[10] Masmanidis, Ioannis
04.01.2006 - 16:58 Uhr
03.10.2006 - 03:29 Uhr
Der Lausbub als Knipser
Masmanidis antwortet auf harte Kritik mit einer starken Halbzeit - Mit Fotos zum Thema
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Selten hat wohl ein Tor so befreiend gewirkt, wie der erste Bundesligatreffer von Ioannis Masmanidis. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, zog sich der Deutsch-Grieche nach seinem Kopfball zum 3:1 über Cottbus das Trikot aus und streckte es mit der Rückseite in die nächstgelegene TV-Kamera. So als wollte er sagen: seht her, der Masmanidis ist doch keine Niete.
Die anschließende Gelbe Karte durch Schiedsrichter Jochen Drees und einen möglichen Rüffel wegen der fahrlässig eingehandelten Verwarnung waren "Janni" in diesem Moment völlig egal. "Das war es mir wert. In diesem Moment musste einfach alles raus", sagte er und grinste dabei wie Hansi Kraus in den Lausbuben-Filmen von Ludwig Thoma.
Nach einem selbst auferlegten mehrtägigen Interviewverbot erzählte Masmanidis, wie sehr ihn die verheerende Kritik des Trainers nach dem katastrophalen Auftritt in Bochum bewegt hatte. "Das hat mich angestachelt. Wenn du so am Pranger stehst, musst du dich auf dem Platz beweisen. So ist das im Profigeschäft." Freunde und die Familie hätten ihm in dieser Zeit geholfen und immer an ihn geglaubt, meinte Masmanidis.
Der mag es zuletzt vielleicht nicht so deutlich gespürt haben, aber auch sein Trainer ist vom Potenzial der Offensivkraft überzeugt. "So einen brauchen wir immer, egal ob am Anfang, oder nach hinten raus. Janni ist schnell und schlau", sagte Thomas von Heesen. Offenbar hat der angehende Fußball-Lehrer mit seiner öffentlichen Kritik an Masmanidis den richtigen Griff in die psychologische Trickkiste getan. Mit dem Wechsel zur zweiten Halbzeit kippte die Partie. Der stets anspielbare Masmanidis hielt und verteilte die Bälle clever. Zum krönenden Abschluss markierte er noch die Entscheidung zum 3:1, nachdem kurz zuvor Petr Gabriel eine Vorlage des früheren Leverkuseners vergeben hatte.
Dass er seine Möglichkeit zur Rehabilitation einer ganz schwachen Vorstellung der Startelf zu verdanken hatte, fiel in Masmanidis� Resümee nicht ins Gewicht. Der 23-Jährige strotzte nach seinem ersten Saisontor nur so vor Selbstvertrauen und fühlte sich bestätigt. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich treffen werde. Ich kann noch viel mehr."
Eine Diskussion über die taktische Ausrichtung Arminias vermied Masmanidis geflissentlich. Arminia spiele nun mal ohne den klassischen Spielmacher hinter den Spitzen. "Was nützt es dann, wenn ich jetzt sage, dass ich lieber als Zehner spiele", sagte er und versicherte ganz Profi, dass er "überall dort spielen werde, wo ihn der Trainer brauche".
Dann werde er Gas geben und in Zukunft noch "mehr knipsen", setzte sich der gerade erst von einer schweren Last befreite Angreifer aufs Neue, diesmal selbst, unter Druck.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
Masmanidis antwortet auf harte Kritik mit einer starken Halbzeit - Mit Fotos zum Thema
VON PETER BURKAMP
Bielefeld. Selten hat wohl ein Tor so befreiend gewirkt, wie der erste Bundesligatreffer von Ioannis Masmanidis. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, zog sich der Deutsch-Grieche nach seinem Kopfball zum 3:1 über Cottbus das Trikot aus und streckte es mit der Rückseite in die nächstgelegene TV-Kamera. So als wollte er sagen: seht her, der Masmanidis ist doch keine Niete.
Die anschließende Gelbe Karte durch Schiedsrichter Jochen Drees und einen möglichen Rüffel wegen der fahrlässig eingehandelten Verwarnung waren "Janni" in diesem Moment völlig egal. "Das war es mir wert. In diesem Moment musste einfach alles raus", sagte er und grinste dabei wie Hansi Kraus in den Lausbuben-Filmen von Ludwig Thoma.
