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Carsten Schmidt

17.09.2020 - 15:42 Uhr
Carsten Schmidt wird Vorsitzender der Geschäftsführung
Der 56-jährige Manager wird ab dem 1. Dezember 2020 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Hertha BSC und bildet künftig mit Ingo Schiller sowie Michael Preetz ein Dreigestirn an der Spitze der 'Alten Dame'.
Zitat von Hertha

Carsten Schmidt, langjähriger CEO und aktuell Senior Advisor des Medienkonzerns Sky, wird zum 1. Dezember 2020 die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung von Hertha BSC antreten. Der 56-jährige Manager ist am Donnerstag (17.09.20) durch einen Beschluss des Präsidiums und Aufsichtsrates des Hertha BSC e.V. ernannt und vorgestellt worden.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 12.10.2021 um 16:10 Uhr bearbeitet
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Carsten Schmidt |#1
18.09.2020 - 09:06 Uhr
Habe soeben die Pressekonferenz angesehen. Was soll ich sagen? Grundsätzlich ein richtiger Schritt, ohne Frage. Auf den ersten Blick und nachdem erste Infos aus Carsten Schmidts Vita bekannt sind, freue ich mich sehr auf seine Arbeit.

Haben wir gerade zum ersten Mal bei Hertha einen Geschäftsführungsprofi? Hurra! Ein Mann, der es gewohnt ist große Unternehmen zu führen und in ihrer Gesamtheit zu entwickeln; endlich mal kein ehemaliger Mittelstürmer. Er ist ganz offensichtlich darüber hinaus ein Medienprofi und hat - zumindest auf mich - sehr sympathisch gewirkt. Das ist vielleicht der wichtigste Schritt, um aus Hertha BSC eine professionelle Organisation zu machen.

Ich sehe das ganz und gar positiv. Die skeptischen Stimmen, die hier schon aufkamen, teile ich jetzt und hier nicht. Man kann Gegenbauer vorwerfen, dass der Schritt zu spät kommt, aber man kann ihn auch loben, dass er es überhaupt angestoßen hat. Schiller und Preetz werden damit klarkommen müssen. Das ist Schmidts erste Aufgabe, dass dieses Team als solches fruchtbar zusammenarbeiten kann. Beide sind möglicherweise froh, dass sie Aufgaben, die ihnen nicht so liegen, in kompetentere Hände legen können. Windhorst wird sehr froh sein, einen Ansprechpartner auf Augenhöhe zu bekommen.

Also: das ist eine sehr, sehr gute Wendung!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Start-Nr8 am 18.09.2020 um 09:11 Uhr bearbeitet
Carsten Schmidt |#2
19.09.2020 - 09:17 Uhr
Ich finde es beachtlich, wie durchweg positiv sowohl Medien als auch einzelne Persönlichkeiten auf die Personalie Schmidt reagiert haben. Jüngstes Beispiel eine Aussage von Calmund: „Das ist die beste Management-Entscheidung dieses Sommers, das ist goldrichtig. Carsten Schmidt ist für Hertha so viel wert wie ein Abwehrchef, ein Spielmacher und ein Mittelstürmer zusammen.„

Aber Hauptsache der ein oder andere hier, der ihn weder kennt, noch irgendeine Ahnung vom Geschäft hat, glaubt hier gleich wieder eine Fehlentscheidung zu erkennen, mit der Begründung, dass er ja vom pösen pösen Sky kommt...
Carsten Schmidt |#3
01.12.2020 - 21:04 Uhr
Zitat von SerbCon
Das ist so gemeint, wie es ist: Jeder verantwortet sein Ressort selbst nach Maßgabe der gemeinsam gesteckten Ziele. Läuft es nicht, beginnt die Einflussnahme von oben (Schmidt). Es ist zu begrüßen, dass mit Schmidt eine weitere Kontrollinstanz installiert wurde, die auch noch weisungsbefugt ist und die Geschicke insgesamt kaufmännisch bewertet. Alleine dies war lange, lange überfällig. die KG aA ist ein mittelständisches Unternehmen, wird seither aber als Treffpunkt alter Freunde (Gegenbauer und Co.) in sämtlichen Gremien geführt, in etwa wie ein Dönerimbiss. Hoffentlich ist zumindest das endlich vorbei.

