[1] Stefan Wächter
10.04.2008 - 14:43 Uhr
24.07.2008 - 09:41 Uhr
Wächter kämpft um Anschluss
Drei Monate nach seinem Kreuzbandriss arbeitet der Hansa-Torwart am Comeback. Nach einem mentalen Durchhänger hat der 30-Jährige jetzt das Gefühl: Es geht bergauf.
Grassau (OZ) Mit leicht eingeknicktem Bein steht Stefan Wächter auf dem wackeligen Brett. Er fängt den zugeworfenen Medizinball von Physiotherapeut Peter Meier auf und wirft ihn zurück. 15 Mal, 20 Mal, danach kurze Pause. Dann muss Wächter den schweren Lederball in einer anderen Körperstellung fangen. Immer wieder. Und immer wird das Bein anders belastet. Er hüpft durch Ringe, dehnt Gummibänder, und schließlich wird sogar ein Balancierbalken auf Stahlfedern vom benachbarten Kinderspielplatz in die kraftbetonten Übungen einbezogen. Nach zwei Stunden ist das T-Shirt des Torhüters schweißgetränkt. Hansas Dauerpatient kämpft nach seinem Kreuzbandriss vom April um den Anschluss.
Nach der Trainingseinheit im Freien ist der Tag für den Keeper noch nicht zu Ende. Fahrradfahren, Aquajogging, Kraftraum, Stretching – „Stefan trainiert hier mehr als die Mannschaft", sagt Peter Meier. Er will bei dem Schlussmann derzeit zweierlei erreichen: „Wir müssen die Oberschenkel-Muskulatur aufbauen. Und wir wollen ihm die Angst vor der Belastung nehmen. Das wird bestimmt noch fünf, sechs Wochen dauern.“ Immer wieder wandert Wächters Blick zwischen den Übungen sehnsüchtig zu den Teamkollegen hinüber. Nebenan springen die Torhüter wie Panther über die gelben Plastikstangen und hechten in die Torwinkel.
„Ich würde viel lieber bei denen mitmachen. Aber ich muss mich damit abfinden, dass ich Geduld haben muss“, sagt Stefan Wächter und fügt hinzu: „Der Gedanke, zu früh anzufangen, schreckt mich ab.“ Die Ärzte, die im April sein gerissenes Kreuzband durch eine körpereigene Sehne ersetzten, hätten ihn davor gewarnt. Erst müsse das Zusammenspiel Reiz-Kopf-Muskel wieder funktionieren, sagt der Torhüter: „Das dauert ein halbes Jahr.“ Für den ehrgeizigen Schlussmann eine harte Zeit. Sechs lange Wochen ist er auf Krücken gehumpelt. In Grassau ist er zum ersten Mal wieder locker gelaufen. Erst zehn Minuten, dann jeden Tag fünf mehr. Es sind die kleinen Schritte, die ihn voranbringen – aber auch mental fordern. „Vor drei Wochen hatte ich ein kleines Loch“, erzählt Wächter, „jetzt habe ich das Gefühl, dass es von Tag zu Tag besser wird“. Fast nach jeder Übung geht sein Blick hinunter zu seinem mit blauen Pflastern umklebten rechten Knie. „Man hört bei jedem Schritt ins Knie hinein“ sagt der Keeper, „bis jetzt meckert's nicht“.
Wächter tut es gut, dass er sein Aufbautraining zusammen mit der Mannschaft machen kann und nicht in einem Reha-Zentrum. In Grassau hat er den ganz engen Draht zu den Kollegen. Dass er übrigens mit 30 Jahren in dieser Saison der Älteste im Team ist, kann er gar nicht so richtig glauben: „Schon extrem, oder?" Ehe er wieder auf dem Platz dabei sein kann, wird die erste Halbserie zu zwei Dritteln herum sein. Für Stefan Wächter ist dieser Zeitpunkt noch weit weg. „Ich bin erstmal froh, dass es bei der Heilung keine Probleme gibt.“ Und damit es so bleibt, geht er vor dem Abendessen noch zu einer Runde Wassergymnastik ins Schwimmbad.
http://ostsee-zeitung.de/spo/mantel_spo_33333635323039.phtml
Drei Monate nach seinem Kreuzbandriss arbeitet der Hansa-Torwart am Comeback. Nach einem mentalen Durchhänger hat der 30-Jährige jetzt das Gefühl: Es geht bergauf.
