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Allgemeine Kaderdiskussion

23.07.2020 - 16:33 Uhr
Allgemeine Kaderdiskussion |#14951
30.01.2026 - 08:30 Uhr
Zitat von Laudan


Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Ist einiges wahres Dran. Ich würde noch das generelle Beuteschema früher mit aufführen wollen... Klar, man kann sagen unser Anspruch hat sich ein wenig geändert / erhöht. Aber mit den Verstärkungen aus Liga 2 von Konkurrenten (hauptsächlich zumindest) in einem gewissen Alter wusste man zwar einerseits einigermaßen was man bekommt, man hat aber auch bei kaum einem Spieler Werte geschaffen. Ache war da echt eine der wenigen Ausnahmen...

Jetzt mit einem deutlich internationaleren Netzwerk und i.d.R. deutlich jüngeren Zugängen hat man da auch einfach mehr Entwicklungspotential, auch was Marktwerte angeht. Von daher begrüße ich das eindeutig und habe mehr denn je das Gefühl das unser bester Transfer nicht Nathan Skyttä heißt (obwohl der echt Spitzenklasse ist) , sondern das der Klos heißt 😉
Allgemeine Kaderdiskussion |#14952
30.01.2026 - 11:06 Uhr
Zitat von Laudan
Zitat von Hephaistos1

Wenn z.B. Jan Elvedi geholt wurde um nicht abzusteigen und sich zu stabilisieren, wieso verlängert man seinen Vertrag Ende 24 (wo er schon 28 geworden ist) um weitere 3,5 Jahre? Was war die Idee dahinten? Oder einem Wekesser einen 3-Jahre-Vertrag gegeben, obwohl seine Leistungen schon damals bei Jahn durchschnittlich waren. Oder Abiama, der zwar bei Führt etwas auf die Reihe gebracht hat, war aber auch nicht herausragend was einen 3,5-Jahre-Vertrag rechtfertigen würde. Andererseits bekommt Sirch einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf 1-Jahr-Verlängerung, obwohl er höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt des Wechsels für ein Fünftel davon, was Abiama oder Wekesser verdienen, bereit wäre längerfristig zu unterschreiben. Natürlich ist man nachhinein immer schlauer, aber bei uns hat es schon ausgesehen, als gebä es bei der Planung gar kein Plan. Gescoutet wurden die Spieler anscheinend auch nicht genügend.

Bevor Klos kam, stimmte vieles nicht was Vertragslänge bzw. -gestaltung anging. Ich hoffe, solche Zeiten werden wir in der Zukunft nicht mehr erleben.


Ein Elevedi war absoluter Stammspieler unter verschiedenen Traienr als sein Vertrag verlängert wurde. Daraus jetzt einer sportlichen Führung einen Strick drehen zu wollen halte ich schon für abenteuerlich. Zumal noch nichtmal klar ist zu welchen Konditionen man diesen Vertrag verlängert hat...
Weiterhin finde ich es auch fragwürdig wenn man hier mal wieder einseitig die Transfers/Verträge anführt die nicht optimal waren und auf der anderen Seite die gute Verpflichtungen aus diesem Zeitraum verschweigt. Es gehören immer zwei Seiten zu einer Medaille!

Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Mir gings nicht darum, dass man Fehler gemacht hat, sondern um die Häufigkeit der Fehler in dieser Periode.
Allgemeine Kaderdiskussion |#14953
30.01.2026 - 11:34 Uhr
Zitat von Hephaistos1
Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Wenn z.B. Jan Elvedi geholt wurde um nicht abzusteigen und sich zu stabilisieren, wieso verlängert man seinen Vertrag Ende 24 (wo er schon 28 geworden ist) um weitere 3,5 Jahre? Was war die Idee dahinten? Oder einem Wekesser einen 3-Jahre-Vertrag gegeben, obwohl seine Leistungen schon damals bei Jahn durchschnittlich waren. Oder Abiama, der zwar bei Führt etwas auf die Reihe gebracht hat, war aber auch nicht herausragend was einen 3,5-Jahre-Vertrag rechtfertigen würde. Andererseits bekommt Sirch einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf 1-Jahr-Verlängerung, obwohl er höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt des Wechsels für ein Fünftel davon, was Abiama oder Wekesser verdienen, bereit wäre längerfristig zu unterschreiben. Natürlich ist man nachhinein immer schlauer, aber bei uns hat es schon ausgesehen, als gebä es bei der Planung gar kein Plan. Gescoutet wurden die Spieler anscheinend auch nicht genügend.