Ich erinnere mich noch, als ich bei dem alten Köhrich in seinem Café immer Fußball gucken war und er aus dem Nähkästchen plauderte... Das war hochgradig spannend, aber am Ende sitzen da gelangweilte Privatiers und deren Söhne, die schlicht irgendeine Beschäftigung brauchen.

Auf eine rosige Zukunft grins


Bei allem Respekt, aber wie kommst du darauf, dass Gegenbauer, den du ja explizit ansprichst, die Dinge weniger kaufmännisch bewertet ?
Man kann zu Gegenbauer ja stehen wie man will, aber man kann ihm nicht absprechen ein außerordentlich erfolgreicher Geschäftsmann zu sein bzw. gewesen zu sein.
Was seine Tätigkeit als Verantwortlicher bei Gegenbauer betrifft, hat er aus dem Familienbetrieb in knapp 24 Jahren Tätigkeit u.a. durch Diversifizierung ein Millionenschweres, Europa weit agierendes Unternehmen gemacht.
Übrigens eines, das mit jährlich ca. 300 Azubis berlinweit die meisten jungen Menschen ausbildet und davon (nach eigenen angaben) jährlich 65-75% übernimmt.
Weiß nicht was Schmidt in seiner Vita stehen hat, außer mal angestellter Geschäftsführer bei Sky gewesen zu sein... Für mich aber nichts zwingendes um in ihm den kaufmännischen Gral der Weisheit zu sehen...
Und der Vergleich mit dem Imbiss ist sicherlich gewollt überspitzt, verbietet sich aber ob der beruflichen Errungenschaften Gegenbauers meiner Meinung.
Carsten Schmidt |#4
21.12.2020 - 16:10 Uhr
... ich denke das einige hier etwas überzeichnen, was die kurzfristige Handlungsfähigkeit bzw. der Handlungswille von Carsten Schmidt angeht.

Formal, je nach dem mit welchen Kompetenzen sein Arbeitspapier ausgestaltet ist, kann er MP natürlich entlassen, bzw. diese intern erwirken. (Aufsichtsrat Zustimmung)

Das würde aber kein CEO der Welt tun, einen langjährigen Führungsmitarbeiter, nach 1 Monat Zugehörigkeit, vor die Tür zu setzen - auch wenn diser nicht performt.

Aus meiner Sicht hat CS, hab bei Bericht in Bild + nur hier gelesen, sich seeehr kurzfristig aus der Deckung gemeldet und sich positioniert. Er hat den drohenden Finger erhoben, was auch immer für Konsequenzen dahinter stecken, was genau richtig für einen CEO ist!

... und ich bin mir sehr sicher, er droht nicht nur! Er wird auch handeln, die Frage ist nur wann.

Wäre er nicht da, wäre es doch wie immer! Preetz & Co. hätten sich mit dem üblichen bla bla bla irgendwann die Woche gemeldet.

Gebt dem neuen CEO Zeit, er wird schon das richtige tun und nicht einfach kurzschlussartig handeln.
Carsten Schmidt |#5
11.01.2021 - 08:14 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
So jetzt kann der gute Herr Schmidt zeigen wofür er geholt wurde!

Wenn -ER- Preetz nicht vor die Tür setzt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

Falls er erneut nichts tut und Preetz weitermachen lässt, dann sollte man auch seine Person Mal hinterfragen.

Wofür wurde er dann überhaupt da eingesetzt, genau wie Arne Friedrich nur eine weitere Person auf der Gehaltsliste bei uns?

Sorry, auch sein Argument er würde sich nicht mit der Arbeit aus der Vergangenheit beschäftigen zieht nicht, ein Geschäftsführer / Vorstand muss sich mit allem beschäftigen und eine Analyse machen. Wenn man dann sieht das bereits in der Vergangenheit höchst unprofessionell gearbeitet wurde, dann kann man doch nicht an den gleichen Personen festhalten.

