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Allgemeine Kaderdiskussion

23.07.2020 - 16:33 Uhr
Allgemeine Kaderdiskussion |#7691
06.01.2024 - 06:57 Uhr
Zitat von AlterFritz
Zitat von LoddarMadaeus

Gab es schonmal einen derart harten Umbruch im Winter irgendwo in den Bundesligen ?


Saarbrücken unter SasicVerschlossen

Spaß beiseite. Man muss aber auch zugeben, bis auf Boyd und eventuell Klement betrifft es ja die erste 11 nicht. Von daher ist es sportlich kein riesiger Umbruch, eher emotional. Da muss man aber auch aufpassen.


Eben. Wie es heißt; man siehr es so, wie man es sehen möchte
Allgemeine Kaderdiskussion |#7692
06.01.2024 - 07:54 Uhr
Man muss vor dem Hintergrund dieser "Streichliste" ggf. auch noch mal festhalten, dass das qualitative Gefälle zwischen der zweiten und dritten Liga nach wie vor extrem groß ist. Was in der dritten Liga noch durch jede Menge "Spirit" und einen herausragenden Mannschaftsgeist im Kollektiv funktioniert hat (danke M. Antwerpen!), entbehrt sich jetzt eine Spielklasse höher nach und nach immer mehr einer gewissen Qualitätsfrage der Einzelspieler, zumindest meiner Ansicht nach.

Dass man sich vor diesem Hintergrund und mit einem äußerst mageren bzw. unterdurchschnittlichen Punkteschnitt von 1,0 im gesamten Kalenderjahr 2023 nun mit gravierenden Einschitten in unserem Kader auseinandersetzt, sollte gerade den Großteil der sich auf der Streichliste befindlichen Spieler eigentlich nicht überraschen, auch wenn solche Änderungen normalerweise mehrheitlich nach der Saison in der Sommerpause vorgenommen werden.

Ein hoffnungsvolles "Weiter so" oder "Wird schon" wäre da meiner bescheidenen Auffassung nach, für die Rückrunde aber die absolut falsche Zielsetzung gewesen und ich bin mir auch wie gestern schon im anderen Thread erwähnt, absolut sicher dass Hengen diesen Umbruch in der aktuellen Art und Weise deutlich stärker erst im kommenden Sommer forciert hätte, würde die Mannschaft tabellarisch aktuell nicht vor den direkten Abstiegsplätzen rangieren.

Überspitzt gesagt könnte man auch behaupten, Hengen versucht gerade (...ähnlich wie es auch damals bei seiner Antwerpen-/Schuster-Entscheidung gewesen ist), die Mannschaft mit dem Defibrillator wieder ins Leben zurückzuholen. Natürlich birgt das große Risiken und rüttelt auch das aktuelle Mannschaftsgefüge gehörig durcheinander, andererseits ist es vielleicht auch genau der richtige Impuls, der einer zuletzt immer satter-wirkenden/blutleeren Mannschaft wieder neue Vitalität einimpft um zumindest mittelfristig den Klassenerhalt sichern zu können. Time will tell.

Gruß,
W7
Allgemeine Kaderdiskussion |#7693
06.01.2024 - 08:34 Uhr
Zitat von LoddarMadaeus

Gab es schonmal einen derart harten Umbruch im Winter irgendwo in den Bundesligen ?


Ja gab es, ich weiß nicht welche Saison, aber 1860 hat in der winterpause unter Werner Lorant 10 neue Spieler geholt und den Klassenerhalt geschafft. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hielt es für ein großes Risiko hat aber funktioniert.

•     •     •

Lauterer geben niemals auf sie kämpfen!!



"Wenn Deutsche so gedemütigt wurden, hält sie nichts mehr auf - die sind glatt in der Lage, uns zu überrennen. Ich weiß das. Ich war in Kaiserslautern. Damit bin ich genug bedient."

