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Alles Gute, Tim Walter!

23.05.2021 - 21:42 Uhr
Alles Gute, Tim Walter! |#751
11.09.2021 - 11:01 Uhr
Ich würde zur eigenen auch mal die gegnerische Laufleistung betrachten. Dresden, Heidenheim und St. Pauli liefen gegen den HSV mehr als der HSV. Von Darmstadt und Schalke hörte man nach dem Spiel, dass sie schon sehr gelitten haben. Laufintensität ist also Programm bei HSV-Spielen. Ist der HSV besser eingespielt, hoffe ich nicht darauf, dass die eigene Laufleistung sinkt, sondern dass der Gegner noch mehr investieren muss, um das Spiel offen zu halten und dann am Ende bezahlt wie Schalke.

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"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
Alles Gute, Tim Walter! |#752
11.09.2021 - 11:29 Uhr
Was diese Statistik fast einmalig machen dürfte ist, dass wir zusätzlich mit Abstand den meisten Ballbesitzanteil vorweisen (lt. Whoscored 63% - Bremen dahinter schon mit 4% weniger). In der Regel gilt nämlich, dass die Mannschaft mit weniger Ballbesitz mehr läuft.

Es zeigt wie außergewöhnlich und höchst intensiv Walters Spielansatz ist. Hoffen wird, dass der Mannschaft nicht buchstäblich die Puste ausgeht und vor allem, dass es sich auch in sportlichen Erfolg überträgt. Hier zu ist es wichtig frühzeitig Ergebnisse zu liefern. Diese geben mehr Vertrauen in sich und das eigene Spiel und somit auch Bereitschaft die Intensität zu gehen,als alles andere.

Edit: wichtige Einordnung von Hope. Wir mögen im ligaweiten Schnitt ganz oben sein, in direkten Duellen laufen die Gegner aber auch mehr als gegen die anderen. Auch hier kann Man nur hoffen, dass die Regelmäßigkeit der intensiven Partien uns eher bevorteilt (weil gewohnt) als benachteilt (weil nicht mehr frisch).

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nec temere nec timide

Weltmeisterschaftssiegerbesieger 2014

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marek am 11.09.2021 um 11:47 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Tim Walter! |#753
11.09.2021 - 11:35 Uhr
Zitat von Marek
Was diese Statistik fast einmalig machen dürfte ist, dass wir zusätzlich mit Abstand den meisten Ballbesitzanteil vorweisen (lt. Whoscored 63% - Bremen dahinter schon mit 4% weniger). In der Regel gilt nämlich, dass die Mannschaft mit weniger Ballbesitz mehr läuft.

Es zeigt wie außergewöhnlich und höchst intensiv Walters Spielansatz ist. Hoffen wird, dass der Mannschaft nicht buchstäblich die Puste ausgeht und vor allem, dass es sich auch in sportlichen Erfolg überträgt.
Theoretisch gesehen sollte dieser intensive Ansatz eher dazu führen, dass die Spieler fitter werden und die Ausdauer steigt. Die Spiele sind sozusagen sehr intensive Trainingseinheiten bezüglich Ausdauer.

Im besten Fall sollte also genau das Gegenteil eintreten: Den Spielern geht die Puste mittelfristig weniger aus und sie sind auch noch spät im Spiel frisch und können so die Spiele im besten Fäll auch öfters auf den letzten Metern entscheiden. Wie gesagt: Theoretisch...

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Auf Kurs!
Alles Gute, Tim Walter! |#754
11.09.2021 - 12:24 Uhr
Zitat von Marek
Was diese Statistik fast einmalig machen dürfte ist, dass wir zusätzlich mit Abstand den meisten Ballbesitzanteil vorweisen (lt. Whoscored 63% - Bremen dahinter schon mit 4% weniger). In der Regel gilt nämlich, dass die Mannschaft mit weniger Ballbesitz mehr läuft.

Es zeigt wie außergewöhnlich und höchst intensiv Walters Spielansatz ist. Hoffen wird, dass der Mannschaft nicht buchstäblich die Puste ausgeht und vor allem, dass es sich auch in sportlichen Erfolg überträgt. Hier zu ist es wichtig frühzeitig Ergebnisse zu liefern. Diese geben mehr Vertrauen in sich und das eigene Spiel und somit auch Bereitschaft die Intensität zu gehen,als alles andere.

Edit:.. Wir mögen im ligaweiten Schnitt ganz oben sein, in direkten Duellen laufen die Gegner aber auch mehr als gegen die anderen. Auch hier kann Man nur hoffen, dass die Regelmäßigkeit der intensiven Partien uns eher bevorteilt (weil gewohnt) als benachteilt (weil nicht mehr frisch).


