Corona - Sammelthread
11.03.2020 - 08:05 Uhr
10.05.2020 - 18:19 Uhr
Zitat von Finn84
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Zitat von DrWho
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Zitat von Finn84
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Zitat von BvB__AllStarz
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Ich habe doch nie behauptet, dass alle Mainstream Medien eine Verschwörung betreiben würden. Im Gegenteil, ich komsumiere nur Mainstream Medien, weil ich mir hier sicher sein kann, dass die Fakten größtenteils stimmen. Anschließend, nachdem ich verschiedene Perspektiven gelesen habe, bilde ich mir meine eigene Meinung wie die Fakten zu bewerten sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass das gesamte Framing im Zweifel immer lieber dramatischer ist, anstatt zu riskieren man könnte irgendwas verharmlosen. So ist die Berichterstattung über Schweden zu 80% darauf fokussiert, dass es mehr Tote/Einwohner gibt, aber weniger darauf, dass die exponentielle Entwicklung vor der alle gewarnt haben, eben doch ausgeblieben ist.
Ist ein Artikel doch mal etwas kritischer mit den Maßnahmen, wird immer sofort entgegen gehalten wie viele Menschen in Italien und New York sterben.
Genau diese Herangehensweise wurde im Fokus Artikel von Herrn Fleischhauer kritisiert, was von dir einfach nur als Polemik abgetan wurde.
10.05.2020 - 18:22 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Und wenn ein gesunder Mensch an Covid 19 erkrankt und stirbt ist das auch zweifelsfrei ein corona toter.
Wenn ein Mensch vom Hochhaus springt und den covid 19 Erreger symptonlos in sich trägt, ist das kein corona toter. Und wenn ein schwerkranker das corona virus hat ist halt zu klären, was letztlich die Todesursache war.
Aber das wird nunmal nicht gemacht, deshalb ist die Zahl nicht seriös.
Zitat von Ganduin
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Und wenn ein gesunder Mensch an Covid 19 erkrankt und stirbt ist das auch zweifelsfrei ein corona toter.
Wenn ein Mensch vom Hochhaus springt und den covid 19 Erreger symptonlos in sich trägt, ist das kein corona toter. Und wenn ein schwerkranker das corona virus hat ist halt zu klären, was letztlich die Todesursache war.
Aber das wird nunmal nicht gemacht, deshalb ist die Zahl nicht seriös.
Das wird aber nie gemacht. Denkst du ernsthaft, alle Menschen, die "an Influenza" sterben, werden obduziert? Alle Zahlen werden immer mit Messungenauigkeiten erhoben, aber so lange diese Ungenauigkeiten bei allen Krankheiten in etwa in den gleichen Größenordnungen liegen sind die Zahlen vergleichbar. Und es ist völlig egal, mit welcher konkreten Messmethode gearbeitet wird, Corona ist immer relativ gefährlich im Vergleich zu anderen Krankheiten. Deswegen kann man eben sehr wohl "seriöse" Aussagen treffen. Andernfalls gibt es keine "seriösen" Aussagen in deinem Sinne, nirgendwo in der Epidemiologie. Dann können wir auch gleich Wünsch dir was spielen. Und ich habe den Eindruck, dass deine Argumentation auch genau darauf hinauslaufen soll - so lange man etwas nicht zu exakt 100% weiß, mal besser gar nichts tun.
10.05.2020 - 18:24 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Dein Beispiel zeigt es doch wunderbar wie wenig Sinn es macht auf einzelne Tage zu gucken.
Folgt man den Tagen Montag-Mittwoch hätte man Jubelsprünge gemacht weil sich das Geschehen fast halbiert hat und bei denen von Freitag - Sonntag wäre man zu Tode betrübt gewesen wegen nem Anstieg um 50%.. Unterm Strich kam es aber aufs selbe hinaus.
Aber um eine zeitliche Darstellung des Infektionsgeschehens darzustellen reichen einzelne Tage nicht um irgendwelche Rückschlüsse daraus herzuleiten. Das es immer Schwankungen gibt und geben wird ist doch klar, mir jedenfalls. Auch auf die Wochen bezogen, da kann es schon gut sein das jetzt auch nochmal eine kommt wo die Zahlen nochmal nach oben gehen.
Hier mal spaßeshalber Monatsweise:
Januar-Februar: 200
März: ca 73.500
April: ca 88.500
Mai (erstes 1/3): 8.000
Die R-Zahl ist für mich absolut zu vernachlässigen. Allein letzte Woche wurde die 2x nach unten korrigiert von 1,0 auf 0,9 auf 0,75. Da es sich hier um Schätzwerte handelt wüßte ich nicht weshalb ich diesem mehr abgewinnen sollte als den tatsächlich registrierten Fallzahlen. Und die sprechen eine recht eindeutige Sprache, zumindest meiner Interpretation nach. Da kann man die Zahlen auch drehen und wenden wie man will.
Das RKI bestätigt das ja sogar indem sie sagen "statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt."
Das man das Geschehen im Auge behalten muss/sollte ist doch so oder so logisch.
Zitat von daredennis7
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Aussagekraft hätte. Aber wenn man eine Wochensumme zieht, kann es immer vorkommen, dass man eine Entwicklung innerhalb einer Woche, nicht in der Wochensumme erkennt.
Extrembeispiel mit willkürlichen Zahlen:
Nehmen wir an, erst haben wir einen seit Wochen anhaltenden Trend nach unten. Diverse Massnahmen greifen und die Anzahl der Neuinfektionen geht auch deutlich erkenntlich nach unten. Irgendwann an einem Donnerstag in KWx gab es diverse Lockerungen, die sich dann in KWz erst am Donnerstag 14 Tage später widerspiegeln. Betrachte ich jetzt ausschließlich die Wochensummen, bleibt mir ein klarer Trend erstmal verborgen.
Betrachte ich die einzelnen Wochentage mit den Wochentagen der Vorwoche, erkenne ich diesen Trend jedoch deutlich.
KWy
Mo. 1400
Di. 1400
Mi. 1300
Do. 1300
Fr. 1200
Sa. 1100
So. 1000
= 8700 Neuinfektionen
KWz
Mo. 800
Di. 900
Mi. 800
Do. 1400
Fr. 1500
Sa. 1600
So. 1700
= 8700 Neuinfektionen
Ist jetzt bei uns in erster Linie nicht der Fall gewesen, hätte sich im Samstag zu Samstag Vergleich (KW22 / 02.05. zu KW23 / 09.05.) aber andeuten können. Die sinkenden Zahlen von heute, stehen dem dann doch jetzt erstmal entgegen. Eine deutliche Erhöhung, hätte aber einen ansteigenden Trend der letzten zwei Tage aufgezeigt. Natürlich gibt es auch mal Ausreißer, aus denen sich eben dann halt kein Trend entwickelt.
