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Aufsichtsrat

31.05.2010 - 14:00 Uhr
Aufsichtsrat |#1971
31.10.2024 - 22:39 Uhr
Zitat von Tomminho
Zitat von Elsterkogge

Zitat von Tomminho

Zitat von sportverrueckt

Zitat von dudley

Ich bin nun auch kein begeisterter Fan von ihm, aber so ein Interview tut auch mal gut, auch wenn er rhetorisch etwas unbedarft wirkt. Unabhängig von seiner Person merkt man aber, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat und nicht so planlos und leer redet, wie sein Vorgänger auf einer offiziellen PK. Dass er nun AR-Vorsitzender ist für die nächsten 4 Wochen ist halt so. Danach gibt es ja dann die konstituierende Sitzung des neuen AR. Da hoffe ich mal, dass sich genug Kandidaten melden, die Plan und Zeit haben und auch das Hansaherz, so wie Herr Eggert es richtigerweise nennt.

Wir haben weiß Gott andere Probleme gerade, als zu den Ausschreitungen Stellung zu beziehen. Dafür ist der Vorstand eigentlich auch da. Der leitet das operative Geschäft.


Im oberen Abschnitt stimme ich dir zu.

Deine Gedanken im unteren Teil sehe ich anders. Gerade nachdem die zurückgetretenen AR-Mitglieder diese Gründe aufgeführt haben (wie auch immer wir dazu stehen) halte ich es für absolut notwendig sich - insbesondere gegen Diffamierungen von gewählten!!! und ehrenamtlichen Aufsichtsräten zu positionieren. Da wurde eine große Chance verpasst. Gerade als er am Ende noch frei reden "durfte". Es ist und bleibt ein absolutes Unding, andere Menschen derart zu verunglimpfen. Auch darf man gewalttätige Angriffe auf Züge und darin sitzende Menschen verurteilen. Das nennt man Haltung.

Satzung §24 (11):
"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ferner insbesondere darin, die Tätigkeit des Vorstands bei der Leitung des Vereins und dessen Verwaltung zu überwachen. Ihm stehen dazu umfassende Aufsichtsrechte zu. Der Vorstand ist insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeit uneingeschränkt Auskunft zu erteilen."

Der AR ist ein Aufsichtsgremium, das sich aus der "Tagespolitik" rauszuhalten hat. Was zu den Vorkommnissen vom letzten WE zu sagen ist, wird durch andere Stellen im Verein, die dafür zuständig sind, erledigt werden - am besten dann, wenn es Substanzielles dazu zu sagen gibt.


"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht FERNER und INSBESONDERE...." Da steht nicht: "Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ausschließlich und nur....."
Wollte das nur mal klarstellen, weil du die Satzung ja selbst zitiert hast. Aber schön wie du immer wieder versuchst die Gewaltexzesse und rechtsradikalen Ausschreitungen klein zu reden oder zu beschönigen. Nie hat der Verein damit was zu tun oder müsste dazu Stellung beziehen. Ich denke du bist ganz klar Teil des Problems... Meinetwegen soll es so sein aber wenn du Argumente zum untermauern suchst dann gib dir bitte wenigstens Mühe dabei.

Stimmt, ich hätte der Vollständigkeit halber auch die 10 Unterpunkte der Satzung davor zitieren sollen, die absolut nichts in Richtung öffentlicher Statements o.ä. zum Tagesgeschäft beinhalten.

Darüber hinaus rede ich hier nichts klein, wenn ich keinen Wert darauf lege, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert, wenn es doch andere Gremien im Verein gibt, die dafür da sind. Ich finde es sogar eher befremdlich, wie wichtig es Einigen offenbar zu sein scheint, dass möglichst viele Leute, ganz egal, was sie noch für einen Mehrwert zur Diskussion beizutragen haben, öffentliche Bestürzungsstatements rausgeben. Was wird dadurch anders oder gar besser? Und ab welcher Art von Vorkommnissen wird vom AR kein Statement erwartet?
Der Vorstand spricht in solchen Angelegenheiten für den Verein und aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend.

Du darfst mich gern bewusst weiter missverstehen, wenn du denkst, ich wolle hier etwas klein- oder schönreden, nur weil es mir ausreicht, wenn sich der Verein äußert, wenn es einen klaren Sachverhalt gibt. Und weil es mir reicht, wenn das eine Stelle im Verein tut und nicht noch möglichst viele andere...
Denn wie schon so oft in solchen Diskussionen, bin ich auch hier der festen Überzeugung, dass öffentliche Statements am Vorfall oder einem Problem im Hintergrund überhaupt nichts ändern.

Wer es braucht, sich mal wieder richtig gut zu fühlen, weil nicht nur ein Statement, sondern fünf rausgegeben wurden, bei dem hätte ich andere Fragen.


