BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
07.05.2026 - 11:21 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich weiss es nicht, vielleicht bin ich falsch unterwegs aber ich stelle mir das ungefähr so vor:
In Q3 hat man Plus gemacht, mit CL-AF wäre das Plus allerdings ca. 15 Mio € höher ausgefallen.
In Q4 fehlt das es dann hinten heraus, genau an der Stelle wenn z.B. Prämien gezahlt werden, auch wenn diese einkalkuliert sind. Man konnte eben nicht soviel im Saisonverlauf anhäufen (1. CL ausscheiden / 2. weniger Merch verkauft / 3. Sponsoren zahlen weniger), dass am Ende genug übrig bleibt. Bzw. man konnte nicht das anhäufen bis/inklusive Q3 was eigentlich geplant war, gleichzeitig bleiben die Kosten allerdings gleich, die dann aber durch CL-Quali erst ein Quartal später aktiviert wurden.
Vielleicht Irre ich mich auch komplett und einer mit mehr Ahnung, kann das gerne korrigieren. Einen anderen Grund erkenne ich mit meinen Halbwissen nicht. Außer das der BVB hier extrem konservativ geschätzt hat und wir eine positive "Überraschung" erleben. Das würde mich schon wundern.
Zitat von Fehlerteufel
Aber die müssten ja vorher einkalkuliert gewesen sein.
Zitat von TheKillingJoke
Ich vermute Prämien für CL-Quali, da man das offensichtlich in den Verträgen implementieren konnte. Aber ehrlich gesagt, keine Ahnung. Vielleicht ist die BVB-Ankündigung auch sehr konservativ und es wird nicht ganz so schlimm?
Zitat von Fehlerteufel
Irgendwelche Transferzahlungen vllt.?
Zitat von Mairon
In Q3 fiel der Verlust mit knapp 13 MEUR ja schon recht deutlich aus, allerdings lässt sich diese Summe wunderbar mit dem nicht erreichten, aber eingeplanten CL-Achtelfinale begründen.
Auch, dass in Q4 wenige Heimspiele stattfinden, ist logisch. Es geht mir aber auch gar nicht um deine genannten 6 MEUR, der Q4-Verlust müsste ja extrem viel höher ausfallen, um den Jahresfehlbetrag zu erreichen, welcher im März vom BVB prognostiziert wurde. In Q4 fehlen aber eben keine planmäßigen Einnahmen.
Zitat von Tremonia_Alex
Aktuell in drei Quartalen knapp 6 Mio. Gewinn und doch wird direkt ein Verlust für das Ende des gesamten Geschäftsjahres angekündigt!?
Also man weiß jetzt schon, dass man im viertel Quartal mehr als 6 Mio. Weniger einnimmt als man ausgibt. Da wüsste ich einfach gerne woran das liegt…
Aktuell in drei Quartalen knapp 6 Mio. Gewinn und doch wird direkt ein Verlust für das Ende des gesamten Geschäftsjahres angekündigt!?
Also man weiß jetzt schon, dass man im viertel Quartal mehr als 6 Mio. Weniger einnimmt als man ausgibt. Da wüsste ich einfach gerne woran das liegt…
In Q3 fiel der Verlust mit knapp 13 MEUR ja schon recht deutlich aus, allerdings lässt sich diese Summe wunderbar mit dem nicht erreichten, aber eingeplanten CL-Achtelfinale begründen.
Auch, dass in Q4 wenige Heimspiele stattfinden, ist logisch. Es geht mir aber auch gar nicht um deine genannten 6 MEUR, der Q4-Verlust müsste ja extrem viel höher ausfallen, um den Jahresfehlbetrag zu erreichen, welcher im März vom BVB prognostiziert wurde. In Q4 fehlen aber eben keine planmäßigen Einnahmen.
Irgendwelche Transferzahlungen vllt.?
Ich vermute Prämien für CL-Quali, da man das offensichtlich in den Verträgen implementieren konnte. Aber ehrlich gesagt, keine Ahnung. Vielleicht ist die BVB-Ankündigung auch sehr konservativ und es wird nicht ganz so schlimm?
Aber die müssten ja vorher einkalkuliert gewesen sein.
Ich weiss es nicht, vielleicht bin ich falsch unterwegs aber ich stelle mir das ungefähr so vor:
In Q3 hat man Plus gemacht, mit CL-AF wäre das Plus allerdings ca. 15 Mio € höher ausgefallen.
