Daniel Stendel [Ex-Trainer]
03.04.2016 - 18:06 Uhr
27.02.2017 - 11:17 Uhr
Stendel hat aber halt auch seine Trainerausbildung erst vor kurzem abgeschlossen. Wenn da die taktischen Feinheiten selbst in der Theorie nicht sitzen sollten (motivieren soll er ja können), dann ist das eben einfach nichts als Bundesligatrainer. Gellhaus wurde hier zu Beginn ja noch eher positiv beurteilt, scheint dann wohl aber auch keine wirklich passenden Lösungen für die aktuelle spielerische Armut zu finden. Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Die Taktik ist und bleibt die Aufgabe des Trainerteams. Da braucht Möckel auch keine Erfahrungen als Jugendtrainer, weil er auf die Taktik für die jeweiligen Spiele sowieso keinen Einfluss nehmen dürfte/sollte/würde.
Die Taktik ist und bleibt die Aufgabe des Trainerteams. Da braucht Möckel auch keine Erfahrungen als Jugendtrainer, weil er auf die Taktik für die jeweiligen Spiele sowieso keinen Einfluss nehmen dürfte/sollte/würde.
27.02.2017 - 11:34 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96
Das sehe ich anders! Ich frage mich, wen hat denn Stendel von dem er sich etwas abschauen kann? Da sehe ich vlt nur Andermatt. Zudem denke ich, ist die Wahl des Co Trainers sehr bescheiden ausgefallen. Gelhaus kennt die zweite Liga ja, aber wenn ich mich an die 6 Wochen Gelhaus als Cheftrainer von Paderborn erinnere....
Erinnert das schon etwas an unser schlechtes Verteidigen.
Ich nehme immer gerne das Beispiel Klopp und sein Co Trainer Zeljko Buvac, letzterer ist ein absoluter Taktikfuchs von dem Kloppo sehr sehr viel gelernt hat. Ich denke ohne ihn wäre der Erfolg nicht so groß geworden. Und sowas fehlt uns, Stendel ist in seiner ersten Saison als Cheftrainer da kann er noch gar nicht ausgereift sein. Doch er hat auch niemanden von dem er lernen kann, daher fände ich es wichtig sich mehr sportliche Fachkompetenz ins Team zuholen.
Ich hoffe sehr das Andermatt das erkennt. Bader hat von Taktik keine Ahnung, ebenso wie Möckel, bleibt also nur Andermatt. Er hat die Erfahrung und weiß hoffentlich Stendel zu helfen. Eine Entlassung von Stendel würde meiner Meinung nach nichts bringen...
Zitat von Matz96
Das Problem ist Stendel und die Leute um ihn herum. Letztlich wissen wir nicht, wie intern im Trainerteam agiert wird.
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Zitat von HeartBreakKid96
Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik
Quelle: 96freunde.de
Platz 2 in der zweiten Bundesliga klingt gut. Falls die Tabelle am Saisonende so aussieht, könnten die Verantwortlichen rückblickend sagen: Alles richtig gemacht! Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Ein Kommentar.
Das ist das Beste was ich seit langem über 96 gelesen habe und spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik

Das Problem ist Stendel und die Leute um ihn herum. Letztlich wissen wir nicht, wie intern im Trainerteam agiert wird.
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Das sehe ich anders! Ich frage mich, wen hat denn Stendel von dem er sich etwas abschauen kann? Da sehe ich vlt nur Andermatt. Zudem denke ich, ist die Wahl des Co Trainers sehr bescheiden ausgefallen. Gelhaus kennt die zweite Liga ja, aber wenn ich mich an die 6 Wochen Gelhaus als Cheftrainer von Paderborn erinnere....
Erinnert das schon etwas an unser schlechtes Verteidigen.
Ich nehme immer gerne das Beispiel Klopp und sein Co Trainer Zeljko Buvac, letzterer ist ein absoluter Taktikfuchs von dem Kloppo sehr sehr viel gelernt hat. Ich denke ohne ihn wäre der Erfolg nicht so groß geworden. Und sowas fehlt uns, Stendel ist in seiner ersten Saison als Cheftrainer da kann er noch gar nicht ausgereift sein. Doch er hat auch niemanden von dem er lernen kann, daher fände ich es wichtig sich mehr sportliche Fachkompetenz ins Team zuholen.