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.
Aufsichtsrat |#1972
31.10.2024 - 23:39 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von Tomminho

Zitat von Elsterkogge

Zitat von Tomminho

Zitat von sportverrueckt

Zitat von dudley

Ich bin nun auch kein begeisterter Fan von ihm, aber so ein Interview tut auch mal gut, auch wenn er rhetorisch etwas unbedarft wirkt. Unabhängig von seiner Person merkt man aber, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat und nicht so planlos und leer redet, wie sein Vorgänger auf einer offiziellen PK. Dass er nun AR-Vorsitzender ist für die nächsten 4 Wochen ist halt so. Danach gibt es ja dann die konstituierende Sitzung des neuen AR. Da hoffe ich mal, dass sich genug Kandidaten melden, die Plan und Zeit haben und auch das Hansaherz, so wie Herr Eggert es richtigerweise nennt.

Wir haben weiß Gott andere Probleme gerade, als zu den Ausschreitungen Stellung zu beziehen. Dafür ist der Vorstand eigentlich auch da. Der leitet das operative Geschäft.


Im oberen Abschnitt stimme ich dir zu.

Deine Gedanken im unteren Teil sehe ich anders. Gerade nachdem die zurückgetretenen AR-Mitglieder diese Gründe aufgeführt haben (wie auch immer wir dazu stehen) halte ich es für absolut notwendig sich - insbesondere gegen Diffamierungen von gewählten!!! und ehrenamtlichen Aufsichtsräten zu positionieren. Da wurde eine große Chance verpasst. Gerade als er am Ende noch frei reden "durfte". Es ist und bleibt ein absolutes Unding, andere Menschen derart zu verunglimpfen. Auch darf man gewalttätige Angriffe auf Züge und darin sitzende Menschen verurteilen. Das nennt man Haltung.

Satzung §24 (11):
"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ferner insbesondere darin, die Tätigkeit des Vorstands bei der Leitung des Vereins und dessen Verwaltung zu überwachen. Ihm stehen dazu umfassende Aufsichtsrechte zu. Der Vorstand ist insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeit uneingeschränkt Auskunft zu erteilen."

Der AR ist ein Aufsichtsgremium, das sich aus der "Tagespolitik" rauszuhalten hat. Was zu den Vorkommnissen vom letzten WE zu sagen ist, wird durch andere Stellen im Verein, die dafür zuständig sind, erledigt werden - am besten dann, wenn es Substanzielles dazu zu sagen gibt.


"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht FERNER und INSBESONDERE...." Da steht nicht: "Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ausschließlich und nur....."
Wollte das nur mal klarstellen, weil du die Satzung ja selbst zitiert hast. Aber schön wie du immer wieder versuchst die Gewaltexzesse und rechtsradikalen Ausschreitungen klein zu reden oder zu beschönigen. Nie hat der Verein damit was zu tun oder müsste dazu Stellung beziehen. Ich denke du bist ganz klar Teil des Problems... Meinetwegen soll es so sein aber wenn du Argumente zum untermauern suchst dann gib dir bitte wenigstens Mühe dabei.

Stimmt, ich hätte der Vollständigkeit halber auch die 10 Unterpunkte der Satzung davor zitieren sollen, die absolut nichts in Richtung öffentlicher Statements o.ä. zum Tagesgeschäft beinhalten.

Darüber hinaus rede ich hier nichts klein, wenn ich keinen Wert darauf lege, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert, wenn es doch andere Gremien im Verein gibt, die dafür da sind. Ich finde es sogar eher befremdlich, wie wichtig es Einigen offenbar zu sein scheint, dass möglichst viele Leute, ganz egal, was sie noch für einen Mehrwert zur Diskussion beizutragen haben, öffentliche Bestürzungsstatements rausgeben. Was wird dadurch anders oder gar besser? Und ab welcher Art von Vorkommnissen wird vom AR kein Statement erwartet?
Der Vorstand spricht in solchen Angelegenheiten für den Verein und aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend.

Du darfst mich gern bewusst weiter missverstehen, wenn du denkst, ich wolle hier etwas klein- oder schönreden, nur weil es mir ausreicht, wenn sich der Verein äußert, wenn es einen klaren Sachverhalt gibt. Und weil es mir reicht, wenn das eine Stelle im Verein tut und nicht noch möglichst viele andere...
Denn wie schon so oft in solchen Diskussionen, bin ich auch hier der festen Überzeugung, dass öffentliche Statements am Vorfall oder einem Problem im Hintergrund überhaupt nichts ändern.

Wer es braucht, sich mal wieder richtig gut zu fühlen, weil nicht nur ein Statement, sondern fünf rausgegeben wurden, bei dem hätte ich andere Fragen.


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.

