| Geburtsdatum | 08.12.1969 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Bernd Hollerbach [Trainer]
29.05.2024 - 22:42 Uhr
30.05.2024 - 05:04 Uhr
Herzlich willkommen an Bord Bernd auf gute Erfolge!
30.05.2024 - 05:44 Uhr
Ich wünsche Bernd Hollerbach viel Erfolg und gutes Gelingen.
Ein kompletter Neuanfang ist eine spannende und auch herausfordernde Aufgabe und hierbei wird es sehr auf das Gesamtkonzept ankommen. Es muss ihm schnell gelingen eine echte Einheit zu formen und Struktur in die Mannschaft zu bekommen.
Hier setze ich auf seine Erfahrung und das Zusammenspiel mit unserem SD und zukünftigen Chefscout.
Nur als Hinweis für alle die sich einen jungen Trainer gewünscht hatten.
Das ist natürlich immer sehr spannend und jeder träumte von einem Fußball Märchen.
Das kann aber auch mal so wie in Aue vor zwei Jahren mit Timo Rost laufen.
Er kam mit sehr guten Ergebnissen als Trainer aus der RL Bayern und stand vor der gleichen Aufgabe wie Bernd Hollerbach bei Hansa und wurde dann nach 9 Spielen entlassen. Er hatte damals in der Zeit drei Punkte geholt und dann war Timo Rost in Aue Geschichte.
Geben wir Bernd Hollerbach eine faire Chance.
Ein kompletter Neuanfang ist eine spannende und auch herausfordernde Aufgabe und hierbei wird es sehr auf das Gesamtkonzept ankommen. Es muss ihm schnell gelingen eine echte Einheit zu formen und Struktur in die Mannschaft zu bekommen.
Hier setze ich auf seine Erfahrung und das Zusammenspiel mit unserem SD und zukünftigen Chefscout.
Nur als Hinweis für alle die sich einen jungen Trainer gewünscht hatten.
Das ist natürlich immer sehr spannend und jeder träumte von einem Fußball Märchen.
Das kann aber auch mal so wie in Aue vor zwei Jahren mit Timo Rost laufen.
Er kam mit sehr guten Ergebnissen als Trainer aus der RL Bayern und stand vor der gleichen Aufgabe wie Bernd Hollerbach bei Hansa und wurde dann nach 9 Spielen entlassen. Er hatte damals in der Zeit drei Punkte geholt und dann war Timo Rost in Aue Geschichte.
Geben wir Bernd Hollerbach eine faire Chance.
30.05.2024 - 06:30 Uhr
Herzlich willkommen auf der Kogge,
Ich bin zu allererst froh das nun eine Entscheidung auf der Cheftrainerposition getroffen wurde.
Nun ist es Bernd Hollerbach geworden, für einige enttäuschend und Ich gehörte auch zu der Fraktion. Wenn man aber länger drüber nachdenkt, finde ich die Entscheidung nachvollziehbar und bin mittlerweile auch recht überzeugt von der Konstellation, denn wir haben seit langem mal wieder die Konstellation das Sportdirektor und Trainer sich kennen und schätzen und somit hoffentlich auf einer Wellenlänge liegen und am selben Strang ziehen.
Das geteilte Interview mit Rocco Reitz hat nochmal ein wenig Einblick gegeben, was Hollerbach vermitteln kann und das sind Dinge die uns letzte Saison gefehlt haben: Arbeit gegen den Ball und Galligkeit. Attribute die wir im Laufe der letzten Jahre immer mehr verloren haben. Diese sind jedoch elementar, wenn es darum geht eine gute Defensive aufzubauen. Ja, es wurde ein Umbruch versprochen und Hollerbach bringt dieses wohl nicht mit, jedoch hat man es vielleicht doch wieder erkannt, daß eine stabile Defensive das Fundament des Erfolgs ist und diese hat beispielsweise Reimers nicht vorzuweisen gehabt.
