Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
29.07.2025 - 09:32 Uhr
Zitat von borchardt21
Lieberknecht wollte ein 22 Mann Kader, jetzt haben wir momentan einen 30 Mann Kader.
Lieberknecht wollte ein 22 Mann Kader, jetzt haben wir momentan einen 30 Mann Kader.
Lieberknecht wollte 22 Feldspieler. Also sind wir mit unseren aktuell 24 Feldspielern (Mause, der nicht mehr mitzutrainieren scheint, nicht mitgerechnet) gar nicht so weit von seinen Wunschvorstellungen entfernt.
29.07.2025 - 09:41 Uhr
@FCK_Timmy die Fragen stellen sich wahrscheinlich die meisten hier - und ich mir ebenfalls. Der Abwehrchef wird ja von vielen Usern hier gefordert. Insgesamt ist gerade die Defensive für mich noch ein großes Fragezeichen. Luca Sirch zentral oder doch Jannis Heuer und Sirch rechts daneben. Ist Kim Ji-soo schon so weit, dass er die Defensive stabilisieren kann? Kann die neue defensive Mittelfeldzentrale die Abwehr stabilisieren? Spielen wir da mit Fabian Kunze auf der Sechs und Semih Sahin auf der Acht oder doch mit Doppelsechs? Fragen über Fragen.
Ich bin mir aber sicher, dass sich personell noch etwas tun wird - tun muss. Das dürfte auch Hengen, Klos und Lieberknecht nicht verborgen geblieben sein. An ein paar Stellen der Stammelf haben wir sicherlich noch keine Optimalbesetzung. Auch, wenn ich mich für Kevin Prince Redondo auf der linken Schiene stark gemacht habe (was ich auch immer noch befürworte), kann ich jeden verstehen, dem dieses Unterfangen zu riskant ist. Ginge es schief, sind die Alternativen nicht vorhanden. Und auch die Innenverteidigung ist (noch nicht) stimmig (siehe oben).
Und dann hätten wir auch noch das Problem, dass wir nur wenig Impulse von der Bank bringen können. Da sehe ich aktuell einen aus dem Quartett Ritter, Hanslik, Emreli, Prtajin und sonst vielleicht noch Raschl - wenn Lieberknecht ihn wieder in die Spur bekommt. Sollte Lieberknecht wirklich mit Richmond Tachie auf der rechten Schiene liebäugeln, würde das offensiv eine weitere Lücke reißen. Auch da muss definitiv noch etwas getan werden. Hier dürfte mit Sicherheit ein talentierter junger Stürmer ausreichen.
Tja, und die interessanteste Frage dürfte daher sein, hauen Hengen und Klos bei den (notwendigen) Neuzugängen noch einen raus oder beschränken sie sich auf Nachwuchstalente? Es dürfte spannend bleiben.
Ich bin mir aber sicher, dass sich personell noch etwas tun wird - tun muss. Das dürfte auch Hengen, Klos und Lieberknecht nicht verborgen geblieben sein. An ein paar Stellen der Stammelf haben wir sicherlich noch keine Optimalbesetzung. Auch, wenn ich mich für Kevin Prince Redondo auf der linken Schiene stark gemacht habe (was ich auch immer noch befürworte), kann ich jeden verstehen, dem dieses Unterfangen zu riskant ist. Ginge es schief, sind die Alternativen nicht vorhanden. Und auch die Innenverteidigung ist (noch nicht) stimmig (siehe oben).
Und dann hätten wir auch noch das Problem, dass wir nur wenig Impulse von der Bank bringen können. Da sehe ich aktuell einen aus dem Quartett Ritter, Hanslik, Emreli, Prtajin und sonst vielleicht noch Raschl - wenn Lieberknecht ihn wieder in die Spur bekommt. Sollte Lieberknecht wirklich mit Richmond Tachie auf der rechten Schiene liebäugeln, würde das offensiv eine weitere Lücke reißen. Auch da muss definitiv noch etwas getan werden. Hier dürfte mit Sicherheit ein talentierter junger Stürmer ausreichen.
