Daniel Stendel [Ex-Trainer]
03.04.2016 - 18:06 Uhr
26.02.2017 - 16:35 Uhr
Nur zwei oder drei kurze Punkte:
1.) Was haben die technischen Fähigkeiten eines Spielers mit dem "finalen Pass" zu tun? Da fielen mir als erstes Dinge wie Automatismen, Laufwege und Entscheidungsfindung ein.
2.) Weshalb misst du einen Sobiech stumpf an seinen geschossenen Toren (übrigens wurde ihm die Hälfte weggepfiffen), ignorierst dabei jedoch seine Verletzung zu Beginn der Saison und unser danach relativ stupides Spiel, in welchem er seine Stärken kaum noch zeigen kann (Stichwort unpassende Rollen). Interessanterweise war er gerade dann ziemlich gut, als wir wirklich Fußball gespielt haben: Gegen Lautern, gegen Fürth und auch gegen Düsseldorf im Pokal. Könnte vielleicht irgendwie zusammenhängen. Bei Harnik ist das weniger problematisch, da er mehr von unkontrollierten Dynamiken lebt, als ein strategisch begabter Sobiech. Hängt also vielleicht doch irgendwie auch mit Stendel zusammen.
3.) Was wären denn "passende Spieler" für "Stendels System"? Was ist überhaupt "Stendels System"? Wir haben - wie man jetzt wieder gegen Bielefeld gesehen hat - genügend Spieler, um kontrolliert mit unseren Ballbesitzphasen umzugehen. Müssen halt mal zusammen auf dem Platz stehen. Wir haben nämlich auch gesehen, dass wir leider genügend Spieler haben, mit denen das nicht geht. Lustigerweise stellt er die immer wieder in verschiedenen tollen Kombinationen (Klaus, Bazee, Füllkrug, teilweise Bakalorz, wenn er wieder zu vertikal wird) im oftmals flachem 4-4-2 ohne gute Passwinkel auf. Und dann wundert man sich, dass wir mit dem Ball nicht so wahnsinnig viel anzufangen wissen? Hmm, interessant... Oder ist das gar nicht "Stendels System"?
4.) Wo ist es bitteschön relevant, mit "Absteigern" in die neue Saison zu gehen? Ist ein "Absteiger" also gleich ein Kackspieler? Zieler ist auch "Absteiger". Timo Werner lustigerweise auch. Spielt Dresden also mit einer schwächeren Mannschaft so guten, konstruktiven Fußball (ja, das geht scheinbar auch in Liga zwei), weil die viele "Aufsteiger" haben? Aber warte mal: Zwei ihrer coolsten Spieler (Hauptmann und Gogia) sind ja eigentlich keine "Aufsteiger". Könnte es nicht also sein, dass solche Begriffe ziemlicher "Unsinn" sind?
Sind doch vier geworden. Wurscht.
1.) Was haben die technischen Fähigkeiten eines Spielers mit dem "finalen Pass" zu tun? Da fielen mir als erstes Dinge wie Automatismen, Laufwege und Entscheidungsfindung ein.
2.) Weshalb misst du einen Sobiech stumpf an seinen geschossenen Toren (übrigens wurde ihm die Hälfte weggepfiffen), ignorierst dabei jedoch seine Verletzung zu Beginn der Saison und unser danach relativ stupides Spiel, in welchem er seine Stärken kaum noch zeigen kann (Stichwort unpassende Rollen). Interessanterweise war er gerade dann ziemlich gut, als wir wirklich Fußball gespielt haben: Gegen Lautern, gegen Fürth und auch gegen Düsseldorf im Pokal. Könnte vielleicht irgendwie zusammenhängen. Bei Harnik ist das weniger problematisch, da er mehr von unkontrollierten Dynamiken lebt, als ein strategisch begabter Sobiech. Hängt also vielleicht doch irgendwie auch mit Stendel zusammen.
3.) Was wären denn "passende Spieler" für "Stendels System"? Was ist überhaupt "Stendels System"? Wir haben - wie man jetzt wieder gegen Bielefeld gesehen hat - genügend Spieler, um kontrolliert mit unseren Ballbesitzphasen umzugehen. Müssen halt mal zusammen auf dem Platz stehen. Wir haben nämlich auch gesehen, dass wir leider genügend Spieler haben, mit denen das nicht geht. Lustigerweise stellt er die immer wieder in verschiedenen tollen Kombinationen (Klaus, Bazee, Füllkrug, teilweise Bakalorz, wenn er wieder zu vertikal wird) im oftmals flachem 4-4-2 ohne gute Passwinkel auf. Und dann wundert man sich, dass wir mit dem Ball nicht so wahnsinnig viel anzufangen wissen? Hmm, interessant... Oder ist das gar nicht "Stendels System"?
4.) Wo ist es bitteschön relevant, mit "Absteigern" in die neue Saison zu gehen? Ist ein "Absteiger" also gleich ein Kackspieler? Zieler ist auch "Absteiger". Timo Werner lustigerweise auch. Spielt Dresden also mit einer schwächeren Mannschaft so guten, konstruktiven Fußball (ja, das geht scheinbar auch in Liga zwei), weil die viele "Aufsteiger" haben? Aber warte mal: Zwei ihrer coolsten Spieler (Hauptmann und Gogia) sind ja eigentlich keine "Aufsteiger". Könnte es nicht also sein, dass solche Begriffe ziemlicher "Unsinn" sind?