Warum ist R denn jetzt auch gestern auf 1,1 gestiegen? Weil R durch den gebildeten Quotient aus aktuellen Neuinfektionen und den Neuinfektionen vor vier Tagen einen Trend erkennbar macht.
Auszug aus dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 09.05.:
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor. Mit Datenstand 09.05.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf
R= 1,10 (95%-Prädiktionsintervall: 0,90-1,34) geschätzt."
Diesmal noch explizit mit folgendem Zusatz:
"Die heutige Schätzung der Reproduktionszahl R
liegt über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzung mit der
Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt.
Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt
werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende
Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der
Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten."
Es muss also eben nochmal ganz genau beobachtet werden, ob sich nicht vllt doch ein Anstieg erkennen lässt. Durch die Zahlen von heute würde ich erstmal sagen Nein, aber ganz auszuschließen ist es sicherlich auch nicht. Grade wenn man bedenkt, dass einzelne Bundesländer die Schulen und fast Deutschlandweit Geschäfte bis 800qm am 27.04. geöffnet hatten. Das wäre dann jetzt voll in dem Zeitraum von 10-14 Tagen, wo sich auch solche Lockerungen zeigen "könnten".
Zahlen von heute und von morgen sind Zahlen vom Wochenende und mit Vorsicht zu genießen. Am Dienstag (Zahlen von Montag) wissen wir vermutlich schon deutlich mehr.
Zitat von BVB_4_Life
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Zitat von daredennis7
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Zitat von BVB_4_Life
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Zitat von daredennis7
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Zitat von DrWho
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Zitat von daredennis7
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Zitat von spak50
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Zitat von Baskball
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
So langsam machen sich die Lockerungen wieder in den Zahlen bemerkbar. Daten lt. RKI:
Reproduktionsfaktor:
03.05.: 0,74
04.05.: 0,76
05.05.: 0,71
06.05.: 0,65
07.05.: 0,71
Heute: 0,83
Neue Fälle:
03.05.: 793
04.05.: 679
05.05.: 685
06.05.: 947
07.05.: 1.284
Heute: 1.209
Sicherlich insgesamt natürlich noch sehr entspannte Zahlen, den Anstieg neuer Fälle empfinde ich jedoch schon als beachtlich. Gerade angesichts dessen, dass die aktiven Fälle zuletzt ja immer tiefer in den Keller sanken und inzwischen bei unter 20.000 angekommen sind. Da wird es dann in der kommenden Woche interessant zu sehen, ob sich dies aus erhöhter Testanzahl ergibt oder tatsächlich auch wieder mehr Fälle prozentual positiv sind. Die Tendenz von einer Zunahme an Fällen bei gleichzeitig sinkender Aktivzahlen muss aber sicherlich im Blick behalten werden, ansonsten werden die aktiven Fälle sehr schnell wieder zunehmen (was aber zumindest in einem gewissen Rahmen noch unproblematisch wäre).
Die Zahl der Neuinfizierten ist durch den Meldeverzug immer Mittwoch - Freitag am höchsten. Daher macht auch nur ein Vergleich mit der Vorwoche Sinn, und da sind die Zahlen diese Woche niedriger. D.h. die Zahlen sinken sogar trotz der Lockerungen (zumindest bisher).
Heute 09.05. mit 1251 Neuinfektionen und zwar Samstags, kommt es dann aber im Vergleich zur Vorwoche, wieder mal zu einem kleinen Anstieg.
Mal abwarten wie sich das in der nächsten Woche entwickelt. Aber wäre eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Bei aller Einhaltung von Hygieneregeln und Maßnahmen, die Lockerungen müssen sich auch leicht bemerkbar machen. Alles andere wäre verwunderlich. Wichtig ist, die Situation im Griff zu behalten und exponentielles Wachstum zu vermeiden.
Man beachte dass letzte Woche Freitag Feiertag war, sich also wie das Wochenende verhält.
Heute wieder deutlich unter 1000 und wir bleiben im grünen Bereich.
Außerdem sind 180 Fälle auf einen lokalen Ausbruch zurückzuführen, der sich wahrscheinlich sehr gut eingrenzen lässt, sodass der R-Faktor dieser Gruppe deutlich unter dem Schnitt liegen wird.
Finde es aber falsch die Neuinfektionen aufgrund einzelner Ausbruchsherde herunterzuspielen. Letztlich war das vorher auch nicht anders, wenn man jetzt an Heinsberg oder die Brandherde in Bayern in der Anfangszeit denkt.
Klar lässt sich das besser kontrollieren, da stimme ich komplett zu, aber deshalb ist die Anzahl der Neuinfektionen nunmal trotzdem gestiegen und vorhanden. Es ist eben auch nicht davon auszugehen, dass sich Infektionen einzeln nur auf verschiedene lokale Gebiete verteilen. Deshalb sind es eben Ansteckungen, die meist etwas geballter auftreten werden.
Und nur weil letzten Freitag Feiertag war in der letzten Woche, war ja Samstag nicht gleich auch einer. Von daher ist der kleinere Anstieg von Samstag auf Samstag durchaus auch als einer zu werten.
Verstehe auch in erster Linie grade nicht, wie R durch eine bessere Eingrenzung einer Gruppe von Neuinfektionen, sich in diesem Gebiet positiv beeinflussen lassen würde?
Nur gibt es diesen Anstieg garnicht.
Wir sind in KW 23, letzte Woche hatten wir von Montag bis inkl Sonntag 7532 Neuinfizierte, diese Woche sind es bis jetzt 5282. Es müssten also noch ca 2.250 für heute dazukommen (bzw inkl Nachmeldungen für diese Woche) um auf dem Vorwochenniveau zu sein.
Gemessen an dem Ausmaß an Lockerungen ist der Trend ganz klar positiv, denn eine Stagnation auf niedrigem Niveau ist ja das was machbar bzw das Ziel ist.
Ich bin froh falls du recht behältst. Heute ist der Wert mit gut 660 Neuinfektionen im Vergleich zum letzten Sonntag dem 03.05. Mit 793 etwas zurückgegangen.
Das man solche Entwicklungen aber nur in der Wochesummation erkennen könnte, halte ich für falsch gedacht.