Hollerbachs Mannschaften stehen dafür. Gehörten trotz geringen Etas zu den Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren.
Lange Rede kurzer Sinn: ich bin froh das es einen neuen Trainer gibt und wünsche ihm und uns den größtmöglichen Erfolg. Die Zeit ist knapp, es gibt viel zu tun.
Ich bin zu allererst froh das nun eine Entscheidung auf der Cheftrainerposition getroffen wurde.
Nun ist es Bernd Hollerbach geworden, für einige enttäuschend und Ich gehörte auch zu der Fraktion. Wenn man aber länger drüber nachdenkt, finde ich die Entscheidung nachvollziehbar und bin mittlerweile auch recht überzeugt von der Konstellation, denn wir haben seit langem mal wieder die Konstellation das Sportdirektor und Trainer sich kennen und schätzen und somit hoffentlich auf einer Wellenlänge liegen und am selben Strang ziehen.
Das geteilte Interview mit Rocco Reitz hat nochmal ein wenig Einblick gegeben, was Hollerbach vermitteln kann und das sind Dinge die uns letzte Saison gefehlt haben: Arbeit gegen den Ball und Galligkeit. Attribute die wir im Laufe der letzten Jahre immer mehr verloren haben. Diese sind jedoch elementar, wenn es darum geht eine gute Defensive aufzubauen. Ja, es wurde ein Umbruch versprochen und Hollerbach bringt dieses wohl nicht mit, jedoch hat man es vielleicht doch wieder erkannt, daß eine stabile Defensive das Fundament des Erfolgs ist und diese hat beispielsweise Reimers nicht vorzuweisen gehabt.
Hollerbachs Mannschaften stehen dafür. Gehörten trotz geringen Etas zu den Mannschaften mit den wenigsten Gegentoren.
Lange Rede kurzer Sinn: ich bin froh das es einen neuen Trainer gibt und wünsche ihm und uns den größtmöglichen Erfolg. Die Zeit ist knapp, es gibt viel zu tun.
30.05.2024 - 07:17 Uhr
Zitat von spartenaut
(...)
Das kann man jetzt natürlich nicht allein Hollerbach auf die Fahne schreiben, da die belgische Liga auch als Ausbildungsliga gilt und gern von Talenten als Sprungbrett genutzt wird. Jedoch hat er seinen Anteil daran und da die Spieler fast ausschließlich Anfang 20 waren, der älteste glaube ich 26, könnte man ihm Unterstellen, dass er auch durchaus in der Lage war Talente für den Weiterverkauf zu entwickeln. In die gleiche Kerbe schlägt übrigens Rocco Reitz in seinem Interview mit transfermarkt. Der dort zwei Mal als Leihspieler unter Hollerbach aktiv war und dort selber einen deutlichen Schritt seiner Entwicklung zum Bundesliga Profi verortet. Das sollte man sich unbedingt mal durchlesen um ein Bild von der Personalie Hollerbach zu bekommen; Reitz Interview
(...)
(...)
Das kann man jetzt natürlich nicht allein Hollerbach auf die Fahne schreiben, da die belgische Liga auch als Ausbildungsliga gilt und gern von Talenten als Sprungbrett genutzt wird. Jedoch hat er seinen Anteil daran und da die Spieler fast ausschließlich Anfang 20 waren, der älteste glaube ich 26, könnte man ihm Unterstellen, dass er auch durchaus in der Lage war Talente für den Weiterverkauf zu entwickeln. In die gleiche Kerbe schlägt übrigens Rocco Reitz in seinem Interview mit transfermarkt. Der dort zwei Mal als Leihspieler unter Hollerbach aktiv war und dort selber einen deutlichen Schritt seiner Entwicklung zum Bundesliga Profi verortet. Das sollte man sich unbedingt mal durchlesen um ein Bild von der Personalie Hollerbach zu bekommen; Reitz Interview
(...)