Sind doch vier geworden. Wurscht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RatedY2J am 26.02.2017 um 16:43 Uhr bearbeitet
27.02.2017 - 13:21 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96
Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik
Quelle: 96freunde.de
Platz 2 in der zweiten Bundesliga klingt gut. Falls die Tabelle am Saisonende so aussieht, könnten die Verantwortlichen rückblickend sagen: Alles richtig gemacht! Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Ein Kommentar.
Das ist das Beste was ich seit langem über 96 gelesen habe und spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Das Problem ist nicht Stendel, sondern die Leute um ihn herum! Eine sehr gute und vor allem sachliche Kritik

Vor allem aber nimmt diese Kritik viel zu viele Sachen einfach so als gegeben hin, erklärt auch nicht, warum Stendel "kein Taktikfuchs" ist, ebenfalls nicht was das überhaupt bedeutet, begründet diese vage Behauptung (inklusive einer ziemlich anmaßenden Formulierung) dann mit 2 Spielen, in denen witzigerweise es sogar total unterschiedliche Ausrichtungen gegeben hat.
Weiterhin wird auch nicht klar, inwiefern das "Diskutieren" mit einem Co-Trainer oder einem Sportdirektor jetzt sich konkret auf das Geschehen auswirken soll. Wie muss ich mir das vorstellen, setzt sich Stendel dann mit nem dritten Co-Trainer zusammen (Gellhaus scheint der Schreiber ja gut einschätzen zu können) und redet mal so ein bisschen darüber, wieso wir gegen tiefstehende Gegner Probleme haben könnten?
"Ach, einfach statt 4-4-2 in nem anderen System mit nem 10er? Bin ich noch gar nicht drauf gekommen, danke Möckel! Ich gehe das mal an! Wo wir gerade darüber reden, eine völlig neue Idee die ich erst in diesem Gespräch mit dir entwickelt habe, ich könnte die Mannschaft individuell ja zum nächsten Gegner etwas anpassen, der spielt ja auch etwas anders! Dass ich da nicht eher drauf gekommen bin!"
Alles an Allem halte ich persönlich die Kritik für viel zu oberflächlich, schwach/inkonsistent argumentiert und von der Herangehensweise nicht nachvollziehbar, wird es doch der eigentlichen Trainerarbeit kaum gerecht. Auch kann nicht wirklich begründet werden, was jetzt "taktisch schlecht"/"Taktisch gut" ist, es wird einfach nur als Phrase in den Raum geworfen.
Einige unserer momentanen Probleme verorte ich auch im Zugriffsbereich des Trainers, aber ich glaube nicht, dass unsere komplizierten Probleme sich durch die allereinfachsten Lösungen beheben lassen, noch glaube ich, dass wir uns ein Urteil erlauben können, welches über das hinaus geht, was wir auf dem Feld erleben.
Ich kann die taktische/fußballerische Kompetenz von Möckel, Gellhaus und diversen anderen im Hintergrund agierenden nicht einschätzen. Mehr Kompetenz ist sicher nie verkehrt, aber ganz so einfach wird es dann doch nicht.
27.02.2017 - 14:00 Uhr
Zitat von FAZ69
Entschuldigung, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in nahezu jeder Sportart neben dem Cheftrainer ein Team an Assistenztrainern die den Cheftrainer unterstützen. Warum sollte hier kein Austausch über taktische Belange möglich/üblich sein?
Beim American Football gibt es z.B. spezielle Trainer für die Offensive oder die Defensive. Diese nehmen selbstverständlich Einfluss auf die eingesetzten Spieler und auch auf die Spielzüge. Das letzte Wort hat natürlich dabei immer der Cheftrainer.
Warum soll ein Bundesligatrainer also niemanden an seiner Seite haben mit dem er sich über taktische Belange austauschen kann? Dabei ist es meines Erachtens völlig egal ob dies ein Co-Trainer, ein Manager, ein Sportdirektor oder ein Taktiktrainer ist. Wichtig ist dass die beiden miteinander können und der gegenseitige Austausch dazu führt das sich die Mannschaft kontinuierlich verbessert. Es gibt sehr gute Assistenten/Trainer die gar nicht Cheftrainer werden wollen, für die Entwicklung eines Teams aber unglaublich wichtig sind.
Zitat von Jernals
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Sollte Stendel jemanden "brauchen", mit dem er sich über taktische Belange unterhalten kann - allein das halte ich für ziemlich absurd -, dann darf er kein Cheftrainer sein.
Entschuldigung, aber diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in nahezu jeder Sportart neben dem Cheftrainer ein Team an Assistenztrainern die den Cheftrainer unterstützen. Warum sollte hier kein Austausch über taktische Belange möglich/üblich sein?
Beim American Football gibt es z.B. spezielle Trainer für die Offensive oder die Defensive. Diese nehmen selbstverständlich Einfluss auf die eingesetzten Spieler und auch auf die Spielzüge. Das letzte Wort hat natürlich dabei immer der Cheftrainer.