Bevor Klos kam, stimmte vieles nicht was Vertragslänge bzw. -gestaltung anging. Ich hoffe, solche Zeiten werden wir in der Zukunft nicht mehr erleben.


Ein Elevedi war absoluter Stammspieler unter verschiedenen Traienr als sein Vertrag verlängert wurde. Daraus jetzt einer sportlichen Führung einen Strick drehen zu wollen halte ich schon für abenteuerlich. Zumal noch nichtmal klar ist zu welchen Konditionen man diesen Vertrag verlängert hat...
Weiterhin finde ich es auch fragwürdig wenn man hier mal wieder einseitig die Transfers/Verträge anführt die nicht optimal waren und auf der anderen Seite die gute Verpflichtungen aus diesem Zeitraum verschweigt. Es gehören immer zwei Seiten zu einer Medaille!

Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Mir gings nicht darum, dass man Fehler gemacht hat, sondern um die Häufigkeit der Fehler in dieser Periode.


Da hast Du sicherlich Recht.

Allerdings hat die Summe der Entscheidungen aber auch dazu geführt, dass man es aus der dritten Liga bis ins obere Drittel der zweiten Liga geschafft hat. Dazu hat man die Finanzen wieder besser im Griff und auch die Infrastruktur rund um den Verein langsam wieder etwas aufgebaut. Also JA, es gab Fehler, aber in der Summe überwiegen die positiven Entscheidungen, oder?
Allgemeine Kaderdiskussion |#14954
30.01.2026 - 11:54 Uhr
Zitat von Laudan
Zitat von Hephaistos1

Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Wenn z.B. Jan Elvedi geholt wurde um nicht abzusteigen und sich zu stabilisieren, wieso verlängert man seinen Vertrag Ende 24 (wo er schon 28 geworden ist) um weitere 3,5 Jahre? Was war die Idee dahinten? Oder einem Wekesser einen 3-Jahre-Vertrag gegeben, obwohl seine Leistungen schon damals bei Jahn durchschnittlich waren. Oder Abiama, der zwar bei Führt etwas auf die Reihe gebracht hat, war aber auch nicht herausragend was einen 3,5-Jahre-Vertrag rechtfertigen würde. Andererseits bekommt Sirch einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf 1-Jahr-Verlängerung, obwohl er höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt des Wechsels für ein Fünftel davon, was Abiama oder Wekesser verdienen, bereit wäre längerfristig zu unterschreiben. Natürlich ist man nachhinein immer schlauer, aber bei uns hat es schon ausgesehen, als gebä es bei der Planung gar kein Plan. Gescoutet wurden die Spieler anscheinend auch nicht genügend.

Bevor Klos kam, stimmte vieles nicht was Vertragslänge bzw. -gestaltung anging. Ich hoffe, solche Zeiten werden wir in der Zukunft nicht mehr erleben.


Ein Elevedi war absoluter Stammspieler unter verschiedenen Traienr als sein Vertrag verlängert wurde. Daraus jetzt einer sportlichen Führung einen Strick drehen zu wollen halte ich schon für abenteuerlich. Zumal noch nichtmal klar ist zu welchen Konditionen man diesen Vertrag verlängert hat...
Weiterhin finde ich es auch fragwürdig wenn man hier mal wieder einseitig die Transfers/Verträge anführt die nicht optimal waren und auf der anderen Seite die gute Verpflichtungen aus diesem Zeitraum verschweigt. Es gehören immer zwei Seiten zu einer Medaille!

Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Mir gings nicht darum, dass man Fehler gemacht hat, sondern um die Häufigkeit der Fehler in dieser Periode.


Da hast Du sicherlich Recht.

Allerdings hat die Summe der Entscheidungen aber auch dazu geführt, dass man es aus der dritten Liga bis ins obere Drittel der zweiten Liga geschafft hat. Dazu hat man die Finanzen wieder besser im Griff und auch die Infrastruktur rund um den Verein langsam wieder etwas aufgebaut. Also JA, es gab Fehler, aber in der Summe überwiegen die positiven Entscheidungen, oder?


Die positiven sportlichen und finanziellen Ergebnisse sind Resultat einzelner sehr guter Entscheidungen. In der Breite wurden aber eben viele schlechte Entscheidungen getroffen, die jetzt unsere Entwicklungsmöglichkeiten hemmen.

Wenn man eine intakte Mannschaft um zwei Topspieler und eine handvoll Graupen ergänzt, dann ist die Mannschaft vielleicht in der Lage, das Pokalfinale zu erreichen oder in einer Saison, in der die Tabellenspitze außerordentlich schlecht performed, bis zum Schluss um den Aufstieg mitzuspielen. Dann sind die Topspieler allerdings weg und die Graupen hat man an der Backe. Letzten Endes haben über drei Jahre viele Spieler der Aufstiegsmannschaft, Tomiak, Zimmer, Hercher, Niehues, Redondo, Boyd und Hanslik, die Rollen ausgefüllt, die man von einigen der Neuzugänge erwartet hat, die diese aber nie einnehmen konnten. Und dass wir ne Stadionauslastung von > 95% haben, ist auch keine Managemententscheidung.

Beste Grüße
Lullaby
Allgemeine Kaderdiskussion |#14955
30.01.2026 - 12:13 Uhr
Zitat von Lullaby
Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Wenn z.B. Jan Elvedi geholt wurde um nicht abzusteigen und sich zu stabilisieren, wieso verlängert man seinen Vertrag Ende 24 (wo er schon 28 geworden ist) um weitere 3,5 Jahre? Was war die Idee dahinten? Oder einem Wekesser einen 3-Jahre-Vertrag gegeben, obwohl seine Leistungen schon damals bei Jahn durchschnittlich waren. Oder Abiama, der zwar bei Führt etwas auf die Reihe gebracht hat, war aber auch nicht herausragend was einen 3,5-Jahre-Vertrag rechtfertigen würde. Andererseits bekommt Sirch einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf 1-Jahr-Verlängerung, obwohl er höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt des Wechsels für ein Fünftel davon, was Abiama oder Wekesser verdienen, bereit wäre längerfristig zu unterschreiben. Natürlich ist man nachhinein immer schlauer, aber bei uns hat es schon ausgesehen, als gebä es bei der Planung gar kein Plan. Gescoutet wurden die Spieler anscheinend auch nicht genügend.

Bevor Klos kam, stimmte vieles nicht was Vertragslänge bzw. -gestaltung anging. Ich hoffe, solche Zeiten werden wir in der Zukunft nicht mehr erleben.


Ein Elevedi war absoluter Stammspieler unter verschiedenen Traienr als sein Vertrag verlängert wurde. Daraus jetzt einer sportlichen Führung einen Strick drehen zu wollen halte ich schon für abenteuerlich. Zumal noch nichtmal klar ist zu welchen Konditionen man diesen Vertrag verlängert hat...
Weiterhin finde ich es auch fragwürdig wenn man hier mal wieder einseitig die Transfers/Verträge anführt die nicht optimal waren und auf der anderen Seite die gute Verpflichtungen aus diesem Zeitraum verschweigt. Es gehören immer zwei Seiten zu einer Medaille!

Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Mir gings nicht darum, dass man Fehler gemacht hat, sondern um die Häufigkeit der Fehler in dieser Periode.


