| Geburtsdatum | 23.01.1987 |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Alexander Baumjohann [9]
06.06.2013 - 23:27 Uhr
25.06.2013 - 16:58 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Alexander Baumjohann will sich nun bei Hertha beweisen
Vor Jahren schon galt Alexander Baumjohann (26) als Riesentalent des deutschen Fußballs. Doch ob bei Schalke, in Mönchengladbach oder München: Beweisen konnte er es nicht. Bei Hertha soll sich das ändern.
(...)
Der Ruf ist ramponiert
Herthas neuer Mittelfeldspieler hat diese Fragen schon oft beantworten müssen. Er weiß, dass ihm ein ramponierter Ruf vorauseilt. Er war der letzte von vier Spielern, die Hertha in diesem Sommer verpflichtet hat. Über keinen wurde so kontrovers diskutiert wie über ihn. Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh und Hajime Hosogai werden als durchschnittlich talentierte Spieler wahrgenommen, die dank einer überdurchschnittlich guten Einstellung das Team von Trainer Jos Luhukay bereichern könnten.
Bei Baumjohann ist es umgekehrt. Er gilt als Profi, der zwar mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet ist, aus diesen in der Vergangenheit aber viel zu wenig gemacht hat. "Ich weiß", sagt Baumjohann, "dass es nach außen das Bild von mir gibt, dass ich nicht immer die richtige Einstellung mitgebracht habe. Aber diejenigen, die mich kennen, wissen, dass das nicht stimmt."
Überzogene Erwartungen, die er nicht erfüllen konnte
Die Gründe für das Zerrbild des schlampigen Genies liegen in Baumjohanns rasantem Aufstieg, der überzogene Erwartungen weckte, die er nie erfüllen konnte. Mit 17 Jahren entdeckte ihn Jupp Heynckes in der B-Jugend des FC Schalke 04 und holte ihn ins Profiteam der Königsblauen. "Er ist das größte Talent, das Schalke jemals ausgebildet hat", ließ sich Heynckes damals zitieren. Schalkes Manager Rudi Assauer nannte ihn gar den nächsten Michael Ballack. Sätze, die einem jungen Mann den Kopf verdrehen können. Das war 2004, und der Hochgelobte hatte noch kein einziges Profispiel bestritten.
Sein erstes Bundesligator aber war eine Verheißung. Am 30. August 2008, Baumjohann war zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, lief er über 70 Meter mit dem Ball über den Platz, ließ die gegnerischen Spieler von Werder Bremen aussehen wie Schüler und erzielte das Tor des Monats. Mit einem Mal galt Baumjohann nicht mehr nur Insidern als eines der größten Talente des deutschen Fußballs. Ein solches Tor hatte in Mönchengladbach zuletzt Sebastian Deisler geschossen.
Luhukay hatte ihn schon in Mönchengladbach gewarnt
Dass Baumjohann nur wenige Wochen zuvor von seinem damaligen Trainer, einem gewissen Jos Luhukay, noch gewarnt wurde, "allein ein guter Fußballer zu sein reicht nicht. Dazu gehört auch Professionalität und Ernsthaftigkeit", war vergessen. Luhukay musste die Borussia bald verlassen. Unter Hans Meyer spielte Baumjohann so groß auf, dass ihn der FC Bayern 2009 verpflichtete.
Zu jener Zeit entschied sich Horst Hrubesch, Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, Baumjohann trotz starker Leistungen im Verein nicht mit zur Europameisterschaft in Schweden zu nehmen. "An den fußballerischen Möglichkeiten hat es bei ihm nie gelegen. Entscheidend ist, wie man mit seinem Talent umgeht, und das hat er lange schlecht gemacht", sagte Hrubesch.