Tja, und die interessanteste Frage dürfte daher sein, hauen Hengen und Klos bei den (notwendigen) Neuzugängen noch einen raus oder beschränken sie sich auf Nachwuchstalente? Es dürfte spannend bleiben.
29.07.2025 - 09:41 Uhr
Zitat von Vic Dorn
Lieberknecht wollte 22 Feldspieler. Also sind wir mit unseren aktuell 24 Feldspielern (Mause, der nicht mehr mitzutrainieren scheint, nicht mitgerechnet) gar nicht so weit von seinen Wunschvorstellungen entfernt.
Zitat von borchardt21
Lieberknecht wollte ein 22 Mann Kader, jetzt haben wir momentan einen 30 Mann Kader.
Lieberknecht wollte ein 22 Mann Kader, jetzt haben wir momentan einen 30 Mann Kader.
Lieberknecht wollte 22 Feldspieler. Also sind wir mit unseren aktuell 24 Feldspielern (Mause, der nicht mehr mitzutrainieren scheint, nicht mitgerechnet) gar nicht so weit von seinen Wunschvorstellungen entfernt.
Upps stimmt, hast recht. Hab die alle Torhüter mitgerechnet.
29.07.2025 - 09:48 Uhr
Was mich echt ärgert ist, dass unser kommunikativ stärkster Abwehrspieler leider nicht unser qualitativ bester Verteidiger ist. Ich rede von Heuer.
Das ist so jemand, der wäre vermutlich in der 3. Liga eine Maschine und klarer Abwehrchef, die 2. Liga wirkt aber manchmal etwas überfordernd für ihn. Dabei kann er eigentlich etwas am Ball (mit dem rechten Fuß), ist in der Luft ordentlich und im direkten Zweikampf stark. Problematisch sehe ich oft seine Position, dieser LIV - den er nahezu immer spielen musste - ist irgendwie unglücklich, da er das Spiel nicht mit seinem linken Fuß aufbauen kann.
Schade eigentlich. Er wäre für mein Empfinden ein sehr geeigneter rechter Innenverteidiger, insbesondere in einer Viererkette, aber auch in einer Dreierkette, da er hier oft in Zweikämpfe kommt. Problematisch ist da wiederum, dass wir mit Elvedi ganz gut aufgestellt sind und jetzt auch noch Gyamfi dazu kam. Mehr Sinn hätte natürlich ergeben, wenn wir nicht Gyamfi geholt hätten, sondern einen linksfüßigen IV auf dem Niveau (Bichsel z.B.) und Heuer dann in Konkurrenz gegen Elvedi treten lassen.
Das ist so jemand, der wäre vermutlich in der 3. Liga eine Maschine und klarer Abwehrchef, die 2. Liga wirkt aber manchmal etwas überfordernd für ihn. Dabei kann er eigentlich etwas am Ball (mit dem rechten Fuß), ist in der Luft ordentlich und im direkten Zweikampf stark. Problematisch sehe ich oft seine Position, dieser LIV - den er nahezu immer spielen musste - ist irgendwie unglücklich, da er das Spiel nicht mit seinem linken Fuß aufbauen kann.
Schade eigentlich. Er wäre für mein Empfinden ein sehr geeigneter rechter Innenverteidiger, insbesondere in einer Viererkette, aber auch in einer Dreierkette, da er hier oft in Zweikämpfe kommt. Problematisch ist da wiederum, dass wir mit Elvedi ganz gut aufgestellt sind und jetzt auch noch Gyamfi dazu kam. Mehr Sinn hätte natürlich ergeben, wenn wir nicht Gyamfi geholt hätten, sondern einen linksfüßigen IV auf dem Niveau (Bichsel z.B.) und Heuer dann in Konkurrenz gegen Elvedi treten lassen.
29.07.2025 - 11:51 Uhr
Ich habe mal ein paar Zitate von Lieberknecht aus dem Sommerinterview gesammelt, weil Lieberknecht damit eine andere Perpektive auf Kaderarbeit lenkt, als das klassische Zugang-Abgang Muster.
Das Zauberwort heißt IDENTIFIKATION
Lieberknecht: Ja. Wenn wir schon von Kontinuität sprechen, würde ich gerne längerfristig den Trainerposten am Betzenberg ausüben. Und Identität stiften.