Wieso sollten nicht ein Wendepunkt auch mal mitten in einer Woche liegen, falls diverse Lockerungen vllt. genau in einen bestimmten Tag fallen? Könnte ja auch durchaus möglich sein, dass eine Änderung des Verhaltens der Bevölkerung nicht grade am Ende der Woche Eintritt. Somit wäre die erste Hälfte der Woche eher ein Abschwung, in der zweiten Wochenhälfte ein Anstieg der Neuinfektionen zu sehen.
Das man sich da die gleichen Wochentage der Vorwoche raussucht, um zu vergleichen macht durchaus Sinn. Der Vergleich der Wochesummation, ist da mMn nicht aussagekräftig.
Und warum sollten einzelne Tage aussagekräftiger sein als ganze Wochensummen als Vergleichssummen? Da wäre ich mal auf eine Erklärung gespannt. Normalerweise sollte die Aussagekraft steigen je größer der Vergleichszeitraum bzw das Datenmaterial ist. Es kann zig Gründe geben warum es an einzelnen Tagen zu Ausschlägen nach oben kommen kann so wie zB jetzt diese Woche mit dem Schlachthof wo man mal eben 200 (?) auf einen Streich findet. Und auch hier kann man den Trend ganz klar erkennen, da ändern auch einzelne Ausreißer nichts dran wie z.B. Montag der 20.4., welcher auch höher war als der 13.4., obwohl auch dort der Trend schon rückläufig war.
Laut RKI gab es in den KWs 15 - 23 folgende Neuinfektionen. Start bei bei insgesamt 7419 Fälle. Jeweils von Montag - Sonntag:
KW 16 : 22368
KW 17 : 33916
KW 18 : 36007
KW 19 : 27170
KW 20 : 17249
KW 21 : 12402
KW 22 : 7396
KW 23 : 5291 + Rest von heute + Nachmeldungen
Daten kann ja jeder selbst bei RKI anschauen und interpretieren. Wir hatten jetzt 5 Wochen in Folge klar sinkende Fallzahlen. Von einer Trendumkehr sind wir jedenfalls weit entfernt sofern nichts signifikantes bei den Testungen geändert wurde. Zumal man mE wegen einzelnen Tagen so oder so nicht irgendwas ablesen kann, egal in welche Richtung.
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Aussagekraft hätte. Aber wenn man eine Wochensumme zieht, kann es immer vorkommen, dass man eine Entwicklung innerhalb einer Woche, nicht in der Wochensumme erkennt.
Extrembeispiel mit willkürlichen Zahlen:
Nehmen wir an, erst haben wir einen seit Wochen anhaltenden Trend nach unten. Diverse Massnahmen greifen und die Anzahl der Neuinfektionen geht auch deutlich erkenntlich nach unten. Irgendwann an einem Donnerstag in KWx gab es diverse Lockerungen, die sich dann in KWz erst am Donnerstag 14 Tage später widerspiegeln. Betrachte ich jetzt ausschließlich die Wochensummen, bleibt mir ein klarer Trend erstmal verborgen.
Betrachte ich die einzelnen Wochentage mit den Wochentagen der Vorwoche, erkenne ich diesen Trend jedoch deutlich.
KWy
Mo. 1400
Di. 1400
Mi. 1300
Do. 1300
Fr. 1200
Sa. 1100
So. 1000
= 8700 Neuinfektionen
KWz
Mo. 800
Di. 900
Mi. 800
Do. 1400
Fr. 1500
Sa. 1600
So. 1700
= 8700 Neuinfektionen
Ist jetzt bei uns in erster Linie nicht der Fall gewesen, hätte sich im Samstag zu Samstag Vergleich (KW22 / 02.05. zu KW23 / 09.05.) aber andeuten können. Die sinkenden Zahlen von heute, stehen dem dann doch jetzt erstmal entgegen. Eine deutliche Erhöhung, hätte aber einen ansteigenden Trend der letzten zwei Tage aufgezeigt. Natürlich gibt es auch mal Ausreißer, aus denen sich eben dann halt kein Trend entwickelt.
Warum ist R denn jetzt auch gestern auf 1,1 gestiegen? Weil R durch den gebildeten Quotient aus aktuellen Neuinfektionen und den Neuinfektionen vor vier Tagen einen Trend erkennbar macht.
Auszug aus dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 09.05.:
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor. Mit Datenstand 09.05.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf
R= 1,10 (95%-Prädiktionsintervall: 0,90-1,34) geschätzt."
Diesmal noch explizit mit folgendem Zusatz:
"Die heutige Schätzung der Reproduktionszahl R
liegt über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzung mit der
Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt.
Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt
werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende
Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der
Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten."
Es muss also eben nochmal ganz genau beobachtet werden, ob sich nicht vllt doch ein Anstieg erkennen lässt. Durch die Zahlen von heute würde ich erstmal sagen Nein, aber ganz auszuschließen ist es sicherlich auch nicht. Grade wenn man bedenkt, dass einzelne Bundesländer die Schulen und fast Deutschlandweit Geschäfte bis 800qm am 27.04. geöffnet hatten. Das wäre dann jetzt voll in dem Zeitraum von 10-14 Tagen, wo sich auch solche Lockerungen zeigen "könnten".
Zahlen von heute und von morgen sind Zahlen vom Wochenende und mit Vorsicht zu genießen. Am Dienstag (Zahlen von Montag) wissen wir vermutlich schon deutlich mehr.
Dein Beispiel zeigt es doch wunderbar wie wenig Sinn es macht auf einzelne Tage zu gucken.
Folgt man den Tagen Montag-Mittwoch hätte man Jubelsprünge gemacht weil sich das Geschehen fast halbiert hat und bei denen von Freitag - Sonntag wäre man zu Tode betrübt gewesen wegen nem Anstieg um 50%.. Unterm Strich kam es aber aufs selbe hinaus.
Aber um eine zeitliche Darstellung des Infektionsgeschehens darzustellen reichen einzelne Tage nicht um irgendwelche Rückschlüsse daraus herzuleiten. Das es immer Schwankungen gibt und geben wird ist doch klar, mir jedenfalls. Auch auf die Wochen bezogen, da kann es schon gut sein das jetzt auch nochmal eine kommt wo die Zahlen nochmal nach oben gehen.