Danke für den Hinweis zu Rocco Reitz. War mir gar nicht klar, dass er 1 1/2 Jahre unter Hollerbach gekickt und sich offensichtlich sehr gut entwickelt hat. Reitz Einblicke liefern erhellende Hinweise zum Trainertyp Hollerbach und räumen tatsächlich einiges vom Tisch, was hier im Thread u.a. gegen Hollerbach als Bedenken hervorgebracht wird. Das was Reitz dort beschreibt liest sich wie eine Blaupause für das, was zumindest ich mir unter einem Trainer vorstelle, der die Jugend adäquat fördert. Faire Einstellung gegenüber den Spielern um die mannschaftliche Geschlossenheit nicht zu gefährden, garniert mit einem klarem Plan für die individuelle Förderung eines Einzelnen.
Zitat von bei spartanaut verlinkter TM-Artikel
Die zweite Lernphase bei der VV St. Truiden in Belgien hat der gebürtige Duisburger erfolgreich hinter sich gebracht. 2021/22 wurde er im Rahmen einer ersten Ausleihe vor allem als Joker eingesetzt (18-mal), sein Standing in der zurückliegenden Rückrunde war mit neun Startelf-Einsätzen deutlich angestiegen. Unter dem deutschen Trainer Bernd Hollerbach, der im Sommer von Landsmann Thorsten Fink abgelöst wird.
„Während der ersten Leihe ging es für mich mehr ums Spielerische und darum, mit dem Ball Akzente zu setzen, als gegen den Ball zu arbeiten“, sagt Reitz, der von Hollerbach instruiert wurde, mehr Wert auf ebenjenes Element zu legen. „Ich denke, dass ich während meiner ersten Zeit deswegen vermehrt dann eingewechselt worden bin – wenn es darum ging, spielerische Akzente zu setzen. Beim Spiel gegen den Ball und von der Fitness her bin ich inzwischen viel, viel besser geworden. Ich bin, wie ich finde, auf gutem Profiniveau angekommen. Es ging darum, Körperlichkeit und mehr Galligkeit in mein Spiel zu bekommen. Und das habe ich dann auch gezeigt, deshalb habe ich die Einsatzzeiten erhalten.“
Vor einem Jahr, im Sommer 2022, ging es für Reitz nach der ersten Leihepisode darum, die „beste und sinnvollste Option“ zu wählen. Um die eigene Entwicklung gezielt voranzutreiben. Die Entscheidung fiel für die Hinrunde pro Verbleib in Gladbach aus. Das habe allerdings „aus nachvollziehbaren Gründen“ nicht funktioniert, erklärt Reitz. Also: Kurswechsel im darauffolgenden Winter.
„Ich bin dann auf den Verein zugegangen und habe hinterlegt, dass ich, um voranzukommen, viel spielen muss. Es gibt einfach nichts Wichtigeres, gerade in dieser Übergangsphase, als auf dem Platz zu stehen. Wir haben uns hingesetzt und sämtliche Optionen abgewogen. Es gab neben St. Truiden noch ein paar andere Möglichkeiten“, erklärte Reitz, der schlussendlich „dorthin ging, „wo ich schon einmal Fuß gefasst hatte, jeden kannte und mir bereits einmal die Akzeptanz und das Vertrauen erarbeitet habe, zu spielen. Es war die absolut richtige Entscheidung.“
Gefordert und gefördert durch Hollerbach geht er gestärkt aus der vergangenen Rückrunde hervor, die von VV St. Truiden auf Rang 12 beendet wurde. Reitz pflegte eigenen Angaben zufolge eine „sehr gute Beziehung“ zu Hollerbach. „Er ist ein sehr offener, ehrlicher und gerader Typ. Ich wusste immer, woran ich war – das habe ich extrem geschätzt. Der Trainer sagte einem, wenn man schlecht war: ‚Was war das für eine Scheiße, die du heute gespielt hast? Das gefällt mir gar nicht. Setz dich erstmal auf die Bank und zeig dich im Training.‘ Niemand hatte einen Extrastatus, alle Spieler wurden gleichbehandelt. Und wenn du gut gespielt hast, hat er dich auch gelobt. Das war sehr sympathisch. Ich mochte ihn sehr.“
