Sammelsurium

Was wäre wenn...?

02.12.2012 - 20:13 Uhr
Was wäre wenn...? |#151
14.10.2017 - 01:54 Uhr
Zitat von micoud89

Zitat von GladbacherFohlen

Zitat von micoud89

Bitte erneut eine Frage stellen,
ich finde diesen Thread wirklich interessant.


Ich mach das jetzt einfach mal ohne ne Frage beantwortet zu haben wenns okay ist.

Was wäre wenn Gladbach 2011/2012 mit einem überragenden Marco Reus deutscher Meister geworden wäre?


Ich denke Marco Reus wäre trotzdem nicht zu halten gewesen (ist wohl zu einem großen Teil eine Herzensentscheidung gewesen zum BVB zu wechseln).

Aber durch die CL hätte man vielleicht den ein oder anderen besseren Spieler holen können.
Max Eberl hätte durch den Titel vielleicht auch ein, zwei bessere Sponsoren an Land holen können, die die Marke Gladbach wieder groß machen wollen. Aber so erfolgreich wie die Dortmunder wären sie nicht geworden, dafür ist das Umfeld dann doch nicht wirtschaftlich stark genug.

Auch hätte man in den Folgesaisons wahrscheinlich mehr an Ablöse/Leihgebühren für die selben Spieler bezahlen müssen - daher gehe ich davon aus, dass es langfristig gesehen keine so große Auswirkungen gegeben hätte. Vielleicht hätte man sich in die Top 6 der Bundesliga etabliert und wäre zwischen CL und EL herumgetingelt. (ähnlich wie Bayer und Schalke in den letzten Jahren)

Man kann ja an dem Beispiel Stuttgart sehen dass eine Überraschungsmeisterschaft nicht den ganzen Verein umkrempelt, da müssen langfristig einfach sehr sehr viele gute Entscheidungen getroffen werden, damit man davon profitieren kann.



Was wäre gewesen, wenn Bremen Diego 2009 behalten hätte (unter der Annahme, dass er es auch gewollt hätte und nicht die Diva rausgelassen hätte - also weiterhin Leistung gebracht)?



Eine neue Frage zu stellen wenn die letzte beantwortet wurde ist ok, aber bitte keine User, vor allem keine User die ausführlich antworten und dann eine Frage stellen übergehen, siehe User SebaRudy der ohne auf die Frage "Was wäre gewesen, wenn Bremen Diego 2009 behalten hätte (unter der Annahme, dass er es auch gewollt hätte und nicht die Diva rausgelassen hätte - also weiterhin Leistung gebracht)?"
selbst eine gestellt hat. Somit wurde leider ein User übergangen smile.

•     •     •

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Bertolt Brecht

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TrueSeduction am 14.10.2017 um 01:55 Uhr bearbeitet
Was wäre wenn...? |#152
14.10.2017 - 14:27 Uhr
Zitat von micoud89
Zitat von GladbacherFohlen

Zitat von micoud89

Bitte erneut eine Frage stellen,
ich finde diesen Thread wirklich interessant.


Ich mach das jetzt einfach mal ohne ne Frage beantwortet zu haben wenns okay ist.

Was wäre wenn Gladbach 2011/2012 mit einem überragenden Marco Reus deutscher Meister geworden wäre?


Ich denke Marco Reus wäre trotzdem nicht zu halten gewesen (ist wohl zu einem großen Teil eine Herzensentscheidung gewesen zum BVB zu wechseln).

Aber durch die CL hätte man vielleicht den ein oder anderen besseren Spieler holen können.
Max Eberl hätte durch den Titel vielleicht auch ein, zwei bessere Sponsoren an Land holen können, die die Marke Gladbach wieder groß machen wollen. Aber so erfolgreich wie die Dortmunder wären sie nicht geworden, dafür ist das Umfeld dann doch nicht wirtschaftlich stark genug.

Auch hätte man in den Folgesaisons wahrscheinlich mehr an Ablöse/Leihgebühren für die selben Spieler bezahlen müssen - daher gehe ich davon aus, dass es langfristig gesehen keine so große Auswirkungen gegeben hätte. Vielleicht hätte man sich in die Top 6 der Bundesliga etabliert und wäre zwischen CL und EL herumgetingelt. (ähnlich wie Bayer und Schalke in den letzten Jahren)

Man kann ja an dem Beispiel Stuttgart sehen dass eine Überraschungsmeisterschaft nicht den ganzen Verein umkrempelt, da müssen langfristig einfach sehr sehr viele gute Entscheidungen getroffen werden, damit man davon profitieren kann.



