BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
08.04.2026 - 16:34 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Eigentlich ist daran erst einmal nichts grundsätzlich Ungewöhnliches. Wachstum bringt fast immer steigende Kostenstrukturen mit sich, gerade im administrativen Bereich. Die entscheidende Frage wäre doch... Ab wann wird es deiner Meinung nach ungesund oder ineffizient?
Solange der Verein wirtschaftlich stabil bleibt, keine größeren Verluste einfährt und weiter wächst, sprechen diese Entwicklungen zunächst eher für normale Skalierungseffekte als für ein strukturelles Problem.
Gerade bei den genannten 13 Mio. Provision müsste man den konkreten Vertrag und die Gegenleistungen kennen, um das seriös bewerten zu können. Eine isolierte Zahl sagt wenig darüber aus, ob die Ausgabe ineffizient oder vielleicht sogar wertsteigernd ist.
Gleiches gilt für die Mitarbeiterzahlen. Ohne Kontext zu Umsatzwachstum, Aufgabenverlagerung oder strategischer Ausrichtung bleibt das eher eine Momentaufnahme als eine belastbare Kritik.
In der aktuellen Form wirkt das daher mehr wie eine Vermutung als eine fundierte Analyse. Deswegen würde mich das Thema und die Kritik im Detail interessieren, nur bisher konnte die Zusammenhänge keiner so erläutern. Vermutlich, weil diese Informationen nicht bekannt sind?
Zitat von Circial
Naja hier ging es nicht um Gehälter sondern um die Kosten des Spielbetriebs die in Deutschland einfach bei allen Profivereinen sehr hoch sind. Nur mal zum Vergleich beim BVB gehen etwas unter 40% des Umsatzes für nicht personalbezogene Kosten (knapp 200 Millionen) drauf während es bei der Konkurrenz im Ausland so um die 30% sind.
Bei der Belegschaft ist man auch von 833 (18/19) Mitarbeitern auf 1057 welche fast alle im Bereich Handel und Verwaltung arbeiten. Wenn man dann auch noch sieht das man knapp 13 Millionen Provision an Sportfive (18/19 waren es 1.4 Millionen an Lagardère Sports) zahlt dann sollte man zumindest mal kritisch hinterfragen ob das alles so zielführend ist. Aber solange der Verein jedes Jahr wächst und keine großen Verluste macht wird das halt niemand (Journalisten) mal kritisch hinterfragen.
Naja hier ging es nicht um Gehälter sondern um die Kosten des Spielbetriebs die in Deutschland einfach bei allen Profivereinen sehr hoch sind. Nur mal zum Vergleich beim BVB gehen etwas unter 40% des Umsatzes für nicht personalbezogene Kosten (knapp 200 Millionen) drauf während es bei der Konkurrenz im Ausland so um die 30% sind.
Bei der Belegschaft ist man auch von 833 (18/19) Mitarbeitern auf 1057 welche fast alle im Bereich Handel und Verwaltung arbeiten. Wenn man dann auch noch sieht das man knapp 13 Millionen Provision an Sportfive (18/19 waren es 1.4 Millionen an Lagardère Sports) zahlt dann sollte man zumindest mal kritisch hinterfragen ob das alles so zielführend ist. Aber solange der Verein jedes Jahr wächst und keine großen Verluste macht wird das halt niemand (Journalisten) mal kritisch hinterfragen.
Eigentlich ist daran erst einmal nichts grundsätzlich Ungewöhnliches. Wachstum bringt fast immer steigende Kostenstrukturen mit sich, gerade im administrativen Bereich. Die entscheidende Frage wäre doch... Ab wann wird es deiner Meinung nach ungesund oder ineffizient?
Solange der Verein wirtschaftlich stabil bleibt, keine größeren Verluste einfährt und weiter wächst, sprechen diese Entwicklungen zunächst eher für normale Skalierungseffekte als für ein strukturelles Problem.
Gerade bei den genannten 13 Mio. Provision müsste man den konkreten Vertrag und die Gegenleistungen kennen, um das seriös bewerten zu können. Eine isolierte Zahl sagt wenig darüber aus, ob die Ausgabe ineffizient oder vielleicht sogar wertsteigernd ist.
Gleiches gilt für die Mitarbeiterzahlen. Ohne Kontext zu Umsatzwachstum, Aufgabenverlagerung oder strategischer Ausrichtung bleibt das eher eine Momentaufnahme als eine belastbare Kritik.
In der aktuellen Form wirkt das daher mehr wie eine Vermutung als eine fundierte Analyse. Deswegen würde mich das Thema und die Kritik im Detail interessieren, nur bisher konnte die Zusammenhänge keiner so erläutern. Vermutlich, weil diese Informationen nicht bekannt sind?
