Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
12.04.2016 - 12:58 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Tschuldigung wenn ich nachfrage... - aber was genau wäre der Plan im Falle einer Nicht-Entlastung und gleichzeitiger Bestätigung des Präsidiums gewesen?
Schwabl verklagt sich selbst, bekommt (wenn es denn so ist/wäre) zu hören, dass er mit Wagstyl dem Verein 200.000 Euro schuldet - und zieht dann von seinen 1,2 Millionen Euro (oder was auch immer) nur 1 Million aus dem Verein ab? Verbessert mich, wenn ich mich täusche... aber das ist doch kompletter Unsinn. Sowohl vom Ablauf, als auch vom Ergebnis her. Und das von der Außenwirkung und Wirkung auf potenzielle Sponsoren mal ganz abgesehen.
Tschuldigung wenn ich nachfrage... - aber was genau wäre der Plan im Falle einer Nicht-Entlastung und gleichzeitiger Bestätigung des Präsidiums gewesen?
Schwabl verklagt sich selbst, bekommt (wenn es denn so ist/wäre) zu hören, dass er mit Wagstyl dem Verein 200.000 Euro schuldet - und zieht dann von seinen 1,2 Millionen Euro (oder was auch immer) nur 1 Million aus dem Verein ab? Verbessert mich, wenn ich mich täusche... aber das ist doch kompletter Unsinn. Sowohl vom Ablauf, als auch vom Ergebnis her. Und das von der Außenwirkung und Wirkung auf potenzielle Sponsoren mal ganz abgesehen.
Außenwirkung und Wirkung auf Sponsoren? Guter Hinweis: Sicherlich hast du auch schon bemerkt, dass in der Ära Schwabl ein Großteil der wenigen Sponsoren, die nach der Ära Kupka übriggeblieben waren auch noch über Bord gegangen sind. Schon mal überlegt, ob dies unter Umständen mit eben jener Außendarstellung des Vereins zu tun hat? Damit, dass ein angeblicher Haupt- und Trikotsponsor und gleichzeitiger Namensgeber des Stadions für lau werben darf und statt seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen lieber Kritiker auf Jahreshauptversammlungen eben dieses Vereins anpöbelt? So etwas kommt in der potenziellen Sponsorenschaft im Umland sicherlich sehr gut an
Und warum sollte sich Schwabl selbst verklagen? Mit der Nichtentlastung hätte der Verein ein Instrument in der Hand behalten, das alte Präsidium in finanzielle Haftung zu nehmen, falls Schadensersatzansprüche bestünden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Übrigens stammt der Vorschlag des Nichtentlastens vom Kassenprüfer höchstpersönlich, also von Hütt. Der hatte anschließend kein sonderlich großes Problem damit - sicherlich vorrangig mangels Alternative - für eine weitere Amtszeit Schwabls zu stimmen...
Aber vielleicht wird ja nun alles gut mit dem neuen Fünferteam. Bislang fehlt mir allerdings der Glaube daran. Denn dafür bräuchte es erst einmal eine schlüssige Agenda, einen Plan.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bimmi am 12.04.2016 um 13:13 Uhr bearbeitet
12.04.2016 - 20:38 Uhr
Zitat von Bimmi
Und warum sollte sich Schwabl selbst verklagen? Mit der Nichtentlastung hätte der Verein ein Instrument in der Hand behalten, das alte Präsidium in finanzielle Haftung zu nehmen, falls Schadensersatzansprüche bestünden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Und warum sollte sich Schwabl selbst verklagen? Mit der Nichtentlastung hätte der Verein ein Instrument in der Hand behalten, das alte Präsidium in finanzielle Haftung zu nehmen, falls Schadensersatzansprüche bestünden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Hütt hat die Nichtentlastung vorgeschlagen, weil der Verein evtl. Schadensersatzansprüche gegen Schwabl hat. Vermutlich geht es um die Gratis-Werbung für Alpenbauer.
Wenn dann Schwabl nicht entlastet worden und trotzdem wiedergewählt worden wäre, dann müsste Manfred Schwabl, in seiner Rolle als Präsident der SpVgg Unterhaching, die Privatperson Manfred Schwabl auf Schadensersatz verklagen.
