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Carsten Schmidt

17.09.2020 - 15:42 Uhr
Carsten Schmidt |#251
25.01.2021 - 23:14 Uhr
Zitat von physsus
Zitat von Hertha_united

Ferner, Ich interpretiere seine Aussage zumindest so, dass Carsten Schmidt ihm am liebsten einen Vertrag nur für diese Saison unterbreiten wollte (Ich kann aber nicht sagen, ob das eine Kurzfrist- oder Langfristlösung ist. Wenn man Erfolg hat, ist es nicht so wichtig, wie lange man den Vertrag im ersten Schritt gestaltet), Dardai jedoch ein Jahr länger forderte bis 22, und ganz ehrlich wie sollen die Spieler auf jemanden hören der nur 4 Monate da ist. Vielleicht hat Dardai bereits signalisiert gern zur U-Mannschaft zurückzukehren wenn eine größere Lösung sich anbietet. So entweder gibt es eine gewisse Klausel, dass er im Sommer wieder in den Nachwuchsbereich gehen kann, oder das Geld bekommt er eben als Vorschuss, oder er lässt genauso effektiv spielen wie Union und bleibt. So what.


Das sehe ich recht ähnlich wie du. Dardai hat immer wieder betont, dass er der Entwicklung des Vereins nicht im Wege stehen will. Daher hat er unter Preetz auch immer diese 1-Jahresverträge akzeptiert.
Ich denke, dass er von selbst zurücktreten würde, wenn Hertha im Sommer Aussicht hätte, einen besseren Trainer zu holen oder der neue GF nicht unbedingt auf Dardai setzen würde. Man müsste es halt gut kommunizieren.
Ich würde daher auf diesem Vertragsende 2022 nicht so herumreiten und das eher recht flexibel von beiden Seiten interpretieren.

Das sehe ich auch so. Dass Pal wirklich jemand ganz besonderes ist, sieht man alleine schon daran, dass er nicht nachtragend war und sogar BuLi-Jobs ablehnte um für die kleine U16 wieder herzukommen. Ich bin zwar etwas skeptisch aufgrund vieler Faktoren, aber es gibt wahrscheinlich keinen Trainer auf der Welt, dem ich den Erfolg mehr wünschen würde. Nur bitte, sollte es wirklich so kommen und man sich im Sommer doch für jemand anderen entscheiden, dann kommuniziert das bitte gut und respektvoll und nicht wie beim ersten Abgang unter Preetz, welchen ich fachlich letztlich in Ordnung fand, die Art und Weise hingegen gar nicht.

Von Schmidt erhoffe ich mir in seiner Funktion daher Fairness, Offenheit, Respekt, Teamgedanke, Weitblick und klare Worte. Also ein Vorbild und eine Leitfigur für den ganzen Verein, gepaart mit gesunden Ambitionen im großen Spektrum zwischen Big-City-Klinsi und dem demütigen Micha.
Carsten Schmidt |#252
26.01.2021 - 07:35 Uhr
Zitat von JustSupertramp
Zitat von berbertheo

Was ich nicht ganz verstehe: Warum legt man sich zuerst auf den Trainer und dann auf den Manager fest? Wäre es nicht sinnvoll gewesen, zunächst den Preetz-Ersatz zu suchen, der dann als erste Amtshandlung "seinen" Trainer verpflichten kann?

Dardai hätte dann selbstverständlich trotzdem als Übergangslösung fungieren können. Die Vermutung, er bräuchte einen Vertrag bis 2022, um überhaupt Autorität zu haben, überzeugt mich gar nicht - und spräche auch krass gegen Dardai oder die Einstellung der Spieler (zu glauben, man könne sich hängen lassen, ohne Konsequenzen über die Amtszeit von Dardai hinaus befürchten).

Selbst wenn Dardai im Sommer ohne zu Murren wieder in den Nachwuchs geht, darf der neue Manager als erste Amtshandlung erstmal einen verdienten Herthaner degradieren und hat dann quasi die erste Trainerentlassung auf seiner Liste. Insbesondere wenn Dardai jetzt das schafft, was man sich in Berlin von ihm erhofft, bietet das doch sofort wieder eine große Unruhe. Und wenn Dardai bleibt, dann hat er ab Sommer einen Vorgesetzten, der ihn selbst nicht verpflichtet hat. Das war in der Vergangenheit nicht selten bei einigen Vereinen bereits ein Problem, wenn ein Trainer möglicherweise mit einem geringeren Kredit in die Saison geht.