Eine Detaillierte Analyse wird es ohne Insiderinformationen nicht geben und meine kritisches Fingerzeigen ist das man die Verantwortlichen mal damit konfrontiert. Ich persönlich sehe halt kaum echtes Wachstum seit der Zeit vor Corona, weil die Inflation einfach brutal ist. Und trotzdem hat man 300 zusätzliche Mitarbeiter im Bereich Handel und Verwaltung während man gleichzeitig hohe Beraterprovisionen für Marketing bezahlt. Ist das tatsächlich alles so rentabel?!
Bei den sonstigen Kosten ist ähnliches zu beobachten. Zwar schlüsselet der Geschäftsbericht auf wofür das Geld im groben ausgegeben wird aber ob das alles wirklich so rentabel ist kann ich nicht beurteilen. Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben. Auch hier kann ich mir kein finales Urteil bilden aber ich finde es halt krass wie die Ausgaben in diesem Bereich ebenfalls schneller als die eigenen Umsätze wachsen.
Es ist ja generell nichts unübliches das mittelständische Unternehmen (sehe den BVB als so etwas von der Größe) nicht so genau auf ihre Kosten schauen so lange alles gut ist und man profitabel ist. Das ganze ist halt mein persönliches Gefühl welches zumindest Indizien hat.
Zum Thema Spielergehälter: Grundsätzlich ist wünschenswert das möglichst viel Geld des Vereins in Spielergehälter und Transfers wandert, weil dies mit sportlichem Erfolg korrelieren sollte. Spieler sind ja nicht überbezahlt, weil sie viel Geld verdienen sondern weil sie für das Geld was sie verdienen beziehungsweise die Ablöse die sie kosten keine Leistung bringen. So ist ein Süle für 10 Millionen Gehalt unendlich teuer während ein Olise für 13 Millionen Gehalt günstig ist. Das BVB Problem ist ja seit jeher nicht die Höhe der Gehälter sondern das viele Spieler gemessen an ihren Leistungen einfach zu gut bezahlt werden.
08.04.2026 - 16:37 Uhr
Zitat von St0ckf15h
(Spieler)Gehälter würde ich ganz klar auch zu den laufenden Kosten zählen.
Ich glaube was @3-Ecken-Elfer sagen wollte ist, es ist müßig nur mit dem hohen Umsatz zu argumentieren, wenn man dabei nicht im Blick hat, welchen Aufwand man für den Umsatz betreiben muss.
Die Vereine in der PL arbeiten allesamt "rentabler", bedingt durch die viel bessere TV-Vermarktung.
Rentabel heißt dabei aber nicht unbedingt in absoluten Umsatzzahlen größer als der BVB oder höherer Gewinn, denen bleibt einfach "mehr netto vom brutto". Deshalb die vergleichsweise hohen Investitionssummen dort für neue Spielerkäufe. Dass ein Investor auch das eine oder andere Minus mal ausgleicht kommt dann noch oben drauf.
Investieren können wir nur den Ertrag - bzw. der BVB macht nur das, weil man sich für Spielerkäufe nicht wieder verschulden möchte. Es wird somit im Prinzip nur Geld ausgegeben, welches man vorher auch verdient hat.
(Spieler)Gehälter würde ich ganz klar auch zu den laufenden Kosten zählen.
Ich glaube was @3-Ecken-Elfer sagen wollte ist, es ist müßig nur mit dem hohen Umsatz zu argumentieren, wenn man dabei nicht im Blick hat, welchen Aufwand man für den Umsatz betreiben muss.
Die Vereine in der PL arbeiten allesamt "rentabler", bedingt durch die viel bessere TV-Vermarktung.
Rentabel heißt dabei aber nicht unbedingt in absoluten Umsatzzahlen größer als der BVB oder höherer Gewinn, denen bleibt einfach "mehr netto vom brutto". Deshalb die vergleichsweise hohen Investitionssummen dort für neue Spielerkäufe. Dass ein Investor auch das eine oder andere Minus mal ausgleicht kommt dann noch oben drauf.
Investieren können wir nur den Ertrag - bzw. der BVB macht nur das, weil man sich für Spielerkäufe nicht wieder verschulden möchte. Es wird somit im Prinzip nur Geld ausgegeben, welches man vorher auch verdient hat.
Ja gut, aber das ist beides kein Szenario für den BVB. Weder kann man ab nächster Saison in der PL mitmachen, noch haben wir einen Investor. Dann müsste man das schon mit einen Verein vergleichen, der ähnlichen Effekten unterliegt, wie es beim BVB der Fall ist.
Die Gehälter für Spieler sind bei uns höher im Vergleich zu den meisten Vereinen in der Liga, sie schmälern auch den Gewinn.... aber sie ermöglichen uns sportlich auch etwas, bzw. sichern uns ab. Man zahlt ja nicht einfach nur so mehr Gehalt, sondern weil man meint, man würde dafür mehr Leistung bekommen (was manchmal auch gar nicht so gut funktioniert). Also ist es ein Teil von Investitionen, in den Kader.