Ich glaube das hat Flo gemeint und ich bin der gleichen Meinung, dass das keine sinnvolle Alternative ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von matto1701 am 12.04.2016 um 20:39 Uhr bearbeitet
13.04.2016 - 00:34 Uhr
Ja, das mein ich, unter anderem.
Schadenersatzansprüche (so sie denn bestehen) sind irgendwas, was mal in einer Post-Schwabl-Ära relevant werden könnte. Eben weil der Verein vom Präsidium vertreten wird und Schwabl schön doof wäre, siebenstellige Beträge in den Verein zu stecken und sich dann selbst noch auf sechsstellige zu verklagen. Die Post-Schwabl-Ära wurde diesmal unterm Strich explizit _nicht_ eingeläutet. Also ist die Lage dann jetzt eben genau _so_.
Und natürlich brauchen wir überhaupt nicht debattieren über die Luft nach oben in Sachen Außendarstellung und Sponsoring. Aber inwiefern - so sehr ich deine Posts und Meinungen auch schätze, Bimmi
- sollte das ein vernünftiges Argument dafür sein, dem Präsidium für seine kommenden Aufgaben zusätzliche Gewichte ans Bein zu kleben?
Wenn der Verein die nächste Saison als (mindestens) viertklassiger Verein überleben will, dann sollte er jetzt Einnahmen generieren. Schadenersatzansprüche wären eine Option - aber a) keine unmittelbar greifbare (aus oben genannten Gründen), b) eine hypothetische (ich kann nicht einschätzen, wie realistisch das wäre) c) eine, die nicht reichen würde, eine Saison zu finanzieren (soweit lehn ich mich da mal aus dem Fenster) und d) eine, die allem Anschein nach weniger wert ist, als das, was Schwabl ohnehin in den Verein steckt - 300.000 für den Rest dieser Saison hat er ja schon angekündigt.
Ich versteh nach Hütts Einlassungen den _theoretischen_ Anspruch, nichts zu verschenken, aber pragmatisch gesehen wäre eine Nicht-Entlastung ein Faustpfand, der sich in prekärer Situation vor allem als Hypothek rausstellen könnte, wenn ihr mich fragt. Auf die "moralische" Dimension, ob man jemanden, der ein Amt übernommen hat, das niemand anders will und große Beträge investiert, wegen durchaus hinterfragbarer strategischer Entscheidungen auf einen spürbar geringen Betrag verklagen will, will ich jetzt überhaupt nicht eingehen. Mag jeder sehen, wie er will.
Entscheidend sollte aktuell der Pragmatismus sein. Symbolpolitik bringt jetzt keinen mehr weiter, so viel sollte sicher sein.
Schadenersatzansprüche (so sie denn bestehen) sind irgendwas, was mal in einer Post-Schwabl-Ära relevant werden könnte. Eben weil der Verein vom Präsidium vertreten wird und Schwabl schön doof wäre, siebenstellige Beträge in den Verein zu stecken und sich dann selbst noch auf sechsstellige zu verklagen. Die Post-Schwabl-Ära wurde diesmal unterm Strich explizit _nicht_ eingeläutet. Also ist die Lage dann jetzt eben genau _so_.
Und natürlich brauchen wir überhaupt nicht debattieren über die Luft nach oben in Sachen Außendarstellung und Sponsoring. Aber inwiefern - so sehr ich deine Posts und Meinungen auch schätze, Bimmi
- sollte das ein vernünftiges Argument dafür sein, dem Präsidium für seine kommenden Aufgaben zusätzliche Gewichte ans Bein zu kleben? Wenn der Verein die nächste Saison als (mindestens) viertklassiger Verein überleben will, dann sollte er jetzt Einnahmen generieren. Schadenersatzansprüche wären eine Option - aber a) keine unmittelbar greifbare (aus oben genannten Gründen), b) eine hypothetische (ich kann nicht einschätzen, wie realistisch das wäre) c) eine, die nicht reichen würde, eine Saison zu finanzieren (soweit lehn ich mich da mal aus dem Fenster) und d) eine, die allem Anschein nach weniger wert ist, als das, was Schwabl ohnehin in den Verein steckt - 300.000 für den Rest dieser Saison hat er ja schon angekündigt.