Paraphrasiert kämen da noch aus anderen Interviews einige Schlaglichter dazu, ich will mal an der Stell nur noch die Kadergröße und -struktur nehmen. Sinngemäß: lieber kleiner Kader, fester Stamm von 15-16 Spielern und dahinter Platz für Nachwuchsspieler.
Daraus ergibt sich für mich folgendes Bild:
STAMMSPIELER 1-16
feste Muster, gewachsene Kommunikation, Sicherheit, Vertrautheit unterienander aber auch und gerade der Fans mit den Spielern, Identifikation
Deswegen auch Spieler "aus (Positions-) Schubladen holen", um bei Bedarf rotieren zu können ohne zuviel Fluktuation in Kader und Mannschaft zu haben. Wer schon da ist, muss nicht neu untegriert werden. Wer schon da ist und gezeigt hat, dass er brennt und sich identifiziert, hat jedem Neuzugang etwas voraus.
TALENTFREIE SKILLS
Brennen, rennen, sprechen, sich kennen, ausdauernd an die Grenzen gehen und darüber hinaus, mit Druck umgehen und wenig bis keine Fehler machen - wer das bringt, kann Profifussball. Und das gilt Unabhängig vom Alter oder Postition.
Wer das aus dem Nachwuchs mitbringt, ist nicht weit weg vom Stamm des Männerfussballs. Wer dann noch Qualität und Lernfähigkeit mitbringt, Problemsituationen auf dem Platz unter Druck im Spiel zu lösen, wird es packen. Auch mit 30 auf ner "fremden" Position.
Und generell, da die Weiterentwicklung im Fussball ja immer bedeutet, dass dich der Gegner vor Probleme stellt, weil er dir deine alten und bekannten Lösungswege verstellt und dich mit eigenem Können herausfordert - aber das ist dann Talent und AUfgabe der Sportlichen Führung.
Wenn Lieberknecht Spieler aus den Kaderplätzen 8-18 wie Kleinhansel, Tachie, Robinson oder Redondo auf fremden Positionen testet, bedeutet das im Umkehrschluss, dass er diese Spielee Charakterlich und insgesamt als "brauchbare" Spieler ansieht und nicht so leicht aufgibt. Schön auch für Fans, die Tachie, Kleinhansel oder Redondo-Trikots haben. Toll für den Betze, weil vertraute Gesichter ein Identifikationsgerüst stellen.
Lieberknecht wird dabei weder Nachwuchsspieler noch arrivierte Spieler "einfach so" auf fremden Positionen einsetzen. Das wird im Training, dafür gibt es das ja, natürlich probiert. Aber Spiel ist was anderes und was im Training geklappt hat, muss da nicht auf Anhieb funktionieren.
Heißt, selbst wenn Tachie oder Redondo auf der Schiene oder Robinson, Kleinhansel in der IV im Spiel nicht auf Anhieb glänzen oder Fehler machen, ist das eher normal.
Es ist aber in der Regel kein Grund, den Stab über einem "Experiment" oder einem Nachwuchsspieler gleich nach dem ersten Mal, bei dem es nicht so geklappt hat, zu brechen. Denn hinter jedem Experiment und Einsatz steht eine Idee, die für die Kaderentwicklung eine sehr wichtige und auf lange frist Erfolg- und Identifikationsschaffende Strategie trägt.
Nachdem wir mit Zimmer und Zuck zwei absolute Identifikationsfiguren verloren haben, wie sie sich jeder Fussballfan nur wünschen kann, nachdem wir letzte Saison einen Hercher verloren haben, weil es in den Überlegungen des neuen Trainers "seine Position nicht mehr gab" (10 Spiele lang, danach wäre er eine Toplösung gewesen), einige andere Spieler wie Ritter, Hanslik oder Redondo bei unterschiedlichen Trainern vom gleichen Schicksal bedroht waren, ist es mir sehr wichtig, den Wert eines Trainers zu betonen, der genau das im Blick hat: Langfristige Strukturen und Identifikationspotential, die Mannschaft als Gruppe und er als führende Hand, immer die ganze Gruppe im Blick.
