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Álvaro Domínguez
Geburtsdatum 16.05.1989
Alter 37
Nat. Spanien  Spanien
Größe k. A.
Vertrag bis -
Position Innenverteidiger
Fuß k. A.
Akt. Verein Karriereende

Leistungsdaten:

Álvaro Domínguez [18]

27.06.2012 - 11:23 Uhr
Álvaro Domínguez [18] |#1991
08.12.2016 - 11:49 Uhr
Zitat von Fohle_forever
Zitat von zerocool76

Schon mal Danke für die ersten Einblicke.
Es wäre vor allem interessant ob er irgendwo in die Tiefe geht und sich explizit auf Borussia bezieht, zwischendurch war er ja auch in Spanien zur Behandlung, wenn ich es richtig im Kopf habe.


Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe geht es sehr wohl und explizit gegen die medizinische Abteilung der Borussia.
Er meint wohl, dass man die Verletzung vollkommen falsch eingeschätzt habe und ihn immer wieder für Spiele fit machte, obwohl er große Probleme hatte überhaupt zu laufen usw.


Auch hier schon mal Danke.

Ein Patient hat auch immer ein Mitspracherecht und muss nicht alles über sich ergehen lassen.
Zudem hätte er sich garantiert auch eine 2. oder 3.Meinung einholen können, da hätte man ihm wohl keine Steine in den Weg gelegt.
Schade das er jetzt solche Sachen meint auspacken zu müssen.
Álvaro Domínguez [18] |#1992
08.12.2016 - 12:16 Uhr
Schade, gerade einen wie Ihn könnten wir ab und an mal brauchen.

Wünsche ihm viel Glück für die Zukunft
Álvaro Domínguez [18] |#1993
08.12.2016 - 12:33 Uhr
Also ich versuche mal den Text grob zusammenzufassen, hab mein bestes aus Übersetzersicht getan.
Ich gebe hier keine Garantie auf 100% korrektheit der geschilderten Vorgänge.
Aber der O-Ton ist denke ich gut getroffen.