Da hast Du sicherlich Recht.

Allerdings hat die Summe der Entscheidungen aber auch dazu geführt, dass man es aus der dritten Liga bis ins obere Drittel der zweiten Liga geschafft hat. Dazu hat man die Finanzen wieder besser im Griff und auch die Infrastruktur rund um den Verein langsam wieder etwas aufgebaut. Also JA, es gab Fehler, aber in der Summe überwiegen die positiven Entscheidungen, oder?


Die positiven sportlichen und finanziellen Ergebnisse sind Resultat einzelner sehr guter Entscheidungen. In der Breite wurden aber eben viele schlechte Entscheidungen getroffen, die jetzt unsere Entwicklungsmöglichkeiten hemmen.

Wenn man eine intakte Mannschaft um zwei Topspieler und eine handvoll Graupen ergänzt, dann ist die Mannschaft vielleicht in der Lage, das Pokalfinale zu erreichen oder in einer Saison, in der die Tabellenspitze außerordentlich schlecht performed, bis zum Schluss um den Aufstieg mitzuspielen. Dann sind die Topspieler allerdings weg und die Graupen hat man an der Backe. Letzten Endes haben über drei Jahre viele Spieler der Aufstiegsmannschaft, Tomiak, Zimmer, Hercher, Niehues, Redondo, Boyd und Hanslik, die Rollen ausgefüllt, die man von einigen der Neuzugänge erwartet hat, die diese aber nie einnehmen konnten. Und dass wir ne Stadionauslastung von > 95% haben, ist auch keine Managemententscheidung.

Beste Grüße
Lullaby


lach, da muss ich aber schon etwas schmunzeln.

Es ist doch keine Frage, dass man einige falsche Entscheidungen getroffen hat. Das ist in JEDEM Management der Fall. Letztendlich ist aber wichtig, dass man sich positiv weiterentwickelt. Und dass es diese positive Entwicklung gab, willst Du ja wohl nicht ernsthaft abstreiten, oder? Natürlich kann und darf man darüber diskutieren, ob man mit weniger falschen Entscheidungen jetzt weiter wäre. Das mag tatsächlich so sein. Liegt in der Natur der Sache. Aber wenn man so wie wir aus einer Vergangenheit mit einem Tiefpunkt nach dem anderern kommt, dann bin zumindest ich persönlich froh, dass wir mittlerweile eine Vereinführung haben die endlich mal den Vorwärtsgang gefunden hat. Und wenn - um jetzt mal bei dem Bild zu bleiben - auf der Rückbank eben noch Wekesser und Abiama sitzen,d ann ist das für mich auf alle Fälle das kleinste aller Übel.

Und nochwas: Natürlich ist eine Stadionauslastung über 95 % eine Managemententscheidung. Oder meinst Du in Liga 3 kämen 45.000 um sich Biada, Löhmansröben und Co anzuschauen?
Allgemeine Kaderdiskussion |#14956
30.01.2026 - 12:25 Uhr
Zitat von Laudan
Zitat von Lullaby

Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Zitat von Laudan

Zitat von Hephaistos1

Wenn z.B. Jan Elvedi geholt wurde um nicht abzusteigen und sich zu stabilisieren, wieso verlängert man seinen Vertrag Ende 24 (wo er schon 28 geworden ist) um weitere 3,5 Jahre? Was war die Idee dahinten? Oder einem Wekesser einen 3-Jahre-Vertrag gegeben, obwohl seine Leistungen schon damals bei Jahn durchschnittlich waren. Oder Abiama, der zwar bei Führt etwas auf die Reihe gebracht hat, war aber auch nicht herausragend was einen 3,5-Jahre-Vertrag rechtfertigen würde. Andererseits bekommt Sirch einen 1-Jahres-Vertrag mit Option auf 1-Jahr-Verlängerung, obwohl er höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt des Wechsels für ein Fünftel davon, was Abiama oder Wekesser verdienen, bereit wäre längerfristig zu unterschreiben. Natürlich ist man nachhinein immer schlauer, aber bei uns hat es schon ausgesehen, als gebä es bei der Planung gar kein Plan. Gescoutet wurden die Spieler anscheinend auch nicht genügend.