Viele Teams, aber wenig Einsätze in der Bundesliga
Der FC Bayern wollte ihn trotzdem, und Baumjohann wollte auf die große Bühne. Schnell ging der Aufstieg, schneller noch geriet er ins Stocken. Jürgen Klinsmann hatte ihn zum Rekordmeister gelotst. Unter seinem Nachfolger Louis van Gaal konnte sich Baumjohann jedoch nicht durchsetzen. Er verließ München nach nur sechs Monaten und drei Einsätzen wieder und kehrte zu Schalke 04 zurück. In Gelsenkirchen hoffte Baumjohann, die vorgeschriebene Karriere als Ausnahmespieler doch noch fortsetzen zu können.
Wirklich gelingen wollte es ihm nicht. In drei Saisons bestritt Baumjohann nur 28 Partien. Mit seinem Trainer Felix Magath überwarf er sich. Meist blieb er auch unter dessen Nachfolgern Ralf Rangnick und Huub Stevens Ersatzspieler. Als er Schalke im vergangenen Sommer verließ, hatte er in acht Jahren als Profi gerade einmal 65 Spiele in der ersten und zweiten Liga bestritten.
(...)
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Vor Jahren schon galt Alexander Baumjohann (26) als Riesentalent des deutschen Fußballs. Doch ob bei Schalke, in Mönchengladbach oder München: Beweisen konnte er es nicht. Bei Hertha soll sich das ändern.
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Der Ruf ist ramponiert
Herthas neuer Mittelfeldspieler hat diese Fragen schon oft beantworten müssen. Er weiß, dass ihm ein ramponierter Ruf vorauseilt. Er war der letzte von vier Spielern, die Hertha in diesem Sommer verpflichtet hat. Über keinen wurde so kontrovers diskutiert wie über ihn. Sebastian Langkamp, Johannes van den Bergh und Hajime Hosogai werden als durchschnittlich talentierte Spieler wahrgenommen, die dank einer überdurchschnittlich guten Einstellung das Team von Trainer Jos Luhukay bereichern könnten.
Bei Baumjohann ist es umgekehrt. Er gilt als Profi, der zwar mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet ist, aus diesen in der Vergangenheit aber viel zu wenig gemacht hat. "Ich weiß", sagt Baumjohann, "dass es nach außen das Bild von mir gibt, dass ich nicht immer die richtige Einstellung mitgebracht habe. Aber diejenigen, die mich kennen, wissen, dass das nicht stimmt."
Überzogene Erwartungen, die er nicht erfüllen konnte
Die Gründe für das Zerrbild des schlampigen Genies liegen in Baumjohanns rasantem Aufstieg, der überzogene Erwartungen weckte, die er nie erfüllen konnte. Mit 17 Jahren entdeckte ihn Jupp Heynckes in der B-Jugend des FC Schalke 04 und holte ihn ins Profiteam der Königsblauen. "Er ist das größte Talent, das Schalke jemals ausgebildet hat", ließ sich Heynckes damals zitieren. Schalkes Manager Rudi Assauer nannte ihn gar den nächsten Michael Ballack. Sätze, die einem jungen Mann den Kopf verdrehen können. Das war 2004, und der Hochgelobte hatte noch kein einziges Profispiel bestritten.
Sein erstes Bundesligator aber war eine Verheißung. Am 30. August 2008, Baumjohann war zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, lief er über 70 Meter mit dem Ball über den Platz, ließ die gegnerischen Spieler von Werder Bremen aussehen wie Schüler und erzielte das Tor des Monats. Mit einem Mal galt Baumjohann nicht mehr nur Insidern als eines der größten Talente des deutschen Fußballs. Ein solches Tor hatte in Mönchengladbach zuletzt Sebastian Deisler geschossen.
Luhukay hatte ihn schon in Mönchengladbach gewarnt
Dass Baumjohann nur wenige Wochen zuvor von seinem damaligen Trainer, einem gewissen Jos Luhukay, noch gewarnt wurde, "allein ein guter Fußballer zu sein reicht nicht. Dazu gehört auch Professionalität und Ernsthaftigkeit", war vergessen. Luhukay musste die Borussia bald verlassen. Unter Hans Meyer spielte Baumjohann so groß auf, dass ihn der FC Bayern 2009 verpflichtete.