Grassau (OZ) Mit leicht eingeknicktem Bein steht Stefan Wächter auf dem wackeligen Brett. Er fängt den zugeworfenen Medizinball von Physiotherapeut Peter Meier auf und wirft ihn zurück. 15 Mal, 20 Mal, danach kurze Pause. Dann muss Wächter den schweren Lederball in einer anderen Körperstellung fangen. Immer wieder. Und immer wird das Bein anders belastet. Er hüpft durch Ringe, dehnt Gummibänder, und schließlich wird sogar ein Balancierbalken auf Stahlfedern vom benachbarten Kinderspielplatz in die kraftbetonten Übungen einbezogen. Nach zwei Stunden ist das T-Shirt des Torhüters schweißgetränkt. Hansas Dauerpatient kämpft nach seinem Kreuzbandriss vom April um den Anschluss.
Nach der Trainingseinheit im Freien ist der Tag für den Keeper noch nicht zu Ende. Fahrradfahren, Aquajogging, Kraftraum, Stretching – „Stefan trainiert hier mehr als die Mannschaft", sagt Peter Meier. Er will bei dem Schlussmann derzeit zweierlei erreichen: „Wir müssen die Oberschenkel-Muskulatur aufbauen. Und wir wollen ihm die Angst vor der Belastung nehmen. Das wird bestimmt noch fünf, sechs Wochen dauern.“ Immer wieder wandert Wächters Blick zwischen den Übungen sehnsüchtig zu den Teamkollegen hinüber. Nebenan springen die Torhüter wie Panther über die gelben Plastikstangen und hechten in die Torwinkel.
„Ich würde viel lieber bei denen mitmachen. Aber ich muss mich damit abfinden, dass ich Geduld haben muss“, sagt Stefan Wächter und fügt hinzu: „Der Gedanke, zu früh anzufangen, schreckt mich ab.“ Die Ärzte, die im April sein gerissenes Kreuzband durch eine körpereigene Sehne ersetzten, hätten ihn davor gewarnt. Erst müsse das Zusammenspiel Reiz-Kopf-Muskel wieder funktionieren, sagt der Torhüter: „Das dauert ein halbes Jahr.“ Für den ehrgeizigen Schlussmann eine harte Zeit. Sechs lange Wochen ist er auf Krücken gehumpelt. In Grassau ist er zum ersten Mal wieder locker gelaufen. Erst zehn Minuten, dann jeden Tag fünf mehr. Es sind die kleinen Schritte, die ihn voranbringen – aber auch mental fordern. „Vor drei Wochen hatte ich ein kleines Loch“, erzählt Wächter, „jetzt habe ich das Gefühl, dass es von Tag zu Tag besser wird“. Fast nach jeder Übung geht sein Blick hinunter zu seinem mit blauen Pflastern umklebten rechten Knie. „Man hört bei jedem Schritt ins Knie hinein“ sagt der Keeper, „bis jetzt meckert's nicht“.
Wächter tut es gut, dass er sein Aufbautraining zusammen mit der Mannschaft machen kann und nicht in einem Reha-Zentrum. In Grassau hat er den ganz engen Draht zu den Kollegen. Dass er übrigens mit 30 Jahren in dieser Saison der Älteste im Team ist, kann er gar nicht so richtig glauben: „Schon extrem, oder?" Ehe er wieder auf dem Platz dabei sein kann, wird die erste Halbserie zu zwei Dritteln herum sein. Für Stefan Wächter ist dieser Zeitpunkt noch weit weg. „Ich bin erstmal froh, dass es bei der Heilung keine Probleme gibt.“ Und damit es so bleibt, geht er vor dem Abendessen noch zu einer Runde Wassergymnastik ins Schwimmbad.
http://ostsee-zeitung.de/spo/mantel_spo_33333635323039.phtml
24.07.2008 - 10:05 Uhr
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.
24.07.2008 - 10:08 Uhr
Zitat von HROyal:
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
24.07.2008 - 11:47 Uhr
Das Problem ist wenn jetzt Wächter nicht schnell fit wird, hat er ein riesen Problem!
WEnn Hahnel seine einmalige Chance nutzt und die nächsten Pflichtspiele sehr sehr gut hält, wird es schwierig sein für Wächter, wieder die Nummer 1 zu werden.
Da Pagelsdorf die Entscheidung letztes Jahr schon offen gelassen hat zur Winterpause, wird es ganz schwer für Ihn.
Ein weiteres Problem wird sein, wenn Hahnel sehr gut spielt und man setzt Wächter, nach seiner Genessung wieder ins Tor und er bleibt den Erwartungen hinterher, wird es diese Saison ganz schlecht für Ihn. Außerdem hatte er ja wohl auch schon Angebote von Erstliga- Clubs (mehr Gehalt) letzte Saison, die sind ja nach seiner Verletzung abgesprungen!