Ich hatte sonst ebenfalls gerne den Blick auf die Personalkostenquote riskiert, weil das ein Indikator ist, denn ich nachvollziehen kann und der einen direkten Bezug herstellt. Das er nicht alles abbildet, ist ein wichtiger Hinweis. Andererseits sollte man auch nicht vergessen, dass man als Verkäufer-Verein unverhältnismäßig viele für Berater- und Transfernebenkosten bezahlen muss. Mehr Bewegung höhere Ablösesummen, dann muss man auch mehr dafür bezahlen. Von daher kann sind Vergleiche sehr schwierig und ich bin mir selbst nicht mehr so im klaren, welcher Indikator am meistens Sinn macht. Beides wirkt irgendwie nicht zielführend, aber vielleicht täusche ich mich auch.
08.04.2026 - 16:57 Uhr
Zitat von halbgott
die sonstigen Kosten, also Spielerberaterkosten, Reisekosten, Kosten für viel mehr Spiele, sind in den wesentlichen Bereichen überall sehr ähnlich.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Eine Bewertung anhand der Personalkostenquote ist insofern diesbezüglich wenig sinnvoll bzw. überhöhend positiv darzustellen, wenn man nicht tiefergehend die Finanzen betrachtet und bewertet.
Eine Bewertung anhand der Personalkostenquote ist insofern diesbezüglich wenig sinnvoll bzw. überhöhend positiv darzustellen, wenn man nicht tiefergehend die Finanzen betrachtet und bewertet.
die sonstigen Kosten, also Spielerberaterkosten, Reisekosten, Kosten für viel mehr Spiele, sind in den wesentlichen Bereichen überall sehr ähnlich.
Das ist einfach komplett falsch und wenn du die UEFA-Bilanzen anderer Vereine lesen würdest, würdest du sehen das es hier teilweise sehr große Unterschiede gibt. Das ist jetzt eine Milchmädchenrechnung aber alleine bei einer popeligen Londonreise kann man die Spieler ja zwei Nächte in einem normalen 5 Sterne Hotel oder im Ritz-Carlton unterbringen. Kostenunterschied sind dann etwa 700€ pro Person pro Nacht. Das sind dann bei 2 Übernachtungen und 50 Personen 70.000€ unterschied. Wenn man das bei den ~25 Auswärtsreisen pro Saison macht dann kommen da große Summen bei rum.
08.04.2026 - 17:27 Uhr
Zitat von Circial
Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben.
Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben.
Manchester United hat insgesamt krass höhere Ausgaben, also mehrere hundert Millionen Mehrausgaben. Personalkostenquote Ex-Transfers liegt bei denen leicht höher als bei BVB, also 52-53% damit liegen die übrigen Kosten also bei 47-48%
Gesamtausgaben Manchester United über 800 Mio, also mehrere hundert Millionen höher als beim BVB
Nettoschulden liegen bei €880–900 Mio auch ganz außerordentlich extrem höher
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 08.04.2026 um 17:38 Uhr bearbeitet
08.04.2026 - 17:32 Uhr
die Verhältnismäßigkeit von Ausgaben die über die Personalausgaben hinausgehen ist bei allen Vereinen sowieso ungefähr gleich. Es geht bei Reisekosten nicht um Hotelkosten, wo die Unterschiede nicht bedeutend dsind, sondern um Unmengen von weiteren Dingen. Bei mehr Spielen geht es pro Spiel um Millionenbeträge, es kostet überall sehr viel Geld das Stadion überhaupt zu öffnen, bevor ein einziger Zuschauer drin ist. Folglich hat man bei viel mehr Spielen krass höhere Ausgaben, das betrifft aber JEDEN Verein gleichermaßen.
Hier zu behaupten, andere Vereine hätten geringere Nebenkosten ist sinnentstellend falsch. Der wirklich einzige Faktor sind Personalkosten, nur das unterscheidet die Vereine. der Unterschied liegt hier bei zig Millionen und daraus folgend Schulden, die Jahr für Jahr kosten müssen.
Ich habe die Bilanzpressekonferenz von Eintracht Frankfurt gesehen, habe Deloitte Listen genauestens begutachtet undundund
Hier im Forum wird behauptet, das Lohnniveau in Spanien oder Italien wäre generell niedriger, was stimmt, aber bezogen auf Fussballvereine völliger Stuss ist, sorry. Die Bundesliga hat von den Top Five Klubs die niedrigste Personalkostenquote und BVB hat von den Bundesligavereinen eine extrem niedrige Personalkostenquote.
Nur deswegen kann BVB jedes Jahr netto investieren, ohne neue Schulden für den Kader aufzunehmen. Auf jeder BVB Bilanzpressekonferenz wird gesagt, daß BVB NULL Schulden für den Kader hat, weder für gezahlte Ablösesummen, noch für die Finanzierung der Gehälter.
Die verhältnismäßig winzigen Nettoschulden gibt es für Investitionen in das Sachanlagevermögen, die Zinsen darauf sind auf lediglich 2,5% festgelegt, was ultimativ beweist, was die Banken bei BVB an Risiken sehen.