In Q4 fehlt das es dann hinten heraus, genau an der Stelle wenn z.B. Prämien gezahlt werden, auch wenn diese einkalkuliert sind. Man konnte eben nicht soviel im Saisonverlauf anhäufen (1. CL ausscheiden / 2. weniger Merch verkauft / 3. Sponsoren zahlen weniger), dass am Ende genug übrig bleibt. Bzw. man konnte nicht das anhäufen bis/inklusive Q3 was eigentlich geplant war, gleichzeitig bleiben die Kosten allerdings gleich, die dann aber durch CL-Quali erst ein Quartal später aktiviert wurden.
Vielleicht Irre ich mich auch komplett und einer mit mehr Ahnung, kann das gerne korrigieren. Einen anderen Grund erkenne ich mit meinen Halbwissen nicht. Außer das der BVB hier extrem konservativ geschätzt hat und wir eine positive "Überraschung" erleben. Das würde mich schon wundern.
Denke auch in die Richtung, mit 31. März stand die erneute CL-Quali ja noch nicht fest, auch wenn es zu dem Zeitpunkt schon eine sehr starke Tendenz dahin gab. Aber Boni werden halt fällig wenn die Ziele erreicht wurden, nicht wenn es gut aussieht oder man zu 95% am Ziel ist.
Siehe letztes Jahr, nach Spieltag 27 (dem letzten im März) standen auf Rang 4, 5 und 6 in der Tabelle:
Mainz, Gladbach und Leipzig. Und kurze Spoilerwarnung, 2 von denen haben diese Saison nicht europäisch gespielt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von St0ckf15h am 07.05.2026 um 11:22 Uhr bearbeitet
21.05.2026 - 08:50 Uhr
Gewinnen die Bayern Samstag den DFB-Pokal, spielen wir am 22. August gegen sie den Supercup aus.
Austragungsort unbekannt, Gewinner erhält 3 MEUR, Verlierer 2 MEUR - allein an DFB-Prämien.
Unser Erstrundenspiel im Pokal würde dann auf 1. oder 2. September verschoben.
Austragungsort unbekannt, Gewinner erhält 3 MEUR, Verlierer 2 MEUR - allein an DFB-Prämien.
Unser Erstrundenspiel im Pokal würde dann auf 1. oder 2. September verschoben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 21.05.2026 um 08:50 Uhr bearbeitet
21.05.2026 - 21:35 Uhr
Zitat von Mairon
Austragungsort unbekannt
Austragungsort unbekannt
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
21.05.2026 - 21:38 Uhr
Zitat von Borusse91
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Früher war es immer der Pokalsieger bzw. der Vizemeister. Das wurde dann während Corona geändert, nachdem das spiel gefühlt jedes Jahr Dortmund - Bayern war und in Dortmund stattfand. 2023 war es auch in München, obwohl Leipzig Pokalsieger war. In Summe ist es eher willkürlich.
27.05.2026 - 15:18 Uhr
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
27.05.2026 - 15:46 Uhr
Zitat von Alba_King
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Das ist der Regelfall (außer bei Deals mit AK, dort läuft die Mechanik meist anders).
In der Bilanz gibt es kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (LuL). Darin stecken zu großen Teilen noch offene Transfersummen. Raten, die innerhalb eines Jahres fällig werden, zählen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Laufzeiten darüber hinaus werden als langfristige Verbindlichkeiten verbucht. Da sich dort über die Jahre einiges angesammelt hat, kann man das durchaus als übliche Praxis bezeichnen.
Dasselbe gilt auf der Gegenseite für Forderungen. Also Transfersummen, die andere Vereine uns noch schulden. Auch hier gibt es regelmäßig offene Posten. Diese Positionen existieren seit Jahren und zeigen, dass Transfers heute meist über Ratenmodelle finanziell abgewickelt werden.
Deshalb sind viele Budget-Diskussionen (hier im Forum oder in der Presse) nur bedingt sinnvoll. Hinzu kommt, dass Ablöse und Gehalt bilanziell über die Vertragslaufzeit verteilt werden. Bei Gadou wären das bei 20 Mio. Ablöse und geschätzten 4 Mio. Gehalt pro Jahr über 5 Jahre bilanziell rund 8 Mio. jährlich. Das wäre sogar günstiger als eine Verlängerung mit Schlotterbeck, der ohne Handgeld wohl über 10 Mio. pro Jahr kostet.
Es ist natürlich einfacher, alles nur auf die Ablöse herunterzubrechen und die Summen direkt zu addieren. Damit erklärt man nur einen Teil und berücksichtigt die Mechanik, die im Hintergrund abläuft überhaupt nicht. Tatsächlich sind die Zusammenhänge deutlich komplexer, wenn man seriös über Budgetierung sprechen will. Falls ich irgendwo einen Denkfehler habe, gerne korrigieren... aber mit meinem Halbwissen würde ich es so beschreiben.
