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Christian Eichner
Geburtsdatum 24.11.1982
Alter 43
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Christian Eichner (Cheftrainer)

03.02.2020 - 18:23 Uhr
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13631
12.04.2026 - 18:06 Uhr
Zitat von TMontana

Es ist wie mit Kreuzer, Eichner hatte mehrfach die Chance die Strategie mit zugehen, ist er nicht. Trennung konsequent, dazu noch Ergebniss Krise und spielerisch graue Maus.


Ganz wenig Argumente, außer die Vergangenheit.


Trennung ist dann konsequent, das stimmt. Bei der Stratgie kann ich da Eichner schon verstehen, ich glaube als Trainer hast du halt sportliche Ambitionen, der Verein hat wirtschaftliche Ambitionen. Mit dem Kader hätten andere Trainer auch nicht zwangsläufig mehr erreicht.
Deswegen ist die Trennug zwar konsequent, aber teilweise Sätze lesen zu müssen, aus denen hervorgeht, dass man Eggimann hoch anrechnen muss, das er Eichner nicht vor den Bus wirft, finde ich dann schon grenzwertig. Verschiedene Philosophien und Ambitonen reichen mir nicht für solche Sätze. Aber wenn da wirklich mehr vorgefallen ist, sieht es natürlich anders aus.
Solange bleibe ich aber der Meinung, das Eichner ein sehr feiner Typ ist und unseren Verein über all die Zeit unfassbar gut repräsentiert hat.

Graue-Maus-Fußball ist jetzt nicht falsch, aber ohne dass ich es jetzt ausgerechnet habe, aber es gibt wenige Teams, in denen mehr Tore gefallen sind und die jetzt irgendwie spielerisch Woche für Woche die Sterne vom Himmel gespielt hat. Beschweren sich die Schalker übers eigene Offensivspiel auch so krass?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrHab am 12.04.2026 um 18:10 Uhr bearbeitet
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13632
12.04.2026 - 18:30 Uhr
Zitat von Scrapmaster

Zitat von CitizenTM

Zitat von Scrapmaster

Immer kleiner werdendes Budget?
Mathe ist nicht jedem seine Stärke aber + bedeutet mehr und nicht weniger. Einfach mal die Bilanz lesen oder bei der MGV aufpassen bevor man so einen Quark verfasst.

Es tut echt schon weh wie verbohrt manche sind oder sich die Gruppe der Bierliebhaber so langsam zur AfD der Fangemeinde entwickelt. Immer schön gegen alles schießen.

Manche sollten sich echt mal fragen warum sie überhaupt Fan dieses Vereins sind. Kann man Dinge kritisieren? Ja muss man sogar aber diese Argumentation mit Unwahrheiten geht mir echt auf den Sack.


Bei keinem ihrer Frechheiten und Albernheiten fühle ich mich angesprochen.

Natürlich ist das Gehaltsgefüge der Lizenzspieler im Verhältnis zu den anderen Vereinen zu sehen - nicht absolut. Nicht nur wegen der Inflation. Und da liegen wir nach verschiedenen Medienberichten auf Platz 15 oder 16 der Liga, obwohl seit Jahren in der Liga. Wenn das kein Abstieg ist, was dann?

Über die Etats anderer Vereine wird natürlich an den Politbüro-ähnlichen MGVs nichts gesagt. Von der Offenheit und Transparenz der Corona Zeit ist die Vereinsführung lange abgewichen.


Und die nächste unwahre Behauptung. Bei den Personalkosten, was in Hauptsache den Lizenzkader betrifft stehen wir auf Platz 11 (2024/25) Einfach nachzulesen im DFL-Report Finanzkennzahlen.
Aber vermutlich ist unsere aufgeblähte Geschäftsstelle für die 17,8 Mio € verantwortlich. 🙄
.