Was wäre gewesen, wenn Bremen Diego 2009 behalten hätte (unter der Annahme, dass er es auch gewollt hätte und nicht die Diva rausgelassen hätte - also weiterhin Leistung gebracht)?

Ich denke, dass die Kicker von der Weser noch eine Weile zur Spitzengruppe der Liga gehört hätten. Mehr kann ich allerdings leider nicht sagen.

Was wäre, wenn der HSV Beiersdorfer 2009 nicht entlassen hätte und zuvor den UEFA-Pokal gewonnen hätte, vielleicht auch 2010 die Europa League?
Was wäre wenn...? |#153
22.10.2017 - 11:29 Uhr
Zitat von jaygeh
Zitat von micoud89

Zitat von GladbacherFohlen

Zitat von micoud89

Bitte erneut eine Frage stellen,
ich finde diesen Thread wirklich interessant.


Ich mach das jetzt einfach mal ohne ne Frage beantwortet zu haben wenns okay ist.

Was wäre wenn Gladbach 2011/2012 mit einem überragenden Marco Reus deutscher Meister geworden wäre?


Ich denke Marco Reus wäre trotzdem nicht zu halten gewesen (ist wohl zu einem großen Teil eine Herzensentscheidung gewesen zum BVB zu wechseln).

Aber durch die CL hätte man vielleicht den ein oder anderen besseren Spieler holen können.
Max Eberl hätte durch den Titel vielleicht auch ein, zwei bessere Sponsoren an Land holen können, die die Marke Gladbach wieder groß machen wollen. Aber so erfolgreich wie die Dortmunder wären sie nicht geworden, dafür ist das Umfeld dann doch nicht wirtschaftlich stark genug.

Auch hätte man in den Folgesaisons wahrscheinlich mehr an Ablöse/Leihgebühren für die selben Spieler bezahlen müssen - daher gehe ich davon aus, dass es langfristig gesehen keine so große Auswirkungen gegeben hätte. Vielleicht hätte man sich in die Top 6 der Bundesliga etabliert und wäre zwischen CL und EL herumgetingelt. (ähnlich wie Bayer und Schalke in den letzten Jahren)

Man kann ja an dem Beispiel Stuttgart sehen dass eine Überraschungsmeisterschaft nicht den ganzen Verein umkrempelt, da müssen langfristig einfach sehr sehr viele gute Entscheidungen getroffen werden, damit man davon profitieren kann.



Was wäre gewesen, wenn Bremen Diego 2009 behalten hätte (unter der Annahme, dass er es auch gewollt hätte und nicht die Diva rausgelassen hätte - also weiterhin Leistung gebracht)?

Ich denke, dass die Kicker von der Weser noch eine Weile zur Spitzengruppe der Liga gehört hätten. Mehr kann ich allerdings leider nicht sagen.

Was wäre, wenn der HSV Beiersdorfer 2009 nicht entlassen hätte und zuvor den UEFA-Pokal gewonnen hätte, vielleicht auch 2010 die Europa League?

Ich glaube, der Verein wäre in der Folge noch mehr an seinen steigenden Ansprüchen zerbrochen als ohnehin schon und wäre mittlerweile abgestiegen.

Was wäre, wenn der FC Bayern in der Saison 91/92 tatsächlich abgestiegen wäre, was zwischenzeitlich durchaus möglich schien?

•     •     •

Werder!

"Der Bush war mal ein Guter. Der war einer von uns. Der hat gesoffen und den Wehrdienst verweigert." (Hagen Rether)

"Living is easy with eyes closed." (Strawberry Fields Forever)

Wie viele Gitarristen braucht man, um Wonderwall zu spielen?
Anscheinend alle.
Was wäre wenn...? |#154
22.10.2017 - 21:15 Uhr
Zitat von SyAbleman

Ich glaube, der Verein wäre in der Folge noch mehr an seinen steigenden Ansprüchen zerbrochen als ohnehin schon und wäre mittlerweile abgestiegen.