Die Jupiler Pro League brachte Reitz einen Schritt nach vorn, auch wenn die Trauben dort nicht ganz so hoch hängen mögen, wie etwa bei Gladbach. „Die belgische Liga wird unterschätzt“, betont der Youngster jedoch. Denn: „Sie ist extrem physisch, physischer als die Bundesliga, wenngleich sie spielerisch nicht ganz so gut ist – wobei es stets darauf ankommt, gegen wen du spielst. Gegen die untenstehenden Teams ist es mehr ein Kick and Rush, da verlangt es weniger spielerische Qualitäten, sondern Durchsetzungsvermögen. Das habe ich in den vergangenen sechs Monaten gut reinbekommen.“
Die zweite Lernphase bei der VV St. Truiden in Belgien hat der gebürtige Duisburger erfolgreich hinter sich gebracht. 2021/22 wurde er im Rahmen einer ersten Ausleihe vor allem als Joker eingesetzt (18-mal), sein Standing in der zurückliegenden Rückrunde war mit neun Startelf-Einsätzen deutlich angestiegen. Unter dem deutschen Trainer Bernd Hollerbach, der im Sommer von Landsmann Thorsten Fink abgelöst wird.
„Während der ersten Leihe ging es für mich mehr ums Spielerische und darum, mit dem Ball Akzente zu setzen, als gegen den Ball zu arbeiten“, sagt Reitz, der von Hollerbach instruiert wurde, mehr Wert auf ebenjenes Element zu legen. „Ich denke, dass ich während meiner ersten Zeit deswegen vermehrt dann eingewechselt worden bin – wenn es darum ging, spielerische Akzente zu setzen. Beim Spiel gegen den Ball und von der Fitness her bin ich inzwischen viel, viel besser geworden. Ich bin, wie ich finde, auf gutem Profiniveau angekommen. Es ging darum, Körperlichkeit und mehr Galligkeit in mein Spiel zu bekommen. Und das habe ich dann auch gezeigt, deshalb habe ich die Einsatzzeiten erhalten.“
Vor einem Jahr, im Sommer 2022, ging es für Reitz nach der ersten Leihepisode darum, die „beste und sinnvollste Option“ zu wählen. Um die eigene Entwicklung gezielt voranzutreiben. Die Entscheidung fiel für die Hinrunde pro Verbleib in Gladbach aus. Das habe allerdings „aus nachvollziehbaren Gründen“ nicht funktioniert, erklärt Reitz. Also: Kurswechsel im darauffolgenden Winter.
„Ich bin dann auf den Verein zugegangen und habe hinterlegt, dass ich, um voranzukommen, viel spielen muss. Es gibt einfach nichts Wichtigeres, gerade in dieser Übergangsphase, als auf dem Platz zu stehen. Wir haben uns hingesetzt und sämtliche Optionen abgewogen. Es gab neben St. Truiden noch ein paar andere Möglichkeiten“, erklärte Reitz, der schlussendlich „dorthin ging, „wo ich schon einmal Fuß gefasst hatte, jeden kannte und mir bereits einmal die Akzeptanz und das Vertrauen erarbeitet habe, zu spielen. Es war die absolut richtige Entscheidung.“
Gefordert und gefördert durch Hollerbach geht er gestärkt aus der vergangenen Rückrunde hervor, die von VV St. Truiden auf Rang 12 beendet wurde. Reitz pflegte eigenen Angaben zufolge eine „sehr gute Beziehung“ zu Hollerbach. „Er ist ein sehr offener, ehrlicher und gerader Typ. Ich wusste immer, woran ich war – das habe ich extrem geschätzt. Der Trainer sagte einem, wenn man schlecht war: ‚Was war das für eine Scheiße, die du heute gespielt hast? Das gefällt mir gar nicht. Setz dich erstmal auf die Bank und zeig dich im Training.‘ Niemand hatte einen Extrastatus, alle Spieler wurden gleichbehandelt. Und wenn du gut gespielt hast, hat er dich auch gelobt. Das war sehr sympathisch. Ich mochte ihn sehr.“