Warum soll ein Bundesligatrainer also niemanden an seiner Seite haben mit dem er sich über taktische Belange austauschen kann? Dabei ist es meines Erachtens völlig egal ob dies ein Co-Trainer, ein Manager, ein Sportdirektor oder ein Taktiktrainer ist. Wichtig ist dass die beiden miteinander können und der gegenseitige Austausch dazu führt das sich die Mannschaft kontinuierlich verbessert. Es gibt sehr gute Assistenten/Trainer die gar nicht Cheftrainer werden wollen, für die Entwicklung eines Teams aber unglaublich wichtig sind.
Der Umstand, dass Stendel angeblich niemanden mit Fußballsachverstand, mit dem er sich dann austauschen kann, um sich herum hat, wird dort ja als einer der Hauptgründe der derzeitigen spielerischen Krise aufgeführt. Natürlich tauscht sich das Trainerteam intern über taktische Belange aus, aber der Cheftrainer eines Zweitligisten muss eben auch in der Lage sein, alleine ein passendes Konzept für die Mannschaft zu entwickeln und dieses dann einstudieren zu lassen und letztlich umzusetzen.
Ich will die Wichtigkeit der Co-Trainer auch keineswegs in Frage stellen, aber die Entscheidung obliegt letztlich eben doch noch dem Cheftrainer. Und so wie es dort dargestellt wird, ist der arme Daniel Stendel ganz allein unter lauter Wirtschaftsfachleuten und schafft es deswegen nicht, der Mannschaft ein System für guten Fußball einzutrichtern. Das nimmt ihn schlichtweg in Schutz und kann doch nun wirklich nicht als Ausrede für einen Cheftrainer gelten, der sich obendrein natürlich auch selbst noch weitere Co-Trainer ins Boot hätte holen können - hat er aber nicht.
___
Ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt wäre natürlich trotzdem äußerst fragwürdig, weil Stendel eben bei der Mannschaft ein hohes Ansehen genießt, die Ergebnisse einigermaßen stimmen und man sicherlich keinen Topkandidaten sofort verfügbar hätte. Der mediale Aufschrei (Trainerentlassung auf dem 2. Platz) wäre riesig, Stendel wäre mit einem Mal den Status des Lokalhelden los und sollte der Aufstieg dann nicht klappen, wären Bader, Möckel und der neue Trainer wahrscheinlich auch schon wieder Geschichte in Hannover.
Was mir momentan allerdings wirklich fehlt, sind die sichtbaren Verbesserungen. Da kommt einfach zu wenig und meiner Meinung nach wurde sich vielleicht auch etwas zu sehr auf den trügerischen Siegen gegen Kaiserslautern und Bochum ausgeruht. Vielleicht mit einer kleinen Ausnahme des Bielefeldspiels wurde jetzt in allen Rückrundenspielen der gleiche Stiefel heruntergespielt, der am Ende einfach nicht für den Aufstieg reicht, wenn man nicht übermäßig viel Glück haben sollte. Die Niederlage in Fürth wäre ein perfekter Weckruf gewesen, war es aber nicht. Und gegen Bielefeld haben wir ja immerhin einen Punkt dazu bekommen...
01.03.2017 - 12:13 Uhr
Zitat von IILove96
Ich habe gestern 15 Minuten telefonisch mit dem Pressesprecher von 96 gesprochen.
Auch intern wird über die Negativpresse der Hannoverschen Medien diskutiert.
Keine Vereinsverantwortlchen haben gerne eine negative Presse ( kostet Zuschauer,bringt Unruhe von Aussen hinein.)
Was die 96 er auch stört,das die Medien über Eddy Prib extrem schlecht schreiben!
Der Umgang von Fans und Medien,(gerade nach dem Enke Freitod wurde Besserung gelobt !! ) gegenüber Trainer und teilweise Mannschaft ist ZZ nicht kommentarlos hinzunehmen!
Ich habe gestern 15 Minuten telefonisch mit dem Pressesprecher von 96 gesprochen.
Auch intern wird über die Negativpresse der Hannoverschen Medien diskutiert.
Keine Vereinsverantwortlchen haben gerne eine negative Presse ( kostet Zuschauer,bringt Unruhe von Aussen hinein.)
Was die 96 er auch stört,das die Medien über Eddy Prib extrem schlecht schreiben!
Der Umgang von Fans und Medien,(gerade nach dem Enke Freitod wurde Besserung gelobt !! ) gegenüber Trainer und teilweise Mannschaft ist ZZ nicht kommentarlos hinzunehmen!
Ich möchte auf den Rest gar nicht groß eingehen, auch weil ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, dass mir persönlich deine Beiträge in Form früher besser gefielen.
Ich halte auch weiterhin deine/Siemensmeyers Argumentation mindestens für schwammig, definitiv aber für unzureichend. Dazu gehört auch der Verweis auf seine absolvierten Profispiele.
Dem hier zitierten Absatz möchte ich aber bedingungslos zustimmen.
Ich erlebe momentan auch rund um den Verein eine Stimmung, die ich trotz dürftiger Auftritte nicht nachvollziehen kann.
Es gibt aus meiner Sicht durchaus Anlass zur Kritik an Stendel, nicht seit heute, auch nicht seit gestern, bereits in der Hinrunde gab es aus meiner Sicht kritische Punkte und Entwicklungen, die sich so heute fortführen.