Alles fing im Februar 2015 an, da fingen seine Rückenschmerzen an.
Im Mai hat er dann ein MRT machen lassen aber dabei kam nix raus und ihm wurde gesagt, dass er sich keine Sorgen machen sollte. Aber die Schmerzen wurden nicht weniger sondern mehr.
Er konnte teilweise nicht mal richtig gehen. Aber der Arzt hat weiterhin keinen Alarm geschlagen. Er hatte anschließen eine Erholungspause und als wir dritter waren hat er wieder gespielt, nur nach 20 Minuten merkte er das es nicht funktioniert. Im Anschluss gab es wieder eine Pause vom Arzt. Da aber seit Februar keine Untersuchung (MRT o.ä.) erfolgt war, ist er nach einem Monat Pause nach Madrid geflogen und hat auf eigene Rechnung Untersuchungen in einer spezialisierten Klinik durchführen lassen. Dort wurde klar dass die Probleme etwas komplizierter sind. Er war darüber überrascht da Gladbach ihn darüber vorher nicht informiert hatte. Er ist dann mit den Ergebnissen zurück geflogen. Dort wurde dann festgelegt eine Behandlung zu starten um über den Sommer wieder zu genesen. Angeblich wusste der Trainer (Favre) nichts von den Schmerzen. Naja, die Saison ging los, es wurde nix besser also ist er wieder nach Madrid geflogen weil er mit dem Gladbacher Medizin-Team keine Fortschritte machte. Dort blieb er 5 Wochen zur Reha. Als er zurückkam hatten wir null Punkte und der Trainer sagte ihm, dass er ihn jetzt unbedingt brauchte. Dabei hatte er noch nicht einmal mit dem Team trainiert. Der Trainer sagte das sei egal, er wäre zu wichtig. Er spielte dann auch, aber musste pro Spiel eine Stunde Prävention betreiben um zusammen mit dem Adrenalin die Schmerzen während des Spiels zu lindern. Nach den Spielen ist er dann direkt ins Bett, Zitat: „auf dem Feld Profi - außerhalb ein Invalide“. Mit der Zeit haben ihm dann Freunde im Alltag geholfen, einkaufen kochen etc. Nach 10 Spielen ging es einfach nicht mehr, da ist er zu Müller-Wohlfahrt. Der hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er gehört hat dass er in seinem Zustand gespielt hat (Lendenwirbelgeschichte). Wohlfahrt wollte dann direkt eine OP anordnen. In einer Besprechung bei der der Trainer, Sportdirektor, Vizepräsident, Wohlfahrt und Dominguez teilgenommen haben, wurde dann seitens Wohlfahrt gesagt, dass wenn er weiterspielt das Risiko einer Lähmung bestünde.
Seitens Vereins wurde dann darum gebeten bis Weihnachten zu warten, Dominguez hat sich geweigert weil er sich momentan nicht mal selbst versorgen kann. Das war für ihn so ein Zeitpunkt an dem er sich menschlich enttäuscht gefühlt hat. (-Erste OP)
Im Anschluss hatte er fast schon Depressionen weil er kaum stehen konnte, ist dann durch ganz Europa zu Spezialisten gereist (u.a. Juve-Arzt). Seiner Meinung nach sind die Gladbach Ärzte auf keinem Level das ein großer Club haben müsste. Es hab dann noch Theater mit der Zahlungen der Behandlungen weil er viel auf eigene Faust machen ließ da ihm die Behandlung durch Gladbach nicht reichte. Gladbach wollte lediglich die Flugkosten übernehmen damit waren sie auch im Recht. Allerdings ist er sehr verletzt da er schließlich seine Gesundheut für ein paar Spiele aufs Spiel gesetzt hat und Gladbach nur daran denken würde das man nach sechs Wochen sein Gehalt wieder spart (Krankenversicherung usw).
Die Zeit ging weiter und er hatte immer noch Schmerzen, also dachte er an eine Zweite OP. Der Fussball war mittleiweile für ihn in den Hintergrund gerückt und er wollte primär nur noch gesund werden um z.B. einfach mal wieder spazieren gehen zu können. Es erfolgt die zweite OP.

-was dort genau gemacht wurde kann ich nicht sagen, aber es wurde ihm von den Ärtzen wohl abgeraten, weil nach so einer OP wohl kein Profi Sport mehr zu bertreiben sei-

Nach der OP hat er zwar immer noch Schmerzen aber lange nicht so schlimme wie vorher und kann ein „normales“ Leben unter Schmerzen führen. Um seinen Rücktritt zu verkünden hat er dann alle verantwortlichen nach Hause eingeladen und seine Entscheidung bekanntgegeben, alle waren schockiert und der Sportdirektor hat eingestanden die Situation unterschätzt zu haben.



Das ist natürlich schon harter Tobak, mein Bild von unserer Borussia war bisher ein anderes, wo die Wahrheit letztendlich liegt werden nur alle Beteiligten wissen.
Álvaro Domínguez [18] |#1994
08.12.2016 - 12:48 Uhr
Zitat von SharkBMG
Also ich versuche mal den Text grob zusammenzufassen, hab mein bestes aus Übersetzersicht getan.
Ich gebe hier keine Garantie auf 100% korrektheit der geschilderten Vorgänge.
Aber der O-Ton ist denke ich gut getroffen.

