SpVgg Unterhaching SpVgg Unterhaching
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Alles Part II

04.07.2011 - 00:39 Uhr
Alles Part II |#3521
17.05.2019 - 14:04 Uhr
Ja, da ist jede Menge bla bla und "positive thinking" für die nächste Saison dabei. Das ist aber kein Vorwurf an Schromm, sondern üblich bei derart oberflächlichen Interviews.

Schön und gut die Sache mit dem Zusammenhalt nach dem Motto "alles was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker".
Meiner Meinung nach gibt es noch jede Menge aufzuarbeiten. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet und konnten mit Spielstärke viele Partien gewinnen. Irgendwann sind dann die Gegner auch auf Taktiken gekommen unser Spiel besser zu unterbinden (sprich aggressives Pressing). Eine Zeit lang haben wir uns dann noch weiter durchgewurschtelt (Unentschieden-Serie) und hier und da auch das nötige Spielglück gehabt (KSC, 1860).
Meiner Meinung nach wird hier auch vergessen, dass wir vor der Verletzung von Hain schon erhebliche Schwierigkeiten mit dem Toreschießen hatten. In dieser Phase konnte Hain auch nicht überzeugen. Also zu glauben in der neuen Saison wird es schon wieder bergauf gehen weil die Verletzten wieder an Bord sind und hier und da noch kleinere Verstärkungen des Kaders möglich sind, kann auch schnell nach hinten losgehen. Beim Brustlöser gegen Lotte hat die Mannschaft einfach mal mehr Glück gehabt (gegnerischer Torwart) als in anderen Spielen. Ich persönlich erwarte keine erste Saisonhälfte wie letztes Jahr und sehe uns eher so im Mittelfeld, wenn wir keine Antworten auf die taktischen Herausforderungen finden (-> Aufgabe des Trainers). Bin mal gespannt wie es weitergeht.

Just my two cents.
Alles Part II |#3522
17.05.2019 - 15:19 Uhr
Seh ich auch so. Nur das Glück und die Verletzten werden's nicht richten. Allerdings glaub ich durchaus auch, dass wir nach der Winterpause zu hart geschlagen waren - geht's so weiter wie bisher, sind mMn nicht Abstiegskandidat, sondern irgendwas zwischen Platz 10 und 13. Es waren schon systemische Mängel erkennbar - aber in einer normalen Situation halten sich Spiele wie gegen Lotte (okaye Leistung, bisschen Spielglück) und Jena (okaye Leistung, viel zu hart bestraft) in etwa die Waage. Dass da ein halbes Dutzend Jena-Spiele nacheinander kommen war nicht normal. Ebenso wie die Verletztenmisere.

Aktuell können wir nur drauf vertrauen, dass die Schlüssel gezogen werden und auch an der Taktik geschraubt wird. Ich gehe aber eigentlich auch davon aus, dass das passiert.

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27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Alles Part II |#3523
18.05.2019 - 23:04 Uhr
https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/spielvereinigung-unterhaching-prueft-boersengang-1028210391

Laut diesem Artikel wird derzeit ein möglicher Börsengang geprüft, das wäre auf jeden Fall eine rießige Nummer. Derzeit ist einzig der BVB mit seiner KGaA an der Börse.
Alles Part II |#3524
18.05.2019 - 23:18 Uhr
Ich muss dann wohl mal sparen
Alles Part II |#3525
19.05.2019 - 11:47 Uhr
„Wir sind gerade in der Phase der Kapitalerhöhung – mit verschiedenen Investoren. Einen Börsengang haben wir nicht gänzlich aufgeschlossen. Das Rad und die Uhren im Fußball drehen sich weiter. Du musst dich so aufstellen, dass du salonfähig bist, und warum sollten wir da irgendetwas ausschließen? Dass es diese Gedanken gibt, kann ich bestätigen, aber wir machen jetzt nicht den zweiten vor dem ersten Schritt.“
Zitat von der12fcb
https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/spielvereinigung-unterhaching-prueft-boersengang-1028210391 Laut diesem Artikel wird derzeit ein möglicher Börsengang geprüft, das wäre auf jeden Fall eine rießige Nummer. Derzeit ist einzig der BVB mit seiner KGaA an der Börse.