Einer sachlichen und angemessen vorgetragenen Kritik an den Auftritten müssen sich die Verantwortlichen in meinen Augen zurecht stellen. Mit dem weiterhin in der zweiten Liga deutlich überdurchschnittlichen Kader müssen bessere/stabilere Auftritte möglich sein. Ein Blick auf bspw. Union Berlin, Dynamo Dresden und ja, auch Stuttgart teilweise, widerlegt darüber hinaus die Aussage von Stendel, ihm fiele keine Mannschaft ein die deutlich besser spiele als die unsere.
Bei etlichen Aussagen von Stendel hoffe ich persönlich, dass man die Sachlage intern anders beurteilt. Ich könnte mir indes solche Aussagen von ihm, die ich inhaltlich wie gesagt nicht nachvollziehen kann, so erklären, dass man mit Ruhe der Unruhe seitens der Medien entgegen wirken will.
Ich erlebe vor allem in den sozialen Netzwerken eine Stimmung, die mich stark an die Abstiegssaison erinnert. Hier im Übrigen teilweise auch.
Ich kann weiterhin nicht nachvollziehen, warum medial (Auch heute im "Roter Platz" scherzhaft) auf einzelne Spieler (am liebsten die AV) wider aller Argumente eingedroschen wird.
Jeder, der einigermaßen aufmerksam meine eigenen Posts zu Stendel, Korkut, Frontzeck, Schaaf und unseren einzelnen Spielern gegenüber (=dem Fußball allgemein quasi) gelesen hat kann sich vllt ungefähr denken, wie ich zu den Leistungen dieser Saison und unserer Ausrichtung stehe.
Ich bin ausgesprochen unzufrieden, nicht nur, weil ich mir regelmäßig zig Stunden ans Bein binde und - für einen Studenten recht viel - Kohle investiere, um unsere Spiele anzugucken.
Auch (!) deshalb finde ich, dass eine grundsätzliche,sachliche Kritik an Trainer und Mannschaft völlig in Ordnung ist.
Nichtsdestotrotz müssten aus meiner Sicht einige Fans und vor allem die Medien langsam die Handbremse wieder anziehen.
Mit dieser Stimmung, wie sie aktuell hier vorherrscht, ist niemandem geholfen, auch der Mannschaft nicht.
Eine Reaktion würde ich mir von den Fans wünschen - weiterhin kritisch, dafür weniger negativ-polemisch.
Und eine Reaktion würde ich mir von Stendel und der Mannschaft wünschen, in dem die zukünftigen Spiele positiver gestaltet werden. Auch intern dürfte es hoffentlich keinen Zweifel daran geben, dass es trotz der ganz guten (nicht sehr guten) Tabellensituation angesichts der Auftritte kaum Anlass zur Zufriedenheit gibt. Mit einem souveränen Spiel (das war in dieser Saison bei nun 22 Spielen im Prinzip eine Rarität) gegen Karlsruhe (ungleich: 5:0) könnten Trainer und Mannschaft auch ihren Teil zu besserer Stimmung beitragen.
01.03.2017 - 12:57 Uhr
Die Presse schreibt teilweise recht negativ über die aktuelle Lage. Das ist absolut in der Ordnung, wenn es sachlich geschieht. Fakt ist, dass die aktuelle Lage nicht wirklich rosig ist.
Was mich an der Berichterstattung stört, ist, dass man sich auf einzelne Spieler einschießt. In großen Teilen zu Unrecht. Die AV werden hier besonders kritisiert. Das wird durch die Presse wie auch vemeintliche Experten stetig wiederholt.
Experten stellen die NP sowie die HAZ in meinen Augen nicht wirklich. Da sind zum Teil unterhaltsame Analysen getätigt. Erfolgreiches Offensivspiel würde durch die Anzahl der Angreifer auf dem Platz definiert. So einfach sei das. Eine interessante, unzutreffende und vor allem einfach gestrickte Ansicht, die sich mit dem heutigen Fussball überhaupt nicht vereinbaren lässt.
Das Interview des Herrn Siemensmeyer habe ich gestern auch gelesen in der Zeitung. Darüber konnte ich letzten Endes auch nur schmunzeln.
Einige Aussagen disqualifizieren ihn dort in meinen Augen schon. Mich überzeut hier auch nicht das vermeintliche Argument, einer Spieler/Trainerkarriere in der Vergangenheit, die in diesem Fall sehr weit zurück liegt. Qualfiziert nicht zwangsläufig einen Experten,zumal sich der Fussball schon etwas verändert hat.
In einige Aussagen verdeutlicht er dies auch.
Er spricht mich lediglich in dem Punkt an, dass man sich in der Außendarstellung, in Form von Interviews nach den Spielen unglücklich verkauft.
Stendel z.B muss öffentlich nicht auf sein Team eindreschen. Das wäre unprofessionell. Man kann seine Unzufriedenheit nach einem schlechten Spiel auch mal äußern.
Teilweise ist das schon ein Schlag ins Gesicht eines Fans, der nicht wenig Geld für ein Fussballspiel ausgibt, sehr mäßigen Fussball sieht, und hinterher dann hört, dass man zufrieden mit einem Punkt ist und dieser doch sehr wichtig sein kann.
