Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
02.01.2022 - 13:40 Uhr
Die Frage ist immer spannend, ob ein Nachwuchskicker, der gerade zum Sprung ansetzt, dann aber durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wird, es noch einmal packt. Bei Bakhat hat man vor seiner Verletzung durchaus gesehen, dass viel Potenzial in ihm steckt. Allerdings nicht auf dem Flügel, wo ihn Saibene immer wieder "platziert" hat. Bakhat ist für mich ein klassischer Box-to-Box-Player, der seine Stärken klar in der Dynamik und Laufstärke hat. Von dieser Art Spieler haben wir eigentlich nur Götze, Ritter, Ciftci und vielleicht noch Klingenburg im Kader. Und Götze und Ciftci sind für mich Wackelkandidaten im Sommer. Ergo wäre es schon gut, einen Anas Bakhat aufzubauen und zu alter Stärke zu bringen.
Ich denke auch, dass er gehaltstechnisch absolut nicht in die Riege Huth, Röder oder Kleinsorge fällt. Von daher sehe ich da auch kein Risiko, ihn ein wenig durchzuschleppen. Einen Markt wird es für ihn auch nicht geben. Also kann man sich seine Entwicklung in Ruhe anschauen und gegen Rundenende sehen, ob man seinen Vertrag verlängert.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Ich denke auch, dass er gehaltstechnisch absolut nicht in die Riege Huth, Röder oder Kleinsorge fällt. Von daher sehe ich da auch kein Risiko, ihn ein wenig durchzuschleppen. Einen Markt wird es für ihn auch nicht geben. Also kann man sich seine Entwicklung in Ruhe anschauen und gegen Rundenende sehen, ob man seinen Vertrag verlängert.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
02.01.2022 - 13:47 Uhr
Einen 21jährigen als Altlast zu bezeichnen, hat schon satirischen Charakter.
Wenn wir aufsteigen, kann ich mir vorstellen, dass man Bakhat kein geeignetes Angebot machen kann. Ich vermute aber, man würde gerne mit ihm verlängern und ihn dann verleihen. Bleiben wir in der Liga, wird man Bakhat definitiv ein neues Angebot machen. Er fällt weiterhin unter die U23-Regelung und hat Drittligaqualität bereits nachgewiesen.
Beste Grüße
Lullaby
Wenn wir aufsteigen, kann ich mir vorstellen, dass man Bakhat kein geeignetes Angebot machen kann. Ich vermute aber, man würde gerne mit ihm verlängern und ihn dann verleihen. Bleiben wir in der Liga, wird man Bakhat definitiv ein neues Angebot machen. Er fällt weiterhin unter die U23-Regelung und hat Drittligaqualität bereits nachgewiesen.
Beste Grüße
Lullaby
02.01.2022 - 14:10 Uhr
Zitat von bahli77
Die Frage ist immer spannend, ob ein Nachwuchskicker, der gerade zum Sprung ansetzt, dann aber durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wird, es noch einmal packt. Bei Bakhat hat man vor seiner Verletzung durchaus gesehen, dass viel Potenzial in ihm steckt. Allerdings nicht auf dem Flügel, wo ihn Saibene immer wieder "platziert" hat. Bakhat ist für mich ein klassischer Box-to-Box-Player, der seine Stärken klar in der Dynamik und Laufstärke hat. Von dieser Art Spieler haben wir eigentlich nur Götze, Ritter, Ciftci und vielleicht noch Klingenburg im Kader. Und Götze und Ciftci sind für mich Wackelkandidaten im Sommer. Ergo wäre es schon gut, einen Anas Bakhat aufzubauen und zu alter Stärke zu bringen.