Andere Medien greifen das Thema jetzt auch auf. Schwabl wird im "Merkur" wie folg zitiert: „Wir sind gerade in der Phase der Kapitalerhöhung – mit verschiedenen Investoren. Einen Börsengang haben wir nicht gänzlich aufgeschlossen. Das Rad und die Uhren im Fußball drehen sich weiter. Du musst dich so aufstellen, dass du salonfähig bist, und warum sollten wir da irgendetwas ausschließen? Dass es diese Gedanken gibt, kann ich bestätigen, aber wir machen jetzt nicht den zweiten vor dem ersten Schritt.“

Ich muss gestehen, dass der Finanzsektor jetzt nicht mein Kernthemenkomplex ist und deswegen nicht einschätzen kann, was das konkret bedeuten würde. Der Artikel, den @der12fcb gepostet hat, klingt erstmal schlüssig. Eine Kapitalerhöhung und der sich daraus ergebende Spielraum für NLZ und Lizenzspielerbereich hört sich attraktiv an. Ich befürchte, ohne Geld von außen werden wir in der dritten Liga mittelfristig nicht oben angreifen können. Vor allem, wenn ich jetzt schon wieder sehe, wie die Konkurrenz aufrüstet. Straith nach Rostock, hab' ich heute Morgen gelesen.

Ich frage mich auf der anderen Seite nur: Es wird doch einen Grund geben, warum außer dem BVB bisher kein deutscher Verein an der Börse ist. Kann mir jemand erklären, was Pro und Contra eines Hachinger Börsengangs sind?
Alles Part II |#3526
19.05.2019 - 13:20 Uhr
Zu pro und contra lassen sich bestimmt Doktorarbeiten schreiben. Kurz gefasst (weil Sonntag ist) könnt es halt bisserl Geld geben (bezweifle aber dass außer uns Fans viele investieren werden), mit dem Geld will man dann in die zweite Liga. Das große Problem ist halt auch, dass die Investoren dann auch geld sehen wollen und das gibt's halt zum einen aus TV Geldern und zum anderen aus Spielerverkäufen. Ich fürchte daher, dass wir Talente recht schnell wieder verkaufen müssen, würde aktuell bedeuten, dass wir uns von Orestis, Greger und Marseiler umgehend verabschieden müssten wären wir jetzt schon an der Börse. Also irgendwie beißt es sich. Talentschuppen zu sein und zugleich die Investoren zufrieden zu stellen. Kann mir aktuell beim besten Willen nicht vorstellen, dass das eine Erfolgsgeschichte werden würde. Aber lassen wir uns überraschen.
Alles Part II |#3527
20.05.2019 - 22:20 Uhr
Ich komm bei Börsenkram auch immer nur mit gesundem Menschenverstand Zunge raus weiter - und bin mir nie ganz sicher, ob der für dieses Feld überhaupt der geeignete Hebel ist...

Aus meiner Laiensicht:
- Problematisch ist die Dividendenerwartung der Aktionäre ja nur, wenn so große Aktienbestände auf dem Markt sind, dass a) enttäuschte Erwartungen den Kurs sinken lassen und b) eine "feindliche Übernahme" für wenig Geld droht, oder? Zweiteres könnte man durch das Veräußern nur geringer Anteile (sagen wir mal: 24,9 Prozent) in den freien Markt verhindern, würd mir jetzt mal mein gesunder Menschenverstand sagen.
- Grundsätzlich problematisch ist dann allerdings wiederum zweierlei:
1) Prinzipiell sind dann auch anderweitig vergebene Anteile frei handelbar; etwa solche, die an einen Investor oder Manni Schwabl gehen. Sprich, wer auch immer die hält, kann drohen, die an der Börse zu verscheuern und dadurch einer Übernahme Tür und Tor öffnen. Um das komplett auszuschließen, müsste man wirklich 75,1 Prozent der Anteile in Vereinsbesitz behalten (und/oder Manni Schwabl oder wem auch immer sonst über die Grenze des Menschenverstandes hinaus vertrauen...)
2) Wer jetzt schon maue Dividenden ankündigt (explizit oder implizit) wird vermutlich keinen dollen Kurs erzielen. Zumal auch die "Werte" in Vereinsbesitz eher überschaubar sind. Möglich also, dass sich das Ganze von vorneherein kaum lohnt. Gefühlt ist genau das der Knackpunkt. Dass Haching keine Mörderdividenden liefert ist einigermaßen klar ersichtlich. Und wenn jeder treue Haching-Fan außer purer Gaudi ein Papier à 50 Euro kauft, machen wir damit vermutlich ziemlich genau 25.000 Euro. tongue ugly

Kann jetzt aber auch alles falsch gedacht sein.