Was mich an der Berichterstattung stört, ist, dass man sich auf einzelne Spieler einschießt. In großen Teilen zu Unrecht. Die AV werden hier besonders kritisiert. Das wird durch die Presse wie auch vemeintliche Experten stetig wiederholt.
Experten stellen die NP sowie die HAZ in meinen Augen nicht wirklich. Da sind zum Teil unterhaltsame Analysen getätigt. Erfolgreiches Offensivspiel würde durch die Anzahl der Angreifer auf dem Platz definiert. So einfach sei das. Eine interessante, unzutreffende und vor allem einfach gestrickte Ansicht, die sich mit dem heutigen Fussball überhaupt nicht vereinbaren lässt.
Das Interview des Herrn Siemensmeyer habe ich gestern auch gelesen in der Zeitung. Darüber konnte ich letzten Endes auch nur schmunzeln.
Einige Aussagen disqualifizieren ihn dort in meinen Augen schon. Mich überzeut hier auch nicht das vermeintliche Argument, einer Spieler/Trainerkarriere in der Vergangenheit, die in diesem Fall sehr weit zurück liegt. Qualfiziert nicht zwangsläufig einen Experten,zumal sich der Fussball schon etwas verändert hat.
In einige Aussagen verdeutlicht er dies auch.
Er spricht mich lediglich in dem Punkt an, dass man sich in der Außendarstellung, in Form von Interviews nach den Spielen unglücklich verkauft.
Stendel z.B muss öffentlich nicht auf sein Team eindreschen. Das wäre unprofessionell. Man kann seine Unzufriedenheit nach einem schlechten Spiel auch mal äußern.
Teilweise ist das schon ein Schlag ins Gesicht eines Fans, der nicht wenig Geld für ein Fussballspiel ausgibt, sehr mäßigen Fussball sieht, und hinterher dann hört, dass man zufrieden mit einem Punkt ist und dieser doch sehr wichtig sein kann.
01.03.2017 - 13:06 Uhr
Zitat von RatedY2J
Sehe ich genauso. Das war bereits im ersten Satz unqualifizierter und fachlich fragwürdiger als alles, was ein Dieter Schatzschneider je gesagt hat. Und den muss man erst einmal unterbieten!
Zitat von 96statt69
Der soll einfach seinen Mund halten.
Zitat von Flyman
Stendel jetzt zu entlassen ist m.M. bei aller Kritik der falsche Weg, er hat einen guten Draht zum Team wie es aussieht, trotzdem, es muß sich was ändern, Siemensmeyer bringt es auf den Punkt
http://www.sportbuzzer.de/artikel/hans-siemensmeyer-enttauscht-von-daniel-stendel/
Stendel jetzt zu entlassen ist m.M. bei aller Kritik der falsche Weg, er hat einen guten Draht zum Team wie es aussieht, trotzdem, es muß sich was ändern, Siemensmeyer bringt es auf den Punkt
http://www.sportbuzzer.de/artikel/hans-siemensmeyer-enttauscht-von-daniel-stendel/
Der soll einfach seinen Mund halten.
Sehe ich genauso. Das war bereits im ersten Satz unqualifizierter und fachlich fragwürdiger als alles, was ein Dieter Schatzschneider je gesagt hat. Und den muss man erst einmal unterbieten!
Hans Siemensmeyer hat 3 A Länderspiele / 2 Tore gemacht. Hans Siemensmeyer hat 278 Bundesligaspiele / 72 Tore vorzuweisen. Was könnt ihr beiden Experten den so anbieten? Ihr wollt Hans Siemensmeyer nun den Mund verbieten... selten so gelacht. Hans Siemensmeyer hat im Fussball so viel erlebt das ihr beiden Experten wohl drei Leben dafür brauchen würdet um ansatzweise mitreden zu können.
Ein bischen mehr Respekt wäre wohl angebracht gewesen, auch wenn man mit der Aussage oder Kritik von Hans Siemensmeyer nicht einverstanden ist. Für mich sind fast alle Kritikpunkte vollkommen nachvollziehbar.
Ein 6er darf durchaus auch mal ein Tor schiessen. Aber viel ungefährlicher wie Schmiedebach und Bakalorz ist kaum möglich. Seine Kritik an Stendel mit den Auswechslungen ist doch vollkommen berechtigt.
Allerdings ist die Aussage Bielefeld aus dem Stadion schiessen zu müssen nicht richtig. Solche Gegner wie Bielefeld sollte man als Aufstiegskandidat doch aber wenigstens spielerisch im Griff haben.
Auch folgende Aussage: "Mit dieser Mannschaft würden sie sowieso sofort wieder absteigen. Man redet immer vom besten Kader der zweiten Liga. Das ist der teuerste Kader der zweiten Liga, aber nicht der beste." ist nicht ganz falsch.