Bevor Klos kam, stimmte vieles nicht was Vertragslänge bzw. -gestaltung anging. Ich hoffe, solche Zeiten werden wir in der Zukunft nicht mehr erleben.


Ein Elevedi war absoluter Stammspieler unter verschiedenen Traienr als sein Vertrag verlängert wurde. Daraus jetzt einer sportlichen Führung einen Strick drehen zu wollen halte ich schon für abenteuerlich. Zumal noch nichtmal klar ist zu welchen Konditionen man diesen Vertrag verlängert hat...
Weiterhin finde ich es auch fragwürdig wenn man hier mal wieder einseitig die Transfers/Verträge anführt die nicht optimal waren und auf der anderen Seite die gute Verpflichtungen aus diesem Zeitraum verschweigt. Es gehören immer zwei Seiten zu einer Medaille!

Aus meiner Sicht sind die Vertragsgestaltungen der Vergangenheit auch nicht das grundlegede Problem. Man hat damals die Spieler gescoutet und etwas in ihnen gesehen. Dass man diese Spieler dann vertraglich (langfristig) bindet ist ja absolut ok. Man stelle sich vor man hätte einem Skyttä "vorsichtshalber" mal nur einen Einjahresvertrag gegeben. Dann würde ich gerne mal hören was hier los wäre. Also das Hauptprpoblem lag für mich damals tatsächlich im Scouting. Man hat zwar einige gute Spiele (Acher, Kaloc, Sirch, etc.) gescoutet, aber eben auch einige Fehleinschätzungen gehabt. DAS war aus meiner Sicht das Kernproblem. Nicht zwingend die Vertragsgestaltung.


Mir gings nicht darum, dass man Fehler gemacht hat, sondern um die Häufigkeit der Fehler in dieser Periode.


Da hast Du sicherlich Recht.

Allerdings hat die Summe der Entscheidungen aber auch dazu geführt, dass man es aus der dritten Liga bis ins obere Drittel der zweiten Liga geschafft hat. Dazu hat man die Finanzen wieder besser im Griff und auch die Infrastruktur rund um den Verein langsam wieder etwas aufgebaut. Also JA, es gab Fehler, aber in der Summe überwiegen die positiven Entscheidungen, oder?


Die positiven sportlichen und finanziellen Ergebnisse sind Resultat einzelner sehr guter Entscheidungen. In der Breite wurden aber eben viele schlechte Entscheidungen getroffen, die jetzt unsere Entwicklungsmöglichkeiten hemmen.

Wenn man eine intakte Mannschaft um zwei Topspieler und eine handvoll Graupen ergänzt, dann ist die Mannschaft vielleicht in der Lage, das Pokalfinale zu erreichen oder in einer Saison, in der die Tabellenspitze außerordentlich schlecht performed, bis zum Schluss um den Aufstieg mitzuspielen. Dann sind die Topspieler allerdings weg und die Graupen hat man an der Backe. Letzten Endes haben über drei Jahre viele Spieler der Aufstiegsmannschaft, Tomiak, Zimmer, Hercher, Niehues, Redondo, Boyd und Hanslik, die Rollen ausgefüllt, die man von einigen der Neuzugänge erwartet hat, die diese aber nie einnehmen konnten. Und dass wir ne Stadionauslastung von > 95% haben, ist auch keine Managemententscheidung.

Beste Grüße
Lullaby


lach, da muss ich aber schon etwas schmunzeln.