Hier mal spaßeshalber Monatsweise:
Januar-Februar: 200
März: ca 73.500
April: ca 88.500
Mai (erstes 1/3): 8.000
Die R-Zahl ist für mich absolut zu vernachlässigen. Allein letzte Woche wurde die 2x nach unten korrigiert von 1,0 auf 0,9 auf 0,75. Da es sich hier um Schätzwerte handelt wüßte ich nicht weshalb ich diesem mehr abgewinnen sollte als den tatsächlich registrierten Fallzahlen. Und die sprechen eine recht eindeutige Sprache, zumindest meiner Interpretation nach. Da kann man die Zahlen auch drehen und wenden wie man will.
Das RKI bestätigt das ja sogar indem sie sagen "statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt werden, kann somit noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt."
Das man das Geschehen im Auge behalten muss/sollte ist doch so oder so logisch.
Natürlich ist das logisch.
Genau der blaue Text bzw. dein Zitat zeigt doch, man möchte diesmal besonders darauf hinweisen, dass man eben noch nicht genau sagen kann, ob es sich zu einem klaren Trend entwickelt und will dies eben nochmal besonders hervorheben. Und genau das, habe ich anfangs dargestellt.
R ist da auch keinesfalls zu vernachlässigen. Warum wurde der Wert denn zweimal runterkorrigiert? Weil die Zahl der Neuinfektionen innerhalb mehrerer Tage eben zurück ging. Das hatte sich gestern eben kurzzeitig verändert.
"Damit ergibt sich die Berechnung des Punktschätzers von R für einen bestimmten Tag als einfacher
Quotient der Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von
Neuerkrankungen 4 Tage davor."
R bildet nämlich grade den Quotient der aktuellen Neuerkrankungen und den Neuerkrankungen von vor 4 Tagen ab, um einen gewissen Trend aufzuzeigen. Er verdeutlicht also noch viel besser, wie vergangene Neuinfektionen und aktuelle Neuinfektionen im Verhältnis stehen. Um verschiedene Ungenauigkeiten herauszurechnen, gibt es eben noch ein nowcasting, durch welches Meldeverzug nochmals ausgeglichen wird.
Deine Monatsdaten verstärken doch eher meine Beschreibung. Die Aussagefähigkeit geht mit der Summation über einen größeren Zeitraum etwas verloren. Man könnte ja quasi den Eindruck bekommen, wir befinden uns im steigenden Trend. Von März zu April gab es 15.000 Neuinfektionen mehr. Im April war die Fallzahl desweiteren also sogar höher als im März. Dabei lag die kritische Thematik im März. Nur setzte das Geschehen und das exponentielle Wachstum erst Mitte - Ende März ein. Somit täuscht das etwas langsamere Wachstum zu Beginn des März, über das tatsächliche Geschehen im gesamten Monat hinweg. Dabei wurde es im März bereits so kritisch, dass man sich eben zu diversen Massnahmen wie Schließung von Schulen und Kitas, Absage von Großveranstaltungen und Kontaktverbote entschieden hat. Mit Blick auf die Monatsdaten wäre es ja aber fast unverantwortlich im Mai zu lockern, wenn man lediglich die monatliche Summation im April im Vergleich zu März betrachtet? Das ist Blödsinn. Der einzige Schluss den die Monatsdaten zulassen, ist das sich die Thematik verstärkt, was ja aktuell nicht der Fall war.
Und so ist es eben auch in der Wochensummation. Natürlich gibt es Ausreißer, aber wenn man an drei aufeinanderfolgenden Tagen einer Woche, eine deutliche Erhöhung gegenüber den gleichen Wochentagen der Vorwoche feststellen konnte, keine größeren Ausbrüche durch Brandherde beobachten konnte, sollte man eben auch schonmal überlegen, ob man lokal oder regional irgendwo reagieren muss.
Im Zweifel verschläft man eben sonst womöglich ein Trend.
Das von mir aufgeführte Beispiel verdeutlicht es eben ganz krass. Würde man da auch noch die nächste Woche abwarten, nur um eine Erhöhung auch in der Wochensummation zu erkennen, liegt der Wendepunkt eben womöglich schon 10 Tage zurück. Dann ist eine Eindämmung deutlich schwieriger.
Natürlich muss man nicht bei jedem erstbesten Tag mit ein paar Neuinfektionen mehr gleich reagieren, davon redet aber eben auch keiner. Es geht darum, einen Trend nicht zu verschlafen. Und ein Trend setzt nunmal an einem bestimmten Tag ein, wenn man den präziser abpassen kann, kann man auch deutlich besser und schneller reagieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von daredennis7 am 10.05.2020 um 18:29 Uhr bearbeitet
10.05.2020 - 18:29 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Ah jetzt kommt man aufeinmal mit der Übersterblichkeit an.
Wenn dann aber einer kommt und die 6k corona toten mit den 25k grippetoten vergleicht, ist das erste Argument was kommt, dass die Grippetoten ja nur durch Übersterblichkeit ermittelt wurden und das deswegen gar keine verlässliche Grösse ist.
Zu dem Rest sag ich mal nichts. Ist vllt wirklich das beste, wenn du dich einfach weiter wegsperrst.
Ah jetzt kommt man aufeinmal mit der Übersterblichkeit an.
Wenn dann aber einer kommt und die 6k corona toten mit den 25k grippetoten vergleicht, ist das erste Argument was kommt, dass die Grippetoten ja nur durch Übersterblichkeit ermittelt wurden und das deswegen gar keine verlässliche Grösse ist.
Zu dem Rest sag ich mal nichts. Ist vllt wirklich das beste, wenn du dich einfach weiter wegsperrst.

Natürlich ist die Übersterblichkeit eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung wie Menschen gestorben sind, umso mehr wenn die Zahlen binnen kürzester Zeit massiv ansteigen. Man braucht sich nur diese am 07. Mai aktualisierten Graphen der NY Times anschauen:
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/21/world/coronavirus-missing-deaths.html
Wieso sonst sollten in vielen Teilen der Welt plötzlich die Todeszahlen massiv ansteigen? Wer sich diese Statistiken anschaut und hinterher noch immer die Gefährlichkeit des Virus herunterspielt, für den fehlen mir die Worte. Länder wie Italien, Belgien, Spanien oder Großbritannien hatten zuletzt 50% und mehr zusätzliche Todesfälle wie normal verzeichnet. (Allein New York binnen nicht einmal zwei Monaten mit 23.000 Toten mehr als normal, also 297%. New York hat circa ein Zehntel der Einwohner von Deutschland!)