Pep Guardiola

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 06.01.2024 um 08:36 Uhr bearbeitet
Allgemeine Kaderdiskussion |#7694
06.01.2024 - 08:39 Uhr
Die Aufstiegsmannschaft hat mit wenigen Transfers und ohne großen Umbruch eine grandiose Hinrunde hingelegt und, trotz erfolgloser Experimentierphase in der Rückrunde, die Liga in der oberen Tabellenhälfte abgeschlossen. Und die Boeing hat da nicht die große Rolle gespielt. Da kann mir keiner erzählen, dass die Mehrheit der Spieler, um die es jetzt geht, nicht ligatauglich wären.

Dass aber innerhalb des Teams Unmut aufkommt, wenn die Spieler, die für den Aufschwung maßgeblich verantwortlich waren, signalisiert bekommen, dass man nicht mehr mit ihnen plant, ist auch verständlich. Gerade in einer Truppe, die das Motto "Mentalität schlägt Qualität" so bravourös vorgelebt hat, sparen sich da manche die Extrameter und dann kommen Statistiken raus, aus denen schlechte Fitness herausgelesen wird. Hier wird Porzellan in großem Stil zerschlagen, ohne Garantie, dass die transferierte Qualität am Ende Ausreicht um die inzwischen gekillte Mentalität auszugleichen.

Das Experiment ist inzwischen nicht mehr eine systemische Frage von 4er oder 5er Kette, sondern die Zielsetzung (Aufstieg 2026 oder schneller) und die darauf abzielende Kaderplanung. Das kann klappen, muss aber nicht. Eher klappt es nicht, da die Konkurrenz auch nicht schläft. Und es sich rumspricht, dass "wir sind Betze" nur aufgesetzt, der eingeforderte Zusammenhalt nicht für jeden maßgeblich und die Emotionalität doch nicht so wichtig ist. Da klafft dann eine Lücke zwischen dem, wie man sich gerne vermarktet und der gelebten Realität.

Man gibt sich familiär und handelt wie ein Plastikclub. Da werden sich auch einige Fans die Augen reiben und ihre mit immer weniger Kaufkraft versehenen Einkünfte stecken lassen, statt sie auf den Berg zu tragen. Da das Produkt nicht wirklich das ist, was die Packung verspricht. Das kann Auswirkungen haben, die weit über den Kader oder die sportliche Leitung hinaus gehen. Deshalb bin ich auch bei der Einschätzung von @Newtrial : das ist ein Ritt auf der Rasierklinge.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 06.01.2024 um 08:41 Uhr bearbeitet
Allgemeine Kaderdiskussion |#7695
06.01.2024 - 08:49 Uhr
Zitat von Wingman_7
Man muss vor dem Hintergrund dieser "Streichliste" ggf. auch noch mal festhalten, dass das qualitative Gefälle zwischen der zweiten und dritten Liga nach wie vor extrem groß ist. Was in der dritten Liga noch durch jede Menge "Spirit" und einen herausragenden Mannschaftsgeist im Kollektiv funktioniert hat (danke M. Antwerpen!), entbehrt sich jetzt eine Spielklasse höher nach und nach immer mehr einer gewissen Qualitätsfrage der Einzelspieler, zumindest meiner Ansicht nach.

Dass man sich vor diesem Hintergrund und mit einem äußerst mageren bzw. unterdurchschnittlichen Punkteschnitt von 1,0 im gesamten Kalenderjahr 2023 nun mit gravierenden Einschitten in unserem Kader auseinandersetzt, sollte gerade den Großteil der sich auf der Streichliste befindlichen Spieler eigentlich nicht überraschen, auch wenn solche Änderungen normalerweise mehrheitlich nach der Saison in der Sommerpause vorgenommen werden.

Ein hoffnungsvolles "Weiter so" oder "Wird schon" wäre da meiner bescheidenen Auffassung nach, für die Rückrunde aber die absolut falsche Zielsetzung gewesen und ich bin mir auch wie gestern schon im anderen Thread erwähnt, absolut sicher dass Hengen diesen Umbruch in der aktuellen Art und Weise deutlich stärker erst im kommenden Sommer forciert hätte, würde die Mannschaft tabellarisch aktuell nicht vor den direkten Abstiegsplätzen rangieren.