Wenn er nicht erkennt, dass die Führungsleute die hier 11 Jahre Erfolglos tun und machen lassen konnten was sie wollten ohne sich mal selbst hinterfragen zu müssen und er diese weiter machen lässt ohne Konsequenzen, na dann ist er auch nicht der richtige Mann für unsere Hertha.

Hier muss endlich Mal Konsequent aufgeräumt werden und Leute in die entscheidenden Positionen gebracht werden die Erfolg als zweiten Vornamen haben, die motiviert sind, Euphorie und Siegeswillen ausstrahlen und vor allem genügend fachliche Kompetenz besitzen. Es muss jetzt einen Wandel geben, wenn nicht jetzt wann bitteschön sonst?

Es ist ja nicht so das wir hier ein Management haben was uns jahrelang sportlich über das mögliche gesteuert hat und wir mehrfach Champions League gespielt hätten in den 11 Jahren, es ist auch nicht so dass wir hier Leute hatten die uns jedes Jahr operative Gewinne gebracht haben und wir finanziell uns selbst tragen konnten und noch unsere Anteile selbst haben. Wir hatten weder in den letzten 11 Jahren sportlichen Erfolg noch wirtschaftlichen. Unser Image wird hier nach und nach runter gemacht und andere Vereine haben uns links und rechts überholt.

Und ja da muss sich ein Herr Schmidt auch Mal nicht nur mit allem beschäftigen was erst passiert ist seit dem er hier ist, sondern die kompletten 11 Jahre von Preetz, Schiller und Konsorten mal anschauen und eine Analyse machen / ein Fazit ziehen. Wenn er halbwegs professionell arbeitet, dann kann er nur zu dem Entschluss kommen, dass es mit Preetz nicht weitergehen kann und ein anderes Kaliber der mehrere Level über ihm steht kommen muss!

Macht man so weiter, dann wird dieser Verein in allen Bereichen gegen die Wand gefahren und dann kommt kein Top Mann mehr zu und oder kann uns nicht mehr helfen.

Es reicht einfach jetzt. Das Maß an Peinlichkeiten, Blamagen und Fehlentscheidungen wirtschaftlich und sportlich ist überschritten.

Herr Schmidt: Sie müssen handeln und Herrn Preetz mit einem blau+weißem Blumenstrauß freundlich verabschieden. Es gibt genügend Top Leute die seinen Job besser machen werden und wenn sie ein guter Geschäftsführer seien wollen, der den Verein endlich voran bringt dann gibt es keinen anderen Entschluss. Die wir warten mal ab ob es irgendwann besser wird Taktik wurde jetzt lange genug gefahren.

Sollte es auch nur eine geringste Chance geben einen Mann wie Ralf Rangnick oder einen anderen Top Mann zu verpflichten und Herr Preetz dafür aussortiert werden muss, sollte man keine Sekunde mehr warten und direkt handeln.

Hinhalte-Taktiken und nette nutzlose Sprüche sind einfach nicht mehr angesagt. Konsequent handeln, mutig für Veränderungen. Sie können nicht viel falsch machen, es ist bereits lange überfällig.


Bei deinem 3. Absatz kann man eigentlich aufhören, diese test zu lesen.

Wenn er erneut nichts tut, muss man auch ihn hinterfragen? Der Herr ist seit 1,5 Monate bei uns! Was soll er denn in der kurzen Zeit alles machen? Als erste Amtshandlung gleich mal alle raus schmeißen?

Carsten Schmidt kann hier am Wenigsten für diese Situation. Ihm sollte man auch Zeit geben. Unser Micha hat hingegen genug Zeit benommen. Ja, Schmidt entscheidet diese Personalie. Er muss aber auch ganz genau sehen, wer jetzt verfügbar ist und auch will.

Viele schwärmen und wollen Rangnick. Will Rangnick auch unbedingt zu hertha? Wer ist Plan B?

