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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11301
07.04.2026 - 16:44 Uhr
Zitat von Fehlerteufel
Die ~40m, die man netto pro Jahr investieren kann, wenn man sich für die CL qualifiziert, haben sich so über die letzten (Nicht-Corona)-Jahre als ungefähre Richtgröße etabliert. Offizielle Zahlen wird man natürlich nie bekommen. Deswegen kommt es eben ganz gut hin, dass man aus dem eigentlichen Sommerbudget (~40m) diesen Verlust aus der CL (rund 15m, je nach Quelle mal etwas mehr oder etwas weniger) abzieht und dann bei den eingangs genannten 20-25m landet.


Zustimmung, in einem normalem CL Jahr kann man pi mal Daumen 40 Mio netto investieren, Cashflow braucht man dafür nicht, man hat sicher wiederkehrende Umsätze mit denen man planen kann.

Netto heisst, man braucht keine Transfereinnahmen dazu. Durch das Verpassen des CL Achtelfinales verringert sich diese Summe auf nunmehr 25 Mio. Quellen sind alle sehr sicher, Ricken himself hat es mehrmals wiederholt, es stand nicht nur in der SportBild, sondern auch in den Ruhrnachrichten und im Sky Interview.

Ergänzend zu den obigen postings möchte ich noch anmerken, daß sich die Unternehmensstrategie unter Ricken ggü Watzke offensichtlich geändert hat: Bei Watzke war es immer erforderlich, jedes Jahr schwarze Zahlen schreiben zu müssen. Watzke hätte also Guirassy wahrscheinlich mitten im Winter verkauft, es gab ein werthaltiges Angebot. Ricken aber sagt, daß Minus wäre zwar ärgerlich, ändert aber nichts an der finanziellen Stabilität. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

Krösche darf bei den Frankfurtern ständig ein Minus machen und fleissig investieren, aber Dortmund als viel größerer Klub nicht? Macht keinen Sinn. BVB muss sich gg die Phalanx von zahlreichen Scheichklubs bewähren, Red Bull hat massig in den Kader investieren dürfen, Hopp hat 80 Mio nachgeschossen, Krösche macht Minus, aber BVB soll immer Plus machen?

Das Minus wg Verpassens des CL Achtelfinales ist wirklich ziemlich gering. Wenn man die CL für die nächste Saison verpassen sollte, wäre es gravierend, aber ein CL Achtelfinale ist ein Achtelfinale, mehr aber auch nicht.

Zinsen auf den gewährten Kontokorrentkredit liegen bei 2,5% und sind langjährig garantiert. Nettoschulden auf den sportl Erfolg oder die Finanzierung der Gehälter sind bis hierhin überhaupt nicht vorhanden, so wird es auf wirklich jeder Bilanzpressekonferenz kolportiert, denn die im Vergleich zu anderen Fussballvereinen sehr geringen Schulden betreffen nur das Investieren ins Sachanlagevermögen.

Ich finde es sehr gut, daß BVB etwas mutiger wird. In irgendeine Gefahr geraten sie dabei nicht ansatzweise, absolut kein Vergleich zu den Niebaum/Meier Zeiten. Kicker hatte ja bei 20 jährigem Jubiläum der Fast-Insolvenz vorgerechnet, wieviel Nettoschulden BVB heute haben müsste, um in einer ähnlichen Situation zu sein: 720 Mio Nettoschulden. Davon ist BVB Lichtjahre entfernt.

Die sicher wiederkehrenden Umsätze haben sich seit 2005 extrem vervielfacht. Durchschnittliches Umsatzwachstum von 2005 bis 2025 liegt bei über 10% pro Jahr inkl Zinsen und Zinseszins. Die Betonung liegt auf durchschnittlich, ist ja logisch, daß das Wachstum bei Erfolgen wie Klub WM oder CL Finale viel größer ist, oder bei Misserfolgen wie Verpassen des CL Achtelfinales geringfügig geringer.

