BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
08.04.2026 - 20:02 Uhr
Zitat von halbgott
Manchester United hat insgesamt krass höhere Ausgaben, also mehrere hundert Millionen Mehrausgaben. Personalkostenquote Ex-Transfers liegt bei denen leicht höher als bei BVB, also 52-53% damit liegen die übrigen Kosten also bei 47-48%
Gesamtausgaben Manchester United über 800 Mio, also mehrere hundert Millionen höher als beim BVB
Nettoschulden liegen bei €880–900 Mio auch ganz außerordentlich extrem höher
Zitat von Circial
Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben.
Ich hab das ganze mal versucht mit United zu vergleichen die in einer ähnlichen Situation wie der BVB sind (teures Stadion, großer Verein, …) und hier trotz EL Finale und signifikant mehr Spielen geringere Ausgaben haben.
Manchester United hat insgesamt krass höhere Ausgaben, also mehrere hundert Millionen Mehrausgaben. Personalkostenquote Ex-Transfers liegt bei denen leicht höher als bei BVB, also 52-53% damit liegen die übrigen Kosten also bei 47-48%
Gesamtausgaben Manchester United über 800 Mio, also mehrere hundert Millionen höher als beim BVB
Nettoschulden liegen bei €880–900 Mio auch ganz außerordentlich extrem höher
Lies doch den Geschäftsbericht von United. Wird ja öffentlich publiziert und teilweise sogar sehr genau angegeben wofür welche Summen ausgegeben werden. Im Jahr 24/25 hatte United ~195 Millionen Euro für sonstige Kosten. Der BVB hatte in der gleichen Saison etwa ~190 Millionen Euro. Rechnet man das ganze Prozentual gegen sind es beim BVB 36% während es bei United etwa 26% sind. Und United hatte in diesem Jahr immerhin ein internationales Finale & 60 Spiele während der BVB 55 Spiele hatte.
Wenn du mich komplett zitiert hättest wäre dir ja auch aufgefallen das es hier nicht um Personalkosten geht und das ich Kosten in drei Bereiche aufteile: Personalkosten, sonstige Kosten und Abschreibungen (Transfers). Und eben jene sonstigen Kosten sind bei den deutschen Vereinen einfach (prozentual vom Umsatz) viel höher als anderswo in Europa.
09.04.2026 - 22:01 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich glaube ihr verliert gerade einwenig den roten Faden in der Diskussion.
Was sind die genauen Punkte?
- kein echtes Wachstum seit 2018 bzw. 2019
- zu hohe sonstige Kosten
- Gehaltsniveau zu hoch, für tatsächliche sportliche Qualität
- im Vergleich zu ManUnited sehen die zahlen nicht so gut aus
Nur die Frage ist bei mir, wie man das ohne genau Details überhaupt vergleichen oder behaupten kann? PL/BuLi ist schon der Vergleich sehr schwierig, da komplett anderer Rahmen vorhanden ist. Aber konnte bisher einer die sonstigen Kosten beider Clubs im Detail aufschlüsseln? Dann kann man da mal genauer einsteigen, anstatt sich blind die Zahlen um die Ohren zu hauen? Das geht an beide Seiten!
Ich glaube ihr verliert gerade einwenig den roten Faden in der Diskussion.
Was sind die genauen Punkte?
- kein echtes Wachstum seit 2018 bzw. 2019
- zu hohe sonstige Kosten
- Gehaltsniveau zu hoch, für tatsächliche sportliche Qualität
- im Vergleich zu ManUnited sehen die zahlen nicht so gut aus
Nur die Frage ist bei mir, wie man das ohne genau Details überhaupt vergleichen oder behaupten kann? PL/BuLi ist schon der Vergleich sehr schwierig, da komplett anderer Rahmen vorhanden ist. Aber konnte bisher einer die sonstigen Kosten beider Clubs im Detail aufschlüsseln? Dann kann man da mal genauer einsteigen, anstatt sich blind die Zahlen um die Ohren zu hauen? Das geht an beide Seiten!
Der User Halbgott schreibt das man aufgrund der sehr gesunden Personalkostenquote in der Lage ist einiges an Geld (so etwa 30-50 Millionen je nach Saisonverlauf) netto in den Kader zu investieren. Das ist insoweit richtig allerdings ist es nicht genug nur die auf die Personalkostenquoten zu verweisen, weil die Fähigkeit in den Kader zu Investieren neben Personalkosten und Umsatz auch von den sonstigen Kosten abhängt und insbesondere diese sind (zusammen mit den nicht-sportlichen Personalkosten) in den letzten Jahren rapide gestiegen und im Vergleich mit der Internationalen Konkurrenz sehr hoch.
Sprich die Internationale Konkurrenz gibt 50-60% des Umsatzes für Personal und 25-30% für sonstige Kosten sodass, neben den Schulden und direkten Investitionen der Besitzer, mehr Geld für Investitionen (10-25% des Umsatzes) in den Kader übrig bleiben. Beim BVB sind es etwa 55% für Personal und 35% sonstige Kosten. Entsprechend bleiben etwa 10% des Umsatzes für Transfers.
Ich habe United als Vergleich angeführt, weil diese als Börsennotiertes Unternehmen ihre Zahlen sehr genau veröffentlichen und in einigen Bereichen ähnliche Probleme wie der BVB haben (strukturschwache Industrieregion und teures + altes Stadion) und gleichzeitig ein Signifikant größerer Verein sind und folglich (numerisch) auch höhere sonstige Kosten als der BVB haben sollten. Dem ist aber nicht so. Stattdessen zahlen der BVB und United ungefähr das gleiche.
Der User 3-Ecken-Efler hat dann an einem Zahlenbeispiel versucht eben jenes zu zeigen und das es in England eben durch die hohen TV Einnahmen den Vorteil gibt das es diese eben ohne eigene Leistung gibt und Einnahmen aus dem Matchday oder der Komerziellen sparte häufig mit eigenen Ausgaben verknüpft sind und so die Unterschiede hinsichtlich Investitionsfähigkeiten entstehen.