Zu jener Zeit entschied sich Horst Hrubesch, Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, Baumjohann trotz starker Leistungen im Verein nicht mit zur Europameisterschaft in Schweden zu nehmen. "An den fußballerischen Möglichkeiten hat es bei ihm nie gelegen. Entscheidend ist, wie man mit seinem Talent umgeht, und das hat er lange schlecht gemacht", sagte Hrubesch.
Viele Teams, aber wenig Einsätze in der Bundesliga
Der FC Bayern wollte ihn trotzdem, und Baumjohann wollte auf die große Bühne. Schnell ging der Aufstieg, schneller noch geriet er ins Stocken. Jürgen Klinsmann hatte ihn zum Rekordmeister gelotst. Unter seinem Nachfolger Louis van Gaal konnte sich Baumjohann jedoch nicht durchsetzen. Er verließ München nach nur sechs Monaten und drei Einsätzen wieder und kehrte zu Schalke 04 zurück. In Gelsenkirchen hoffte Baumjohann, die vorgeschriebene Karriere als Ausnahmespieler doch noch fortsetzen zu können.
Wirklich gelingen wollte es ihm nicht. In drei Saisons bestritt Baumjohann nur 28 Partien. Mit seinem Trainer Felix Magath überwarf er sich. Meist blieb er auch unter dessen Nachfolgern Ralf Rangnick und Huub Stevens Ersatzspieler. Als er Schalke im vergangenen Sommer verließ, hatte er in acht Jahren als Profi gerade einmal 65 Spiele in der ersten und zweiten Liga bestritten.
(...)
25.06.2013 - 22:44 Uhr
Zitat von Swagmob:
Hier nochmal ein YouTube Video vom offiziellen HerthaTV Kanal. Wirkt doch sehr sympathisch :)
http://www.youtube.com/watch?v=sfqAmGEtehI
Jap, das stimmt! Kommt auf dem Platz gar nicht so rüber. Ich hoffe, dass er sich hier mehr auf sein fußballerisches Vermögen konzentriert und sich weniger fallen lässt.
Hier nochmal ein YouTube Video vom offiziellen HerthaTV Kanal. Wirkt doch sehr sympathisch :)
http://www.youtube.com/watch?v=sfqAmGEtehI
Jap, das stimmt! Kommt auf dem Platz gar nicht so rüber. Ich hoffe, dass er sich hier mehr auf sein fußballerisches Vermögen konzentriert und sich weniger fallen lässt.
20.07.2013 - 08:34 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Dank Alexander Baumjohann wird Hertha unberechenbar
Nur Ronny, nur Alexander Baumjohann oder am besten beide? Auf der Zehnerposition im Mittelfeld hat Hertha BSC die Qual der Wahl. Vor allem, weil Zugang Baumjohann im Testspiel gegen Krakau überzeugte
(....)
Kein Tor, trotzdem unterstrich die Szene die gelungene Partie des Neu-Herthaners. Vor den Augen von Tribünengast Ronny agierte Baumjohann über 90 Minuten als alleiniger Spielgestalter. Er hatte viele Ballkontakte, zog Gegenspieler auf sich, um den Ball im richtigen Moment flink weiterzuspielen. Mit Sami Allagui kam es über rechts zu ein paar ansehnlichen Kombinationen, von denen eine den Eckball hervorbrachte, der zum 2:0 führte – ausgeführt von Baumjohann.
"Ich hoffe, dass wir dank ihm auch in der Bundesliga unsere Qualität bei Standards zeigen können", sagte Luhukay, der vor allem mit Baumjohanns Leistung in der ersten Hälfte zufrieden war: "Da hatte er einige gute Fortsetzungen", sagte der Trainer und meinte die initiierten Angriffe seines Schützlings.
