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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11331
08.04.2026 - 19:16 Uhr
Zitat von Perca
Zitat von Circial

Zitat von halbgott

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Eine Bewertung anhand der Personalkostenquote ist insofern diesbezüglich wenig sinnvoll bzw. überhöhend positiv darzustellen, wenn man nicht tiefergehend die Finanzen betrachtet und bewertet.


die sonstigen Kosten, also Spielerberaterkosten, Reisekosten, Kosten für viel mehr Spiele, sind in den wesentlichen Bereichen überall sehr ähnlich.


Das ist einfach komplett falsch und wenn du die UEFA-Bilanzen anderer Vereine lesen würdest, würdest du sehen das es hier teilweise sehr große Unterschiede gibt. Das ist jetzt eine Milchmädchenrechnung aber alleine bei einer popeligen Londonreise kann man die Spieler ja zwei Nächte in einem normalen 5 Sterne Hotel oder im Ritz-Carlton unterbringen. Kostenunterschied sind dann etwa 700€ pro Person pro Nacht. Das sind dann bei 2 Übernachtungen und 50 Personen 70.000€ unterschied. Wenn man das bei den ~25 Auswärtsreisen pro Saison macht dann kommen da große Summen bei rum.

Das ist ja die größte Milchmädchenrechnung xD
Ich bezweifle mal, dass wir für Spiele gegen Leverkusen, Köln, Gladbach etc eine Übernachtung benötigen, geschweige denn zwei. Dann wird Dortmund keine Listenpreise zahlen. Außerdem keine 50 Personen. Auch wird es in Heidenheim und Umgebung wohl wenig Ritz-Carlton-Hotels geben. Geh mal runter auf vlt 25 Personen, 200 Euro pro Nacht Unterschied bei 12 Partien mit vlt 15 Übernachtungen. Bist du bei 7.500 Euro. Kaum ein Hebel


Ja klar, es ging mir nur darum zu zeigen das es da durchaus Unterschiede geben kann und am Ende sind es ja tausende einzelne Posten. Keine Ahnung wie es da wirklich aussieht dafür müsste man die genauen Bücher kennen aber die Aussage ‚sind überall gleich‘ ist halt einfach nicht richtig. Kann man ja auch gut in den UEFA Bilanzen sehen das es große Unterschiede gibt.
BVB - Finanzen |#11332
08.04.2026 - 20:02 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Circial

Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben.


Manchester United hat insgesamt krass höhere Ausgaben, also mehrere hundert Millionen Mehrausgaben. Personalkostenquote Ex-Transfers liegt bei denen leicht höher als bei BVB, also 52-53% damit liegen die übrigen Kosten also bei 47-48%

Gesamtausgaben Manchester United über 800 Mio, also mehrere hundert Millionen höher als beim BVB
Nettoschulden liegen bei €880–900 Mio auch ganz außerordentlich extrem höher


Lies doch den Geschäftsbericht von United. Wird ja öffentlich publiziert und teilweise sogar sehr genau angegeben wofür welche Summen ausgegeben werden. Im Jahr 24/25 hatte United ~195 Millionen Euro für sonstige Kosten. Der BVB hatte in der gleichen Saison etwa ~190 Millionen Euro. Rechnet man das ganze Prozentual gegen sind es beim BVB 36% während es bei United etwa 26% sind. Und United hatte in diesem Jahr immerhin ein internationales Finale & 60 Spiele während der BVB 55 Spiele hatte.

Wenn du mich komplett zitiert hättest wäre dir ja auch aufgefallen das es hier nicht um Personalkosten geht und das ich Kosten in drei Bereiche aufteile: Personalkosten, sonstige Kosten und Abschreibungen (Transfers). Und eben jene sonstigen Kosten sind bei den deutschen Vereinen einfach (prozentual vom Umsatz) viel höher als anderswo in Europa.
BVB - Finanzen |#11333
09.04.2026 - 13:13 Uhr
Zitat von St0ckf15h
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von St0ckf15h

Spieler)Gehälter würde ich ganz klar auch zu den laufenden Kosten zählen.

Ich glaube was @3-Ecken-Elfer sagen wollte ist, es ist müßig nur mit dem hohen Umsatz zu argumentieren, wenn man dabei nicht im Blick hat, welchen Aufwand man für den Umsatz betreiben muss.
Die Vereine in der PL arbeiten allesamt "rentabler", bedingt durch die viel bessere TV-Vermarktung.
Rentabel heißt dabei aber nicht unbedingt in absoluten Umsatzzahlen größer als der BVB oder höherer Gewinn, denen bleibt einfach "mehr netto vom brutto". Deshalb die vergleichsweise hohen Investitionssummen dort für neue Spielerkäufe. Dass ein Investor auch das eine oder andere Minus mal ausgleicht kommt dann noch oben drauf.