Für die nächste Saison wird BVB einen klar höheren Umsatz prognostizieren. Und natürlich kann man damit planen, muss man sogar.
BVB - Finanzen |#11302
07.04.2026 - 18:47 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Fehlerteufel

Die ~40m, die man netto pro Jahr investieren kann, wenn man sich für die CL qualifiziert, haben sich so über die letzten (Nicht-Corona)-Jahre als ungefähre Richtgröße etabliert. Offizielle Zahlen wird man natürlich nie bekommen. Deswegen kommt es eben ganz gut hin, dass man aus dem eigentlichen Sommerbudget (~40m) diesen Verlust aus der CL (rund 15m, je nach Quelle mal etwas mehr oder etwas weniger) abzieht und dann bei den eingangs genannten 20-25m landet.


Zustimmung, in einem normalem CL Jahr kann man pi mal Daumen 40 Mio netto investieren, Cashflow braucht man dafür nicht, man hat sicher wiederkehrende Umsätze mit denen man planen kann.

Netto heisst, man braucht keine Transfereinnahmen dazu. Durch das Verpassen des CL Achtelfinales verringert sich diese Summe auf nunmehr 25 Mio. Quellen sind alle sehr sicher, Ricken himself hat es mehrmals wiederholt, es stand nicht nur in der SportBild, sondern auch in den Ruhrnachrichten und im Sky Interview.

Ergänzend zu den obigen postings möchte ich noch anmerken, daß sich die Unternehmensstrategie unter Ricken ggü Watzke offensichtlich geändert hat: Bei Watzke war es immer erforderlich, jedes Jahr schwarze Zahlen schreiben zu müssen. Watzke hätte also Guirassy wahrscheinlich mitten im Winter verkauft, es gab ein werthaltiges Angebot. Ricken aber sagt, daß Minus wäre zwar ärgerlich, ändert aber nichts an der finanziellen Stabilität. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

Krösche darf bei den Frankfurtern ständig ein Minus machen und fleissig investieren, aber Dortmund als viel größerer Klub nicht? Macht keinen Sinn. BVB muss sich gg die Phalanx von zahlreichen Scheichklubs bewähren, Red Bull hat massig in den Kader investieren dürfen, Hopp hat 80 Mio nachgeschossen, Krösche macht Minus, aber BVB soll immer Plus machen?

Das Minus wg Verpassens des CL Achtelfinales ist wirklich ziemlich gering. Wenn man die CL für die nächste Saison verpassen sollte, wäre es gravierend, aber ein CL Achtelfinale ist ein Achtelfinale, mehr aber auch nicht.

Zinsen auf den gewährten Kontokorrentkredit liegen bei 2,5% und sind langjährig garantiert. Nettoschulden auf den sportl Erfolg oder die Finanzierung der Gehälter sind bis hierhin überhaupt nicht vorhanden, so wird es auf wirklich jeder Bilanzpressekonferenz kolportiert, denn die im Vergleich zu anderen Fussballvereinen sehr geringen Schulden betreffen nur das Investieren ins Sachanlagevermögen.

Ich finde es sehr gut, daß BVB etwas mutiger wird. In irgendeine Gefahr geraten sie dabei nicht ansatzweise, absolut kein Vergleich zu den Niebaum/Meier Zeiten. Kicker hatte ja bei 20 jährigem Jubiläum der Fast-Insolvenz vorgerechnet, wieviel Nettoschulden BVB heute haben müsste, um in einer ähnlichen Situation zu sein: 720 Mio Nettoschulden. Davon ist BVB Lichtjahre entfernt.

Die sicher wiederkehrenden Umsätze haben sich seit 2005 extrem vervielfacht. Durchschnittliches Umsatzwachstum von 2005 bis 2025 liegt bei über 10% pro Jahr inkl Zinsen und Zinseszins. Die Betonung liegt auf durchschnittlich, ist ja logisch, daß das Wachstum bei Erfolgen wie Klub WM oder CL Finale viel größer ist, oder bei Misserfolgen wie Verpassen des CL Achtelfinales geringfügig geringer.