Ich hoffe sehr das Andermatt das erkennt. Bader hat von Taktik keine Ahnung, ebenso wie Möckel, bleibt also nur Andermatt. Er hat die Erfahrung und weiß hoffentlich Stendel zu helfen. Eine Entlassung von Stendel würde meiner Meinung nach nichts bringen...
Eine Entlassung ist jetzt vielleicht schon zu spät. Die hätte, wenn, dann nach der Hinrunde geschehen müssen.
Wenn Stendel noch nicht so weit isz, hat er noch nichts auf so einem wichtigen Posten verloren. Er hätte sich von Anfang an, die richtigen Unterstützer, in Form von Co-Trainern, holen sollen. Was Gellhaus mitbringt, weißt ich nicht. Letzten Endes ist das Trainerteam für die Taktik verantwortlich. Allen voran der Cheftrainer.
Was sollen Andermatt, Bader und Co. da machen. Stendel kann sicherlich weitere Hilfe in Form eines Co Trainers anfragen. Letztlich müssen aber Stendel und sein Trainerteam die Verantwortung tragen und das Ding wuppen. Dafür sind sie auch eingestellt worden.
Wir müssen aufsteigen. Einem Trainer Zeit lassen, der unerfahren ist , gibt es in der Lage nicht. Das kann man als etablierter Erst oder Zweitligaverein machen.
27.02.2017 - 12:08 Uhr
Die Frage ist dann allerdings, welcher auf dem Markt verfügbare Trainer die Lücke sofort füllen würde. Denn auch mit einem neuen Trainer kann man sich keine Niederlagen erlauben. Und diese würden zwangsläufig entstehen.
Ich sehe die Defizite von Stendels Arbeit, denke aber nicht dass ein Trainerwechsel da auf die Schnelle etwas bewirkt, zumal die Spieler ja auch unter ihm vollsten Einsatz zeigen. Das zeigt, dass es menschlich zu passen scheint - was mit einem neuen Trainer nicht zwangsläufig gegeben ist.
Ich sehe die Defizite von Stendels Arbeit, denke aber nicht dass ein Trainerwechsel da auf die Schnelle etwas bewirkt, zumal die Spieler ja auch unter ihm vollsten Einsatz zeigen. Das zeigt, dass es menschlich zu passen scheint - was mit einem neuen Trainer nicht zwangsläufig gegeben ist.
27.02.2017 - 12:54 Uhr
Zitat von Jernals
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Entschuldigung, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in nahezu jeder Sportart neben dem Cheftrainer ein Team an Assistenztrainern die den Cheftrainer unterstützen. Warum sollte hier kein Austausch über taktische Belange möglich/üblich sein?
Beim American Football gibt es z.B. spezielle Trainer für die Offensive oder die Defensive. Diese nehmen selbstverständlich Einfluss auf die eingesetzten Spieler und auch auf die Spielzüge. Das letzte Wort hat natürlich dabei immer der Cheftrainer.
Warum soll ein Bundesligatrainer also niemanden an seiner Seite haben mit dem er sich über taktische Belange austauschen kann? Dabei ist es meines Erachtens völlig egal ob dies ein Co-Trainer, ein Manager, ein Sportdirektor oder ein Taktiktrainer ist. Wichtig ist dass die beiden miteinander können und der gegenseitige Austausch dazu führt das sich die Mannschaft kontinuierlich verbessert. Es gibt sehr gute Assistenten/Trainer die gar nicht Cheftrainer werden wollen, für die Entwicklung eines Teams aber unglaublich wichtig sind.
27.02.2017 - 12:59 Uhr
Ich denke nicht, dass ein Trainerwechsel jetzt noch sinnvoll ist. Persönlich denke ich schon, dass deutlich mehr aus der Mannschaft herauszuholen wäre, als jedes Spiel gegen jeden Gegner nur mit Hängen und Würgen irgendwie vielleicht mal einen oder drei Punkte mitzunehmen. Im Grunde gelingt es der Mannschaft nicht, gegen einen beliebigen Gener der Liga zu dominieren. Das ist für eine selbsternannte Spitenmannschaft zu wenig. Und das ist (auch) eine Aufgabe des Trainers.
