Corona - Sammelthread
11.03.2020 - 08:05 Uhr
10.05.2020 - 15:53 Uhr
Zitat von -adi-
Und solche Stimmen sind geradezu ein Konjunkturprogramm für diese „Menschenfänger“.
Je mehr du eine Gruppe abkanzelst und vielleicht noch sanktionierst, desto stärker ist der Zusammenhalt und desto mehr extremieren sie sich.
Zumal da ja nicht nur Spinner und Verschwörungstheoretiker dabei sind, sondern auch normale Menschen, die mit den Eingriffen der Regierung nicht einverstanden sind.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Und solche Stimmen sind geradezu ein Konjunkturprogramm für diese „Menschenfänger“.
Je mehr du eine Gruppe abkanzelst und vielleicht noch sanktionierst, desto stärker ist der Zusammenhalt und desto mehr extremieren sie sich.
Zumal da ja nicht nur Spinner und Verschwörungstheoretiker dabei sind, sondern auch normale Menschen, die mit den Eingriffen der Regierung nicht einverstanden sind.
Wer aber mit den Eingriffen der Regierung nicht einverstanden war, schneidet sich damit doch ins eigene Fleisch noch vor Ablauf der Gefahr durch Großdemonstrationen Gefahrenpotentiale zu schaffen, die ebendiese Regierung möglicherweise zwingen, bereits ad acta gelegte Maßnahmen zu reaktiveren und andere noch in Kraft befindliche zu verschärfen.
So viel Verstand müsste man eigentlich schon mitbringen, auch wenn man kein Aluhutträger ist, sondern "nur unzufrieden".
10.05.2020 - 16:00 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Zitat von daredennis7
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Zitat von BVB_4_Life
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Zitat von daredennis7
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Zitat von DrWho
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Zitat von daredennis7
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Zitat von spak50
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Zitat von Baskball
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Kann ich so nur unterstützen, zumal in den Zahlen einzelner tage ja gleich 3 Unsicherheitsfaktoren drinnstecken.
1.Der Zeitraum von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome ist ja nun nicht bei ejdem Menschen gleich.
2. Der Zeitraum bis die betroffene Person zum Arzt geht, und getestet wird.
3. Der Zeitraum der bis zur Auswertung des Tests und der Übermittlung des Ergebnisses an die zentralen Stellen verstreicht.
So wird man nie präzise feststellen können, welche Infektion tatsächlich welchem Datum zuzuordnen ist und dass sich Ausschläge nach unten und oben ergeben, die aber eher etwas mit dem persönlichen Krankheitsverlauf und dem Meldeverhalten von Patienten und Ärzten zu tun haben, sollte dabei völlig normal sein.
10.05.2020 - 16:01 Uhr
Für Interessierte ein paar neue Links zur aktuellen Situation:
NDR-Bericht: Corona-Daten-unter-Verschluss-RKI-bremst-Diskurs-aus
Meine eMail Anfrage ans RKI bezüglich der Nowcast-Berechnung, die ich vor ca. 2 Wochen versendet habe, wurde zwar immernoch nicht beantwortet, aber wie im NDR Artikel geschrieben, gibt es vom RKI seit gestern eine Tabelle mit Nowcast-Datensätzen. Ich schaue mir das die Tage mal genauer an.
Focus-Bericht: Kubicki kritisiert RKI scharf - Zahlen wirken «politisch motiviert»
Die Kritik von Wolfgang Kubicki geht in die gleiche Richtung.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Viel Spaß beim Lesen. Bleibt gesund Borussen.
NDR-Bericht: Corona-Daten-unter-Verschluss-RKI-bremst-Diskurs-aus
Meine eMail Anfrage ans RKI bezüglich der Nowcast-Berechnung, die ich vor ca. 2 Wochen versendet habe, wurde zwar immernoch nicht beantwortet, aber wie im NDR Artikel geschrieben, gibt es vom RKI seit gestern eine Tabelle mit Nowcast-Datensätzen. Ich schaue mir das die Tage mal genauer an.
Focus-Bericht: Kubicki kritisiert RKI scharf - Zahlen wirken «politisch motiviert»
Die Kritik von Wolfgang Kubicki geht in die gleiche Richtung.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Viel Spaß beim Lesen. Bleibt gesund Borussen.
10.05.2020 - 16:17 Uhr
Zitat von BvB__AllStarz
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
10.05.2020 - 16:48 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Zitat von daredennis7
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Zitat von BVB_4_Life
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Zitat von daredennis7
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Zitat von DrWho
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Zitat von daredennis7
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Zitat von spak50
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Zitat von Baskball
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Aussagekraft hätte. Aber wenn man eine Wochensumme zieht, kann es immer vorkommen, dass man eine Entwicklung innerhalb einer Woche, nicht in der Wochensumme erkennt.