Für die nächste Saison wird BVB einen klar höheren Umsatz prognostizieren. Und natürlich kann man damit planen, muss man sogar.



Finde es trotzdem komisch 🙄
Hier mal ein Bericht von vor einem Jahr: https://sport.sky.de/fussball/artikel/trotz-cl-einnahmen-darum-ist-das-bvb-budget-begrenzt/13380107/35311

Seitdem hat noch Spieler verkauft und von der Payroll bekommen. Hast Du nicht "der BVB hat eine der besten Personalkostenquoten in ganz Europa" geschrieben?
Wo bleibt das ganze Geld?
BVB - Finanzen |#11303
07.04.2026 - 19:22 Uhr
Zitat von Mulli

Finde es trotzdem komisch 🙄
Hier mal ein Bericht von vor einem Jahr: https://sport.sky.de/fussball/artikel/trotz-cl-einnahmen-darum-ist-das-bvb-budget-begrenzt/13380107/35311

Seitdem hat noch Spieler verkauft und von der Payroll bekommen. Hast Du nicht "der BVB hat eine der besten Personalkostenquoten in ganz Europa" geschrieben?
Wo bleibt das ganze Geld?


was ganz genau findest Du denn komisch? In Deiner Quelle steht doch alles drin, was man wissen muss?
BVB hat ein Transferbudget von 40 Mio. Das steht doch da! Also so wie gehabt. Durch Verkauf von Gittens hatte sich das Transferbudget dann erhöht, Fabio Silva und Chukwuemeka wurden erst nach Gittens Verkauf getätigt.

Und jetzt hat BVB statt 40 Mio ein Transferbudget von 25 Mio, weil das CL Achtelfinale verpasst wurde. Falls irgendwelche Spieler verkauft werden müssen, erhöht sich das Transferbudget, alles wie gehabt.

und was folgt aus dem Ganzen? BVB kann bei erneuter CL Qualifikation jedes Jahr netto investieren, bei CL Achtelfinale 40 Mio, ansonsten eben etwas geringer.

Warum kann BVB immer netto investieren? Weil die Personalkostenquote so günstig ist.

Andere Vereine mit viel höheren Personalkosten können das ganz grundsätzlich überhaupt nicht, Netto-Investitionen gingen bei denen nur mit großer Verschuldung oder einem Investor, der viel mehr reingibt, als der Verein selber verdient.

Eintracht Frankfurt hat eine Personalkostenquote Ex-Transfer von 65%.
Trotz Rekordverkauf von Ekiteke wird Frankfurt im Geschäftsjahr voraussichtlich 10-20 Mio Minus machen.
Folglich können sie nichts netto investieren, ganz im Gegenteil, sie müssen im Sommer einen Transferüberschuss von 50-70 Mio (!!!) machen, zu deutsch, sie müssen Spieler verkaufen. Das ist das totale Gegenteil von netto investieren, wichtigster Grund ist die viel zu hohe Personalkostenquote.
Frankfurt hat sogar zwei Forderungsabtretungsverträge für die Namensrechte des Stadions abgeschlossen, die kassieren 27,75 Mio vorzeitig.
https://www.kicker.de/party-auf-pump-die-eintracht-zwischen-erfolg-und-wirtschaftlichen-risiken-1198472/artikel?utm_source=chatgpt.com
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.04.2026 um 19:36 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11304
07.04.2026 - 19:35 Uhr
BVB kann netto 25 Mio investieren.


so sieht es demgegenüber bei der Konkurrenz hinter Bayern aus:

Frankfurt muss einen Transferübeschuss von 50-70 Mio generieren
https://www.kicker.de/party-auf-pump-die-eintracht-zwischen-erfolg-und-wirtschaftlichen-risiken-1198472/artikel?utm_source=chatgpt.com

