kapazitativen Gründen. Kalle als CEO war stark in der ECA einbebunden, Dreesen wurde jüngst in das neue 5 Köpfe umfassende Exekutivkommittee berufen. In meiner Erinnerung habe ich eine Aussage von Kalle, dass der 50% seiner ArbeitsZeit mit Gremienarbeit verbracht hat, also Reisezeit bezüglich ECA und Uefa mit Vorort Besuchen.
Grds bin ich ein Befürworter davon, ein Ressort im obersten Führungsgremium für das Kerngeschäft zu haben. Viele Unternehmen haben heute einen Produktionsvorstand oder COO in Vorstand oder Geschäftsführung.
Voraussetzung für eine Inplementierung ist eine klare Definition des Aufgabenbereiches bzw der Schnittstellen zu anderen Funktionen bzw eine Abgrenzung der Aufgaben um Überlappungen zu vermeiden.
Viele geeignete Kandidaten für diesen Posten mit entsprechendem Profil gibt es nicht. Eberl ist eine logische Lösung, geht man die Vereine in Liga 1 und 2 durch, wenn man einen deutschsprachigen Kandidaten möchte.
Bei BMG ging er kurz nach dem Höhepunkt seines Schaffens, als er merkte, dass BMG seine Wachstumsgrenzen erreicht hatte. Am Ende hat er den einen oder anderen Fehler begangen bezüglich fehlender Vertragsverlängerungen, vermutlich auch weil er bei BMG zu viel alleinige Verantwortung hatte mangels Mitverantwortlichen auf Augenhöhe. Dieser Endeindruck trübt den Gesamtblick auf seine zwei Jahrzehnte im administrativen Bereich bei BMG.
Mich persönlich stört, dass er nach seinen Aussagen gegen RB ausgerechnet dorthin ging. Evtl musste er seine Ansichten von damals im Hinblick auf besseres Wissen revidieren. Ein fader Nachgeschmack bleibt dennoch haften.
Für mich kann die Personalie Eberl funktionieren unter gewissen Voraussetzungen, vgl oben. Dazu gehört abschließend, dass die Kommunikation nach aussen dann ausschließlich über Dreesen und Eberl erfolgt und sich andere Würdenträger zurück halten. Transfers gehen operativ über den Tisch von Eberl und Freund, mit Genehmigung im Vorstand und AR.
30.09.2023 - 13:11 Uhr
Zitat von Becks84
Und was hat Eberl in Gladbach so groß geleistet? Am Ende waren da viele gemischte Töne im sportlichen Bereich.
Und was hat Eberl in Gladbach so groß geleistet? Am Ende waren da viele gemischte Töne im sportlichen Bereich.
Fällt mir schwer, ihm das Ende anzulasten, ohne zu wissen, wie lange er sich bereits überfordert gefühlt hat. Letztendlich sind die ja nun ohne ihn noch deutlich schlechter dran, was sber sicher auch auf die vielen ablösefreien Abgänge zurückzuführen ist, die er nicht frühzeitig verhindern konnte.
In Gladbach hat er aber in der Gesamtbetrachtung sehr gute Arbeit geleistet. Zunächst als Nachwuchsdirektor, wovon er dann später als SpoDi zehren konnte, weil immer wieder Talente den Weg nach oben gefunden haben. Als SpoDi hat er dann aus einem Absteiger bzw. Abstiegskandidaten eine feste Größe entwickelt und fast immer einen einstelligen Tabellenplatz erreicht sowie sich je 3x für CL/EL qualifizieren können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von risery7 am 30.09.2023 um 13:12 Uhr bearbeitet
30.09.2023 - 13:16 Uhr
Eberl wäre die nächste katastrophale Fehlentscheidung. Der Mann hinterlässt überall verbrannte Erde. Eberl hatte sehr gute Jahre in Gladbach, aber um es mit seinem Förderer Uli zu sagen: Der Trend is not his friend. Am Ende war das schon bescheiden in Gladbach. Sein Abgang war diskutabel, dann geht er zu Leipzig und bekennt sich zu keiner Sekunde wirklich zu dem Verein.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
30.09.2023 - 13:34 Uhr
Zitat von Westfalian
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Grds bin ich ein Befürworter davon, ein Ressort im obersten Führungsgremium für das Kerngeschäft zu haben. Viele Unternehmen haben heute einen Produktionsvorstand oder COO in Vorstand oder Geschäftsführung.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
30.09.2023 - 13:35 Uhr
Zitat von Remington_Steele
Eberl wäre die nächste katastrophale Fehlentscheidung. Der Mann hinterlässt überall verbrannte Erde. Eberl hatte sehr gute Jahre in Gladbach, aber um es mit seinem Förderer Uli zu sagen: Der Trend is not his friend. Am Ende war das schon bescheiden in Gladbach. Sein Abgang war diskutabel, dann geht er zu Leipzig und bekennt sich zu keiner Sekunde wirklich zu dem Verein.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
Eberl wäre die nächste katastrophale Fehlentscheidung. Der Mann hinterlässt überall verbrannte Erde. Eberl hatte sehr gute Jahre in Gladbach, aber um es mit seinem Förderer Uli zu sagen: Der Trend is not his friend. Am Ende war das schon bescheiden in Gladbach. Sein Abgang war diskutabel, dann geht er zu Leipzig und bekennt sich zu keiner Sekunde wirklich zu dem Verein.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
Von Aussen lässt sich die Personalie schnell kritisieren.