Die "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiläum"-Eskapade ist für mich einer der Top-5-Stadionmomente bei Hansa gewesen - so unterschiedlich können Einschätzungen sein.
Nochmal zur Erinnerung: https://www.youtube.com/watch?v=LdRlhadKtUg&pp=ygUMaGFuc2Egb25rZWx6

Ansonsten erspare ich mir mal, auf die persönlichen Anwürfe zu antworten.
Wir haben einfach unterschiedliche Einschätzungen dazu, ob man zum "Wohle des Vereins" handelt, wenn man bewusst seine Kompetenzen überschreitet - das alles nur, damit ein weiteres Statement des Vereins in der Welt zu einem Vorfall ist, den keiner dort zu verantworten hat oder hätte verhindern können. Ich stelle mir dabei kurz vor, wenn ein Halbsatz dieses Statements des ARs dann bestimmten Kreisen nicht weit genug oder aber zu weit geht - und man dann diskutiert, wieso die sich überhaupt dazu äußern, wenn es doch tatsächliche Profis aus dem operativen Geschäft gibt, die dafür da sind.

Der Rest sind für mich wie so häufig Vermischungen und Verallgemeinerungen, bei denen ich keine konkrete Diskussionsgrundlage für mich sehe, weil ich manche "Vorfälle" (siehe Wolgastä-Choreo) einfach anders sehe oder Pauschalisierungen zur Fanszene nicht teile. Aber damit kann ich leben und du vermutlich auch.
Aufsichtsrat |#1973
31.10.2024 - 23:59 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder

Zitat von Tomminho

Zitat von Elsterkogge

Zitat von Tomminho

Zitat von sportverrueckt

Zitat von dudley

Ich bin nun auch kein begeisterter Fan von ihm, aber so ein Interview tut auch mal gut, auch wenn er rhetorisch etwas unbedarft wirkt. Unabhängig von seiner Person merkt man aber, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat und nicht so planlos und leer redet, wie sein Vorgänger auf einer offiziellen PK. Dass er nun AR-Vorsitzender ist für die nächsten 4 Wochen ist halt so. Danach gibt es ja dann die konstituierende Sitzung des neuen AR. Da hoffe ich mal, dass sich genug Kandidaten melden, die Plan und Zeit haben und auch das Hansaherz, so wie Herr Eggert es richtigerweise nennt.

Wir haben weiß Gott andere Probleme gerade, als zu den Ausschreitungen Stellung zu beziehen. Dafür ist der Vorstand eigentlich auch da. Der leitet das operative Geschäft.


Im oberen Abschnitt stimme ich dir zu.

Deine Gedanken im unteren Teil sehe ich anders. Gerade nachdem die zurückgetretenen AR-Mitglieder diese Gründe aufgeführt haben (wie auch immer wir dazu stehen) halte ich es für absolut notwendig sich - insbesondere gegen Diffamierungen von gewählten!!! und ehrenamtlichen Aufsichtsräten zu positionieren. Da wurde eine große Chance verpasst. Gerade als er am Ende noch frei reden "durfte". Es ist und bleibt ein absolutes Unding, andere Menschen derart zu verunglimpfen. Auch darf man gewalttätige Angriffe auf Züge und darin sitzende Menschen verurteilen. Das nennt man Haltung.

Satzung §24 (11):
"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ferner insbesondere darin, die Tätigkeit des Vorstands bei der Leitung des Vereins und dessen Verwaltung zu überwachen. Ihm stehen dazu umfassende Aufsichtsrechte zu. Der Vorstand ist insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeit uneingeschränkt Auskunft zu erteilen."

Der AR ist ein Aufsichtsgremium, das sich aus der "Tagespolitik" rauszuhalten hat. Was zu den Vorkommnissen vom letzten WE zu sagen ist, wird durch andere Stellen im Verein, die dafür zuständig sind, erledigt werden - am besten dann, wenn es Substanzielles dazu zu sagen gibt.


"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht FERNER und INSBESONDERE...." Da steht nicht: "Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ausschließlich und nur....."
Wollte das nur mal klarstellen, weil du die Satzung ja selbst zitiert hast. Aber schön wie du immer wieder versuchst die Gewaltexzesse und rechtsradikalen Ausschreitungen klein zu reden oder zu beschönigen. Nie hat der Verein damit was zu tun oder müsste dazu Stellung beziehen. Ich denke du bist ganz klar Teil des Problems... Meinetwegen soll es so sein aber wenn du Argumente zum untermauern suchst dann gib dir bitte wenigstens Mühe dabei.

Stimmt, ich hätte der Vollständigkeit halber auch die 10 Unterpunkte der Satzung davor zitieren sollen, die absolut nichts in Richtung öffentlicher Statements o.ä. zum Tagesgeschäft beinhalten.

Darüber hinaus rede ich hier nichts klein, wenn ich keinen Wert darauf lege, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert, wenn es doch andere Gremien im Verein gibt, die dafür da sind. Ich finde es sogar eher befremdlich, wie wichtig es Einigen offenbar zu sein scheint, dass möglichst viele Leute, ganz egal, was sie noch für einen Mehrwert zur Diskussion beizutragen haben, öffentliche Bestürzungsstatements rausgeben. Was wird dadurch anders oder gar besser? Und ab welcher Art von Vorkommnissen wird vom AR kein Statement erwartet?
Der Vorstand spricht in solchen Angelegenheiten für den Verein und aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend.