Aber ihr beiden Experten werde ja nun wieder alles viel besser wissen. Um ehrlich zusein, eure "klugscheisserei" ist wirklich kaum noch zu ertragen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Raffnicks am 01.03.2017 um 13:20 Uhr bearbeitet
01.03.2017 - 13:41 Uhr
Zitat von Raffnicks
Hans Siemensmeyer hat 3 A Länderspiele / 2 Tore gemacht. Hans Siemensmeyer hat 278 Bundesligaspiele / 72 Tore vorzuweisen. Was könnt ihr beiden Experten den so anbieten? Ihr wollt Hans Siemensmeyer nun den Mund verbieten... selten so gelacht. Hans Siemensmeyer hat im Fussball so viel erlebt das ihr beiden Experten wohl drei Leben dafür brauchen würdet um ansatzweise mitreden zu können.
Ein bischen mehr Respekt wäre wohl angebracht gewesen, auch wenn man mit der Aussage oder Kritik von Hans Siemensmeyer nicht einverstanden ist. Für mich sind fast alle Kritikpunkte vollkommen nachvollziehbar.
Ein 6er darf durchaus auch mal ein Tor schiessen. Aber viel ungefährlicher wie Schmiedebach und Bakalorz ist kaum möglich. Seine Kritik an Stendel mit den Auswechslungen ist doch vollkommen berechtigt.
Allerdings ist die Aussage Bielefeld aus dem Stadion schiessen zu müssen nicht richtig. Solche Gegner wie Bielefeld sollte man als Aufstiegskandidat doch aber wenigstens spielerisch im Griff haben.
Auch folgende Aussage: "Mit dieser Mannschaft würden sie sowieso sofort wieder absteigen. Man redet immer vom besten Kader der zweiten Liga. Das ist der teuerste Kader der zweiten Liga, aber nicht der beste." ist nicht ganz falsch.
Aber ihr beiden Experten werde ja nun wieder alles viel besser wissen. Um ehrlich zusein, eure "klugscheisserei" ist wirklich kaum noch zu ertragen.
Zitat von RatedY2J
Sehe ich genauso. Das war bereits im ersten Satz unqualifizierter und fachlich fragwürdiger als alles, was ein Dieter Schatzschneider je gesagt hat. Und den muss man erst einmal unterbieten!
Zitat von 96statt69
Der soll einfach seinen Mund halten.
Zitat von Flyman
Stendel jetzt zu entlassen ist m.M. bei aller Kritik der falsche Weg, er hat einen guten Draht zum Team wie es aussieht, trotzdem, es muß sich was ändern, Siemensmeyer bringt es auf den Punkt
http://www.sportbuzzer.de/artikel/hans-siemensmeyer-enttauscht-von-daniel-stendel/
Stendel jetzt zu entlassen ist m.M. bei aller Kritik der falsche Weg, er hat einen guten Draht zum Team wie es aussieht, trotzdem, es muß sich was ändern, Siemensmeyer bringt es auf den Punkt
http://www.sportbuzzer.de/artikel/hans-siemensmeyer-enttauscht-von-daniel-stendel/
Der soll einfach seinen Mund halten.
Sehe ich genauso. Das war bereits im ersten Satz unqualifizierter und fachlich fragwürdiger als alles, was ein Dieter Schatzschneider je gesagt hat. Und den muss man erst einmal unterbieten!
Hans Siemensmeyer hat 3 A Länderspiele / 2 Tore gemacht. Hans Siemensmeyer hat 278 Bundesligaspiele / 72 Tore vorzuweisen. Was könnt ihr beiden Experten den so anbieten? Ihr wollt Hans Siemensmeyer nun den Mund verbieten... selten so gelacht. Hans Siemensmeyer hat im Fussball so viel erlebt das ihr beiden Experten wohl drei Leben dafür brauchen würdet um ansatzweise mitreden zu können.
Ein bischen mehr Respekt wäre wohl angebracht gewesen, auch wenn man mit der Aussage oder Kritik von Hans Siemensmeyer nicht einverstanden ist. Für mich sind fast alle Kritikpunkte vollkommen nachvollziehbar.
Ein 6er darf durchaus auch mal ein Tor schiessen. Aber viel ungefährlicher wie Schmiedebach und Bakalorz ist kaum möglich. Seine Kritik an Stendel mit den Auswechslungen ist doch vollkommen berechtigt.
Allerdings ist die Aussage Bielefeld aus dem Stadion schiessen zu müssen nicht richtig. Solche Gegner wie Bielefeld sollte man als Aufstiegskandidat doch aber wenigstens spielerisch im Griff haben.
Auch folgende Aussage: "Mit dieser Mannschaft würden sie sowieso sofort wieder absteigen. Man redet immer vom besten Kader der zweiten Liga. Das ist der teuerste Kader der zweiten Liga, aber nicht der beste." ist nicht ganz falsch.
Aber ihr beiden Experten werde ja nun wieder alles viel besser wissen. Um ehrlich zusein, eure "klugscheisserei" ist wirklich kaum noch zu ertragen.
Moin,
Vielem Dank an alle die sich ihrer Meinung in diesem Tonfall entledigen müssen.
Erfahrungswerte die man hat haben aber auch ein Verfallsdatum, das wissen wir doch alle, oder?
Was wer wie geleistet hat ist bestimmt wichtig, aber ist es heute genauso wie damals? Müssen wir uns hier im Forum in einer Situation so angehen in der sowieso jeder meint die Schwächen unsere Mannschaft zu kennen und es besser machen zu können?