Ich versteh nach Hütts Einlassungen den _theoretischen_ Anspruch, nichts zu verschenken, aber pragmatisch gesehen wäre eine Nicht-Entlastung ein Faustpfand, der sich in prekärer Situation vor allem als Hypothek rausstellen könnte, wenn ihr mich fragt. Auf die "moralische" Dimension, ob man jemanden, der ein Amt übernommen hat, das niemand anders will und große Beträge investiert, wegen durchaus hinterfragbarer strategischer Entscheidungen auf einen spürbar geringen Betrag verklagen will, will ich jetzt überhaupt nicht eingehen. Mag jeder sehen, wie er will.
Entscheidend sollte aktuell der Pragmatismus sein. Symbolpolitik bringt jetzt keinen mehr weiter, so viel sollte sicher sein.
13.04.2016 - 15:13 Uhr
Flo, damit wir uns nicht missverstehen: Ich meine mit der Entlastung und den Schadensersatzansprüchen explizit die Nach-Schwabl-und Wagstyl-Ära. Dass die Ansprüche gegenüber dem aktuellen Präsidium keine Relevanz haben, ist mir auch klar. Völlig unklar ist mir hingegen, wie lange das finanziell noch gut gehen mag mit dem Verein. Und dann spielt es m. E. erst einmal keine Rolle, wie viel Geld Schwabl momentan im Verein stecken hat.
14.04.2016 - 00:58 Uhr
Nun gut. Da geht's dann eben letztlich auch um strategische Einschätzungen. Jetzt ist es ohnehin, wie es ist - ob es so richtig war, wird dann die Zeit zeigen. So viel ist sicher.
14.04.2016 - 12:00 Uhr
Korrekt. Und in dem Zusammenhang muss ich mal wieder auf das leidige Thema Zahlen zu sprechen kommen, das bei der JHV keine allzugroße Rolle gespielt hat. Zumindest nicht für die Wiederwahl Schwabls:
Er selbst hatte in einem TV-Interview vor nicht allzu langer Zeit eingeräumt, dass die einzigen nennenswerten Einnahmequellen 1) der DFB-Pokal und 2) Spielerverkäufe darstellen.
Punkt 1 lief ja in der abgelaufenen Saison sehr gut. Wie es damit in der kommenden Saison aussehen wird, steht bekanntlich noch in den Sternen: Wenn es gut läuft, reicht ein Sieg im Halbfinale in Regensburg. Wenn es danach so gut läuft wie diese Saison und man einen Bundesligisten und einen Zweitligisten abfertigen sollte, könnte man erneut eine runde Mio. in diesem Bereich erwirtschaften. Wenn es gut läuft... Es kann allerdings auch - die Qualifikation für die 1. Hauptrunde vorausgesetzt - auch blöd laufen und man verliert gegen den FSV Frankfurt vor 1.500 Zuschauern im Sportpark , durchaus möglich.
Punkt 2 rettete der SpVgg in der Vergangenheit schon mehrmals vor dem finanziellen Ende. Zuletzt generierte man aus dem Weiterverkauf von Niederlechner von Heidenheim nach Mainz rd. 300 Tsd Euro, oder sogar etwas mehr. Der Notverkauf von Voglsammer in der letztjährigen Winterpause sicherte sogar (kurzfristig) die Lizenz. Auch für diesen zweiten tragenden Finanzierungspfeiler sehe ich derzeit schwarz: Einem Viertligisten zahlt man bekanntlich nicht allzu viel...
Für den Gesamtetat nicht unwichtig war in der Vergangenheit zudem sicherlich das finanzielle Enagegement von Swiss Life im Nachwuchsbereich. Hierzu gabs im November des vergangenen Jahres mal eine Wasserstandsmeldung, dass der Fortbestand dieser Partnerschaft zumindest fraglich ist.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/fussball-proteste-gegen-die-monarchie-1.2732619
Gab es hierzu auf der JHV Infos? Eher nein! Gab es für den Lizenzspieler- und den Gesamtetat irgendwelche konkreten Ideen? Auch eher nö! Über die Form der Beteiligung von P7? Auch Fehlanzeige. Hierzu ging im Herbst im Forum übrigens das Gerücht um, dass es sich lediglich um ein Darlehen handeln soll. Neue Infos hierzu? ---
Da der Gesamtverein diese Saison bislang schon ein Minus von aktuell 300.000 Euro zu verzeichnen hat und die Gesamtshulden bei rund einer Mio liegen, steht für die kommende Saison Schlimmstes zu befürchten. Hoffen wir mal, das Schwabl und co. die Lücke schließen können. Denn auf einen Sponsor, der den Namen verdient, kann man ja offensichtlich großzügig verzichten. Mir würde da z.B. spontan ein nicht ganz unbedeutender grundsolider heimischer Senfhersteller einfallen. Doch halt! Durach, der Chef von Develey, will lt. Oberleitner keinen Euro in eine SpVgg unter Schwabl und Wagstyl investieren.