Gleichzeitig gibt es von mir die These das der BVB hier (gibt genug Gründe) bei den nicht sportlichen Kosten etwas verschwenderisch unterwegs ist und hier Optimierungspotential besteht. Gab ja zuletzt genug Konzerne die trotz hohen Unternehmensgewinnen 20% der Belegschafft entlassen haben um die Gewinne eben noch weiter zu erhöhen oder der Bund der hunderte Millionen an irgendwelche Berater überweist ohne das man irgendetwas verbessert bekommt. Äquivalent für den BVB würde es darum gehen mehr Geld für die Profimannschaft zu haben indem man weniger Geld für nicht-sportliches ausgibt. Würde man nämlich zwischen 25 und 30% für sonstige Kosten (statt der 36%) ausgeben hätte man Plötzlich die Möglichkeit weit über 50 Millionen netto in den Kader zu investieren.
Und weil eben alle Kosten so rapide (Inflation) gestiegen sind ist das tatsächliche Wachstum des Vereins nicht so rosig wie das geometrisch berechnete durchschnittliche Wachstum seit dem Jahr X.
Und dann gibt es halt in Diskussionen mit dem User Halbgott immer wieder so seine Dinge, weil er mich kontextverzerrend Zitiert oder Behauptungen rauskloppt die sich nicht halten lassen indem mit Zeitspannen manipuliert wird. Es geht um Inflation und die Zeit von heute bis vor Corona -> User Verweist auf die Konkurrenz der es noch schlechter geht und nennt Zahlen eines Zeitraums von 20 Jahren. Zum Thema sonstige Kosten die ja überall 'gleich' sind hatte ich vor einiger Zeit etwas geschrieben. Ich störe mich einfach ungemein daran wenn immer auf die gute Personalkostenquote verwiesen wird (hier ist man im europäischen Vergleich gut) aber man die Kosten weglässt (hier gibt man sehr viel Geld aus).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 09.04.2026 um 22:06 Uhr bearbeitet
13.07.2026 - 18:45 Uhr
Zitat von Econball
Am Ende sind es alles nur Annäherungen. Ich finde den Ansatz nicht verkehrt als Schätzwert und mit der abschließenden Interpretation (=es ist noch geld da) kann ich in jedem Fall mitgehen.
Das Problem ist, man müsste die Rechnung für fünf Jahre aufmachen und einmal effekte berücksichtigen. Aus dem letzten Jahr: Club-WM, Küche oder Vodafone/Puma.
Der sauberere Weg ist es sich hier im Thread einzulesen. Einige User haben in der Vergangenheit bereits sehr detailliert auskunft darüber gegeben. Bisher hat meines Wissens noch niemand eine gegenüberstellung der verschiedenen Ansätze durchgeführt. Da sind wir aber auch schon bei mehreren Stunden arbeit …
Zitat von barcaberlin
Für mich scheint es hier mehr um eine Diskussion um finanzielle Mittel zu gehen als wirklich um Transferpolitik deswegen ziehe ich das Thema mal hier rüber.
Da ich selbst nicht so 100% in den Finanzen drin stecke einfach mal die Frage in die Runde der Experten, ob obige Kalkulation für euch so Sinn ergibt?
Intuitiv wären meine Bedenken, dass die Annahme, dass man von einem "konstanten Budget" ausgehen kann genau der Knackpunkt ist, warum diese Rechnung nicht zwingend aufgeht. Ungewöhnliche Einnahmen (Dembele, Sancho, Haaland, Bellingham, etc.) generieren halt für einen gewissen Zeitraum eine Anhebung des Budgets weil man die Gelder reinvestiert und entsprechend für die folgenden Jahre ein bilanziell gesehen ein höheres Budget hat, aber das heißt doch im Umkehrschluss nicht, dass ich dieses Niveau halten kann wenn diese Posten aus der Bilanz durch Abschreibung wieder verschwinden, weil das Geld aus den ungewöhnlichen Einnahmen ja dann einfach verbraucht ist. Oder bin ich da auf dem Holweg?
Zitat von Circial
Weil immer wieder darüber diskutiert wird ob man sich noch Spieler leisten kann möchte ich zumindest mal bilanziell versuchen aufzuarbeiten wie viel Geld der Verein zur Verfügung hat. Also man rechnet nicht mit dem tatsächlichen Cashflow sondern mit Gehalt + Abschreibung. Grundsätzlich bin ich auch ein Verfechter davon beide Positionen zusammen zu betrachten, weil es für den Verein keinen großen Unterschied macht ob man einen Anton für 25M Ablöse und 6M Gehalt (in Summe 50) oder einen Süle für 10M Gehalt + 10M Handgeld (in Summe 50M) holt.
Generell finde ich das Cashflow eine zu vernachlässigende Größe ist. Natürlich vorausgesetzt man hat in der Zukunft stabile Einnahmen und macht keinen Blödsinn. Theoretisch kann man ja mithilfe von Kreditinstituten jegliche Zahlungsströme (unter geringen Zinsanpassungen) anpassen sodass die GuV mehr oder weniger dem Cashflow entspricht. Als Beispiel bekam man ja für Sancho von United 5 Raten über 17M und selbige Werkzeuge nutzt man ja auch (siehe langfristige Verbindlichkeiten). Das ist im erweiterten Sinn auch kein 'Schulden machen', weil man ja ebenfalls noch Raten für Abgänge (Jude, Gittens, ...) bekommt sowie in der Zukunft Spieler verkaufen wird.
Das ist jetzt alles eine Milchmädchenrechnung aber wenn man von ungefähr konstanten Budgets hinsichtlich Gehalt und Abschreibung in der Bilanz ausgeht sollte man noch einiges an Kapazitäten übrig haben. Vorab möchte ich erwähnen das die Grundgehälter von Capology als Quelle genommen werden und Bonuszahlungen der Einfachheit ignoriert werden. Ob man diese in El-Mala steckt und ob das ganze schlau ist, ist eine Abwägung welche die Verantwortlichen treffen müssen. Mir geht es nur darum zu zeigen das man zumindest das Geld haben sollte.