Eberl hat BMG nach dem Höhepunkt seines Schaffens verlassen. Dieser Abgang bei Sinkflug hinterlässt einen negativen Eindruck. Dessen erfolgreiche Jahre darf man aber nicht ausblenden.
Soweit den Medien zu entnehmen gibt es für den Abgang bei RB ua die Faktoren, dass er mit Mitzlaff nicht gut kann und er oft nicht vor Ort war, sondern in München. Ersteres kann immer passieren, dass eine vermeintlich gute Zusammenarbeit im täglichen Doing doch nicht so harmoniert läuft. Letzteres hinterlässt natürlich den Eindruck fehlenden Commitments, wenn der GF Sport lieber in der Stadt des Branchenprimus bei seiner Lebensgefährtin weilt als an seinem eigentlich per Dienstvertrag festgelegten Arbeitsort.
Der Fussball ist eine eigene Welt für sich, die Protagonisten bewegen sich in einer Art Blase. Insofern kaum verwunderlich, dass RB seine Interessen gefährdet sieht. Die Freistellung ist sehr konsequent aber folgerichtig.
In München hat der AR darüber zu befinden, inwiefern Eberl ein geeigneter SV für den FCB ist. Dreesen hat insofern zumindest formell nichts zu melden. Hier sind Hainer u Kalle gefordert, Uli zu bremsen, sofern dieser seine Wunschlösung durchdrücken möchte.
30.09.2023 - 13:36 Uhr
Zitat von Remington_Steele
Eberl wäre die nächste katastrophale Fehlentscheidung. Der Mann hinterlässt überall verbrannte Erde. Eberl hatte sehr gute Jahre in Gladbach, aber um es mit seinem Förderer Uli zu sagen: Der Trend is not his friend. Am Ende war das schon bescheiden in Gladbach. Sein Abgang war diskutabel, dann geht er zu Leipzig und bekennt sich zu keiner Sekunde wirklich zu dem Verein.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
Eberl wäre die nächste katastrophale Fehlentscheidung. Der Mann hinterlässt überall verbrannte Erde. Eberl hatte sehr gute Jahre in Gladbach, aber um es mit seinem Förderer Uli zu sagen: Der Trend is not his friend. Am Ende war das schon bescheiden in Gladbach. Sein Abgang war diskutabel, dann geht er zu Leipzig und bekennt sich zu keiner Sekunde wirklich zu dem Verein.
Wir waren gerade dabei, die Dinge etwas zu begradigen - wenn wir jetzt Eberl holen, rennen wir mit Anlauf in die nächste Falle. Man kann nur hoffen, dass Dreesen und Kalle mächtig genug sind, das zu verhindern.
Ist nur die Frage ob sie das auch wollen. Vielleicht sind sie auch befürworter für Eberl?
Fakt ist das man noch Kompentenz im Vorstand braucht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nachtweih am 30.09.2023 um 13:38 Uhr bearbeitet
30.09.2023 - 13:38 Uhr
Zitat von username
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Zitat von Westfalian
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Grds bin ich ein Befürworter davon, ein Ressort im obersten Führungsgremium für das Kerngeschäft zu haben. Viele Unternehmen haben heute einen Produktionsvorstand oder COO in Vorstand oder Geschäftsführung.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Unterschreib ich dir alles.
Umso wichtiger wäre es nicht ne weitere eloquente Ente an die Spitze zu setzen.