Mehr als ein Ersatz für Ronny
Seine Fähigkeiten am Ball brachten dem 1,78-Meter-Mann bereits mit 17 Jahren den Ruf, eines der größten Talente im deutschen Fußball aller Zeiten zu sein. Bei Hertha haben sie den gebürtigen Westfalen als spielgestalterische Alternative in der zentralen Offensive angeheuert. Denn in der zweiten Liga übernahm Ronny diesen Part in einsamer Regie. Bei einer Verletzung des Topscorers hätten die Berliner auf der Zehnerposition wohl Probleme bekommen, auch weil Änis Ben-Hatira ab dem 11. Spieltag wegen einer langwierigen Fußverletzung keine ernsthafte Alternative darstellte.
Mit Baumjohann ist nun einer da, der sogar mehr als nur ein Backup für Ronny werden soll. "Mein Ziel ist, dass beide oft gemeinsam auflaufen. Das getestete 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann in der Offensiv-Zentrale ist eine Variante", sagte Trainer Jos Luhukay vorige Woche im Kicker-Interview, zwei Tage nach Herthas 12:0 im Testspiel gegen Altglienicke. Da hatte Luhukay zum ersten Mal während der Vorbereitung das äußerst offensive System mit beiden Akteuren nebeneinander spielen lassen. Zumindest für eine Halbzeit, in der Baumjohann und Ronny jeweils per Freistoß trafen. "Wir wollen nicht nur mit Doppel-Sechs spielen. In der Bundesliga kann ich mir eine Doppel-Acht vorstellen oder eine Doppel-Zehn", sagt Luhukay, der Baumjohann in gemeinsamen Gladbacher Zeiten die nötige "Professionalität und Ernsthaftigkeit" absprach.
Das ewige Talent
Nach einem erfolglosen Engagement bei Bayern München, vielen überzogenen Erwartungen und einer Ehrenrunde in der Zweiten Liga mit Kaiserslautern ist Berlin nun Baumjohanns große Chance, über den Status des ewigen Talents hinauszukommen. Die richtige Attitüde für seinen Beruf hat er sich mittlerweile offenbar angeeignet, zumindest aus Sicht Luhukays. Ansonsten hätte der bei Transfers als sehr versiert geltende Trainer ihn nicht geholt. Und auch die taktischen Vorgaben des 50-Jährigen scheint Baumjohann zu verstehen. Die lauten: eine schnelle Überbrückung des Mittelfelds mit höchstens zwei Pässen, anschließendes schnelles Kombinationsspiel bis zum Torabschluss.
Insgesamt lässt sich rund drei Wochen vor dem Start in die neue Saison festhalten: Durch Baumjohann wird Hertha im Angriffspiel und bei Standards weniger berechenbar. In Liga zwei hatte Ronny es nicht selten mit zwei oder mehr Gegenspielern zu tun, der Alleinunterhalter bei ruhenden Bällen war er sowieso. Allerdings zieht Baumjohanns riskantes Passspiel auch die Gefahr schneller Konter nach sich. Das würde für eine ultra-defensive 4-3-2-1-Variante sprechen. Ein offensives 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann wäre dagegen bei Heimspielen denkbar. Luhukay hat die Wahl. Sollten beide fit bleiben, könnte bald vom Luxusproblem die Rede sein.
(...)
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Nur Ronny, nur Alexander Baumjohann oder am besten beide? Auf der Zehnerposition im Mittelfeld hat Hertha BSC die Qual der Wahl. Vor allem, weil Zugang Baumjohann im Testspiel gegen Krakau überzeugte
(....)
Kein Tor, trotzdem unterstrich die Szene die gelungene Partie des Neu-Herthaners. Vor den Augen von Tribünengast Ronny agierte Baumjohann über 90 Minuten als alleiniger Spielgestalter. Er hatte viele Ballkontakte, zog Gegenspieler auf sich, um den Ball im richtigen Moment flink weiterzuspielen. Mit Sami Allagui kam es über rechts zu ein paar ansehnlichen Kombinationen, von denen eine den Eckball hervorbrachte, der zum 2:0 führte – ausgeführt von Baumjohann.
