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Alles Part II

04.07.2011 - 00:39 Uhr
Alles Part II |#2891
06.04.2016 - 14:31 Uhr
Wenn es schon keine Opposition gibt, die sich zur Wahl stellt, ist mir Schwabl auch lieber als ein Notvorstand, der vermutlich nicht besonders viel Interesse am Überleben des Vereins hätte. Was Schwabl im Fernsehinterview sagt, klingt für mich auch nicht so verkehrt. Er räumt dabei ja auch eigene Verfehlungen (fehlender Schatzmeister) ein.

Die Zukunft sieht vermutlich trotzdem düster aus, wenn die handelnden Personen im Bereich Marketing / Sponsoren die selben bleiben. Der Begriff "Übergangssaison", den Schwabl des Öfteren in den Mund nimmt, kann sich am Ende als Übergangssaison von der dritten Liga zum Breitensport herausstellen. Die Einnahmen in dieser Saison sind nicht wieder zu erwarten, d.h. das Loch wird immer größer ...

Außerdem nervt - wie RotBlauFan98 bereits geschrieben hat - die Informationspolitik und die Berichte auf der Homepage im Stile der Prawda.
Alles Part II |#2892
06.04.2016 - 17:52 Uhr
Die Mitglieder haben also morgen die Wahl zwischen Not und Elend, respektive Pest oder Cholera oder im konkreten Fall zwischen Schwabl und Notvorstand. Ich weiß beim besten Willen nicht, was besser für den Zukunft des Vereins wäre, falls er denn überhaupt noch eine haben sollte - was in Anbetracht der aktuellen von Schwabl selbst eingeräumten finanziellen Situation, den fehlenden Einnahmen und den sich offensichtlich auf Drittliganiveau befindlichen Ausgaben alles andere als gesichert ist.

Erstaunlich finde ich allerdings die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins in den letzten Wochen. Nicht nur die vereinsinternen Seiten arbeiten im besten Prawda-Stil, auch der Merkur "funktioniert" ganz vorzüglich. Anders kann ich mir die kritiklosen Lobhudeleien für Schwabl insbesondere nicht erklären. Jüngstes Beispiel: Das heutige Pseudointerview mit M. Schwabl...

https://www.ovb-online.de/sport/dann-breitensport-zukunft-6284263.html

Herzlichen Glückwunsch, Herr Werner. Mit diesem zweiten Beitrag innerhalb von einer Woche qualifizieren Sie sich für das sicherlich noch vakante Amt des Pressesprechers der SpVgg. Mit ernstzunehmendem Journalismus hat dies jedoch leider nichts mehr zu tun.

Dabei gäbe es doch einige interessante Fragen rund um die SpVgg: Beispielsweise könnte man mal den ehemaligen Schatzmeister mehr als ein Jahr nach seiner Demission nach seinen Rücktrittsgründen fragen, bei Schwabl mal nachbohren, warum er den Rücktritt Perchtolds so lange verschwieg, keine Meldung an den BfV machte und all dies erst auf Nachfragen der SZ ans Tageslicht kam, rund ein halbes Jahr später.

Nein, solche Sachen machen offenbar keinen allzu großen Spaß und gefallen Manni S. auch nicht allzu gut. Stattdessen zieht man ausgerechnet Kupka, immerhin einer der Hauptverantwortlichen für den finanziellen Niedergang der SpVgg, als Fürsprecher für Schwabl aus der Versenkung hervor.

Man hätte sich auch mal mit dem Wahlausschuss und seiner Zusammensetzung beschäftigen können. Immerhin fiel die Entscheidung für eine erneute Wahlzulassung Schwabls mit 4:3 denkbar knapp aus. Interessanterweise taucht hierbei eine andere mächtige Figur aus der Vergangenheit auf, die mächtig am Niedergang Hachings Anteil hatte: Schrobenhauser durfte da miteintscheiden. Für wen er wohl gestimmt hat?

Man hätte auch mal die Ungereimtheiten beim Übergang von Kupka auf Schwabl in Erfahrung bringen können: Angeblich übergab Kupka damals einen schuldenfreien Verein. Schwabl berichtete kürzlich von erheblichen Altlasten beinahe in Millionenhöhe. Lügt da einer?