Die übrigen Kosten, außerhalb der Personalkosten haben mit alledem sowieso überhaupt nichts zu tun. Manchester United hat gigantische Nettoschulden, natürlich haben sie einen riesigen Berg von Nebenkosten, das erzählt sich alles von ganz allein, es ist wirklich sehr simpel.
Hier zu behaupten, andere Vereine hätten geringere Nebenkosten ist sinnentstellend falsch. Der wirklich einzige Faktor sind Personalkosten, nur das unterscheidet die Vereine. der Unterschied liegt hier bei zig Millionen und daraus folgend Schulden, die Jahr für Jahr kosten müssen.
Ich habe die Bilanzpressekonferenz von Eintracht Frankfurt gesehen, habe Deloitte Listen genauestens begutachtet undundund
Hier im Forum wird behauptet, das Lohnniveau in Spanien oder Italien wäre generell niedriger, was stimmt, aber bezogen auf Fussballvereine völliger Stuss ist, sorry. Die Bundesliga hat von den Top Five Klubs die niedrigste Personalkostenquote und BVB hat von den Bundesligavereinen eine extrem niedrige Personalkostenquote.
Nur deswegen kann BVB jedes Jahr netto investieren, ohne neue Schulden für den Kader aufzunehmen. Auf jeder BVB Bilanzpressekonferenz wird gesagt, daß BVB NULL Schulden für den Kader hat, weder für gezahlte Ablösesummen, noch für die Finanzierung der Gehälter.
Die verhältnismäßig winzigen Nettoschulden gibt es für Investitionen in das Sachanlagevermögen, die Zinsen darauf sind auf lediglich 2,5% festgelegt, was ultimativ beweist, was die Banken bei BVB an Risiken sehen.
Die übrigen Kosten, außerhalb der Personalkosten haben mit alledem sowieso überhaupt nichts zu tun. Manchester United hat gigantische Nettoschulden, natürlich haben sie einen riesigen Berg von Nebenkosten, das erzählt sich alles von ganz allein, es ist wirklich sehr simpel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 08.04.2026 um 17:35 Uhr bearbeitet
08.04.2026 - 17:56 Uhr
Zitat von Circial
Das ist einfach komplett falsch und wenn du die UEFA-Bilanzen anderer Vereine lesen würdest, würdest du sehen das es hier teilweise sehr große Unterschiede gibt. Das ist jetzt eine Milchmädchenrechnung aber alleine bei einer popeligen Londonreise kann man die Spieler ja zwei Nächte in einem normalen 5 Sterne Hotel oder im Ritz-Carlton unterbringen. Kostenunterschied sind dann etwa 700€ pro Person pro Nacht. Das sind dann bei 2 Übernachtungen und 50 Personen 70.000€ unterschied. Wenn man das bei den ~25 Auswärtsreisen pro Saison macht dann kommen da große Summen bei rum.
Zitat von halbgott
die sonstigen Kosten, also Spielerberaterkosten, Reisekosten, Kosten für viel mehr Spiele, sind in den wesentlichen Bereichen überall sehr ähnlich.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Eine Bewertung anhand der Personalkostenquote ist insofern diesbezüglich wenig sinnvoll bzw. überhöhend positiv darzustellen, wenn man nicht tiefergehend die Finanzen betrachtet und bewertet.
Eine Bewertung anhand der Personalkostenquote ist insofern diesbezüglich wenig sinnvoll bzw. überhöhend positiv darzustellen, wenn man nicht tiefergehend die Finanzen betrachtet und bewertet.
die sonstigen Kosten, also Spielerberaterkosten, Reisekosten, Kosten für viel mehr Spiele, sind in den wesentlichen Bereichen überall sehr ähnlich.
Das ist einfach komplett falsch und wenn du die UEFA-Bilanzen anderer Vereine lesen würdest, würdest du sehen das es hier teilweise sehr große Unterschiede gibt. Das ist jetzt eine Milchmädchenrechnung aber alleine bei einer popeligen Londonreise kann man die Spieler ja zwei Nächte in einem normalen 5 Sterne Hotel oder im Ritz-Carlton unterbringen. Kostenunterschied sind dann etwa 700€ pro Person pro Nacht. Das sind dann bei 2 Übernachtungen und 50 Personen 70.000€ unterschied. Wenn man das bei den ~25 Auswärtsreisen pro Saison macht dann kommen da große Summen bei rum.
Das ist ja die größte Milchmädchenrechnung xD
Ich bezweifle mal, dass wir für Spiele gegen Leverkusen, Köln, Gladbach etc eine Übernachtung benötigen, geschweige denn zwei. Dann wird Dortmund keine Listenpreise zahlen. Außerdem keine 50 Personen. Auch wird es in Heidenheim und Umgebung wohl wenig Ritz-Carlton-Hotels geben. Geh mal runter auf vlt 25 Personen, 200 Euro pro Nacht Unterschied bei 12 Partien mit vlt 15 Übernachtungen. Bist du bei 7.500 Euro. Kaum ein Hebel
08.04.2026 - 18:02 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Noch mal für mein laienhaftes Verständnis:
Sind nicht in den 380 Mio. (Verein A) bereits mehr Investitionen enthalten?