Es ist doch keine Frage, dass man einige falsche Entscheidungen getroffen hat. Das ist in JEDEM Management der Fall. Letztendlich ist aber wichtig, dass man sich positiv weiterentwickelt. Und dass es diese positive Entwicklung gab, willst Du ja wohl nicht ernsthaft abstreiten, oder? Natürlich kann und darf man darüber diskutieren, ob man mit weniger falschen Entscheidungen jetzt weiter wäre. Das mag tatsächlich so sein. Liegt in der Natur der Sache. Aber wenn man so wie wir aus einer Vergangenheit mit einem Tiefpunkt nach dem anderern kommt, dann bin zumindest ich persönlich froh, dass wir mittlerweile eine Vereinführung haben die endlich mal den Vorwärtsgang gefunden hat. Und wenn - um jetzt mal bei dem Bild zu bleiben - auf der Rückbank eben noch Wekesser und Abiama sitzen,d ann ist das für mich auf alle Fälle das kleinste aller Übel.

Und nochwas: Natürlich ist eine Stadionauslastung über 95 % eine Managemententscheidung. Oder meinst Du in Liga 3 kämen 45.000 um sich Biada, Löhmansröben und Co anzuschauen?


Die positive Entwicklung gab es. Die lag aber nicht an der Mehrheit der sportlichen Entscheidungen in den ersten drei Jahren nach dem Aufstieg. Davon zeugen die Vielzahl an Trainerwechseln genauso wie die Vielzahl an Spielern, die es hier niemals dauerhaft geschafft haben.

Auf betriebswirtschaftlicher und organisatorischer Ebene sieht das dagegen sehr viel besser aus. Die A- und B-Jugend ist absolut konkurrenzfähig. Die zweite Mannschaft muss aufsteigen, dann passt es da auch wieder.

Beste Grüße
Lullaby
Allgemeine Kaderdiskussion |#14957
30.01.2026 - 12:30 Uhr
Zitat von Lullaby

Die positive Entwicklung gab es. Die lag aber nicht an der Mehrheit der sportlichen Entscheidungen in den ersten drei Jahren nach dem Aufstieg. Davon zeugen die Vielzahl an Trainerwechseln genauso wie die Vielzahl an Spielern, die es hier niemals dauerhaft geschafft haben.



Woran lag es dann dass wir mittlerweile nicht mehr in Liga 3 sondern im oberen Drittel der zweiten Liga spielen?

Glück? Zufall?
Allgemeine Kaderdiskussion |#14958
30.01.2026 - 12:41 Uhr
Merkwürdige Diskussion. Natürlich darf man neben der generellen Aufwärtsentwicklung des Unternehmens FCK auch Aufwand und Ertrag der getroffenen Investitionsentscheidungen zueinander in Beziehung setzen, wie es @Lullaby tut. Und da dürften wir pro eingesetztem Euro gefühlt nicht allzu gut aussehen, auch wenn ich das nicht quantifizieren kann. Und natürlich blockieren entsprechend falsche Transferentscheidungen nun Kaderplätze und Budgetanteile - und damit Entwicklungsspielraum. Klar sitzt niemals jeder Transfer, aber schon beginnend mit Klement untersetzte Hengen seine Leitungsvorgabe "spielerische Weiterentweicklung" über eine Reihe von Transferperioden zum Teil mit Spielerzugängen, die man schwerlich einem klaren Plan zuordnen konnte, zumal auch seine Trainerentscheidungen da keine klare Linie im gesuchten Trainerprofil erkennen ließen. Schön, wenn man mit Marcel Klos jetzt endlich eine klare Linie erkennen kann, aber deshalb muss man nicht einfach "Schwamm drüber!" sagen, sondern darf das gerne etwas differenzierter analysieren.

Und natürlich sind weder Aufstieg noch Zuschauerzahlen "Managemententscheidungen"! Hääh? oops Es ist keine Frage, dass Hengens umstrittene Trainerwechsel letztendlich zum Teil gegriffen haben (Grammozis mal außen vor gelassen; und bei Anfang kann man geteilter Meinung sein) - und es gab auch einige hoch wirksame Spielertransferentscheidungen (Ache, Kaloc...), aber der reale sportliche Erfolg selbst ist natürlich keine "Entscheidung", sondern eine multikausal bedingte Entwicklung, bei der nicht zuletzt auch der Zufall immer eine Rolle spielt.