Vor allem zeigen diese Statistiken eines ganz deutlich: Die Corona-Todeszahlen liegen eher weit über den eh schon offiziell bekannten 280.000 Toten. In vielen Ländern wie bspw. Ecuador werden Tote auch oftmals gar nicht explizit auf das Virus getestet, die Krankenhäuser platzen aber seit Wochen aus allen Nähten und die Beerdigungsinstitute kommen ihrer Arbeit "urplötzlich" nicht mehr hinterher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Baskball am 10.05.2020 um 18:45 Uhr bearbeitet
10.05.2020 - 18:31 Uhr
Mit Übersterblichkeit kommt keiner erst "auf einmal" an, die war schon sehr oft in den letzten Seiten Thema.
Der berühmt berüchtigte Grippe Vergleich deiner Fraktion wurde schon sehr oft thematisiert. Es geht nicht um die Ermittlungsmethode, es geht um die fehlende Vergleichbarkeit. Komplett andere Zeitspanne, andere Hintergrundimmunität, Eindämmungsmaßnahmen bei Corona vs. keine Eindämmungsmaßnahmen bei Grippe etc.
Zitat von -Nice2KnoW-
Wenn dann aber einer kommt und die 6k corona toten mit den 25k grippetoten vergleicht, ist das erste Argument was kommt, dass die Grippetoten ja nur durch Übersterblichkeit ermittelt wurden und das deswegen gar keine verlässliche Grösse ist.
Wenn dann aber einer kommt und die 6k corona toten mit den 25k grippetoten vergleicht, ist das erste Argument was kommt, dass die Grippetoten ja nur durch Übersterblichkeit ermittelt wurden und das deswegen gar keine verlässliche Grösse ist.
Siehe oben. Dazu die bewusste Herabsetzung der aktuellen Zahlen (über 7k Tote bei Corona). Ganz billig.
Zitat von -Nice2KnoW-
Zu dem Rest sag ich mal nichts. Ist vllt wirklich das beste, wenn du dich einfach weiter wegsperrst.
Zu dem Rest sag ich mal nichts. Ist vllt wirklich das beste, wenn du dich einfach weiter wegsperrst.

Zu dem Rest sagen die Anhänger deiner Anti-Fraktion nie besonders viel. Vor allem der internationale Vergleich wird gewollt ausgeblendet (siehe auch mal UK). Kurioser Weise weil die Zahlen in Deutschland so gut sind und dort der Grippe Vergleich so garnicht mehr zieht.
Intention ist weiter offensichtlich: niveaulose Schwarz/Weiß Kritik am Vorgehen der Regierung. Da man ja nur die deutsche Regierung schlecht darstehen sehen will wird eben Boris Johnson, Trump, Brasilien ausgeblendet.
Wieder mal keine sachliche Argumentation, nur Polemik, Oberflächlichkeit und haltlose Behauptungen.
10.05.2020 - 18:36 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Nach deiner eigenen Argumentation nicht, weil ja niemand untesucht hat, ob der Patient nicht tatsächlich an einem hndelsüblichen Schlaganfall ursächlich und damit nicht an Ebola, sondern mit Ebola verstorben ist.
Zitat von -Nice2KnoW-
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Zitat von Ganduin
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Nach deiner eigenen Argumentation nicht, weil ja niemand untesucht hat, ob der Patient nicht tatsächlich an einem hndelsüblichen Schlaganfall ursächlich und damit nicht an Ebola, sondern mit Ebola verstorben ist.
Ein Schlaganfall ist eine zufällige grösse und kann bei jedem erkrankten, egal welcher Art, "dazwischen" kommen.
Er verfälscht daher nicjt systematisch die Ergebnisse, ausser die jeweilige Krankheit würde Schlaganfälle auslösen, wobei dann letztlich ja doch die Krankheit die Todesursache wäre.
Covid 19 wird bestimmt auch bei einigen vorerkrankten letztlich die Todesursache sein,daß will ich gar nicht abstreiten, aber eben nicht bei allen und eben da gilt es zu differenzieren um seriöse zahlen zu erhalten.
Man kann doch nicht einfach jeden verstorbenen post mortem auf covid 19 testen und ohne weitere Diskussion in die Statistik der corona Toten aufnehmen, selbst wenn die Todesursache offensichtlich eine andere war.
Das ist doch nicht seriös
Herrscht bei diesem Thema wirkliches so grosse Uneinigkeit?
10.05.2020 - 18:40 Uhr
Zitat von DrWho
Ich habe doch nie behauptet, dass alle Mainstream Medien eine Verschwörung betreiben würden. Im Gegenteil, ich komsumiere nur Mainstream Medien, weil ich mir hier sicher sein kann, dass die Fakten größtenteils stimmen. Anschließend, nachdem ich verschiedene Perspektiven gelesen habe, bilde ich mir meine eigene Meinung wie die Fakten zu bewerten sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass das gesamte Framing im Zweifel immer lieber dramatischer ist, anstatt zu riskieren man könnte irgendwas verharmlosen. So ist die Berichterstattung über Schweden zu 80% darauf fokussiert, dass es mehr Tote/Einwohner gibt, aber weniger darauf, dass die exponentielle Entwicklung vor der alle gewarnt haben, eben doch ausgeblieben ist.
Ist ein Artikel doch mal etwas kritischer mit den Maßnahmen, wird immer sofort entgegen gehalten wie viele Menschen in Italien und New York sterben.
Genau diese Herangehensweise wurde im Fokus Artikel von Herrn Fleischhauer kritisiert, was von dir einfach nur als Polemik abgetan wurde.
Zitat von Finn84
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Zitat von DrWho
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Zitat von Finn84
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Zitat von BvB__AllStarz
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Ich habe doch nie behauptet, dass alle Mainstream Medien eine Verschwörung betreiben würden. Im Gegenteil, ich komsumiere nur Mainstream Medien, weil ich mir hier sicher sein kann, dass die Fakten größtenteils stimmen. Anschließend, nachdem ich verschiedene Perspektiven gelesen habe, bilde ich mir meine eigene Meinung wie die Fakten zu bewerten sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass das gesamte Framing im Zweifel immer lieber dramatischer ist, anstatt zu riskieren man könnte irgendwas verharmlosen. So ist die Berichterstattung über Schweden zu 80% darauf fokussiert, dass es mehr Tote/Einwohner gibt, aber weniger darauf, dass die exponentielle Entwicklung vor der alle gewarnt haben, eben doch ausgeblieben ist.
Ist ein Artikel doch mal etwas kritischer mit den Maßnahmen, wird immer sofort entgegen gehalten wie viele Menschen in Italien und New York sterben.