Ich glaube, die Hertha ist hier auf dem Weg, die Chance auf einen ganz klaren Cut und einen echten Umbruch (nicht den alljährlichen) zu verpassen. Schade.


Ich sehe den klaren Cut und einen neuen GF Sport, der einen neuen "visionären" Trainer einstellen darf, nach wie vor möglich und kann mir auch die "Vertrag bis 2022, um Autorität bei den Spielern zu erzeugen"-Theorie durchaus vorstellen.

Die Einstellung der Spieler darf man durchaus kritisieren und wir haben da 2-3 Problemfälle, die jetzt einfach eingefangen werden müssen. Ansonsten hätte man ggf. auch nicht Dardai gewählt. Der steht nun mal für sowas wie Zuckerbrot und Peitsche. Es gilt jetzt einfach die vorhandenen PS soweit auf die Struktur bringen, dass der Abstieg verhindert werden kann und man möglichst früh zumindest die nächste Saison planen kann. Das wird dann übrigens die eigentliche große Baustelle des neuen GF Sport. In der aktuellen Situation braucht es zu dem leider wieder einen Feuerwehrmann.

Darüber hinaus: Wenn ich es jemandem zutrauen sein Ego zurück zu nehmen, zugunsten der Entwicklung des Vereins, dann Pal Dardai! Dann nimmt er halt ein bisschen Geld als Abfindung und geht (mal wieder) zur Jugend...

Könnte insgesamt schon ein strategisch wichtiger Schachzug von Schmidt gewesen sein daumen-hoch

KÖNNTE, aber das sehen wir dann in ein paar Monaten.


@berbertheo Du beantwortest dir dir die Frage zum Teil schon selbst - klar wäre es Sinnvoll, erst den neuen Manager festzulegen, aber die Saison läuft, wir brauchen einen Trainer und haben keine Zeit zu warten, bis der neue Manager feststeht.
Ich denke auch nicht, dass es um Autorität geht, von Spielerseite aus wird er die definitiv haben, egal wie lange der Vertrag dadiert ist.

Für mich persönlich ist die größte Frage:

In wie weit wird sich die interne Vereins- u. Spielphilosophie mit einem neuen Manager ändern?

Wird es eine komplett neue Ausrichtung geben oder der eingeschlagene, in meine Augen schwer bis gar nicht erkennbare Weg, fortgesetzt?

Erste genannte Variante wäre wie ich finde die einzige richtige Lösung, das wäre dann auch der angespriesene Neustart und nichts anderes hoffe ich. Aber gerade als Herthaner, ist man oft gegenteiliges gewohnt.

Sollten die Jungs um Dardai jetzt aber die Rückrunde ihres Lebens spielen, 12 Spiele gewinnen und 4 unentschieden spielen, dann wird ein Trainerwechsel alles andere als ruhig verlaufen.
Und sollte man sich entschließen mit Dardai in die nächste Saison zu gehen, findet auch die oben erwähnte komplett neue Ausrichtung nicht wirklich statt.
Carsten Schmidt |#253
26.01.2021 - 09:54 Uhr
Zitat von OllyBSC

Sollten die Jungs um Dardai jetzt aber die Rückrunde ihres Lebens spielen, 12 Spiele gewinnen und 4 unentschieden spielen, dann wird ein Trainerwechsel alles andere als ruhig verlaufen.
Und sollte man sich entschließen mit Dardai in die nächste Saison zu gehen, findet auch die oben erwähnte komplett neue Ausrichtung nicht wirklich statt.


Das ist eben auch einer der Punkte, die ich meine. Es wird offen mit Rangnick geliebäugelt, also jemandem der vollkommen freie Hand haben möchte. Und dann entscheidet man sich jetzt trotzdem gegen die Übergangslösung mit Dardai, indem man ihm einen Vertrag übers Saisonende hinaus gibt. Das passt für mich nicht so ganz, weil man damit im Sommer ja quasi automatisch Unruhe hat, sollte Dardai auch nur ein klein wenig überzeugen. Denn dass jemand der Kategorie Rangnick kommt und sich dann nicht selbst einen Trainer aussucht, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Carsten Schmidt |#254
26.01.2021 - 10:07 Uhr
Zitat von berbertheo
Zitat von OllyBSC

Sollten die Jungs um Dardai jetzt aber die Rückrunde ihres Lebens spielen, 12 Spiele gewinnen und 4 unentschieden spielen, dann wird ein Trainerwechsel alles andere als ruhig verlaufen.
Und sollte man sich entschließen mit Dardai in die nächste Saison zu gehen, findet auch die oben erwähnte komplett neue Ausrichtung nicht wirklich statt.