Nach einem selbst auferlegten mehrtägigen Interviewverbot erzählte Masmanidis, wie sehr ihn die verheerende Kritik des Trainers nach dem katastrophalen Auftritt in Bochum bewegt hatte. "Das hat mich angestachelt. Wenn du so am Pranger stehst, musst du dich auf dem Platz beweisen. So ist das im Profigeschäft." Freunde und die Familie hätten ihm in dieser Zeit geholfen und immer an ihn geglaubt, meinte Masmanidis.
Der mag es zuletzt vielleicht nicht so deutlich gespürt haben, aber auch sein Trainer ist vom Potenzial der Offensivkraft überzeugt. "So einen brauchen wir immer, egal ob am Anfang, oder nach hinten raus. Janni ist schnell und schlau", sagte Thomas von Heesen. Offenbar hat der angehende Fußball-Lehrer mit seiner öffentlichen Kritik an Masmanidis den richtigen Griff in die psychologische Trickkiste getan. Mit dem Wechsel zur zweiten Halbzeit kippte die Partie. Der stets anspielbare Masmanidis hielt und verteilte die Bälle clever. Zum krönenden Abschluss markierte er noch die Entscheidung zum 3:1, nachdem kurz zuvor Petr Gabriel eine Vorlage des früheren Leverkuseners vergeben hatte.
Dass er seine Möglichkeit zur Rehabilitation einer ganz schwachen Vorstellung der Startelf zu verdanken hatte, fiel in Masmanidis� Resümee nicht ins Gewicht. Der 23-Jährige strotzte nach seinem ersten Saisontor nur so vor Selbstvertrauen und fühlte sich bestätigt. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich treffen werde. Ich kann noch viel mehr."
Eine Diskussion über die taktische Ausrichtung Arminias vermied Masmanidis geflissentlich. Arminia spiele nun mal ohne den klassischen Spielmacher hinter den Spitzen. "Was nützt es dann, wenn ich jetzt sage, dass ich lieber als Zehner spiele", sagte er und versicherte ganz Profi, dass er "überall dort spielen werde, wo ihn der Trainer brauche".
Dann werde er Gas geben und in Zukunft noch "mehr knipsen", setzte sich der gerade erst von einer schweren Last befreite Angreifer aufs Neue, diesmal selbst, unter Druck.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
04.10.2006 - 21:46 Uhr
Masmanidis wurde als einziger Bielefelder von Sport Bild ins Team des Spieltags berufen und sein Tor wurde zum Tor des Spieltags gekürt. Für einen Spieler der erst in der Halbzeit eingewechselt wurde, ist das eine ziemlich gute Bewertung!
22.10.2006 - 12:17 Uhr
http://www.rund-magazin.de/home/news/62e74a18-35fa-43c0-ae3c-e4f7afff1f56
HÖRT MASMA SINGEN!!!
Seine Interpretation zu footballs coming home ;)...
HÖRT MASMA SINGEN!!!
Seine Interpretation zu footballs coming home ;)...
22.10.2006 - 12:44 Uhr
>http://www.rund-magazin.de/home/news/62e74a18-35fa-43c0-ae3c-e4f7afff1f56
>
>HÖRT MASMA SINGEN!!!
>Seine Interpretation zu footballs coming home ;)...
Naja, man hat schon besseres gehört^^... Aber man kann ja schließlich nicht alles können ;) Hauptsache, Ioannis spielt weiterhin gut!
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
>
>HÖRT MASMA SINGEN!!!
>Seine Interpretation zu footballs coming home ;)...
Naja, man hat schon besseres gehört^^... Aber man kann ja schließlich nicht alles können ;) Hauptsache, Ioannis spielt weiterhin gut!