Überspitzt gesagt könnte man auch behaupten, Hengen versucht gerade (...ähnlich wie es auch damals bei seiner Antwerpen-/Schuster-Entscheidung gewesen ist), die Mannschaft mit dem Defibrillator wieder ins Leben zurückzuholen. Natürlich birgt das große Risiken und rüttelt auch das aktuelle Mannschaftsgefüge gehörig durcheinander, andererseits ist es vielleicht auch genau der richtige Impuls, der einer zuletzt immer satter-wirkenden/blutleeren Mannschaft wieder neue Vitalität einimpft um zumindest mittelfristig den Klassenerhalt sichern zu können. Time will tell.

Gruß,
W7


Guter Beitrag, ich sehe es aber komplett anders. Für mich ist das Gefälle zwischen Liga 2 und 3 eben nicht groß, außer zu den wenigen Topmannschaften. Das zeigt ja auch, dass die Drittligisten sich in der Regel in der Relegation durchsetzen. Die Aufsteiger haben letztes Jahr die Klasse gehalten und auch dieses Jahr sieht es zumindest für 2 der Aufsteiger sehr gut aus, obwohl gerade Wehen einen Großteil der guten Spieler verloren hat. Bei Osnabrück ist es ähnlich was die Abgänge betrifft. Die spielen aber anders als Wehen.

Die Hinrunde auf Platz 4 zu beenden, ist auch nicht nur mit Teamspirit oder Euphorie zu erklären. Vielmehr liegt es an der Spielweise. Wenn ich als schlechtere Mannschaft eklig spiele, kann ich so einiges ausgleichen. Siehe uns in der Hinrunde, aber auch jetzt Wehen oder eine Liga höher Augsburg oder Heidenheim. Wenn ich aber mitspielen will, geht das auch schon mal schief.

Mit den qualitativ „schlechten“ Spielern waren wir 4., jetzt mit dem optimierten Kader (ohne Abgänge der Topspieler, also anders wie zB bei Braunschweig!) nur 15.

Das wir im Jahr 2023 insgesamt schlecht performt haben, ist Fakt. Das liegt mMn aber daran, dass wir auch schon in der Rückrunde mit den nicht dafür geeigneten Spielern unser Spiel angepasst haben. Der Umbruch hätte daher zwingend in der Sommerpause erfolgen müssen. Umbruch da entweder Spieler- und Trainerwechsel oder Anpassung der Spielweise wieder zum ekligeren Spiel.
Allgemeine Kaderdiskussion |#7696
06.01.2024 - 09:20 Uhr
Die Mehrheit der Spieler, um die es geht, hat ihre Stärken darin, aus ner geordneten Defensive schnell, einfach und schnörkellos nach vorne zu spielen. Für ein gerade im Mittelfeld sehr laufintensives Spiel mit einer hochstehenden Abwehr und mit dem Anspruch, aktiver Fußball zu spielen, dürfte es bei den meisten in der zweiten Liga tatsächlich nicht (mehr) reichen.
Es ist auch grundsätzlich fair, wenn man das den betreffenden Spielern frühzeitig mitteilt, damit diese genug Zeit haben, sich neu zu orientieren.

Die Frage ist halt, ob man seine Spielanlage in diese Richtung umbauen musste oder ob es nicht erfolgsversprechender gewesen wäre, weiterhin auf Umschaltspiel, Standards und eine wieder verbesserte Defensive - die war unter Schuster nie besonders stark - zu setzen. Das hätte Leute wie Kraus und Boyd vermutlich auch früher oder später den Stammplatz gekostet, aber man hätte sie zumindest bis zum Vertragsende noch sinnvoll als Kaderspieler halten können.