Während Verein B, bei 250 Mio. seine Mittel nicht komplett eingesetzt hat, deshalb mit dem größeren Gewinn rausgeht und dann im Folgejahr das einsetzen kann, oder wieder so konservativ plant. Hat Verein A bereits 1 Jahr mit Investitionen zB in den Kader, auch wieder mehr Umsatz generieren können.
Anders gefragt, macht es nicht am meisten Sinn sofort die vorhanden Mittel zu investieren, damit man die Mittel dort einsetzt wo sie gebraucht werden?
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Nochmal kurz zusammen gefasst:
Verein A: Einnahmen: 400 Mio - Ausgaben 380 Mio
Verein B. Einnahmen 350 Mio - Ausgaben 250 Mio
Zwar geringere Einnahmen/weniger Umsatz, dafür aber auch deutlich geringer Ausgaben bzw. nötiges Invest für die Einnahmen, sodass mehr investiert werden kann, obwohl Verein A mehr Einnahmen/Umsatz besitzt
Nochmal kurz zusammen gefasst:
Verein A: Einnahmen: 400 Mio - Ausgaben 380 Mio
Verein B. Einnahmen 350 Mio - Ausgaben 250 Mio
Zwar geringere Einnahmen/weniger Umsatz, dafür aber auch deutlich geringer Ausgaben bzw. nötiges Invest für die Einnahmen, sodass mehr investiert werden kann, obwohl Verein A mehr Einnahmen/Umsatz besitzt
Noch mal für mein laienhaftes Verständnis:
Sind nicht in den 380 Mio. (Verein A) bereits mehr Investitionen enthalten?
Während Verein B, bei 250 Mio. seine Mittel nicht komplett eingesetzt hat, deshalb mit dem größeren Gewinn rausgeht und dann im Folgejahr das einsetzen kann, oder wieder so konservativ plant. Hat Verein A bereits 1 Jahr mit Investitionen zB in den Kader, auch wieder mehr Umsatz generieren können.
Anders gefragt, macht es nicht am meisten Sinn sofort die vorhanden Mittel zu investieren, damit man die Mittel dort einsetzt wo sie gebraucht werden?
Da fehlte meinerseits die Zusatzinfo der Transferbereinigung, die ich im Text erwähnte. Dass es bei Verein B nicht sonderlich schlau wäre, diesen Überschuss zu generieren, ist selbsterklärend, aber darauf zielte mein Vergleich/Beispiel auch nicht ab. Entsprechend ist es natürlich sinnvoller, möglichst sofort zu investieren, um eben die Steuerlast so gering wie möglich zu halten. Welcher Gestalt diese Investitionen dann sind, in Steine oder Beine, wie man so schön sagt, ist dabei natürlich zweitrangig.
Die Quintessenz meines Beitrages ist einfach, dass man nicht oberflächlich auf dieses Thema schauen darf und sollte, aber das geschieht oftmals eben, weil eben gewisse Narrative aufrecht erhalten werden sollen. Da wird dann eben sehr einseitig positiv über Verein A berichtet und entsprechend negativ über Verein B und C.
Es ist eben nicht so einfach, wie es uns "unser halbgott" mal wieder weismachen möchte, jedes Saison für jeden Verein das Investitionsvolumen anhand der Bilanzen bzw. irgendwelche Teilbereich davon ableiten zu können. Das erkennt man erneut am letzten Beitrag von ihm, wo wieder vieles wild durcheinander gewürfelt wird und er im letzten Satz wieder bei seiner Personalkostenquote landet, weil das sein Argument ist und das zieht er eben durch, egal, ob man auf dem Holzweg unterwegs ist.
Der BVB ist wirtschaftlich gut aufgestellt, das ist nicht wirklich das Thema, sondern, dass mal wieder Dinge völlig verzerrt dargestellt werden und das dann Fans, die auf diesem Gebiet Laien sind, aufnehmen und diese schon fast als Unwissen zu bezeichnende Ausführungen übernehmen.
Dabei ist natürlich die rein isoliert betrachtete Personalkostenquote gut, aber sagt eben bei genauerem Hinblick dann doch weniger aus, als zuweilen vorgegeben wird, weil im Kontext einer Gesamtbetrachtung und -bewertung viel mehr Faktoren eine einflussnehmende Rolle spielen, was ich, meine ich, auch verständlich ausgeführt habe.
Du kannst 300 Mio Ausgaben haben, wie ein anderer Verein, dabei aber auch geringere Einnahmen und höhere Personalkosten, und dennoch wirtschaftlich vernünftig agieren, weil du zwar höhere Personakosten hast, aber eben auch Einnahmen, im Gegensatz zu anderen Vereinen, die kostenneutral sind, sodass du letztendlich mehr investieren kannst.
Plakatives Beispiel, damit das nochmal klar wird.