Alles fing im Februar 2015 an, da fingen seine Rückenschmerzen an.
Im Mai hat er dann ein MRT machen lassen aber dabei kam nix raus und ihm wurde gesagt, dass er sich keine Sorgen machen sollte. Aber die Schmerzen wurden nicht weniger sondern mehr.
Er konnte teilweise nicht mal richtig gehen. Aber der Arzt hat weiterhin keinen Alarm geschlagen. Er hatte anschließen eine Erholungspause und als wir dritter waren hat er wieder gespielt, nur nach 20 Minuten merkte er das es nicht funktioniert. Im Anschluss gab es wieder eine Pause vom Arzt. Da aber seit Februar keine Untersuchung (MRT o.ä.) erfolgt war, ist er nach einem Monat Pause nach Madrid geflogen und hat auf eigene Rechnung Untersuchungen in einer spezialisierten Klinik durchführen lassen. Dort wurde klar dass die Probleme etwas komplizierter sind. Er war darüber überrascht da Gladbach ihn darüber vorher nicht informiert hatte. Er ist dann mit den Ergebnissen zurück geflogen. Dort wurde dann festgelegt eine Behandlung zu starten um über den Sommer wieder zu genesen. Angeblich wusste der Trainer (Favre) nichts von den Schmerzen. Naja, die Saison ging los, es wurde nix besser also ist er wieder nach Madrid geflogen weil er mit dem Gladbacher Medizin-Team keine Fortschritte machte. Dort blieb er 5 Wochen zur Reha. Als er zurückkam hatten wir null Punkte und der Trainer sagte ihm, dass er ihn jetzt unbedingt brauchte. Dabei hatte er noch nicht einmal mit dem Team trainiert. Der Trainer sagte das sei egal, er wäre zu wichtig. Er spielte dann auch, aber musste pro Spiel eine Stunde Prävention betreiben um zusammen mit dem Adrenalin die Schmerzen während des Spiels zu lindern. Nach den Spielen ist er dann direkt ins Bett, Zitat: „auf dem Feld Profi - außerhalb ein Invalide“. Mit der Zeit haben ihm dann Freunde im Alltag geholfen, einkaufen kochen etc. Nach 10 Spielen ging es einfach nicht mehr, da ist er zu Müller-Wohlfahrt. Der hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er gehört hat dass er in seinem Zustand gespielt hat (Lendenwirbelgeschichte). Wohlfahrt wollte dann direkt eine OP anordnen. In einer Besprechung bei der der Trainer, Sportdirektor, Vizepräsident, Wohlfahrt und Dominguez teilgenommen haben, wurde dann seitens Wohlfahrt gesagt, dass wenn er weiterspielt das Risiko einer Lähmung bestünde.
Seitens Vereins wurde dann darum gebeten bis Weihnachten zu warten, Dominguez hat sich geweigert weil er sich momentan nicht mal selbst versorgen kann. Das war für ihn so ein Zeitpunkt an dem er sich menschlich enttäuscht gefühlt hat. (-Erste OP)
Im Anschluss hatte er fast schon Depressionen weil er kaum stehen konnte, ist dann durch ganz Europa zu Spezialisten gereist (u.a. Juve-Arzt). Seiner Meinung nach sind die Gladbach Ärzte auf keinem Level das ein großer Club haben müsste. Es hab dann noch Theater mit der Zahlungen der Behandlungen weil er viel auf eigene Faust machen ließ da ihm die Behandlung durch Gladbach nicht reichte. Gladbach wollte lediglich die Flugkosten übernehmen damit waren sie auch im Recht. Allerdings ist er sehr verletzt da er schließlich seine Gesundheut für ein paar Spiele aufs Spiel gesetzt hat und Gladbach nur daran denken würde das man nach sechs Wochen sein Gehalt wieder spart (Krankenversicherung usw).
Die Zeit ging weiter und er hatte immer noch Schmerzen, also dachte er an eine Zweite OP. Der Fussball war mittleiweile für ihn in den Hintergrund gerückt und er wollte primär nur noch gesund werden um z.B. einfach mal wieder spazieren gehen zu können. Es erfolgt die zweite OP.

-was dort genau gemacht wurde kann ich nicht sagen, aber es wurde ihm von den Ärtzen wohl abgeraten, weil nach so einer OP wohl kein Profi Sport mehr zu bertreiben sei-

Nach der OP hat er zwar immer noch Schmerzen aber lange nicht so schlimme wie vorher und kann ein „normales“ Leben unter Schmerzen führen. Um seinen Rücktritt zu verkünden hat er dann alle verantwortlichen nach Hause eingeladen und seine Entscheidung bekanntgegeben, alle waren schockiert und der Sportdirektor hat eingestanden die Situation unterschätzt zu haben.