Das ist eben auch einer der Punkte, die ich meine. Es wird offen mit Rangnick geliebäugelt, also jemandem der vollkommen freie Hand haben möchte. Und dann entscheidet man sich jetzt trotzdem gegen die Übergangslösung mit Dardai, indem man ihm einen Vertrag übers Saisonende hinaus gibt. Das passt für mich nicht so ganz, weil man damit im Sommer ja quasi automatisch Unruhe hat, sollte Dardai auch nur ein klein wenig überzeugen. Denn dass jemand der Kategorie Rangnick kommt und sich dann nicht selbst einen Trainer aussucht, halte ich für sehr unwahrscheinlich.


Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass die Vertragsdauer bis 2022 eine strategisch clevere Finte war und tatsächlich der beste Move, den man machen konnte.

Was wären denn die Alternativen gewesen?

1) Dardai wird klar als Interimslösung bis 2021 vorgestellt
Hier ist nicht klar, ob Dardai das mitgemacht hätte. Man setzt sich stark unter Druck, sehr zeitnah eine langfristige Lösung zu präsentieren. Man gibt Spielern jetzt schon ein Alibi (wenn auch bei vielen vielleicht nur unterbewusst), nach dem Motto - was soll ich mich hier jetzt groß reinhängen, in 4 Monaten ist der eh wieder weg und ich muss mich wieder von vorne beweisen.

2) Dardai wird als langfristige Lösung vorgestellt
Damit hätte man sich in der Tat wohl Optionen mit Rangnick (falls es denn überhaupt eine ist), sowie potentiellen namhaften Trainern, die im Sommer auf dem Markt sind, verbaut

Es bleibt also: 3) Dardai bis 2022 vorstellen
Man hält sich alle Optionen offen, gibt Spielern kein Alibi, kommt Dardai entgegen, gibt ihm auch die ehrliche Chance hier was längeres aufzubauen (dürfte sich sicherlich nicht negativ auf seine Motivation auswirken). Zudem schätze ich Dardai so ein, dass er im Sommer freiwillig wieder in die Jugend rücken würde, wenn man wirklich einen dicken Fisch an der Angel hätte. Das heißt auch diese Option hat man mit diesem Konstrukt noch, trotz "offiziellem" Vertrag bis 2022.

In Summe bin ich mit einem Tag Abstand mit der Lösung sehr, sehr zufrieden.
Carsten Schmidt |#255
26.01.2021 - 10:12 Uhr
Zitat von berbertheo
Zitat von OllyBSC

Sollten die Jungs um Dardai jetzt aber die Rückrunde ihres Lebens spielen, 12 Spiele gewinnen und 4 unentschieden spielen, dann wird ein Trainerwechsel alles andere als ruhig verlaufen.
Und sollte man sich entschließen mit Dardai in die nächste Saison zu gehen, findet auch die oben erwähnte komplett neue Ausrichtung nicht wirklich statt.


Das ist eben auch einer der Punkte, die ich meine. Es wird offen mit Rangnick geliebäugelt, also jemandem der vollkommen freie Hand haben möchte. Und dann entscheidet man sich jetzt trotzdem gegen die Übergangslösung mit Dardai, indem man ihm einen Vertrag übers Saisonende hinaus gibt. Das passt für mich nicht so ganz, weil man damit im Sommer ja quasi automatisch Unruhe hat, sollte Dardai auch nur ein klein wenig überzeugen. Denn dass jemand der Kategorie Rangnick kommt und sich dann nicht selbst einen Trainer aussucht, halte ich für sehr unwahrscheinlich.


Ach Leute,
Pal hat doch bereits schon erwähnt dass er gerne aushilft bis Saison-Ende. Er geht also von Anfang an nicht davon aus, dass er nach der Saison noch auf der Trainerbank hockt. Er macht das eben, weil der Hertha im Blut hat und er helfen möchte. Egal welchen Erfolg Pal haben wird, das wurde mit ihm im Voraus schon kommuniziert. ich fande Pal immer für einen guten Trainer. Er hat viel aus einer mittelmäßigen Mannschaft herausgeholt, auch wenn der Fußball nicht "schön" anzusehen war. Aber ganz ehrlich, lieber spielen wir einen hässlichen Fußball und gewinnen, statt um den Abstieg spielen zu müssen. Da ja auch schon öffentlich in der PK veröffentlicht wurde, dass Arne Friedrich nicht zum Manager wird, steht ja hier auch schon klar fest, dass wir Ende der Saison einen neuen Manager und Trainer suchen werden.
Carsten Schmidt |#256
26.01.2021 - 10:19 Uhr
Ich kann das Gerede vom "schönen Fußball" nicht mehr hören.
Hat irgendjemand von euch nach Dardai hier "schönen" Fußball gesehen. Man reiche mir ein Fernglas.
Ja, die Siege gegen Union und Leverkusen am Ende der Saison 19/20 könnten dazu gerechnet werden. Da kann ich die Siege gegen Gladbach und Bayern 2018 unter Dardai anführen.
Wer auf Platz 14 steht, hat andere Sorgen.
Carsten Schmidt |#257
26.01.2021 - 10:38 Uhr
Zitat von NYR_LW
Zitat von berbertheo

