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Aufsichtsrat

31.05.2010 - 14:00 Uhr
Aufsichtsrat |#901
29.11.2012 - 01:09 Uhr
Hansa wäre ohne diese Fanszene wesentlich besser dran. Was für ein Traum, Spiele von Hansa, egal ob daheim ohne auswärts, ohne Angst vor Raketen, Bengalos usw. Keine Strafen mehr bezahlen müssen und höhere Zuschauereinnahmen generieren...

Ohne diese unterbelichteten Typen würden viel mehr Zuschauer in das Stadion kommen, weil sich momentan wegen der geistigen Unterschicht mit Hansaschal viele nicht mit ihren Kindern in das Stadion trauen.

Nun mag der neue AR-Vorsitzende an eine Öffnung der Süd denken, er würde damit meine Meinung über die Fähigkeiten eines Filialleiters mit Personalverantwortung über 5 Mitarbeiter und weitestgehend ohne eigene Kompetenzen ausgestattet bestätigen, er würde aber mit Umsetzung das trojanische Pferd ins Stadion lassen, und die Ergebnisse daraus erkennt er selbst ja auch, denn ganz so unterbelichtet ist er nun auch nicht.

Was nun aber machen? Zugunsten eigener Vorteile, allerdings auch nur auf Sicht, die Karre endgültig gegen den Baum fahren oder den Vorsitzenden im Kampf gegen asoziale Gewalttäter unterstützen?

Für einen Hansafan ist die Beantwortung dieser Frage sehr einfach, für einen Lobbyisten allerdings stellt es sich eine große Denkaufgabe heraus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chessplayer1899 am 29.11.2012 um 01:12 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#902
29.11.2012 - 02:06 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Hansa wäre ohne diese Fanszene wesentlich besser dran. Was für ein Traum, Spiele von Hansa, egal ob daheim ohne auswärts, ohne Angst vor Raketen, Bengalos usw. Keine Strafen mehr bezahlen müssen und höhere Zuschauereinnahmen generieren...

Ohne diese unterbelichteten Typen würden viel mehr Zuschauer in das Stadion kommen, weil sich momentan wegen der geistigen Unterschicht mit Hansaschal viele nicht mit ihren Kindern in das Stadion trauen.

Nun mag der neue AR-Vorsitzende an eine Öffnung der Süd denken, er würde damit meine Meinung über die Fähigkeiten eines Filialleiters mit Personalverantwortung über 5 Mitarbeiter und weitestgehend ohne eigene Kompetenzen ausgestattet bestätigen, er würde aber mit Umsetzung das trojanische Pferd ins Stadion lassen, und die Ergebnisse daraus erkennt er selbst ja auch, denn ganz so unterbelichtet ist er nun auch nicht.

Was nun aber machen? Zugunsten eigener Vorteile, allerdings auch nur auf Sicht, die Karre endgültig gegen den Baum fahren oder den Vorsitzenden im Kampf gegen asoziale Gewalttäter unterstützen?

Für einen Hansafan ist die Beantwortung dieser Frage sehr einfach, für einen Lobbyisten allerdings stellt es sich eine große Denkaufgabe heraus.


Lieber Schachspieler,

ich habe eine Frage. Bist Du hin und wieder auch mal FÜR etwas, oder grundsätzlich gegen alles? Deine Liebe zum FCH bestreite ich nicht, aber mich erinnerst Du irgendwie an eine alte Jungfer, unzufrieden bis zum Schluss. Konsequent am Zetern und Schlechtreden, aber ohne eigenen Antrieb mal etwas Konstruktives beizutragen....

Mir bleibt von der MV so einiges im Kopf und Herzen. Die Quintessenz des Ganzen war für mich jedoch die Einsicht, dass wir, wenn wir die Probleme beseitigen wollen, an einem Strang ziehen sollten. Und das nach Möglichkeit am selben Ende ;-) Dazu gehört es auch eigene Ressentiments zu überwinden und aufeinander zu zugehen. Ich für meinen Teil werde es tun, ohne jedoch meine Position komplett aufzugeben. Das bedeutet, dass ich kompromissbereit sein werde, und das gerne.
Die Worte von Herrn Prof. Klinkmann und Herrn Flachsmeyer haben bei mir enorm was ausgelöst. Ich hoffe, ich bin nicht der Einzige....