Ich bin wegen dem Aufstiegs nervös und habe meine ganz persönliche Meinung zu dem was gerade in der Presse passiert, was Stendel macht und welche Rolle ein 6er hat usw. Trotzdem ist es kein Mittel und Weg der Presse zu sagen was unser Problem ist sondern das intern zu machen. Des weiteren braucht man niemanden anpampen, weil er den Umgang mit der Kritik unangemessen findet. Aber was rede ich hier? Raffniks hat natürlich das Recht seine Meinung zu Rated und co zu sagen, die Wortwahl ist aber daneben.
Aber rufen wir lieber unsere Meinung raus und vergessen dabei alle Regeln der Höflichkeit.
Ich wünsche euch einen schönen Tag,
Red
01.03.2017 - 18:28 Uhr
Naja eigentlich wollte ich hier im Stendel Thread erstmal nichts mehr von mir geben...aber
wie man hier miteinander umgeht ist doch nicht euer ernst oder?
Jeder soll hier seine meinung zum besten geben dürfen ohne das es hier Persönlich wird.
Es ist doch so wenn hier jeder die gleiche meinung hätte,was wollen wir dann noch in die
Tasten drücken.
Wir wollen alle das gleiche Hannover96 soll zurück in die Bundesliga aber wenn wir hier
uns gegeneinander aufbringen weil mir etwas geschriebenes nicht passt dann wird es hier
nicht mehr lange dauern und wir haben das gleiche Niveau wie Facebook.
Ich habe mich hier Eintragen lassen weil ich hier immer gerne euer geschriebenes gelesen
habe,also wollte ich ein kleiner teil davon sein.
Besinnt euch wieder darauf mit Respekt miteinander umzugehen.
Ich will aber das jeder seine meinung schreiben darf ob es mir gefällt?Das muss es,oder
auch nicht aber ich werde hier keinen Persönlich angehen.
Ich will das Stendel unser Trainer bleibt.
So jetzt könnt ihr mich zerlegen...aber mit Respekt bitte.
wie man hier miteinander umgeht ist doch nicht euer ernst oder?
Jeder soll hier seine meinung zum besten geben dürfen ohne das es hier Persönlich wird.
Es ist doch so wenn hier jeder die gleiche meinung hätte,was wollen wir dann noch in die
Tasten drücken.
Wir wollen alle das gleiche Hannover96 soll zurück in die Bundesliga aber wenn wir hier
uns gegeneinander aufbringen weil mir etwas geschriebenes nicht passt dann wird es hier
nicht mehr lange dauern und wir haben das gleiche Niveau wie Facebook.
Ich habe mich hier Eintragen lassen weil ich hier immer gerne euer geschriebenes gelesen
habe,also wollte ich ein kleiner teil davon sein.
Besinnt euch wieder darauf mit Respekt miteinander umzugehen.
Ich will aber das jeder seine meinung schreiben darf ob es mir gefällt?Das muss es,oder
auch nicht aber ich werde hier keinen Persönlich angehen.
Ich will das Stendel unser Trainer bleibt.
So jetzt könnt ihr mich zerlegen...aber mit Respekt bitte.
04.03.2017 - 16:02 Uhr
Ein neuer Trainer muss sofort her, denn sonst wird eh nur wieder viel Zeit verschenkt was sinnlos ist. Bin eigentlich keiner der den Kopf des Trainers fordert, ich mag Daniel Stendel und hatte oft gehofft das er noch die Kurve kriegt und aus den Fehlern lernt, aber nein er lernt daraus nicht und macht immer wieder die gleichen Fehler. Es tut mir Leid für Stendel weil er ein sympatischer Typ ist, aber ich glaube das er kein Trainer für die 2. oder 1. Liga ist, darum muss ein neuer Trainer her.
Von mir aus kann es Breitenreiter werden, bin zwar kein Freund von Ihm aber könnte mich damit auch an freunden.
Martin Kind: Bitte handeln Sie am Wochenende noch.
Von mir aus kann es Breitenreiter werden, bin zwar kein Freund von Ihm aber könnte mich damit auch an freunden.
Martin Kind: Bitte handeln Sie am Wochenende noch.
04.03.2017 - 18:36 Uhr
Zitat von RatedY2J
Eine ähnliche Konklusion bedeutet ja nicht, dass der dazugehörige gedankliche Weg nicht völliger Mist sein kann. Würde ich meine mögliche Enttäuschung über Stendel damit zum Ausdruck bringen, dass er meiner Meinung nach schlicht zu wenig Jugendspieler einsetzt, würde ich im Ergebnis eine ähnlich negative Haltung gegenüber dem Trainer verkörpern wie viele andere auch. Jedoch mit einer ziemlich haarsträubenden Begründung. Ähnlich verhält es sich meiner Meinung nach mit dem Interview von Siemensmeyer. Mag zwar die Enttäuschung vieler widerspiegeln, scheint jedoch im gleichen Atemzug nicht ein Spiel von 96 wirklich aufmerksam beobachtet zu haben (wenn doch, dann sind manche Aussagen umso schlimmer). Vermutlich hat er den fußballerischen Sprung ins Jahr 2017 auch nicht wirklich vollzogen, was man ohne berufliche Funktion in diesem Bereich allerdings nicht erwarten muss. Konsequenterweise sollte man so jemanden dann aber nicht öffentlich zur aktuellen Situation befragen.