Hier fallen gegenüber der Situation des letzten Sommers folgende Positionen (nur Grundgehalt) weg: Haller 7.5M Abschreibung + 5M Abfindung, Süle 10M Gehalt, Özcan 1.25M Abschreibung + 3-4M Gehalt, Groß 3.5M Abschreibung + 5M Gehalt, Brandt 7M Gehalt, Adeyemi 6M Abschreibung 5M Gehalt Can 2-3M Gehalt, Duranville 2M Abschreibung + 1M Gehalt. Dazu noch hier und da etwas Kleinvieh bei den Jugendspielern. Macht in Summe: fast 60M an Platz in der Bilanz. Zusätzlich sollten ebenfalls die Abschreibungen von Ryerson 1-2M und Kobel 3M wegfallen und weitere Spieler den Verein verlassen.
Gegenüber letztem Sommer kommen hinzu: Nmecha Gehalt 5M -> 8M dazu sicherlich ein Handgeld, Schlotterbeck Gehalt 5M -> 10M und sicherlich ebenfalls Handgeld, Gadou 4M Abschreibung und 3-4M Gehalt, Karestas?! (ich gehe davon aus das man 30+5 zahlt) 6M Abschreibung + 4-5M Gehalt, Prates 1.4M Abschreibung + 1M Gehalt, Lerma 0.8M Abschreibung + 1M Gehalt. Hinzu kommen noch einige Jugendspieler mit Profiverträgen (Inacio, Reggiani, ...). Macht in Summe etwa 30M.
Handgelder finde ich schwer abzuschätzen, weil die Zahlungsstruktur und Höhe unbekannt sind. Eine Medienquelle konnte ich nicht finden. Zusammen würde ich nicht mehr als 5M pro Jahr (Auszahlung über Vertragslaufzeit) beanschlagen.
Das man selbst nach dem Zugang von Karestas noch Geld haben sollte weitere Spieler zu verpflichten empfinde ich deshalb als eindeutig. Obgleich die finanzielle Strategie des Vereins natürlich unbekannt ist und man als Außenstehender nur abschätzen kann was die Strategie ist. Indikatoren für Budgetsenkungen sehe ich hingegen nicht.
El Mala würde vermutlich 45+5M Ablöse (9M Abschreibung) und 5-6M Gehalt (ich gehe nicht davon aus das man einem 19 jährigen hier sofort zu einem Spitzenverdiener macht. Platz hätte man also. In England standen ja ungefähr 3-4.5M Gehalt im Raum von Brighton/Brentford im Raum. Das würde sich grundsätzlich auch mit dem Trend aus England decken. Mittlerweile haben Ablösen/Abschreibungen im U25 Segment oft wesentlich größere Anteile an Transfer als Spielergehälter. Zusätzlich interessant ist übrigens das sich El Mala vom Gesamtpaket des Vertrages damit ungefähr in Sphären der Pakete von Guirassy, Haller, Götze, Hummels ansiedeln würde.
Weil immer wieder darüber diskutiert wird ob man sich noch Spieler leisten kann möchte ich zumindest mal bilanziell versuchen aufzuarbeiten wie viel Geld der Verein zur Verfügung hat. Also man rechnet nicht mit dem tatsächlichen Cashflow sondern mit Gehalt + Abschreibung. Grundsätzlich bin ich auch ein Verfechter davon beide Positionen zusammen zu betrachten, weil es für den Verein keinen großen Unterschied macht ob man einen Anton für 25M Ablöse und 6M Gehalt (in Summe 50) oder einen Süle für 10M Gehalt + 10M Handgeld (in Summe 50M) holt.
Generell finde ich das Cashflow eine zu vernachlässigende Größe ist. Natürlich vorausgesetzt man hat in der Zukunft stabile Einnahmen und macht keinen Blödsinn. Theoretisch kann man ja mithilfe von Kreditinstituten jegliche Zahlungsströme (unter geringen Zinsanpassungen) anpassen sodass die GuV mehr oder weniger dem Cashflow entspricht. Als Beispiel bekam man ja für Sancho von United 5 Raten über 17M und selbige Werkzeuge nutzt man ja auch (siehe langfristige Verbindlichkeiten). Das ist im erweiterten Sinn auch kein 'Schulden machen', weil man ja ebenfalls noch Raten für Abgänge (Jude, Gittens, ...) bekommt sowie in der Zukunft Spieler verkaufen wird.
Das ist jetzt alles eine Milchmädchenrechnung aber wenn man von ungefähr konstanten Budgets hinsichtlich Gehalt und Abschreibung in der Bilanz ausgeht sollte man noch einiges an Kapazitäten übrig haben. Vorab möchte ich erwähnen das die Grundgehälter von Capology als Quelle genommen werden und Bonuszahlungen der Einfachheit ignoriert werden. Ob man diese in El-Mala steckt und ob das ganze schlau ist, ist eine Abwägung welche die Verantwortlichen treffen müssen. Mir geht es nur darum zu zeigen das man zumindest das Geld haben sollte.
Hier fallen gegenüber der Situation des letzten Sommers folgende Positionen (nur Grundgehalt) weg: Haller 7.5M Abschreibung + 5M Abfindung, Süle 10M Gehalt, Özcan 1.25M Abschreibung + 3-4M Gehalt, Groß 3.5M Abschreibung + 5M Gehalt, Brandt 7M Gehalt, Adeyemi 6M Abschreibung 5M Gehalt Can 2-3M Gehalt, Duranville 2M Abschreibung + 1M Gehalt. Dazu noch hier und da etwas Kleinvieh bei den Jugendspielern. Macht in Summe: fast 60M an Platz in der Bilanz. Zusätzlich sollten ebenfalls die Abschreibungen von Ryerson 1-2M und Kobel 3M wegfallen und weitere Spieler den Verein verlassen.
Gegenüber letztem Sommer kommen hinzu: Nmecha Gehalt 5M -> 8M dazu sicherlich ein Handgeld, Schlotterbeck Gehalt 5M -> 10M und sicherlich ebenfalls Handgeld, Gadou 4M Abschreibung und 3-4M Gehalt, Karestas?! (ich gehe davon aus das man 30+5 zahlt) 6M Abschreibung + 4-5M Gehalt, Prates 1.4M Abschreibung + 1M Gehalt, Lerma 0.8M Abschreibung + 1M Gehalt. Hinzu kommen noch einige Jugendspieler mit Profiverträgen (Inacio, Reggiani, ...). Macht in Summe etwa 30M.