Wirklich problematisch ist m.E. nur, dass man die betreffenden Spieler - so wird es ja anscheinend kolportiert - bereits mitten in der Saison abgeben möchte. Dass man sich da im ersten Moment denkt, bei Hengen ist sprichwörtlich ne Sicherung durchgebrannt, ist naheliegend. Große Umbrüche mitten in der Saison, durch die der (ehemalige) Kern einer Mannschaft rasiert wird, sind m.E. selten gut ausgegangen. Die hier angesprochenen Saarbrücker sind in der Saison 13/14 nach bodenloser Rückrunde als Letzte abgestiegen. Zwei Jahre zuvor ist Ähnliches 70 Kilometer östlich geschehen…

Nun ist Hengen aber kein Irrer, der diese Risiken nicht selbst kennen würde. Es besteht durchaus die Option, dass Enttäuschung, Unverständnis, Frust, ggf. auch Wut bei den ehemaligen Stammspielern so groß sind, dass das auf die gesamte Mannschaft ausstrahlt. Das *wäre* dann eine richtige scheizz Situation, für deren Zustandekommen Hengen natürlich immer noch mit- und ggf. hauptverantwortlich wäre. Unter dieser Prämisse bliebe aber tatsächlich wenig anderes möglich, als noch im Winter „tabula rasa“ zu machen.

Nun schätze ich Spieler wie Boyd, Zuck, Kraus oder Hanslik grundsätzlich nicht so ein, als würden die den Aufstand proben. Die grundsätzliche Option einer Grüppchenbildung zwischen „alt“ und „neu“ besteht aber und ganz fernliegend ist das m.E. auch nicht.

Wie gesagt: Das würde Hengen nicht von dem Vorwurf freistellen, den Umbruch im vergangenen Sommer inkonsequent in die Wege geleitet zu haben. Nicht die Frage erübrigen, weshalb man sich für so einen massiven strategischen Umbruch überhaupt entschieden hat. Und nicht den Verdacht ausräumen, dass er seine Entscheidungen bisweilen schlecht moderiert.
Es könnte aber durchaus dazu führen, dass Hengen jetzt in der konkreten Situation so handeln muss, wie er handelt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 06.01.2024 um 09:24 Uhr bearbeitet
Allgemeine Kaderdiskussion |#7697
06.01.2024 - 09:53 Uhr
Ich weiß nicht, ob inkonsequent das richtige Wort ist. Der Klassenerhalt ist logischerweise immer der erste Schritt, um sich zu entwickeln. Meines Erachtens versucht man gerade, den dritten Schritt vor dem zweiten zu gehen. Man hätte sinnvollerweise in dieser Saison auf dem vorhandenen Personal aufbauen sollen. Man kann dabei auch den personellen Umbruch einleiten und Spieler verpflichten, die später eine Veränderung der Spielanlage mitgehen können, aber solange der Kern noch aus den Spielern besteht, die für tief stehen und Konterfußball gemacht sind, muss man sich an diesen orientieren.

Dass man sich 2024 von älteren Spielern trennen muss und sich dadurch zwangsläufig ein Umbruch mit der Möglichkeit zu einem Richtungswechsel ergibt, ist davon unbenommen.

Beste Grüße
Lullaby
Allgemeine Kaderdiskussion |#7698
06.01.2024 - 12:51 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich weiß nicht, ob inkonsequent das richtige Wort ist. Der Klassenerhalt ist logischerweise immer der erste Schritt, um sich zu entwickeln. Meines Erachtens versucht man gerade, den dritten Schritt vor dem zweiten zu gehen. Man hätte sinnvollerweise in dieser Saison auf dem vorhandenen Personal aufbauen sollen. Man kann dabei auch den personellen Umbruch einleiten und Spieler verpflichten, die später eine Veränderung der Spielanlage mitgehen können, aber solange der Kern noch aus den Spielern besteht, die für tief stehen und Konterfußball gemacht sind, muss man sich an diesen orientieren.

Dass man sich 2024 von älteren Spielern trennen muss und sich dadurch zwangsläufig ein Umbruch mit der Möglichkeit zu einem Richtungswechsel ergibt, ist davon unbenommen.

Beste Grüße
Lullaby


Ich glaube einfach, das zu einer möglichen Entwicklung im 2. Jahr auch gehört, das Neuzugänge aus dem Aufstiegsjahr (insgesamt 10 Stück incl. Leihen) Stamm- und Führungsspieler werden. Das ist aber komplett ausgeblieben, von daher hatten wir im Sommer 2023 den Kern des Aufstiegsteams (Euphorie des Aufstiegs weg) + die "Ergänzungsspieler aus dem Transferfenster Sommer 2022" und die Neuzugänge.