Ich glaube schon, dass Schmidt hier genau sieht, was falsch läuft. Einen Manager brauchst du aber nicht in einem Transferfenster zu entlassen. Ich denke, dass die Personalie Preetz hoffentlich zum Saisonende ein Ende finden wird.
Carsten Schmidt |#6
25.01.2021 - 21:35 Uhr
Was ich nicht ganz verstehe: Warum legt man sich zuerst auf den Trainer und dann auf den Manager fest? Wäre es nicht sinnvoll gewesen, zunächst den Preetz-Ersatz zu suchen, der dann als erste Amtshandlung "seinen" Trainer verpflichten kann?

Dardai hätte dann selbstverständlich trotzdem als Übergangslösung fungieren können. Die Vermutung, er bräuchte einen Vertrag bis 2022, um überhaupt Autorität zu haben, überzeugt mich gar nicht - und spräche auch krass gegen Dardai oder die Einstellung der Spieler (zu glauben, man könne sich hängen lassen, ohne Konsequenzen über die Amtszeit von Dardai hinaus befürchten).

Selbst wenn Dardai im Sommer ohne zu Murren wieder in den Nachwuchs geht, darf der neue Manager als erste Amtshandlung erstmal einen verdienten Herthaner degradieren und hat dann quasi die erste Trainerentlassung auf seiner Liste. Insbesondere wenn Dardai jetzt das schafft, was man sich in Berlin von ihm erhofft, bietet das doch sofort wieder eine große Unruhe. Und wenn Dardai bleibt, dann hat er ab Sommer einen Vorgesetzten, der ihn selbst nicht verpflichtet hat. Das war in der Vergangenheit nicht selten bei einigen Vereinen bereits ein Problem, wenn ein Trainer möglicherweise mit einem geringeren Kredit in die Saison geht.

Ich glaube, die Hertha ist hier auf dem Weg, die Chance auf einen ganz klaren Cut und einen echten Umbruch (nicht den alljährlichen) zu verpassen. Schade.
Carsten Schmidt |#7
27.01.2021 - 10:22 Uhr
Zitat von SM4ever

Zitat von Piefke

Nicht dein Ernst, oder? Warum sollte sich der Verein von Dardai in Geiselhaft nehmen lassen?
Bei deinen hier angesprochenen Argumenten fehlt mir jedes Verständnis.
Vielmehr schwingt für mich in deinen Aussagen dein Unmut mit, dass es nicht Ralf Rangnick geworden ist.
Dardai ist in der aktuellen Situation, in der sich der Verein befindet, genau der Richtige.
Es sind nur noch 16 Spieltage und wir brauchen kein "Visionär" der erst die Mannschaft und das Umfeld kennenlernen müsste. Jetzt heißt es arbeiten, arbeiten, arbeiten. Alles andere wird sich zeigen.
Für mich hat der Neustart mit der Entlassung von Preetz und Labbadia begonnen, was längst überfällig war.

Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich Dardai als Trainer in dieser Situation als falsch erachte? Vielmehr bin ich da genau deiner Meinung, dass man für 16 Spieltage keinen Visionär braucht, sondern jemanden, der die Menschen im Verein kennt und schnell und gut mit ihnen arbeiten kann. Und das traue ich Pal absolut zu.

Mir ging es eher um die Vertragsgestaltung. Sorry, falls das nicht rüberkam. Auf der gerade gelaufenen PK hat sich Pal auch eher kryptisch geäußert, was die genaue Laufzeit/Optionsmöglichkeit angeht, deswegen würde ich zu einem gewissen Grad von meiner Aussage vorhin zurückrudern.
Nichtsdestotrotz kann ich zum jetzigen Zeitpunkt (was nicht heißt, dass sich das nicht noch ändern kann) den Plan, den man verfolgen wollte, nicht sehen. So ein neues Konzept geht man ja normalerweise nicht im Winter an (außer man heißt Jürgen Klinsmann), sondern im Sommer, damit man genügend Zeit hat, diesen Plan vorzubereiten und ein Konzept zu etablieren. Das hat für mich nichts mit der Person Ralf Rangnick zu tun, sondern ist viel grundsätzlicher. Und dadurch, dass man jetzt wahrscheinlich (wie gesagt, die Vertragsgestaltung scheint vielleicht doch etwas nebulöser zu sein) über 1,5 Jahre gebunden ist, lässt sich ein personelles sowie grundsätzliches Konzept viel schwieriger etablieren.