Ich kanns verstehen.
Er selbst hatte in einem TV-Interview vor nicht allzu langer Zeit eingeräumt, dass die einzigen nennenswerten Einnahmequellen 1) der DFB-Pokal und 2) Spielerverkäufe darstellen.
Punkt 1 lief ja in der abgelaufenen Saison sehr gut. Wie es damit in der kommenden Saison aussehen wird, steht bekanntlich noch in den Sternen: Wenn es gut läuft, reicht ein Sieg im Halbfinale in Regensburg. Wenn es danach so gut läuft wie diese Saison und man einen Bundesligisten und einen Zweitligisten abfertigen sollte, könnte man erneut eine runde Mio. in diesem Bereich erwirtschaften. Wenn es gut läuft... Es kann allerdings auch - die Qualifikation für die 1. Hauptrunde vorausgesetzt - auch blöd laufen und man verliert gegen den FSV Frankfurt vor 1.500 Zuschauern im Sportpark , durchaus möglich.
Punkt 2 rettete der SpVgg in der Vergangenheit schon mehrmals vor dem finanziellen Ende. Zuletzt generierte man aus dem Weiterverkauf von Niederlechner von Heidenheim nach Mainz rd. 300 Tsd Euro, oder sogar etwas mehr. Der Notverkauf von Voglsammer in der letztjährigen Winterpause sicherte sogar (kurzfristig) die Lizenz. Auch für diesen zweiten tragenden Finanzierungspfeiler sehe ich derzeit schwarz: Einem Viertligisten zahlt man bekanntlich nicht allzu viel...
Für den Gesamtetat nicht unwichtig war in der Vergangenheit zudem sicherlich das finanzielle Enagegement von Swiss Life im Nachwuchsbereich. Hierzu gabs im November des vergangenen Jahres mal eine Wasserstandsmeldung, dass der Fortbestand dieser Partnerschaft zumindest fraglich ist.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/fussball-proteste-gegen-die-monarchie-1.2732619
Gab es hierzu auf der JHV Infos? Eher nein! Gab es für den Lizenzspieler- und den Gesamtetat irgendwelche konkreten Ideen? Auch eher nö! Über die Form der Beteiligung von P7? Auch Fehlanzeige. Hierzu ging im Herbst im Forum übrigens das Gerücht um, dass es sich lediglich um ein Darlehen handeln soll. Neue Infos hierzu? ---
Da der Gesamtverein diese Saison bislang schon ein Minus von aktuell 300.000 Euro zu verzeichnen hat und die Gesamtshulden bei rund einer Mio liegen, steht für die kommende Saison Schlimmstes zu befürchten. Hoffen wir mal, das Schwabl und co. die Lücke schließen können. Denn auf einen Sponsor, der den Namen verdient, kann man ja offensichtlich großzügig verzichten. Mir würde da z.B. spontan ein nicht ganz unbedeutender grundsolider heimischer Senfhersteller einfallen. Doch halt! Durach, der Chef von Develey, will lt. Oberleitner keinen Euro in eine SpVgg unter Schwabl und Wagstyl investieren.
Ich kanns verstehen.
14.04.2016 - 12:43 Uhr
Zitat von Bimmi
... Mir würde da z.B. spontan ein nicht ganz unbedeutender grundsolider heimischer Senfhersteller einfallen. Doch halt! Durach, der Chef von Develey, will lt. Oberleitner keinen Euro in eine SpVgg unter Schwabl und Wagstyl investieren.
Ich kanns verstehen.
... Mir würde da z.B. spontan ein nicht ganz unbedeutender grundsolider heimischer Senfhersteller einfallen. Doch halt! Durach, der Chef von Develey, will lt. Oberleitner keinen Euro in eine SpVgg unter Schwabl und Wagstyl investieren.
Ich kanns verstehen.
Ok...alles recht und schön was du schreibst, aber im letzten Satz offenbart sich doch die Krux in/für Haching.