RB Leipzig muss selbst bei CL Qualifikation Spieler verkaufen, bei Verpassen der CL sogar 100 Mio:
https://www.transfermarkt.de/konzern-macht-druck-rb-leipzig-muss-auch-bei-konigsklassen-quali-top-spieler-verkaufen/view/news/476429?utm_source=chatgpt.com

Hopp hat bei Hoffenheim extrem investiert, um Verluste auszugleichen und teure Transfers zu tätigen. Es drohen Sanktionen seitens der UEFA, sollte sich Hoffenheim für Euro oder Champions League qualifizieren, weshalb Hoffenheim Spieler verkaufen muss:
https://www.kicker.de/der-tsg-droht-finanz-aerger-mit-der-uefa-1173371/artikel?utm_source=chatgpt.com

mit anderen Worten, andere können nicht netto investieren, sondern müssen sogar Transferüberschüsse generieren, um Verluste auszugleichen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.04.2026 um 19:38 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11305
07.04.2026 - 19:55 Uhr
VfB Stuttgart möchte gerne mit Topstürmer Undav verlängern. Er verlangt 6 Mio Gage, so viel hat Stuttgart noch nie gezahlt.

Personalkostenquote Ex-Transfer in Saison 24/25
Stuttgart 57,7%
BVB 51%

wenn BVB extrem mehr zahlen kann, ist es den viel höheren Einnahmen geschuldet.
die Personalkostenquote ist besser als bei anderen, weshalb BVB netto investieren kann
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.04.2026 um 20:10 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11306
07.04.2026 - 20:33 Uhr
Zitat von halbgott
BVB kann netto 25 Mio investieren.


so sieht es demgegenüber bei der Konkurrenz hinter Bayern aus:

Frankfurt muss einen Transferübeschuss von 50-70 Mio generieren
https://www.kicker.de/party-auf-pump-die-eintracht-zwischen-erfolg-und-wirtschaftlichen-risiken-1198472/artikel?utm_source=chatgpt.com

RB Leipzig muss selbst bei CL Qualifikation Spieler verkaufen, bei Verpassen der CL sogar 100 Mio:
https://www.transfermarkt.de/konzern-macht-druck-rb-leipzig-muss-auch-bei-konigsklassen-quali-top-spieler-verkaufen/view/news/476429?utm_source=chatgpt.com

Hopp hat bei Hoffenheim extrem investiert, um Verluste auszugleichen und teure Transfers zu tätigen. Es drohen Sanktionen seitens der UEFA, sollte sich Hoffenheim für Euro oder Champions League qualifizieren, weshalb Hoffenheim Spieler verkaufen muss:
https://www.kicker.de/der-tsg-droht-finanz-aerger-mit-der-uefa-1173371/artikel?utm_source=chatgpt.com

mit anderen Worten, andere können nicht netto investieren, sondern müssen sogar Transferüberschüsse generieren, um Verluste auszugleichen.


Vielen Dank für die Übersicht.
Ich mag den finanziell konservativen Kurs, der gefahren wird. Die Beinahepleite ist mir noch in Erinnerung. Und die Blauen sollten auch ein mahnendes Beispiel sein.
Frankfurt ist der nächste Verein, für den es auch mal enger werden könnte.
BVB - Finanzen |#11307
07.04.2026 - 21:01 Uhr
Zitat von Mulli

Zitat von halbgott

Zitat von Fehlerteufel

Die ~40m, die man netto pro Jahr investieren kann, wenn man sich für die CL qualifiziert, haben sich so über die letzten (Nicht-Corona)-Jahre als ungefähre Richtgröße etabliert. Offizielle Zahlen wird man natürlich nie bekommen. Deswegen kommt es eben ganz gut hin, dass man aus dem eigentlichen Sommerbudget (~40m) diesen Verlust aus der CL (rund 15m, je nach Quelle mal etwas mehr oder etwas weniger) abzieht und dann bei den eingangs genannten 20-25m landet.