Extrembeispiel mit willkürlichen Zahlen:
Nehmen wir an, erst haben wir einen seit Wochen anhaltenden Trend nach unten. Diverse Massnahmen greifen und die Anzahl der Neuinfektionen geht auch deutlich erkenntlich nach unten. Irgendwann an einem Donnerstag in KWx gab es diverse Lockerungen, die sich dann in KWz erst am Donnerstag 14 Tage später widerspiegeln. Betrachte ich jetzt ausschließlich die Wochensummen, bleibt mir ein klarer Trend erstmal verborgen.
Betrachte ich die einzelnen Wochentage mit den Wochentagen der Vorwoche, erkenne ich diesen Trend jedoch deutlich.
KWy
Mo. 1400
Di. 1400
Mi. 1300
Do. 1300
Fr. 1200
Sa. 1100
So. 1000
= 8700 Neuinfektionen
KWz
Mo. 800
Di. 900
Mi. 800
Do. 1400
Fr. 1500
Sa. 1600
So. 1700
= 8700 Neuinfektionen
Ist jetzt bei uns in erster Linie nicht der Fall gewesen, hätte sich im Samstag zu Samstag Vergleich (KW22 / 02.05. zu KW23 / 09.05.) aber andeuten können. Die sinkenden Zahlen von heute, stehen dem dann doch jetzt erstmal entgegen. Eine deutliche Erhöhung, hätte aber einen ansteigenden Trend der letzten zwei Tage aufgezeigt. Natürlich gibt es auch mal Ausreißer, aus denen sich eben dann halt kein Trend entwickelt.
Warum ist R denn jetzt auch gestern auf 1,1 gestiegen? Weil R durch den gebildeten Quotient aus aktuellen Neuinfektionen und den Neuinfektionen vor vier Tagen einen Trend erkennbar macht.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-05-09-de.pdf?__blob=publicationFile
Auszug aus dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 09.05.:
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor. Mit Datenstand 09.05.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf
R= 1,10 (95%-Prädiktionsintervall: 0,90-1,34) geschätzt."
Diesmal noch explizit mit folgendem Zusatz:
"Die heutige Schätzung der Reproduktionszahl R
liegt über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzung mit der
Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt.
Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt
werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende
Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der
Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten."
Es muss also eben nochmal ganz genau beobachtet werden, ob sich nicht vllt doch ein Anstieg erkennen lässt. Durch die Zahlen von heute würde ich erstmal sagen Nein, aber ganz auszuschließen ist es sicherlich auch nicht. Grade wenn man bedenkt, dass einzelne Bundesländer die Schulen und fast Deutschlandweit Geschäfte bis 800qm am 27.04. geöffnet hatten. Das wäre dann jetzt voll in dem Zeitraum von 10-14 Tagen, wo sich auch solche Lockerungen zeigen "könnten".
Zahlen von heute und von morgen sind Zahlen vom Wochenende und mit Vorsicht zu genießen. Am Dienstag (Zahlen von Montag) wissen wir vermutlich schon deutlich mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von daredennis7 am 10.05.2020 um 16:53 Uhr bearbeitet
10.05.2020 - 16:56 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
10.05.2020 - 17:11 Uhr
Zitat von daredennis7
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Aussagekraft hätte. Aber wenn man eine Wochensumme zieht, kann es immer vorkommen, dass man eine Entwicklung innerhalb einer Woche, nicht in der Wochensumme erkennt.
Extrembeispiel mit willkürlichen Zahlen:
Nehmen wir an, erst haben wir einen seit Wochen anhaltenden Trend nach unten. Diverse Massnahmen greifen und die Anzahl der Neuinfektionen geht auch deutlich erkenntlich nach unten. Irgendwann an einem Donnerstag in KWx gab es diverse Lockerungen, die sich dann in KWz erst am Donnerstag 14 Tage später widerspiegeln. Betrachte ich jetzt ausschließlich die Wochensummen, bleibt mir ein klarer Trend erstmal verborgen.
Betrachte ich die einzelnen Wochentage mit den Wochentagen der Vorwoche, erkenne ich diesen Trend jedoch deutlich.