Ja. Ich wundere mich auch immer wieder, wie hier manche so tun, als wenn wir uns kaufmännisch kaputtsparen würden. Tatsächlich ist es meines Wissens so, dass wir nur zuletzt einen nennenswerten Gewinn erzielen konnten (nämlich nach meiner Erinnerung 2 Mio, was nur dank der Transfers von Zivzivadze und Weiss möglich war). Und was das Märchen betrifft, wir hätten eine besonders junge Mannschaft: Laut kicker stehen wir im Hinblick auf das Durchschnittsalter der eingesetzten Spieler auf Rang 13 von 18. Nur fünf Vereine haben ein höhheres Durchschnittsalter, aber 12 Vereine sind jugendorientierter. Ich kritisiere das nicht, aber ich wundere mich, wenn dann manche von Jugendwahn sprechen. Was Christian Eichner betrifft: Ich mag ihn sehr und anerkenne, dass er ein sehr guter Trainer ist. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass er im Zweifelsfall bevorzugt auf junge Spieler setzt. Und auf Dauer ist es schwierig, wenn man sich an der Verejnsspitze diesbezüglich nicht einig ist. Ich bedauere seinen Abschied, kann es aber auch nachvollziehen. Ich würde mich freuen, wenn er in 10 Jahren noch einmal unser Trainer würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Villicus am 12.04.2026 um 18:31 Uhr bearbeitet
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13633
12.04.2026 - 18:37 Uhr
Zitat von TMontana
Es ist wie mit Kreuzer, Eichner hatte mehrfach die Chance die Strategie mit zugehen, ist er nicht. Trennung konsequent, dazu noch Ergebniss Krise und spielerisch graue Maus.


Ganz wenig Argumente, außer die Vergangenheit.


"Trennung konsequent" kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Frage mich dann aber warum man den Vertrag überhaupt verlängert hat. Eichner hat seinen üblichen Eichner Fußball seitdem weiterspielen lassen inklusive Aufstellungen, Serien und Platzierung - jetzt entlässt man ihn wegen "neuen Impulsen". Wir hatten mit Kettemann einen perfekten Nachfolger parat, jetzt zahlen wir mal wieder Abfindung (wie auch schon bei Kreuzer) evtl. Ablöse und müssen extern suchen. Die Kommunikation, Umsetzung und das mediale Echo auch gewohnt schlecht. Für mich einfach inkonsequent und wenig professionell.
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13634
12.04.2026 - 18:40 Uhr
Was mich ein bisschen ratlos zurück lässt beinder ganzen Thematik, bzw. warum so viele die Tatsachen in ihrer Bewertung ignorieren als gäbe es sie nicht:

Seit der vermutlich (Oldie Beitrag plus eigenes Wissen) gerechtfertigten ZB Entlassung wurde wohl mehrfach durch das engere Eiche Umfeld kommuniziert das er beim nächsten Angebot weg ist und es bereut Hoffenheim nicht gemacht zu haben. Zudem hätte er nie und nimmer seinen auslaufenden Vertrag verlängert.

Und das wusste sowohl Eiche als auch eggimann und Pauls. Wenn ich mich jetzt in die Situation der handelnden Personen versetze, ist doch die einzig schlüssige Entscheidung eine saubere Trennung mit genug Vorlauf für eine bessere Planung. Bei Szenario A( Eiche hätte ein Angebot bekommen und geht) wären wir plötzlich Ende Mai oder noch später ohne Trainer da gestanden. Bei Szenario B ( Eiche hätte kein Angebot bekommen was ich für sehr unwahrscheinlich halte) hätte das letzte Jahr durchgezogen, wäre er die typische lame duck und wir müssten in die die Kaderplanung die auch bei vielen Spielern über eine Saison geplant wird einbinden obwohl alle wissen er macht nur noch das eine Jahr. Mit dem Wissen das man also hat plus die strategischen und ja auch in dieser Runde sportlichen Themen, auch wenn es emotional weh tut, für mich die einzig richtige Entscheidung. Hinzukommt das selten soviel Trainer auf dem Markt waren wie aktuell, die man sich beim KSC vorstellen kann. Kettemann hat man verpasst, auch das wird den Verantwortlichen noch in den Köpfen stecken.