Die Jupiler Pro League brachte Reitz einen Schritt nach vorn, auch wenn die Trauben dort nicht ganz so hoch hängen mögen, wie etwa bei Gladbach. „Die belgische Liga wird unterschätzt“, betont der Youngster jedoch. Denn: „Sie ist extrem physisch, physischer als die Bundesliga, wenngleich sie spielerisch nicht ganz so gut ist – wobei es stets darauf ankommt, gegen wen du spielst. Gegen die untenstehenden Teams ist es mehr ein Kick and Rush, da verlangt es weniger spielerische Qualitäten, sondern Durchsetzungsvermögen. Das habe ich in den vergangenen sechs Monaten gut reinbekommen.“
Insgesamt war auch ich vor ein paar Tagen eher skeptisch, beim ersten Lesen des Namens Hollerbach. Wenn man seine Trainerkarriere allerdings etwas genauer betrachtet, dann ist doch zu erkennen, dass er nur beim HSV und in seiner letzten Phase bei Würzburg so gar keine Ergebnisse geliefert hat. Allerdings lassen sich diese Phasen tatsächlich recht schnell relativieren, wenn man die Dauer seiner Amtszeit und das Leistungsniveau des damaligen Kaders beim HSV in der 1. Bundesliga, welches in dieser Phase auch dem hier oft gepriesenen Titz schnell den Kopf kostete, sowie die Tatsache, dass er Würzburg aus dem Nichts zu einem Zweitligisten gemacht hat der dann in der 2. Bundesliga einfach personell nicht konkurrenzfähig war, berücksichtigt.
Insgesamt kann ich deshalb erstmal gut mit der Entscheidung leben, die anscheinend pragmatisch gesehen mehr Pro- als Contra-Argumente hat. Als dickes Plus würde ich dabei im Übrigen auch die Tatsache bewerten, dass sich Shapourzadeh und Hollerbach kennen und schätzen. Das dürfte helfen, um interne Grabenkämpfe zu umschiffen.
Zitat von FutureBoy
Ich frage mich ehrlich gesagt auch, warum man sich in unserem Forum was unseren eigenen Nachwuchs betrifft immer selbst so schlecht hinstellt. Längst nicht jede Zwote eines Zweitligisten spielt in Liga 4. Klar können sich die Spieler nicht durchsetzen, wenn sie keine echte Chance bekommen. Und klar ist Leipzig eine ordentliche Konkurrenz, aber warum hört man aus Haching nicht ständig die Klagen über die Nähe zu München oder Nürnberg oder Stuttgart oder was auch immer? Weil ein Konzept dahinter steht das überzeugt. Und genau so etwas würde ich mir einfach auch mal wünschen. Und ich bin mir sehr sicher, dass das Umfeld deutlich geduldiger wäre, mit einem Team und einem Kader, der ein echtes Konzept erkennen lässt, das aber vielleicht ein wenig Zeit bräuchte.
Ich frage mich ehrlich gesagt auch, warum man sich in unserem Forum was unseren eigenen Nachwuchs betrifft immer selbst so schlecht hinstellt. Längst nicht jede Zwote eines Zweitligisten spielt in Liga 4. Klar können sich die Spieler nicht durchsetzen, wenn sie keine echte Chance bekommen. Und klar ist Leipzig eine ordentliche Konkurrenz, aber warum hört man aus Haching nicht ständig die Klagen über die Nähe zu München oder Nürnberg oder Stuttgart oder was auch immer? Weil ein Konzept dahinter steht das überzeugt. Und genau so etwas würde ich mir einfach auch mal wünschen. Und ich bin mir sehr sicher, dass das Umfeld deutlich geduldiger wäre, mit einem Team und einem Kader, der ein echtes Konzept erkennen lässt, das aber vielleicht ein wenig Zeit bräuchte.