Genau diese Herangehensweise wurde im Fokus Artikel von Herrn Fleischhauer kritisiert, was von dir einfach nur als Polemik abgetan wurde.
Ich habe dir doch nirgends unterstellt, dass du den "Mainstream-Medien" eine Verschwörung unterstellts.
Der Kommentar ist m.E. halt recht oberflächlich, kaum Tiefe.
Eine kritische Auseinandersetzung ist ja immer erlaubt. Genauso muss es aber erlaubt sein, dass Befürworter der Maßnahmen die Risiken zu schneller zu starker Lockerungen entgegenhalten. Das sich Kritiker darüber beschweren wenn der Kritik durch sachliche Kritik an der Kritik begegnet wird werde ich nie verstehen.
Gibt ja auch so ein paar User hier, die als Kritiker jedweder Kritik an ihrer Kritik sehr empfindsam gegebüberstehen.
10.05.2020 - 18:46 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Und wenn ein gesunder Mensch an Covid 19 erkrankt und stirbt ist das auch zweifelsfrei ein corona toter.
Wenn ein Mensch vom Hochhaus springt und den covid 19 Erreger symptonlos in sich trägt, ist das kein corona toter. Und wenn ein schwerkranker das corona virus hat ist halt zu klären, was letztlich die Todesursache war.
Aber das wird nunmal nicht gemacht, deshalb ist die Zahl nicht seriös.
Zitat von Ganduin
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Und wenn ein gesunder Mensch an Covid 19 erkrankt und stirbt ist das auch zweifelsfrei ein corona toter.
Wenn ein Mensch vom Hochhaus springt und den covid 19 Erreger symptonlos in sich trägt, ist das kein corona toter. Und wenn ein schwerkranker das corona virus hat ist halt zu klären, was letztlich die Todesursache war.
Aber das wird nunmal nicht gemacht, deshalb ist die Zahl nicht seriös.
Das ist, vorsichtig formuliert, sehr grober Unsinn. Das Ebolavirus hat also offensichtliche Merkmale. Und Corona? Nur weil einem bei einer Infektion damit nicht das Hirn aus den Ohren platzt, ist ein Toter mit Coronavirus eben erstaunlicherweise genau daran gestorben. Ob das Virus nun bestehende Vorerkrankungen, die man ja heutzutage meistens medikamentös sehr gut im Griff hat, dermaßen verschlimmert, das man eben an diesen Verschlechterungen stirbt, ist doch vollkommen sekundär. Das Coronavirus führt durch die Verschlimmerung der Vorerkrankungen zum Tod. Punkt. Nicht die ursprüngliche Vorerkrankung. Damit hätte man ja meistens noch eine mehr oder minder lange Zeit leben können. DIESE Diskussion ist in meinen Augen vollkommen unseriös. Eine Dunkelziffer kann es in beide Richtungen geben.
10.05.2020 - 18:47 Uhr
Zitat von -Nice2KnoW-
Ein Schlaganfall ist eine zufällige grösse und kann bei jedem erkrankten, egal welcher Art, "dazwischen" kommen.
Er verfälscht daher nicjt systematisch die Ergebnisse, ausser die jeweilige Krankheit würde Schlaganfälle auslösen, wobei dann letztlich ja doch die Krankheit die Todesursache wäre.
Covid 19 wird bestimmt auch bei einigen vorerkrankten letztlich die Todesursache sein,daß will ich gar nicht abstreiten, aber eben nicht bei allen und eben da gilt es zu differenzieren um seriöse zahlen zu erhalten.
Man kann doch nicht einfach jeden verstorbenen post mortem auf covid 19 testen und ohne weitere Diskussion in die Statistik der corona Toten aufnehmen, selbst wenn die Todesursache offensichtlich eine andere war.
Das ist doch nicht seriös
Herrscht bei diesem Thema wirkliches so grosse Uneinigkeit?
Zitat von Pfostenkracher
Nach deiner eigenen Argumentation nicht, weil ja niemand untesucht hat, ob der Patient nicht tatsächlich an einem hndelsüblichen Schlaganfall ursächlich und damit nicht an Ebola, sondern mit Ebola verstorben ist.
Zitat von -Nice2KnoW-
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Zitat von Ganduin
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Zitat von -Nice2KnoW-
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Zitat von Pfostenkracher
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Zitat von -Nice2KnoW-
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Zitat von gelbschreib
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Zitat von Eloyar
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Zitat von Ganduin
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Zitat von Eloyar
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Unglaublicher Menschenauflauf in Stuttgart
https://twitter.com/MickyBeisenherz/status/1259420693579681792
Bin mir, nicht nur deswegen, relativ sicher, dass wir eine zweite Welle bekommen werden.
Das ist ziemlich sicher. Leider machen die alles kaputt was wir in 6 Wochen Lockdown hart erarbeiteten.
Vielleicht nicht zwingend (ode rnicht nur) die, sondern die Ideen die solchen Menschen von Menschenfängern, Demagogen und Pseudo-Experten eingeflüstert wurden. Schön dass die Menschen noch immer so dumm sind, wie die die im Mittelalter den Quacksalbern auf den Märkten auf den Leim gegangen sind. Reiche Ernte für Profilierungssüchtige.
Schon witzig wie ein Text mit dem du andere versuchst zu diffamieren, exakt auf dich selbst übertragbar ist
Pseudo Experten... Sagt jemand der auf eine Institution hört an deren Spitze ein Tierarzt steht oder auf einen Drosten der schon seit mindestens 10 jahren, bei jedem neuen Virus, den Weltuntergang propagiert.
Glashaus und so.
Man muss nun sicherlich nicht jede geäußerte Ansicht eimes Virologen oder des RKI oder einer sonstigen Institution teilen, Teilweise widersprechen sie sich ja auch.
Allerdings hat eine entspreched abweichende Meinung zu vertreten, noch immer eine völlig andere Qualität, als gegen jede Vernunft den Aufrufen irgendwelcher politischen Marktschreier zu folgen und sich in einer Weise zu verhalten, dass jeder einigermaßen rational denkende Mensch darüber nur noch den Kopf schütteln kann.
Mittlerweile sind die Infektions- und Todeszahlen doch so hoch, dass sich die Angelegenheit nicht mehr als "handelsübliche Grippe" oder sonstiges verharmlosen lässt und es ist ebenfalls klar, dass die Sache noch nicht im Griff ist, entsprechend ist solchs Verhalten ein no-go und wer dazu aufruft gehört mMn wegen Vorschubleistens zur Verbreitung einer Seuche hinter Schloss und Riegel.