Handgelder finde ich schwer abzuschätzen, weil die Zahlungsstruktur und Höhe unbekannt sind. Eine Medienquelle konnte ich nicht finden. Zusammen würde ich nicht mehr als 5M pro Jahr (Auszahlung über Vertragslaufzeit) beanschlagen.
Das man selbst nach dem Zugang von Karestas noch Geld haben sollte weitere Spieler zu verpflichten empfinde ich deshalb als eindeutig. Obgleich die finanzielle Strategie des Vereins natürlich unbekannt ist und man als Außenstehender nur abschätzen kann was die Strategie ist. Indikatoren für Budgetsenkungen sehe ich hingegen nicht.
El Mala würde vermutlich 45+5M Ablöse (9M Abschreibung) und 5-6M Gehalt (ich gehe nicht davon aus das man einem 19 jährigen hier sofort zu einem Spitzenverdiener macht. Platz hätte man also. In England standen ja ungefähr 3-4.5M Gehalt im Raum von Brighton/Brentford im Raum. Das würde sich grundsätzlich auch mit dem Trend aus England decken. Mittlerweile haben Ablösen/Abschreibungen im U25 Segment oft wesentlich größere Anteile an Transfer als Spielergehälter. Zusätzlich interessant ist übrigens das sich El Mala vom Gesamtpaket des Vertrages damit ungefähr in Sphären der Pakete von Guirassy, Haller, Götze, Hummels ansiedeln würde.
Für mich scheint es hier mehr um eine Diskussion um finanzielle Mittel zu gehen als wirklich um Transferpolitik deswegen ziehe ich das Thema mal hier rüber.
Da ich selbst nicht so 100% in den Finanzen drin stecke einfach mal die Frage in die Runde der Experten, ob obige Kalkulation für euch so Sinn ergibt?
Intuitiv wären meine Bedenken, dass die Annahme, dass man von einem "konstanten Budget" ausgehen kann genau der Knackpunkt ist, warum diese Rechnung nicht zwingend aufgeht. Ungewöhnliche Einnahmen (Dembele, Sancho, Haaland, Bellingham, etc.) generieren halt für einen gewissen Zeitraum eine Anhebung des Budgets weil man die Gelder reinvestiert und entsprechend für die folgenden Jahre ein bilanziell gesehen ein höheres Budget hat, aber das heißt doch im Umkehrschluss nicht, dass ich dieses Niveau halten kann wenn diese Posten aus der Bilanz durch Abschreibung wieder verschwinden, weil das Geld aus den ungewöhnlichen Einnahmen ja dann einfach verbraucht ist. Oder bin ich da auf dem Holweg?
Am Ende sind es alles nur Annäherungen. Ich finde den Ansatz nicht verkehrt als Schätzwert und mit der abschließenden Interpretation (=es ist noch geld da) kann ich in jedem Fall mitgehen.
Das Problem ist, man müsste die Rechnung für fünf Jahre aufmachen und einmal effekte berücksichtigen. Aus dem letzten Jahr: Club-WM, Küche oder Vodafone/Puma.
Der sauberere Weg ist es sich hier im Thread einzulesen. Einige User haben in der Vergangenheit bereits sehr detailliert auskunft darüber gegeben. Bisher hat meines Wissens noch niemand eine gegenüberstellung der verschiedenen Ansätze durchgeführt. Da sind wir aber auch schon bei mehreren Stunden arbeit …
In dem Moment, in dem du zu Recht sagst, dass man die Rechnung über fünf Jahre aufziehen und sämtliche Einmaleffekte berücksichtigen müsste, lässt sich die Schlussfolgerung "es ist noch Geld da" aus dieser Rechnung gerade nicht mehr seriös ableiten. Sie zeigt zunächst nur, dass gegenüber dem vergangenen Sommer bestimmte Gehalts- und Abschreibungspositionen wegfallen. Frei werdende Abschreibungen sind aber kein angespartes Transferbudget, sondern lediglich künftig wegfallender Aufwand, der nur dann vollständig neu belegt werden kann, wenn auch die wiederkehrenden Erträge und die übrigen Verpflichtungen dieses Niveau dauerhaft tragen. Genau dieses Problem wurde auf der vorherigen Seite bereits bei der Personalkostenquote inklusive Transfererlösen angesprochen.
Auch den Cashflow würde ich deshalb keineswegs als vernachlässigbar betrachten. Ratenzahlungen und Kredite können Zahlungsströme zeitlich verschieben, aber weder die Gesamtbelastung noch Zinsen und Risiken verschwinden lassen. Zukünftige Spielerverkäufe einfach als Gegenfinanzierung vorauszusetzen, ist ebenfalls schwierig, weil weder deren Zeitpunkt noch deren Höhe sicher planbar sind. Aktuellstes Beispiel dürfte Adeyemi sein, schlechter Zeitpunkt, schlechtes Ablösepaket. Der BVB selbst erklärt ja in seiner Finanzstrategie immer wieder ausdrücklich, dass Investitionen verschoben werden können, wenn sie nur durch neue Verschuldung möglich wären und dass Einnahmen aus internationalen Wettbewerben nur eingeschränkt planbar sind.
Wie wichtig diese Unterscheidung ist, zeigen auch die aktuellen Zahlen:
In den ersten drei Quartalen 2025/26 erzielte der BVB zwar ein Transferergebnis von 55,1 Millionen Euro, kam aber dennoch nur auf ein Ergebnis vor Steuern von 9 Millionen Euro. Gleichzeitig lagen die Abschreibungen bereits bei 84,6 Millionen Euro. Nach dem Champions-League-Aus wurde die Jahresprognose zudem auf einen Verlust zwischen 12 und 22 Millionen Euro korrigiert. Das bedeutet nicht, dass der BVB keinen großen Transfer finanzieren könnte, aber es zeigt deutlich, wie wenig man aus ein paar auslaufenden Einzelpositionen auf ein frei verfügbares Gesamtbudget schließen kann.