Das ist natürlich schon harter Tobak, mein Bild von unserer Borussia war bisher ein anderes, wo die Wahrheit letztendlich liegt werden nur alle Beteiligten wissen.



Ach du große Schei**e.

Das klingt nicht nur nach Vollversagen , sondern auch danach , dass ihm hätte geholfen werden können.

Selbst wenn nur ein Teil davon stimmt: Oh mein Gott, was haben wir für tolle Ärzte etc. Und was für Geizkragen ihm nicht mal die medizinische Behandlung zu bezahlen.
Álvaro Domínguez [18] |#1995
08.12.2016 - 12:54 Uhr
Vielen Dank @SharkBMG

Da ist ja nicht nur die medizinische Abteilung die nicht so gut wegkommt.

Für mich gibt es aber auch ein ganz großes Aber.
Warum ist ein erwachsener Mann, dessen Körper sein Kapital ist, scheinbar so unselbstständig und auch unverantwortlich, am Geld dürfte es wohl kaum gelegen haben. Daher tut es mir zwar leid, dass Dominguez jetzt Sportinvalide ist, er ist aber nicht gerade unschuldig an der Situation. Wenn er in Madrid, München oder Turin so gute Ärzte aufgesucht hat, warum hat er sich da nicht helfen lassen, vor allem wenn man mit den vermeintlichen "Hausärzten" unzufrieden war/ist? Warum hat er sich fitspritzen lassen, wenn er schon unter so starken Schmerzen litt?

Man darf sich den Arzt glücklicherweise selbst aussuchen, wird einem dies untersagt von den Vorgesetzten, dann kann man auch andere Wege beschreiten, jetzt aber Nachzutreten ist für mich mehr als albern.
Trotzdem wünsche ich Dominguez selbstverständlich alles Gute für seine Zukunft.
Álvaro Domínguez [18] |#1996
08.12.2016 - 12:54 Uhr
Zitat von SharkBMG
...

Nach der OP hat er zwar immer noch Schmerzen aber lange nicht so schlimme wie vorher und kann ein „normales“ Leben unter Schmerzen führen. Um seinen Rücktritt zu verkünden hat er dann alle verantwortlichen nach Hause eingeladen und seine Entscheidung bekanntgegeben, alle waren schockiert und der Sportdirektor hat eingestanden die Situation unterschätzt zu haben.

Das ist natürlich schon harter Tobak, mein Bild von unserer Borussia war bisher ein anderes, wo die Wahrheit letztendlich liegt werden nur alle Beteiligten wissen.


Jetzt verstehe ich auch, dass Alvaro seinen Abschied nicht auf einer gemeinsamen PK mit Max Eberl und Pressesprecher vermeldet, sondern allein via Twitter. Er scheint tief menschlich enttäuscht von den handelnden Personen bei Borussia - was sich ja nicht nur auf die Ärzte bezieht - und merkt ja auch an dass ihm das in Spanien und speziell bei seinem vorherigen Klub Atletico in dieser Form nie und nimmer passiert wäre.
Wenn diese Darstellung von AD einigermaßen stimmen müssen sich Korell, Eberl, Trainerteam und Ärzte deutlich hinterfragen, vor allem inwieweit das nach außen getragene Bild vom familiären Verein Borussia noch stimmt. Gerade Max Eberl betont ja immer, dass ihm das menschliche von Uli Hoeness als Vorbild dient, sofern die Aussagen von AD in der Marca so zutreffen - hat Max sich hier überhaupt nicht entsprechend verhalten.

•     •     •

Sicher ist, daß nichts sicher ist. Selbst das nicht.
Álvaro Domínguez [18] |#1997
08.12.2016 - 12:56 Uhr
Zitat von Hennes1970
Zitat von SharkBMG

Also ich versuche mal den Text grob zusammenzufassen, hab mein bestes aus Übersetzersicht getan.
Ich gebe hier keine Garantie auf 100% korrektheit der geschilderten Vorgänge.
Aber der O-Ton ist denke ich gut getroffen.