Es gibt doch gar keine seriös zu bewertenden Todeszahlen. Solange einfach jeder als corona toter eingeordnet wird, der infiziert ist, unabhängig davon ob covid19 tatsächlich die Todesursache ist, ist das schlicht und ergreifend nicht möglich und für ein wissenschaftliches Institut ist eine solche Panikmache ein absolutes Armutszeugnis.
Genau das hörte man ja auch schon aus Italien udn genau das bestätigen auch die Obduktionen aus Hamburg.
Die Zahlen sagen höchstens aus, dass der Virus für alte und vorerkrankte Menschen gefährlich sein kann.
Nach deiner Argumentation gibt es für überhaupt keine Infektionskrankheit "seriöse" Todeszahlen, die haben alle die gleichen Schwächen wie die für Corona. Was ist jetzt deine Folgerung daraus? Einfach weggucken?
Wieso kann man das nicht? Wenn ein gesunder Mensch am Ebolavirus erkrankt, anfängt aus allen Körperöffnungen zu bluten und an organversagen stirbt, ist das dann nicht zweifelsfrei ein ebola toter?
Nach deiner eigenen Argumentation nicht, weil ja niemand untesucht hat, ob der Patient nicht tatsächlich an einem hndelsüblichen Schlaganfall ursächlich und damit nicht an Ebola, sondern mit Ebola verstorben ist.
Ein Schlaganfall ist eine zufällige grösse und kann bei jedem erkrankten, egal welcher Art, "dazwischen" kommen.
Er verfälscht daher nicjt systematisch die Ergebnisse, ausser die jeweilige Krankheit würde Schlaganfälle auslösen, wobei dann letztlich ja doch die Krankheit die Todesursache wäre.
Covid 19 wird bestimmt auch bei einigen vorerkrankten letztlich die Todesursache sein,daß will ich gar nicht abstreiten, aber eben nicht bei allen und eben da gilt es zu differenzieren um seriöse zahlen zu erhalten.
Man kann doch nicht einfach jeden verstorbenen post mortem auf covid 19 testen und ohne weitere Diskussion in die Statistik der corona Toten aufnehmen, selbst wenn die Todesursache offensichtlich eine andere war.
Das ist doch nicht seriös
Herrscht bei diesem Thema wirkliches so grosse Uneinigkeit?
Deine Argumentationsweise ist von vorne bis hinten inkohärent.
Du argumentierst damit, dass in Sachen Covit-19 nicht bei jedem Verstorbenen exakt untersucht wird, ob das Virus nun die alleinige Ursache für den Tod war oder daran lediglich mitgewirkt hat oder von der eigentlichen Ursache völlig abwesend war.
Für andere Krankheiten willst du die gleiche, dort ebenso anwendbare Argumentation aber nicht gelten lassen.
Jo, ein Schlaganfall ist eine Zufällige Größe. Andere Arten von Organversagen etc. parallel zu einer nachgewiesenen potentiell tödlichen Krankheit, jedoch unabhängig davon, sind dies aber ebenso.
Auf die Thematik Übersterblichkeit wurde hier schon eingegangen, ich halte es für überflüssig das zu wiederholen.
Darüber hinaus ist der teilweise Kollaps des Gesundheitssystems in Westeuropa, sicherlich keine Einbildung und müsste sich ja, ebenso wie die sprunghaft steigenden Patientenzahlen irgendwie erklären lassen, denn für reinen Zufall, sind die Steigerungen zum Normalzustand da ein kleines Bisschen hoch.
Wie lässt sich der Anstieg hier, der zufällig in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Auftreten des Virus in größerem Stil steht, denn anders sinnvoll erklären?
Ich bin mal gespannt.
10.05.2020 - 18:56 Uhr
Zitat von Finn84
Ich habe dir doch nirgends unterstellt, dass du den "Mainstream-Medien" eine Verschwörung unterstellts.
Der Kommentar ist m.E. halt recht oberflächlich, kaum Tiefe.
Eine kritische Auseinandersetzung ist ja immer erlaubt. Genauso muss es aber erlaubt sein, dass Befürworter der Maßnahmen die Risiken zu schneller zu starker Lockerungen entgegenhalten. Das sich Kritiker darüber beschweren wenn der Kritik durch sachliche Kritik an der Kritik begegnet wird werde ich nie verstehen.
Gibt ja auch so ein paar User hier, die als Kritiker jedweder Kritik an ihrer Kritik sehr empfindsam gegebüberstehen.
Zitat von DrWho
Ich habe doch nie behauptet, dass alle Mainstream Medien eine Verschwörung betreiben würden. Im Gegenteil, ich komsumiere nur Mainstream Medien, weil ich mir hier sicher sein kann, dass die Fakten größtenteils stimmen. Anschließend, nachdem ich verschiedene Perspektiven gelesen habe, bilde ich mir meine eigene Meinung wie die Fakten zu bewerten sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass das gesamte Framing im Zweifel immer lieber dramatischer ist, anstatt zu riskieren man könnte irgendwas verharmlosen. So ist die Berichterstattung über Schweden zu 80% darauf fokussiert, dass es mehr Tote/Einwohner gibt, aber weniger darauf, dass die exponentielle Entwicklung vor der alle gewarnt haben, eben doch ausgeblieben ist.
Ist ein Artikel doch mal etwas kritischer mit den Maßnahmen, wird immer sofort entgegen gehalten wie viele Menschen in Italien und New York sterben.
Genau diese Herangehensweise wurde im Fokus Artikel von Herrn Fleischhauer kritisiert, was von dir einfach nur als Polemik abgetan wurde.
Zitat von Finn84
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Zitat von DrWho
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Zitat von Finn84
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Zitat von BvB__AllStarz
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Focus-Kolumne: Corona-Journalismus: Wer aus der Reihe tanzt, erhält zur Abschreckung Sterbezahlen
Das, was Herr Fleischhauer dort anspricht, ist genau das, was ich hier im Thread versuche zu verdeutlichen, mir aber als böse Meinungsmache ausgelegt wird.
Der Artikel oder der Kommentar ist so oberflächlich und polemisch wie deine Beiträge. Also kein Wunder das er dir gefällt. Dazu noch der Verweis nach dem Motto: "ich bin dagegen, warum ist doch egal". Sagt einfach alles und spiegelt auch dein Auftreten wieder, einfach dagegen sein ohne sachlich über alle Aspekte plausible Argumentationskette. Kann man machen und ist sicher auch eine Lebenseinstellung im Antifa-Kosmos. Nur halt keine Diskussionsgrundlage.