Investieren können wir nur den Ertrag - bzw. der BVB macht nur das, weil man sich für Spielerkäufe nicht wieder verschulden möchte. Es wird somit im Prinzip nur Geld ausgegeben, welches man vorher auch verdient hat.


Ja gut, aber das ist beides kein Szenario für den BVB. Weder kann man ab nächster Saison in der PL mitmachen, noch haben wir einen Investor. Dann müsste man das schon mit einen Verein vergleichen, der ähnlichen Effekten unterliegt, wie es beim BVB der Fall ist.

Da hast du Recht, wird beides nicht passieren.

Zitat von TheKillingJoke

Die Gehälter für Spieler sind bei uns höher im Vergleich zu den meisten Vereinen in der Liga, sie schmälern auch den Gewinn.... aber sie ermöglichen uns sportlich auch etwas, bzw. sichern uns ab. Man zahlt ja nicht einfach nur so mehr Gehalt, sondern weil man meint, man würde dafür mehr Leistung bekommen (was manchmal auch gar nicht so gut funktioniert). Also ist es ein Teil von Investitionen, in den Kader.

Ja, die Gehälter sind hoch, die eigentliche Frage ist aber, sind sie zu hoch?

Wenn man weiterhin dauerhaft CL spielt, national zweite Kraft bleibt (bzw. sich den Posten wieder klar zurück holt) im Bezug auf die sportliche Leistung und so weiter gutes Geld aus TV-Vermarktung und Sponsoring erlöst, dann sollte der aktuelle Kader auch drin sein.

Da der BVB sich aber weder verschuldet für Transfers neuer Spieler, und auf der anderen Seite auch unsere Einnahmen nach oben hin begrenzt sind, lohnt es sich in meinen Augen auf alle Fälle, hier auf der Ausgabenseite ebenfalls anzusetzen. Heißt nicht, wir sollten knauserig werden - Aber ich mag das Modell der stärker bonusorientierten Verträge, so hätte man dann zukünftig die Situation gar nicht, dass beispielsweise ein Süle sein üppiges Gehalt kassiert und sportlich (fast) keine Rolle mehr spielt.

Zitat von TheKillingJoke

Ich hatte sonst ebenfalls gerne den Blick auf die Personalkostenquote riskiert, weil das ein Indikator ist, denn ich nachvollziehen kann und der einen direkten Bezug herstellt. Das er nicht alles abbildet, ist ein wichtiger Hinweis. Andererseits sollte man auch nicht vergessen, dass man als Verkäufer-Verein unverhältnismäßig viele für Berater- und Transfernebenkosten bezahlen muss. Mehr Bewegung höhere Ablösesummen, dann muss man auch mehr dafür bezahlen. Von daher kann sind Vergleiche sehr schwierig und ich bin mir selbst nicht mehr so im klaren, welcher Indikator am meistens Sinn macht. Beides wirkt irgendwie nicht zielführend, aber vielleicht täusche ich mich auch.

Für gewisse Vergleiche ist der Indikator sicher brauchbar, will man uns mit Frankfurt, Stuttgart oder Leverkusen vergleichen beispielsweise. Wie du sagst sind unsere Gehaltskosten in Deutschland die zweithöchsten, aber sind sie effektiv zu hoch?
Wenn man im Vergleich zu den 3 genannten Vereinen, bezogen auf die jeweiligen Umsätze, bei einem geringeren Prozentsatz landet, dann gibt man hier, bezogen auf seine Möglichkeiten, auch nicht zu viel Geld aus.

Im Vergleich mit dem Ausland finde ich diese Metrik aber wenig sinnvoll, die haben eben teils ganz andere Gegebenheiten und national auch andere Konkurrenz - wenn ein PL-Mittelklasseverein Schlüsselspieler mit hohen Gehältern ködert um nicht in den knochenharten Abstiegskampf zu gleiten, dann heißt das nicht, dass ein BVB zwangsweise dasselbe bieten müsste, da wir auf anderen Ebenen glänzen (als Sprungbrett zu einem noch größeren Verein, jedes Jahr im europäischen Wettbewerb vertreten usw.).

Das klappt auch weiterhin, Jobe kickt ja jetzt für 3 Mio. bei uns, eben weil er ehrgeizig ist und mehr erreichen will - bei Sunderland hätte man ihm bei einer Verlängerung wohl auch das Doppelte gezahlt, aber da bist du - realistisch gesehen - halt von einem Titel einerseits soweit weg, wie von einer CL-Teilnahme auf der anderen Seite.