Und man hätte natürlich auch mal bei P7 nach den Gründen für deren Nichtengagement fragen dürfen. Vielleicht wäre dass weniger das "Oppositiönchen" als das finanzielle Desaster als wahrer Hauptgrund genannt worden. Vielleicht hat genau dies auch die Opposition abgeschreckt? Fragen über Fragen - die alle nicht gestellt wurden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bimmi am 06.04.2016 um 17:55 Uhr bearbeitet
Alles Part II |#2893
06.04.2016 - 21:03 Uhr
Ach, Bimmi, du sprichst mir aus der Seele. Allerdings muss man heutzutage höllisch aufpassen, nicht gleich als Verhetzer des Volkes der Schwabls zu gelten. Dabei schreit die plötzlich überraschend penetrante Medienpräsenz des Manni S. nach unzähligen Fragen. Insbesondere nach dem warum. Warum ist der Verein - wie an anderer Stelle bereits richtig hinterfragt - trotz Ankunft in der strukturell vermeintlich richtigen Liga und der unerwartet hohen Einnahmen aus Pokal und Niederlechner-Transfer offenbar schon wieder von der Insolvenz bedroht? Die Argumentationskette des Präsidenten klingt nach der selben Leier, die er kurz vor und nach dem feststehenden Drittligaabstieg heruntergebetet hat. Seither haben wir noch weniger (kompetente) Mitarbeiter, noch günstigere Spieler und vor allem noch deutlich weniger Sponsoren. Hier wurden wiederholt eklatante Fehler in Vereinsführung hinsichtlich Auftreten, Marketingstrategie und personeller Ausrichtung getätigt. Mit Amateuren lässt sich ein Verein eben nicht auf Profi-Niveau zurückbringen, selbst wenn es sportlich gerade sogar danach aussehen könnte.

Und was das angeht, sind wir noch lange nicht in der Liga, in die wir gehören. Da gibt es weitaus professioneller geführte Clubs in den noch tieferen Spielklassen. Und daher habe ich kein Verständnis dafür, dass er sich jetzt als das arme, boykottierte Unschuldslamm hinstellen lässt, das von der gemeinen Opposition von einem hervorragend durchdachten Plan hat abbringen lassen. Im Gegenzug allerdings gehe ich völlig konform mit denen, die jetzt über das "Oppositiönchen" schimpfen, denn wenn sich diese Gruppierung schon (teilweise) öffentlich äußert, muss sie im Anschluss auch Taten folgen lassen. Dass jetzt die Wahl zwischen Not und Elend ansteht, aus der Manni vermeintlich als geringeres Übel anzusehen ist, macht die Sache noch gravierender. Immerhin würde er nämlich noch versuchen, seine Investition im siebenstelligen Bereich zu schützen, indem er den Verein so lange wie möglich am Leben hält. Dass sich der Niedergang dadurch nur verzögert, liegt für mich auf der Hand. Ich sehe durch die Bekanntgabe seines präsidialen Teams noch keine Hoffnung auf baldige Besserung. Schließlich wird weiterhin ausnahmslos alles über seinen Schreibtisch gehen. Und da wird der Groschen nicht plötzlich gefallen sein, wie mit Geld - selbst wenn's das eigene ist - umgegangen werden muss. Siebenstellige Investition in einen Verein, dem es trotz Kupka's und Co. finalen Verfehlungen bei deren Abtreten vermeintlich noch besser ging, und doch droht die Insolvenz - er lernt es nicht. Interessant für mich hierbei aber auch die Frage, die hier bereits gestellt wurde: woher hat er denn das Geld?

http://www.bild.de/regional/muenchen/ex-fussballstar-muss-vor-gericht-5412610.bild.html

