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Das Hertha-Training

31.10.2007 - 17:40 Uhr
Das Hertha-Training |#571
06.07.2012 - 18:01 Uhr
Das mit dem nicht miteinander reden ist mir schon am Mittwoch beim Spiel extrem aufgefallen. Da ging es verbal bei den Dänen schon ganz anders ab.

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Das Hertha-Training |#572
06.07.2012 - 20:23 Uhr
Na toll, da hatte ich heute mal frei und schaue mir das Nachmittags-Training an, um die neuen Spieler und Trainer mal zu begutachten und dann ist nur Lauftraining. Grrrrr

Trotzdem aufgefallen ist Luhukay, der den Großteil der Stunde immer mitlief.
Eigentlich haben alle gut mitgezogen (auch Ronny :-)), nur Djuricin fiel negativ auf und mußte öfter angefeuert werden, den Anschluß zu halten.
Vielleicht hatte er nur nen schlechten Tag...

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Trikot 07/08 Arne Friedrich
Trikot 08/09 Cicero
Trikot 09/10 Adrian Ramos
Trikot 10/11-11/12 gestrichen, weil es furchtbar ist
Trikot 12/13 Roman Hubnik
Das Hertha-Training |#573
06.07.2012 - 21:14 Uhr
Bei Djuri darf man auch nicht vergessen, dass er aufgrund seines Bandscheibenvorfalls und diverser kleiner Verletzungen jetzt seit einem halben Jahr kaum vernüftig trainieren konnte. (Ist ja auch erst bei den Relegationsspielen richtig ins Training eingestiegen). Wir warten mal das Lauftrainingslager ab und dann kann man weiterschauen.

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Ha Ho He
Das Hertha-Training |#574
06.07.2012 - 21:39 Uhr
Zitat von DieNackteWahrheit:
Na toll, da hatte ich heute mal frei und schaue mir das Nachmittags-Training an, um die neuen Spieler und Trainer mal zu begutachten und dann ist nur Lauftraining. Grrrrr

Trotzdem aufgefallen ist Luhukay, der den Großteil der Stunde immer mitlief.
Eigentlich haben alle gut mitgezogen (auch Ronny :-)), nur Djuricin fiel negativ auf und mußte öfter angefeuert werden, den Anschluß zu halten.
Vielleicht hatte er nur nen schlechten Tag...


Gestern Nachmittag war auch nur Lauftraining - und auch da musste Djuricin schon angefeuert werden. ;)
Das Hertha-Training |#575
07.07.2012 - 17:08 Uhr
(ste) – Langsam wird es richtig voll auf dem Trainingsplatz von Hertha BSC. Zwar fehlen noch einige wenige Verletzte, doch die Reihen der Urlauber lichten sich nach und nach. Seit heute ist auch Nikita Rukavytsya wieder zurück aus Australien, wo er seine freien Tage auf heimatlichem Terrain verbrachte. Mit der Mannschaft absolvierte er allerdings nur die ersten Übungen mit dem Ball, ansonten trabte er seine Runden allein ab, um langsam wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

Viel mit Fußball an sich hatte das Training am Samstag aber auch für die anderen nicht zu tun. Kurzpässe, Ballannahmen, gern kombiniert mit ein paar geschickten Bewegungen – das sah der Plan von Trainer Luhukay heute als ersten Bestandteil der Einheit vor, etwa 20 Minuten lang. Danach wurden die Bälle eingesammelt, zum Laufen braucht die ja auch niemand, der Rest des Tages gehörte ausschließlich der Konditionsarbeit. Mal ging es auf dem großen Feld im Ausdauermodus hin und her, mal wurde auf dem kleinen Feld gesprintet.