Du kannst 2 Häuser haben, mit mehreren Mietwohnungen, wodurch du monatlich Einnahmen generierst, dabei aber auch entsprechende Kosten. Nehmen wir mal an. Du erhältst monatlich 10k, hast aber auch Ausgaben von 4k, weil die Häuser eben auch Kosten verursachen. Jetzt hat dein Nachbar einen wohlhabenden Vater, der ihm monatlich 8k gibt, diesen aber keine Kosten gegenüber stehen, sodass dieser
diese 8k vollumfänglich investieren kann, während du nur 6k investieren kannst, obwohl du 2k mehr Einnahmen hast. Ihr beide habt zwar jeweils 10k Einnahmen und auch Ausgaben, aber dein Nachbar kann sich davon letztendlich mehr leisten.
Letztendlich versucht jedes Unternehmen, möglichst viele Einnahmen zu generieren, die möglichst wenig bis gar keine Kosten verursachen. Bei Vereinen wären das eben Einnahmen durch TV-Rechte, Sponsoring etc., also Bereiche, wo du keine oder nur geringe Kosten verursachst, sondern Geld erhältst, was du investieren kannst. Das ist beim Ticketing, Merchandising, Catering etc. nicht möglich.
Ein reiner, oberflächlicher und isolierter Blick auf Kennzahlen/-werte wie Umsatz, Einnahmen/Ausgaben oder eben jene Personalkostenquote lässt eben keinen genaueren Schluss zu. Wer das aber behauptet, der agiert tendenziös und irreführend.
Du kannst eine gute Personalkostenquote besitzen, aber eben in Bereichen deines Unternehmens unwirtschaftlich agieren. Das Thema hatten wir hier ja bereits angeschnitten, denn wenn du z. B. im Bereich Catering/Hospitality unwirtschaftlicher agierst, weil du im Verhältnis zu den Einnahmen zu viele Kosten hast, die Kosten weiter steigen, nicht in einem guten Verhältnis zu den Einnahmen, dann bringen dir geringere Personalkosten nichts, schon gar nicht in einem Fußballverein, denn das Personal, primär auf die Lizenzspieler bezogen, sollte Priorität genießen, weshalb du zwar eine schwarze Null schreiben kannst, aber in Bereichen unnötig hohe Kosten verursachst, die eigentlich geringer ausfallen könnten, da du dieses Geld in den Kader stecken könntest. Dann mögen deine Personalkosten, die Personalkostenquote höher sein, aber du könntest dadurch mehr Qualität und folgen Erfolg erzielen.
Beispiel: Ausgaben in Höhe von 300 Mio bei einem Umsatz von 320 Mio. Darunter sind 150 Mio Personalkosten, was 50% PKQ bedeutet. Jetzt hast du in einem Bereich verursachte Kosten von 50 Mio bei Einnahmen von 100 Mio. Es bestünde die Möglichkeit, das wirtschaftlicher zu haben bzw. bei einem anderen Verein ist das der Fall, der exakt dieselben eingangs genannten Werte besitzt, sodass es dann nur noch 30 Mio Kosten/Ausgaben wären, weshalb du die Ersparnisse in Mehrqualität ins Personal stecken kannst. Dadurch steigen zwar die Personalkosten und auch die PKQ, aber du hast dadurch nicht unwirtschaftlicher gehandelt, selbst wenn das nicht direkt in die Personalkosten fließt, sondern z. B. in den Investitionsrahmen und du dadurch höhere Ablösen zahlen oder eben mehr Spieler bekommen kannst.
Einnahmen und Ausgaben blieben gleich, nur bei den Ausgaben hätte eine Umverteilung stattgefunden, weil du an weniger relevanter Stelle Ausgaben verringern konntest, um sie an wichtigerer einzusetzen.
Der "halbgott" würde womöglich erzählen/berichten, dass das nicht sinnvoll ist, dass der andere Verein ja schlechter agiert, weil ja die PKQ größer ist, und da setzt meine Kritik an, denn, nur weil deine Personalkosten geringer, deine PKQ kleiner ist, kannst du nicht automatisch mehr investieren als ein anderer Verein. Das ist und bleibt einfach eine Mär.
Ist bei jedem von uns doch privat, oder wenn er sogar selbst ein Unternehmen führt, dasselbe Spiel. Du versuchst doch deine Einnahmen zu steigern, aber deine Ausgaben so gering wie möglich zu halten, damit das Geld dort einsetzen kannst, wo es für dich am sinnvollsten und eben nicht verschwendet ist.
Entsprechend kann es also sein, dass der BVB die Personalkosten relativ gering halten möchte, evtl. sogar muss, weil er eben in anderen Bereichen im Vergleich zu den Einnahmen hohe Kosten verursacht, wie eben beim Stadion und Bereiche, die damit einher gehen, weil er sich das da eben leisten möchte.