Alles fing im Februar 2015 an, da fingen seine Rückenschmerzen an.
Im Mai hat er dann ein MRT machen lassen aber dabei kam nix raus und ihm wurde gesagt, dass er sich keine Sorgen machen sollte. Aber die Schmerzen wurden nicht weniger sondern mehr.
Er konnte teilweise nicht mal richtig gehen. Aber der Arzt hat weiterhin keinen Alarm geschlagen. Er hatte anschließen eine Erholungspause und als wir dritter waren hat er wieder gespielt, nur nach 20 Minuten merkte er das es nicht funktioniert. Im Anschluss gab es wieder eine Pause vom Arzt. Da aber seit Februar keine Untersuchung (MRT o.ä.) erfolgt war, ist er nach einem Monat Pause nach Madrid geflogen und hat auf eigene Rechnung Untersuchungen in einer spezialisierten Klinik durchführen lassen. Dort wurde klar dass die Probleme etwas komplizierter sind. Er war darüber überrascht da Gladbach ihn darüber vorher nicht informiert hatte. Er ist dann mit den Ergebnissen zurück geflogen. Dort wurde dann festgelegt eine Behandlung zu starten um über den Sommer wieder zu genesen. Angeblich wusste der Trainer (Favre) nichts von den Schmerzen. Naja, die Saison ging los, es wurde nix besser also ist er wieder nach Madrid geflogen weil er mit dem Gladbacher Medizin-Team keine Fortschritte machte. Dort blieb er 5 Wochen zur Reha. Als er zurückkam hatten wir null Punkte und der Trainer sagte ihm, dass er ihn jetzt unbedingt brauchte. Dabei hatte er noch nicht einmal mit dem Team trainiert. Der Trainer sagte das sei egal, er wäre zu wichtig. Er spielte dann auch, aber musste pro Spiel eine Stunde Prävention betreiben um zusammen mit dem Adrenalin die Schmerzen während des Spiels zu lindern. Nach den Spielen ist er dann direkt ins Bett, Zitat: „auf dem Feld Profi - außerhalb ein Invalide“. Mit der Zeit haben ihm dann Freunde im Alltag geholfen, einkaufen kochen etc. Nach 10 Spielen ging es einfach nicht mehr, da ist er zu Müller-Wohlfahrt. Der hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er gehört hat dass er in seinem Zustand gespielt hat (Lendenwirbelgeschichte). Wohlfahrt wollte dann direkt eine OP anordnen. In einer Besprechung bei der der Trainer, Sportdirektor, Vizepräsident, Wohlfahrt und Dominguez teilgenommen haben, wurde dann seitens Wohlfahrt gesagt, dass wenn er weiterspielt das Risiko einer Lähmung bestünde.
Seitens Vereins wurde dann darum gebeten bis Weihnachten zu warten, Dominguez hat sich geweigert weil er sich momentan nicht mal selbst versorgen kann. Das war für ihn so ein Zeitpunkt an dem er sich menschlich enttäuscht gefühlt hat. (-Erste OP)
Im Anschluss hatte er fast schon Depressionen weil er kaum stehen konnte, ist dann durch ganz Europa zu Spezialisten gereist (u.a. Juve-Arzt). Seiner Meinung nach sind die Gladbach Ärzte auf keinem Level das ein großer Club haben müsste. Es hab dann noch Theater mit der Zahlungen der Behandlungen weil er viel auf eigene Faust machen ließ da ihm die Behandlung durch Gladbach nicht reichte. Gladbach wollte lediglich die Flugkosten übernehmen damit waren sie auch im Recht. Allerdings ist er sehr verletzt da er schließlich seine Gesundheut für ein paar Spiele aufs Spiel gesetzt hat und Gladbach nur daran denken würde das man nach sechs Wochen sein Gehalt wieder spart (Krankenversicherung usw).
Die Zeit ging weiter und er hatte immer noch Schmerzen, also dachte er an eine Zweite OP. Der Fussball war mittleiweile für ihn in den Hintergrund gerückt und er wollte primär nur noch gesund werden um z.B. einfach mal wieder spazieren gehen zu können. Es erfolgt die zweite OP.