KWy
Mo. 1400
Di. 1400
Mi. 1300
Do. 1300
Fr. 1200
Sa. 1100
So. 1000
= 8700 Neuinfektionen
KWz
Mo. 800
Di. 900
Mi. 800
Do. 1400
Fr. 1500
Sa. 1600
So. 1700
= 8700 Neuinfektionen
Ist jetzt bei uns in erster Linie nicht der Fall gewesen, hätte sich im Samstag zu Samstag Vergleich (KW22 / 02.05. zu KW23 / 09.05.) aber andeuten können. Die sinkenden Zahlen von heute, stehen dem dann doch jetzt erstmal entgegen. Eine deutliche Erhöhung, hätte aber einen ansteigenden Trend der letzten zwei Tage aufgezeigt. Natürlich gibt es auch mal Ausreißer, aus denen sich eben dann halt kein Trend entwickelt.
Warum ist R denn jetzt auch gestern auf 1,1 gestiegen? Weil R durch den gebildeten Quotient aus aktuellen Neuinfektionen und den Neuinfektionen vor vier Tagen einen Trend erkennbar macht.
Auszug aus dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 09.05.:
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor. Mit Datenstand 09.05.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf
R= 1,10 (95%-Prädiktionsintervall: 0,90-1,34) geschätzt."
Diesmal noch explizit mit folgendem Zusatz:
"Die heutige Schätzung der Reproduktionszahl R
liegt über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzung mit der
Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt.
Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt
werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende
Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der
Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten."
Es muss also eben nochmal ganz genau beobachtet werden, ob sich nicht vllt doch ein Anstieg erkennen lässt. Durch die Zahlen von heute würde ich erstmal sagen Nein, aber ganz auszuschließen ist es sicherlich auch nicht. Grade wenn man bedenkt, dass einzelne Bundesländer die Schulen und fast Deutschlandweit Geschäfte bis 800qm am 27.04. geöffnet hatten. Das wäre dann jetzt voll in dem Zeitraum von 10-14 Tagen, wo sich auch solche Lockerungen zeigen "könnten".
Zahlen von heute und von morgen sind Zahlen vom Wochenende und mit Vorsicht zu genießen. Am Dienstag (Zahlen von Montag) wissen wir vermutlich schon deutlich mehr.
Zitat von BVB_4_Life
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Zitat von daredennis7
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Zitat von BVB_4_Life
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Zitat von daredennis7
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Zitat von DrWho
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Zitat von daredennis7
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Zitat von spak50
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Zitat von Baskball
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Aussagekraft hätte. Aber wenn man eine Wochensumme zieht, kann es immer vorkommen, dass man eine Entwicklung innerhalb einer Woche, nicht in der Wochensumme erkennt.
Extrembeispiel mit willkürlichen Zahlen:
Nehmen wir an, erst haben wir einen seit Wochen anhaltenden Trend nach unten. Diverse Massnahmen greifen und die Anzahl der Neuinfektionen geht auch deutlich erkenntlich nach unten. Irgendwann an einem Donnerstag in KWx gab es diverse Lockerungen, die sich dann in KWz erst am Donnerstag 14 Tage später widerspiegeln. Betrachte ich jetzt ausschließlich die Wochensummen, bleibt mir ein klarer Trend erstmal verborgen.
Betrachte ich die einzelnen Wochentage mit den Wochentagen der Vorwoche, erkenne ich diesen Trend jedoch deutlich.
KWy
Mo. 1400
Di. 1400
Mi. 1300
Do. 1300
Fr. 1200
Sa. 1100
So. 1000
= 8700 Neuinfektionen
KWz
Mo. 800
Di. 900
Mi. 800
Do. 1400
Fr. 1500
Sa. 1600
So. 1700
= 8700 Neuinfektionen
Ist jetzt bei uns in erster Linie nicht der Fall gewesen, hätte sich im Samstag zu Samstag Vergleich (KW22 / 02.05. zu KW23 / 09.05.) aber andeuten können. Die sinkenden Zahlen von heute, stehen dem dann doch jetzt erstmal entgegen. Eine deutliche Erhöhung, hätte aber einen ansteigenden Trend der letzten zwei Tage aufgezeigt. Natürlich gibt es auch mal Ausreißer, aus denen sich eben dann halt kein Trend entwickelt.
Warum ist R denn jetzt auch gestern auf 1,1 gestiegen? Weil R durch den gebildeten Quotient aus aktuellen Neuinfektionen und den Neuinfektionen vor vier Tagen einen Trend erkennbar macht.
Auszug aus dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 09.05.:
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor. Mit Datenstand 09.05.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf
R= 1,10 (95%-Prädiktionsintervall: 0,90-1,34) geschätzt."
Diesmal noch explizit mit folgendem Zusatz:
"Die heutige Schätzung der Reproduktionszahl R
liegt über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzung mit der
Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt.
Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt
werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende
Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der
Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten."