Zu guter letzt bin ich auf der Überzeugung, dass es sowohl uns als auch Eichner gut tun wird ( Achtung ich sag es wirklich) neue Impulse zu erleben um den nächsten Schritt zu machen. Ob der gut beide gelingt oder evtl für keinen, werden wir in einem halben Jahr das erste Mal richtig beurteilen können. Bis dahin habe ich Vorfreude auf das neue, hoffentlich und wovon ich ausgehe mit Wanne. Was mich aber letztlich etwas verwundert, dass Eiche so sehr die Liebesnummer nach außen gibt obwohl er auch schon oft auswärts verhandelt hat und der Berater es ja auch nie auslässt Eiche zum 1.Liga Trainer zu reden. Ich nehm ihm 100% ab das er den Verein liebt aber er weis schon ganz genau was er mit den Aussagen und dem bewussten schweigen bei manchen Themen lostritt..

•     •     •

Wildpark unsre Heimat #Karlsruuuhe

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BastiKA86 am 12.04.2026 um 18:49 Uhr bearbeitet
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13635
12.04.2026 - 20:11 Uhr
Zitat von BastiKA86
Was mich ein bisschen ratlos zurück lässt beinder ganzen Thematik, bzw. warum so viele die Tatsachen in ihrer Bewertung ignorieren als gäbe es sie nicht:

Seit der vermutlich (Oldie Beitrag plus eigenes Wissen) gerechtfertigten ZB Entlassung wurde wohl mehrfach durch das engere Eiche Umfeld kommuniziert das er beim nächsten Angebot weg ist und es bereut Hoffenheim nicht gemacht zu haben. Zudem hätte er nie und nimmer seinen auslaufenden Vertrag verlängert.

Und das wusste sowohl Eiche als auch eggimann und Pauls. Wenn ich mich jetzt in die Situation der handelnden Personen versetze, ist doch die einzig schlüssige Entscheidung eine saubere Trennung mit genug Vorlauf für eine bessere Planung. Bei Szenario A( Eiche hätte ein Angebot bekommen und geht) wären wir plötzlich Ende Mai oder noch später ohne Trainer da gestanden. Bei Szenario B ( Eiche hätte kein Angebot bekommen was ich für sehr unwahrscheinlich halte) hätte das letzte Jahr durchgezogen, wäre er die typische lame duck und wir müssten in die die Kaderplanung die auch bei vielen Spielern über eine Saison geplant wird einbinden obwohl alle wissen er macht nur noch das eine Jahr. Mit dem Wissen das man also hat plus die strategischen und ja auch in dieser Runde sportlichen Themen, auch wenn es emotional weh tut, für mich die einzig richtige Entscheidung. Hinzukommt das selten soviel Trainer auf dem Markt waren wie aktuell, die man sich beim KSC vorstellen kann. Kettemann hat man verpasst, auch das wird den Verantwortlichen noch in den Köpfen stecken.

Zu guter letzt bin ich auf der Überzeugung, dass es sowohl uns als auch Eichner gut tun wird ( Achtung ich sag es wirklich) neue Impulse zu erleben um den nächsten Schritt zu machen. Ob der gut beide gelingt oder evtl für keinen, werden wir in einem halben Jahr das erste Mal richtig beurteilen können. Bis dahin habe ich Vorfreude auf das neue, hoffentlich und wovon ich ausgehe mit Wanne. Was mich aber letztlich etwas verwundert, dass Eiche so sehr die Liebesnummer nach außen gibt obwohl er auch schon oft auswärts verhandelt hat und der Berater es ja auch nie auslässt Eiche zum 1.Liga Trainer zu reden. Ich nehm ihm 100% ab das er den Verein liebt aber er weis schon ganz genau was er mit den Aussagen und dem bewussten schweigen bei manchen Themen lostritt..


Das passt auch zudem, dass Eggimann in der PK mehrmals darauf referenziert hat, dass auch Eiche den nächsten Schritt gehen will. Indirekt hat es sich so angehört, dass Eiche selbst gesagt hätte er will weg. Nur so eine Interpretation…

So weh es tut, glaube ich, dass es richtig war…

Nur habe ich Bedenken was die Trainerauswahl betrifft
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13636
12.04.2026 - 23:54 Uhr
Kannst du den Beitrag von Oldie nochmal zusammenfassen, welche Gründe zur ZB-Entlassung geführt haben bzw. wo finde ich den Beitrag ungefähr? Merci!
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13637
13.04.2026 - 00:16 Uhr
Zitat von BastiKA86

Was mich ein bisschen ratlos zurück lässt beinder ganzen Thematik, bzw. warum so viele die Tatsachen in ihrer Bewertung ignorieren als gäbe es sie nicht:

Seit der vermutlich (Oldie Beitrag plus eigenes Wissen) gerechtfertigten ZB Entlassung wurde wohl mehrfach durch das engere Eiche Umfeld kommuniziert das er beim nächsten Angebot weg ist und es bereut Hoffenheim nicht gemacht zu haben. Zudem hätte er nie und nimmer seinen auslaufenden Vertrag verlängert.