Allerdings: Es sieht ja so aus, als ob nicht gerade kleine Teile der Mannschaft zu dem Trainer stehen. Ihn jetzt zu deinstallieren, wo man auf einem Aufstiegsplatz steht, dürfte innerhalb der Mannschaft zumindest kurzfristig zu Problemen führen. ich könnte mir vorstellen, dass man das Risiko nicht eingehen mag. Zumal man auch nicht wissen kann, ob ein neuer Trainer (wer auch überhaupt?) positiv einschlagen würde. Alles in allem ist es einfach zu spät, um jetzt wirklichen Nutzen zu stiften. Vermutlich ist es wirklich noch die risikoärmste Option durchzuhalten. Auf den Kader vertrauen und hoffen, dass die Anderen noch weniger punkten und das Restprogramm einfacher ist.
Allerdings: Es sieht ja so aus, als ob nicht gerade kleine Teile der Mannschaft zu dem Trainer stehen. Ihn jetzt zu deinstallieren, wo man auf einem Aufstiegsplatz steht, dürfte innerhalb der Mannschaft zumindest kurzfristig zu Problemen führen. ich könnte mir vorstellen, dass man das Risiko nicht eingehen mag. Zumal man auch nicht wissen kann, ob ein neuer Trainer (wer auch überhaupt?) positiv einschlagen würde. Alles in allem ist es einfach zu spät, um jetzt wirklichen Nutzen zu stiften. Vermutlich ist es wirklich noch die risikoärmste Option durchzuhalten. Auf den Kader vertrauen und hoffen, dass die Anderen noch weniger punkten und das Restprogramm einfacher ist.
27.02.2017 - 13:21 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96
Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik
Quelle: 96freunde.de
Platz 2 in der zweiten Bundesliga klingt gut. Falls die Tabelle am Saisonende so aussieht, könnten die Verantwortlichen rückblickend sagen: Alles richtig gemacht! Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Ein Kommentar.
Das ist das Beste was ich seit langem über 96 gelesen habe und spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik

Vor allem aber nimmt diese Kritik viel zu viele Sachen einfach so als gegeben hin, erklärt auch nicht, warum Stendel "kein Taktikfuchs" ist, ebenfalls nicht was das überhaupt bedeutet, begründet diese vage Behauptung (inklusive einer ziemlich anmaßenden Formulierung) dann mit 2 Spielen, in denen witzigerweise es sogar total unterschiedliche Ausrichtungen gegeben hat.
Weiterhin wird auch nicht klar, inwiefern das "Diskutieren" mit einem Co-Trainer oder einem Sportdirektor jetzt sich konkret auf das Geschehen auswirken soll. Wie muss ich mir das vorstellen, setzt sich Stendel dann mit nem dritten Co-Trainer zusammen (Gellhaus scheint der Schreiber ja gut einschätzen zu können) und redet mal so ein bisschen darüber, wieso wir gegen tiefstehende Gegner Probleme haben könnten?
"Ach, einfach statt 4-4-2 in nem anderen System mit nem 10er? Bin ich noch gar nicht drauf gekommen, danke Möckel! Ich gehe das mal an! Wo wir gerade darüber reden, eine völlig neue Idee die ich erst in diesem Gespräch mit dir entwickelt habe, ich könnte die Mannschaft individuell ja zum nächsten Gegner etwas anpassen, der spielt ja auch etwas anders! Dass ich da nicht eher drauf gekommen bin!"
Alles an Allem halte ich persönlich die Kritik für viel zu oberflächlich, schwach/inkonsistent argumentiert und von der Herangehensweise nicht nachvollziehbar, wird es doch der eigentlichen Trainerarbeit kaum gerecht. Auch kann nicht wirklich begründet werden, was jetzt "taktisch schlecht"/"Taktisch gut" ist, es wird einfach nur als Phrase in den Raum geworfen.
Einige unserer momentanen Probleme verorte ich auch im Zugriffsbereich des Trainers, aber ich glaube nicht, dass unsere komplizierten Probleme sich durch die allereinfachsten Lösungen beheben lassen, noch glaube ich, dass wir uns ein Urteil erlauben können, welches über das hinaus geht, was wir auf dem Feld erleben.