Zitat von OllyBSC

Sollten die Jungs um Dardai jetzt aber die Rückrunde ihres Lebens spielen, 12 Spiele gewinnen und 4 unentschieden spielen, dann wird ein Trainerwechsel alles andere als ruhig verlaufen.
Und sollte man sich entschließen mit Dardai in die nächste Saison zu gehen, findet auch die oben erwähnte komplett neue Ausrichtung nicht wirklich statt.


Das ist eben auch einer der Punkte, die ich meine. Es wird offen mit Rangnick geliebäugelt, also jemandem der vollkommen freie Hand haben möchte. Und dann entscheidet man sich jetzt trotzdem gegen die Übergangslösung mit Dardai, indem man ihm einen Vertrag übers Saisonende hinaus gibt. Das passt für mich nicht so ganz, weil man damit im Sommer ja quasi automatisch Unruhe hat, sollte Dardai auch nur ein klein wenig überzeugen. Denn dass jemand der Kategorie Rangnick kommt und sich dann nicht selbst einen Trainer aussucht, halte ich für sehr unwahrscheinlich.


Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass die Vertragsdauer bis 2022 eine strategisch clevere Finte war und tatsächlich der beste Move, den man machen konnte.

Was wären denn die Alternativen gewesen?

1) Dardai wird klar als Interimslösung bis 2021 vorgestellt
Hier ist nicht klar, ob Dardai das mitgemacht hätte. Man setzt sich stark unter Druck, sehr zeitnah eine langfristige Lösung zu präsentieren. Man gibt Spielern jetzt schon ein Alibi (wenn auch bei vielen vielleicht nur unterbewusst), nach dem Motto - was soll ich mich hier jetzt groß reinhängen, in 4 Monaten ist der eh wieder weg und ich muss mich wieder von vorne beweisen.

2) Dardai wird als langfristige Lösung vorgestellt
Damit hätte man sich in der Tat wohl Optionen mit Rangnick (falls es denn überhaupt eine ist), sowie potentiellen namhaften Trainern, die im Sommer auf dem Markt sind, verbaut

Es bleibt also: 3) Dardai bis 2022 vorstellen
Man hält sich alle Optionen offen, gibt Spielern kein Alibi, kommt Dardai entgegen, gibt ihm auch die ehrliche Chance hier was längeres aufzubauen (dürfte sich sicherlich nicht negativ auf seine Motivation auswirken). Zudem schätze ich Dardai so ein, dass er im Sommer freiwillig wieder in die Jugend rücken würde, wenn man wirklich einen dicken Fisch an der Angel hätte. Das heißt auch diese Option hat man mit diesem Konstrukt noch, trotz "offiziellem" Vertrag bis 2022.

In Summe bin ich mit einem Tag Abstand mit der Lösung sehr, sehr zufrieden.


An und für sich bin ich mit der Lösung auch sehr zufrieden und man lässt sich die Optionen offen.
Und wenn sich die Philosophie im Verein nicht grundlegend ändert oder ändern soll, ist Pal für die nächten Spielzeiten auch nicht der falsche - das es funktioniert hat er schon bewiesen.

Als außenstehender kommt es mir einfach nicht so vor, als wäre man bei evtl. Verhandlungen mit einem RR schon sehr weit - denn sonst hätte man Pal einen externen Co zu Seite gestellt, der schon mal etwas von dem, was 2021 an Spielidee/philosophie einfließen soll, zu Seite gestellt.

Wir werden jetzt wohl aus einer defensive heraus Konterfußball sehen, wie ihn sich Pal und Zecke vorstellen. Neben dem allerwichtigsten Ziel, den Klassenerhalt, ist es für mich aber auch etwas Zeitverschwendung, nach Pals/Zeckes Idee diesen Fußball zu spielen - ich hoffe man versteht wie ich es meine.
Carsten Schmidt |#258
26.01.2021 - 10:54 Uhr
Des so mehr man darüber nach denkt so mehr sinn macht das pal ein vertrag bis 22 hat.