Wenn der Kopf mitspielt, sehe ich in der Laufleistung nicht das Problem und der Kopf spielt in der Regel mit, wenn man Erfolg hat.
Um zur m. E. nicht unberechtigten Anmerkung von @wendale zurück zu kommen, ich könnte mir vorstellen, dass die Gegner eine abwartendere Spielweise an den Tag legen, wenn der HSV besser eingespielt ist, ähnlich wie bei Titz. Anders als bei Titz sehe ich aufgrund der Variabilität aber bessere Möglichkeiten passivere Gegner zu bespielen. Sorgen bereitet mir die nicht übermäßige Torgefahr im MF. Da hoffe ich, dass Reis, Suhonen und Doyle meine Befürchtungen widerlegen.

Aber einer Tendenz möchte ich mal eindeutig widersprechen. Natürlich besteht die Gefahr, dass Walters Fußball nicht erfolgreich umgesetzt wird, aber es ist definitiv kein Harakiri ohne Sinn und Verstand, der ohnehin zum Scheitern verurteilt ist.

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"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
Alles Gute, Tim Walter! |#755
11.09.2021 - 12:35 Uhr
Zitat von Joystick44
Zitat von Marek

Was diese Statistik fast einmalig machen dürfte ist, dass wir zusätzlich mit Abstand den meisten Ballbesitzanteil vorweisen (lt. Whoscored 63% - Bremen dahinter schon mit 4% weniger). In der Regel gilt nämlich, dass die Mannschaft mit weniger Ballbesitz mehr läuft.

Es zeigt wie außergewöhnlich und höchst intensiv Walters Spielansatz ist. Hoffen wird, dass der Mannschaft nicht buchstäblich die Puste ausgeht und vor allem, dass es sich auch in sportlichen Erfolg überträgt.
Theoretisch gesehen sollte dieser intensive Ansatz eher dazu führen, dass die Spieler fitter werden und die Ausdauer steigt. Die Spiele sind sozusagen sehr intensive Trainingseinheiten bezüglich Ausdauer.

Im besten Fall sollte also genau das Gegenteil eintreten: Den Spielern geht die Puste mittelfristig weniger aus und sie sind auch noch spät im Spiel frisch und können so die Spiele im besten Fäll auch öfters auf den letzten Metern entscheiden. Wie gesagt: Theoretisch...


Diese Merkwürdigkeit habe ich in einem Beitrag nach dem Darmstadt Spiel auch schon einmal versucht ein wenig zu beleuchten.

Ich habe nicht das Gefühl, dass unserer Mannschaft die Puste ausgeht. Sie scheint mir konditionell schon auf einem sehr hohen Stand zu agieren. Ob da noch mehr geht? Es gibt sicherlich eine obere Grenze, bei deren Überschreiten die Qualität und Konzentration leidet. Beschäftigt man den Gegner, so leidet dieser natürlich auch. Da ist dann die Frage, wer hat den längeren Atem.

Ergänzend zu den Aussagen von @Marek und @Hope kommt ja noch dazu, dass nicht nur der Ballbesitz hoch ist, sondern wir in den ersten Spielen auch eine sehr starke Passquote vorweisen konnten.
Es ergibt für mich noch kein Bild, warum man a) viele Kilometer läuft, dabei b) überproportionalen Ballbesitz hat und c) eine beeindruckende Passquote an den Tag legt.
Zahlen die einmal mehr aufzeigen, wie schwierig es ist, Spiele anhand von Statistiken zu analysieren.

Warum stimmt unter diesen Vorzeichen der Ertrag nicht? Da kommen dann vermutlich die Leichtsinnigkeiten der Abwehr oder die mangelnde Chancenauswertung ins Spiel.

Im Idealfall ruckelt sich das mit zunehmender Eingespieltheit noch zurecht. Im schlechten Fall nicht.
Wenn man aber viel investiert und dabei wenig Ertrag einfährt, dann ist es auch der Motivation und dem Selbstvertrauen nicht zuträglich. Schon deshalb ist eine baldige Erhöhung der Ertragsausbeute sehr wünschenswert.