Was wäre, wenn der FC Bayern in der Saison 91/92 tatsächlich abgestiegen wäre, was zwischenzeitlich durchaus möglich schien?

1992 wäre der FC Bayern München abgestiegen?oops Sachen gibtsuglygrins Ich denke, dass der FC Bayern München entweder wieder aufgestiegen und heute ein Mittelfeldklub wäre oder aber in der Versenkung verschwunden wurden wäre. Ein Topklub wären sie heute wohl nicht mehr. Auch wenn man damals als Manager Uli Hoeneß hatte.

Und falls Du meinst, dass der HSV steigende Ansprüche hat, dann bist Du ganz auf dem Holzweg: Als Fan habe ich nicht den Eindruck, dass da große Ansprüche sind.

Mal was anderes: Was wäre, wenn Manuel Neuer 2011 nicht zum FCB sondern zu Manchester Utd. gewechselt wäre?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jaygeh am 22.10.2017 um 21:17 Uhr bearbeitet
Was wäre wenn...? |#155
22.10.2017 - 23:21 Uhr
Zitat von SyAbleman


Was wäre, wenn der FC Bayern in der Saison 91/92 tatsächlich abgestiegen wäre, was zwischenzeitlich durchaus möglich schien?


Die Frage ist durchaus spanned und ich habe mal versucht, analytisch ranzugehen:

1.) Warum waren die Bayern so schlecht?
Sie haben damals mit Kohler und Reuter zwei Weltmeister verloren, beide Defensivspieler. Zudem das Karriereende der Identifikationsfigur Augenthaler. Das hat man versucht mit Berthold und Kreuzer zu kompensieren. Im Sturm gab es keine wichtigen Abgänge, aber Zugänge durch Mazinho und Labbadia.

Demzufolge war die Offensive um einges stärker als die Defensive, was auch an Verletzungspech auf der Torwartposition lag, da musste gar Toni Schumacher reaktivert werden. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt diesen Verdacht. Die drittmeisten Gegentore der Liga, nur Stuttgarter Kickers und Düsseldorf hatten mehr.

Zudem gab es in der Mannschaft einige eher egoistische Profis wie bspw Effenberg oder Berthold und es war generell keine gute Stimmung, was auch die zwei Trainerwechsel erklären

2.) Wie sah die zweite Liga in der Folgesaison aus?
Wichtige Frage und auch hier wird es interessant. 91/92 war das Jahr, in dem man die Ostklubs in die Bundesliga integrierte. In dieser Saison war die zweite Liga zweigeteilt, 92/93, also das erste Zweitligajahr der Bayern, gab es eine Marathon-Saison mit 24 Teams und insgesamt 46 Spielen. Aufsteiger war das damals recht starke Freiburg, die damals schon den Kern der Mannschaft hatten, mit der man zwei Jahre später den UEFA-Cup erreichte. Zudem Mitabsteiger Duisburg und mit Leipzig ein Ostklub. Die Absteiger Stuttgarter Kickers und Rostock dümpelten im Mittelfeld herum und Düsseldorf wurde gar durchgereicht. Es war also fraglos Konkurrenz da mit Freiburg und machte brauchte einen langen Atem und viel Kondition

3.) Wie war die finanzielle Situation der Bayern in der Abstiegssaison?
Eigentlich sehr gut. Man hatte nah dem HSV (Verkauf von Doll) das größte Transferplus, hätte im Abstiegsfall daher genug Geld gehabt, sich mit talentierten Spielern einzudecken, die eigentlich in die erste Liga gehört hätten. Hier sehe ich keine Nachteile gegenüber der Konkurrenz

4.) Was für ein Team hätten die Bayern in der zweiten Liga gehabt?
Das ist die spannedste und spekulativste Frage. Die Bayern hatten damals gute Talente, wie bspw Gospodarek, Babbel (die Leihe zum HSV hätte es wohl nicht gegeben, wenn die Bayern abgestiegen wären), Ziege, Sternkopf, Nerlinger. Dazu noch erfahrene Spieler, die eventuell mit in die zweite Liga gegangen wären, wie Pflügler, Grahammer, Aumann oder Wohlfarth. Die Transfers von Helmer, Jorginho, Scholl hätte man sich sicher abschminken können und Matthäus höchst wahrscheinlich auch. Ein Markus Schupp würde ich da eher für möglich halten, da kenne ich die Situation von damals zu wenig. Ich gehe von einem Team aus, in dem die Talente mehr Spielzeit als in der ersten Liga bekommen hätten, ergänzt mit überdurchschnittlichen Zweitligaspielern, die eigentlich in die erste Liga gehören.