Somit ist bei genauerer Betrachtung rein mittels der PKQ nicht ablesbar, ob ein Unternehmen in jeden Bereichen wirtschaftlich gut und sinnvoll agiert. Es sagt eben nichts darüber aus, ob da evtl. Einsparungen möglich sind, sodass Gelder frei werden würden, die man in ein verbessertes Personal stecken könnte.
Dir bringen letztendlich steigende Einnahmen und ein wachsender Umsatz nichts, wenn einhergehend auch Ausgaben in Bereichen steigen, die nicht mit dem Kader direkt in Bezug stehen. Wenn du vorher 400 Mio Umsatz und 400 Mio Ausgaben hast, folgend 500 Mio Umsatz und 500 Mio Ausgaben, dann bist du jeweils bei der schwarzen Null, aber das bringt dir nichts, wenn du deine Qualität im Kader nicht dadurch steigern konntest, also die Personalkosten gleich geblieben und die PKQ sogar gesunken ist.
Das wäre in anderen Hinsicht ja auch der Fall, wenn du zwar mehr Umsatz generieren kannst, aber die Qualität im Kader nicht oder nur geringfügig erhöhen kannst, weil z. B. die Berater immer mehr Geld verlangen, die Provisionen, ja sogar Teile der Ablösesummen dort landet, anstatt bei den Spielern, sodass du dir bessere Spieler leisten kannst. Gleiches gilt auch, wenn per se die Gehälter aller Spieler steigen, durch für dieselbe Qualität letztendlich nur mehr zahlen musst. Dann bringt dir das Mehr an Umsatz auch wenig, sondern nur ein Erhalt vom Status Quo.
Gibt einfach viele Dinge und Faktoren zu berücksichtigen, dass es mehr als nur grob fahrlässig ist, etwas oberflächlich zu betrachten und dann mit einzelnen Parametern irgendwelche Schlüsse ziehen zu wollen, die einem eben genehm sind, um ein gewisses Narrativ aufrecht erhalten zu können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 3-Ecken-Elfer am 08.04.2026 um 18:13 Uhr bearbeitet
08.04.2026 - 18:26 Uhr
Zitat von Perca
Das ist ja die größte Milchmädchenrechnung xD
Ich bezweifle mal, dass wir für Spiele gegen Leverkusen, Köln, Gladbach etc eine Übernachtung benötigen, geschweige denn zwei. Dann wird Dortmund keine Listenpreise zahlen. Außerdem keine 50 Personen. Auch wird es in Heidenheim und Umgebung wohl wenig Ritz-Carlton-Hotels geben. Geh mal runter auf vlt 25 Personen, 200 Euro pro Nacht Unterschied bei 12 Partien mit vlt 15 Übernachtungen. Bist du bei 7.500 Euro. Kaum ein Hebel
Das ist ja die größte Milchmädchenrechnung xD
Ich bezweifle mal, dass wir für Spiele gegen Leverkusen, Köln, Gladbach etc eine Übernachtung benötigen, geschweige denn zwei. Dann wird Dortmund keine Listenpreise zahlen. Außerdem keine 50 Personen. Auch wird es in Heidenheim und Umgebung wohl wenig Ritz-Carlton-Hotels geben. Geh mal runter auf vlt 25 Personen, 200 Euro pro Nacht Unterschied bei 12 Partien mit vlt 15 Übernachtungen. Bist du bei 7.500 Euro. Kaum ein Hebel
diese Kosten sind überall gleich. Wenn in Dortmund das Stadionlicht angemacht wird, gibt es Energiekosten, diese Kosten sind überall ähnlich wenn das Stadion ähnlich groß ist. BVB hat demnächst eine bessere Energiebilanz, daß wird nach den vielen Investitionen aber erst in Jahren sichtbar und es ist im Gesamtzusammenhang völlig vernachlässigbar.
Catering rentabel usw. es ist überall ähnlich. Da BVB Jahr für Jahr zweistellig ins Sachanlagevermögen investiert und damit mehr als andere, wird die Rentabilität in diesen Bereichen tendenziell eher besser, eben weil andere Vereine vorrangig in den sportl Erfolg investieren, also in den Kader und eben nicht 11 Mio ins Catering.
Es gibt in der Bundesliga hinter Bayern keine Vereine, die bei den Nebenkosten deutlich besser wirtschaften, der absolut entscheidende Unterschied zwischen den Vereinen liegt einzig und allein darin begründet, wie viel man für den sportl Erfolg ausgibt, wie hoch man nur dafür verschuldet ist.
HSV hat drei Jahre hintereinander schwarze Zahlen geschrieben und ist jetzt nach eigenen Angaben Nettoschuldenfrei. Die haben nicht über Nacht ein plötzlich viel besseres Catering oder Merchandising, sie geben für den sportl Erfolg nur noch das aus, was da ist. Nur das allein ist die krasse Veränderung beim HSV. da wird eben nicht dem Topstürmer Selke ein Topgehalt geboten bei Dreijahresvertrag, die sagen, haben wir nicht und fertig.
08.04.2026 - 18:35 Uhr
Mehr als die Kosten, machen mir die Einnahmen sorgen.