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*** Volksparkstadion ***
Tradition - Heimat - Zukunft

Merke: Es bleibt immer etwas hängen!
Alles Gute, Tim Walter! |#756
11.09.2021 - 12:52 Uhr
Zitat von mawibo
Zitat von Joystick44

Zitat von Marek

Was diese Statistik fast einmalig machen dürfte ist, dass wir zusätzlich mit Abstand den meisten Ballbesitzanteil vorweisen (lt. Whoscored 63% - Bremen dahinter schon mit 4% weniger). In der Regel gilt nämlich, dass die Mannschaft mit weniger Ballbesitz mehr läuft.

Es zeigt wie außergewöhnlich und höchst intensiv Walters Spielansatz ist. Hoffen wird, dass der Mannschaft nicht buchstäblich die Puste ausgeht und vor allem, dass es sich auch in sportlichen Erfolg überträgt.
Theoretisch gesehen sollte dieser intensive Ansatz eher dazu führen, dass die Spieler fitter werden und die Ausdauer steigt. Die Spiele sind sozusagen sehr intensive Trainingseinheiten bezüglich Ausdauer.

Im besten Fall sollte also genau das Gegenteil eintreten: Den Spielern geht die Puste mittelfristig weniger aus und sie sind auch noch spät im Spiel frisch und können so die Spiele im besten Fäll auch öfters auf den letzten Metern entscheiden. Wie gesagt: Theoretisch...


Diese Merkwürdigkeit habe ich in einem Beitrag nach dem Darmstadt Spiel auch schon einmal versucht ein wenig zu beleuchten.

Ich habe nicht das Gefühl, dass unserer Mannschaft die Puste ausgeht. Sie scheint mir konditionell schon auf einem sehr hohen Stand zu agieren. Ob da noch mehr geht? Es gibt sicherlich eine obere Grenze, bei deren Überschreiten die Qualität und Konzentration leidet. Beschäftigt man den Gegner, so leidet dieser natürlich auch. Da ist dann die Frage, wer hat den längeren Atem.

Ergänzend zu den Aussagen von @Marek und @Hope kommt ja noch dazu, dass nicht nur der Ballbesitz hoch ist, sondern wir in den ersten Spielen auch eine sehr starke Passquote vorweisen konnten.
Es ergibt für mich noch kein Bild, warum man a) viele Kilometer läuft, dabei b) überproportionalen Ballbesitz hat und c) eine beeindruckende Passquote an den Tag legt.
Zahlen die einmal mehr aufzeigen, wie schwierig es ist, Spiele anhand von Statistiken zu analysieren.

Warum stimmt unter diesen Vorzeichen der Ertrag nicht? Da kommen dann vermutlich die Leichtsinnigkeiten der Abwehr oder die mangelnde Chancenauswertung ins Spiel.

Im Idealfall ruckelt sich das mit zunehmender Eingespieltheit noch zurecht. Im schlechten Fall nicht.
Wenn man aber viel investiert und dabei wenig Ertrag einfährt, dann ist es auch der Motivation und dem Selbstvertrauen nicht zuträglich. Schon deshalb ist eine baldige Erhöhung der Ertragsausbeute sehr wünschenswert.
Ich denke da muss man einfach noch ein bisschen Geduld haben. Speziell weil das Walter-System ziemlich spezifisch und intensiv ist, genau wie es auch einen gewissen Anspruch hat. Gut ist ja, dass die Jungs laufen, kämpfen, den Ball haben und sehr oft präzise Spielen, aber man ist eben noch in der Lern- und Findungsphase unter einem neuen Trainer, da kann einfach noch nicht alles perfekt passen. Oder es wäre mMn zumindest sehr überraschend wenn es so wäre. Dazu hat man einige junge Spieler die man fördern will und auch tut, die dann auch eher mal anfällig für allfällig Unkonzentriertheiten sind, wie z.B. David. Unterm Strich gibt es also keine echte Auffälligkeit, nur ein gewisses eingeplantes Risiko, ein Team in der Findungsphase und einzelne Spieler mit fehlenden Erfahrungswerten oder Abgezocktheit. In der Summe würde ich das bisher Gezeigte daher als komplett "normal" bezeichnen. MMn war ungefähr genau das zu erwarten, darum stört es mich auch nicht. Ich bin mehr auf den weiteren Verlauf und die Entwicklung - des Teams und der Einzelspieler - gespannt. Wie ich - ebenfalls nach dem Darmstadt-Spiel? - im STT schrieb, freue ich mich eigentlich darüber, dass wir mal nicht exzellent gestartet sind und nun von hinten angreifen können. Sehe das nicht als Nachteil.