Ich hoffe, dass ich meine Meinung etwas besser erklären konnte als vorhin.


Ich finde es auch frech...

Habt Ihr wirklich erwartet das man zu einem Pal Dardai gehen kann, der mehr Hertha fühlt als der ganze Rest zusammen und sagen Rette uns mal den A... und danach Tschüsikowski.

Ernsthaft, natürlich will er eine Option für den Fall das es läuft - und die hat er sich dan auch mehr als verdient!!!!!! 2. wäre das mit das UNFAIRSTE was Hertha bringen könnte, im Sommer die Karten neu zu mischen - und die Aussenwahrnehmung auch für jeden anderen Trainer wäre fatal.


Ich denke im Vertrag ist sogar eine automatische Verlängerung drin bei bestimmten Zielen.

Der Herr Schmitt scheint mir recht besonnen und auch als guter Vermittler zu Windhorst zu taugen.Eher nach dem Motto"Mann kann Big City Club werden, aber desto Lauter man es heraus-posaunt desto mehr Steine werden im Weg liegen(gelegt)"

Dem Investor sollte es aktuell doch erstmal darum gehen, das kein weiters Geld verbrannt wird, und wieder Mehrwehrte generiert werden.

In den 4 Jahren unter Dardai waren wir Prozentual immer unter den Top 5 der Liga in Mehrwertersteigerungen (bemessen Sasionstart - Sasionende). Dazu wurde selbst ein eurer Meinung nach durchschnitts Spieler wie Plattenhard - Nationalspieler. Auch Stark seine Nationalberufungen sind wohl der Entwicklung unter Dardai zu zusprechen , als dem Mist danach.


So daher frei nach den Onkelz " AUF die nächsten 10"

•     •     •


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cannabiol am 27.01.2021 um 10:39 Uhr bearbeitet
Carsten Schmidt |#8
21.02.2021 - 11:44 Uhr
Zitat von OllyBSC

Zitat von FHain_United

Meiner Meinung nach nur ein weiterer Möchtegern Höhenflug. Unser einziges Projekt im Moment sollte Abstiegskampf heißen. Momentan sehe ich nur Schalke schwächer als uns. Da braucht man nicht von Bayern träumen. Die Realität sieht so aus: Weit über 100 Mio verbrannt für Spieler die nicht performen. Mich würde es nicht wundern wenn das Projekt Big City Club früher endet als man sich vorgestellt hat.

Sieh es doch mal so, dass Projekt BCC ging mit Amtsantritt von Carsten Schmidt erst richtig los und nahm mit der Entlassung von Michael Preetz das erste Mal Fahrt auf. Ja, es wurde viel Geld investiert, in einen Kader der stand jetzt nicht funktioniert - bedeutet nicht, dass das Investment komplett verbrannt wurde. Die Spieler sind noch immer hier, haben immer noch einen Markt und dieser wird auch mit erfolgreicherem Fußball wieder steigen. So schnell wie Marktwerte sinken, können sie auch wieder steigen - und das unsere teuren Neuzugänge Qualitäten haben steht außer Frage. Sie waren wohl zu teuer, aber es sind keine Spieler die wir für 15 Millionen Euro bekommen hätten.

Mit Carsten Schmidt haben wir jemanden, der offen sagt, dass wir den FC Bayern München als Vorbild nehmen. Was ist daran schlimm? Er sagt nicht, wir werden der neue Rekordmeister, es geht um die Leistungskultur innerhalb des Vereins, um Siegermentalität – sowas nicht als Vorbild zu nehmen, würde mir viel mehr Bauchschmerzen bereiten.

Jeder darf seine Meinung haben und nach diesen sehr harten Monaten und Jahren fällt es schwer, irgendetwas positives in der Zukunft zu sehen - aber man sollte anfangen ihm und den Verein die Chance zu geben, so hart die aktuelle Situation auch ist.