Gleichzeitig spricht es auch für Lieberknechts Mut, Pfade auch mal zu verlassen um Erfolg zu suchen.
Und Mut ist wiederum genau das, was Hengen fordert. Was der Betze fordert.
Wenn dann mal was schief geht, egal. Aber hauptsache wieder probieren und nicht zögern.
Das gilt für Jugendspieler, Rotationsspieler oder Stammspieler auf dem Platz oder die Sportliche Leitung daneben betrifft. Und so muss der Kader ganz allgemein zusammen gestellt sein.
Das Zauberwort heißt IDENTIFIKATION
Lieberknecht: Ja. Wenn wir schon von Kontinuität sprechen, würde ich gerne längerfristig den Trainerposten am Betzenberg ausüben. Und Identität stiften.
Zitat von Lieberknecht
Zunächst mal ist es ganz normal, dass unterschiedliche Trainer unterschiedliche Meinungen über Spieler haben. Ich persönlich versuche immer Lösungen zu finden mit den Spielern, die ich bereits im Kader habe. Ebenso ist es immer mein Credo, kontinuierlich zu arbeiten. Das ist auch beim FCK mein Ziel.
bei ihm lohnt sich vielleicht die Überlegung, ihn aus seiner Schublade herauszuholen. Drum habe ich ihn mal als rechten Schienenspieler ausprobiert. Ich nehme ihn als positiven Charakter wahr, als einen, der Teil dieser Mannschaft sein will. So tritt er auch im Training auf. Und er ist sehr kommunikativ. Ein Spieler, den man auf jeden Fall im Kader haben sollte.
Für mich als Trainer gibt es nichts Schöneres, als einem Jugendspieler die Tür zu öffnen. Man muss dem Nachwuchs nicht nur Gehör schenken, man muss ihm auch ein Gesicht geben.
Ich möchte jemand sein, der etwas prägt. Ich will, dass die Menschen sich mit der Mannschaft auf und neben dem Platz identifizieren können.
Zunächst mal ist es ganz normal, dass unterschiedliche Trainer unterschiedliche Meinungen über Spieler haben. Ich persönlich versuche immer Lösungen zu finden mit den Spielern, die ich bereits im Kader habe. Ebenso ist es immer mein Credo, kontinuierlich zu arbeiten. Das ist auch beim FCK mein Ziel.
bei ihm lohnt sich vielleicht die Überlegung, ihn aus seiner Schublade herauszuholen. Drum habe ich ihn mal als rechten Schienenspieler ausprobiert. Ich nehme ihn als positiven Charakter wahr, als einen, der Teil dieser Mannschaft sein will. So tritt er auch im Training auf. Und er ist sehr kommunikativ. Ein Spieler, den man auf jeden Fall im Kader haben sollte.
Für mich als Trainer gibt es nichts Schöneres, als einem Jugendspieler die Tür zu öffnen. Man muss dem Nachwuchs nicht nur Gehör schenken, man muss ihm auch ein Gesicht geben.
Ich möchte jemand sein, der etwas prägt. Ich will, dass die Menschen sich mit der Mannschaft auf und neben dem Platz identifizieren können.
Paraphrasiert kämen da noch aus anderen Interviews einige Schlaglichter dazu, ich will mal an der Stell nur noch die Kadergröße und -struktur nehmen. Sinngemäß: lieber kleiner Kader, fester Stamm von 15-16 Spielern und dahinter Platz für Nachwuchsspieler.
Daraus ergibt sich für mich folgendes Bild:
STAMMSPIELER 1-16
feste Muster, gewachsene Kommunikation, Sicherheit, Vertrautheit unterienander aber auch und gerade der Fans mit den Spielern, Identifikation
Deswegen auch Spieler "aus (Positions-) Schubladen holen", um bei Bedarf rotieren zu können ohne zuviel Fluktuation in Kader und Mannschaft zu haben. Wer schon da ist, muss nicht neu untegriert werden. Wer schon da ist und gezeigt hat, dass er brennt und sich identifiziert, hat jedem Neuzugang etwas voraus.
TALENTFREIE SKILLS
Brennen, rennen, sprechen, sich kennen, ausdauernd an die Grenzen gehen und darüber hinaus, mit Druck umgehen und wenig bis keine Fehler machen - wer das bringt, kann Profifussball. Und das gilt Unabhängig vom Alter oder Postition.