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Auf Kurs!
Alles Gute, Tim Walter! |#757
11.09.2021 - 13:08 Uhr
Zitat von M_Ghent
Laufwerte zu interpretieren und daraus Rückschlüsse ziehen ist sehr schwer und niemals ein starkes Argument, sondern eher ein Indiz für eine Theorie. Interessant wird es, wenn man es mit anderen Mannschaften oder Ligen vergleicht.

Zum Beispiel wird in der 1. Bundesliga mehr gelaufen als in der 2. Liga. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Es könnte sein, dass die Spieler besser und fitter sind oder die Kader besser ausgerüstet und häufiger gewechselt werden kann, wodurch auch die Laufleistung steigt.

Mit dem aktuellen Laufwert der HSV Mannschaft würden wir bei 4046 KM pro Saison auslaufen und wahrscheinlich den Spitzenwert der Liga haben.

Interessant ist, dass Heidenheim einen ähnlich hohen Laufwert hat und sogar Platz 1 bei den Sprints und Intensiven Läufen belegt, wir sind da Platz 6 und 2. Das stellt die Laufleistung Heidenheims über unsere und dort ist dieser hohe Einsatz ebenfalls nicht von größerem Erfolg gezeichnet. Im Gegenteil, mit bisher erst 3 geschossenen Toren sieht die Ausbeute düster aus.

Gerade im Ligavergleich kann man erkennen, dass man aus der Laufleistung an sich, weder Spielart noch Erfolg eindeutig erkennen kann. Oder beim Blick in die Vergangenheit. Bochum hatte in der letzten Saison den dritt schlechtesten Wert und Greuter Fürth lag auf dem zweiten Platz.

Dennoch habe auch ich die Theorie, dass der aktuell hohe Laufeinsatz ein Problem für die Konzentration sein könnte. Gerade unsere Verteidigung macht viele Wege und intensive Läufe die anstengend sind. Es wird sich zeigen, ob wir in der Schlussphase eines Spiels mehr Gegentore in Zukunft bekommen oder nicht. Noch sind das alles nur Vermutungen und Spekulationen.


Hierzu zwei Anmerkungen:

1. In Sachen Laufdistanz ist die Bundesliga kaum anders als Liga 2. Bei den Sprints und den intensiven Läufen ist der Unterschied deutlicher, wobei die Bayern da Maßstäbe setzen und der HSV immer noch 9. und 4. wäre.

2. Heidenheim hatte zumindest in den letzten beiden Jahren Spitzenwerte. Der aktuellen Ausbeute würde ich daher nicht so viel Bedeutung bemessen, die Laufintensität schon als einen Schlüssel des Heidenheimer Erfolgs sehen.

Sorry für OT

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"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
Alles Gute, Tim Walter! |#758
11.09.2021 - 13:57 Uhr
Kommt es nicht darauf an wer wohin und wann läuft. Also ich finde das sehr interessant. Beispielsweise wenn wir eh in der zweiten Liga Ballbesitz haben warum sollen wir dann die Gegebenheiten nicht für uns nutzen. Ist es nicht so, dass bei uns der IV (Schonlau) in der Vergangenheit eher weniger lief weil nicht gefordert?
Warum soll man seine Spielintelligenz und Kondition nicht nutzen indem er ins linke Halbfeld läuft und der rechte Verteidiger (Jambo/Vagno) für ihn seine Position absichert. Oder diagonal umgekehrt iv (David wenn er es kann) Rechtes Halbfeld und Leipold rückt ein. Das muss die gegnerische Abwehr erstmal sortiert bekommen. Klar ist das auf Schalke mit dem Fehler von Jambo in die Hose gegangen. So leichtsinnig wird er aber nicht wieder ins Duell gehen. Fakt ist, Schalke hat unser Offensivspiel nie in den Griff bekommen und war darin gefesselt.

Ich denke diese mutigen Positionswechsel wird die einzige Möglichkeit sein ein dichten Verbund bei viel Ballbesitz zu knacken.

Wenn ein Schonlau mehr läuft fehlt es Kittel ja nicht an Konzentration um einen Tor zu erzielen denn der läuft nicht mehr als sonst auch kann aber so im gegnerischen verbund für mehr Verwirrung sorgen und Lücken reißen. Er läuft nur woanders.

Die ausbeute muss allerdings in der Tat besser werden. Hat aber meiner Ansicht nach nichts mit der Unkonzentriertheit durch zu viel Läufe zu tun. denke eher Wintz und Meißner sind noch zu unerfahren und Glatzel noch nicht ganz angekommen auch ist mir das Mittelfeld im Gegensatz zu Vorsaison noch zu ungefährlich. Aber auch hier Schliesse ich eine Unkonzentriertheit auf Grund Walters "Laufsystem" aus.