Offenbar will der Hr. Durach ja unter nem anderem team (Oberleitner usw) nichts in den Verein investieren.
Sonst hätte des team ja antreten können...oder.
Und als damals Kupka nach dem Generali-Ausstieg um Hilfe bat, wollte Develey auch nicht.
Insofern...ja, es is viel schlecht, aber wo ist die Alternative???
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cain_Abel am 14.04.2016 um 12:44 Uhr bearbeitet
14.04.2016 - 17:58 Uhr
Wenn Develey wirklich investieren wollte, hätte die Alternative damit ja genau einen Grund gehabt gegenüber Schwabl die Pistole auf die Brust zu legen und anzutreten. Auch der Sponsor an sich könnte sich ja hinstellen und sagen, er steigt ein wenn Schwabl kein Präsident mehr ist und dann liegt der SPielball bei Schwabl wirklich den Platz zu räumen wie angekündigt wenn ein anderer kommt der es machen will.
Somit muss ich leider sagen, dass ich auf diese Aussage nicht viel gebe. Wenn davon irgendwas konkret wäre, könnte man schnell Schwabls beim Wort nehmen und ihn damit unter Druck setzen um den Verein auf solide Füße zu stellen.
Somit muss ich leider sagen, dass ich auf diese Aussage nicht viel gebe. Wenn davon irgendwas konkret wäre, könnte man schnell Schwabls beim Wort nehmen und ihn damit unter Druck setzen um den Verein auf solide Füße zu stellen.
15.04.2016 - 02:34 Uhr
Also P7/S1 wäre der "strategische Partner" gewesen, gegen dessen _Einstieg_ sich Oberleitner und Co. gewehrt haben. Man darf, glaub ich, guten Gewissens davon ausgehen, dass es nicht um ein Darlehen ging.
Develey ist, siehe Cain_Abels Beitrag, schon länger außen vor, nach allem was man hört. Oder stand irgendwo, Durach würd's um Schwabl gehen? Hab ich ggf. verpasst. Wenn's um Oberleitners Redebeitrag bei der JHV ging: Meines Erachtens hat er da nix konkretes gesagt, von wegen "Durach würde...", sondern hat so vor sich hin überlegt, wer offensichtliche Kooperationspartner wären. Wie schon angeführt: Wenn Oberleitner gewusst hätte, dass es Develey an Schwabl liegt, hätte er Develey auch ins Boot holen können, und die "Alternative" hätte nicht rumheulen müssen von wegen "ohne Geld machen wir's nicht".
Völlig korrekt ist so oder so, dass es den Verein auf diesem finanziellen Fundament nicht mehr lange geben wird. Einfache Rechnung, etc. pp.
Aber das gewählte Präsidium muss es jetzt eben richten. Lamentieren und trauern ist natürlich auch immer erlaubt, ich kenn den Impuls aus allen möglichen Kontexten, angefangen beim 3:4 in Jena - aber die Fakten sind eben andere.
Develey ist, siehe Cain_Abels Beitrag, schon länger außen vor, nach allem was man hört. Oder stand irgendwo, Durach würd's um Schwabl gehen? Hab ich ggf. verpasst. Wenn's um Oberleitners Redebeitrag bei der JHV ging: Meines Erachtens hat er da nix konkretes gesagt, von wegen "Durach würde...", sondern hat so vor sich hin überlegt, wer offensichtliche Kooperationspartner wären. Wie schon angeführt: Wenn Oberleitner gewusst hätte, dass es Develey an Schwabl liegt, hätte er Develey auch ins Boot holen können, und die "Alternative" hätte nicht rumheulen müssen von wegen "ohne Geld machen wir's nicht".
Völlig korrekt ist so oder so, dass es den Verein auf diesem finanziellen Fundament nicht mehr lange geben wird. Einfache Rechnung, etc. pp.
Aber das gewählte Präsidium muss es jetzt eben richten. Lamentieren und trauern ist natürlich auch immer erlaubt, ich kenn den Impuls aus allen möglichen Kontexten, angefangen beim 3:4 in Jena - aber die Fakten sind eben andere.
16.04.2016 - 12:27 Uhr
Eigentlich wollte ich mich zum Thema nicht mehr äußern, aber wenn jetzt hier eine Aussage von Markus Oberleitner – der für den Verein in seinem Leben schon mehr getan hat, als unser wiedergewähltes Präsidium es jemals tun wird – einfach pauschal angezweifelt wird, dann platzt mir echt der Kragen.