-was dort genau gemacht wurde kann ich nicht sagen, aber es wurde ihm von den Ärtzen wohl abgeraten, weil nach so einer OP wohl kein Profi Sport mehr zu bertreiben sei-

Nach der OP hat er zwar immer noch Schmerzen aber lange nicht so schlimme wie vorher und kann ein „normales“ Leben unter Schmerzen führen. Um seinen Rücktritt zu verkünden hat er dann alle verantwortlichen nach Hause eingeladen und seine Entscheidung bekanntgegeben, alle waren schockiert und der Sportdirektor hat eingestanden die Situation unterschätzt zu haben.



Das ist natürlich schon harter Tobak, mein Bild von unserer Borussia war bisher ein anderes, wo die Wahrheit letztendlich liegt werden nur alle Beteiligten wissen.



Ach du große Schei**e.

Das klingt nicht nur nach Vollversagen , sondern auch danach , dass ihm hätte geholfen werden können.

Selbst wenn nur ein Teil davon stimmt: Oh mein Gott, was haben wir für tolle Ärzte etc. Und was für Geizkragen ihm nicht mal die medizinische Behandlung zu bezahlen.


Warum soll(t)en wir die Kosten übernehmen?
Man könnte moralisch argumentieren, dass wäre es aber auch schon, mein Arbeitgeber zahlt mir auch keine Arztkosten oder prophylaktischen Maßnahmen wie Sportvereine.
Álvaro Domínguez [18] |#1998
08.12.2016 - 13:28 Uhr
Zitat von zerocool76


Warum soll(t)en wir die Kosten übernehmen?
Man könnte moralisch argumentieren, dass wäre es aber auch schon, mein Arbeitgeber zahlt mir auch keine Arztkosten oder prophylaktischen Maßnahmen wie Sportvereine.


ist schon richtig, aber deinem Arbeitgeber war deine Arbeitskraft auch nicht eine Mio Summe wert und du bist wahrscheinlich im Zweifelsfall sowohl einfacher als auch günstiger zu ersetzen als ein Fussballprofi. Von daher dürfte man schon mehr Engagement seitens Borussia erwarten. Die Moral kommt nur dann noch als Sahnehäubchen oben drauf.

•     •     •

------------------------ Nicolas -----------------------
-- Konoplya ---- Elvedi --- Diks ----- Herold --
----------------- Castrop ----- Uno -----------------
-- Honorat ----------- Mohya ------------ Hack --
---------------------- Kleindienst -------------------
Álvaro Domínguez [18] |#1999
08.12.2016 - 13:29 Uhr
Zitat von SharkBMG
Also ich versuche mal den Text grob zusammenzufassen, hab mein bestes aus Übersetzersicht getan.
Ich gebe hier keine Garantie auf 100% korrektheit der geschilderten Vorgänge.
Aber der O-Ton ist denke ich gut getroffen.