Ricken: „Die Engländer haben unser Geschäftsmodell kopiert, junge Spieler zu entwickeln und diese sehr früh zu finden."
Von "billig einkaufen und teuer verkaufen" hat der BVB viele Jahre gelebt.
Ich mache mir da schon etwas sorgen. Mal gucken ob Book es schafft wieder mehr Talente zu verpflichten (und nicht nur zu leihen).
Quelle: https://www.transfermarkt.de/ricken-englander-haben-unser-geschaftsmodell-kopiert-quot-bvb-pruft-dritten-sancho-transfer/view/news/477730
Ricken: „Die Engländer haben unser Geschäftsmodell kopiert, junge Spieler zu entwickeln und diese sehr früh zu finden."
Von "billig einkaufen und teuer verkaufen" hat der BVB viele Jahre gelebt.
Ich mache mir da schon etwas sorgen. Mal gucken ob Book es schafft wieder mehr Talente zu verpflichten (und nicht nur zu leihen).
Quelle: https://www.transfermarkt.de/ricken-englander-haben-unser-geschaftsmodell-kopiert-quot-bvb-pruft-dritten-sancho-transfer/view/news/477730
08.04.2026 - 18:37 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Beispiel: Ausgaben in Höhe von 300 Mio bei einem Umsatz von 320 Mio. Darunter sind 150 Mio Personalkosten, was 50% PKQ bedeutet. Jetzt hast du in einem Bereich verursachte Kosten von 50 Mio bei Einnahmen von 100 Mio. Es bestünde die Möglichkeit, das wirtschaftlicher zu haben bzw. bei einem anderen Verein ist das der Fall, der exakt dieselben eingangs genannten Werte besitzt, sodass es dann nur noch 30 Mio Kosten/Ausgaben wären, weshalb du die Ersparnisse in Mehrqualität ins Personal stecken kannst. Dadurch steigen zwar die Personalkosten und auch die PKQ, aber du hast dadurch nicht unwirtschaftlicher gehandelt, selbst wenn das nicht direkt in die Personalkosten fließt, sondern z. B. in den Investitionsrahmen und du dadurch höhere Ablösen zahlen oder eben mehr Spieler bekommen kannst.
Beispiel: Ausgaben in Höhe von 300 Mio bei einem Umsatz von 320 Mio. Darunter sind 150 Mio Personalkosten, was 50% PKQ bedeutet. Jetzt hast du in einem Bereich verursachte Kosten von 50 Mio bei Einnahmen von 100 Mio. Es bestünde die Möglichkeit, das wirtschaftlicher zu haben bzw. bei einem anderen Verein ist das der Fall, der exakt dieselben eingangs genannten Werte besitzt, sodass es dann nur noch 30 Mio Kosten/Ausgaben wären, weshalb du die Ersparnisse in Mehrqualität ins Personal stecken kannst. Dadurch steigen zwar die Personalkosten und auch die PKQ, aber du hast dadurch nicht unwirtschaftlicher gehandelt, selbst wenn das nicht direkt in die Personalkosten fließt, sondern z. B. in den Investitionsrahmen und du dadurch höhere Ablösen zahlen oder eben mehr Spieler bekommen kannst.
Du machst hier massenhaft völlig allgemeine Aussagen, die absolut nichts beweisen, weder in die eine noch andere Richtung. Zeig mir einen einzigen Verein hinter Bayern, der besser als BVB wirtschaftet? Der prozentual viel geringere Nebenkosten im Verhältnis hat. usw usw usw
ist der Strom woanders günstiger als beim BVB?
Natürlich sind die Nebenkosten bei Manchester United extrem höher, daß man über sowas überhaupt diskutieren muss, natürlich sind die Nebenkosten bei allen Vereinen, die einen deutlich höheren Gesamtumsatz haben viel höher. Das ist völlig selbstverständlich.
Du kannst im Prinzip mit jedem Verein vergleichen, die Presssekonferenz vom letzten Finanzchef zu den Bilanzen bei Eintracht Frankfurt dauerte über eine halbe Stunde, schau Dir das doch einfach an, bevor wir hier mit Allgemeinplätzen kommen, oder sieh Dir die vielen Quellen zum Thema an.
Kannst Dir auch das Umsatzwachstum von Mainz und die Rentabilität dort genauer anschauen.
Beraterprovisionen sind überall in etwa gleich hoch, das ist ein sehr wesentlicher Posten für die Kosten abseits der Personalkosten usw usw usw
Wenn Du meinst, daß die Rentabilität im Merchandising oder Catering bei irgendeinem Verein hinter Bayern wesentlich besser sein soll als beim BVB, dann her mit der Quelle.
Wenn Du meinst, daß irgendein anderer Verein hinter Bayern aus eigener Kraft ohne einen Investor wie Red Bull oder Hopp mehr netto investieren kann, dann her mit der Quelle. Würde mich sehr interessieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 08.04.2026 um 18:38 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