Du darfst mich gern bewusst weiter missverstehen, wenn du denkst, ich wolle hier etwas klein- oder schönreden, nur weil es mir ausreicht, wenn sich der Verein äußert, wenn es einen klaren Sachverhalt gibt. Und weil es mir reicht, wenn das eine Stelle im Verein tut und nicht noch möglichst viele andere...
Denn wie schon so oft in solchen Diskussionen, bin ich auch hier der festen Überzeugung, dass öffentliche Statements am Vorfall oder einem Problem im Hintergrund überhaupt nichts ändern.

Wer es braucht, sich mal wieder richtig gut zu fühlen, weil nicht nur ein Statement, sondern fünf rausgegeben wurden, bei dem hätte ich andere Fragen.


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.

Die aufgeführten Punkte der Vergangenheit haben doch aber nichts mit dem heute veröffentlichten Interview zu tun und der persönlichen Feststellung/Meinung, dass "ein Statement mehr" etwas an der Sache an sich ändert. Man kann hier mehr wollen als das was (nicht) gesagt wurde oder auch nicht. Das muss jeder selbst für sich bewerten.

"Der Verein" hat auch bereits gestatementet, zu einem Zeitpunkt wo noch nicht viel klar war. Man kooperiert mit den entsprechenden Behörden. Wenn "der Verein" in Form der Formulierung der "FC Hansa Rostock" auftritt, nehme ich den AR da blauäugig auch mal mit rein.

Ansonsten hätte es ja in der Vergangenheit, die hier mit vielen Beispielen angesprochen wird, immer eine eigene Stellungnahme des AR geben müssen. Tatsächlich müssen (!), wenn jetzt für den Rückzug ja die fehlenden Werte ursächlich dafür angeführt werden und man dem VV (zu den Anlässen dann Marien) vereinsschädigendes Verhalten unterstellt. Der Logik folgend, wird die Begründung der 5 noch substanzloser, als sie jetzt schon ist.

Ich bin ja nun wirklich kein Freund der verschiedenen Ereignisse, die uns immer wieder schaden. Aber keiner in aktueller oder kürzlicher Verantwortung soll jetzt so tun, als hätte er mehr als ein anderer etwas dagegen getan und darf sich jetzt moralisch vom Rest abheben. Da wäre und ist die ein oder andere Maßnahme wichtiger als ein weiteres öffentlichews "verurteilen wir aufs Schärfste" weil "rote Linien" usw...

•     •     •

. . . F. C. Hansa Rostock . . .

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Probetraining am 01.11.2024 um 00:01 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#1974
01.11.2024 - 00:37 Uhr
Zitat von Tomminho
Zitat von Blaues-Wunder

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Zitat von Elsterkogge

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Zitat von sportverrueckt

Zitat von dudley

Ich bin nun auch kein begeisterter Fan von ihm, aber so ein Interview tut auch mal gut, auch wenn er rhetorisch etwas unbedarft wirkt. Unabhängig von seiner Person merkt man aber, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat und nicht so planlos und leer redet, wie sein Vorgänger auf einer offiziellen PK. Dass er nun AR-Vorsitzender ist für die nächsten 4 Wochen ist halt so. Danach gibt es ja dann die konstituierende Sitzung des neuen AR. Da hoffe ich mal, dass sich genug Kandidaten melden, die Plan und Zeit haben und auch das Hansaherz, so wie Herr Eggert es richtigerweise nennt.

Wir haben weiß Gott andere Probleme gerade, als zu den Ausschreitungen Stellung zu beziehen. Dafür ist der Vorstand eigentlich auch da. Der leitet das operative Geschäft.


Im oberen Abschnitt stimme ich dir zu.

Deine Gedanken im unteren Teil sehe ich anders. Gerade nachdem die zurückgetretenen AR-Mitglieder diese Gründe aufgeführt haben (wie auch immer wir dazu stehen) halte ich es für absolut notwendig sich - insbesondere gegen Diffamierungen von gewählten!!! und ehrenamtlichen Aufsichtsräten zu positionieren. Da wurde eine große Chance verpasst. Gerade als er am Ende noch frei reden "durfte". Es ist und bleibt ein absolutes Unding, andere Menschen derart zu verunglimpfen. Auch darf man gewalttätige Angriffe auf Züge und darin sitzende Menschen verurteilen. Das nennt man Haltung.

Satzung §24 (11):
"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ferner insbesondere darin, die Tätigkeit des Vorstands bei der Leitung des Vereins und dessen Verwaltung zu überwachen. Ihm stehen dazu umfassende Aufsichtsrechte zu. Der Vorstand ist insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeit uneingeschränkt Auskunft zu erteilen."

Der AR ist ein Aufsichtsgremium, das sich aus der "Tagespolitik" rauszuhalten hat. Was zu den Vorkommnissen vom letzten WE zu sagen ist, wird durch andere Stellen im Verein, die dafür zuständig sind, erledigt werden - am besten dann, wenn es Substanzielles dazu zu sagen gibt.