Ich denke man kann nicht bestreiten, dass einige Medien schon versuchen das Virus im Zweifel ernster erscheinen zu lassen als es ist, um es ja nicht zu verharmlosen. Ob das gut ist oder nicht ist eine Frage, aber ich denke dass gerade das auch zu mehr Polarisierung führen kann.
Beispiel gefällig: In der Tagesschau wird noch immer die Gesamtzahl der Infektionen gezeigt, die mittlerweile völlig unaussagekräftig ist. 170.000 klingt aber eben ernster als 20.000 Personen mit einer aktiven Infektion. Der erste Satz ist im Normalfall "Die Infektionen sind weiter angestiegen", was keine wirkliche Nachricht ist, denn dass man nicht von heute auf morgen 0 Neuinfektionen hat sollte jedem klar sein. Ein Rückgang der Neuinfektionen ist dagegen die untergeordnete Nachricht, die mittlerweile erfreulich aussehenden Kurven werden nicht gezeigt.
Grundsätzlich habe ich eine hohe Meinung von unserem öffentlich rechtlichen Rundfunk, insbesondere was die Fakten betrifft, aber die Meinungen zu kontroversen Themen sind mir doch manchmal zu einseitig.
Mal angenommen du bist ein Gastronom und musstest schließen. In den Nachrichten siehst du die Bundeskanzlerin, die diese für dich existenzbedrohende Maßnahme mal eben als "alternativlos" bezeichnet und sich jegliche Debatten darüber verbittet. Führt das zu mehr oder weniger Akzeptanz?
Bringt es etwas jeden in die rechte Ecke zu stellen, der über Grenzen der Flüchtlingsaufnahme diskutieren will? Ich glaube das führt noch viel mehr dazu, dass sich diese Personen immer radikaler werden, weil sie entsprechend nur noch die Medien komsumieren, die ihre Meinung vertreten. Auf diesen Seiten ist der Übergang von anderer Meinung zu Fake News dann fließend.
Im ersten Augenblick erscheint mir deine Ausführung nicht wirklich passend zu dem oben zitierten Beitrag (der Kommentar ist auf Focus veröffentlicht, dem FCB-Forum und klassisches "Mainstream-Medium").
In der Sache deines Beitrags:
Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass es bei dem Vorgehen der Regierung und auch dem der "Mainstream-Medien" nichts zu kritisieren gibt. Natürlich gibt es das und da bin ich für jede sachliche Diskussion wie du Sie anführst offen.
Im Kern deiner Ausführung kann ich den Kritikpunkt an der Berichterstattung verstehen und auch nachvollziehen.
Aber ich bin der Meinung, dass man bei der Mentalität der meisten Menschen leider nicht zuviel Entwarnung geben darf. Die aktuellen Lockerungen suggerieren das schon sehr stark ohne Berichterstattung. Etwas Mahnung auch von Worst Case Szenarien muss sein um einen Großteil der Menschen zur Einhaltung von Regeln zu bewegen.
Das kann man auch gut an der Analogie des Anschnallens im Auto aufzeigen. Wie bekomme ich den Menschen dazu sich anzuschnallen? Ich zeige auf was schlimmstenfalls bei einem Unfall zusätzlich passieren kann, wenn man sich nicht anschnallt.
Ich habe doch nie behauptet, dass alle Mainstream Medien eine Verschwörung betreiben würden. Im Gegenteil, ich komsumiere nur Mainstream Medien, weil ich mir hier sicher sein kann, dass die Fakten größtenteils stimmen. Anschließend, nachdem ich verschiedene Perspektiven gelesen habe, bilde ich mir meine eigene Meinung wie die Fakten zu bewerten sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass das gesamte Framing im Zweifel immer lieber dramatischer ist, anstatt zu riskieren man könnte irgendwas verharmlosen. So ist die Berichterstattung über Schweden zu 80% darauf fokussiert, dass es mehr Tote/Einwohner gibt, aber weniger darauf, dass die exponentielle Entwicklung vor der alle gewarnt haben, eben doch ausgeblieben ist.
Ist ein Artikel doch mal etwas kritischer mit den Maßnahmen, wird immer sofort entgegen gehalten wie viele Menschen in Italien und New York sterben.
Genau diese Herangehensweise wurde im Fokus Artikel von Herrn Fleischhauer kritisiert, was von dir einfach nur als Polemik abgetan wurde.
Ich habe dir doch nirgends unterstellt, dass du den "Mainstream-Medien" eine Verschwörung unterstellts.
Der Kommentar ist m.E. halt recht oberflächlich, kaum Tiefe.
Eine kritische Auseinandersetzung ist ja immer erlaubt. Genauso muss es aber erlaubt sein, dass Befürworter der Maßnahmen die Risiken zu schneller zu starker Lockerungen entgegenhalten. Das sich Kritiker darüber beschweren wenn der Kritik durch sachliche Kritik an der Kritik begegnet wird werde ich nie verstehen.
Gibt ja auch so ein paar User hier, die als Kritiker jedweder Kritik an ihrer Kritik sehr empfindsam gegebüberstehen.
Ich sehe gerne Kritik an meiner Meinung, nehme mir dann aber auch das Recht heraus diese Kritik zu erwidern oder aber darzustellen, dass sie letztendlich nur eine andere Meinung ist und deswegen meine Meinung nicht entkräftet.
Da könnte man sich jetzt endlos im Kreis drehen. Auf beiden Seiten gibt es diese Leute. Pauschal jemandem Polemik vorzuwerfen, macht einen selbst auf jeden Fall nicht weniger polemisch.
Was deine Aussagen zu pauschaler Kritik/Ablehnung der Regierung angeht, kommt doch auch das mittlerweile von beiden Seiten. Herr Laschet ist auch ein Regierender und wird hier regelmäßig von Lockdown-Befürwortern auseinander genommen er wäre zu forsch. Es gibt Leute, die lehnen pauschal jede Lockerung ab und es gibt Leute, die lehnen pauschal jede Maßnahme zur Eindämmung ab.
Persönlich bin ich größtenteils mit der Regierung zufrieden, wobei es ja auch nicht "die" Regierung gibt, sondern auch verschiedene Meinungen. Der anfängliche Lockdown war richtig und es war auch richtig jetzt entschieden mit Lockerungen zu beginnen. Man könnte sagen ich bin da eigentlich genau auf der Linie Laschet/Lindner.
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