Ja, Herr Durach hat diese Aussage getätigt, aber nur wenn sich der Verein ohne Schwabl und vor allem Schrobenhauser einer neuen soliden Zukunft öffnet. Schrobenhauser war übrigens auch der Grund, warum Develey damals ausgestiegen ist und warum Herr Durach auch aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Hat sich jemand schon mal Gedanken gemacht, warum dies vielleicht der Fall war.
Ja, die Opposition hat sich nicht der Wahl gestellt, das kann man grundsätzlich auch kritisieren und verwerflich finden. Aber man muss auch mal von beiden Seiten auf die Vorgänge blicken.
In der Opposition haben kompetente Hachinger Urgesteine mit hochrangingen Vertretern aus der Wirtschaft zusammengearbeitet und ein Konzept erarbeitet, welches den Verein tragfähig für die Zukunft aufgestellt hätte. Diese Gruppe hat dafür in ihrer Freizeit Unmengen an Zeit investiert – ausschließlich wegen Verbundenheit zu Haching.
Aufgrund ihrer Haupttätigkeiten hatte keiner in der Gruppe Lust auf einen Wahlkampf oder eine Kampfabstimmung in der Öffentlichkeit. Was nach Bekanntwerden der Gruppe im Vorfeld der Wahl dann passiert ist, spottet jeder Beschreibung. Dies hatte nichts mehr mit Wahlkampf für einen Posten bei einem Sportverein zu tun, sondern anscheinend mit viel mehr…welche Worte und Aussagen hier gegenüber der Gruppe gefallen sind, möchte ich hier nicht wiederholen – auch nicht wer diese Aussagen getroffen hat. Immer unter dem Vorzeichen: Es geht um einen Sportverein und nicht um eine wichtige politische Machtübernahme.
Dass es anscheinend doch um vielmehr geht, zeigt der Fakt, dass ein Kassenprüfer, der eine Führungsposition beim Finanzamt hatte , den Vorstand nicht zur Entlastung vorschlägt – was ja an sich bei Sportvereinen nicht so häufig vorkommt. Aber diesen Schuss wollten die anwesenden Mitglieder nicht hören. Lieber glaubten sie Schwabl, dass er nur aus Liebe zum Verein nochmal antritt und weil es ihm so viel Spaß macht. Natürlich…
Dem Geschäftsführer eines herausragenden Unternehmens vorzuwerfen, dass er sich nicht hinstellt und dem Schwabl Druck macht, ist ja wohl auch etwas vermessen. Jedem war klar, dass die JHV zur inszenierten Stammtischveranstaltung degradieren wird! Was ja dann auch passiert ist – auch hier fehlt mir jedes Verständnis, welches Geisteskind man sein muss, um bewusst so eine Atmosphäre bei einer JHV zu kreieren. Ach, noch eine kleine Randnotiz von der JHV: Es gibt Hinweise, dass anscheinend Nichtmitglieder mit einer Sondergenehmigung Zutritt erhalten haben, um etwas „Stimmung“ zu machen. Dummerweise kannte jemand die zwei Tische aus dem sogenannten Löwenstüberl…aber vielleicht sind die ja alle auch bei uns Mitglied…
Da dieser Ablauf der JHV aufgrund der Vorfälle im Vorfeld so abzusehen war, hat die Gruppe sich unter anderem dazu entschlossen nicht anzutreten. Es geht hier nicht um Existenzen, sondern nur um einen Sportverein aus der Vorstadt! Vor allem die Wirtschaftsvertreter wollten ihren guten Namen und den ihrer Unternehmen nicht in den Dreck ziehen lassen. Einigen dieser Gruppe ist es hoch anzurechnen, dass sie sich trotzdem auf der JHV den Mitgliedern gestellt haben. Vielen Dank dafür.
Aus meiner Sicht hat das Präsidium aus reinem Eigeninteresse eine historische Chance für einen Neubeginn bei der SpVgg verhindert, obwohl sie nach eigenen Auskünften nur das Interesse des Vereins im Sinn haben und bei Alternativen, doch so gerne zurückgetreten wären.