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
22.10.2006 - 18:31 Uhr
also respekt bei mir wäre es (fast) noch schlechter geworden
22.10.2006 - 19:31 Uhr
>also respekt bei mir wäre es (fast) noch schlechter geworden
Vielleicht habe ich ja auch nur erhöhte Ansprüche, weil ich selbst im Chor singe ;)
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
Vielleicht habe ich ja auch nur erhöhte Ansprüche, weil ich selbst im Chor singe ;)
--------------------------------------------------------------------------------------------
Arm. Bielefeld - Arm. Hannover 11:0 (5:0)
23. 5. 80:
Schüller-Büscher-Eilenfeldt-Krobbach-Meier-Pagelsdorf-Peitsch-Pohl-Sackewitz-Schock-Schröder
1:0, 5:0 Pagelsdf., 2:0, 10:0 Eilenfdt., 3:0, 6:0, 9:0 Sackewitz, 4:0, 8:0 Büscher, 7:0 Schock, 11:0 Krobbach
23.10.2006 - 16:10 Uhr
>>also respekt bei mir wäre es (fast) noch schlechter
>geworden
>
>Vielleicht habe ich ja auch nur erhöhte Ansprüche, weil ich
>selbst im Chor singe ;)
Na das könnte nun wirklich ein grund sein, aber singen muss er ja nicht können...
Wenn er für uns die gegnerische Abwehr schwindelig spielt kann er von mir aus auch ne Stimme wie ein Reibeisen haben :)
>geworden
>
>Vielleicht habe ich ja auch nur erhöhte Ansprüche, weil ich
>selbst im Chor singe ;)
Na das könnte nun wirklich ein grund sein, aber singen muss er ja nicht können...
Wenn er für uns die gegnerische Abwehr schwindelig spielt kann er von mir aus auch ne Stimme wie ein Reibeisen haben :)
30.11.2006 - 12:07 Uhr
Masmanidis vor dem Comeback
Und diese Woche meldeten sich in Abdelaziz Ahanfouf (nach Wadenbeinbruch) und Ioannis Masmanidis zwei weitere potenzielle Leistungsträger zurück.
Letzterer greift nach auskurierter Innenbandblessur im Knie wieder voll an. "Wenn ich die Fitness habe, muss ich mich vor keinem fürchten", sagt der 23-Jährige selbstbewusst, weiß aber, dass er (noch) keine Ansprüche stellen kann. "Es wäre dumm, naiv und respektlos zu sagen: Ich muss jetzt spielen. Denn die Mannschaft hat was geleistet."
Trotzdem hat der Linksfüßer, in der Reha vorbildlich, gute Chancen, gegen seinen Ex-Klub als Joker zu agieren. Denn auf den Außen schwächeln die zuvor lange starken Böhme und Kamper. Für Masmanidis der wiederholte Versuch, Stammkraft zu werden.
Quelle: www.kicker.de
Dann kann er ja endlich wieder Wirbeln!
Hoffentlich findet er schnell wieder den Anschluss!
Und diese Woche meldeten sich in Abdelaziz Ahanfouf (nach Wadenbeinbruch) und Ioannis Masmanidis zwei weitere potenzielle Leistungsträger zurück.
Letzterer greift nach auskurierter Innenbandblessur im Knie wieder voll an. "Wenn ich die Fitness habe, muss ich mich vor keinem fürchten", sagt der 23-Jährige selbstbewusst, weiß aber, dass er (noch) keine Ansprüche stellen kann. "Es wäre dumm, naiv und respektlos zu sagen: Ich muss jetzt spielen. Denn die Mannschaft hat was geleistet."
Trotzdem hat der Linksfüßer, in der Reha vorbildlich, gute Chancen, gegen seinen Ex-Klub als Joker zu agieren. Denn auf den Außen schwächeln die zuvor lange starken Böhme und Kamper. Für Masmanidis der wiederholte Versuch, Stammkraft zu werden.
Quelle: www.kicker.de
Dann kann er ja endlich wieder Wirbeln!
Hoffentlich findet er schnell wieder den Anschluss!
02.12.2006 - 14:03 Uhr
Schritt für Schritt
Masmanidis feiert Comeback gegen alte Kollegen
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Das Nummernschild auf seinem Audi A 4 lässt erkennen, dass Ioannis Masmanidis am Samstag ab 15.30 Uhr eigentlich das falsche Trikot trägt. Das LEV weist den Arminia-Profi als Leverkusener aus, und beim dortigen TSV Bayer 04 lernte der Deutsch-Grieche vor rund 18 Jahren das Fußballspielen. Da passt es sich gut, dass Janni sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause ausgerechnet gegen die alten Kollegen feiert.