Ich kann die taktische/fußballerische Kompetenz von Möckel, Gellhaus und diversen anderen im Hintergrund agierenden nicht einschätzen. Mehr Kompetenz ist sicher nie verkehrt, aber ganz so einfach wird es dann doch nicht.
27.02.2017 - 13:33 Uhr
Zitat von SergioPinto96
Vor allem aber nimmt diese Kritik viel zu viele Sachen einfach so als gegeben hin, erklärt auch nicht, warum Stendel "kein Taktikfuchs" ist, ebenfalls nicht was das überhaupt bedeutet, begründet diese vage Behauptung (inklusive einer ziemlich anmaßenden Formulierung) dann mit 2 Spielen, in denen witzigerweise es sogar total unterschiedliche Ausrichtungen gegeben hat.
Alles an Allem halte ich persönlich die Kritik für viel zu oberflächlich, schwach/inkonsistent argumentiert und von der Herangehensweise nicht nachvollziehbar, wird es doch der eigentlichen Trainerarbeit kaum gerecht. Auch kann nicht wirklich begründet werden, was jetzt "taktisch schlecht"/"Taktisch gut" ist, es wird einfach nur als Phrase in den Raum geworfen.
Einige unserer momentanen Probleme verorte ich auch im Zugriffsbereich des Trainers, aber ich glaube nicht, dass unsere komplizierten Probleme sich durch die allereinfachsten Lösungen beheben lassen, noch glaube ich, dass wir uns ein Urteil erlauben können, welches über das hinaus geht, was wir auf dem Feld erleben.
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Zitat von HeartBreakKid96
Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik
Quelle: 96freunde.de
Platz 2 in der zweiten Bundesliga klingt gut. Falls die Tabelle am Saisonende so aussieht, könnten die Verantwortlichen rückblickend sagen: Alles richtig gemacht! Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Ein Kommentar.
Das ist das Beste was ich seit langem über 96 gelesen habe und spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik

Vor allem aber nimmt diese Kritik viel zu viele Sachen einfach so als gegeben hin, erklärt auch nicht, warum Stendel "kein Taktikfuchs" ist, ebenfalls nicht was das überhaupt bedeutet, begründet diese vage Behauptung (inklusive einer ziemlich anmaßenden Formulierung) dann mit 2 Spielen, in denen witzigerweise es sogar total unterschiedliche Ausrichtungen gegeben hat.
Alles an Allem halte ich persönlich die Kritik für viel zu oberflächlich, schwach/inkonsistent argumentiert und von der Herangehensweise nicht nachvollziehbar, wird es doch der eigentlichen Trainerarbeit kaum gerecht. Auch kann nicht wirklich begründet werden, was jetzt "taktisch schlecht"/"Taktisch gut" ist, es wird einfach nur als Phrase in den Raum geworfen.
Einige unserer momentanen Probleme verorte ich auch im Zugriffsbereich des Trainers, aber ich glaube nicht, dass unsere komplizierten Probleme sich durch die allereinfachsten Lösungen beheben lassen, noch glaube ich, dass wir uns ein Urteil erlauben können, welches über das hinaus geht, was wir auf dem Feld erleben.
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Einige Passagen sind sicherlich ganz gut lesbar und auch fachlich nicht verkehrt, aber einfach ohne jegliche Begründung, ohne irgendwelche Hintergrundinfos jemanden als eine taktische Null abzustempeln, ist nicht richtig und zeugt nicht grade von Qualität. Dazu die doch sehr fragwürdige Behauptung, dass ein 4-2-3-1 gegen eine tiefstehende Mannschaft wie Bielefeld ja das taktisch falsche Mittel sei. Es wäre völliger Unsinn gewesen wieder ins 4-4-2 mit zwei echten Stoßstürmern zu gehen und einen weiteren eigentlich verlorenen Spieler auf den Platz zu stellen.
27.02.2017 - 14:00 Uhr
Zitat von FAZ69
Entschuldigung, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in nahezu jeder Sportart neben dem Cheftrainer ein Team an Assistenztrainern die den Cheftrainer unterstützen. Warum sollte hier kein Austausch über taktische Belange möglich/üblich sein?