Noch ein kurzes Statement zum Thema Außenwirkung, dass hier gerne immer wieder angeführt wird:
Was man so hört, ist der Nichteinstieg von P7 nicht an der Opposition und ihrem Wirken gescheitert, sondern wohl eher an einer Due Diligence, die jedes vernünftige Unternehmen vor jeder Beteiligung macht. Weiterhin bin ich der Überzeugung, dass das Präsidium mit dem gezeigten Verhalten weiterhin keine Sponsoren gewinnen wird. Welches Unternehmen zahlt für eine Bande Geld, wenn der Hauptsponsor noch weniger oder gar nichts für den Stadionnamen und die Brust bezahlt.
Ob dies schlechter für die Außenwirkung ist als ein Notverstand, der übrigens wesentlich häufiger bei Vereinen eingesetzt wird, als eine Nichtentlastung empfohlen wird, sei auch mal als Hypothese dahingestellt.
Es ist nun wie es ist, und kann diejenigen sogar verstehen, die hier die Opposition als Luftnummer brandmarken. Es war ganz und gar keine Luftnummer, sondern eine vermutlich letzte Chance für UNSERE SpVgg. Ich bitte Euch alle hier, die wir UNSERE SpVgg im Herzen tragen, sich von Schwabl & Co. nicht blenden zu lassen. Die haben ihre eigene Hidden Agenda und die heißt IHRE SpVgg.
Verunglimpft hier bitte weder einen Oberleitner, noch einen Frühbeis, noch das Unternehmen Develey. Die wollten wirklich nur unseren Verein neu aufstellen, eine Tatsache, die Frühbeis in seinen Ausführungen auch betont haben (mit Fingerzeig auf unser Wappen).
Ich für mich habe aktuell die Lust ziemlich verloren, auch wenn ich mir am Ende des Tages UNSERE SpVgg nicht von einem „Tommy Hilfiger-Kleiderständer in S“ nach über 20 Jahren kaputt machen lasse. Sorry, aber diese Polemik, musste am Ende sein…
Übrigens hat die Opposition niemals mit Polemik und Dreckwäsche in der Öffentlichkeit gearbeitet, was beweist , mit welcher Seriosität und mit welchem Weitblick man gearbeitet hat. Das totale Gegenteil ist der Gruppe dann vor der Wahl ins Gesicht geschlagen.
Ich hoffe nur, unser Verein überlebt das…
Ja, Herr Durach hat diese Aussage getätigt, aber nur wenn sich der Verein ohne Schwabl und vor allem Schrobenhauser einer neuen soliden Zukunft öffnet. Schrobenhauser war übrigens auch der Grund, warum Develey damals ausgestiegen ist und warum Herr Durach auch aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Hat sich jemand schon mal Gedanken gemacht, warum dies vielleicht der Fall war.
Ja, die Opposition hat sich nicht der Wahl gestellt, das kann man grundsätzlich auch kritisieren und verwerflich finden. Aber man muss auch mal von beiden Seiten auf die Vorgänge blicken.
In der Opposition haben kompetente Hachinger Urgesteine mit hochrangingen Vertretern aus der Wirtschaft zusammengearbeitet und ein Konzept erarbeitet, welches den Verein tragfähig für die Zukunft aufgestellt hätte. Diese Gruppe hat dafür in ihrer Freizeit Unmengen an Zeit investiert – ausschließlich wegen Verbundenheit zu Haching.
Aufgrund ihrer Haupttätigkeiten hatte keiner in der Gruppe Lust auf einen Wahlkampf oder eine Kampfabstimmung in der Öffentlichkeit. Was nach Bekanntwerden der Gruppe im Vorfeld der Wahl dann passiert ist, spottet jeder Beschreibung. Dies hatte nichts mehr mit Wahlkampf für einen Posten bei einem Sportverein zu tun, sondern anscheinend mit viel mehr…welche Worte und Aussagen hier gegenüber der Gruppe gefallen sind, möchte ich hier nicht wiederholen – auch nicht wer diese Aussagen getroffen hat. Immer unter dem Vorzeichen: Es geht um einen Sportverein und nicht um eine wichtige politische Machtübernahme.