Das Spiel selbst fand ich jetzt irgendwie nicht so wahnsinnig überraschend. Hatte zuvor zwar die Befürchtung einer erneut spielschwachen rechten Seite, aber in dieser Konstellation (Anton rechts, Hübner links) war es logischerweise katastrophaler. Alleine Hübner und Bakalorz in der Anfangsphase im "Aufbau" zu sehen... Hardcore gruselig.
Zitat von Flyman
Siemensmeyer lag in seinem Interview nicht so falsch,
wie einige Experten hier versucht haben aussehen zu lassen
Siemensmeyer lag in seinem Interview nicht so falsch,
wie einige Experten hier versucht haben aussehen zu lassen
Eine ähnliche Konklusion bedeutet ja nicht, dass der dazugehörige gedankliche Weg nicht völliger Mist sein kann. Würde ich meine mögliche Enttäuschung über Stendel damit zum Ausdruck bringen, dass er meiner Meinung nach schlicht zu wenig Jugendspieler einsetzt, würde ich im Ergebnis eine ähnlich negative Haltung gegenüber dem Trainer verkörpern wie viele andere auch. Jedoch mit einer ziemlich haarsträubenden Begründung. Ähnlich verhält es sich meiner Meinung nach mit dem Interview von Siemensmeyer. Mag zwar die Enttäuschung vieler widerspiegeln, scheint jedoch im gleichen Atemzug nicht ein Spiel von 96 wirklich aufmerksam beobachtet zu haben (wenn doch, dann sind manche Aussagen umso schlimmer). Vermutlich hat er den fußballerischen Sprung ins Jahr 2017 auch nicht wirklich vollzogen, was man ohne berufliche Funktion in diesem Bereich allerdings nicht erwarten muss. Konsequenterweise sollte man so jemanden dann aber nicht öffentlich zur aktuellen Situation befragen.
Das Spiel selbst fand ich jetzt irgendwie nicht so wahnsinnig überraschend. Hatte zuvor zwar die Befürchtung einer erneut spielschwachen rechten Seite, aber in dieser Konstellation (Anton rechts, Hübner links) war es logischerweise katastrophaler. Alleine Hübner und Bakalorz in der Anfangsphase im "Aufbau" zu sehen... Hardcore gruselig.
Womit wir meiner Meinung nach wieder bei Stendel sind. Ich habe mich bewusst in den letzten Tagen nicht geäußert, weil ich das heutige Spiel abwarten wollte und ich bin zwar immer noch nicht soweit (wie einige andere hier) seine Arbeitslosigkeit zu fordern, aber meine letzten Eindrücke und Gefühl sagen mir, dass keine erkennbaren Fortschritte (oder auch Kontinuität) in der Rückrunde zu erkennen sind. Damit bin ich wieder bei deiner (bereits in der Hinrunde formulierten) These: individuelle Qualität! Allein diese wird nicht ausreichen den Aufstieg gewuppt zu bekommen. Die Verunsicherung und Druck müssen immens sein, dass man nach einer "anschaulichen" 2. HZ gegen Bielefeld wieder alles über den Haufen wirft. Ich frage mich inständig, wie seine Lösung für das kommende Spiel lautet? Erneut eine Abkehr vom heutigen Spiel und zurück zu vernünftigen Ballbesitzstrukturen. Irgendwie wirkt das mehr als planlos auf mich und als Spieler/Mitarbeiter hätte ich mittlerweile erheblichen Zweifel an meinem Vorgesetzten. Diese personellen Wechsel sind doch zum Teil irre und nicht zu begründen (Bsp. Fossum). Diese Verunsicherung und fehlende Mutkultur war irgendwie heute auch spürbar. Das läßt sich natürlich nicht meßbar gestalten, so dass es am Ende nur eine subjektive Wahrnehmung meinerseits ist. Aber schauen wir uns nur Schmiedebach in mehreren Spielsituationen an, die Frustration/Unzufriedenheit in seinem Gesicht (gepaart mit den Aussagen nach dem Spiel) war deutlich zu erkennen. Wir können jetzt natürlich abwarten, was im nächsten Spiel passiert, aber die Hoffnung hält sich bei mir in Grenzen, zumal diese stark von einer vernünftigen Alternative bzw. der Geisteshaltung von Kind/Andermatt und Bader abhängt! Der VfB hat sich relativ schnell von Luhukay getrennt (schon situativ vergleichbar wie ich finde, nur halt 17 Spieltage später) und haben zumindest durch eine wichtige Personalentscheidung weitestgehend Kontinuität erzielt. Und daran glaube ich persönlich nicht mehr so ganz, auch wenn ich es mir für Stendel wünschen würde. Taktisch wie personell ist das unterm Strich eindeutig zu wenig, unabhängig von den zuletzt erzielten Punkten. Wenn der Aufstieg wirklich alternativlos ist, dann könnte das jetzt vielleicht die allerletzte Möglichkeit sein, was zu verändern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jelnik am 04.03.2017 um 18:44 Uhr bearbeitet
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