Ich denke auch, dass er gehaltstechnisch absolut nicht in die Riege Huth, Röder oder Kleinsorge fällt. Von daher sehe ich da auch kein Risiko, ihn ein wenig durchzuschleppen. Einen Markt wird es für ihn auch nicht geben. Also kann man sich seine Entwicklung in Ruhe anschauen und gegen Rundenende sehen, ob man seinen Vertrag verlängert.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Die Frage ist immer spannend, ob ein Nachwuchskicker, der gerade zum Sprung ansetzt, dann aber durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wird, es noch einmal packt. Bei Bakhat hat man vor seiner Verletzung durchaus gesehen, dass viel Potenzial in ihm steckt. Allerdings nicht auf dem Flügel, wo ihn Saibene immer wieder "platziert" hat. Bakhat ist für mich ein klassischer Box-to-Box-Player, der seine Stärken klar in der Dynamik und Laufstärke hat. Von dieser Art Spieler haben wir eigentlich nur Götze, Ritter, Ciftci und vielleicht noch Klingenburg im Kader. Und Götze und Ciftci sind für mich Wackelkandidaten im Sommer. Ergo wäre es schon gut, einen Anas Bakhat aufzubauen und zu alter Stärke zu bringen.
Ich denke auch, dass er gehaltstechnisch absolut nicht in die Riege Huth, Röder oder Kleinsorge fällt. Von daher sehe ich da auch kein Risiko, ihn ein wenig durchzuschleppen. Einen Markt wird es für ihn auch nicht geben. Also kann man sich seine Entwicklung in Ruhe anschauen und gegen Rundenende sehen, ob man seinen Vertrag verlängert.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Der FCK ist ein Wirtschaftsunternehmen und nicht die Wohlfahrt.
Ich habe den Begriff später auf Altverpflichtung abgeschwächt.
Spieler, die ewig verletzt sind, bringen den FCK nicht weiter. Nicht jeder Fall ist gleich. Manchmal ist es einfach grosses Pech.
Es gibt aber Spieler, die körperlich für Profisport wenig geeignet sind.
Lewandowski oder Müller sind selten verletzt und echte Dauerläufer.
Hier im Forum hat man alle paar Monate gehofft, dass Spalvis wieder zurück kommt.
Die Realität ist jetzt bekannt.
02.01.2022 - 14:23 Uhr
Zitat von @bahli77
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir missfällt generell Spieler als "Altlasten" zu bezeichnen(nicht nur am Beispiel Bakhat). Das ist leider (auch hier im FCK Forum) immer mal wieder der Fall, dass Spieler und auch Trainern sehr despektierlich bezeichnet werden. Es sind alle in erster Linie Menschen und ob es einem gefällt oder nicht auch Mitarbeiter vom FCK.
02.01.2022 - 14:40 Uhr
Zitat von Torpedo99
Mir missfällt generell Spieler als "Altlasten" zu bezeichnen(nicht nur am Beispiel Bakhat). Das ist leider (auch hier im FCK Forum) immer mal wieder der Fall, dass Spieler und auch Trainern sehr despektierlich bezeichnet werden. Es sind alle in erster Linie Menschen und ob es einem gefällt oder nicht auch Mitarbeiter vom FCK.
Zitat von @bahli77
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir missfällt generell Spieler als "Altlasten" zu bezeichnen(nicht nur am Beispiel Bakhat). Das ist leider (auch hier im FCK Forum) immer mal wieder der Fall, dass Spieler und auch Trainern sehr despektierlich bezeichnet werden. Es sind alle in erster Linie Menschen und ob es einem gefällt oder nicht auch Mitarbeiter vom FCK.
Die Spieler sollen spielen und nicht ewig verletzt sein. Bei Bakhat ist es erstmal Pech, aber nach einem Kreuzbandriss wird er nicht mehr auf sein altes Niveau kommen.
Das sind dann finanzielle oder mannschaftliche Belastungen für den Verein.
Wenn ein Spieler gerade einen Lauf hat und weg will, kann der Verein auch wenig dagegen machen.
Wo bleibt da die Menschlichkeit?
02.01.2022 - 14:54 Uhr
Quelle: www.rheinpfalz.de
Dass der Wechsel von 1860-München-Routinier Sascha Mölders (36) in den Sturm des Drittliga-Sechsten bevorstehe, dementierte Antwerpen im RHEINPFALZ-Gespräch erneut. Mölders befinde sich nicht im Blickfeld der Lauterer.
Der FCK will zudem Kaderplätze frei machen. So gelten etwa Außenbahnspieler Marius Kleinsorge und Stürmer Elias Huth, die in den ersten 20 Saisonspielen selten zum Einsatz kamen, als Wechselkandidaten. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar bleiben aber mögliche vereinzelte Winterzugänge durchaus Thema bei den Roten Teufeln.