Beim Lesen dieses Beitrags kam bei mir eine Frage auf: Du hebst Unterhaching als positives Beispiel hervor. Und ja, ich würde dir dahingehend rechtgeben, dass es schon beeindruckend ist, was dort an Nachwuchs immer wieder in die 1. Mannschaft gespült wird. Allerdings sollte man bei diesem Lob auch nicht vergessen, dass Unterhaching in den letzten Jahren trotzdem "nur" eine Fahrstuhlmannschaft zwischen der 3. und 4. Liga war. Und das ist ja nicht der Anspruch von Hansa oder? D.h. so wirklich dienlich ist dieses Beispiel meines Erachtens für uns nicht, da Hansa sich als Verein ja eher als Zweitligist sieht. Und es auf diesem Niveau eben kein so "extremes" Beispiel wie Haching gibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von satosFCH am 30.05.2024 um 07:30 Uhr bearbeitet
30.05.2024 - 07:33 Uhr
Ahoi und Herzlich Willkommen...ich freu mich
30.05.2024 - 07:42 Uhr
Herzlich willkommen, Bernd Hollerbach.
Ich kann mich erinnern, dass er schon einmal Kandidat war – ich glaub, unter Pieckenhagen, als wir letztlich Härtel holten? Hier von einem Freundschaftsdienst seitens Shapourzadehs zu sprechen, hielte ich für überzogen.
Aber ja, es ist ein großer Vorteil, dass sich Sportdirektor und Trainer endlich kennen und schätzen und hoffentlich gemeinsam (!) an einem Kader arbeiten. Darüber hinaus bin ich sehr skeptisch: Hollerbach wird hinten dicht machen, wenn er seine letzten Stationen bestätigt, und das kann er offensichtlich gut. Aber als einer der 3.-Liga-Favoriten, gegen den sich viele Mannschaften gerade im OS hinten verschanzen werden, brauchen wir halt auch kreatives Offensivspiel.
Ich hab mir gestern Abend noch seine Antrittskonferenz beim HSV angeschaut und finde es bemerkenswert, wie sehr Hollerbach nicht nur in seinen Ideen, sondern auch in seiner Rhetorik an Magath erinnert. Da werden wir wohl einen richtigen Schleifer bekommen, ein Trainer "der alten Schule", und etwas kürzere Pressekonferenzen als unter Selimbegovic.
Ich würde mir ja sehr wünschen, dass Hansa mit Hollerbach mal wieder länger als ein halbes Jahr zusammenarbeitet, damit hier tatsächlich etwas entstehen kann. Man muss natürlich auf die Kaderplanung warten, aber zum jetzigen Stand hielte ich eine erste Saison zwischen Platz 5-8 für völlig okay, um wieder ein Fundament zu legen.
Ich kann mich erinnern, dass er schon einmal Kandidat war – ich glaub, unter Pieckenhagen, als wir letztlich Härtel holten? Hier von einem Freundschaftsdienst seitens Shapourzadehs zu sprechen, hielte ich für überzogen.
Aber ja, es ist ein großer Vorteil, dass sich Sportdirektor und Trainer endlich kennen und schätzen und hoffentlich gemeinsam (!) an einem Kader arbeiten. Darüber hinaus bin ich sehr skeptisch: Hollerbach wird hinten dicht machen, wenn er seine letzten Stationen bestätigt, und das kann er offensichtlich gut. Aber als einer der 3.-Liga-Favoriten, gegen den sich viele Mannschaften gerade im OS hinten verschanzen werden, brauchen wir halt auch kreatives Offensivspiel.