Da jetzt aber immer mehr im gleichen Talente-Teich fischen müssen wir unser Revier hier etwas mehr abstecken. Ich bin da auch nicht der Meinung, dass man zwangsweise mehr zahlen sollte oder muss als Frankfurt oder Stuttgart, klar, das Gehalt sollte vom Spieler als wertschätzend empfunden werden.
Aber in den 2010er Jahren war man halt vor allem das Sprungbrett Europas, 2012-13 vielleicht sogar die heißeste Mannschaft des Kontinents - das ist uns etwas abhanden gekommen, da sollten man sich aber wieder hin orientieren. Es nur mit Geld lösen zu wollen ist in meinen Augen wenig erfolgversprechend, weil zig andere Vereine einfach mehr davon haben.


Ich denke man darf auch hohe Gehälter bezahlen, wenn die Leistung stimmt. Ernsthafte Probleme gibt es ja nur, wenn man sein Gehaltsbudget zu hoch schraubt, sodass die normalen laufenden Einnahmen nicht ausreichen und man zusätzlich Spieler verkaufen muss oder eben wenn man für Durchschnittsspieler ein zu hohes Gehalt hinlegt, weil man diese sonst nicht bekommt.

Letzteres ist da in der Vergangenheit mitunter passiert. Man hat Spieler geholt, von denen man dachte sie seien eine Verstärkung, waren aber letztlich nur Ergänzungsspieler. Denn das sind letztlich die, die dir auf der Tasche liegen und nicht verkauft werden können, da das Gehalt zu hoch angsetzt sit. Wenn du diesbezüglich als Vereine häufiger in diese Situation kommst, dann musst du deine Gehaltspolitik hinterfragen. Vor allem sollte man den Spielern kein "Schmerzensgeld" zahlen, damit sie zu einem wechseln.
BVB - Finanzen |#11334
09.04.2026 - 13:46 Uhr
Zitat von Circial

Ich persönlich sehe halt kaum echtes Wachstum seit der Zeit vor Corona


vor Corona hatte BVB 370 Mio Umsatz Ex-Transfer, dies bei Erreichen des CL Achtelfinales

jetzt liegt der Umsatz 100 Mio höher (!!!), eine viel deutlichere Steigerung als bei der Konkurrenz hinter Bayern.
Mainz zum Beispiel hat jetzt immer noch nicht das Vor-Coronaniveau erreicht:

https://www.kicker.de/umsatz-von-mainz-05-fast-wieder-auf-vor-corona-niveau-1168982/artikel?utm_source=chatgpt.com

konkret ist BVB Umsatz von 2005 bis 2025 jedes Jahr durchschnittlich +10% gestiegen, inkl Zinsen und Zinseszinsen (CAGR):

The consistent on-pitch success and structural growth drivers of expanding global audiences, increasing demand for media rights and developing sponsorship partners have led to a strong 20-year revenue CAGR of c 10%.

https://www.edisongroup.com/research/a-more-typical-year/BM-2464/

Das Wachstum CAGR (inkl Zinsen und Zinseszinsen) bei Borussia Dortmund ist also ca doppelt so stark wie das von Manchester United. Chatgpt gibt ein CAGR Wachstum von ca 4,9-5,4% an.
Künftig wird Borussia Dortmund sehr wahrscheinlich weiter deutlicher wachsen als die nationale und internationale Konkurrenz. In der Premier League ist der Konkurrenzdruck enorm, niemand wird zuverlässig vorhersagen können, wer am wahrscheinlichsten Klub WM spielen wird, selbst eine CL Teilnahme ist nicht sicher bei den meisten (einzige Ausnahme eigentlich nur Manchester City)


hier mögliche künftige Steigerungen bei Borussia Dortmund:
- Ticketpreise steigen ganz allgemein jedes Jahr im Rahmen der Inflation, über Dauerkarten sind das sicher wiederkehrende steigende Einnahmen
- TV Bundesliga Inlandsvermarktung steigt staffelbedingt jedes Jahr bis Vertragsende
- TV Bundesliga Auslandsvermarktung, hier sehe ich eine Steigerung von mindestens 40%, wird sich zeigen in welchem Zeitrahmen, wenn es 4 Jahre wären, wären das 10% pro Jahr, das wäre meiner Meinung nach aber das absolute Minimum
- beim neuen Puma Vertrag werden deutlich steigende Einnahmen erwartet, die signing fee von 27 Mio soll erst 2027 ausgezahlt werden:
https://www.getfootballnewsgermany.com/2025/borussia-dortmund-set-to-extend-puma-deal-until-2034/?utm_source=chatgpt.com
- Frauenfussball hatte in der vierten Liga 2,5 Mio Umsatz, dies wird in der dritten Liga deutlich steigen (ausgehend von sehr tiefem Niveau, ist klar) bei künftigen Aufstiegen wird die Steigerung auf jeden Fall groß sein, generell ist im Frauenfussball überall mit deutlichen Steigerungen zu rechnen
- Klub WM könnte nach dem internationalem Erfolg (+600% bei brasilianischen TV Sendern usw) auf 48 Teilnehmer aufgestockt werden, zudem könnte es alle zwei Jahre stattfinden
https://www.kicker.de/fifa-plant-zweijaehrliche-klub-wm-mit-48-teams-1139033/artikel?utm_source=chatgpt.com