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27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Alles Part II |#3528
22.05.2019 - 18:09 Uhr
Durch die Wahl dieser Rechtsform soll sichergestellt werden, dass die Geschäftsführung vom Komplementär bestimmt wird, in diesem Fall der GmbH in Vereinsbesitz. Der Verein behält die Kontrolle, auch wenn er nicht mehr die Mehrheit der Unternehmensanteile hält, wie das bei Dortmund der Fall ist.
Der Verein hat immer die Kontrolle bei dieser Rechtsform. Das kann aber potenzielle Investoren natürlich verschrecken.

Und wer sich die Aktie vom BVB mal anschaut verwirft den Gedanken an eine Dividende für die nächsten Jahrzehnte.zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Havi91 am 22.05.2019 um 18:11 Uhr bearbeitet
Alles Part II |#3529
23.05.2019 - 19:25 Uhr
Dass die Spvgg jemals Dividenden ausschüttet kann man wohl ausschließen. Eine Firma schüttet Dividenden aus wenn sie den Gewinn nicht besser verwenden kann als ihn an die Aktionäre zu geben. Bevor das passiert zieht Haching in die Allianz Arena ein
Alles Part II |#3530
24.05.2019 - 07:34 Uhr
Zitat von der12fcb
Dass die Spvgg jemals Dividenden ausschüttet kann man wohl ausschließen. Eine Firma schüttet Dividenden aus wenn sie den Gewinn nicht besser verwenden kann als ihn an die Aktionäre zu geben. Bevor das passiert zieht Haching in die Allianz Arena ein


Guten Morgen!

Also das mit den Dividenden ist schon ein bisschen anders. Als Aktionär möchte man schon an einem eventuellen Gewinn des Unternehmens beteiligt werden. Und Unternehmen,die Gewinne ausweisen, schütten auch nicht nur Dividenden aus, wenn sie gar nix anderes mehr mit dem Geld anfangen können. Das stabilisiert/erhöht dann auch den Kurs - und möglicherweise möchte man dann ja irgendwann später noch einmal Aktien verkaufen - und bei einem höheren Kurs kann man eben mehr Geld einnehmen. Meistens haben die AGs so eine Art "Dividendenphilosophie" - so nach dem Motto: 70% vom Gewinn werden reinvestiert und 30% an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die sollen ja auch bei der Stange gehalten werden.

So wie ich das sehe, stellt sich Unterhaching das so vor, dass man dort junge Talente entwickelt und dann (möglichst teuer) an andere Vereine verkauft - und damit dann Gewinne generiert und Dividenden für die Aktionäre erwirtschaftet. Wenn das Scouting gut ist, kann sowas als Geschäftsmodell mMn durchaus funktionieren. Ich würde mir durchaus überlegen, die ein oder andere Aktie zu kaufenzwinker.

Wichtig ist halt nur, dass der eigentliche Verein das Sagen behält - wobei man sich da auch nix vormachen sollte. Sobald der Verein wirtschaftlich total abhängig von so einer AG ist, kann der Verein nicht mehr ganz so frei entscheiden, wie er vielleicht möchte. Andererseits geht der Trend im Fußball mMn schon ab der Regionalliga derzeit eben eindeutig in Richtung Kommerzialisierung. Und was willste da als "kleiner Verein" machen. Privatpersonen als Sponsoren nehmen mMn noch direkteren Einfluss auf die Geschicke eines Vereins (Beispiele gibt's ja genügend - 1860, Hannover) als eine AG -und das Ganze ist mMn oft auch sehr viel intransparenter gestaltet.

Dass Unterhaching jetzt den Weg einer AG überlegt ist mMn schon nicht dumm - wenn überhaupt dann muss das jetzt passieren, wo es noch alleine durch die Tatsache, dass es noch nicht viele Fußballaktien gibt, einen gewissen Neuigkeitswert hat. Wenn es erst einmal 10 oder so Fußball - AGs gibt, wird das Interesse für einen kleineren Klub nicht mehr so arg groß sein...
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