"Ich hoffe, dass wir dank ihm auch in der Bundesliga unsere Qualität bei Standards zeigen können", sagte Luhukay, der vor allem mit Baumjohanns Leistung in der ersten Hälfte zufrieden war: "Da hatte er einige gute Fortsetzungen", sagte der Trainer und meinte die initiierten Angriffe seines Schützlings.
Mehr als ein Ersatz für Ronny
Seine Fähigkeiten am Ball brachten dem 1,78-Meter-Mann bereits mit 17 Jahren den Ruf, eines der größten Talente im deutschen Fußball aller Zeiten zu sein. Bei Hertha haben sie den gebürtigen Westfalen als spielgestalterische Alternative in der zentralen Offensive angeheuert. Denn in der zweiten Liga übernahm Ronny diesen Part in einsamer Regie. Bei einer Verletzung des Topscorers hätten die Berliner auf der Zehnerposition wohl Probleme bekommen, auch weil Änis Ben-Hatira ab dem 11. Spieltag wegen einer langwierigen Fußverletzung keine ernsthafte Alternative darstellte.
Mit Baumjohann ist nun einer da, der sogar mehr als nur ein Backup für Ronny werden soll. "Mein Ziel ist, dass beide oft gemeinsam auflaufen. Das getestete 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann in der Offensiv-Zentrale ist eine Variante", sagte Trainer Jos Luhukay vorige Woche im Kicker-Interview, zwei Tage nach Herthas 12:0 im Testspiel gegen Altglienicke. Da hatte Luhukay zum ersten Mal während der Vorbereitung das äußerst offensive System mit beiden Akteuren nebeneinander spielen lassen. Zumindest für eine Halbzeit, in der Baumjohann und Ronny jeweils per Freistoß trafen. "Wir wollen nicht nur mit Doppel-Sechs spielen. In der Bundesliga kann ich mir eine Doppel-Acht vorstellen oder eine Doppel-Zehn", sagt Luhukay, der Baumjohann in gemeinsamen Gladbacher Zeiten die nötige "Professionalität und Ernsthaftigkeit" absprach.
Das ewige Talent
Nach einem erfolglosen Engagement bei Bayern München, vielen überzogenen Erwartungen und einer Ehrenrunde in der Zweiten Liga mit Kaiserslautern ist Berlin nun Baumjohanns große Chance, über den Status des ewigen Talents hinauszukommen. Die richtige Attitüde für seinen Beruf hat er sich mittlerweile offenbar angeeignet, zumindest aus Sicht Luhukays. Ansonsten hätte der bei Transfers als sehr versiert geltende Trainer ihn nicht geholt. Und auch die taktischen Vorgaben des 50-Jährigen scheint Baumjohann zu verstehen. Die lauten: eine schnelle Überbrückung des Mittelfelds mit höchstens zwei Pässen, anschließendes schnelles Kombinationsspiel bis zum Torabschluss.
Insgesamt lässt sich rund drei Wochen vor dem Start in die neue Saison festhalten: Durch Baumjohann wird Hertha im Angriffspiel und bei Standards weniger berechenbar. In Liga zwei hatte Ronny es nicht selten mit zwei oder mehr Gegenspielern zu tun, der Alleinunterhalter bei ruhenden Bällen war er sowieso. Allerdings zieht Baumjohanns riskantes Passspiel auch die Gefahr schneller Konter nach sich. Das würde für eine ultra-defensive 4-3-2-1-Variante sprechen. Ein offensives 4-1-4-1 mit Ronny und Baumjohann wäre dagegen bei Heimspielen denkbar. Luhukay hat die Wahl. Sollten beide fit bleiben, könnte bald vom Luxusproblem die Rede sein.
(...)
27.07.2013 - 20:42 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Zwei Treffer beim 2:1 gegen Palermo, Trainingsleistungen der Extraklasse und einen Stammplatz in Herthas Startelf. Neuzugang Alexander Baumjohann (26) startet durch wie kein anderer. B.Z. sprach mit dem Mittelfeld-As.
Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!
Interview von Baumjohann. Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!
Schön was er am Ende im Punkte Teamgeist sagt.
28.07.2013 - 15:20 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule:
www.bz-berlin.de:
Zwei Treffer beim 2:1 gegen Palermo, Trainingsleistungen der Extraklasse und einen Stammplatz in Herthas Startelf. Neuzugang Alexander Baumjohann (26) startet durch wie kein anderer. B.Z. sprach mit dem Mittelfeld-As.
Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!Interview von Baumjohann.
Schön was er am Ende im Punkte Teamgeist sagt.
Krass, wie Ronny Ende der letzten Saison der hochgefeierte war und nun bei einem Uservoting wer im Mittelfeld bei uns die Zehn wird, Baumjohann nach einer starken Vorbereitung und den ganzen Artikeln der Medien gegen Ronny, gleich 70% zugesprochen bekommt. Ich glaube dass die Presse das alles wieder überzieht. Klar, Ronny hatte (IM VERHÄLTNIS ZUM TEAM was ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, da die vom Team auch sehr gut sein kann und seine verhältnismäßig schlecht waren) die schlechtesten Laktat Test Werte und er gibt beim Training evt auch nur 90%. Allerdings wussten wir alle doch dass er kein Spieler ist der sich voll reinhängt sondern mit seinen Pässen, Distanzschüssen und Standards überzeugt. Ja evt ein bisschen vom Thema abgewichen, da das ein Thread über Baumi ist, aber beide konkurrieren auf der selben Position und die Presse macht ja unglaublich viel Wirbel um unseren Platz im offensiven Mittelfeld also erlaubt mir dieses Abweichung. Ich hoffe insgeheim auf eine Fortsetzung des 4-2-3-1 Systems mit Ronny im OM und Baumi im ROM, das wäre meiner Meinung nach die beste Lösung. Bin sehr gespannt wie Luhukay das lösen wird.
www.bz-berlin.de:
Zwei Treffer beim 2:1 gegen Palermo, Trainingsleistungen der Extraklasse und einen Stammplatz in Herthas Startelf. Neuzugang Alexander Baumjohann (26) startet durch wie kein anderer. B.Z. sprach mit dem Mittelfeld-As.
Wie fühlt man sich als neuer Hertha-Spielmacher der Startelf?
Ich fühle mich sehr gut, aber ich weiß nicht, ob ich in der ersten Elf stehe. Aber natürlich ist das mein Ziel, dafür trainiere ich.
Coach Luhukay ist unzufrieden mit Ronny, aber von Ihnen begeistert.
Das ist schön, wenn er zufrieden mit mir ist. Ich möchte dem Trainer einiges zurückgeben, denn ich bin hauptsächlich wegen ihm nach Berlin gekommen.
Was macht Jos Luhukay so besonders?
Ich hatte schon viele große Trainer, die auch große Fußballer waren, Klinsmann, Heynckes, Stevens, van Gaal und Magath zum Beispiel. Aber Jos Luhukay ist anders, er trainiert anders, er verbessert jeden, er ist der perfekte Coach. Unter ihm macht es mir besonders viel Spaß.
Also gelingt Ihnen bei Hertha der große Durchbruch.
Das ist mein Ziel. Ich werde alles tun, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Bislang glänzte ich ja eher durch Vorlagen, jetzt hoffe ich, dass auch einige Tore dazukommen.
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Das ist die Heimat Ihrer Frau.
Ja, sie ist Brasilianerin und wir haben dort eine Wohnung, sind alle sechs Monate dort. Brasilien ist ein einfach ein Traum, der Fußball, die Fans, die Stimmung, einfach wunderschön.
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Wollen Sie denn später mal bei Athletico Mineiro spielen?
Von unserer Wohnung aus kann ich das Stadion sehen, die Atmosphäre genießen. Vorstellen könnte ich mir das.
Was halten Sie von Berlin?