Dass es anscheinend doch um vielmehr geht, zeigt der Fakt, dass ein Kassenprüfer, der eine Führungsposition beim Finanzamt hatte , den Vorstand nicht zur Entlastung vorschlägt – was ja an sich bei Sportvereinen nicht so häufig vorkommt. Aber diesen Schuss wollten die anwesenden Mitglieder nicht hören. Lieber glaubten sie Schwabl, dass er nur aus Liebe zum Verein nochmal antritt und weil es ihm so viel Spaß macht. Natürlich…
Dem Geschäftsführer eines herausragenden Unternehmens vorzuwerfen, dass er sich nicht hinstellt und dem Schwabl Druck macht, ist ja wohl auch etwas vermessen. Jedem war klar, dass die JHV zur inszenierten Stammtischveranstaltung degradieren wird! Was ja dann auch passiert ist – auch hier fehlt mir jedes Verständnis, welches Geisteskind man sein muss, um bewusst so eine Atmosphäre bei einer JHV zu kreieren. Ach, noch eine kleine Randnotiz von der JHV: Es gibt Hinweise, dass anscheinend Nichtmitglieder mit einer Sondergenehmigung Zutritt erhalten haben, um etwas „Stimmung“ zu machen. Dummerweise kannte jemand die zwei Tische aus dem sogenannten Löwenstüberl…aber vielleicht sind die ja alle auch bei uns Mitglied…
Da dieser Ablauf der JHV aufgrund der Vorfälle im Vorfeld so abzusehen war, hat die Gruppe sich unter anderem dazu entschlossen nicht anzutreten. Es geht hier nicht um Existenzen, sondern nur um einen Sportverein aus der Vorstadt! Vor allem die Wirtschaftsvertreter wollten ihren guten Namen und den ihrer Unternehmen nicht in den Dreck ziehen lassen. Einigen dieser Gruppe ist es hoch anzurechnen, dass sie sich trotzdem auf der JHV den Mitgliedern gestellt haben. Vielen Dank dafür.
Aus meiner Sicht hat das Präsidium aus reinem Eigeninteresse eine historische Chance für einen Neubeginn bei der SpVgg verhindert, obwohl sie nach eigenen Auskünften nur das Interesse des Vereins im Sinn haben und bei Alternativen, doch so gerne zurückgetreten wären.
Noch ein kurzes Statement zum Thema Außenwirkung, dass hier gerne immer wieder angeführt wird:
Was man so hört, ist der Nichteinstieg von P7 nicht an der Opposition und ihrem Wirken gescheitert, sondern wohl eher an einer Due Diligence, die jedes vernünftige Unternehmen vor jeder Beteiligung macht. Weiterhin bin ich der Überzeugung, dass das Präsidium mit dem gezeigten Verhalten weiterhin keine Sponsoren gewinnen wird. Welches Unternehmen zahlt für eine Bande Geld, wenn der Hauptsponsor noch weniger oder gar nichts für den Stadionnamen und die Brust bezahlt.
Ob dies schlechter für die Außenwirkung ist als ein Notverstand, der übrigens wesentlich häufiger bei Vereinen eingesetzt wird, als eine Nichtentlastung empfohlen wird, sei auch mal als Hypothese dahingestellt.
Es ist nun wie es ist, und kann diejenigen sogar verstehen, die hier die Opposition als Luftnummer brandmarken. Es war ganz und gar keine Luftnummer, sondern eine vermutlich letzte Chance für UNSERE SpVgg. Ich bitte Euch alle hier, die wir UNSERE SpVgg im Herzen tragen, sich von Schwabl & Co. nicht blenden zu lassen. Die haben ihre eigene Hidden Agenda und die heißt IHRE SpVgg.
Verunglimpft hier bitte weder einen Oberleitner, noch einen Frühbeis, noch das Unternehmen Develey. Die wollten wirklich nur unseren Verein neu aufstellen, eine Tatsache, die Frühbeis in seinen Ausführungen auch betont haben (mit Fingerzeig auf unser Wappen).
Ich für mich habe aktuell die Lust ziemlich verloren, auch wenn ich mir am Ende des Tages UNSERE SpVgg nicht von einem „Tommy Hilfiger-Kleiderständer in S“ nach über 20 Jahren kaputt machen lasse. Sorry, aber diese Polemik, musste am Ende sein…
Übrigens hat die Opposition niemals mit Polemik und Dreckwäsche in der Öffentlichkeit gearbeitet, was beweist , mit welcher Seriosität und mit welchem Weitblick man gearbeitet hat. Das totale Gegenteil ist der Gruppe dann vor der Wahl ins Gesicht geschlagen.
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