Ich hab mir gestern Abend noch seine Antrittskonferenz beim HSV angeschaut und finde es bemerkenswert, wie sehr Hollerbach nicht nur in seinen Ideen, sondern auch in seiner Rhetorik an Magath erinnert. Da werden wir wohl einen richtigen Schleifer bekommen, ein Trainer "der alten Schule", und etwas kürzere Pressekonferenzen als unter Selimbegovic.
Ich würde mir ja sehr wünschen, dass Hansa mit Hollerbach mal wieder länger als ein halbes Jahr zusammenarbeitet, damit hier tatsächlich etwas entstehen kann. Man muss natürlich auf die Kaderplanung warten, aber zum jetzigen Stand hielte ich eine erste Saison zwischen Platz 5-8 für völlig okay, um wieder ein Fundament zu legen.
30.05.2024 - 07:47 Uhr
Zitat von FutureBoy
Schade, dass du einen wirklich guten Beitrag mit der letzten Zeile für mich zerstörst, indem du valide Bedenken, die ich versucht habe zu schildern, als "Schnappatmung" diffamierst und lächerlich machst.
Schade, dass du einen wirklich guten Beitrag mit der letzten Zeile für mich zerstörst, indem du valide Bedenken, die ich versucht habe zu schildern, als "Schnappatmung" diffamierst und lächerlich machst.
Ich hatte nie die Absicht etwas zu diffamieren und falls es doch so rüberkam, dann entschuldige ich mich bei dir und allen, die es auch so verstanden haben.
Ich versuche jedem seine Bedenken zu verstehen, aber mir fehlt zu einem Trainer wie z.B. Pit Reimers das Verständnis, was er noch für Qualitäten hat als auf junge Spieler zu setzen. Das musste er in seiner Rolle als U23 ja zwangsläufig sowieso machen. Aber welche Erfahrungen / Ergebnisse bringt er aus dem Profibereich mit, warum sollte sein Spielstil erfolgreicher sein als der von Hollerbach oder wie kann er mit Druck oder den Medien umgehen, etc.?
Da mir da noch viel unbeantwortet erscheint, sehe ich eben auch sehr viel Risiko, wo ich mir nicht sicher bin, ob wir das als direkter Absteiger, der nicht unendlich viel Zeit hat wieder aufzusteigen, wirklich nehmen wollen.
Mit diesen Gedanken kommt mir persönlich dann ein Pit Reimers hier wohlmöglich zu gut und ein Bernd Hollerbach zu schlecht weg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Majak am 30.05.2024 um 07:51 Uhr bearbeitet
30.05.2024 - 08:15 Uhr
Ist er der richtige Mann oder nicht? Das kann man erst in 4-6 Monaten sehen.
Es kommt auf die Spieler drauf an und ob sie auf den richtigen Positionen spielen.
Dazu ihre Leistung abrufen können und noch steigern.
Rostock fehlte in der letzten Saison Flanken auf die Stürmer, um dann ein Tor zu erzielen. Freistöße kamen zu schlecht.
Ich wäre auch lieber für Pit Reimers, um einen neuen Trainer der mit Talenten gearbeitet hat einen wirklichen Neustart zu machen.
Es kommt auf die Spieler drauf an und ob sie auf den richtigen Positionen spielen.
Dazu ihre Leistung abrufen können und noch steigern.
Rostock fehlte in der letzten Saison Flanken auf die Stürmer, um dann ein Tor zu erzielen. Freistöße kamen zu schlecht.
Ich wäre auch lieber für Pit Reimers, um einen neuen Trainer der mit Talenten gearbeitet hat einen wirklichen Neustart zu machen.
30.05.2024 - 08:23 Uhr
Zitat von Majak
Da mir da noch viel unbeantwortet erscheint, sehe ich eben auch sehr viel Risiko, wo ich mir nicht sicher bin, ob wir das als direkter Absteiger, der nicht unendlich viel Zeit hat wieder aufzusteigen, wirklich nehmen wollen.
Mit diesen Gedanken kommt mir persönlich dann ein Pit Reimers hier wohlmöglich zu gut und ein Bernd Hollerbach zu schlecht weg.