die 525 Mio Umsatz waren hochwahrscheinlich nicht die absolute Ausnahme. Damit hat BVB ggü Vor-Corona eine sehr großes Wachstum

wenn BVB 2029 Klub WM spielen sollte, halte ich 600 Mio Umsatz Ex-Transfer für sehr wahrscheinlich
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 09.04.2026 um 14:09 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11335
09.04.2026 - 16:04 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Circial

Ich persönlich sehe halt kaum echtes Wachstum seit der Zeit vor Corona


vor Corona hatte BVB 370 Mio Umsatz Ex-Transfer, dies bei Erreichen des CL Achtelfinales

jetzt liegt der Umsatz 100 Mio höher (!!!), eine viel deutlichere Steigerung als bei der Konkurrenz hinter Bayern.
Mainz zum Beispiel hat jetzt immer noch nicht das Vor-Coronaniveau erreicht:

https://www.kicker.de/umsatz-von-mainz-05-fast-wieder-auf-vor-corona-niveau-1168982/artikel?utm_source=chatgpt.com

konkret ist BVB Umsatz von 2005 bis 2025 jedes Jahr durchschnittlich +10% gestiegen, inkl Zinsen und Zinseszinsen (CAGR):

The consistent on-pitch success and structural growth drivers of expanding global audiences, increasing demand for media rights and developing sponsorship partners have led to a strong 20-year revenue CAGR of c 10%.

https://www.edisongroup.com/research/a-more-typical-year/BM-2464/

Das Wachstum CAGR (inkl Zinsen und Zinseszinsen) bei Borussia Dortmund ist also ca doppelt so stark wie das von Manchester United. Chatgpt gibt ein CAGR Wachstum von ca 4,9-5,4% an.
Künftig wird Borussia Dortmund sehr wahrscheinlich weiter deutlicher wachsen als die nationale und internationale Konkurrenz. In der Premier League ist der Konkurrenzdruck enorm, niemand wird zuverlässig vorhersagen können, wer am wahrscheinlichsten Klub WM spielen wird, selbst eine CL Teilnahme ist nicht sicher bei den meisten (einzige Ausnahme eigentlich nur Manchester City)


hier mögliche künftige Steigerungen bei Borussia Dortmund:
- Ticketpreise steigen ganz allgemein jedes Jahr im Rahmen der Inflation, über Dauerkarten sind das sicher wiederkehrende steigende Einnahmen
- TV Bundesliga Inlandsvermarktung steigt staffelbedingt jedes Jahr bis Vertragsende
- TV Bundesliga Auslandsvermarktung, hier sehe ich eine Steigerung von mindestens 40%, wird sich zeigen in welchem Zeitrahmen, wenn es 4 Jahre wären, wären das 10% pro Jahr, das wäre meiner Meinung nach aber das absolute Minimum
- beim neuen Puma Vertrag werden deutlich steigende Einnahmen erwartet, die signing fee von 27 Mio soll erst 2027 ausgezahlt werden:
https://www.getfootballnewsgermany.com/2025/borussia-dortmund-set-to-extend-puma-deal-until-2034/?utm_source=chatgpt.com
- Frauenfussball hatte in der vierten Liga 2,5 Mio Umsatz, dies wird in der dritten Liga deutlich steigen (ausgehend von sehr tiefem Niveau, ist klar) bei künftigen Aufstiegen wird die Steigerung auf jeden Fall groß sein, generell ist im Frauenfussball überall mit deutlichen Steigerungen zu rechnen
- Klub WM könnte nach dem internationalem Erfolg (+600% bei brasilianischen TV Sendern usw) auf 48 Teilnehmer aufgestockt werden, zudem könnte es alle zwei Jahre stattfinden
https://www.kicker.de/fifa-plant-zweijaehrliche-klub-wm-mit-48-teams-1139033/artikel?utm_source=chatgpt.com

die 525 Mio Umsatz waren hochwahrscheinlich nicht die absolute Ausnahme. Damit hat BVB ggü Vor-Corona eine sehr großes Wachstum

wenn BVB 2029 Klub WM spielen sollte, halte ich 600 Mio Umsatz Ex-Transfer für sehr wahrscheinlich


Warum zietierst du erneut nicht komplett? Ich habe doch von einer brutalen Inflation gesprochen die das Wachstum wegfrisst.