Wer das aus dem Nachwuchs mitbringt, ist nicht weit weg vom Stamm des Männerfussballs. Wer dann noch Qualität und Lernfähigkeit mitbringt, Problemsituationen auf dem Platz unter Druck im Spiel zu lösen, wird es packen. Auch mit 30 auf ner "fremden" Position.
Und generell, da die Weiterentwicklung im Fussball ja immer bedeutet, dass dich der Gegner vor Probleme stellt, weil er dir deine alten und bekannten Lösungswege verstellt und dich mit eigenem Können herausfordert - aber das ist dann Talent und AUfgabe der Sportlichen Führung.
Wenn Lieberknecht Spieler aus den Kaderplätzen 8-18 wie Kleinhansel, Tachie, Robinson oder Redondo auf fremden Positionen testet, bedeutet das im Umkehrschluss, dass er diese Spielee Charakterlich und insgesamt als "brauchbare" Spieler ansieht und nicht so leicht aufgibt. Schön auch für Fans, die Tachie, Kleinhansel oder Redondo-Trikots haben. Toll für den Betze, weil vertraute Gesichter ein Identifikationsgerüst stellen.
Lieberknecht wird dabei weder Nachwuchsspieler noch arrivierte Spieler "einfach so" auf fremden Positionen einsetzen. Das wird im Training, dafür gibt es das ja, natürlich probiert. Aber Spiel ist was anderes und was im Training geklappt hat, muss da nicht auf Anhieb funktionieren.
Heißt, selbst wenn Tachie oder Redondo auf der Schiene oder Robinson, Kleinhansel in der IV im Spiel nicht auf Anhieb glänzen oder Fehler machen, ist das eher normal.
Es ist aber in der Regel kein Grund, den Stab über einem "Experiment" oder einem Nachwuchsspieler gleich nach dem ersten Mal, bei dem es nicht so geklappt hat, zu brechen. Denn hinter jedem Experiment und Einsatz steht eine Idee, die für die Kaderentwicklung eine sehr wichtige und auf lange frist Erfolg- und Identifikationsschaffende Strategie trägt.
Nachdem wir mit Zimmer und Zuck zwei absolute Identifikationsfiguren verloren haben, wie sie sich jeder Fussballfan nur wünschen kann, nachdem wir letzte Saison einen Hercher verloren haben, weil es in den Überlegungen des neuen Trainers "seine Position nicht mehr gab" (10 Spiele lang, danach wäre er eine Toplösung gewesen), einige andere Spieler wie Ritter, Hanslik oder Redondo bei unterschiedlichen Trainern vom gleichen Schicksal bedroht waren, ist es mir sehr wichtig, den Wert eines Trainers zu betonen, der genau das im Blick hat: Langfristige Strukturen und Identifikationspotential, die Mannschaft als Gruppe und er als führende Hand, immer die ganze Gruppe im Blick.
Gleichzeitig spricht es auch für Lieberknechts Mut, Pfade auch mal zu verlassen um Erfolg zu suchen.
Und Mut ist wiederum genau das, was Hengen fordert. Was der Betze fordert.
Wenn dann mal was schief geht, egal. Aber hauptsache wieder probieren und nicht zögern.
Das gilt für Jugendspieler, Rotationsspieler oder Stammspieler auf dem Platz oder die Sportliche Leitung daneben betrifft. Und so muss der Kader ganz allgemein zusammen gestellt sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 29.07.2025 um 11:59 Uhr bearbeitet
29.07.2025 - 12:28 Uhr
Zitat von Hegermeister
I
Wenn Lieberknecht Spieler aus den Kaderplätzen 8-18 wie Kleinhansel, Tachie, Robinson oder Redondo auf fremden Positionen testet, bedeutet das im Umkehrschluss, dass er diese Spielee Charakterlich und insgesamt als "brauchbare" Spieler ansieht und nicht so leicht aufgibt. Schön auch für Fans, die Tachie, Kleinhansel oder Redondo-Trikots haben. Toll für den Betze, weil vertraute Gesichter ein Identifikationsgerüst stellen.