Da mir da noch viel unbeantwortet erscheint, sehe ich eben auch sehr viel Risiko, wo ich mir nicht sicher bin, ob wir das als direkter Absteiger, der nicht unendlich viel Zeit hat wieder aufzusteigen, wirklich nehmen wollen.
Mit diesen Gedanken kommt mir persönlich dann ein Pit Reimers hier wohlmöglich zu gut und ein Bernd Hollerbach zu schlecht weg.
Ja, natürlich ist ein Umbruch, vor allem in den Sztujturen, immer ein Risiko. Aber eben auch eine Chance. Ein Schleifer der alten Schule könnte aber kurzfristig weniger Risiko, aber langfristig eben dann auch mehr Risiko bringen.
Für Liga 3 könnte es vielleicht passen. Im Falle eines Aufstieges muss man dann aber genau analysieren um einen Fehler wie bei Alois zu verhindern.
Am Ende geht es den Enttäuschten auch weniger um Namen sondern mehr um Prinzipien und Konzepte. Aber fairerweise muss man auch sagen, dass sles sehr einfach ist von der Couch aus mutige Vorschläge zu fordern - für Amir muss die Verpflichtung halbwegs sitzen, daher verstehe ich die vorsichtige Wahl.
30.05.2024 - 08:48 Uhr
Da hier das Prädikat "Schleifer" aufgemacht wurde, würde ich gerne einen Querverweis auf Heidenheim geben. Die es konstant schaffen über Jahre Stück für Stück sich weiter zu entwickeln, auf Basis der Laufbereitschaft, inklusive Sprints und intensive Läufe. Diese Basis ist uns in den letzten Jahren verloren gegangen, da man gehofft hatte, das man den Weg abkürzen kann, wenn man den Fokus auf spielerische Entwicklung setzt. Das war ein Trugschluss wie man mittlerweile gemerkt hat.
Hier wird ja gerne das Vorbild Magdeburg herangezogen, die kommen trotz vieler Vorschusslorbeeren, aber auch nicht vom Fleck.
Wir sollten uns eher an Heidenheim orientieren, da deren Erfolgsgeschichte langlebiger zu sein scheint. Da halte ich dann doch Hollerbach für den sinnvolleren Weg, auch wenn ich selbst vor einer Woche noch klar bei Pit Reimers war.
Ulm und Münster sind übrigens auch nicht aufgestiegen, weil sie alle Gegner an die Wand gespielt haben. Bei beiden Mannschaften war die Eingespieltheit und das starke Pressingverhalten und Umschaltspiel der Schlüssel zum Erfolg.
Mir sind aus den letzten Jahren nur Dresden und Magdeburg bekannt, die es wirklich durch spielerische Dominanz geschafft haben aufzusteigen. Bei allen anderen, waren es oftmals andere Faktoren, die zum Erfolg führten, oftmals war es die defensive Stabilität.
Hier wird ja gerne das Vorbild Magdeburg herangezogen, die kommen trotz vieler Vorschusslorbeeren, aber auch nicht vom Fleck.
Wir sollten uns eher an Heidenheim orientieren, da deren Erfolgsgeschichte langlebiger zu sein scheint. Da halte ich dann doch Hollerbach für den sinnvolleren Weg, auch wenn ich selbst vor einer Woche noch klar bei Pit Reimers war.
Ulm und Münster sind übrigens auch nicht aufgestiegen, weil sie alle Gegner an die Wand gespielt haben. Bei beiden Mannschaften war die Eingespieltheit und das starke Pressingverhalten und Umschaltspiel der Schlüssel zum Erfolg.
Mir sind aus den letzten Jahren nur Dresden und Magdeburg bekannt, die es wirklich durch spielerische Dominanz geschafft haben aufzusteigen. Bei allen anderen, waren es oftmals andere Faktoren, die zum Erfolg führten, oftmals war es die defensive Stabilität.
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