Der FCK will zudem Kaderplätze frei machen. So gelten etwa Außenbahnspieler Marius Kleinsorge und Stürmer Elias Huth, die in den ersten 20 Saisonspielen selten zum Einsatz kamen, als Wechselkandidaten. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar bleiben aber mögliche vereinzelte Winterzugänge durchaus Thema bei den Roten Teufeln.
02.01.2022 - 15:01 Uhr
Zitat von Forever_FCK
Das sind dann finanzielle oder mannschaftliche Belastungen für den Verein.
Wenn ein Spieler gerade einen Lauf hat und weg will, kann der Verein auch wenig dagegen machen.
Wo bleibt da die Menschlichkeit?
Zitat von Torpedo99
Die Spieler sollen spielen und nicht ewig verletzt sein. Bei Bakhat ist es erstmal Pech, aber nach einem Kreuzbandriss wird er nicht mehr auf sein altes Niveau kommen. Zitat von @bahli77
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir missfällt generell Spieler als "Altlasten" zu bezeichnen(nicht nur am Beispiel Bakhat). Das ist leider (auch hier im FCK Forum) immer mal wieder der Fall, dass Spieler und auch Trainern sehr despektierlich bezeichnet werden. Es sind alle in erster Linie Menschen und ob es einem gefällt oder nicht auch Mitarbeiter vom FCK.Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Das sind dann finanzielle oder mannschaftliche Belastungen für den Verein.
Wenn ein Spieler gerade einen Lauf hat und weg will, kann der Verein auch wenig dagegen machen.
Wo bleibt da die Menschlichkeit?
Ist schon witzig, wie von den Spielern die volle Identifikation mit dem FCK und ihrer Aufgabe gefordert wird, man sich umgekehrt aber frei fühlt, Spieler "wegzuwerfen", wenn sie (unverschuldet) ihre Leistung (temporär) nicht zu erbringen vermögen. Aber dann davon labern, der Funke zwischen Mannschaft und Fans müsse überspringen.
Der Verein hat als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für seine Angestellten. Und es gibt gültige Verträge. Innerhalb dieses Rahmens muss man sich dann schon IM DIALOG einigen, wenn man getrennte Wege gehen will. Solange aber sind das UNSERE Spieler und sind wir IHR Verein.
Wer Wunder und Turnarounds wie im Unterzahlspiel gegen Mannheim erwartet, muss auch Respekt und Fairness im Umgang mit den Spielern an den Tag legen. Dass das Ganze ein hoch kommerzialisiertes Geschäft ist, steht damit nicht im Widerspruch; letzteres bildet den Rahmen von und für Vertragsgestaltungen - aber ohne Identifikation mit Mannschaft, Trainertam und (bis zu einem gewissen Maß!) auch dem Verein als solchem liefert niemand kontinuierlich Leistung auf hohem Niveau ab.
Und dies alles völlig unabhängig davon, wie man im Einzelnen zur Personalie Bakhat steht.
02.01.2022 - 15:13 Uhr
Zitat von Newtrial
Ist schon witzig, wie von den Spielern die volle Identifikation mit dem FCK und ihrer Aufgabe gefordert wird, man sich umgekehrt aber frei fühlt, Spieler "wegzuwerfen", wenn sie (unverschuldet) ihre Leistung (temporär) nicht zu erbringen vermögen. Aber dann davon labern, der Funke zwischen Mannschaft und Fans müsse überspringen.
Der Verein hat als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für seine Angestellten. Und es gibt gültige Verträge. Innerhalb dieses Rahmens muss man sich dann schon IM DIALOG einigen, wenn man getrennte Wege gehen will. Solange aber sind das UNSERE Spieler und sind wir IHR Verein.
Wer Wunder und Turnarounds wie im Unterzahlspiel gegen Mannheim erwartet, muss auch Respekt und Fairness im Umgang mit den Spielern an den Tag legen. Dass das Ganze ein hoch kommerzialisiertes Geschäft ist, steht damit nicht im Widerspruch; letzteres bildet den Rahmen von und für Vertragsgestaltungen - aber ohne Identifikation mit Mannschaft, Trainertam und (bis zu einem gewissen Maß!) auch dem Verein als solchem liefert niemand kontinuierlich Leistung auf hohem Niveau ab.