Eigentlich mag ich keine Großstädte, aber Berlin hat es meiner Frau und mir angetan. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden, haben bereits einen Kindergartenplatz und viele tolle Plätze gesehen. Wir sind begeistert.
Gladbach, München, Schalke, Kaiserslautern – werden Sie endlich sesshaft?
Ich habe für drei Jahre unterschrieben, kann mir aber jetzt schon vorstellen, länger zu bleiben. Natürlich muss der sportliche Erfolg stimmen, aber davon gehe ich ganz fest aus. Denn wir haben einen Teamgeist in unserer Mannschaft, den habe ich bislang in keinen anderen Truppe erlebt.
Beschreiben Sie das doch mal bitte.
Es passt einfach alles. Jeder kommt mit dem anderen gut aus, es gibt keine Stinkstiefel, jeder hilft dem anderen, das ist schon bemerkenswert. Das muss aber auch so bleiben, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich, auch da mache ich mir keine Sorgen. Wir sind ein echtes Team!Interview von Baumjohann.
Schön was er am Ende im Punkte Teamgeist sagt.
Krass, wie Ronny Ende der letzten Saison der hochgefeierte war und nun bei einem Uservoting wer im Mittelfeld bei uns die Zehn wird, Baumjohann nach einer starken Vorbereitung und den ganzen Artikeln der Medien gegen Ronny, gleich 70% zugesprochen bekommt. Ich glaube dass die Presse das alles wieder überzieht. Klar, Ronny hatte (IM VERHÄLTNIS ZUM TEAM was ebenfalls ein wichtiger Faktor ist, da die vom Team auch sehr gut sein kann und seine verhältnismäßig schlecht waren) die schlechtesten Laktat Test Werte und er gibt beim Training evt auch nur 90%. Allerdings wussten wir alle doch dass er kein Spieler ist der sich voll reinhängt sondern mit seinen Pässen, Distanzschüssen und Standards überzeugt. Ja evt ein bisschen vom Thema abgewichen, da das ein Thread über Baumi ist, aber beide konkurrieren auf der selben Position und die Presse macht ja unglaublich viel Wirbel um unseren Platz im offensiven Mittelfeld also erlaubt mir dieses Abweichung. Ich hoffe insgeheim auf eine Fortsetzung des 4-2-3-1 Systems mit Ronny im OM und Baumi im ROM, das wäre meiner Meinung nach die beste Lösung. Bin sehr gespannt wie Luhukay das lösen wird.
29.07.2013 - 09:05 Uhr
Ich hoffe doch, dass Baumjohann sich zu 100 % auf den Fußball konzentriert, seine Aussagen im Interview sind teilweise doch etwas hochnäsig, das gefällt mir gar nicht. Die Aussagen (der Spitzname "weißer Brasilianer" gefällt mir gut, die Nationalmannschaft ist auch ein Ziel) zeigen aber auch schon, dass der gute Alex ein extremes Selbstbewusstsein hat und sich vielleicht auch manchmal überschätzt.
Luhukay scheint ihn aber schwer beeindruckt zu haben und unter ihm war er auch in seiner besten Verfassung, wenn ich mich nicht irre. Er ist scheinbar ein ähnlicher Typ wie Ronny, fußballerisch eigentlich eine echte Wucht, aber der Trainer muss schon sehr speziell auf ihn eingehen.
Die Vorbereitung zeigt definitiv, dass er Qualität besitzt und der Trainer auch fest mit ihm plant. Ich sehe ihn auch eher als Entlastung zu Ronny an, denn als direkten Konkurrenten in den ersten Wochen. Luhukay betonte in einem Interview, dass man sehr wohl mit Ronny und Baumjohann spielen könnte. Trotzdem muss man bei der tollen Vorbereitung auch die ersten Monate der Saison abwarten, bevor man ihn schon zum Messias macht, Kachunga hatte letzten Sommer auch eine starke Trefferquote. Wobei man Kachunga wahrscheinlich eher als Back-up einplante, da er nur geliehen war und im Sommer so oder so wieder gegangen wäre.