30.09.2023 - 13:48 Uhr
Zitat von username
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Zitat von Westfalian
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Grds bin ich ein Befürworter davon, ein Ressort im obersten Führungsgremium für das Kerngeschäft zu haben. Viele Unternehmen haben heute einen Produktionsvorstand oder COO in Vorstand oder Geschäftsführung.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Darf ich fragen, wo und als was du arbeitest? Ich halte deine Argumentation für nicht überzeugend. Ich koordiniere ein 6-Mann Softwarenentwicklungsteam (+ zeitweise noch Leihen aus anderen Projekten) und selbst wir haben ein Organigramm mit den jeweiligen Rollen, Aufgaben und Befugnissen aufgestellt, weil er sich ständig in den Entwicklungsbereich eingemischt und Mikromanagement betrieben hat. Du brauchst in einem Prozessmanagement in einem UN auf jeder Stufe ein Organigramm, egal wie groß das Unternehmen ist. Genauso ist es bei uns.
Es bringt nichts, wenn man einen Sportvorstand wie Sammer einstellt, der dann keine Lust hat sich um Verhandlungen zu kümmern, weil das anscheinend nie vorher abgesprochen/definiert wurde. Oder ein Brazzo, dem anscheinend nie gesagt wurde, dass wir nicht bei FC Wanne Eickel sind und er bitte nicht solche Kaliber wie Sarr, Roca und Co. anschleppen soll
30.09.2023 - 13:49 Uhr
Zitat von username
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Zitat von Westfalian
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
An sich müssen die Verantwortlichen ein Organigramm mit Aufgaben und Funktionen malen, ohne Namen. Wenn dieses Organigramm steht, müssen Anforderungsprofile erstellt werden für jede einzelne Funktion. Erst dann sollten Namen einfliessen. Dann lässt sich auch leichter abschätzen, inweifern ein zusätzlicher SV zu einem SD notwendig ist oder nicht.
Bei nem Koloss wie Siemens, Telekom o.ä., die nur durch Prozesse steuerbar sind und wo der Wirkungskreis von Einzelpersonen schnell endet, sicher. Je kleiner das Unternehmen aber, desto wichtiger werden die Einzelpersonen an der Spitze und ich tendiere dazu, dass wir die Grenze zum prozessgesteuerten UN noch nicht überschritten haben. Zumal in unserer speziellen Branche, in der überragend viel von 11 Leuten auf dem Platz abhängt, zu denen der Vorstand eine bewusste Nähe haben kann.
Grds bin ich ein Befürworter davon, ein Ressort im obersten Führungsgremium für das Kerngeschäft zu haben. Viele Unternehmen haben heute einen Produktionsvorstand oder COO in Vorstand oder Geschäftsführung.
Solche Vergleiche mit der konventionellen Wirtschaft kranken mMn immer am umgekehrten Betriebszweck:
Konventionelles Unternehmen: Geld verdienen über den Weg der Kernkompetenz
Proficlub (zumindest gilt das noch für den FCB): Sportliche Ergebnisse über den Weg des Geld Verdienens
Insofern wäre das Kerngeschäfts-Ressort noch wichtiger als bei nem Produktionsunternehmen.
Prozesse werden von den .Protagonisten aufgesetzt und frei gegeben. Vorlagert sind idR stragegische Entscheidungen, die auf Vorstands oder AR Ebene getroffen werden.
Bei Siemens oder der Telekom ist es beispielhaft so. Kaeser hat bei Amtsantritt den Konzern radikal umgebaut. Das Tagesgeschäft wird dann über die Implementierung von Prozessen gesteuert.
Deinen Ansatz kann ich aber nachvollziehen, dass Bayern in der Komplexität seines operativen Geschäfts noch so überschaubar ist, dass eine direkte Wirkung von Einzelpersonen unmittelbar erkennbar ist.
Ich behaupte aber in Bezug auf die 11 Protagonisten auf dem Feld, dass deren Leistungen bereits arg prozessgesteuert überwacht und optimiert werden. Die gesamte Betreuung im medizinischen Bereich bzw die Trainingsbelastung läuft über Prozesse, wenn in wiederkehrenden Routinen gewisse Werte täglich überwacht und eingestellt werden.
In Bezug auf den Betriebszweck sehe ich keinen grossen Unterschied. Was bedeutet Deine Unterscheidung denn konkret? Mir ist das zu abstrakt.
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