Wer dieses Forum verfolgt, hat sicherlich mitbekommen, dass es hier relativ neue User (heiligergreif zum Beispiel) gibt. Das Erscheinen hier wird als "Bekehrungsversuch" interpretiert.
Ich verstehe es als Schritt auf uns zu...
Aufsichtsrat |#903
29.11.2012 - 07:12 Uhr
Stimmt, seit Beginn der Aufstiegssaison in die erste Bundesliga war ich gegen vieles. Ich war gegen Grabow, gegen Wimmer, gegen Pagelsdorf. Ich war der Meinung, dass diese Personen Hansa Rostock nicht gut bekommen. Die handelnden Personen haben zwischenzeitlich gewechselt, meine Meinung über ihre Wirkung für Hansa Rostock nicht. Ich denke, dass bei Umsetzung der Ankündigung und sich beim Beweisen als Erfüllungsgehilfe der radikalen Fans, dass dem Verein verbleibende Zeitfenster nur noch ein kleines sein wird. Da lohnt es nicht mehr, wenn ich jetzt meine kritische Art ändere.

Hansa lebt noch, weil es Politikum ist. Aber gerade wegen der weiteren Zunahme der Ausschreitungen sollte man nicht mehr lange mit dieser Untrrstützung rechnen.

PS: Ich war auch schon für etwas. Ich war für Studer und bin für BH.
Aufsichtsrat |#904
29.11.2012 - 07:27 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Stimmt, seit Beginn der Aufstiegssaison in die erste Bundesliga war ich gegen vieles. Ich war gegen Grabow, gegen Wimmer, gegen Pagelsdorf. Ich war der Meinung, dass diese Personen Hansa Rostock nicht gut bekommen. Die handelnden Personen haben zwischenzeitlich gewechselt, meine Meinung über ihre Wirkung für Hansa Rostock nicht. Ich denke, dass bei Umsetzung der Ankündigung und sich beim Beweisen als Erfüllungsgehilfe der radikalen Fans, dass dem Verein verbleibende Zeitfenster nur noch ein kleines sein wird. Da lohnt es nicht mehr, wenn ich jetzt meine kritische Art ändere.

Hansa lebt noch, weil es Politikum ist. Aber gerade wegen der weiteren Zunahme der Ausschreitungen sollte man nicht mehr lange mit dieser Untrrstützung rechnen.

PS: Ich war auch schon für etwas. Ich war für Studer und bin für BH.


Da gehe ich zu 100 Prozent mit.

•     •     •

Mitglied des FC Hansa Rostock
Aufsichtsrat |#905
29.11.2012 - 08:56 Uhr
Die FSR kann ja schon mal anfangen zu sammeln, damit sie im Falle von Hofmanns "Rauswurf" sein Gehalt bis 2014 vorstrecken kann.
Aufsichtsrat |#906
29.11.2012 - 09:46 Uhr
Zitat von Cyber-Dan:
Wer dieses Forum verfolgt, hat sicherlich mitbekommen, dass es hier relativ neue User (heiligergreif zum Beispiel) gibt. Das Erscheinen hier wird als "Bekehrungsversuch" interpretiert.
Ich verstehe es als Schritt auf uns zu...


Ja klar - und wie sie auf die Leute zugehen... Egal - politisches Ziel erreicht, irgendwas von "...wir müssen doch zusammen..." gelabert und kein Stück auf Zweifler eingegangen.

Aber hat ja funktioniert, herzlichen Glückwunsch.
Aufsichtsrat |#907
29.11.2012 - 10:05 Uhr
Wenn ich diese Statements von Herrn Abrokat sehe und lese, läuft es mir kalt den Rücken runter.
"Verbesserte Außendarstellung", dass ich nicht lache. Der neue Vorsitzende macht genau das, wofür er von der FSR gewählt wurde. Er versucht nicht einmal sein eigenes Bild in der Öffentlichkeit zu entkräften. Er macht sich sogleich an die Arbeit sein Image zum "Erfüllungsgehilfen" mit Leben zu erfüllen.
Wie das zu einer besseren Außendarstellung beitragen soll, bleibt mir verschlossen.

So wird das bisschen positive Image (Standfestigkeit des Vorstandes/BH gegenüber der radikalen Fanszene) auch noch mit der Abrissbirne einstampft.
Aufsichtsrat |#908
29.11.2012 - 10:17 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Hansa wäre ohne diese Fanszene wesentlich besser dran. Was für ein Traum, Spiele von Hansa, egal ob daheim ohne auswärts, ohne Angst vor Raketen, Bengalos usw. Keine Strafen mehr bezahlen müssen und höhere Zuschauereinnahmen generieren...