Bei den hier angenommenen 45 Millionen Euro Ablöse, fünf Jahren Vertragslaufzeit und fünf bis sechs Millionen Euro Gehalt reden wir bei El Mala bereits von einer jährlichen bilanziellen Belastung von rund 14 bis 15 Millionen Euro. Über die Vertragsdauer wären das etwa 70 bis 75 Millionen Euro, Boni, Handgeld und Beraterkosten noch nicht eingerechnet. Natürlich kann man ein solches Paket bilanziell darstellen. Die entscheidende Frage ist aber, ob man einen derart großen Teil der finanziellen Flexibilität an einen einzigen 19-Jährigen binden sollte, obwohl der Kader auf mehreren Positionen verändert werden muss. "Finanzierbar" und "wirtschaftlich sinnvoll innerhalb des Transferbudgets" sind zwei vollkommen unterschiedliche Aussagen. Angesichts der aktuellen finanziellen Situation würde ich allerdings die Finger von so einer Verpflichtung lassen.
14.07.2026 - 11:53 Uhr
Zitat von Foren-OG
In welcher Hinsicht haben uns diese Vereine denn überholt, bzw. in welcher Hinsicht sind die eine halbe Stufe unter uns?
LEV lebt noch von den Einnahmen, der letzten Saison.
Über 200 Mio Personalkosten, ohne Transfers. Das wird nie und nimmer haltbar sein.
Leipzig? Muss jedes Jahr knapp 100 Mio Transfererlöse generieren.
Stuttgart?
Lässt man die Engländer mal weg, wüsste ich nicht wer uns international überholt haben soll.
Mit den Mitteln die der BVB zur Verfügung hat, macht er vieles richtig.
Auf Kante genäht muss nicht immer schlecht sein. Jahrelange Misswirtschaft und auf Pump leben, ist schlecht.
Da sind wir aber nicht annähernd.
Zitat von Aurelius_1909
Hallo Herzog10,
deswegen sagte ich "mein Gefühl"! Du tust so, als hätte ich dich persönlich angegangen. Harter Tobak? Vielleicht ein wenig. Aber sind Gefühle oder Meinungen nicht manchmal so? Fazit: Fühle dich bitte nicht persönlich angesprochen. Welche Vereine? Meiner Meinung nach, hat uns LEV, RB, VFB zwar nicht überholt aber mindestens eine halbe Stufe bereits unter uns... von den ausländischen Vereinen ganz zu Schweigen, auch wenn da das finanzielle Konstrukt bei vielen anders ist, sei es durch Sponsoren, TV Gelder oder Investoren...
Zitat von Herzog10
Stadion finanzielles Grab... andere Vereine längst eingeholt... also das ist schon harter Tobak.
Wenn auf der Verwaltungsseite seit Corona die Kosten von 35 auf 52 Mio gestiegen sind, ist das schon krass. Auch die Gehaltskosten der Mannschaft ist angestiegen in den letzten Jahren, wenn dann nur mehr Verstärkungen möglich sind, wenn Spieler verkauft werden, läuft das sicher nicht ideal, schlimmer noch, wenn man Spieler verkaufen muss, dass unterm Strich gesamtheitlich kein Minus steht.
Ja das Stadion gibt nicht das her, was andere aus dem Stadion generieren können, aber welches ist so bekannt wie unseres? Und welcher Klub hat uns wirklich eingeholt?
Nur weil man 2 oder 3 teure Spieler von der Gehaltsliste bringt, wird man nicht großartig einsparen können, denn bei anderen hat (wird) man da was drauflegen, darum braucht es ein Konzept, dass man an allen Ecken und Enden "sparen" muss um es auf jeden Fall soweit zu bringen, wenn man wie 2025/26 nicht ins Viertelfinale der CL kommt, unterm Strich auf jeden Fall kein Minus rauskommt.
Zitat von Aurelius_1909
Guten morgen,
ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir stark auf Kante fahren.... Andere Vereine haben uns "mein Gefühl" längst eingeholt.... Das Stadion, so geil es auch ist, ist ein finanzielles Grab... Ein Neubau würde uns finanziell auffressen, aber vielleicht kommt man nicht drum herum... Ich persönlich sehe gerade nicht, in welche Richtung sich unser Verein entwickelt... Vielleicht bin ich auch als Außenstehender zu weit weg und bekomme immer nur die Spitze vom Eisberg serviert... Aber rundum bleibt dennoch in mir dieses stark "Unwissende" Gefühl, wohin und für was der BVB jetzt stehen will... Vielleicht sind wir aber auch von den vielen starken Jahren verwöhnt... sorry aber ich musste mal meine Gefühle kurz rauslassen...
Guten morgen,
ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir stark auf Kante fahren.... Andere Vereine haben uns "mein Gefühl" längst eingeholt.... Das Stadion, so geil es auch ist, ist ein finanzielles Grab... Ein Neubau würde uns finanziell auffressen, aber vielleicht kommt man nicht drum herum... Ich persönlich sehe gerade nicht, in welche Richtung sich unser Verein entwickelt... Vielleicht bin ich auch als Außenstehender zu weit weg und bekomme immer nur die Spitze vom Eisberg serviert... Aber rundum bleibt dennoch in mir dieses stark "Unwissende" Gefühl, wohin und für was der BVB jetzt stehen will... Vielleicht sind wir aber auch von den vielen starken Jahren verwöhnt... sorry aber ich musste mal meine Gefühle kurz rauslassen...
Stadion finanzielles Grab... andere Vereine längst eingeholt... also das ist schon harter Tobak.
Wenn auf der Verwaltungsseite seit Corona die Kosten von 35 auf 52 Mio gestiegen sind, ist das schon krass. Auch die Gehaltskosten der Mannschaft ist angestiegen in den letzten Jahren, wenn dann nur mehr Verstärkungen möglich sind, wenn Spieler verkauft werden, läuft das sicher nicht ideal, schlimmer noch, wenn man Spieler verkaufen muss, dass unterm Strich gesamtheitlich kein Minus steht.
Ja das Stadion gibt nicht das her, was andere aus dem Stadion generieren können, aber welches ist so bekannt wie unseres? Und welcher Klub hat uns wirklich eingeholt?
Nur weil man 2 oder 3 teure Spieler von der Gehaltsliste bringt, wird man nicht großartig einsparen können, denn bei anderen hat (wird) man da was drauflegen, darum braucht es ein Konzept, dass man an allen Ecken und Enden "sparen" muss um es auf jeden Fall soweit zu bringen, wenn man wie 2025/26 nicht ins Viertelfinale der CL kommt, unterm Strich auf jeden Fall kein Minus rauskommt.