Luhukay kniete dabei an der Seite und schaute sich die Läufer genau an. Die keuchten ganz schön, so dass am Ende nicht ganz klar war, ob der kollektive Applaus der Spieler als freudiger Dank für die Übung gedacht war oder aber eher als Ausdruck der Erleichterung über das Ende der Strapazen. Vielleicht war es aber auch nur eine anerkennende Geste nach einer guten Trainingswoche verbunden mit der Aussicht auf etwas Freizeit. Samstag mussten die Jungs nämlich nur einmal ran, Sonntag ist komplett frei und Montag geht es erst ab 16 Uhr weiter. Insofern stand das heutige Training wohl unter dem Motto ‘Erst die Arbeit, dann das Vergnügen’.

Was bleibt mir da anderes, als auch hier allen ein schönes Wochenende zu wünschen!
Der Bericht von heute
Das Hertha-Training |#576
13.07.2012 - 11:49 Uhr
Lautstark wie selten faltete Trainer Jos Luhukay seine Profis zusammen. „Was bleibst du da stehen?!“, wies er einige Male Verteidiger zurecht, „warum gehst du nicht auf den Mann drauf?!“ Nach der Einheit gab es einen etwa zehnminütigen Vortrag über Dinge, die dem Niederländer aufgestoßen waren.

Luhukay ist unzufrieden, das ist kaum überseh- und hörbar.

Schon nach dem blutleeren Test gegen den Fünftligisten Viktoria 98 sprach er davon, das Team sei noch nicht da, wo es sein könnte. Nach dem Training wurde er nicht weniger deutlich. „Das ist mir viel zu ruhig, viel zu lieb, da wird zu wenig Verantwortung übernommen“, kritisierte er.

Luhukay brüllt: „Attack, Attack, Go!“

Ein Vorwurf, der Berliner Mannschaften schon von vielen Trainern gemacht wurde. Luhukays spezielles Problem ist die Umstellung, die er verordnet hat. Die Spieler sollen sich nicht mehr passiv in der Abwehr verschanzen, wie sie es noch unter Otto Rehhagel taten, allen „Attack, Attack, Go!“-Rufen zum Trotz. Das Einigeln ist nicht mehr gefragt. „Ich will nicht, dass man zurückläuft und zuguckt, wenn man den Ball nicht hat“, sagt Luhukay. „Das muss das Signal sein, um den Gegner sofort unter Druck zu setzen.“ Um bei dem frühen Pressing gefährliche Lücken in der Abwehr zu minimieren, sollen die Verteidiger einander helfen und sich mit Anweisungen coachen. „Wir wollen eine aggressive Mannschaft sein, die den Gegner zum Verzweifeln bringt“, fordert Luhukay. Bisher ist er es eher selbst, der verzweifelt.

Der 49-Jährige beschwichtigt. „Wir sind erst zweieinhalb Wochen in der Vorbereitung, da läuft noch nicht alles reibungslos“, sagt er. Aber dass die Mannschaft seine Kulturrevolution, hin zu mehr Attacke, bis Saisonstart voll verinnerlicht hat, glaubt er auch nicht. „Das geht nicht in sechs Wochen, in zwei oder vier Monaten.“ Hertha brauche Geduld – aber zum Start gleich Stabilität und Ergebnisse. Ein schwieriger Spagat. Zumindest Fortschritte will Luhukay heute beim Test gegen Teplice sehen (18 Uhr, Amateurstadion).
So oder so ähnlich steht das heute in jeder Berliner Zeitung. Die Mannschaft soll, wenn es nach Luhukay geht, deutlich aggressiver und lauter sein.

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Bluesky: @pascal91
Das Hertha-Training |#577
17.07.2012 - 13:17 Uhr
Hier wieder einmal ein Trainingsbericht aus dem ImmerHertha-Forum. Dieses Mal vom User Kamikater:

Zitat von Kamikater:
Nachdem ich nun schon das 10. oder 12. Training der neuen Saison gesehen habe, fasse ich mal vorsichtig eine Tendenz zusammen:

JL sieht jeden Fehler. Und davon gibts ne Menge. Soll heißen, dass wir in letzter Zeit entweder Trainer hatten, die genau anders herum trainiert haben oder aber sie nie abgestellt bekamen oder sie nie sahen bzw. ansprachen.