"Da gibt es viele Spieler, die ich aus gemeinsamen Zeiten kenne. Und manche, wie vor allem Marko Babic, zu denen ich nach wie vor einen sehr, sehr guten Draht habe", sagt Masmanidis. In über 15 Jahren bei Bayer hat er vom Minikicker-Team an zwar in sämtlichen Jugendmannschaften gespielt, für die Profis aber ganze 20 Minuten absolviert. Jörg Butt, Juan, Marko Babic und Bernd Schneider - vier Akteure, die diesmal auf der Gegenseite auflaufen werden - gehörten zu den namhaften Nebenleuten beim 0:1 in Freiburg am 1. Februar 2004. Eine hoffnungsvolle Karriere schien vorgezeichnet, zumal Masmanidis eineinhalb Jahre zuvor Stammspieler der U-21-Nationalmannschaft war, die bei der Europameisterschaft in Norwegen erst im Finale 0:1 gegen Spanien unterlag.
Im Gegensatz zu den damals lediglich eingewechselten Philipp Lahm und David Odonkor aber gelang dem offensiven Mittelfeldspieler die Weiterentwicklung hin zum Bundesliga- oder gar WM-Ass nicht. "Ein, zwei oder gar drei, vier Schritte nach vorn", wollte Masmanidis nach der Zwischenstation Karlsruhe deshalb in Bielefeld machen.
Die ganze Wegstrecke hat er demnach noch nicht zurückgelegt. Selbstkritisch befindet der 23-Jährige, dass es für ihn "bisher mittelprächtig" gelaufen sei beim DSC. So brachte sein erstes Wiedersehen eher einen erneuten Rückschritt: Trainer Thomas von Heesen kritisierte den Neuzugang im März nach dem 1:0 über Leverkusen heftig wegen mangelnder Bereitschaft, Kampfeswillen zu zeigen. Masmanidis möchte nicht gerne daran erinnert werden, denn, so seine Argumentation: "Der Bäcker braucht frische Brötchen."
Aufgewärmte Erinnerungen an schlechtere Tage des ersten halben Jahres in Bielefeld werden verdrängt, die Entwicklung in dieser Serie gibt Zuversicht, bald den nächsten Schritt machen zu dürfen. Abgesehen von der blamablen Pokalpleite in Pfullendorf, die ihn den Stammplatz kostete, sei die Saison "im Großen und Ganzen ganz gut angefangen". Masmanidis arbeitete sich zurück, ergriff die neue Chance dank eines Kopfballtores gegen Energie Cottbus (3:1) im wahrsten Sinne des Wortes beim Schopf und ließ sich auch durch die Innenbandverletzung nicht aus der Bahn werfen, obwohl die Arminia ohne ihn die Erfolgsserie fortsetzte.
Masmanidis: "Die Mannschaft hat Superspiele gezeigt. Und das war auch für mich gut, da ich dadurch ohne Sorgen in aller Ruhe meine Verletzung auskurieren und den Kopf frei bekommen konnte." Die Rückkehr ins Stadion feiert der "Riesenfußballer" (von Heesen über Masmanidis) mit der Gewissheit, "stabil und gewappnet" zu sein für den Einsatz gegen seinen alten Verein. Über kurz oder lang soll der nächste Karriereschritt gemacht werden: "Ich wäre keine guter Profi, wenn ich nicht Stammspieler sein wollte", sagt Masmanidis.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Masmanidis feiert Comeback gegen alte Kollegen
VON RAINER KLUSMEYER
Bielefeld. Das Nummernschild auf seinem Audi A 4 lässt erkennen, dass Ioannis Masmanidis am Samstag ab 15.30 Uhr eigentlich das falsche Trikot trägt. Das LEV weist den Arminia-Profi als Leverkusener aus, und beim dortigen TSV Bayer 04 lernte der Deutsch-Grieche vor rund 18 Jahren das Fußballspielen. Da passt es sich gut, dass Janni sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause ausgerechnet gegen die alten Kollegen feiert.
"Da gibt es viele Spieler, die ich aus gemeinsamen Zeiten kenne. Und manche, wie vor allem Marko Babic, zu denen ich nach wie vor einen sehr, sehr guten Draht habe", sagt Masmanidis. In über 15 Jahren bei Bayer hat er vom Minikicker-Team an zwar in sämtlichen Jugendmannschaften gespielt, für die Profis aber ganze 20 Minuten absolviert. Jörg Butt, Juan, Marko Babic und Bernd Schneider - vier Akteure, die diesmal auf der Gegenseite auflaufen werden - gehörten zu den namhaften Nebenleuten beim 0:1 in Freiburg am 1. Februar 2004. Eine hoffnungsvolle Karriere schien vorgezeichnet, zumal Masmanidis eineinhalb Jahre zuvor Stammspieler der U-21-Nationalmannschaft war, die bei der Europameisterschaft in Norwegen erst im Finale 0:1 gegen Spanien unterlag.