27.05.2026 - 15:46 Uhr
Zitat von Alba_King
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Das ist in der Regel bei den meisten Transfers in Raten.
Austiegsklauseln sind häufig so, dass der Betrag sofort fällig wird (Warum häufig? Weil Vereine auch hier gerne mal Ratenzahlungen vereinbaren).
27.05.2026 - 16:06 Uhr
Zitat von Killertut
Das ist in der Regel bei den meisten Transfers in Raten.
Austiegsklauseln sind häufig so, dass der Betrag sofort fällig wird (Warum häufig? Weil Vereine auch hier gerne mal Ratenzahlungen vereinbaren).
Zitat von Alba_King
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Mal ’ne Frage: Kann es sein, dass Gadou zwar 20Mio. gekostet hat, die Summe aber nur teilweise sofort fällig ist und der Rest über Raten/Klauseln läuft? Dann wäre das Transferbudget ja weniger belastet als man denkt…
Das ist in der Regel bei den meisten Transfers in Raten.
Austiegsklauseln sind häufig so, dass der Betrag sofort fällig wird (Warum häufig? Weil Vereine auch hier gerne mal Ratenzahlungen vereinbaren).
Wobei die Transferforderungen auch häufig an Factoring-Gesellschaften veräußert werden. Insbesondere Barcelona und Atletico haben damit in den vergangenen Jahren Liquiditätslöcher gestopft. Grundsätzlich zeigt das allerdings auch, wie kaputt das System insbesondere in Südeuropa ist... In Spanien erinnert mich da vieles an den Verfall der Serie A Mitte der 2000er... Wobei die Italiener auch nicht die richtigen Lehren gezogen haben.
27.05.2026 - 19:29 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Früher war es immer der Pokalsieger bzw. der Vizemeister. Das wurde dann während Corona geändert, nachdem das spiel gefühlt jedes Jahr Dortmund - Bayern war und in Dortmund stattfand. 2023 war es auch in München, obwohl Leipzig Pokalsieger war. In Summe ist es eher willkürlich.
Zitat von Borusse91
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Früher war es immer der Pokalsieger bzw. der Vizemeister. Das wurde dann während Corona geändert, nachdem das spiel gefühlt jedes Jahr Dortmund - Bayern war und in Dortmund stattfand. 2023 war es auch in München, obwohl Leipzig Pokalsieger war. In Summe ist es eher willkürlich.
Der ungeliebte supercup spült dann also 2 Mio + Spieltagseinnahmen + 1 mio (falls sieger) in die Kassen? Das sind dann Pi mal daumen einfach mal 3-5 Mio.
27.05.2026 - 20:00 Uhr
Zitat von Econball
Der ungeliebte supercup spült dann also 2 Mio + Spieltagseinnahmen + 1 mio (falls sieger) in die Kassen? Das sind dann Pi mal daumen einfach mal 3-5 Mio.
Zitat von Borsigplatz
Früher war es immer der Pokalsieger bzw. der Vizemeister. Das wurde dann während Corona geändert, nachdem das spiel gefühlt jedes Jahr Dortmund - Bayern war und in Dortmund stattfand. 2023 war es auch in München, obwohl Leipzig Pokalsieger war. In Summe ist es eher willkürlich.
Zitat von Borusse91
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich da ein komplett stringentes Schema erkannt habe, aber:
Es wird in erster Linie beim Pokalsieger gespielt, wenn eine Mannschaft das Double gewinnt (Bayern oder 2024 Leverkusen), erhält diese Mannschaft das Heimrecht.
Müsste also in Stuttgart (wenn sie den Pokal gewinnen) oder ansonsten in der Allianz Arena gegen uns ausgetragen werden.
Früher war es immer der Pokalsieger bzw. der Vizemeister. Das wurde dann während Corona geändert, nachdem das spiel gefühlt jedes Jahr Dortmund - Bayern war und in Dortmund stattfand. 2023 war es auch in München, obwohl Leipzig Pokalsieger war. In Summe ist es eher willkürlich.
Der ungeliebte supercup spült dann also 2 Mio + Spieltagseinnahmen + 1 mio (falls sieger) in die Kassen? Das sind dann Pi mal daumen einfach mal 3-5 Mio.
Die Spieltagseinnahmen gehen an den Ausrüster des Spiels. Also die DFL.
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