Zustimmung, in einem normalem CL Jahr kann man pi mal Daumen 40 Mio netto investieren, Cashflow braucht man dafür nicht, man hat sicher wiederkehrende Umsätze mit denen man planen kann.

Netto heisst, man braucht keine Transfereinnahmen dazu. Durch das Verpassen des CL Achtelfinales verringert sich diese Summe auf nunmehr 25 Mio. Quellen sind alle sehr sicher, Ricken himself hat es mehrmals wiederholt, es stand nicht nur in der SportBild, sondern auch in den Ruhrnachrichten und im Sky Interview.

Ergänzend zu den obigen postings möchte ich noch anmerken, daß sich die Unternehmensstrategie unter Ricken ggü Watzke offensichtlich geändert hat: Bei Watzke war es immer erforderlich, jedes Jahr schwarze Zahlen schreiben zu müssen. Watzke hätte also Guirassy wahrscheinlich mitten im Winter verkauft, es gab ein werthaltiges Angebot. Ricken aber sagt, daß Minus wäre zwar ärgerlich, ändert aber nichts an der finanziellen Stabilität. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

Krösche darf bei den Frankfurtern ständig ein Minus machen und fleissig investieren, aber Dortmund als viel größerer Klub nicht? Macht keinen Sinn. BVB muss sich gg die Phalanx von zahlreichen Scheichklubs bewähren, Red Bull hat massig in den Kader investieren dürfen, Hopp hat 80 Mio nachgeschossen, Krösche macht Minus, aber BVB soll immer Plus machen?

Das Minus wg Verpassens des CL Achtelfinales ist wirklich ziemlich gering. Wenn man die CL für die nächste Saison verpassen sollte, wäre es gravierend, aber ein CL Achtelfinale ist ein Achtelfinale, mehr aber auch nicht.

Zinsen auf den gewährten Kontokorrentkredit liegen bei 2,5% und sind langjährig garantiert. Nettoschulden auf den sportl Erfolg oder die Finanzierung der Gehälter sind bis hierhin überhaupt nicht vorhanden, so wird es auf wirklich jeder Bilanzpressekonferenz kolportiert, denn die im Vergleich zu anderen Fussballvereinen sehr geringen Schulden betreffen nur das Investieren ins Sachanlagevermögen.

Ich finde es sehr gut, daß BVB etwas mutiger wird. In irgendeine Gefahr geraten sie dabei nicht ansatzweise, absolut kein Vergleich zu den Niebaum/Meier Zeiten. Kicker hatte ja bei 20 jährigem Jubiläum der Fast-Insolvenz vorgerechnet, wieviel Nettoschulden BVB heute haben müsste, um in einer ähnlichen Situation zu sein: 720 Mio Nettoschulden. Davon ist BVB Lichtjahre entfernt.

Die sicher wiederkehrenden Umsätze haben sich seit 2005 extrem vervielfacht. Durchschnittliches Umsatzwachstum von 2005 bis 2025 liegt bei über 10% pro Jahr inkl Zinsen und Zinseszins. Die Betonung liegt auf durchschnittlich, ist ja logisch, daß das Wachstum bei Erfolgen wie Klub WM oder CL Finale viel größer ist, oder bei Misserfolgen wie Verpassen des CL Achtelfinales geringfügig geringer.

Für die nächste Saison wird BVB einen klar höheren Umsatz prognostizieren. Und natürlich kann man damit planen, muss man sogar.



Finde es trotzdem komisch 🙄
Hier mal ein Bericht von vor einem Jahr: https://sport.sky.de/fussball/artikel/trotz-cl-einnahmen-darum-ist-das-bvb-budget-begrenzt/13380107/35311

Seitdem hat noch Spieler verkauft und von der Payroll bekommen. Hast Du nicht "der BVB hat eine der besten Personalkostenquoten in ganz Europa" geschrieben?
Wo bleibt das ganze Geld?