Es muss also eben nochmal ganz genau beobachtet werden, ob sich nicht vllt doch ein Anstieg erkennen lässt. Durch die Zahlen von heute würde ich erstmal sagen Nein, aber ganz auszuschließen ist es sicherlich auch nicht. Grade wenn man bedenkt, dass einzelne Bundesländer die Schulen und fast Deutschlandweit Geschäfte bis 800qm am 27.04. geöffnet hatten. Das wäre dann jetzt voll in dem Zeitraum von 10-14 Tagen, wo sich auch solche Lockerungen zeigen "könnten".
Zahlen von heute und von morgen sind Zahlen vom Wochenende und mit Vorsicht zu genießen. Am Dienstag (Zahlen von Montag) wissen wir vermutlich schon deutlich mehr.
Dein Beispiel zeigt es doch wunderbar wie wenig Sinn es macht auf einzelne Tage zu gucken.
Folgt man den Tagen Montag-Mittwoch hätte man Jubelsprünge gemacht weil sich das Geschehen fast halbiert hat und bei denen von Freitag - Sonntag wäre man zu Tode betrübt gewesen wegen nem Anstieg um 50%.. Unterm Strich kam es aber aufs selbe hinaus.
Aber um eine zeitliche Darstellung des Infektionsgeschehens darzustellen reichen einzelne Tage nicht um irgendwelche Rückschlüsse daraus herzuleiten. Das es immer Schwankungen gibt und geben wird ist doch klar, mir jedenfalls. Auch auf die Wochen bezogen, da kann es schon gut sein das jetzt auch nochmal eine kommt wo die Zahlen nochmal nach oben gehen.
Hier mal spaßeshalber Monatsweise:
Januar-Februar: 200
März: ca 73.500
April: ca 88.500
Mai (erstes 1/3): 8.000
Die R-Zahl ist für mich absolut zu vernachlässigen. Allein letzte Woche wurde die 2x nach unten korrigiert von 1,0 auf 0,9 auf 0,75. Da es sich hier um Schätzwerte handelt wüßte ich nicht weshalb ich diesem mehr abgewinnen sollte als den tatsächlich registrierten Fallzahlen. Und die sprechen eine recht eindeutige Sprache, zumindest meiner Interpretation nach. Da kann man die Zahlen auch drehen und wenden wie man will.
Das RKI bestätigt das ja sogar indem sie sagen "statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt."
Das man das Geschehen im Auge behalten muss/sollte ist doch so oder so logisch.
10.05.2020 - 17:14 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Aber gibt es nicht andersrum auch Tote, die in ihrer Wohnung verstorben sind und wo anstatt Corona, Herzversagen als Todesursachen festgestellt wird.
10.05.2020 - 17:15 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Das ist so eine unglaublich dämliche Argumentation. Hier wurden schon so oft Statistiken gepostet, die die Übersterblichkeit für Italien, für einige Ort in Italien, für New York, für die USA, für Deutschland, für NRW dargestellt haben und alle zeigen eine Übersterblichkeit. Dazu muss man gar keine Corona-Tests machen, man muss nur schauen, wieviel gestorben sind und das mit Vorjahren vergleichen. Da hast Du wahrshceinlich unterm Tisch gesessen und mit Fingern in den Ohren laut gesummt um bei nächster Gelegenheit einen der geistreichen Kommentare einzuflechten. Übrigens zählt Russland anders - um die Zahlen kleinzurechnen, wenn man sich die Praxis im Rest der Welt anschaut. Und dort sterben zur Zeit geschmeidig 100 Leute am Tag AN Corona. Nicht MIT. Vermutlich hat Russland aber auch nur eine eigene Idee für die Panikmache gefunden, und braucht dafür die anderen Zahlen. Dass sie da einfach so aus der Reihe tanzen bei dieser Weltverschwörung tststts.
Übrigens liegt auf Platz 2 der tagesaktuellen Toten pro Tag Brasilien. Falls es Dir entgangen ist, ist das dieses Land in dem der Präsident es so handhabt wie Du mit dem Tisch, den Fingern und den Ohren.
Natürlich ist das Virus vor allem für Alte und Vorerkrankte gefährlich. Ergibt sich daraus, dass wir die ohne Not sterben lassen? In deiner Welt anscheinend kein relevanter Faktor. Das das so ist weiß man schon seit das Virus in Italien ausbrach. Aus China, die ganz zufällig - trotz aller Bemühungen, den Ausbruch zu verschleiern - irgendwann den ganz großen Hammer rausholen mussten, um es in den Griff zu kriegen. Komisch wer so alles meint, mit ganz großen Kalibern zu schießen, die wollen Dich und nur Dich davon abhalten, mit deinem wohlstandsverwöhnten Hintern im Stadion oder Biergarten zu hocken. Ganz bestimmt.
10.05.2020 - 17:19 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
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