"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht FERNER und INSBESONDERE...." Da steht nicht: "Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ausschließlich und nur....."
Wollte das nur mal klarstellen, weil du die Satzung ja selbst zitiert hast. Aber schön wie du immer wieder versuchst die Gewaltexzesse und rechtsradikalen Ausschreitungen klein zu reden oder zu beschönigen. Nie hat der Verein damit was zu tun oder müsste dazu Stellung beziehen. Ich denke du bist ganz klar Teil des Problems... Meinetwegen soll es so sein aber wenn du Argumente zum untermauern suchst dann gib dir bitte wenigstens Mühe dabei.

Stimmt, ich hätte der Vollständigkeit halber auch die 10 Unterpunkte der Satzung davor zitieren sollen, die absolut nichts in Richtung öffentlicher Statements o.ä. zum Tagesgeschäft beinhalten.

Darüber hinaus rede ich hier nichts klein, wenn ich keinen Wert darauf lege, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert, wenn es doch andere Gremien im Verein gibt, die dafür da sind. Ich finde es sogar eher befremdlich, wie wichtig es Einigen offenbar zu sein scheint, dass möglichst viele Leute, ganz egal, was sie noch für einen Mehrwert zur Diskussion beizutragen haben, öffentliche Bestürzungsstatements rausgeben. Was wird dadurch anders oder gar besser? Und ab welcher Art von Vorkommnissen wird vom AR kein Statement erwartet?
Der Vorstand spricht in solchen Angelegenheiten für den Verein und aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend.

Du darfst mich gern bewusst weiter missverstehen, wenn du denkst, ich wolle hier etwas klein- oder schönreden, nur weil es mir ausreicht, wenn sich der Verein äußert, wenn es einen klaren Sachverhalt gibt. Und weil es mir reicht, wenn das eine Stelle im Verein tut und nicht noch möglichst viele andere...
Denn wie schon so oft in solchen Diskussionen, bin ich auch hier der festen Überzeugung, dass öffentliche Statements am Vorfall oder einem Problem im Hintergrund überhaupt nichts ändern.

Wer es braucht, sich mal wieder richtig gut zu fühlen, weil nicht nur ein Statement, sondern fünf rausgegeben wurden, bei dem hätte ich andere Fragen.


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.

Die "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiläum"-Eskapade ist für mich einer der Top-5-Stadionmomente bei Hansa gewesen - so unterschiedlich können Einschätzungen sein.
Nochmal zur Erinnerung: https://www.youtube.com/watch?v=LdRlhadKtUg&pp=ygUMaGFuc2Egb25rZWx6

Ansonsten erspare ich mir mal, auf die persönlichen Anwürfe zu antworten.
Wir haben einfach unterschiedliche Einschätzungen dazu, ob man zum "Wohle des Vereins" handelt, wenn man bewusst seine Kompetenzen überschreitet - das alles nur, damit ein weiteres Statement des Vereins in der Welt zu einem Vorfall ist, den keiner dort zu verantworten hat oder hätte verhindern können. Ich stelle mir dabei kurz vor, wenn ein Halbsatz dieses Statements des ARs dann bestimmten Kreisen nicht weit genug oder aber zu weit geht - und man dann diskutiert, wieso die sich überhaupt dazu äußern, wenn es doch tatsächliche Profis aus dem operativen Geschäft gibt, die dafür da sind.

Der Rest sind für mich wie so häufig Vermischungen und Verallgemeinerungen, bei denen ich keine konkrete Diskussionsgrundlage für mich sehe, weil ich manche "Vorfälle" (siehe Wolgastä-Choreo) einfach anders sehe oder Pauschalisierungen zur Fanszene nicht teile. Aber damit kann ich leben und du vermutlich auch.


Die von Dir dargestellte Vermischung und Verallgemeinerung nimmst Du doch tatsächlich selbst vor, indem Du hier wieder und wieder Deine Haltung mit Regularien vermengst.

Der AR überschreitet konkret keine Kompetenzen, wenn er sich im angebrachten Fall öffentlich äußert. Dies läuft weder der Kontrollfunktion, noch der Überwachung des Vorstandes zuwider. Ganz im Gegenteil.

Ob dies Deinem persönlichen Wunschdenken entspricht, ist dabei vollkommen irrelevant.
Aufsichtsrat |#1975
01.11.2024 - 00:57 Uhr
Zitat von Probetraining
Zitat von Blaues-Wunder


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.

Die aufgeführten Punkte der Vergangenheit haben doch aber nichts mit dem heute veröffentlichten Interview zu tun und der persönlichen Feststellung/Meinung, dass "ein Statement mehr" etwas an der Sache an sich ändert. Man kann hier mehr wollen als das was (nicht) gesagt wurde oder auch nicht. Das muss jeder selbst für sich bewerten.

"Der Verein" hat auch bereits gestatementet, zu einem Zeitpunkt wo noch nicht viel klar war. Man kooperiert mit den entsprechenden Behörden. Wenn "der Verein" in Form der Formulierung der "FC Hansa Rostock" auftritt, nehme ich den AR da blauäugig auch mal mit rein.