I
Wenn Lieberknecht Spieler aus den Kaderplätzen 8-18 wie Kleinhansel, Tachie, Robinson oder Redondo auf fremden Positionen testet, bedeutet das im Umkehrschluss, dass er diese Spielee Charakterlich und insgesamt als "brauchbare" Spieler ansieht und nicht so leicht aufgibt. Schön auch für Fans, die Tachie, Kleinhansel oder Redondo-Trikots haben. Toll für den Betze, weil vertraute Gesichter ein Identifikationsgerüst stellen.
Danke für diesen sehr guten Beitrag. Solche fundierte beiträge werden hier leider immer seltener.
Ich habe nur diesen kleinen Ausschnitt zitiert, da aus meienr Sicht hier noch ein Name fehlt: Wekesser. Wekesser wurde und wird viel kritisiert. Das meine ich jetzt ohne Wertung. Aber auch er bringt scheinbar diese Skills mit die ihn für Lieberknecht als Kadespieler zur Option machne.
29.07.2025 - 12:32 Uhr
Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Lücke in der IV durch die Verpflichtung von KJS geschlossen wurde und das DM personell ausreichend stabilisiert wurde, so fehlen uns aktuell Alternativen bzw. Upgrades um die Stürmer ausreichend in Szene zu setzen.
Ein Prime-Redondo ohne Verletzungen wäre auf links sicher ausreichend, aber kommt er wieder auf dieses Niveau bzw. bleibt von Rückschlägen verschont?
Ritter kann die Mitte, hier fehlt mir aber eine gleichstarke Alternative. Emreli? Weiß nicht...
Auf rechts muss sich Asta erst beweisen. Ihn sähe ich eher als starken Herausforderer eines Spielers der mindestens ein Regal höher zu verordnen ist.
Aktuell sehe ich zu viele Baustellen, um das ausgerufenen Saisonziel zu erreichen.
Für mich wäre, stand heute, ein frühzeitiger Klassenerhalt mit anschließendem Erreichen eines sicheren Mittelfeldplatzes wünschenswert.
Ein Prime-Redondo ohne Verletzungen wäre auf links sicher ausreichend, aber kommt er wieder auf dieses Niveau bzw. bleibt von Rückschlägen verschont?
Ritter kann die Mitte, hier fehlt mir aber eine gleichstarke Alternative. Emreli? Weiß nicht...
Auf rechts muss sich Asta erst beweisen. Ihn sähe ich eher als starken Herausforderer eines Spielers der mindestens ein Regal höher zu verordnen ist.
Aktuell sehe ich zu viele Baustellen, um das ausgerufenen Saisonziel zu erreichen.
Für mich wäre, stand heute, ein frühzeitiger Klassenerhalt mit anschließendem Erreichen eines sicheren Mittelfeldplatzes wünschenswert.
29.07.2025 - 12:36 Uhr
Zitat von Patrol
Was mich echt ärgert ist, dass unser kommunikativ stärkster Abwehrspieler leider nicht unser qualitativ bester Verteidiger ist. Ich rede von Heuer.
Das ist so jemand, der wäre vermutlich in der 3. Liga eine Maschine und klarer Abwehrchef, die 2. Liga wirkt aber manchmal etwas überfordernd für ihn. Dabei kann er eigentlich etwas am Ball (mit dem rechten Fuß), ist in der Luft ordentlich und im direkten Zweikampf stark. Problematisch sehe ich oft seine Position, dieser LIV - den er nahezu immer spielen musste - ist irgendwie unglücklich, da er das Spiel nicht mit seinem linken Fuß aufbauen kann.
Schade eigentlich. Er wäre für mein Empfinden ein sehr geeigneter rechter Innenverteidiger, insbesondere in einer Viererkette, aber auch in einer Dreierkette, da er hier oft in Zweikämpfe kommt. Problematisch ist da wiederum, dass wir mit Elvedi ganz gut aufgestellt sind und jetzt auch noch Gyamfi dazu kam. Mehr Sinn hätte natürlich ergeben, wenn wir nicht Gyamfi geholt hätten, sondern einen linksfüßigen IV auf dem Niveau (Bichsel z.B.) und Heuer dann in Konkurrenz gegen Elvedi treten lassen.