Dass da doch irgendwie noch was übrig geblieben ist - nicht schlecht! Im Übrigen hat tatsächlich nie jemand behauptet, dass er sich selbst bereichern wollte, wie es von Andreas Werner plötzlich allerorten angeprangert wird. Inwieweit Manni aber aus seinem Investment irgendwie und irgendwann Kapital schlagen wollte, darüber wurde noch an keiner Stelle gesprochen. Ist natürlich auch nur reine Spekulation ... oder Propaganda, wie mancher mir vorwerfen mag. Dass allerdings trotz KEINER versuchten Selbstbereicherung mit einhergehender total uneigennütziger Finanzspritze aus der Schwabl'schen Privatschatulle für den Verein, in der kurzen Zeit seit dem ominösen Verschwindens des Schatzmeisters ein totales finanzielles Chaos ausbricht (was Herrn Hütt aufgrund dessen Erfahrung durchaus zu glauben ist), wirft für mich ein noch viel schlechteres Licht auf die Vereinsführung (den Vereinsführer), als es sonst irgendwelche Dubiositäten würden ausrichten können. Denn das deutet einfach nur darauf hin, dass er einfach keine Ahnung hat, wie so etwas zu bewerkstelligen ist. Und das bereitet mir für alles, was auf den morgigen Tag folgen mag, wahnsinnig große Sorgen um unsere (nicht seine!) SpVgg ...
Alles Part II |#2894
06.04.2016 - 23:16 Uhr
"Wir haben die Pokaleinnahmen und 625 000 Euro Nachzahlung vom Verkauf von Florian Niederlechner" - Zitat aus dem CSU-Blatt. Das sind doch 1,5 Millionen, oder? Nächste Saison kommt aus diesen beiden Quellen wahrscheinlich genau nix - vielleicht eine Pokalrunde mit 120000 oder so. Also wenn nochmal eine 3.Ligalizenz möglich gewesen wäre, dann doch wohl dieses Jahr.
Naja, irgendwie geht es vielleicht weiter. Ich schätze mal die Opposition hat realisiert dass das ein Himmelfahrtskommando wäre diesen Verein zu führen. Mit Schwabl gehts immerhin noch ein weilchen weiter, da sag ich viel Glück, vielleicht kommt ja doch noch ein masochistischer Sponsor der nur wartet bis der Verein komplett am Ende ist.
Alles Part II |#2895
06.04.2016 - 23:39 Uhr
Das ist schon merkwürdig dass Vereine wie Burghausen oder Regensburg und ja sogar Würzburg es schaffen sich so zu finanzieren dass es in der Dritten Liga rumgeht. Nur in Unterhaching ist immer der große Katzenjammer, dass kein Geld da ist. Da krieg ich ja das Kotzen wenn diese Saison schon wieder Geld fehlt trotz der hohen zusätzlichen Einnahmen! Wenn die Werbebanden leer sind und auf dem Trikot nur ein Schriftzug steht damit dieses Trikot endlich nicht mehr leer ist (anstatt mit der Werbung Geld zu erlösen) dann fehlen halt die Fachleute die Sponsoren aquirieren und ein Gefühl vermitteln können dass es sich lohnt hier Geld auszugeben.

Wenn man sich die Saison wieder mal unsere Mannschaft ansieht dann kann doch ins Schwärmen kommen wer da so aufläuft. Für die Liga hochkarätig besetzt und von einem absoluten Experten trainiert. Die sind alle sehr gerne in Unterhaching. Macht endlich was draus!!!

•     •     •

Hachinger Jungs! Hachinger Jungs! wir sind alle Hachinger Jungs !!!
Alles Part II |#2896
06.04.2016 - 23:54 Uhr
Zitat von WuRst
Warum ist der Verein - wie an anderer Stelle bereits richtig hinterfragt - trotz Ankunft in der strukturell vermeintlich richtigen Liga und der unerwartet hohen Einnahmen aus Pokal und Niederlechner-Transfer offenbar schon wieder von der Insolvenz bedroht?


Das geht mir auch nicht in den Kopf. Wie können wir mit diesen zusätzlichen Einnahmen, wie wenige Regionalligisten sie alle paar Jahre mal haben, Verluste machen und von der Insolvenz bedroht sein?

Es gibt in Deutschland 91 Viertligisten. Sind die alle insolvent? Die meisten von denen spielen nicht im DFB-Pokal (und wenn dann keine 3 Runden) und verkaufen keine Spieler für sechsstellige Summen.

Was haben die für riesige Einnahmequellen, die wir nicht haben? TV-Geld ist es nicht. Manchmal gibt es lokale Gönner, aber das alleine kann es nicht sein. Laut Schwabl ist ja "die Zeit der Mäzene vorbei".

Oder geben die alle so viel weniger aus? Unsere Spieler verdienen doch eh schon fast nichts. Also nur das NLZ? Schluckt das die ganzen Einnahmen aus dem Pokal und die Nachzahlungen für Niederlechner?

Was ist mit anderen Clubs, die früher in höheren Ligen unterwegs waren und jetzt in der Regionalliga mehrere Jahre (halbwegs) zurechtkommen? Ich denke da an z.B. Trier, Mannheim, Oberhausen, Jena, Offenbach, Wattenscheid, Ahlen, Lübeck usw. Haben die nicht auch eine ähnlich teure Infrastruktur wie wir? Was zum Teufel machen die so viel besser, wenn eine SpVgg Unterhaching ohne Jackpot-Zusatzeinnahmen komplett ruiniert ist und die nicht?