Ansonsten hätte es ja in der Vergangenheit, die hier mit vielen Beispielen angesprochen wird, immer eine eigene Stellungnahme des AR geben müssen. Tatsächlich müssen (!), wenn jetzt für den Rückzug ja die fehlenden Werte ursächlich dafür angeführt werden und man dem VV (zu den Anlässen dann Marien) vereinsschädigendes Verhalten unterstellt. Der Logik folgend, wird die Begründung der 5 noch substanzloser, als sie jetzt schon ist.

Ich bin ja nun wirklich kein Freund der verschiedenen Ereignisse, die uns immer wieder schaden. Aber keiner in aktueller oder kürzlicher Verantwortung soll jetzt so tun, als hätte er mehr als ein anderer etwas dagegen getan und darf sich jetzt moralisch vom Rest abheben. Da wäre und ist die ein oder andere Maßnahme wichtiger als ein weiteres öffentlichews "verurteilen wir aufs Schärfste" weil "rote Linien" usw...


Zunächst bezog sich mein Punkt darauf, dass der AR sehr wohl innerhalb seiner Kompetenzen agiert, wenn er sich öfftl. äußert, was ja hier angezweifelt wurde.
Wenn dies durch unangebrachtes/unangemessenes Verhalten des Vorstandes und nicht möglicher Verständigung angebracht ist, kann dies im Innen- und Außenverhältnis sogar zwingend notwendig werden.

Wie ich bereits schrieb, steht dies auch nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

Natürlich hätte ich zurückliegend vom gesamten AR deutlich mehr Druck und kontroverse Debatte gegenüber dem Vorstand verlangt, damit dieser zu den bekannten Baustellen operative Maßnahmen erarbeitet/umsetzt. Hier kann man ganz klar von einem schwachen AR sprechen. Ich entlaste da ausdrücklich auch keinen der Zurückgetretenen. Mit Blick auf die zunehmend persönlichen Anfeindungen kann ich die Entscheidung für sich allerdings nachvollziehen.
Aufsichtsrat |#1976
01.11.2024 - 03:21 Uhr
Wenn Eggi Eier in der Hose hätte, wäre er mit zurückgetreten. Zeigt, dass er an dem Stuhl klebt und nicht im Sinne des Vereins handelt. Solange er im AR ist, wird es dem Verein schlecht gehen. #eggiraus
Aufsichtsrat |#1977
01.11.2024 - 04:03 Uhr
Es soll sich niemand persönlich angesprochen fühlen, doch der allgemeine Grundtenor war folgender:

Der AR muss hinterfragt werden -> soll sich bloß aus der Trainersuche heraushalten...

AR (5/7) tritt zurück -> Vorwurf der Vereinsschädlichkeit

-> Vorwurf die Mitglieder nicht zu informieren

Mitglieder werden informiert -> Vorwurf dass AR Eggert sich überhaupt vor der Kamera äußert -> Vorwurf, was AR Eggert nicht gesagt hat

Vorwurf AR bleibt (2/7) (würde Beschluss- und Handlungsfähigkeit zum jetzigen Zeitpunkt ausschließen, wenn sie das machen)

•     •     •

Pageln? Schlünzen? Lienen? Härteln oder Glöcknern?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 01.11.2024 um 04:04 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#1978
01.11.2024 - 07:03 Uhr
Zitat von oellihro
Wenn Eggi Eier in der Hose hätte, wäre er mit zurückgetreten. Zeigt, dass er an dem Stuhl klebt und nicht im Sinne des Vereins handelt. Solange er im AR ist, wird es dem Verein schlecht gehen. #eggiraus


Hast du überhaupt was verstanden von dem gesagten? Sagen dir die Wörter „ handlungs und beschlussfähig bleiben“ irgend etwas? Du weißt auch seid wann er im Aufsichtsrat sitzt? Ja? Ab da an ging es ja auch mit dem Verein steil bergab! Stimmt! Da muss dir hier einfach jeder Recht geben der hier mit liest!
Aufsichtsrat |#1979
01.11.2024 - 07:22 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von Tomminho

Zitat von Blaues-Wunder

Zitat von Tomminho

Zitat von Elsterkogge

Zitat von Tomminho

Zitat von sportverrueckt

Zitat von dudley

Ich bin nun auch kein begeisterter Fan von ihm, aber so ein Interview tut auch mal gut, auch wenn er rhetorisch etwas unbedarft wirkt. Unabhängig von seiner Person merkt man aber, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat und nicht so planlos und leer redet, wie sein Vorgänger auf einer offiziellen PK. Dass er nun AR-Vorsitzender ist für die nächsten 4 Wochen ist halt so. Danach gibt es ja dann die konstituierende Sitzung des neuen AR. Da hoffe ich mal, dass sich genug Kandidaten melden, die Plan und Zeit haben und auch das Hansaherz, so wie Herr Eggert es richtigerweise nennt.

Wir haben weiß Gott andere Probleme gerade, als zu den Ausschreitungen Stellung zu beziehen. Dafür ist der Vorstand eigentlich auch da. Der leitet das operative Geschäft.