Es geht um

- direktes Spiel mit maximal 2 Ballberührungen, die kaum einer im Team beherrscht
- das dementsprechende Freilaufen als Anspielstation
- das damit im Zusammenhang stehende Verständnis, dabei Räume nicht gleichzeitig zu eng zu machen

JL läßt neue, für die Spieler unbekannte Spielzüge einüben. Das sieht man daran, dass diese den Spielern anfangs nie so richtig klar sind. das gilt übrigens für alle Spieler. Zudem hält er, wenn es ihm nicht passt, an und korrigiert für alle verständlich lautstark, woran es lag, dass das nicht in Ordnung war.

Für mich absolut nachvollziehbar, was er jedesmal sagt, trifft es doch haargenau die Schwächen dieses Teams :Sie laufen zu wenig und wenn sie laufen, laufen sie falsch und können dadurch wiederum nur zu langsam spielen. Das führt dazu, dass man am liebsten einen Raffael anspielt, der dann wiederum den Ball zu lange hält, weil ja keiner anspielbar wäre. Das ganze fand immer mit dem Rücken zum gegnerischen Tor statt, damit man auch ja nicht den Gegner direkt vor Augen haben muss.

Genau hier platzt JL jetzt im ‘Training regelmäßig der Kragen. Man kann das fast schon selbst vorhersehen, wann er stoppen wird. Ich bin auch schon längst so weit zu sagen, dass ich drei Kreuze mache, wenn Raffael weg ist, weil er das Alibi für unsere Spielweise ist und Gift für das direkte Spiel. Er hat es komplett verlernt mit dieser Truppe.

Also hilft nur ein spielerisch radikaler Neuanfang. Dafür brauchen wir kein Ersatz-Raffa sondern alle müssen lernen, den Ball annehmen zu können, während sie auf ihn zugehen. Also Technik, Technik, Technik. danach müssen sie lernen, wohin sie laufen und dabei gleichzeitig wissen, wohin die nächste Anspielstation laufen wird, um diesen Mann direkt zu bedienen. Ansonsten kommt kein schnelles Spiel zustande.

Genau das läßt JL üben und man merkt richtig, wie sehr die Spieler sich schwer tun, weil ihnen dabei klar wird, was sie alles bisher falsch gemacht haben.

Fallbeispiel Bastians. Er löst sich zu spät vom hinter ihm drängenden Außenstürmer beim Anspiel von Neumann und muss aus Not wieder zu ihm zurückspielen. das wiederum sieht Dorian Diring als in Rot trainierender “Ballverteilender 6er und kommt ihm im Eck zu Hilfe.

Das passt JL nicht. er pfeift ab und erklärt zunächst Bastians, dass dieser sich früher vom Mann zu lösen hat, um den Ball dann in der Drehung anzunehmen, damit er ihn in einer Vorwärtsbewegung nach vorne spielt. Diring fragt er daraufhin, warum er in diese Ecke läuft “Warum läufst du dahin? Wenn Du da hinläufst wird nur der Raum eng. Je mehr Raum wir haben, desto besser können wir hinten raus spielen!”

Er korrigiert also jeden, auch die neuen, wie eben Diring oder Kachunga, der ebenfalls den Ball unter druck von Neumann mit dem Rücken zum Tor annimmt und abgepfiffen wird. Aus demselben Grund, versteht sich.

So versucht er Mann für Mann einzubläuen, wie die Laufwege und das Stellungsspiel auszusehen haben. Bei guten Aktionen über Außen, gestern via Holland, Ndjeng und Ronny, applaudiert und ruft JL ebenfalls lautstark und wird dabei vom Co-Trainer unterstützt.

Das ist für mich äußerst befriedigend zu sehen, dass die Spieler etwas lernen und nicht nur Kondition pauken. Vor allem hapert es bei unseren Kickern an Vielem, was mich wiederum daran erinnert, dass es sehr lange, mindestens noch 6 Monate dauern wird, bis diese Spielzüge sitzen und wir etwas handfestes als Zuschauer erkennen können, was sich in barer Münze auszahlt.