Habe dem User (obwohl er hier grundsätzlich Recht hat) schon gefühlt zig male erklärt das die Personalkostenquote erstmal nichts aussagt, wenn man nicht auch auf die sonstigen Kosten schaut. 22/23 war man damals noch bei 140 Millionen € und aktuell ist man da bei etwa 200 Millionen €. Ansonsten hat man die Belegschaft in Handlung und Verwaltung stark erhöht und generell mit den gleichen Problemen wie wir Normalos (Inflation) zu kämpfen obwohl ich den Entwicklung schon bedenklich finde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 07.04.2026 um 21:03 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11308
07.04.2026 - 22:14 Uhr
Zitat von djhaax
Zitat von halbgott

BVB kann netto 25 Mio investieren.


so sieht es demgegenüber bei der Konkurrenz hinter Bayern aus:

Frankfurt muss einen Transferübeschuss von 50-70 Mio generieren
https://www.kicker.de/party-auf-pump-die-eintracht-zwischen-erfolg-und-wirtschaftlichen-risiken-1198472/artikel?utm_source=chatgpt.com

RB Leipzig muss selbst bei CL Qualifikation Spieler verkaufen, bei Verpassen der CL sogar 100 Mio:
https://www.transfermarkt.de/konzern-macht-druck-rb-leipzig-muss-auch-bei-konigsklassen-quali-top-spieler-verkaufen/view/news/476429?utm_source=chatgpt.com

Hopp hat bei Hoffenheim extrem investiert, um Verluste auszugleichen und teure Transfers zu tätigen. Es drohen Sanktionen seitens der UEFA, sollte sich Hoffenheim für Euro oder Champions League qualifizieren, weshalb Hoffenheim Spieler verkaufen muss:
https://www.kicker.de/der-tsg-droht-finanz-aerger-mit-der-uefa-1173371/artikel?utm_source=chatgpt.com

mit anderen Worten, andere können nicht netto investieren, sondern müssen sogar Transferüberschüsse generieren, um Verluste auszugleichen.


Vielen Dank für die Übersicht.
Ich mag den finanziell konservativen Kurs, der gefahren wird. Die Beinahepleite ist mir noch in Erinnerung. Und die Blauen sollten auch ein mahnendes Beispiel sein.
Frankfurt ist der nächste Verein, für den es auch mal enger werden könnte.


Aber man hat auch in Bremen gesehen, dass wenn es zu konservativ investiert wird es auch nicht nach vorn geht
BVB - Finanzen |#11309
08.04.2026 - 01:00 Uhr
Zitat von Jeffster09
Zitat von djhaax

Zitat von halbgott

BVB kann netto 25 Mio investieren.


so sieht es demgegenüber bei der Konkurrenz hinter Bayern aus:

Frankfurt muss einen Transferübeschuss von 50-70 Mio generieren
https://www.kicker.de/party-auf-pump-die-eintracht-zwischen-erfolg-und-wirtschaftlichen-risiken-1198472/artikel?utm_source=chatgpt.com

RB Leipzig muss selbst bei CL Qualifikation Spieler verkaufen, bei Verpassen der CL sogar 100 Mio:
https://www.transfermarkt.de/konzern-macht-druck-rb-leipzig-muss-auch-bei-konigsklassen-quali-top-spieler-verkaufen/view/news/476429?utm_source=chatgpt.com

Hopp hat bei Hoffenheim extrem investiert, um Verluste auszugleichen und teure Transfers zu tätigen. Es drohen Sanktionen seitens der UEFA, sollte sich Hoffenheim für Euro oder Champions League qualifizieren, weshalb Hoffenheim Spieler verkaufen muss:
https://www.kicker.de/der-tsg-droht-finanz-aerger-mit-der-uefa-1173371/artikel?utm_source=chatgpt.com

mit anderen Worten, andere können nicht netto investieren, sondern müssen sogar Transferüberschüsse generieren, um Verluste auszugleichen.