Im oberen Abschnitt stimme ich dir zu.

Deine Gedanken im unteren Teil sehe ich anders. Gerade nachdem die zurückgetretenen AR-Mitglieder diese Gründe aufgeführt haben (wie auch immer wir dazu stehen) halte ich es für absolut notwendig sich - insbesondere gegen Diffamierungen von gewählten!!! und ehrenamtlichen Aufsichtsräten zu positionieren. Da wurde eine große Chance verpasst. Gerade als er am Ende noch frei reden "durfte". Es ist und bleibt ein absolutes Unding, andere Menschen derart zu verunglimpfen. Auch darf man gewalttätige Angriffe auf Züge und darin sitzende Menschen verurteilen. Das nennt man Haltung.

Satzung §24 (11):
"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ferner insbesondere darin, die Tätigkeit des Vorstands bei der Leitung des Vereins und dessen Verwaltung zu überwachen. Ihm stehen dazu umfassende Aufsichtsrechte zu. Der Vorstand ist insbesondere dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeit uneingeschränkt Auskunft zu erteilen."

Der AR ist ein Aufsichtsgremium, das sich aus der "Tagespolitik" rauszuhalten hat. Was zu den Vorkommnissen vom letzten WE zu sagen ist, wird durch andere Stellen im Verein, die dafür zuständig sind, erledigt werden - am besten dann, wenn es Substanzielles dazu zu sagen gibt.


"Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht FERNER und INSBESONDERE...." Da steht nicht: "Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht ausschließlich und nur....."
Wollte das nur mal klarstellen, weil du die Satzung ja selbst zitiert hast. Aber schön wie du immer wieder versuchst die Gewaltexzesse und rechtsradikalen Ausschreitungen klein zu reden oder zu beschönigen. Nie hat der Verein damit was zu tun oder müsste dazu Stellung beziehen. Ich denke du bist ganz klar Teil des Problems... Meinetwegen soll es so sein aber wenn du Argumente zum untermauern suchst dann gib dir bitte wenigstens Mühe dabei.

Stimmt, ich hätte der Vollständigkeit halber auch die 10 Unterpunkte der Satzung davor zitieren sollen, die absolut nichts in Richtung öffentlicher Statements o.ä. zum Tagesgeschäft beinhalten.

Darüber hinaus rede ich hier nichts klein, wenn ich keinen Wert darauf lege, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert, wenn es doch andere Gremien im Verein gibt, die dafür da sind. Ich finde es sogar eher befremdlich, wie wichtig es Einigen offenbar zu sein scheint, dass möglichst viele Leute, ganz egal, was sie noch für einen Mehrwert zur Diskussion beizutragen haben, öffentliche Bestürzungsstatements rausgeben. Was wird dadurch anders oder gar besser? Und ab welcher Art von Vorkommnissen wird vom AR kein Statement erwartet?
Der Vorstand spricht in solchen Angelegenheiten für den Verein und aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend.

Du darfst mich gern bewusst weiter missverstehen, wenn du denkst, ich wolle hier etwas klein- oder schönreden, nur weil es mir ausreicht, wenn sich der Verein äußert, wenn es einen klaren Sachverhalt gibt. Und weil es mir reicht, wenn das eine Stelle im Verein tut und nicht noch möglichst viele andere...
Denn wie schon so oft in solchen Diskussionen, bin ich auch hier der festen Überzeugung, dass öffentliche Statements am Vorfall oder einem Problem im Hintergrund überhaupt nichts ändern.

Wer es braucht, sich mal wieder richtig gut zu fühlen, weil nicht nur ein Statement, sondern fünf rausgegeben wurden, bei dem hätte ich andere Fragen.


Deine persönliche Wunschvorstellung oder Wertschätzung gegenüber dem AR, welche Du nun wiederholt beschrieben hast, solltest Du dann wenigstens von dessen faktischen Möglichkeiten trennen.

Ob Du bspw. "keinen Wert darauf legst, dass sich ein Kontrollgremium des Vereins öffentlich zu vermeintlichem Fehlverhalten der Anhänger dieses Vereins äußert", hat explizit nichts mit der Aufgabenstellung des AR zu tun. Dies insbesondere dann, wenn der Vorstand hier nicht zum Wohle des Vereins agiert. Ich erinnere da bspw. an Eskapaden wie die "Lichtenhagen", das "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiluäm" und diverse Ausschreitungen von Team Riot, bei welchem unser VV sein Kuscheln öffentlich mit normaler Fankultur oder gesamtgesellschaftl. Entwicklungen marginalisieren wollte. Hier ist es ausdrücklich Aufgabe des AR, Schaden vom Verein abzuwenden und bei Bedarf auch öffentlich einen Kontrapunkt zu setzen. Dies steht ja auch bestenfalls nicht im Gegensatz dazu, dass der AR gleichlautend agiert und auf den Vorstand einwirkt.

De facto war es zurückliegend eher so, dass der AR hier schlicht passiv agiert hat.