Alles fing im Februar 2015 an, da fingen seine Rückenschmerzen an.
Im Mai hat er dann ein MRT machen lassen aber dabei kam nix raus und ihm wurde gesagt, dass er sich keine Sorgen machen sollte. Aber die Schmerzen wurden nicht weniger sondern mehr.
Er konnte teilweise nicht mal richtig gehen. Aber der Arzt hat weiterhin keinen Alarm geschlagen. Er hatte anschließen eine Erholungspause und als wir dritter waren hat er wieder gespielt, nur nach 20 Minuten merkte er das es nicht funktioniert. Im Anschluss gab es wieder eine Pause vom Arzt. Da aber seit Februar keine Untersuchung (MRT o.ä.) erfolgt war, ist er nach einem Monat Pause nach Madrid geflogen und hat auf eigene Rechnung Untersuchungen in einer spezialisierten Klinik durchführen lassen. Dort wurde klar dass die Probleme etwas komplizierter sind. Er war darüber überrascht da Gladbach ihn darüber vorher nicht informiert hatte. Er ist dann mit den Ergebnissen zurück geflogen. Dort wurde dann festgelegt eine Behandlung zu starten um über den Sommer wieder zu genesen. Angeblich wusste der Trainer (Favre) nichts von den Schmerzen. Naja, die Saison ging los, es wurde nix besser also ist er wieder nach Madrid geflogen weil er mit dem Gladbacher Medizin-Team keine Fortschritte machte. Dort blieb er 5 Wochen zur Reha. Als er zurückkam hatten wir null Punkte und der Trainer sagte ihm, dass er ihn jetzt unbedingt brauchte. Dabei hatte er noch nicht einmal mit dem Team trainiert. Der Trainer sagte das sei egal, er wäre zu wichtig. Er spielte dann auch, aber musste pro Spiel eine Stunde Prävention betreiben um zusammen mit dem Adrenalin die Schmerzen während des Spiels zu lindern. Nach den Spielen ist er dann direkt ins Bett, Zitat: „auf dem Feld Profi - außerhalb ein Invalide“. Mit der Zeit haben ihm dann Freunde im Alltag geholfen, einkaufen kochen etc. Nach 10 Spielen ging es einfach nicht mehr, da ist er zu Müller-Wohlfahrt. Der hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er gehört hat dass er in seinem Zustand gespielt hat (Lendenwirbelgeschichte). Wohlfahrt wollte dann direkt eine OP anordnen. In einer Besprechung bei der der Trainer, Sportdirektor, Vizepräsident, Wohlfahrt und Dominguez teilgenommen haben, wurde dann seitens Wohlfahrt gesagt, dass wenn er weiterspielt das Risiko einer Lähmung bestünde.
Seitens Vereins wurde dann darum gebeten bis Weihnachten zu warten, Dominguez hat sich geweigert weil er sich momentan nicht mal selbst versorgen kann. Das war für ihn so ein Zeitpunkt an dem er sich menschlich enttäuscht gefühlt hat. (-Erste OP)
Im Anschluss hatte er fast schon Depressionen weil er kaum stehen konnte, ist dann durch ganz Europa zu Spezialisten gereist (u.a. Juve-Arzt). Seiner Meinung nach sind die Gladbach Ärzte auf keinem Level das ein großer Club haben müsste. Es hab dann noch Theater mit der Zahlungen der Behandlungen weil er viel auf eigene Faust machen ließ da ihm die Behandlung durch Gladbach nicht reichte. Gladbach wollte lediglich die Flugkosten übernehmen damit waren sie auch im Recht. Allerdings ist er sehr verletzt da er schließlich seine Gesundheut für ein paar Spiele aufs Spiel gesetzt hat und Gladbach nur daran denken würde das man nach sechs Wochen sein Gehalt wieder spart (Krankenversicherung usw).
Die Zeit ging weiter und er hatte immer noch Schmerzen, also dachte er an eine Zweite OP. Der Fussball war mittleiweile für ihn in den Hintergrund gerückt und er wollte primär nur noch gesund werden um z.B. einfach mal wieder spazieren gehen zu können. Es erfolgt die zweite OP.

-was dort genau gemacht wurde kann ich nicht sagen, aber es wurde ihm von den Ärtzen wohl abgeraten, weil nach so einer OP wohl kein Profi Sport mehr zu bertreiben sei-

Nach der OP hat er zwar immer noch Schmerzen aber lange nicht so schlimme wie vorher und kann ein „normales“ Leben unter Schmerzen führen. Um seinen Rücktritt zu verkünden hat er dann alle verantwortlichen nach Hause eingeladen und seine Entscheidung bekanntgegeben, alle waren schockiert und der Sportdirektor hat eingestanden die Situation unterschätzt zu haben.



Das ist natürlich schon harter Tobak, mein Bild von unserer Borussia war bisher ein anderes, wo die Wahrheit letztendlich liegt werden nur alle Beteiligten wissen.