Und dies alles völlig unabhängig davon, wie man im Einzelnen zur Personalie Bakhat steht.
Zitat von Forever_FCK
Das sind dann finanzielle oder mannschaftliche Belastungen für den Verein.
Wenn ein Spieler gerade einen Lauf hat und weg will, kann der Verein auch wenig dagegen machen.
Wo bleibt da die Menschlichkeit?
Zitat von Torpedo99
Die Spieler sollen spielen und nicht ewig verletzt sein. Bei Bakhat ist es erstmal Pech, aber nach einem Kreuzbandriss wird er nicht mehr auf sein altes Niveau kommen. Zitat von @bahli77
Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Mir missfällt generell Spieler als "Altlasten" zu bezeichnen(nicht nur am Beispiel Bakhat). Das ist leider (auch hier im FCK Forum) immer mal wieder der Fall, dass Spieler und auch Trainern sehr despektierlich bezeichnet werden. Es sind alle in erster Linie Menschen und ob es einem gefällt oder nicht auch Mitarbeiter vom FCK.Mir gefällt in diesem Zusammenhang allerdings der Begriff "Altlast" überhaupt nicht. Ich finde das respektlos und gegenüber einem jungen Spieler, der gerade großes Pech mit einer schweren Verletzung hatte, auch überhaupt nicht angebracht.
Das sind dann finanzielle oder mannschaftliche Belastungen für den Verein.
Wenn ein Spieler gerade einen Lauf hat und weg will, kann der Verein auch wenig dagegen machen.
Wo bleibt da die Menschlichkeit?
Ist schon witzig, wie von den Spielern die volle Identifikation mit dem FCK und ihrer Aufgabe gefordert wird, man sich umgekehrt aber frei fühlt, Spieler "wegzuwerfen", wenn sie (unverschuldet) ihre Leistung (temporär) nicht zu erbringen vermögen. Aber dann davon labern, der Funke zwischen Mannschaft und Fans müsse überspringen.
Der Verein hat als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für seine Angestellten. Und es gibt gültige Verträge. Innerhalb dieses Rahmens muss man sich dann schon IM DIALOG einigen, wenn man getrennte Wege gehen will. Solange aber sind das UNSERE Spieler und sind wir IHR Verein.
Wer Wunder und Turnarounds wie im Unterzahlspiel gegen Mannheim erwartet, muss auch Respekt und Fairness im Umgang mit den Spielern an den Tag legen. Dass das Ganze ein hoch kommerzialisiertes Geschäft ist, steht damit nicht im Widerspruch; letzteres bildet den Rahmen von und für Vertragsgestaltungen - aber ohne Identifikation mit Mannschaft, Trainertam und (bis zu einem gewissen Maß!) auch dem Verein als solchem liefert niemand kontinuierlich Leistung auf hohem Niveau ab.
Und dies alles völlig unabhängig davon, wie man im Einzelnen zur Personalie Bakhat steht.
Danke @Newtrial, manchmal bleibt mir bei so einigen Diskussionen hier der Mund offen stehen. Dass die "Tugenden" unserer Wegwerfgesellschaft mittlerweile auch vor Profisportlern nicht halt machen, passt irgendwie ins Bild. Und dann bin ich echt froh, dass einige "Fans" den sportlich Verantwortlichen nur in ihrer Birne nachspielen
02.01.2022 - 15:16 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Quelle: www.rheinpfalz.de
Dass der Wechsel von 1860-München-Routinier Sascha Mölders (36) in den Sturm des Drittliga-Sechsten bevorstehe, dementierte Antwerpen im RHEINPFALZ-Gespräch erneut. Mölders befinde sich nicht im Blickfeld der Lauterer.
Der FCK will zudem Kaderplätze frei machen. So gelten etwa Außenbahnspieler Marius Kleinsorge und Stürmer Elias Huth, die in den ersten 20 Saisonspielen selten zum Einsatz kamen, als Wechselkandidaten. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar bleiben aber mögliche vereinzelte Winterzugänge durchaus Thema bei den Roten Teufeln.
Der FCK will zudem Kaderplätze frei machen. So gelten etwa Außenbahnspieler Marius Kleinsorge und Stürmer Elias Huth, die in den ersten 20 Saisonspielen selten zum Einsatz kamen, als Wechselkandidaten. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar bleiben aber mögliche vereinzelte Winterzugänge durchaus Thema bei den Roten Teufeln.