•     •     •

SpVgg Unterhaching - SK Rapid Wien - Deportivo Saprissa
Alles Part II |#2897
07.04.2016 - 00:24 Uhr
Ich versteh ja das Unverständnis über die finanzielle Lage nicht...
Wir haben ein NLZ, kaum Sponsoren und keine relevanten Zuschauereinnahmen. End of story. Ich hab das im vergangenen Jahr 25 mal vorgerechnet. Und ich fürchte, es stimmt auch noch. zwinker

Das Spektrum der Viertligisten ist enorm divers, da kann man Wegberg-Beeck und Co. und die Spitzenclubs nicht vergleichen, weil erstere eher Vollamateure als Halbprofis sind. Wenn man aber die Teams aus dem oberen Drittel nimmt... Dann haben die halt entweder Gönner (Viktoria Köln, Lotte, Wacker, gewissermaßen auch Regensburg mit dem Stadion), oder sie haben ein Zuschaueraufkommen, das echte Werbeeinnahmen rechtfertigt. Clubs wie Trier, Mannheim, Jena, Offenbach sind halt Identifikationspunkte für ganze Regionen. Und 90% von denen haben kein NLZ.

Würzburg ist übrigens im Lexikon neben "Mäzenaten-Verein" abgebildet. tongue Die sind nicht _zufällig_ nach Jahren in der Versenkung wie Phönix aus der Asche in die 3. Liga geflogen...

Was der Hütt sagt, würd ich nicht so heiß essen, wie er's auftischt. Aber Sorgen um den Verein: Absolut angebracht. Rein rechnerisch (und Stand jetzt) müssten nächste Saison die Lichter ausgehen. Siehe obige Rechnung.

•     •     •

27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Alles Part II |#2898
07.04.2016 - 09:00 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Ich versteh ja das Unverständnis über die finanzielle Lage nicht...
Wir haben ein NLZ, kaum Sponsoren und keine relevanten Zuschauereinnahmen. End of story. Ich hab das im vergangenen Jahr 25 mal vorgerechnet. Und ich fürchte, es stimmt auch noch. zwinker

Das Spektrum der Viertligisten ist enorm divers, da kann man Wegberg-Beeck und Co. und die Spitzenclubs nicht vergleichen, weil erstere eher Vollamateure als Halbprofis sind. Wenn man aber die Teams aus dem oberen Drittel nimmt... Dann haben die halt entweder Gönner (Viktoria Köln, Lotte, Wacker, gewissermaßen auch Regensburg mit dem Stadion), oder sie haben ein Zuschaueraufkommen, das echte Werbeeinnahmen rechtfertigt. Clubs wie Trier, Mannheim, Jena, Offenbach sind halt Identifikationspunkte für ganze Regionen. Und 90% von denen haben kein NLZ.

Würzburg ist übrigens im Lexikon neben "Mäzenaten-Verein" abgebildet. tongue Die sind nicht _zufällig_ nach Jahren in der Versenkung wie Phönix aus der Asche in die 3. Liga geflogen...

Was der Hütt sagt, würd ich nicht so heiß essen, wie er's auftischt. Aber Sorgen um den Verein: Absolut angebracht. Rein rechnerisch (und Stand jetzt) müssten nächste Saison die Lichter ausgehen. Siehe obige Rechnung.


Na wenn das so stimmt dann sind wir nicht überlebensfähig!!!
Und Schwabl ist der arme Hund der sich dafür prügeln lassen muss obwohl er nix daran ändern kann....
Bitte Morgen zusperren und die Spieler wegschicken.

•     •     •

Hachinger Jungs! Hachinger Jungs! wir sind alle Hachinger Jungs !!!
Alles Part II |#2899
07.04.2016 - 09:48 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Ich versteh ja das Unverständnis über die finanzielle Lage nicht...
Wir haben ein NLZ, kaum Sponsoren und keine relevanten Zuschauereinnahmen. End of story. Ich hab das im vergangenen Jahr 25 mal vorgerechnet. Und ich fürchte, es stimmt auch noch. zwinker

Das Spektrum der Viertligisten ist enorm divers, da kann man Wegberg-Beeck und Co. und die Spitzenclubs nicht vergleichen, weil erstere eher Vollamateure als Halbprofis sind. Wenn man aber die Teams aus dem oberen Drittel nimmt... Dann haben die halt entweder Gönner (Viktoria Köln, Lotte, Wacker, gewissermaßen auch Regensburg mit dem Stadion), oder sie haben ein Zuschaueraufkommen, das echte Werbeeinnahmen rechtfertigt. Clubs wie Trier, Mannheim, Jena, Offenbach sind halt Identifikationspunkte für ganze Regionen. Und 90% von denen haben kein NLZ.