Sehe ich genauso. Ich bin inzwischen auch der Meinung, man sollte den Begriff "Big City Club" als Markenzeichen etablieren. Klar, hat mich das auch anfangs total genervt, dass uns das die Medien (im Kontext zu den Ergebnissen) immer wieder unter die Nase gerieben haben, obwohl der Begriff noch nichtmal aus dem VEREIN kam. Aber alles relativieren hat nix gebracht, die Medien reiten weiter darauf rum. Warum also nicht die Flucht nach vorne antreten und positiv damit umgehen? Besser als vom Verein zwanghaft erfundene Markenzeichen. CS hat den Begriff "BCC" ja schon in ein vernünftigen Kontext gerückt ("Großstadt-Club"). Leverkusen hat es mit dem Begriff "Werkself" genauso gemacht. Früher war der Begriff auch eher negativ behaftet, bis Bayer es als Markenzeichen übernommen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha1977 am 21.02.2021 um 11:46 Uhr bearbeitet
Carsten Schmidt |#9
23.02.2021 - 11:50 Uhr
Zitat von FHain_United

@ marvstar: Grundsätzlich gebe ich dir ja recht aber für frühzeitige strategische Planungen fehlt eben eine Grundlage: Konstanz und Planbarkeit. Wenn wir jetzt schon einen Preetz Ersatz finden könnten würde ich den sicher auch schon so früh wie möglich einstellen um ihm genug Zeit zu geben. Fakt ist aber dass potenzielle Wunschkandidaten erst unterschreiben Wenn die Ligazugehörigkeit geklärt ist. Ein Bobic der momentan mit Frankfurt auf Kurs internationaler Wettbewerb ist wird sicher nicht im März bei Hertha unterschreiben wenn der Abstieg in Liga 2 im Raum steht. Selbst wenn er das tun würde und mit den Kaderplanungen beginnen könnte. Für was soll er planen? 1. Liga? 2. Liga? Die Spieler werden sich vor Sommer sicher nicht auf solche Abenteuer einlassen. Das wird einfach nicht funktionieren. Bayern wo die CL Teilnahme im nächsten Jahr (wie immer) absehbar ist kann die Planungen vorantreiben. Dementsprechend gab es auch schon Transfers. Clubs aus dem gesicherten Mittelfeld wie Freiburg oder Union können anfangen zu planen. Ich bleibe dabei: Die konkreten Planungen gehen mit der Klassenerhalt oder Abstieg los. Die Unterschiede zwischen beiden wären nämlich gewaltig.


Das hindert doch keinen sowohl einen Plan A oder B in der Schublade zu haben.

Auch abseits des sportlichen gibt es genug ungelöste Aufgaben , ich erwähne mal exemplarisch einen Nachfolger als Hauptsponsor(Saison ist in 3 Monaten vorbei), eine Lösung/Perspektive der Stadionfrage (besonders da Hertha ja den Vertrag ab 2025 mit dem Oly gekündigt hat) , die Scoutingabteilung muss komplett erneuert werden (Preetz best Buddie Wohlert ist da noch Vorgesetzter), die medizinische Abteilung gehört auf den Prüfstand, die Jugendarbeit , die seit fast 1 Jahr pausiert , während im Westen/Süden der Republik Woche für Woche normaler Ligabetrieb funktioniert bzw. brauch es /können wir uns eine U23 überhaupt noch leisten?

Wir haben jetzt ja angeblich Top Leute mit Connections und Netzwerken im Verein(Schmidt,kosicke, Kofler,Lehmann)davon profitiert hat Hertha scheinbar noch nicht.

Gut und schön solche vollmundigen Ankündigungen aber 7 Monate für ne interne Befragung und um sportliche und wirtschaftliche Ziele für die nächsten 4 Jahre zu definieren ?