Sollte ein neuer Manager kommen. So hätte er zumindest schon mal ein soliden Trainer an seiner Seite. So konnte er in ruhe sich ein Jahr einarbeiten, sich ein Überblick verschaffen und muss nicht gleich die Baustelle Trainer angehen. Sondern kann sich erstmal um alles darum kümmern. Kann den nächstes Jahr die Trainer frage in Ruhe angehen.

Konnte mir sogar vorstellen das ein Rangnick nicht unglücklich darüber wäre. Wenn er sich erst einmal um alles andere kümmern kann
Carsten Schmidt |#259
26.01.2021 - 11:42 Uhr
Zitat von NYR_LW
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass die Vertragsdauer bis 2022 eine strategisch clevere Finte war und tatsächlich der beste Move, den man machen konnte.


smile
Das ist keine clevere Finte oder ein "Move". Das ist die Kröte, die Hertha geschluckt hat, um die Lösung zu bekommen, die einigermaßen Aussicht hat, in dieser Situation sofort zu funktionieren.

Alles gut aus meiner Sicht, aber keineswegs eine strategische Ausrichtung. Diverse Vorredner haben ja schon Argumente dafür dargelegt, dass Vertragslängen niemanden abhalten, sich strategisch neu auszurichten, wenn man davon überzeugt ist, etwas machen zu müssen.

Es ist also weder "schlimm", dass Dardai diesen Vertrag hat noch ist es ein personalplanerisches Manöver. Es ist einfach das, was zwei Vertragspartner miteinander aushandeln mussten, um sich auf einen Vertrag zu einigen.

Kein Grund, es schlecht zu reden, aber auch kein Anlass zum Schöntrinken, äh... Schönreden. zwinker

Ich bin gespannt darauf, wie die Mannschaft unter Dardai aussehen wird und vor allem. Wird er sie wieder ans Laufen bringen...

•     •     •

Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Carsten Schmidt |#260
26.01.2021 - 11:51 Uhr
Zitat von 1892Blau-Weiss

Sollte ein neuer Manager kommen. So hätte er zumindest schon mal ein soliden Trainer an seiner Seite. So konnte er in ruhe sich ein Jahr einarbeiten, sich ein Überblick verschaffen und muss nicht gleich die Baustelle Trainer angehen. Sondern kann sich erstmal um alles darum kümmern. Kann den nächstes Jahr die Trainer frage in Ruhe angehen.

Konnte mir sogar vorstellen das ein Rangnick nicht unglücklich darüber wäre. Wenn er sich erst einmal um alles andere kümmern kann


Rangnick soll als starker Mann kommen und dann ausgerechnet die wichtigste Personalie nicht nach den eigenen Vorstellungen einstellen? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

Zitat von Herthaloer

Ach Leute,
Pal hat doch bereits schon erwähnt dass er gerne aushilft bis Saison-Ende. Er geht also von Anfang an nicht davon aus, dass er nach der Saison noch auf der Trainerbank hockt. Er macht das eben, weil der Hertha im Blut hat und er helfen möchte. Egal welchen Erfolg Pal haben wird, das wurde mit ihm im Voraus schon kommuniziert. ich fande Pal immer für einen guten Trainer. Er hat viel aus einer mittelmäßigen Mannschaft herausgeholt, auch wenn der Fußball nicht "schön" anzusehen war. Aber ganz ehrlich, lieber spielen wir einen hässlichen Fußball und gewinnen, statt um den Abstieg spielen zu müssen. Da ja auch schon öffentlich in der PK veröffentlicht wurde, dass Arne Friedrich nicht zum Manager wird, steht ja hier auch schon klar fest, dass wir Ende der Saison einen neuen Manager und Trainer suchen werden.


Aber warum holt man sich die mögliche Unruhe denn überhaupt rein, die eine Degradierung des Trainers durch den neuen Manager mit sich bringen könnte? Wenn jetzt eh schon klar sein sollte, dass Dardai im Sommer aufhört, dann hätte man dem zukünftigen Manager doch dessen Entlassung ganz simpel dadurch ersparen können, in dem man Dardai einen entsprechenden Vertrag gibt.

Aber gut, es ist ja immerhin erfreulich, dass die Fangemeinde augenscheinlich mit großer Mehrheit hinter dieser Entscheidung steht und auch bei einer erfolgreichen Rückrunde eine Entlassung Dardais dann dem neuen Manager nicht (später) zur Last legt.
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