Beim American Football gibt es z.B. spezielle Trainer für die Offensive oder die Defensive. Diese nehmen selbstverständlich Einfluss auf die eingesetzten Spieler und auch auf die Spielzüge. Das letzte Wort hat natürlich dabei immer der Cheftrainer.
Warum soll ein Bundesligatrainer also niemanden an seiner Seite haben mit dem er sich über taktische Belange austauschen kann? Dabei ist es meines Erachtens völlig egal ob dies ein Co-Trainer, ein Manager, ein Sportdirektor oder ein Taktiktrainer ist. Wichtig ist dass die beiden miteinander können und der gegenseitige Austausch dazu führt das sich die Mannschaft kontinuierlich verbessert. Es gibt sehr gute Assistenten/Trainer die gar nicht Cheftrainer werden wollen, für die Entwicklung eines Teams aber unglaublich wichtig sind.
Zitat von Jernals
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Entschuldigung, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in nahezu jeder Sportart neben dem Cheftrainer ein Team an Assistenztrainern die den Cheftrainer unterstützen. Warum sollte hier kein Austausch über taktische Belange möglich/üblich sein?
Beim American Football gibt es z.B. spezielle Trainer für die Offensive oder die Defensive. Diese nehmen selbstverständlich Einfluss auf die eingesetzten Spieler und auch auf die Spielzüge. Das letzte Wort hat natürlich dabei immer der Cheftrainer.
Warum soll ein Bundesligatrainer also niemanden an seiner Seite haben mit dem er sich über taktische Belange austauschen kann? Dabei ist es meines Erachtens völlig egal ob dies ein Co-Trainer, ein Manager, ein Sportdirektor oder ein Taktiktrainer ist. Wichtig ist dass die beiden miteinander können und der gegenseitige Austausch dazu führt das sich die Mannschaft kontinuierlich verbessert. Es gibt sehr gute Assistenten/Trainer die gar nicht Cheftrainer werden wollen, für die Entwicklung eines Teams aber unglaublich wichtig sind.
Der Umstand, dass Stendel angeblich niemanden mit Fußballsachverstand, mit dem er sich dann austauschen kann, um sich herum hat, wird dort ja als einer der Hauptgründe der derzeitigen spielerischen Krise aufgeführt. Natürlich tauscht sich das Trainerteam intern über taktische Belange aus, aber der Cheftrainer eines Zweitligisten muss eben auch in der Lage sein, alleine ein passendes Konzept für die Mannschaft zu entwickeln und dieses dann einstudieren zu lassen und letztlich umzusetzen.
Ich will die Wichtigkeit der Co-Trainer auch keineswegs in Frage stellen, aber die Entscheidung obliegt letztlich eben doch noch dem Cheftrainer. Und so wie es dort dargestellt wird, ist der arme Daniel Stendel ganz allein unter lauter Wirtschaftsfachleuten und schafft es deswegen nicht, der Mannschaft ein System für guten Fußball einzutrichtern. Das nimmt ihn schlichtweg in Schutz und kann doch nun wirklich nicht als Ausrede für einen Cheftrainer gelten, der sich obendrein natürlich auch selbst noch weitere Co-Trainer ins Boot hätte holen können - hat er aber nicht.
___
Ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt wäre natürlich trotzdem äußerst fragwürdig, weil Stendel eben bei der Mannschaft ein hohes Ansehen genießt, die Ergebnisse einigermaßen stimmen und man sicherlich keinen Topkandidaten sofort verfügbar hätte. Der mediale Aufschrei (Trainerentlassung auf dem 2. Platz) wäre riesig, Stendel wäre mit einem Mal den Status des Lokalhelden los und sollte der Aufstieg dann nicht klappen, wären Bader, Möckel und der neue Trainer wahrscheinlich auch schon wieder Geschichte in Hannover.