Ziehst du die 45 Million Club WM ab bist du bei 480 Millionen Euro Unsatz. Multipliziere ich die 370 mit den 25% Inflation lande ich schon bei etwa 460 Millionen € in heutigem Geld. Klar ist das nicht 1 zu 1 zu übertragen aber so zu tun als wäre Inflation kein großes Problem ist halt auch falsch.
BVB - Finanzen |#11336
09.04.2026 - 16:16 Uhr
Zitat von Circial
Zitat von halbgott

Zitat von Circial

Ich persönlich sehe halt kaum echtes Wachstum seit der Zeit vor Corona


vor Corona hatte BVB 370 Mio Umsatz Ex-Transfer, dies bei Erreichen des CL Achtelfinales

jetzt liegt der Umsatz 100 Mio höher (!!!), eine viel deutlichere Steigerung als bei der Konkurrenz hinter Bayern.
Mainz zum Beispiel hat jetzt immer noch nicht das Vor-Coronaniveau erreicht:

https://www.kicker.de/umsatz-von-mainz-05-fast-wieder-auf-vor-corona-niveau-1168982/artikel?utm_source=chatgpt.com

konkret ist BVB Umsatz von 2005 bis 2025 jedes Jahr durchschnittlich +10% gestiegen, inkl Zinsen und Zinseszinsen (CAGR):

The consistent on-pitch success and structural growth drivers of expanding global audiences, increasing demand for media rights and developing sponsorship partners have led to a strong 20-year revenue CAGR of c 10%.

https://www.edisongroup.com/research/a-more-typical-year/BM-2464/

Das Wachstum CAGR (inkl Zinsen und Zinseszinsen) bei Borussia Dortmund ist also ca doppelt so stark wie das von Manchester United. Chatgpt gibt ein CAGR Wachstum von ca 4,9-5,4% an.
Künftig wird Borussia Dortmund sehr wahrscheinlich weiter deutlicher wachsen als die nationale und internationale Konkurrenz. In der Premier League ist der Konkurrenzdruck enorm, niemand wird zuverlässig vorhersagen können, wer am wahrscheinlichsten Klub WM spielen wird, selbst eine CL Teilnahme ist nicht sicher bei den meisten (einzige Ausnahme eigentlich nur Manchester City)


hier mögliche künftige Steigerungen bei Borussia Dortmund:
- Ticketpreise steigen ganz allgemein jedes Jahr im Rahmen der Inflation, über Dauerkarten sind das sicher wiederkehrende steigende Einnahmen
- TV Bundesliga Inlandsvermarktung steigt staffelbedingt jedes Jahr bis Vertragsende
- TV Bundesliga Auslandsvermarktung, hier sehe ich eine Steigerung von mindestens 40%, wird sich zeigen in welchem Zeitrahmen, wenn es 4 Jahre wären, wären das 10% pro Jahr, das wäre meiner Meinung nach aber das absolute Minimum
- beim neuen Puma Vertrag werden deutlich steigende Einnahmen erwartet, die signing fee von 27 Mio soll erst 2027 ausgezahlt werden:
https://www.getfootballnewsgermany.com/2025/borussia-dortmund-set-to-extend-puma-deal-until-2034/?utm_source=chatgpt.com
- Frauenfussball hatte in der vierten Liga 2,5 Mio Umsatz, dies wird in der dritten Liga deutlich steigen (ausgehend von sehr tiefem Niveau, ist klar) bei künftigen Aufstiegen wird die Steigerung auf jeden Fall groß sein, generell ist im Frauenfussball überall mit deutlichen Steigerungen zu rechnen
- Klub WM könnte nach dem internationalem Erfolg (+600% bei brasilianischen TV Sendern usw) auf 48 Teilnehmer aufgestockt werden, zudem könnte es alle zwei Jahre stattfinden
https://www.kicker.de/fifa-plant-zweijaehrliche-klub-wm-mit-48-teams-1139033/artikel?utm_source=chatgpt.com

die 525 Mio Umsatz waren hochwahrscheinlich nicht die absolute Ausnahme. Damit hat BVB ggü Vor-Corona eine sehr großes Wachstum

wenn BVB 2029 Klub WM spielen sollte, halte ich 600 Mio Umsatz Ex-Transfer für sehr wahrscheinlich


Warum zietierst du erneut nicht komplett? Ich habe doch von einer brutalen Inflation gesprochen die das Wachstum wegfrisst.