Als Preetz und Co Hoeness abgelöst haben , da hieß es auch , das Klima der Angst des Alleinherrschers ist endlich vorbei, jetzt herrscht Teamgeist vor, jeder soll und kann sich einbringen etc pp

Wer seit 1983 Hertha als den Verein des Herzen entdeckt hat , hat schon X fache Konzepte, Pläne und Personal erlebt(Berlin die Stadt mit Potential,Mit der Schale durchs Brandenburger Tor, schlafende Riese ist erwacht, Hertha do Brasil,11 Berliner Jungs auf dem Platz, Hertha expandiert nach China inkl.TV Casting, der Ausbildungs Club in Deutschland, kleine ,fleissige Mannschaft, von der F-Jugend bis zu den Profis 1 Spielsystem , Profis als Mentoren für die Akademie , diverse goldene Generationen, wenn zwei gleich gut sind spielt immer der jüngere, B C C etc.pp)

Sorry aber es ist und bleibt größtenteils dilettantisch wie handelnde Personen seit fast 40 Jahren im Verein handeln/regieren... hier muss asap mit dem eisernen Besen durchgewischt werden, schmerzhafte aber notwendige Veränderungen in die Wege geleitet werden und gerne auch mal ein großer Cut gemacht werden.

Bestes Umfeld, glänzende Perspektive , Top Personal, Super Jugendarbeit, Berlin und einen Topf voller Geld ?

Für mich haben CS und AF auch schon die erste Fehlentscheidung getroffen Pal Dardai.

Dardai hatte damals den Antifussball wesentlich etabliert. Das war purer Ergebnisfussball. Langweilig, schwer anzusehen, nur wenig Lichtblicke,die Spieler im Training nicht mehr gefordert bzw. immer das gleiche Training und konsequent schlechte Rückrunden ,wurde auch so kommuniziert.
Deswegen hatte man sich u.a. (Offensivfußball,Ballbesitzfußball)von Ihm getrennt zum 30.06.2019.

1,5 Jahre später soll er mit 15 Spielern die damals schon unter Vertrag standen die Quadratur des Kreises vollbringen, mit Punkteklausel im Vertrag und gewohnt drolligen Formulierungen auf den PKs/Interviews(20 Aligatoren, schnell wie ein Kängoroo etc.)

ok es wird zu sehr OT

Mir würde der Weg erst machen und dann vollmundig darüber reden mehr gefallen , als erstmal allen vom Konzept erzählen und bis jetzt fast alles schuldig bleiben... wo ist die Aufbruchstimmung ?

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 23.02.2021 um 11:53 Uhr bearbeitet
Carsten Schmidt |#10
23.02.2021 - 14:11 Uhr
Zitat von Donhelli
Zitat von FHain_United

@ marvstar: Grundsätzlich gebe ich dir ja recht aber für frühzeitige strategische Planungen fehlt eben eine Grundlage: Konstanz und Planbarkeit. Wenn wir jetzt schon einen Preetz Ersatz finden könnten würde ich den sicher auch schon so früh wie möglich einstellen um ihm genug Zeit zu geben. Fakt ist aber dass potenzielle Wunschkandidaten erst unterschreiben Wenn die Ligazugehörigkeit geklärt ist. Ein Bobic der momentan mit Frankfurt auf Kurs internationaler Wettbewerb ist wird sicher nicht im März bei Hertha unterschreiben wenn der Abstieg in Liga 2 im Raum steht. Selbst wenn er das tun würde und mit den Kaderplanungen beginnen könnte. Für was soll er planen? 1. Liga? 2. Liga? Die Spieler werden sich vor Sommer sicher nicht auf solche Abenteuer einlassen. Das wird einfach nicht funktionieren. Bayern wo die CL Teilnahme im nächsten Jahr (wie immer) absehbar ist kann die Planungen vorantreiben. Dementsprechend gab es auch schon Transfers. Clubs aus dem gesicherten Mittelfeld wie Freiburg oder Union können anfangen zu planen. Ich bleibe dabei: Die konkreten Planungen gehen mit der Klassenerhalt oder Abstieg los. Die Unterschiede zwischen beiden wären nämlich gewaltig.


Das hindert doch keinen sowohl einen Plan A oder B in der Schublade zu haben.