Vom Aufstiegsteam entwickelt sich ein Teil nicht weiter, oder sie landen jetzt auf dem Boden der Tatsachen (Kraus, Hercher, Hanslik, Boyd, Zuck)

Die Neuzugänge aus dem letzten Sommer finden sich zwischen Bank, Tribüne und Spielfeld wieder (Durm, Zollinski, Oppoku (verletzt), Lobinger, Luthe, Klement


Ich kann eben nicht beurteilen, wie TH und Dirk Schuster, das im Sommer bewertet haben. Ich glaube das alle Neuzugänge aus dem Sommer 2023 Potential mitbringen. Trotzdem ist es uns nicht gelungen, eine Mannschaft auf den Platz zu bekommen, die Stabilität hat.

Ob es jetzt ein vorgezogener Umbruch oder reiner Aktionismus ist den man mit den Transfers betreibt, werden wir sehen.
Allgemeine Kaderdiskussion |#7699
06.01.2024 - 13:09 Uhr
Also war es letztes Jahr nicht Bielefeld, die von der ersten in die dritte Liga durchgereicht wurden. Sie haben im Winter nicht groß reagiert. Sondern einfach so weiter gemacht.
Natürlich ist dieser Schritt großes Risiko aber ich kann mich gut an die Vorrunde erinnern und den Leistungseinbruch letzte Saison nach der Hinrunde. Und nach so manchem Spiel in der Hinrunde war der Tenor so steigt man ab.
Jetzt versucht Hengen wirklich alles und Krempelt alles um ist auch wieder nicht recht. Unser Mittelfeld und Angriff war bis jetzt sehr ausrechenbar.
Hoffe der Schritt gelingt, aber es ist volles Risiko, finde es aber besser wie na dann machen wir halt weiter wie bisher.

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Lauterer geben niemals auf sie kämpfen!!



"Wenn Deutsche so gedemütigt wurden, hält sie nichts mehr auf - die sind glatt in der Lage, uns zu überrennen. Ich weiß das. Ich war in Kaiserslautern. Damit bin ich genug bedient."

Pep Guardiola

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 06.01.2024 um 13:12 Uhr bearbeitet
Allgemeine Kaderdiskussion |#7700
06.01.2024 - 13:20 Uhr
Zitat von FCK-Tribun

Das deckt sich mit den Franke-Berichten. Und leider scheint an den Berichten durchaus etwas dran zu sein. Siehe auch das Thema Boyd, das zunächst auch keiner wahrhaben wollte.

Da mit Kraus, Zuck und Zimmer auch Spieler mit sehr hoher Identifikation und großen Verdiensten auf dieser Liste stehen sollen, beschleicht mich allmählich der Verdacht, dass es intern Verwerfungen größten Ausmaßes gegeben haben könnte, die die weitere Zusammenarbeit mit einem Teil des Kaders auch kurzfristig unmöglich machen. Das würde auch den massiven und ungebremsten Leistungseinbruch weiter begründen. Warum sonst sollte man diese Spieler ansonsten nicht zumindest bis Saisonende behalten und dann einen geordneten Umbruch in die Wege leiten?

Ja. Eine Mannschaft implodiiert nicht einfach so. Es war eben intern längst nicht mehr alles in Ordnung. Auch nicht zu dem Zeitpunkt, wo hier - trotz desströser Rückrunde - noch alles schöngeredet und man für bekloppt erklärt wurde, wenn man die tolle Entwicklung am Berg nicht dankbar und demütig zur Kenntnis nehmen wollte.

Natürlich ist hier vielmehr vorgefallen als "im nicht-sportlichen" Bereich kolportiert wurde.

Was wir jetzt brauchen, ist eine Art Wunder, nichts weniger. Es ist eben KEINE gute Truppe, es gibt eben spätestens jetzt "Grüppchenbildung" und es sind auch keine "Mentalitätsmonster". Kann gut sein, dass Hengen recht hat und man die Typen nur noch rausschmeißen kann. Also genau das, was er mit Schuster zum Ende der Saison hätte zwingend tun müssen.

•     •     •

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 06.01.2024 um 13:28 Uhr bearbeitet
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