Was mich echt ärgert ist, dass unser kommunikativ stärkster Abwehrspieler leider nicht unser qualitativ bester Verteidiger ist. Ich rede von Heuer.
Das ist so jemand, der wäre vermutlich in der 3. Liga eine Maschine und klarer Abwehrchef, die 2. Liga wirkt aber manchmal etwas überfordernd für ihn. Dabei kann er eigentlich etwas am Ball (mit dem rechten Fuß), ist in der Luft ordentlich und im direkten Zweikampf stark. Problematisch sehe ich oft seine Position, dieser LIV - den er nahezu immer spielen musste - ist irgendwie unglücklich, da er das Spiel nicht mit seinem linken Fuß aufbauen kann.
Schade eigentlich. Er wäre für mein Empfinden ein sehr geeigneter rechter Innenverteidiger, insbesondere in einer Viererkette, aber auch in einer Dreierkette, da er hier oft in Zweikämpfe kommt. Problematisch ist da wiederum, dass wir mit Elvedi ganz gut aufgestellt sind und jetzt auch noch Gyamfi dazu kam. Mehr Sinn hätte natürlich ergeben, wenn wir nicht Gyamfi geholt hätten, sondern einen linksfüßigen IV auf dem Niveau (Bichsel z.B.) und Heuer dann in Konkurrenz gegen Elvedi treten lassen.
Ich glaube Heuer könnte gut als zentraler Man in der Dreierkette spielen und wäre somit die Alternative zu Sirch, falls dieser im Mittelfeld spielen sollte. Links sehe ich Kim, als Alternative wahrscheinlich Stand jetzt Kleinhansl.
Generell muss man sagen das man aus der Vorbereitung wenig Tendenzen ablesen kann.
29.07.2025 - 13:07 Uhr
Unser Problem in der Innenverteidigung ist seit dem Aufstieg, dass wir im Prinzip immer ausschließlich Spieler im Kader haben, die als "schwächstes" Glied in einer starken Kette gut funktionieren würden, aber in einer wackeligen Kette die Unsicherheit nur weiter erhöhen. Elvedi ist brutal gut im 1 gegen 1. Sobald um ihn herum Fehler passieren, verliert er aber die Übersicht und reiht sich gerne in die Fehlerketten ein. Heuer habt ihr ja besprochen: Wirkt wir ein guter Leader, der aber die Qualität um sich herum braucht, um nicht zur Hypothek zu werden. Und Sirch ist für mich kein richtiger Innenverteidiger. Ihn aus dem Spielaufbau rauszunehmen und hinten zu halten, schadet der Mannschaft vorne wie hinten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spielm4cher am 29.07.2025 um 13:07 Uhr bearbeitet
29.07.2025 - 13:10 Uhr
Wenn ich mir meine Wunschaufstellung basteln könnte, hätte ich sehr gerne noch nen lautstarken, erfahrenen und Kopfballstarken Abwehrchef und einen richtig starken Mann für die linke Schiene.
Die zwei von mir aufgestellten, dienen lediglich als "Platzhalter".
Glaube, dass Sirch als RIV auch einen guten Impact nach vorne hätte und ein wirklicher Abwehrchef, ist er für mich nur bedingt.
Ob man vorne dann mit zwei Stürmern und einem Zehner oder einem Stoßstürmer und zwei hängenden Spitzen spielt muss man sehen, Personal für beides hätten wir.
Vorne auch gerne mit Hansi, da hab ich auch keine Bauchschmerzen.
Die zwei von mir aufgestellten, dienen lediglich als "Platzhalter".
Glaube, dass Sirch als RIV auch einen guten Impact nach vorne hätte und ein wirklicher Abwehrchef, ist er für mich nur bedingt.
Ob man vorne dann mit zwei Stürmern und einem Zehner oder einem Stoßstürmer und zwei hängenden Spitzen spielt muss man sehen, Personal für beides hätten wir.
Vorne auch gerne mit Hansi, da hab ich auch keine Bauchschmerzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ansobe am 29.07.2025 um 13:11 Uhr bearbeitet
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