Ich gehe aber mal davon aus, dass JL weiß, dass man früher auch mit dem bestehenden Potential Siege einfahren muß und er daraufhin eher mal in Kauf nimmt, dass Siege auch anders eingefahren werden. wir werden also anfangs auch bei siegen keine zu großen Loblieder von ihm hören.

Schön wärs, wenn wir dennoch einen neuen Stürmer und eine hängende Spitze bekämen. Für mich sind folgende Spieler für das sich anbahnende System ziemlich unbrauchbar, nach meinen lächerlichen paar Trainingsbeobachtungen: Beichler, Neumann, Raffa und Ramos. Beide haben mit jenem modernen Verständnis des Fussballs momentan jedenfalls größte Problem und es würde mich sehr wundern, wenn JL nicht auch froh wäre, sie loszuwerden.

Hubnik, Lustenberger Lasogga, Ben-Hatira und Niemeyer stehen noch etliche harte Verständniswochen des Trainings ins Haus. Zu Lusti möchte ich sagen, dass ich das Gefühl habe, das er manchmal relativ unmotiviert erscheint. Ob er auch gehen will?

Die neuen Ndjeng, Kachunga und Kluge beleben das Spiel und haben ein gutes Grundverständnis, wobei Kluge sich noch am schwersten tut, kein Wunder, spielt er doch sehr zentral und wir beim Training immer getackelt.

Überraschend gut haben sich Perdadaj, Franz, Holland und Ronny entwickelt. Die haben das geringste Problem mit direkten Ansprachen und setzen das relativ schnell um, was man ihnen sagt, bzw. haben es schon verstanden.

So das wars erstmal von meinen Eindrücken aus den ersten Wochen, für diejenigen, die nie dabei sein können.


http://www.immerhertha.de/2012/07/16/hertha-hat-erfolg-mit-einspruch/comment-page-1/#comment-96201

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Bluesky: @pascal91
Das Hertha-Training |#578
17.07.2012 - 13:27 Uhr
Und da wurden immer die User, die die fehlenden Spielzüge (Handschrift) monierten, zurecht gewiesen.

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Das Hertha-Training |#579
17.07.2012 - 13:38 Uhr
Das spiegelt meine Meinung zu Raffael wieder. Ein genialer Fußballer, der aber mittlerweile Gift für unser Spiel ist - eben weil er für viele Mitspieler das Alibi ist.
Er hat zu wenig Qualität neben sich, aber auch selbst zu wenig Qualität ein Spiel zu lenken.

Daher hoffe ich für Ihn und seine eigene Karriere aber auch vorallem für uns, dass er wechselt.



Ansonsten liest sich das richtig gut. Endlich wird mal wieder darauf hingearbeitet, dass Fussball gespielt wird und nicht nur gearbeitet.

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Deutschland - Uruguay - Kroatien
Hertha BSC - Liverpool FC - FC Barcelona

Kiraly
Sverrisson-Simunic-Puyol
Dardai-Skjelbred
Marcelinho-Wosz
A. Ramos-Forlan-Suarez

Köpke, Piszczek, Lustenberger, N. Kovac, Henderson, Raffael, Gerrard, Sterling, Di Natale
Das Hertha-Training |#580
17.07.2012 - 13:47 Uhr
Zitat von Lenny89:
Das spiegelt meine Meinung zu Raffael wieder. Ein genialer Fußballer, der aber mittlerweile Gift für unser Spiel ist - eben weil er für viele Mitspieler das Alibi ist.
Er hat zu wenig Qualität neben sich, aber auch selbst zu wenig Qualität ein Spiel zu lenken.


Zur falschen Zeit am falschen Ort eben.
Schauen wir mal, was Luhukay mit der Truppe anstellt. Ich bin da eher pessimistisch und hoffe, dass Luhukay die Saison beenden darf.

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