Ziehst du die 45 Million Club WM ab bist du bei 480 Millionen Euro Unsatz. Multipliziere ich die 370 mit den 25% Inflation lande ich schon bei etwa 460 Millionen € in heutigem Geld. Klar ist das nicht 1 zu 1 zu übertragen aber so zu tun als wäre Inflation kein großes Problem ist halt auch falsch.


Fairerweise outperformed man mit dieser Rechnung die Inflation noch immer um über 4%, und das in einer Zeit in der man in einer wahren Inflationshochphase war.
Ist natürlich auch wieder eine einfache Milchmädchenrechnung und gibt nicht genaue Umstände wieder (z.B. wie war die Infaltion in für den BVB relevanten Einnahmenquellen und Ausgabebereichen).
Wir sind aber leider auch in einer Fuß0ballwelt, in der durch das exponentielle Wachstum auch dadurch einfach bei theoretisch gleich "effektiver" Arbeit, die Abstände gestreckt werden und wenn der BVB "<gleich" gut Arbeitet wie z.B. Bayern, diese dennoch in absoluten Zahlen einen größeren Abstand kreieren könnten.
BVB - Finanzen |#11337
09.04.2026 - 16:25 Uhr
Zitat von CuiBono1453
Zitat von Circial

Zitat von halbgott

Zitat von Circial

Ich persönlich sehe halt kaum echtes Wachstum seit der Zeit vor Corona


vor Corona hatte BVB 370 Mio Umsatz Ex-Transfer, dies bei Erreichen des CL Achtelfinales

jetzt liegt der Umsatz 100 Mio höher (!!!), eine viel deutlichere Steigerung als bei der Konkurrenz hinter Bayern.
Mainz zum Beispiel hat jetzt immer noch nicht das Vor-Coronaniveau erreicht:

https://www.kicker.de/umsatz-von-mainz-05-fast-wieder-auf-vor-corona-niveau-1168982/artikel?utm_source=chatgpt.com

konkret ist BVB Umsatz von 2005 bis 2025 jedes Jahr durchschnittlich +10% gestiegen, inkl Zinsen und Zinseszinsen (CAGR):

The consistent on-pitch success and structural growth drivers of expanding global audiences, increasing demand for media rights and developing sponsorship partners have led to a strong 20-year revenue CAGR of c 10%.

https://www.edisongroup.com/research/a-more-typical-year/BM-2464/

Das Wachstum CAGR (inkl Zinsen und Zinseszinsen) bei Borussia Dortmund ist also ca doppelt so stark wie das von Manchester United. Chatgpt gibt ein CAGR Wachstum von ca 4,9-5,4% an.
Künftig wird Borussia Dortmund sehr wahrscheinlich weiter deutlicher wachsen als die nationale und internationale Konkurrenz. In der Premier League ist der Konkurrenzdruck enorm, niemand wird zuverlässig vorhersagen können, wer am wahrscheinlichsten Klub WM spielen wird, selbst eine CL Teilnahme ist nicht sicher bei den meisten (einzige Ausnahme eigentlich nur Manchester City)


hier mögliche künftige Steigerungen bei Borussia Dortmund:
- Ticketpreise steigen ganz allgemein jedes Jahr im Rahmen der Inflation, über Dauerkarten sind das sicher wiederkehrende steigende Einnahmen
- TV Bundesliga Inlandsvermarktung steigt staffelbedingt jedes Jahr bis Vertragsende
- TV Bundesliga Auslandsvermarktung, hier sehe ich eine Steigerung von mindestens 40%, wird sich zeigen in welchem Zeitrahmen, wenn es 4 Jahre wären, wären das 10% pro Jahr, das wäre meiner Meinung nach aber das absolute Minimum
- beim neuen Puma Vertrag werden deutlich steigende Einnahmen erwartet, die signing fee von 27 Mio soll erst 2027 ausgezahlt werden:
https://www.getfootballnewsgermany.com/2025/borussia-dortmund-set-to-extend-puma-deal-until-2034/?utm_source=chatgpt.com
- Frauenfussball hatte in der vierten Liga 2,5 Mio Umsatz, dies wird in der dritten Liga deutlich steigen (ausgehend von sehr tiefem Niveau, ist klar) bei künftigen Aufstiegen wird die Steigerung auf jeden Fall groß sein, generell ist im Frauenfussball überall mit deutlichen Steigerungen zu rechnen
- Klub WM könnte nach dem internationalem Erfolg (+600% bei brasilianischen TV Sendern usw) auf 48 Teilnehmer aufgestockt werden, zudem könnte es alle zwei Jahre stattfinden
https://www.kicker.de/fifa-plant-zweijaehrliche-klub-wm-mit-48-teams-1139033/artikel?utm_source=chatgpt.com