Hallo Herzog10,
deswegen sagte ich "mein Gefühl"! Du tust so, als hätte ich dich persönlich angegangen. Harter Tobak? Vielleicht ein wenig. Aber sind Gefühle oder Meinungen nicht manchmal so? Fazit: Fühle dich bitte nicht persönlich angesprochen. Welche Vereine? Meiner Meinung nach, hat uns LEV, RB, VFB zwar nicht überholt aber mindestens eine halbe Stufe bereits unter uns... von den ausländischen Vereinen ganz zu Schweigen, auch wenn da das finanzielle Konstrukt bei vielen anders ist, sei es durch Sponsoren, TV Gelder oder Investoren...
In welcher Hinsicht haben uns diese Vereine denn überholt, bzw. in welcher Hinsicht sind die eine halbe Stufe unter uns?
LEV lebt noch von den Einnahmen, der letzten Saison.
Über 200 Mio Personalkosten, ohne Transfers. Das wird nie und nimmer haltbar sein.
Leipzig? Muss jedes Jahr knapp 100 Mio Transfererlöse generieren.
Stuttgart?
Lässt man die Engländer mal weg, wüsste ich nicht wer uns international überholt haben soll.
Mit den Mitteln die der BVB zur Verfügung hat, macht er vieles richtig.
Auf Kante genäht muss nicht immer schlecht sein. Jahrelange Misswirtschaft und auf Pump leben, ist schlecht.
Da sind wir aber nicht annähernd.
Es ist nicht mal auf Kante genäht, wir sind weit davon entfernt. Wir geben schlicht das Geld aus, dass wir haben. Wir gehen nicht in die vollen, neben keine großen Finanzverbindlichkeiten auf, haben ein solides Eigenkapital. Wir könnten wesentlich mehr Risiko eingehen. Wir können durchaus 50 Mio netto investieren, wir können den Etat erhöhen. Dies ist aber eine Wette auf die Zukunft, dies macht bspw Frankfurt. Kann gut gehen, wenn es aber nicht klappt, stürzt Frankfurt ab. Analog zu Schalke, die ähnliches versucht haben. RB muss sich nicht um Verbindlichkeiten kümmern, zu Not wird halt wieder Fremd- in Eigenkapital umgewandelt, dafür sind die abhängig vom Wohlwollen von RB. Wird wohl gerade weniger, weswegen der Abstand sich wieder vergrößern könnte. Leverkusen geht auch stark ins Risiko, lebt von hohen Transfereinnahmen und hat einen Rettungsschirm, den wir so nicht haben. Stuttgart hat von Porsche außerordentlich 100 Mio bekommen und lebt jetzt ein wenig davon.
Bei keinem sehe ich, dass er strukturell uns einholt. Wirtschaftlich betrachtet. Was wir daraus machen (sportlich) ist eine andere Geschichte.
Wir haben einen Umsatz von über 600 Mio, leipzig kommt aus 467, Leverkusen 388, Frankfurt 378, Stuttgart 277. Ja, Umsatz ist nicht gleich Umsatz, aber da sieht man doch bereits den deutlichen Abstand. Wir haben einen Personalaufwand von 269 Mio, Leipzig 202, Leverkusen 192, Frankfurt 141, Stuttgart 134. Wo sind die eine halbe Stufe unter uns?
25.07.2026 - 11:19 Uhr
Zitat von Econball
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.
Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Zitat von MejiaRodriguez
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Zitat von Econball
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders. Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Sorry, wollte nicht übergriffig klingen. Ich kann mir nur nicht vorstellen das wir mehr als 30-40 Netto Investieren.
Und darauf deutet eigentlich alles hin.
Das wir mit zwei Spieler in Verhandlung sind, heißt ja noch lange nicht, das wir beide -stand jetzt- verpflichten.
Evtl. wurde auch schon drauf hingewiesen das er nur zustande kommt sollte X oder Y eintreffen.
25.07.2026 - 11:33 Uhr
Zitat von Irrenhaus
Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.
Zitat von Econball
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.
Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Zitat von MejiaRodriguez
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Zitat von Econball
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders. Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.
Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?
Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.
Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.
Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.
25.07.2026 - 12:02 Uhr
Zitat von Econball
+1
Gut und richtig erklärt! Dieses “rummachen wegen ein paar Millionen” vergisst mir immer den Bezug zu der echten Welt. Das ist sehr viel Geld und wenn der BVB es schafft, 1-2 Mio. weniger zu zahlen ist das sehr gut verhandelt. Die Zeit spiel aus meiner Sicht eher für den BVB. Entsprechend wage ich nicht einzuschätzen wie die aktuellen Verhandlungen einzuschätzen sind und was das vermutliche Ergebnis sein wird. Ganz grundsätzlich sind verbriefte Verhandlungen ein gutes Zeichen.
Dann weiche ich allerdings zu dir ab. Mag sein, dass es eine Welt gibt in dem das El Mala angebot zur Verhandlungstaktik gehört und man versucht so Druck auf Gene auszuüben. So richtig Wahrscheinlich empfinde ich das nicht. El Mala ist ein anderer Spielertyp und steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz, die finanziellen Möglichkeiten erlauben einen Transfer von beiden (der Teil war nicht überraschend) und scheinbar ist man gewillt das zu tun (das ist eben der überraschende teil). Zusätzlich ist das Angebot aus meiner Sicht nicht so abwegig als erstangebot und mit dem Spieler hat man auch schon gesprochen. Das wäre ein wenig viel für reine Verhandlungstaktik.
Allerdings hast du recht, bis die Transfers passieren ist das alles nur Kaffeesatz.
Zitat von Utzel
Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?
Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.
Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.
Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.
Zitat von Irrenhaus
Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.
Zitat von Econball
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.
Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Zitat von MejiaRodriguez
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Zitat von Econball
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:
- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.
Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.
Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.
Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe.
Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders. Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.
Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.
Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?
Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.
Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.
Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.
+1
Gut und richtig erklärt! Dieses “rummachen wegen ein paar Millionen” vergisst mir immer den Bezug zu der echten Welt. Das ist sehr viel Geld und wenn der BVB es schafft, 1-2 Mio. weniger zu zahlen ist das sehr gut verhandelt. Die Zeit spiel aus meiner Sicht eher für den BVB. Entsprechend wage ich nicht einzuschätzen wie die aktuellen Verhandlungen einzuschätzen sind und was das vermutliche Ergebnis sein wird. Ganz grundsätzlich sind verbriefte Verhandlungen ein gutes Zeichen.