Wir werden Geduld brauchen.
02.01.2022 - 17:43 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Da investiert man nicht nur in den konkreten Spieler, sondern auch in den Standort, was für die Nachwuchsförderung angeht. Natürlich setzt das auch voraus, dass man die Spieler mit Profivertrag dann auch einsetzt und nicht einfach allem, was zwei Beine hat und pfälzisch versteht, einen Vertrag gibt.
Da investiert man nicht nur in den konkreten Spieler, sondern auch in den Standort, was für die Nachwuchsförderung angeht. Natürlich setzt das auch voraus, dass man die Spieler mit Profivertrag dann auch einsetzt und nicht einfach allem, was zwei Beine hat und pfälzisch versteht, einen Vertrag gibt.
Das ist so ein entscheidender Punkt, der ja gerade in dieser Saison auch beherzigt wurde. Einzig Neal Gibs hat ja einen Profivertrag erhalten, aber wenn er denn auch mal bei der zweiten Mannschaft gespielt hatte, dann wusste man auch direkt wieso. Selbst in insgesamt eher schlechten Spielen war er oft noch einer der Besseren und im Profikader stand er diese Saison ja auch oft genug. Hengen hat ja auch betont so vorzugehen und nur dann einem Talent einen Vertrag anzubieten, dem man zeitnah den Durchbruch zutraut, was in meinen Augen auch richtig ist.
Den Eindruck "Masse statt Klasse" konnte man eher bekommen, als damals noch Bader auf der JHV 2019 verkündete, dass man fünf Nachwuchskicker zur neuen Saison mit Profiverträgen ausgestattet hatte. Genauer gesagt waren das Otto, Hotopp, Fath, Bakhat und Gözütok. Die Aktion wirkte damals schon so ein bisschen nach dem Motto: "Wir müssen irgendwie in den unruhigen Zeiten die Fanseele beruhigen, dann hauen wir jetzt so eine Meldung mal raus."
Aber fairerweise muss man sagen, dass alle fünf damals auch nicht komplett ohne Grundlage die Verträge bekommen haben, auch wenn man unter Bader sowas tatsächlich vermuten könnte. Otto galt als talentierter Torhüter, was in meinen Augen auch nach wie vor so ist, Hotopp war U19-Kapitän, Fath spielte zwischendurch mal Stamm bei der U17 in Dortmund, die sich auch keine zwei linken Füße ins Boot holen, Bakhat galt als talentiert und Gözütok war eigentlich sogar mal DAS Zehner-Talent in unseren Reihen.
Gerade bei den beiden letztgenannten Spielern ist es irgendwo ein Drama was da in den letzten beiden Jahren passiert ist. Beide waren für mich nach dem ersten halben Jahr Herrenfußball in der Saison 19/20 ganz klar auf dem Weg wichtige Teile der Profimannschaft zu werden. Teilweise haben die da aber mal so richtig stark in der Oberliga abgeliefert. Der damalige U21-Trainer Moser war ebenfalls ziemlich beeindruckt von der Schnelligkeit der Entwicklung.
Bakhat gelang es ja als Erstes und wurde unter Schommers eingesetzt. Der passte so als Spielertyp halt auch ideal in das System, was BS spielen ließ. Da kann ich mich auch an einige gute Auftritte erinnern, die Lust auf mehr gemacht haben. Jo, dann kam die erste schwere Verletzung, halbes Jahr raus, dann hatte er ein paar Einsätze mitten im Existenzkampf, die nicht wirklich gut waren, kann man durchaus zugeben und dann im Sommer direkt die nächste schwere Verletzung. Dat ist einfach massiv dumm gelaufen.
Bei Gözütok fällt teilweise noch härter ins Gewicht, dass der aufgrund von Corona erstmal ein halbes Jahr lang gar keine Spielpraxis mehr in der Oberliga bekam, unter Schommers keine Rolle spielte, dann unter Saibene mit ihm teilweise als Rechtsverteidiger (!) rumexperimentiert wurde, im Schicksalsspiel gegen Wehen dann plötzlich von Anfang an ran durfte nach dem Motto "Jetzt musst du uns hier den Hintern retten!", was bei Nachwuchskickern nie eine gute Idee ist und danach völlig ohne Selbstvertrauen war.