Antwort: Ich gehe davon aus, dass man nach einem Jahr direkt wieder aufgestiegen wäre und fast nahtlos da weiter gemacht hätte, wo man aufgehört hat. Vielleicht wären Dortmund und Bremen anfangs noch stärker gewesen, aber gerade Dortmund war Mitte der 90er eh eher vor den Bayern anzusehen. Man hätte finanziellen Verlust gemacht, aber nur soviel, dass man vielleicht mal ein, zwei Saisons Herausforderer gewesen wäre, aber dann wäre der Status Quo wieder da gewesen. Vielleicht hätten die Bayern auch den Dortmundern die Tour vermasselt und überwiegend Spieler aus Italien zurückgeholt, wie Riedle oder Sammer? Halte ich ebenfalls für möglich.

Nächste Frage: Was wäre, wenn Fabio Grosso im WM-Halbfinale 2006 gegen Deutschland nur den Pfosten getroffen hätte?

•     •     •


"Das Ziel ist zu gewinnen, egal wie. Der sogenannte Systemfußball ist die logische Folge. Seine zentralen Ideen heißen Effizienz und Funktionalität. Dass der Fußball dadurch eindimensional, uninspiriert und somit im ästhetischen Sinne häßlich geworden ist, fällt dabei kaum jemandem auf."
Was wäre wenn...? |#156
24.10.2017 - 00:44 Uhr
Zitat von Milhouse
Zitat von SyAbleman

Was wäre, wenn der FC Bayern in der Saison 91/92 tatsächlich abgestiegen wäre, was zwischenzeitlich durchaus möglich schien?


Die Frage ist durchaus spanned und ich habe mal versucht, analytisch ranzugehen:

1.) Warum waren die Bayern so schlecht?
Sie haben damals mit Kohler und Reuter zwei Weltmeister verloren, beide Defensivspieler. Zudem das Karriereende der Identifikationsfigur Augenthaler. Das hat man versucht mit Berthold und Kreuzer zu kompensieren. Im Sturm gab es keine wichtigen Abgänge, aber Zugänge durch Mazinho und Labbadia.

Demzufolge war die Offensive um einges stärker als die Defensive, was auch an Verletzungspech auf der Torwartposition lag, da musste gar Toni Schumacher reaktivert werden. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt diesen Verdacht. Die drittmeisten Gegentore der Liga, nur Stuttgarter Kickers und Düsseldorf hatten mehr.

Zudem gab es in der Mannschaft einige eher egoistische Profis wie bspw Effenberg oder Berthold und es war generell keine gute Stimmung, was auch die zwei Trainerwechsel erklären

2.) Wie sah die zweite Liga in der Folgesaison aus?
Wichtige Frage und auch hier wird es interessant. 91/92 war das Jahr, in dem man die Ostklubs in die Bundesliga integrierte. In dieser Saison war die zweite Liga zweigeteilt, 92/93, also das erste Zweitligajahr der Bayern, gab es eine Marathon-Saison mit 24 Teams und insgesamt 46 Spielen. Aufsteiger war das damals recht starke Freiburg, die damals schon den Kern der Mannschaft hatten, mit der man zwei Jahre später den UEFA-Cup erreichte. Zudem Mitabsteiger Duisburg und mit Leipzig ein Ostklub. Die Absteiger Stuttgarter Kickers und Rostock dümpelten im Mittelfeld herum und Düsseldorf wurde gar durchgereicht. Es war also fraglos Konkurrenz da mit Freiburg und machte brauchte einen langen Atem und viel Kondition