Dann weiche ich allerdings zu dir ab. Mag sein, dass es eine Welt gibt in dem das El Mala angebot zur Verhandlungstaktik gehört und man versucht so Druck auf Gene auszuüben. So richtig Wahrscheinlich empfinde ich das nicht. El Mala ist ein anderer Spielertyp und steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz, die finanziellen Möglichkeiten erlauben einen Transfer von beiden (der Teil war nicht überraschend) und scheinbar ist man gewillt das zu tun (das ist eben der überraschende teil). Zusätzlich ist das Angebot aus meiner Sicht nicht so abwegig als erstangebot und mit dem Spieler hat man auch schon gesprochen. Das wäre ein wenig viel für reine Verhandlungstaktik.
Allerdings hast du recht, bis die Transfers passieren ist das alles nur Kaffeesatz.

Ich denke da vor allem an Spieler wie Yamamoto, der mich schwer beeindruckt hat, den ich hier aber nur beispielhaft nenne. Man muss sich mal klar machen, dass der um die 1,5 Mio. kosten soll - da bekommen solche "einfach mal die 6 Mi. bei El Mala drauf legen" gleich eine ganz andere Bedeutung, wenn man für dieses Geld eben solche Talente dazu holen kann.
Bezüglich "Signale an andere Transferziele" dachte ich an einen Jadon Sancho, dem man möglicherweise noch einmal signalisieren will, dass wir uns auch anders aufstellen können, wenn es mit ihm nicht mehr passend wird. Kann aber natürlich auch andere Ziele betreffen, von denen wir noch gar nichts wissen. Aber es wäre auch denkbar, Genk zu signalisieren, warum man nicht beliebig viel Geld zur Verfügung hat. Das alles ist Spekulation, man weiß es nicht. Ich wollte nur ansprechen, dass man nicht jede Interpretation für bare Münze nehmen sollte, die da von so manchen Schreiberlingen kommt.
27.07.2026 - 18:23 Uhr
Zitat von Econball
Das stimmt schlicht nicht. Du suchst dir natürlich genau das Geschäftsjahr aus, in dem die Zahlen zu deiner Theorie passen. Wie sah die GuV in den Jahren davor aus?
Das verpassen des 1/8-finales in der CL ist schlicht ein Betriebsunfall. Ich vermute du würdest dem BVB normalerweise schon einen Sieg gegen Bergamo zutrauen oder?
Zu dem Artikel: You heard it here first. Das ist schlicht von den letzten Seiten abgeschrieben. Es ist eine neue Entwicklung, dass der BVB scheinbar gewillt ist a seine finanziellen Grenzen zu gehen.
Zitat von TheKillingJoke
Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.
Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".
Zitat von Zandhi
Ich denke man kann komplett ausschließen, dass man Geld ausgibt, das (noch) nicht da ist. Hier wird nicht seit 20 Jahren ultra-konservativ gewirtschaftet um jetzt auf einmal alles über den Haufen zu werfen und komplett ins Risiko zu gehen. Man kann sich sehr sicher sein, dass wenn wir 70-80 Mio für beide Fix zahlen, dieses Geld auch ohne weitere Verkäufe da ist. Es gab hier öfter schonmal Rechnungen, wie das finanzierbar sein kann. Viele unterschätzen die Spielräume die die großen Verträge und wegfallende Abschreibungen von z.B Haller geschaffen haben.
Ich denke man kann komplett ausschließen, dass man Geld ausgibt, das (noch) nicht da ist. Hier wird nicht seit 20 Jahren ultra-konservativ gewirtschaftet um jetzt auf einmal alles über den Haufen zu werfen und komplett ins Risiko zu gehen. Man kann sich sehr sicher sein, dass wenn wir 70-80 Mio für beide Fix zahlen, dieses Geld auch ohne weitere Verkäufe da ist. Es gab hier öfter schonmal Rechnungen, wie das finanzierbar sein kann. Viele unterschätzen die Spielräume die die großen Verträge und wegfallende Abschreibungen von z.B Haller geschaffen haben.
Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.
Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".
Das stimmt schlicht nicht. Du suchst dir natürlich genau das Geschäftsjahr aus, in dem die Zahlen zu deiner Theorie passen. Wie sah die GuV in den Jahren davor aus?
Das verpassen des 1/8-finales in der CL ist schlicht ein Betriebsunfall. Ich vermute du würdest dem BVB normalerweise schon einen Sieg gegen Bergamo zutrauen oder?
Zu dem Artikel: You heard it here first. Das ist schlicht von den letzten Seiten abgeschrieben. Es ist eine neue Entwicklung, dass der BVB scheinbar gewillt ist a seine finanziellen Grenzen zu gehen.
Naja das Problem ist ja das wir keine vollständigen Informationen haben. Die Geschäftsberichte sind ja nicht für heute sondern für die Vergangenheit und die für Transfers relevante Positionen sind ja nicht vollständig für uns aufgeschlüsselt bzw. Abschreibungen werden ja über 5 Jahre getätigt. Dabei kann ein Verlust auch ganz normal sein. Angenommen man kauft und verkauft in einem Jahr Spieler für 200 Millionen. Ganz einfach gerechnet würde man in diesem Jahr (bilanziell) Einnahmen von 200M und Ausgaben von 40-50M (je nach Vertragslänge) verbuchen. Bleiben also für die Transfers ein Gewinn für 150M im Jahr der Transfers und in den Jahren danach würde es jeweils eine bilanzielle Belastung von 40-50M geben. Bedeutet das dann ein defizitäres Arbeiten des Vereins? Ich würde behaupten das man dafür zusätzliches Wissen benötigt welches der Öffentlichkeit vorenthalten wird.
@TheKillingJoke Das jetzt, nach den hohen bilanziellen Gewinnen der Saison 22/23 und 23/24 ein entsprechender Effekt entsteht ist dementsprechend auch verständlich obgleich man natürlich mit etwas mehr Geld für 25/26 kalkuliert hat. Zumal man ja auch viele Spieler gekauft hat bei denen man auf einen langen Verbleib zielte.