Im Gegensatz zu den damals lediglich eingewechselten Philipp Lahm und David Odonkor aber gelang dem offensiven Mittelfeldspieler die Weiterentwicklung hin zum Bundesliga- oder gar WM-Ass nicht. "Ein, zwei oder gar drei, vier Schritte nach vorn", wollte Masmanidis nach der Zwischenstation Karlsruhe deshalb in Bielefeld machen.
Die ganze Wegstrecke hat er demnach noch nicht zurückgelegt. Selbstkritisch befindet der 23-Jährige, dass es für ihn "bisher mittelprächtig" gelaufen sei beim DSC. So brachte sein erstes Wiedersehen eher einen erneuten Rückschritt: Trainer Thomas von Heesen kritisierte den Neuzugang im März nach dem 1:0 über Leverkusen heftig wegen mangelnder Bereitschaft, Kampfeswillen zu zeigen. Masmanidis möchte nicht gerne daran erinnert werden, denn, so seine Argumentation: "Der Bäcker braucht frische Brötchen."
Aufgewärmte Erinnerungen an schlechtere Tage des ersten halben Jahres in Bielefeld werden verdrängt, die Entwicklung in dieser Serie gibt Zuversicht, bald den nächsten Schritt machen zu dürfen. Abgesehen von der blamablen Pokalpleite in Pfullendorf, die ihn den Stammplatz kostete, sei die Saison "im Großen und Ganzen ganz gut angefangen". Masmanidis arbeitete sich zurück, ergriff die neue Chance dank eines Kopfballtores gegen Energie Cottbus (3:1) im wahrsten Sinne des Wortes beim Schopf und ließ sich auch durch die Innenbandverletzung nicht aus der Bahn werfen, obwohl die Arminia ohne ihn die Erfolgsserie fortsetzte.
Masmanidis: "Die Mannschaft hat Superspiele gezeigt. Und das war auch für mich gut, da ich dadurch ohne Sorgen in aller Ruhe meine Verletzung auskurieren und den Kopf frei bekommen konnte." Die Rückkehr ins Stadion feiert der "Riesenfußballer" (von Heesen über Masmanidis) mit der Gewissheit, "stabil und gewappnet" zu sein für den Einsatz gegen seinen alten Verein. Über kurz oder lang soll der nächste Karriereschritt gemacht werden: "Ich wäre keine guter Profi, wenn ich nicht Stammspieler sein wollte", sagt Masmanidis.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
21.12.2006 - 13:26 Uhr
Essen: Transfer soll Geld in die Kasse spülen
Handlungsfähigkeit dank Boskovic?
(...)
Und weil sich mittlerweile immer noch keine neuen Geldquellen aufgetan haben, muss RWE auf eigene Faust versuchen, auf dem Spielermarkt handlungsfähig zu bleiben. Daher wird ein Verkauf von Angreifer Danko Boskovic an Regionalligist Holstein Kiel nicht ausgeschlossen, "wenn uns das weiterhilft", so Janßen. Kein Thema mehr sind die Verpflichtungen von Petr Ruman, den Mainz 05 nicht freigibt, und von Ioannis Masmanidis, den Trainer Köstner aus Karlsruhe kennt, der aber bei Arminia Bielefeld bleiben muss.
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/359334/
Handlungsfähigkeit dank Boskovic?
(...)
Und weil sich mittlerweile immer noch keine neuen Geldquellen aufgetan haben, muss RWE auf eigene Faust versuchen, auf dem Spielermarkt handlungsfähig zu bleiben. Daher wird ein Verkauf von Angreifer Danko Boskovic an Regionalligist Holstein Kiel nicht ausgeschlossen, "wenn uns das weiterhilft", so Janßen. Kein Thema mehr sind die Verpflichtungen von Petr Ruman, den Mainz 05 nicht freigibt, und von Ioannis Masmanidis, den Trainer Köstner aus Karlsruhe kennt, der aber bei Arminia Bielefeld bleiben muss.
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/359334/
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