Und das wusste sowohl Eiche als auch eggimann und Pauls. Wenn ich mich jetzt in die Situation der handelnden Personen versetze, ist doch die einzig schlüssige Entscheidung eine saubere Trennung mit genug Vorlauf für eine bessere Planung. Bei Szenario A( Eiche hätte ein Angebot bekommen und geht) wären wir plötzlich Ende Mai oder noch später ohne Trainer da gestanden. Bei Szenario B ( Eiche hätte kein Angebot bekommen was ich für sehr unwahrscheinlich halte) hätte das letzte Jahr durchgezogen, wäre er die typische lame duck und wir müssten in die die Kaderplanung die auch bei vielen Spielern über eine Saison geplant wird einbinden obwohl alle wissen er macht nur noch das eine Jahr. Mit dem Wissen das man also hat plus die strategischen und ja auch in dieser Runde sportlichen Themen, auch wenn es emotional weh tut, für mich die einzig richtige Entscheidung. Hinzukommt das selten soviel Trainer auf dem Markt waren wie aktuell, die man sich beim KSC vorstellen kann. Kettemann hat man verpasst, auch das wird den Verantwortlichen noch in den Köpfen stecken.

Zu guter letzt bin ich auf der Überzeugung, dass es sowohl uns als auch Eichner gut tun wird ( Achtung ich sag es wirklich) neue Impulse zu erleben um den nächsten Schritt zu machen. Ob der gut beide gelingt oder evtl für keinen, werden wir in einem halben Jahr das erste Mal richtig beurteilen können. Bis dahin habe ich Vorfreude auf das neue, hoffentlich und wovon ich ausgehe mit Wanne. Was mich aber letztlich etwas verwundert, dass Eiche so sehr die Liebesnummer nach außen gibt obwohl er auch schon oft auswärts verhandelt hat und der Berater es ja auch nie auslässt Eiche zum 1.Liga Trainer zu reden. Ich nehm ihm 100% ab das er den Verein liebt aber er weis schon ganz genau was er mit den Aussagen und dem bewussten schweigen bei manchen Themen lostritt..


Es wird völlig egal sein, wie oft das wiederholt, wie oft es von Insidern, die sich mittlerweile fast über ein Jahrzehnt bewährt haben, unabhängig angesprochen wird, es wird immer diese naiven Nörgler geben, die nicht über den Tellerrand hinaus schauen können.

Das Schlimme ist: zukünftig wird ALLES, was nur im Ansatz schief gehen kann von diesen Menschen dann auch noch als Argument dafür vergewaltigt, dass sie Recht hatten.

Man muss sich doch auch einfach mal die simple Frage stellen, weshalb die aktive Szene nicht rebelliert oder weshalb es kein Statement gibt. Weil es genug Insider auch dort gibt die wissen und verstehen, dass diese Entlassungen gerechtfertigt sind, auch wenn sie schmerzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rob1n am 13.04.2026 um 00:17 Uhr bearbeitet
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13638
13.04.2026 - 01:00 Uhr
Zitat von BastiKA86

Was mich ein bisschen ratlos zurück lässt beinder ganzen Thematik, bzw. warum so viele die Tatsachen in ihrer Bewertung ignorieren als gäbe es sie nicht:

Und das wusste sowohl Eiche als auch eggimann und Pauls. Wenn ich mich jetzt in die Situation der handelnden Personen versetze, ist doch die einzig schlüssige Entscheidung eine saubere Trennung mit genug Vorlauf für eine bessere Planung. Bei Szenario A( Eiche hätte ein Angebot bekommen und geht) wären wir plötzlich Ende Mai oder noch später ohne Trainer da gestanden. Bei Szenario B ( Eiche hätte kein Angebot bekommen was ich für sehr unwahrscheinlich halte) hätte das letzte Jahr durchgezogen, wäre er die typische lame duck und wir müssten in die die Kaderplanung die auch bei vielen Spielern über eine Saison geplant wird einbinden obwohl alle wissen er macht nur noch das eine Jahr. Mit dem Wissen das man also hat plus die strategischen und ja auch in dieser Runde sportlichen Themen, auch wenn es emotional weh tut, für mich die einzig richtige Entscheidung.