Was aber grundsätzlich Auskunft zur höheren Risikobereitschaft des Vereins gibt ist der Veränderung der langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz. Hatte man nach den Verkäufen von Dembele eigentlich immer ein ordentliches Plus an Forderungen gibt es nun ein Plus an Verbindlichkeiten. Das ist grundsätzlich auch normal für einen Käuferverein (in München ist es auch nicht anders); zeigt aber das man seit Jahren durchaus eine offensivere Strategie verfolgt. Das seit 2019 fehlende Festgeldkonto zeigt das ja auch. Aber ich sehe halt auch nicht das der Verein in der Position (Kadertechnisch) ist sich ein Festgeldkonto anzusparen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 27.07.2026 um 18:26 Uhr bearbeitet
27.07.2026 - 19:27 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.
Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".
Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.
Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".
Diese reine GUV-Betrachtung ergibt ohnehin kaum Sinn. Unsere Verkäufe sind in Höhe von ca. 30 MEUR ergebniswirksam - geben wir für Karetsas und El Mala beispielsweise fix 68 MEUR aus, belaufen sich die ergebniswirksamen Gesamtausgaben, bezogen auf die Ablösummen aller Neuzugänge, auf ca. 20 MEUR. Sprich: selbst mit Käufen von El Mala & Karetsas dürfte Gewinn im Geschäftsjahr realisiert werden. Teure Verträge von Süle, Brandt, Özcan, Groß, Adeyemi entlasten das Gehaltsbudget. Ramaj wird folgen, dessen Verkauf ebenso Gewinn realisiert und Gehaltsbudget entlastet.
Spannender als die GUV-Betrachtung wird, in welcher Höhe wir Kreditlinien nutzen werden, um die geannten Transfers Karetsas & El Mala zu realisieren und, inwiefern sich Auswirkungen auf den cash flow bemerkbar machen. Dass man Teile von jungen Topspieler-Ablösesummen fremdfinanziert, halte ich wirtschaftlich für absolut sinnvoll und erstrebenswert - die Verschuldungsquote muss eben adäquat sein und die Kreditlinie attraktive Konditionen aufweisen. Keine Fremdkapitalhebel zu nutzen wäre in quasi allen anderen Wirtschaftsbranchen Novum und wäre dort Alarmsignal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 27.07.2026 um 19:32 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 18:52 Uhr
Ich halte es für absolut möglich, dass die Kosten im Verhältnis zur letzten Saison so stark gesunken sind, dass man nochmal 20-30 Mio mehr investieren kann, als in den letzten beiden Jahren, wo es bekanntlich 32m bzw. 23m Minus waren.
Süle, Brandt und Özcan haben alleine über 20 Mio Gehalt gebunden, mit Groß und Adyemi wahrscheinlich eher 30 Mio. Die Abfindung für Haller hat ebenfalls 4-5 Mio gebunden in 25/26. Es ist nicht öffentlich wie der BVB Handgelder und Ablösen genau abschreibt, aber auch hier ist eine Entlastung möglich, weil Süle und Haller jetzt endgültig aus den Büchern verschwinden.
Hinzu kommt die Einnahmeseite. Die TV-Gelder betreffend wird der BVB in 26/27 ganze 7 Mio mehr einnehmen als 25/26, für WM-Abstellungen fließen ca. 1,5 Mio. Wenn dem keine Einnahmeverlust gegenüber stehen, stehen also nochmal 8,5 Mio mehr zur Verfügung als 25/26, wobei natürlich unklar ist, wieviel davon in den Kader fließt.
Der nächste wichtige Faktor ist außerdem die Klub-WM 2029. Leverkusen verpasst die CL, Dortmund wird vermutlich also den zweiten deutschen Qualifikationsplatz einnehmen. Außerdem hat PSG die CL verteidigt, wodurch nun ein Qualifikationsplatz mehr über das Ranking vergeben wird, statt über die CL-Sieger. Das sind keine sichereren, aber wahrscheinliche Einnahmen. Das wird in die Risikoabwägung mit einfließen, zumal ein stärkerer Kader natürlich wiederum dazu beiträgt, diese Einnahmen zu sichern.
Vor diesem Hintergrund wirken 50-60 Mio Transferminus nicht mal abwegig. Es wirkt nur deshalb viel, weil über Jahre hinweg große Summen durch Transferflopps blockiert waren - seit 2022 vornehmlich von Süle & Haller.
Süle, Brandt und Özcan haben alleine über 20 Mio Gehalt gebunden, mit Groß und Adyemi wahrscheinlich eher 30 Mio. Die Abfindung für Haller hat ebenfalls 4-5 Mio gebunden in 25/26. Es ist nicht öffentlich wie der BVB Handgelder und Ablösen genau abschreibt, aber auch hier ist eine Entlastung möglich, weil Süle und Haller jetzt endgültig aus den Büchern verschwinden.
Hinzu kommt die Einnahmeseite. Die TV-Gelder betreffend wird der BVB in 26/27 ganze 7 Mio mehr einnehmen als 25/26, für WM-Abstellungen fließen ca. 1,5 Mio. Wenn dem keine Einnahmeverlust gegenüber stehen, stehen also nochmal 8,5 Mio mehr zur Verfügung als 25/26, wobei natürlich unklar ist, wieviel davon in den Kader fließt.
Der nächste wichtige Faktor ist außerdem die Klub-WM 2029. Leverkusen verpasst die CL, Dortmund wird vermutlich also den zweiten deutschen Qualifikationsplatz einnehmen. Außerdem hat PSG die CL verteidigt, wodurch nun ein Qualifikationsplatz mehr über das Ranking vergeben wird, statt über die CL-Sieger. Das sind keine sichereren, aber wahrscheinliche Einnahmen. Das wird in die Risikoabwägung mit einfließen, zumal ein stärkerer Kader natürlich wiederum dazu beiträgt, diese Einnahmen zu sichern.
Vor diesem Hintergrund wirken 50-60 Mio Transferminus nicht mal abwegig. Es wirkt nur deshalb viel, weil über Jahre hinweg große Summen durch Transferflopps blockiert waren - seit 2022 vornehmlich von Süle & Haller.
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