die 525 Mio Umsatz waren hochwahrscheinlich nicht die absolute Ausnahme. Damit hat BVB ggü Vor-Corona eine sehr großes Wachstum

wenn BVB 2029 Klub WM spielen sollte, halte ich 600 Mio Umsatz Ex-Transfer für sehr wahrscheinlich


Warum zietierst du erneut nicht komplett? Ich habe doch von einer brutalen Inflation gesprochen die das Wachstum wegfrisst.

Ziehst du die 45 Million Club WM ab bist du bei 480 Millionen Euro Unsatz. Multipliziere ich die 370 mit den 25% Inflation lande ich schon bei etwa 460 Millionen € in heutigem Geld. Klar ist das nicht 1 zu 1 zu übertragen aber so zu tun als wäre Inflation kein großes Problem ist halt auch falsch.


Fairerweise outperformed man mit dieser Rechnung die Inflation noch immer um über 4%, und das in einer Zeit in der man in einer wahren Inflationshochphase war.
Ist natürlich auch wieder eine einfache Milchmädchenrechnung und gibt nicht genaue Umstände wieder (z.B. wie war die Infaltion in für den BVB relevanten Einnahmenquellen und Ausgabebereichen).
Wir sind aber leider auch in einer Fuß0ballwelt, in der durch das exponentielle Wachstum auch dadurch einfach bei theoretisch gleich "effektiver" Arbeit, die Abstände gestreckt werden und wenn der BVB "<gleich" gut Arbeitet wie z.B. Bayern, diese dennoch in absoluten Zahlen einen größeren Abstand kreieren könnten.


Naja 4% seit 2019 wäre halt weniger als 1% wenn man es auf die einzelnen Jahre runterrechnet. Das wäre schon extrem wenig. Es ging mir nur darum zu sagen das das Wachstum erstmal sehr rosig klingt aber es in Wirklichkeit nicht so toll ist, weil wir in den letzten Jahren eine sehr große Inflation hatten.
BVB - Finanzen |#11338
09.04.2026 - 16:41 Uhr
Ich glaube ihr verliert gerade einwenig den roten Faden in der Diskussion.

Was sind die genauen Punkte?

- kein echtes Wachstum seit 2018 bzw. 2019

- zu hohe sonstige Kosten

- Gehaltsniveau zu hoch, für tatsächliche sportliche Qualität

- im Vergleich zu ManUnited sehen die zahlen nicht so gut aus

Nur die Frage ist bei mir, wie man das ohne genau Details überhaupt vergleichen oder behaupten kann? PL/BuLi ist schon der Vergleich sehr schwierig, da komplett anderer Rahmen vorhanden ist. Aber konnte bisher einer die sonstigen Kosten beider Clubs im Detail aufschlüsseln? Dann kann man da mal genauer einsteigen, anstatt sich blind die Zahlen um die Ohren zu hauen? Das geht an beide Seiten!

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#11339
09.04.2026 - 17:54 Uhr
chatgpt befragt, dies ist die Antwort:

"Vergleich zu deinem Umsatz‑CAGR:

Umsatz CAGR Borussia Dortmund (2005–2025): ~10 % p.a.
Durchschnittliche Inflation (2005–2025): ~2,1–2,2 % p.a."

BVB wächst knapp 5x stärker als die Inflation, knapp doppelt so gut wie Manchester United, sowie ganz außerordentlich extrem stärker als die Konkurrenz hinter Bayern. Aber auch viel stärker als viele internationale Vereine, wo fast niemand immer CL spielt.

Die Klub WM rauszurechnen, ist völlig sinnlos. Jedes Jahr gibt es sportl Einmaleffekte, positive oder negative. Das Verpassen des CL Achtelfinales ist in den letzten 13 Jahren extrem selten passiert, daß man gleichzeitig auch im Pokal bereits im Achtelfinale ausschied, ist definitiv ungewöhnlich, negative Einmaleffekte müsste man dann ja auch rausrechnen.

Bei halbwegs normalem sportl Abschneiden in der kommenden Saison hat man in jedem Fall nächste Saison sehr wahrscheinlich Unsatzsteigerungen! Selbst wenn man wieder das CL Achtelfinale verpassen sollte, wenn das aber geschafft wird, hat man ggü dem Vorjahr direkt zweistellige Umsatzsteigerungen.