Auch abseits des sportlichen gibt es genug ungelöste Aufgaben , ich erwähne mal exemplarisch einen Nachfolger als Hauptsponsor(Saison ist in 3 Monaten vorbei), eine Lösung/Perspektive der Stadionfrage (besonders da Hertha ja den Vertrag ab 2025 mit dem Oly gekündigt hat) , die Scoutingabteilung muss komplett erneuert werden (Preetz best Buddie Wohlert ist da noch Vorgesetzter), die medizinische Abteilung gehört auf den Prüfstand, die Jugendarbeit , die seit fast 1 Jahr pausiert , während im Westen/Süden der Republik Woche für Woche normaler Ligabetrieb funktioniert bzw. brauch es /können wir uns eine U23 überhaupt noch leisten?

Wir haben jetzt ja angeblich Top Leute mit Connections und Netzwerken im Verein(Schmidt,kosicke, Kofler,Lehmann)davon profitiert hat Hertha scheinbar noch nicht.

Gut und schön solche vollmundigen Ankündigungen aber 7 Monate für ne interne Befragung und um sportliche und wirtschaftliche Ziele für die nächsten 4 Jahre zu definieren ?

Als Preetz und Co Hoeness abgelöst haben , da hieß es auch , das Klima der Angst des Alleinherrschers ist endlich vorbei, jetzt herrscht Teamgeist vor, jeder soll und kann sich einbringen etc pp

Wer seit 1983 Hertha als den Verein des Herzen entdeckt hat , hat schon X fache Konzepte, Pläne und Personal erlebt(Berlin die Stadt mit Potential,Mit der Schale durchs Brandenburger Tor, schlafende Riese ist erwacht, Hertha do Brasil,11 Berliner Jungs auf dem Platz, Hertha expandiert nach China inkl.TV Casting, der Ausbildungs Club in Deutschland, kleine ,fleissige Mannschaft, von der F-Jugend bis zu den Profis 1 Spielsystem , Profis als Mentoren für die Akademie , diverse goldene Generationen, wenn zwei gleich gut sind spielt immer der jüngere, B C C etc.pp)

Sorry aber es ist und bleibt größtenteils dilettantisch wie handelnde Personen seit fast 40 Jahren im Verein handeln/regieren... hier muss asap mit dem eisernen Besen durchgewischt werden, schmerzhafte aber notwendige Veränderungen in die Wege geleitet werden und gerne auch mal ein großer Cut gemacht werden.

Bestes Umfeld, glänzende Perspektive , Top Personal, Super Jugendarbeit, Berlin und einen Topf voller Geld ?

Für mich haben CS und AF auch schon die erste Fehlentscheidung getroffen Pal Dardai.

Dardai hatte damals den Antifussball wesentlich etabliert. Das war purer Ergebnisfussball. Langweilig, schwer anzusehen, nur wenig Lichtblicke,die Spieler im Training nicht mehr gefordert bzw. immer das gleiche Training und konsequent schlechte Rückrunden ,wurde auch so kommuniziert.
Deswegen hatte man sich u.a. (Offensivfußball,Ballbesitzfußball)von Ihm getrennt zum 30.06.2019.

1,5 Jahre später soll er mit 15 Spielern die damals schon unter Vertrag standen die Quadratur des Kreises vollbringen, mit Punkteklausel im Vertrag und gewohnt drolligen Formulierungen auf den PKs/Interviews(20 Aligatoren, schnell wie ein Kängoroo etc.)

ok es wird zu sehr OT

Mir würde der Weg erst machen und dann vollmundig darüber reden mehr gefallen , als erstmal allen vom Konzept erzählen und bis jetzt fast alles schuldig bleiben... wo ist die Aufbruchstimmung ?


Dein Absatz bzgl Dardai zeugt dann schließlich doch von völliger Fehleinschätzung der Situation, sowie Unkenntnis darüber, wie die letzten Jahre im Verein wirklich abliefen.
Dardai wurde nicht geholt um die gescheiterten Pläne einer Weiterentwicklung der Mannschaft fortzuführen, sondern um noch einmal das Wunder zu vollbringen uns vor dem Abstieg zu bewahren. Wie das dann fußballerisch aussieht, ist, glaube ich, den meisten Fans egal.
Deswegen ist es von CS auch eine gute Wahl gewesen, Dardai zu überzeugen.

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