Dann verletzt er sich in der Vorbereitung für diese Saison, wird dann wieder nach unten in die Oberliga geschickt und da war ich dann teilweise wirklich geschockt, was er da im Spiel gegen Gonsenheim angeboten hat. Null Selbstvertrauen, falsche Position als Achter und nach 50 Minuten wieder angeschlagen ausgewechselt. Na Prost Mahlzeit.
Und gerade dann, als er in den nächsten drei Spielen wieder auf der Zehn randurfte, in allen drei Spielen zu den Besten gehörte und so langsam wieder das Selbstvertrauen zurückkehrte, werden ihm bei 'nem Zweikampf in Waldalgesheim so die Bänder kaputtgetreten, dass er nun bis März/April ausfällt. Ja gut, was willste da noch großartig sagen?
Das ist einfach Pech auf 'nem ganz anderen Level. Natürlich weiß niemand, wie beide zurückkommen werden und ob die nochmal wirklich ernsthaft in die Nähe der Profimannschaft kommen. Nach solch langwierigen Verletzungen ist das nur ganz schwer abzuschätzen und oft dauert es halt auch lange, bis die halbwegs wieder im normalen Rhythmus sind. Ottmar Hitzfeld hat doch meine ich mal betont, dass es nach einem halben Jahr Verletzungspause meist nochmal genau so lange braucht, bis ein Spieler wieder bei 100% ist. Beide können sich ja hoffentlich jetzt im neuen Jahr langsam über die U21 anbieten, egal ob für eine Vertragsverlängerung oder für einen neuen Verein. Wird wohl auch drauf ankommen, wo wir am Ende der Saison stehen werden.
Man sollte in meinen Augen auch ganz klar berücksichtigen, dass die Situation für Talente beim FCK in den letzten Jahren wirklich auch beschissen war. Da meine ich noch nicht mal primär Corona, damit hatten alle Verein zu kämpfen oder die Verletzungen, die leider immer passieren können. Es geht eher um die Entwicklung und das Ranführen an die Profimannschaft. Du kannst halt einfach nicht erwarten, dass man Talent X oder Y mitten im Existenzkampf ins kalte Wasser wirft und drauf hoffen, dass keiner absäuft und dir den Hintern rettet. Saibene fand ich da ganz extrem, als der einfach Aydin gebracht hat, der im Leben noch nicht soweit war. Das funktioniert nur ganz selten bzw. nur vielleicht dann, wenn man richtige "Übertalente" in den eigenen Reihen hat.
Das ist auch so ein Punkt, über den ich schon auch im Bekanntenkreis viele Diskussionen geführt habe. Man muss sich einfach dran gewöhnen, dass beim FCK schon seit längerem nicht mehr die 1A-Talente kicken. Spätestens mit dem Abstieg in die dritte Liga hatte sich das eigentlich endgültig erledigt. Nicht falsch verstehen, wir hatten/haben immer noch junge Kicker dabei, denen man den Durchbruch zutrauen kann, gar keine Frage. Aber erwartet bitte nicht, dass da einer reinkommt und direkt alles wegrasiert. Oder wenn ein junger Spieler nach zehn Einsätzen noch keine drei Tore und drei Vorlagen auf dem Konto hat direkt um die Ecke kommen mit: "Hatte genug Chancen, reicht nicht, kann weg!"
Nachdem man für diese Saison den Sparkurs im Nachwuchsbereich angekündigt hatte, wird man halt noch mehr Geduld aufbringen müssen und den jungen Talenten viel Spielpraxis geben (ist ohnehin das Wichtigste), damit sie in Zukunft eventuell mal fürs Profiteam infrage kommen.
Im Übrigen sehe ich es auch genauso wie @FCK-Tribun . Zuerst mal sollte ich im eigenen Stall gucken, ob nicht irgendeiner für Kaderplatz 17 oder 18 infrage käme, bevor da am Ende wieder teure Ersatzspieler landen, die man eigentlich mal als Stammkraft und manchmal gar als Führungsspieler eingeplant hatte. Solche teuren Planungsfehler kicken finanziell in der dritten Liga wohl deutlich mehr rein, als Profiverträge für Nachwuchskicker.
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