Vielen Dank für die Übersicht.
Ich mag den finanziell konservativen Kurs, der gefahren wird. Die Beinahepleite ist mir noch in Erinnerung. Und die Blauen sollten auch ein mahnendes Beispiel sein.
Frankfurt ist der nächste Verein, für den es auch mal enger werden könnte.


Aber man hat auch in Bremen gesehen, dass wenn es zu konservativ investiert wird es auch nicht nach vorn geht


Bremen ist ein eher schlechtes Beispiel. Zum einen ist es strukturell einfach schwerer für sie, oben zu bleiben (Da fehlt allein schonmal ein 60-70k-Stadion), zum anderen haben die gegen Ende ihrer Erfolgsphase auch einige böse Transferflops dabei gehabt, die richtig Geld gekostet haben (Carlos Alberto lässt grüßen).

Und dann hatten sie natürlich auch etwas Pech im Timing und sind genau dann in die Mittelmäßigkeit gerutscht, als die UEFA-Prämien gefühlt explodiert sind und jedes Jahr Rekordeinnahmen garantiert waren.
BVB - Finanzen |#11310
08.04.2026 - 02:06 Uhr
Zitat von St0ckf15h
Zitat von Circial

Zitat von Mulli

Zitat von halbgott

Zitat von Fehlerteufel

Die ~40m, die man netto pro Jahr investieren kann, wenn man sich für die CL qualifiziert, haben sich so über die letzten (Nicht-Corona)-Jahre als ungefähre Richtgröße etabliert. Offizielle Zahlen wird man natürlich nie bekommen. Deswegen kommt es eben ganz gut hin, dass man aus dem eigentlichen Sommerbudget (~40m) diesen Verlust aus der CL (rund 15m, je nach Quelle mal etwas mehr oder etwas weniger) abzieht und dann bei den eingangs genannten 20-25m landet.


Zustimmung, in einem normalem CL Jahr kann man pi mal Daumen 40 Mio netto investieren, Cashflow braucht man dafür nicht, man hat sicher wiederkehrende Umsätze mit denen man planen kann.

Netto heisst, man braucht keine Transfereinnahmen dazu. Durch das Verpassen des CL Achtelfinales verringert sich diese Summe auf nunmehr 25 Mio. Quellen sind alle sehr sicher, Ricken himself hat es mehrmals wiederholt, es stand nicht nur in der SportBild, sondern auch in den Ruhrnachrichten und im Sky Interview.

Ergänzend zu den obigen postings möchte ich noch anmerken, daß sich die Unternehmensstrategie unter Ricken ggü Watzke offensichtlich geändert hat: Bei Watzke war es immer erforderlich, jedes Jahr schwarze Zahlen schreiben zu müssen. Watzke hätte also Guirassy wahrscheinlich mitten im Winter verkauft, es gab ein werthaltiges Angebot. Ricken aber sagt, daß Minus wäre zwar ärgerlich, ändert aber nichts an der finanziellen Stabilität. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

Krösche darf bei den Frankfurtern ständig ein Minus machen und fleissig investieren, aber Dortmund als viel größerer Klub nicht? Macht keinen Sinn. BVB muss sich gg die Phalanx von zahlreichen Scheichklubs bewähren, Red Bull hat massig in den Kader investieren dürfen, Hopp hat 80 Mio nachgeschossen, Krösche macht Minus, aber BVB soll immer Plus machen?

Das Minus wg Verpassens des CL Achtelfinales ist wirklich ziemlich gering. Wenn man die CL für die nächste Saison verpassen sollte, wäre es gravierend, aber ein CL Achtelfinale ist ein Achtelfinale, mehr aber auch nicht.