Die Argumentation kann ich schon nachvollziehen. Allerdings klammert sie in meinen Augen aus, warum es bis zu dem Punkt kam, an dem ein Trainerwechsel nun so notwendig scheint und diese Vorgeschichte ist - so wirkt es auf mich - nun mal diese unsägliche neue "Strategie", dass man günstig junge Spieler verpflichten möchte um sie dann teuer wieder zu verkaufen und dass man diese "Strategie" offensichtlich in der Vereinsführung so interpretiert, dass man eben keine gestandenen Profis mehr kauft, die ihre Klasse schon nachgewiesen haben , sondern eigentlich nur noch Spieler, von denen man sich eine Marktwertsteigerung erhofft.

Und da kann man eben zwei Probleme sehen:

1) Ich bezweifle, dass das grundsätzlich beim KSC mit seinen Ressourcen funktionieren kann. Und ich unterstelle jetzt einfach mal, andere - wahrscheinlich auch Trainer - sind da auch skeptisch.

2) Selbst wenn man aber annehmen wollte, das ginge mittelfristig gut, ist, meine ich, das nächste Konfliktfeld, die Frage, was gut heißt.

Ist gut, wenn man trotz dieser "Strategie" am 29. Spieltag die 40 Punkte voll macht und damit z.B. vor Düsseldorf, Bochum, Nürnberg, Kiel und Magdeburg, die allesamt wohl jeweils keinen deutlich billigeren Kader haben dürften. Oder erwartet man zusätzlich zu der Vorgabe, ein strukturelles Defizit durch eine - sorry - primitive Variante des Moneyballs kontinuierlich auszugleichen, auch noch eine "kontinuierliche" Entwicklung, ein Überperformen oder sogar den Aufstieg?

Wie soll denn eine kontinuierliche Entwicklung gelingen, wenn ein Umbruch nach jeder Saison dazugehört? Wie soll eine Mannschaft eine Handschrift haben, wenn das Hauptkriterium für den Einkauf ist, dass der Spieler jung ist, man eine Marktwertsteigerung erwarten kann und man eine Kaufoption hat. Das sind alles keine sportlichen Kriterien...

So, und wenn man jetzt einen Schritt zurückgeht, vielleicht bis zur Entlassung von Kreuzer, dann stelle ich im Vergleich fest, dass man einen Trainer hatte, der den Verein über 6 Jahre durch gute Arbeit stabilisiert hat und dabei meines Wissens in der Abschlusstabelle immer besser stand als es die Etattabelle hätte erwarten lassen.

Und auf der anderen Seite eine kaufmännische "Strategie", die man für realitätsfern halten kann und die mit Eggimann und Pauls zudem noch von zwei Leuten umgesetzt wird, die ich eher für Novizen halte und bei denen man mir noch nicht erklären konnte oder wollte, was ihre Ergebnisse denn nun sind, die sie für eine solche Aufgabe qualifizieren.

Und das macht mich in der Summe skeptisch und lässt mich für das nächste Jahr wirklich gar nichts Gutes vermuten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Karleby am 13.04.2026 um 01:05 Uhr bearbeitet
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13639
13.04.2026 - 07:38 Uhr
Zitat von Karleby
Die Argumentation kann ich schon nachvollziehen. Allerdings klammert sie in meinen Augen aus, warum es bis zu dem Punkt kam, an dem ein Trainerwechsel nun so notwendig scheint und diese Vorgeschichte ist - so wirkt es auf mich - nun mal diese unsägliche neue "Strategie", dass man günstig junge Spieler verpflichten möchte um sie dann teuer wieder zu verkaufen und dass man diese "Strategie" offensichtlich in der Vereinsführung so interpretiert, dass man eben keine gestandenen Profis mehr kauft, die ihre Klasse schon nachgewiesen haben , sondern eigentlich nur noch Spieler, von denen man sich eine Marktwertsteigerung erhofft.