Was mir momentan allerdings wirklich fehlt, sind die sichtbaren Verbesserungen. Da kommt einfach zu wenig und meiner Meinung nach wurde sich vielleicht auch etwas zu sehr auf den trügerischen Siegen gegen Kaiserslautern und Bochum ausgeruht. Vielleicht mit einer kleinen Ausnahme des Bielefeldspiels wurde jetzt in allen Rückrundenspielen der gleiche Stiefel heruntergespielt, der am Ende einfach nicht für den Aufstieg reicht, wenn man nicht übermäßig viel Glück haben sollte. Die Niederlage in Fürth wäre ein perfekter Weckruf gewesen, war es aber nicht. Und gegen Bielefeld haben wir ja immerhin einen Punkt dazu bekommen...
27.02.2017 - 14:33 Uhr
Zitat von 96statt69
Woher nimmst du dein Fachwissen über Mainz ?
Ich wusste gar nicht das Jürgen Klopp direkt nach dem Aufstieg entlassen wurde bei Mainz 05. Nach dem Aufstieg 2003/2004 blieb Klopp direkt noch bis 2008 in Mainz. Amtsantritt 2001 im übrigen. Selten solch einen Käse gelesen. Komisch das dies keinem Aufgefallen ist...
Zitat von Matz96
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Woher nimmst du dein Fachwissen über Mainz ?
Ich wusste gar nicht das Jürgen Klopp direkt nach dem Aufstieg entlassen wurde bei Mainz 05. Nach dem Aufstieg 2003/2004 blieb Klopp direkt noch bis 2008 in Mainz. Amtsantritt 2001 im übrigen. Selten solch einen Käse gelesen. Komisch das dies keinem Aufgefallen ist...
Hier irrst du aber. Mainz hat vor einigen Jahren mal in der Tat nach dem Aufstieg Andersen entlassen und Tuchel zum Chef gemacht und das noch vor Saisonstart. Hatte damals aber wohl eher weniger mit der Leistung von Andersen, sondern mit anderen Dingen zu tun und passt als Vergleich zu uns ganz und gar nicht
27.02.2017 - 16:24 Uhr
Zitat von ThaHandofHannover
Hier irrst du aber. Mainz hat vor einigen Jahren mal in der Tat nach dem Aufstieg Andersen entlassen und Tuchel zum Chef gemacht und das noch vor Saisonstart. Hatte damals aber wohl eher weniger mit der Leistung von Andersen, sondern mit anderen Dingen zu tun und passt als Vergleich zu uns ganz und gar nicht
Zitat von 96statt69
Woher nimmst du dein Fachwissen über Mainz ?
Ich wusste gar nicht das Jürgen Klopp direkt nach dem Aufstieg entlassen wurde bei Mainz 05. Nach dem Aufstieg 2003/2004 blieb Klopp direkt noch bis 2008 in Mainz. Amtsantritt 2001 im übrigen. Selten solch einen Käse gelesen. Komisch das dies keinem Aufgefallen ist...
Zitat von Matz96
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Das ganze Trainerteam offenbart aufgrund der Spielweise Mängel. Da sollte man schon irgendwo ansetzen.
Sollte man irgendwie aufsteigen, muss man Stendel dennoch hinterfragen. Mainz hat damals auch seinen Aufstiegscoach direkt entlassen.
Woher nimmst du dein Fachwissen über Mainz ?
Ich wusste gar nicht das Jürgen Klopp direkt nach dem Aufstieg entlassen wurde bei Mainz 05. Nach dem Aufstieg 2003/2004 blieb Klopp direkt noch bis 2008 in Mainz. Amtsantritt 2001 im übrigen. Selten solch einen Käse gelesen. Komisch das dies keinem Aufgefallen ist...
Hier irrst du aber. Mainz hat vor einigen Jahren mal in der Tat nach dem Aufstieg Andersen entlassen und Tuchel zum Chef gemacht und das noch vor Saisonstart. Hatte damals aber wohl eher weniger mit der Leistung von Andersen, sondern mit anderen Dingen zu tun und passt als Vergleich zu uns ganz und gar nicht
Die genauen Umstände um Andersen kriege ich nicht mehr zusammen. Wollte mit lediglich anführen, dass so etwas auch schon mal passiert und die Dankbarkeit hinsichtlich des Aufstiegs auch Grenzen haben kann.
Ich finde den Beitrag von 96statt69 nicht mehr. Der User vergreift sich im Ton und ist selbst uninformiert.
Der Ton macht die Musik. Kann man sich schon einmal merken.
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