Luhukay scheint ihn aber schwer beeindruckt zu haben und unter ihm war er auch in seiner besten Verfassung, wenn ich mich nicht irre. Er ist scheinbar ein ähnlicher Typ wie Ronny, fußballerisch eigentlich eine echte Wucht, aber der Trainer muss schon sehr speziell auf ihn eingehen.
Die Vorbereitung zeigt definitiv, dass er Qualität besitzt und der Trainer auch fest mit ihm plant. Ich sehe ihn auch eher als Entlastung zu Ronny an, denn als direkten Konkurrenten in den ersten Wochen. Luhukay betonte in einem Interview, dass man sehr wohl mit Ronny und Baumjohann spielen könnte. Trotzdem muss man bei der tollen Vorbereitung auch die ersten Monate der Saison abwarten, bevor man ihn schon zum Messias macht, Kachunga hatte letzten Sommer auch eine starke Trefferquote. Wobei man Kachunga wahrscheinlich eher als Back-up einplante, da er nur geliehen war und im Sommer so oder so wieder gegangen wäre.
29.07.2013 - 09:27 Uhr
Weiß nicht, mir gefällt das Interview bis auf den Part über Luhu nicht so gut, das klingt schon latent arrogant. Vor allem das Ding mit der Nationalmannschaft. Jeder kann seine Ziele haben, aber bevor Baumjohann in der Nationalmannschaft spielt wird Hertha Meister...und beides ist unglaublich unrealistisch. Oder wie genau stellt er sich vor, Götze, Müller, Özil, Kroos, Gündogan, Draxler oder Reus zu verdrängen? Und nicht mal die Spieler eingerechnet, die in den nächsten vier Jahren den Durchbruch schaffen werden. Wie dem auch sei, er kann ja seine Träume haben, vielleicht haut er sich auch umso mehr dafür rein. Aber ich hoffe der bleibt schön auf dem Boden der Tatsachen.
29.07.2013 - 10:05 Uhr
Naja bzgl. der Nationalmannschaft nimmt er sich nicht so viel mit Ronny... ergo ist er unser "weisser Brasi". ;)
29.07.2013 - 13:32 Uhr
Sorry, kann in dem Interview nichts arrogantes finden.
Zitat von :
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
AB:Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Traeumen darf jeder. Ich sehe nicht, dass er hier konkrete Ansprueche stellt oder aehnliches.
Zitat von :
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
AB: Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Ist ja nicht so, dass der Vorschlag von ihm kam. Er sagt nur, dass im die Bezeichnung gefaellt.
Hier wird mal wieder ein bisschen zuviel hinein interpretiert. ;)
Zitat von :
Sie waren Junioren- Nationalspieler – schaffen Sie es auch in die A-Nationalmannschaft?
AB:Natürlich träume auch ich davon, eines Tages da zu spielen. So etwas kann man jedoch nicht planen. Sollte ich erfolgreich bei Hertha spielen, kommt der Rest von alleine. Aber die WM 2014 in Brasilien werde ich wohl leider nicht mehr schaffen.
Traeumen darf jeder. Ich sehe nicht, dass er hier konkrete Ansprueche stellt oder aehnliches.
Zitat von :
Sie besitzen die Technik, beherrschen die Sprache, lieben das Land. Sind Sie der neue weiße Brasilianer?
AB: Damit habe ich kein Problem, nennen sie mich ruhig so, das ist ein schöner Spitzname.
Ist ja nicht so, dass der Vorschlag von ihm kam. Er sagt nur, dass im die Bezeichnung gefaellt.
Hier wird mal wieder ein bisschen zuviel hinein interpretiert. ;)
10.08.2013 - 19:59 Uhr
Ich muss meine Meinung über ihn revidieren, auch wenn es gerade mal das erste Spiel war...hat mir heute sehr gut gefallen und der Transfer war klasse! So muss sich Ronny ranhalten, da er ansonsten nur noch von der Bank kommt.
Geiles Ding, Alex!
Geiles Ding, Alex!
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