Also freuen wir uns, dass aktuell eine klare Linie erkennbar ist und viele Parameter der Vereinsentwicklung auf Grün stehen. Deshalb die erratischen Bewegungen der (jüngeren) Vergangenheit schönzureden, hilft dann aber auch keinem.

•     •     •

502 Bad Gateway
nginx
Allgemeine Kaderdiskussion |#14959
30.01.2026 - 12:55 Uhr
Es ist lustig das einige so tun, als wären wir strukturell ein Drittligist gewesen, der sich nach oben gekämpft hat. Wir haben ab dem Zeitpunkt des Aufstiegs einen signifikanten Vorteil gegenüber 2/3 der anderen Zweitligisten gehabt. Das Stadion war uns 2020 in die Insolvenz getrieben hat, war mit einem Zuschauerschnitt von über 40.000 plötzlich kein Klotz mehr sondern eine Waffe.

-Wir verdienen deutlich mehr Geld damit als die meisten anderen Zweitligisten.
-Wir generieren eine völlig andere Öffentlichkeit als die anderen Zweitligisten.
-Wir machen bei Spielern damit immer noch sehr viel Eindruck.

Man muss also unterscheiden. Der Aufstieg in die zweite Liga war unter den Umständen eine Mammutaufgabe. Den FCK dort zu halten, war keineswegs ein Hexenwerk. Und auch in der letzten Drittliga-Saison hatten wir einen signifikanten Vorteil. Wir sind nach der Insolvenz plötzlich in einer Pleiteliga ohne Sicherungsnetz, ohne Schulden, mit einem Eigenkapital von über 20 Millionen Euro durchmarschiert. Das konnte so kein anderer Drittligist bieten.

Also ja die Entwicklung der letzten Jahre muss man anerkennen, aber ein Hexenwerk war das nicht. Thomas Hengen hatte so gute Vorraussetzungen in seiner Arbeit wie vielleicht seit 2011 Stefan Kuntz nicht mehr. Alles danach war geprägt von "wie überleben wir die nächste Saison". Die Situation hatte Hengen so überhaupt nicht. Er konnte verhältnismäßig frei arbeiten und hat ganz viel Glück gehabt, dass ihm Friedhelm Funkel den Hintern gerettet hat. Auch das sollte man mal nicht unterschlagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 30.01.2026 um 12:59 Uhr bearbeitet
Allgemeine Kaderdiskussion |#14960
30.01.2026 - 13:07 Uhr
Zitat von Laudan
Zitat von Lullaby

Die positive Entwicklung gab es. Die lag aber nicht an der Mehrheit der sportlichen Entscheidungen in den ersten drei Jahren nach dem Aufstieg. Davon zeugen die Vielzahl an Trainerwechseln genauso wie die Vielzahl an Spielern, die es hier niemals dauerhaft geschafft haben.



Woran lag es dann dass wir mittlerweile nicht mehr in Liga 3 sondern im oberen Drittel der zweiten Liga spielen?

Glück? Zufall?


Hengen hat in seinen ersten 15 Monaten fast ausschließlich hervorragende Entscheidungen getroffen, die uns nicht nur in die zweite Liga gebracht, sondern auch dort gehalten haben. Danach wurden punktuell gute, aber auch sehr viele schlechte Entscheidungen getroffen. Neben den aufgezählten Spielern aus der Aufstiegsmannschaft trugen nur wenige Neuzugänge das Team in der Folgezeit, Krahl, Ache, Sirch und Kaloc. Und dass wir 2024 bis ins Pokalfinale gekommen sind, hatte definitiv viel mit Glück zu tun.

Es ist ziemlich schlicht, zu denken, dass es nicht möglich wäre, viel falsch zu machen und trotzdem Erfolg zu haben.

Beste Grüße
Lullaby
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