An dem Punkt bist du leider schon falsch abgebogen. Es hat nie irgendjemand behauptet, es würden keine gestandenen Profis mehr geholt. Im Sommer kam Müller, der leider nicht konstant abliefern konnte, aber zu Saisonbeginn so ziemlich alle hier begeistert hat. Außerdem hat Eichner mit Förster einen seiner Wunschspieler bekommen - der ebenfalls nur in überschaubarem Rahmen abgeliefert hat. Beides übrigens wunderbare Beispiele dafür, dass auch solche "gestandenen" Spieler keine Leistungsgarantie geben. Im Winter hat man dann noch mit Kwon und Ambrosius ebenfalls erfahrene(re) Qualitätsspieler dazugeholt. Kwon mit guten Ansätzen, ich glaube, an dem werden wir noch Spaß haben. Ambrosius empfinde ich ohnehin als klare Verstärkung. Heißt: Allein diese beiden Transferperioden zeigen doch schon, dass die Aussage Quatsch ist, selbst wenn man den mehrfach wiederholten Statements der Verantwortlichen, dass es um eine Balance im Kader gehe, nicht glauben möchte.

Mal ganz davon abgesehen, dass diese Strategie nur das abbildet, was so ziemlich jeden Verein in Deutschland betrifft: Man ist auf Transfererlöse angewiesen, wenn man - Achtung, jetzt wird's spannend, für alle, die dem Beirat und der Geschäftsführung nur wirtschaftliches Denken unterstellen - sportlich weiterkommen möchte. Ja, die Transfererlöse werden auch (!) in den Abbau der Altlasten gesteckt, aber eben auch in eine Erhöhung des Lizenzspieleretats. Und jetzt lässt sich die Rechnung doch eigentlich ganz einfach herunterbrechen: Je mehr Transfererlöse ich erziele, desto mehr kann der Etat wachsen - und desto bessere Spieler (egal, ob Talent oder erfahren) kann ich verpflichten. Das wiederum funktioniert aber nur, wenn ich auch eine sportliche Perspektive bieten kann, wozu ich nur in der Lage bin, wenn ich eine gute Balance im Kader zwischen gestandenen Spielern und Talenten habe. Nichts Anderes ist der ausgegebene Weg mit dem Ziel, die Wahrscheinlichkeit für einen Aufstieg durch eine sukzessive wirtschaftliche UND sportliche Stärkung zu erhöhen. Angefangen beim Rekordtransfer Max Weiß. Wenn man gegen diese (wie gesagt nicht besonders einfallsreiche) Strategie ist, gibt es die Möglichkeit, den Beirat auf einer Mitgliederversammlung abzuwählen - anstatt irgendwelche fragwürdigen Petitionen zu starten.

Aber hier geht's ja um Christian Eichner, der vom oben skizzierten Weg offenbar nicht wirklich überzeugt war und weshalb eine Trennung (neben anderen Gründen) durchaus nachvollziehbar ist - so sehr sie einen auch betroffen macht.
Christian Eichner (Cheftrainer) |#13640
13.04.2026 - 07:59 Uhr
Sollen sich etwa Vorstand und GF die Vereinsstrategie vom Trainer (und Spielern) vorschreiben lassen?
Eichner hat das neue Konzept auf nicht nachvollziehbare Weise torpediert, indem er hoffnungsvolle Talente (Leihspieler) auf der Bank versauern ließ (was die Wertsteigerung verhindert bzw. die Leihe unsinnig macht), während seine Oldies oder Wunschspieler unendliche Chancen bekamen. So lange diese liefern, kann keiner etwas dagegen sagen. Haben sie aber nicht. Dafür gibt es meiner Meinung nach neben der bekannten Eichnerschen Sturheit nur eine Erklärung: Trotz gegen die GF. Und das geht eben auf Dauer nicht.
Nochmal: Wollen wir wirklich, dass Trainer (und Spieler) die Ausrichtung der Vereinsstrategie vorgeben?
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