Deshalb muss er diese Saison wieder Gas geben und spielen, sonst wird kein Verein auf Ihn aufmerksam!
WEnn Hahnel seine einmalige Chance nutzt und die nächsten Pflichtspiele sehr sehr gut hält, wird es schwierig sein für Wächter, wieder die Nummer 1 zu werden.
Da Pagelsdorf die Entscheidung letztes Jahr schon offen gelassen hat zur Winterpause, wird es ganz schwer für Ihn.
Ein weiteres Problem wird sein, wenn Hahnel sehr gut spielt und man setzt Wächter, nach seiner Genessung wieder ins Tor und er bleibt den Erwartungen hinterher, wird es diese Saison ganz schlecht für Ihn. Außerdem hatte er ja wohl auch schon Angebote von Erstliga- Clubs (mehr Gehalt) letzte Saison, die sind ja nach seiner Verletzung abgesprungen!
Deshalb muss er diese Saison wieder Gas geben und spielen, sonst wird kein Verein auf Ihn aufmerksam!
24.07.2008 - 12:53 Uhr
Zitat von hansainhamburg:
Zitat von HROyal:
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
Ich stand direkt daneben als er die Übung gemacht hat.
Zitat von HROyal:
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
Ich stand direkt daneben als er die Übung gemacht hat.
24.07.2008 - 13:06 Uhr
Zitat von HROyal:
Zitat von hansainhamburg:
Zitat von HROyal:
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
Ich stand direkt daneben als er die Übung gemacht hat.
Aber auf dem Bild warst du nicht...:p
Zitat von hansainhamburg:
Zitat von HROyal:
Wächter kämpft wirklich hart um sein Comeback jeden Tag meistens bei Regen zieht Stefan seine Runden um den Sportplatz und wird im individual Training immer wieder gefordert.Ich sehe das ähnlich und fand die Bilder mit dem Medizinball recht beeindruckend. Der kämpft wirklich richtig hart um sein Comeback...
Ich stand direkt daneben als er die Übung gemacht hat.
Aber auf dem Bild warst du nicht...:p
24.07.2008 - 13:15 Uhr
Schätze mal das, selbst wenn Wächter früher als erwartet fit wird, Hahnel ( wenn er sich keine groben Schnitzer leistet, wovon wir alle ausgehen ) bis zum letzten Spiel der Hinrunde die Nummer eins im Tor sein wird und der Trainer den Konkurrenzkampf erst wieder in der Winterpause eröffnen wird. Ohne Not wird Pagelsdorf die Torwart-Position in den ersten 17 Spielen nicht ändern aber nichts desto trotz wünsche ich Stefan Wächter, dass er schnell fit wird und dabei wieder zu der Form findet, die ihn bis zu seiner leidigen Verletzung in Cottbus ausgezeichnet hat.
Sportliche Grüße stelab63
Sportliche Grüße stelab63
24.07.2008 - 14:16 Uhr
ich hoffe das er bald wieder einsatzbereit ist.ich kann kein urteil darüber abgeben was im trainingslager passiert, wie er sich macht aber im hinblick auf die neue saison habe ich doch meine zweifel an hahnel.er hat mich in den jahren die er jetzt hier ist, nie wirklich überzeugt.ich kann mit diesem torwart irgendwie nicht wirklich was anfangen.deshalb bin ich auch der meinung wenn stefan wieder fit ist, wird er auch spielen und da kann hahnel sich strecken wie er will.
29.07.2008 - 00:11 Uhr
Wie fühlt man sich als Opa Herr Wächter? :D
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/07/29/rostocks-aeltester-spieler/wie-fuehlt-man-sich-als-opa-herr-waechter.html
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/07/29/rostocks-aeltester-spieler/wie-fuehlt-man-sich-als-opa-herr-waechter.html
29.07.2008 - 23:40 Uhr
Zitat von Kogge86:
Wie fühlt man sich als Opa Herr Wächter? :D
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/07/29/rostocks-aeltester-spieler/wie-fuehlt-man-sich-als-opa-herr-waechter.html
Oh man geil, immer diese BILD Zeitung....
Wie fühlt man sich als Opa Herr Wächter? :D
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/07/29/rostocks-aeltester-spieler/wie-fuehlt-man-sich-als-opa-herr-waechter.html
Oh man geil, immer diese BILD Zeitung....
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