Ohne diese unterbelichteten Typen würden viel mehr Zuschauer in das Stadion kommen, weil sich momentan wegen der geistigen Unterschicht mit Hansaschal viele nicht mit ihren Kindern in das Stadion trauen.

Nun mag der neue AR-Vorsitzende an eine Öffnung der Süd denken, er würde damit meine Meinung über die Fähigkeiten eines Filialleiters mit Personalverantwortung über 5 Mitarbeiter und weitestgehend ohne eigene Kompetenzen ausgestattet bestätigen, er würde aber mit Umsetzung das trojanische Pferd ins Stadion lassen, und die Ergebnisse daraus erkennt er selbst ja auch, denn ganz so unterbelichtet ist er nun auch nicht.

Was nun aber machen? Zugunsten eigener Vorteile, allerdings auch nur auf Sicht, die Karre endgültig gegen den Baum fahren oder den Vorsitzenden im Kampf gegen asoziale Gewalttäter unterstützen?

Für einen Hansafan ist die Beantwortung dieser Frage sehr einfach, für einen Lobbyisten allerdings stellt es sich eine große Denkaufgabe heraus.


Du bringst es - wie immer - auf den Punkt!

Die Lösung der Tribünenproblematik drängt tatsächlich und ist offensichtlich Dreh- und Angelpunkt der ganzen Miesere bei Hansa. Die Ursachen dafür liegen schon länger zurück. Eine Öffnung der Südtribüne kann mE nur mit einer grundsätzlichen Neuordnung innerhalb des Stadions einhergehen.

•     •     •

Keine Signatur
Aufsichtsrat |#909
29.11.2012 - 10:36 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:


Ohne diese unterbelichteten Typen würden viel mehr Zuschauer in das Stadion kommen, weil sich momentan wegen der geistigen Unterschicht mit Hansaschal viele nicht mit ihren Kindern in das Stadion trauen.


Die Väter mit denen ich mich die letzten male Unterhalten haben finden das Benehmen auch "bescheuert". Meine Gespräche aber haben ergeben, dass die Angst vor unkontrollierten Polizisten größer ist, als die von den Fans. Wobei ich auch nur mit dreien gesprochen habe. Aber ich wollte damit den Abschnitt deiner Aussage einfach mal anzweifeln.

Ist immer so eine Aussage die in den Raum geworfen wird. Ich bei Heimspielen aber nicht bestätigen kann.
Aufsichtsrat |#910
29.11.2012 - 10:49 Uhr
Zitat von heiligergreif:

Angriffe auf die beiden wiedergewählten AR-Mitglieder finde ich übrigens total daneben. Abrokat ist mit den meisten Stimmen gewählt worden, als Vertreter eines Großsponsors der, vorsichtig ausgedrückt, nicht unbedingt zum Freundeskreis der FSR zählt. Torsten ist einfach zu lange als Fan dabei, als das man ihm da andere Interessen als Hansa und seine Fans unterstellen könnte. Beide sind sicherlich nicht auf die "Aufwandsentschädigung" in Form einer Dauerkarte finanziell angewiesen bzw. war die letzte Amtszeit nichts, womit man sich woanders profilieren kann...


Dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob es unbedingt die beste Lösung ist, den Vertreter des Großsponsors/-gläubigers zum Aufsichtsratschef zu machen.
Wer wenn nicht er wird außer den Interessen des Vereins auch andere, nämlich die seines Arbeitgebers, im Sinn haben.

Gespannt bin ich darauf, ob es unter dem Einfluss des Wunsch-AR der Szene nun zu einer schnellen Lösung zur Süd-(Nord-)Problematik kommt, z.B. für die Rückrunde.
Gespräche sollte es schnellstens wieder geben. Ob der AR einen Moderator schickt?
Welche Rolle spielt der VV? Das operative Geschäft liegt ja wohl weiterhin in seiner Hand bzw. der des Vorstands. Oder kommt es wegen o.g. Frage zur Trennung?

Der neue AR hat viele Vorschusslorbeeren bekommen, nun will er arbeiten, arbeiten, arbeiten (Ahrens). Viel Erfolg.
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