Was der Hütt sagt, würd ich nicht so heiß essen, wie er's auftischt. Aber Sorgen um den Verein: Absolut angebracht. Rein rechnerisch (und Stand jetzt) müssten nächste Saison die Lichter ausgehen. Siehe obige Rechnung.


Treffender kann man es kaum zusammenfassen. Absolute Zustimmung.

Wen man ehrlich ist, hat Haching sich auch in den letzten 10 - 15 Jahren das eigene Grab peu à peu geschaufelt. Mal nur mit einer kleinen Schaufel, mal direkt mit einem großen Schaufelbagger.

- Abhängigkeit von Generali als Sponsor, dieser "erdreistet" (Vorsicht Ironie) sich, den Aufstieg in Liga 2 innerhalb eines Zeitraums zu fordern.
- Neuer Sponsor durch "wasserdichten" (O-Ton) Vertrag mit einem Herren Lewis (zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen Juristen als Präsidenten!)
- Einkaufstour ohne Sinn und Verstand durch Copado in den untersten Ligan Südamerikas mit Geld, das nicht vorhanden war.

Leider muss man konstatieren, dass es unter Schwabl nicht wirklich besser wurde.
- Pseudosponsor Alpenbauer
- Akquirierung neuer Sponsorengelder = faktisch null
- Es wird verlautbart: Die 3. Liga ist nicht zu stemmen. Es folgt der (gewollte) Abstieg in die RL.
Nun ist anscheinend wieder Ebbe in der Kasse trotz massiv geringerer Kosten und weniger Auflagen seitens des Verbands.
Trotzdem möchte man, "nächste Saison angreifen"! Das passt alles nicht zusammen
- Schwabl steckt nach eigenen Angaben einen 7stelligen Betrag rein --> wie kann es wieder zu einem Loch von über einer Mio. kommen.
- Es wird öffentlich, dass der Wahlvorstand wahrscheinlich vorschlagen wird, Hr. Schwabl NICHT zu entlasten und nicht zur Wiederwahl vorzuschlagen.
Kurz vor Toresschluss wird durch eine knappe 4-3 Entscheidung (laut SZ) doch Hr. Schwabl zur Wiederwahl zugelassen.

Man könnte die Punkte hier noch lange weiterführen, jedoch würde ich dann sehr wahrscheinlich heute Abend die JHV verpassen smile

Haching ist momentan und auf längere Sicht NICHT zu Höherem berufen!
Alles Part II |#2900
07.04.2016 - 10:39 Uhr
Zitat von RotBlauFan98


Na wenn das so stimmt dann sind wir nicht überlebensfähig!!!
Und Schwabl ist der arme Hund der sich dafür prügeln lassen muss obwohl er nix daran ändern kann....
Bitte Morgen zusperren und die Spieler wegschicken.


Ich weiß auch nicht, wo die Polemik jetzt hinzielt... Gibt's _irgend_welche Einwände, Gegenargumente oder Zweifel an der oben beschriebenen finanziellen Ausgangslage? Wenn ja, welche sind das?

Die unangenehme Wahrheit ist halt: Es gibt in dieser Gesamtkonstellation keine "armen Hunde" - aber eben auch kein einfachen Sündenböcke. Weder unter Kupka, noch unter Schwabl hat man die Situation in den Griff bekommen.
Trotzdem wär's auch zu einfach zu sagen, jemand der rund um die Uhr für den Verein arbeitet, siebenstellige Beträge reinsteckt und sich dann dafür noch mit einer destruktiven "Opposition" auseinandersetzen muss, wär der Totengräber des Vereins, oder sonst irgendwas. Zumal es ja nichtmal jemanden gibt, der den Posten übernehmen würde.

Was jetzt getan werden muss: Ärmel aufkrempeln und nochmal alles versuchen. Letzte Chance. Das betrifft das Präsidium, aber auch alle außenrum. Wer Investoren vom Hof jagen will oder querschießt, der darf sich nachher gerne mit selber an die Nase packen, wenn die Lichter ausgehen.

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27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
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