Klub WM: BVB wird wahrscheinlich daran teilnehmen, zudem könnte der Modus auf alle zwei Jahre angepasst werden. So etwas rechnet man natürlich nicht raus! Das fast doppelt so starke Wachstum ggü Manchester United könnte sich sogar vergrößern.

BVB performt durchschnittlich extrem klar besser als die komplette Konkurrenz hinter Bayern. Hauptkonkurrent Leverkusen hat seit 15 Jahren kein einziges Mal ein CL Viertelfinale erreicht und sehr oft die CL verpasst. RB Leipzig hat 24/25 in der CL total versagt und 25/26 überhaupt nicht mehr daran teilgenommen. Das passierte beim BVB in 15 Jahren nie.

Auch verglichen mit sehr sehr vielen anderen Nebenwerten aus völlig anderen Branchen ist das Wachstum von BVB weit überdurchschnittlich.
.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 09.04.2026 um 18:05 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11340
09.04.2026 - 18:28 Uhr
Zitat von halbgott
chatgpt befragt, dies ist die Antwort:

"Vergleich zu deinem Umsatz‑CAGR:

Umsatz CAGR Borussia Dortmund (2005–2025): ~10 % p.a.
Durchschnittliche Inflation (2005–2025): ~2,1–2,2 % p.a."

BVB wächst knapp 5x stärker als die Inflation, knapp doppelt so gut wie Manchester United, sowie ganz außerordentlich extrem stärker als die Konkurrenz hinter Bayern. Aber auch viel stärker als viele internationale Vereine, wo fast niemand immer CL spielt.

Die Klub WM rauszurechnen, ist völlig sinnlos. Jedes Jahr gibt es sportl Einmaleffekte, positive oder negative. Das Verpassen des CL Achtelfinales ist in den letzten 13 Jahren extrem selten passiert, daß man gleichzeitig auch im Pokal bereits im Achtelfinale ausschied, ist definitiv ungewöhnlich, negative Einmaleffekte müsste man dann ja auch rausrechnen.

Bei halbwegs normalem sportl Abschneiden in der kommenden Saison hat man in jedem Fall nächste Saison sehr wahrscheinlich Unsatzsteigerungen! Selbst wenn man wieder das CL Achtelfinale verpassen sollte, wenn das aber geschafft wird, hat man ggü dem Vorjahr direkt zweistellige Umsatzsteigerungen.

Klub WM: BVB wird wahrscheinlich daran teilnehmen, zudem könnte der Modus auf alle zwei Jahre angepasst werden. So etwas rechnet man natürlich nicht raus! Das fast doppelt so starke Wachstum ggü Manchester United könnte sich sogar vergrößern.

BVB performt durchschnittlich extrem klar besser als die komplette Konkurrenz hinter Bayern. Hauptkonkurrent Leverkusen hat seit 15 Jahren kein einziges Mal ein CL Viertelfinale erreicht und sehr oft die CL verpasst. RB Leipzig hat 24/25 in der CL total versagt und 25/26 überhaupt nicht mehr daran teilgenommen. Das passierte beim BVB in 15 Jahren nie.

Auch verglichen mit sehr sehr vielen anderen Nebenwerten aus völlig anderen Branchen ist das Wachstum von BVB weit überdurchschnittlich.
.



Und trotzdem kann man doch da auch Fussball spezielle Effekte mit bedenken.
Es gibt einen Grund, warum ein Reus mit 17,5 Millionen nicht als komplettes Schnäppchen angesehen wurde oder man sich bei Mkhitaryan ursprünglich gedacht hat es dauert wieder einige Jahre bis der BvB eine ähnliche Ablösen bezahlen wird.
Das war aber nicht 2005 sondern 2012/2013
Jetzt zahlt man für einen Zweitligaspieler 33 Millionen plus Weiterverkaufsbeteiligung.
Während man beim PSG Pastore Transfer (zurecht!) nur die Köpfe schütteln konnte.
Also ja wir können irgendwo darüber streiten wie die normale Inflation war und wie der BvB die normale Inflation outperformed.
Aber es ist doch auch irgendwo klar, dass der BvB mit seinem Stadion und trotz tollen Umsatzzahlen nicht im Ansatz da ist, wo andere Vereine finanziell dastehen. Und im Fussballkosmos unfassbar viel Geld in den letzten Jahren geflossen ist und der BvB irgendwo gut dasteht aber ohne Spielerverkäufe den Kader nicht wirklich mehr verstärken kann als ein SC Freiburg.
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