Zinsen auf den gewährten Kontokorrentkredit liegen bei 2,5% und sind langjährig garantiert. Nettoschulden auf den sportl Erfolg oder die Finanzierung der Gehälter sind bis hierhin überhaupt nicht vorhanden, so wird es auf wirklich jeder Bilanzpressekonferenz kolportiert, denn die im Vergleich zu anderen Fussballvereinen sehr geringen Schulden betreffen nur das Investieren ins Sachanlagevermögen.

Ich finde es sehr gut, daß BVB etwas mutiger wird. In irgendeine Gefahr geraten sie dabei nicht ansatzweise, absolut kein Vergleich zu den Niebaum/Meier Zeiten. Kicker hatte ja bei 20 jährigem Jubiläum der Fast-Insolvenz vorgerechnet, wieviel Nettoschulden BVB heute haben müsste, um in einer ähnlichen Situation zu sein: 720 Mio Nettoschulden. Davon ist BVB Lichtjahre entfernt.

Die sicher wiederkehrenden Umsätze haben sich seit 2005 extrem vervielfacht. Durchschnittliches Umsatzwachstum von 2005 bis 2025 liegt bei über 10% pro Jahr inkl Zinsen und Zinseszins. Die Betonung liegt auf durchschnittlich, ist ja logisch, daß das Wachstum bei Erfolgen wie Klub WM oder CL Finale viel größer ist, oder bei Misserfolgen wie Verpassen des CL Achtelfinales geringfügig geringer.

Für die nächste Saison wird BVB einen klar höheren Umsatz prognostizieren. Und natürlich kann man damit planen, muss man sogar.



Finde es trotzdem komisch 🙄
Hier mal ein Bericht von vor einem Jahr: https://sport.sky.de/fussball/artikel/trotz-cl-einnahmen-darum-ist-das-bvb-budget-begrenzt/13380107/35311

Seitdem hat noch Spieler verkauft und von der Payroll bekommen. Hast Du nicht "der BVB hat eine der besten Personalkostenquoten in ganz Europa" geschrieben?
Wo bleibt das ganze Geld?


Habe dem User (obwohl er hier grundsätzlich Recht hat) schon gefühlt zig male erklärt das die Personalkostenquote erstmal nichts aussagt, wenn man nicht auch auf die sonstigen Kosten schaut. 22/23 war man damals noch bei 140 Millionen € und aktuell ist man da bei etwa 200 Millionen €. Ansonsten hat man die Belegschaft in Handlung und Verwaltung stark erhöht und generell mit den gleichen Problemen wie wir Normalos (Inflation) zu kämpfen obwohl ich den Entwicklung schon bedenklich finde.

Würd die Angaben des letzten Jahres mit Vorsicht genießen, schließlich spielt man ja auch nicht immer eine Club-WM.

Außerdem stand Haller da noch auf unserer Gehaltsliste, sowie Moukoko, Groß, Süle eh das volle Jahr auch noch und mit Brandt geht ein weiterer Großverdiener im Sommer.

Wir sind nicht ungesund hoch, werden aber in Zukunft reduzieren (können).


Naja hier ging es nicht um Gehälter sondern um die Kosten des Spielbetriebs die in Deutschland einfach bei allen Profivereinen sehr hoch sind. Nur mal zum Vergleich beim BVB gehen etwas unter 40% des Umsatzes für nicht personalbezogene Kosten (knapp 200 Millionen) drauf während es bei der Konkurrenz im Ausland so um die 30% sind.
Bei der Belegschaft ist man auch von 833 (18/19) Mitarbeitern auf 1057 welche fast alle im Bereich Handel und Verwaltung arbeiten. Wenn man dann auch noch sieht das man knapp 13 Millionen Provision an Sportfive (18/19 waren es 1.4 Millionen an Lagardère Sports) zahlt dann sollte man zumindest mal kritisch hinterfragen ob das alles so zielführend ist. Aber solange der Verein jedes Jahr wächst und keine großen Verluste macht wird das halt niemand (Journalisten) mal kritisch hinterfragen.
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