Die "Wolgastä-Frakturschrift-Jubiläum"-Eskapade ist für mich einer der Top-5-Stadionmomente bei Hansa gewesen - so unterschiedlich können Einschätzungen sein.
Nochmal zur Erinnerung: https://www.youtube.com/watch?v=LdRlhadKtUg&pp=ygUMaGFuc2Egb25rZWx6

Ansonsten erspare ich mir mal, auf die persönlichen Anwürfe zu antworten.
Wir haben einfach unterschiedliche Einschätzungen dazu, ob man zum "Wohle des Vereins" handelt, wenn man bewusst seine Kompetenzen überschreitet - das alles nur, damit ein weiteres Statement des Vereins in der Welt zu einem Vorfall ist, den keiner dort zu verantworten hat oder hätte verhindern können. Ich stelle mir dabei kurz vor, wenn ein Halbsatz dieses Statements des ARs dann bestimmten Kreisen nicht weit genug oder aber zu weit geht - und man dann diskutiert, wieso die sich überhaupt dazu äußern, wenn es doch tatsächliche Profis aus dem operativen Geschäft gibt, die dafür da sind.

Der Rest sind für mich wie so häufig Vermischungen und Verallgemeinerungen, bei denen ich keine konkrete Diskussionsgrundlage für mich sehe, weil ich manche "Vorfälle" (siehe Wolgastä-Choreo) einfach anders sehe oder Pauschalisierungen zur Fanszene nicht teile. Aber damit kann ich leben und du vermutlich auch.


Die von Dir dargestellte Vermischung und Verallgemeinerung nimmst Du doch tatsächlich selbst vor, indem Du hier wieder und wieder Deine Haltung mit Regularien vermengst.

Der AR überschreitet konkret keine Kompetenzen, wenn er sich im angebrachten Fall öffentlich äußert. Dies läuft weder der Kontrollfunktion, noch der Überwachung des Vorstandes zuwider. Ganz im Gegenteil.

Ob dies Deinem persönlichen Wunschdenken entspricht, ist dabei vollkommen irrelevant.

Das ist deine Interpretation der Satzing, die woederum ich für mehr als fragwürdig halte.
Es wurde sich bereits zu diesem Vorfällen geäußert (!!) und der AR hat dazu nichts beizutragen, was in seiner Kontroll- oder Überwachungsfunktion des Vorstandes liegt. Schon gar nicht öffentlich.
Aufsichtsrat |#1980
01.11.2024 - 07:51 Uhr
Rückblickend würde ich einige Entscheidungen bzw. Nicht Entscheidungen sehr kritisch sehen. Zuallererst fällt mir da die Mitgliederinfo bzgl. A.Schwarz ein, die dann doch gezeigt hat, dass man proaktiv Dinge beim Namen nennen kann, auch wenn es für mich an dieser Stelle völlig unangebracht war. Andersherum und da gebe ich einigen Usern Recht, hätte ich mir bei einigen Verfehlungen unserer Fans durchaus auch ein Statement des AR gewünscht. Hier wurde anscheinend „nur“ überwacht. Etwas mehr Transparenz wäre wirklich gut gewesen, weil man dann auch im Zweifel die Entscheidungen, welchen zum Rücktritt geführt haben, besser einordnen hätte können. Ich für mich würde die Kontroll-und Überwachungsfunktion aber als die zentrale Aufgabe verstehen. Ich glaube das Sebastian Eggert das gestern sehr gut erklärt hat. Die Experten sitzen an den verschiedenen Stellen im Verein und solange der AR denkt, dass die Prozesse vernünftig und plausibel nachzuvollziehen sind und das sie alle Infos transparent erhalten, die dann zu den Entscheidungen führen, gibt es erstmal keine Beanstandungen. Und genau hier ist der Punkt wo ich mich frage, inwieweit wir als Ausstehende überhaupt Kritik äußern dürfen, wenn wir diese internen Prozesse überhaupt nicht beurteilen können. Das finde ich extrem schwierig. Auch wenn es um die Randale oder Ausschweifungen unserer erlebnisorientierten Fans geht, ist es doch im Zweifel für den AR erstmal ausreichend zu wissen, welche Maßnahmen der Verein unternimmt, um dem für die Zukunft entgegenzuwirken (also Stellungnahme, Mitarbeit mit den Behörden, ggf. Sanktionen gg. Fans). Wenn ihnen die Maßnahmen nicht weitreichend erscheinen, hätten sie gegensteuern müssen.
Was das Interview mit Eggert angeht, würde ich es erstmal als Informativ bewerten und das war erstmal wohl auch der Zweck. Er hat es nicht schlecht gemacht und die Ereignisse vernünftig eingeordnet. Die Kritik das er und Ohde nicht auch zurückgetreten sind, kann ich zwar nachvollziehen aber muss auch sagen, dass ich ihm seine Begründung abnehme, warum er es nicht gemacht hat.

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Egal wie blass du bist, Kevin fehlt de Bruyne. Oder auch egal wie lange du auf der Party bleibst, Marcus ist Rashford.
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