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Als ich fünf war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein.
Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: "glücklich"
Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten.“
John Lennon

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Herr_Arminius am 11.09.2021 um 14:07 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Tim Walter! |#759
11.09.2021 - 14:35 Uhr
Zitat von Hope
Zitat von M_Ghent

Laufwerte zu interpretieren und daraus Rückschlüsse ziehen ist sehr schwer und niemals ein starkes Argument, sondern eher ein Indiz für eine Theorie. Interessant wird es, wenn man es mit anderen Mannschaften oder Ligen vergleicht.

Zum Beispiel wird in der 1. Bundesliga mehr gelaufen als in der 2. Liga. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Es könnte sein, dass die Spieler besser und fitter sind oder die Kader besser ausgerüstet und häufiger gewechselt werden kann, wodurch auch die Laufleistung steigt.

Mit dem aktuellen Laufwert der HSV Mannschaft würden wir bei 4046 KM pro Saison auslaufen und wahrscheinlich den Spitzenwert der Liga haben.

Interessant ist, dass Heidenheim einen ähnlich hohen Laufwert hat und sogar Platz 1 bei den Sprints und Intensiven Läufen belegt, wir sind da Platz 6 und 2. Das stellt die Laufleistung Heidenheims über unsere und dort ist dieser hohe Einsatz ebenfalls nicht von größerem Erfolg gezeichnet. Im Gegenteil, mit bisher erst 3 geschossenen Toren sieht die Ausbeute düster aus.

Gerade im Ligavergleich kann man erkennen, dass man aus der Laufleistung an sich, weder Spielart noch Erfolg eindeutig erkennen kann. Oder beim Blick in die Vergangenheit. Bochum hatte in der letzten Saison den dritt schlechtesten Wert und Greuter Fürth lag auf dem zweiten Platz.

Dennoch habe auch ich die Theorie, dass der aktuell hohe Laufeinsatz ein Problem für die Konzentration sein könnte. Gerade unsere Verteidigung macht viele Wege und intensive Läufe die anstengend sind. Es wird sich zeigen, ob wir in der Schlussphase eines Spiels mehr Gegentore in Zukunft bekommen oder nicht. Noch sind das alles nur Vermutungen und Spekulationen.


Hierzu zwei Anmerkungen:

1. In Sachen Laufdistanz ist die Bundesliga kaum anders als Liga 2. Bei den Sprints und den intensiven Läufen ist der Unterschied deutlicher, wobei die Bayern da Maßstäbe setzen und der HSV immer noch 9. und 4. wäre.

2. Heidenheim hatte zumindest in den letzten beiden Jahren Spitzenwerte. Der aktuellen Ausbeute würde ich daher nicht so viel Bedeutung bemessen, die Laufintensität schon als einen Schlüssel des Heidenheimer Erfolgs sehen.

Sorry für OT


Sorry für OT

1. Saison 20/21 1. Bundesliga läuft ca. 2.5 KM mehr pro Spiel als in der 2. Liga / Saison 19/20 1. Bundesliga läuft ca. 1,5 KM mehr pro Spiel als in der 2. Liga.
Ist für mich signifikant, kannst du natürlich anders sehen.

2. Es war ein Beispiel das mehr Laufen nicht automatisch zu guten oder schlechten Ergebnissen führt.
Alles Gute, Tim Walter! |#760
11.09.2021 - 15:31 Uhr
Zitat von M_Ghent
...
Sorry für OT

1. Saison 20/21 1. Bundesliga läuft ca. 2.5 KM mehr pro Spiel als in der 2. Liga / Saison 19/20 1. Bundesliga läuft ca. 1,5 KM mehr pro Spiel als in der 2. Liga.
Ist für mich signifikant, kannst du natürlich anders sehen.

2. Es war ein Beispiel das mehr Laufen nicht automatisch zu guten oder schlechten Ergebnissen führt.


Die letzten beiden Jahre hatte ich nicht gefunden, Danke für die Info. Ich gehe mal davon aus, dass in der BL auch diese Saison eher mehr gelaufen wird, bei den intensiven Läufen und den Sprints dürfte der Unterschied aber deutlicher sein.
Dass Laufen allein nicht glücklich macht, da bin ich bei Dir, auch dass man mit geringerem Aufwand erfolgreich sein kann, läuferische Qualität zu besitzen und abzurufen ist m. E. aber schon ein Bonus, wenn andere Stärken hinzukommen.

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"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
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