Erst mal danke für die Mühe!

Das wäre mal ganz harter Tobak, wenn sich die Geschichte wirklich so zugetragen haben sollte, und wirft einen weiteren, großen Schatten über unseren Verein. Aber irgendwie passt das ganze auch zu dem Eindruck, den man vor allem in den letzten Monaten über das Arbeiten hier bei der Borussia gewinnen konnte. Nachlässigkeit und krasse Fehleinschätzungen, weil deutliche Unterschätzung des Sachverhalts. Getreu dem Motto: "Ach, wird schon irgendwie werden." Und das alles auf die Kosten der Gesundheit eines EIGENEN Spielers. Schon schlimm genug, dass er mit 27 Jahren seine Karriere als Profisportler beenden muss, in welche er sein ganzes Leben lang extrem viel investiert und sich dabei selbst vernachlässigt hat. Jetzt muss er auch noch um seine Gesundheit und darauf, jemals wieder ein "normales" Leben führen zu können, bangen. Das hat ein verdienter und stets loyaler Spieler, wie Dominguez, wirklich nicht verdient.

Alvaro, ich wünsche dir alles, alles gute für die Zukunft und bestmögliche Gesundheit für den Rest deines Lebens! Ich hoffe, du behältst einen Teil deiner Zeit hier in Mönchengladbach und vor allem uns Fans immer positiv in Erinnerung.

•     •     •

1860-Allstars

------------- Volland ------------ Mlapa ---------------
------------------------- Leitner -------------------------
- Johnson ----------------------------------- M.Wolf -
---------------- L.Bender - Neuhaus -----------------
----- Uduokhai ---------------------- Pongracic -----
----------------------- S.Bender -------------------------
------------------------- Ortega --------------------------
Álvaro Domínguez [18] |#2000
08.12.2016 - 13:36 Uhr
Zitat von zerocool76

Warum soll(t)en wir die Kosten übernehmen?
Man könnte moralisch argumentieren, dass wäre es aber auch schon, mein Arbeitgeber zahlt mir auch keine Arztkosten oder prophylaktischen Maßnahmen wie Sportvereine.


Um es mal umgangssprachlich zu formulieren: Um kein "asi" zu sein, vielleicht? Zumal die Behandlungsmethoden die Beschwerden keinerlei linderten und der "Arbeitgeber" im Nachhinein zugegeben haben soll, dass die Situation falsch eingeschätzt wurde. Ein weiteres Argument wäre für mich, dass man eh das Gehalt einspart und wir hier wahrscheinlich über Peanuts reden, relativ betrachtet.

Auch ist es für mich kein Argument, dass ja der Spieler hätte einiges anders machen können. Natürlich hätte er es, aber weswegen haben wir dann "hochstudierte" Fachleute im Verein? Ein 27(26?)-Jähriger soll in der Sache mit mehr Reife und "Erfahrung" handeln, besser beurteilen als die Experten. Und es gibt nun mal Leute, die trotz "AU" arbeiten gehen. Das ist für mich eher ein pro, als contra Dominguez. Es zu versuchen, wenn alle drumherum sagen "Geht schon, wir spritzen dich fit" ist jetzt nicht grade absurd. Es gibt einiges, was man sich versauen kann, sollte man doch wieder gesund werden. Falls das alles so stimmen sollte, ist Dominguez verhalten aller Ehren wert. Er hätte auch vorher an die Öffentlichkeit gehen und eine riesen Schlammschlacht lostreten können.

Wie dem auch sei, alles alles Gute und vor allem Gesunde Alvaro, du warst mir immer sympathisch. Ich finde das sehr traurig, ich wäre komplett am Ende mit den Nerven. Und danke an @SharkBMG daumen-hoch

•     •     •

"Ich habe 3 Kinder und kein Geld, warum kann ich nicht keine Kinder haben und 3 Geld!?"
Homer Simpson

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Duffman_BMG am 08.12.2016 um 13:40 Uhr bearbeitet
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