3.) Wie war die finanzielle Situation der Bayern in der Abstiegssaison?
Eigentlich sehr gut. Man hatte nah dem HSV (Verkauf von Doll) das größte Transferplus, hätte im Abstiegsfall daher genug Geld gehabt, sich mit talentierten Spielern einzudecken, die eigentlich in die erste Liga gehört hätten. Hier sehe ich keine Nachteile gegenüber der Konkurrenz

4.) Was für ein Team hätten die Bayern in der zweiten Liga gehabt?
Das ist die spannedste und spekulativste Frage. Die Bayern hatten damals gute Talente, wie bspw Gospodarek, Babbel (die Leihe zum HSV hätte es wohl nicht gegeben, wenn die Bayern abgestiegen wären), Ziege, Sternkopf, Nerlinger. Dazu noch erfahrene Spieler, die eventuell mit in die zweite Liga gegangen wären, wie Pflügler, Grahammer, Aumann oder Wohlfarth. Die Transfers von Helmer, Jorginho, Scholl hätte man sich sicher abschminken können und Matthäus höchst wahrscheinlich auch. Ein Markus Schupp würde ich da eher für möglich halten, da kenne ich die Situation von damals zu wenig. Ich gehe von einem Team aus, in dem die Talente mehr Spielzeit als in der ersten Liga bekommen hätten, ergänzt mit überdurchschnittlichen Zweitligaspielern, die eigentlich in die erste Liga gehören.

Antwort: Ich gehe davon aus, dass man nach einem Jahr direkt wieder aufgestiegen wäre und fast nahtlos da weiter gemacht hätte, wo man aufgehört hat. Vielleicht wären Dortmund und Bremen anfangs noch stärker gewesen, aber gerade Dortmund war Mitte der 90er eh eher vor den Bayern anzusehen. Man hätte finanziellen Verlust gemacht, aber nur soviel, dass man vielleicht mal ein, zwei Saisons Herausforderer gewesen wäre, aber dann wäre der Status Quo wieder da gewesen. Vielleicht hätten die Bayern auch den Dortmundern die Tour vermasselt und überwiegend Spieler aus Italien zurückgeholt, wie Riedle oder Sammer? Halte ich ebenfalls für möglich.

Nächste Frage: Was wäre, wenn Fabio Grosso im WM-Halbfinale 2006 gegen Deutschland nur den Pfosten getroffen hätte?


Danke, für diese ausführliche Antwort, so etwas lese ich gerne.daumen-hoch

Wenn der Schuss nur an den Pfosten gegangen wäre, dann wäre es wohl ins Elfmeterschießen gegangen. Und dann ist es einfach eine 50:50 Entscheidung (auch wenn Deutschland gut im 11m Schießen ist...)

Fall 1:
Deutschland verliert - der Ausgang der WM ist der gleiche, Italien wird Weltmeister, Deutschland trauert.

Fall 2:
Deutschland gewinnt - im Finale ist es eine sehr enge Partie, aber getragen von den Fans im eigenen Land schafft man es erneut zum ersehnten WM-Titel - das glaube ich wirklich, die waren damals megamotiviert diesen Traum wahr zu machen.

Klinsmann beendet das Traineramt, Löw übernimmt für ihn.
Ballack wird Weltfussballer.
Natürlich wäre die Freude groß gewesen, aber es folgten auch Probleme: Gute (aber nicht hervorragende) Spieler wie Metzelder, Borowski, Frings und Kehl wären von dem Medien sehr gehypt worden - da es Stammspieler die Weltmeisterelf sind. Diese Spieler selber hätten dann auch Ansprüche weiterhin eine gute Rolle in der Nationalelf auszufüllen.

2008: Die EM steht an und natürlich ist das Ziel für den Weltmeister der EM-Titel, sie spielen auch gut und kommen ins Finale, gegen die hochtalentierten Spanier ist aber wieder Schluss.

Löws Versuche einen Cut durchzuführen und ältere Spieler gegen jüngere mit mehr Potential zu ersetzen werden von der Medienwelt scharf kritisiert ("Der will unsere Weltmeister auf die Tribüne schicken!"; "Kein Respekt vor unseren Helden!") Und so entscheidet sich der Bundesjogi doch noch für Metzelder, Frings und Borowski, anstatt Boateng, Khedira und Müller.

2010: Ein in die Jahre gekommenes Team will den Titel verteidigen. Im Achtelfinale kommt man gerade so gegen die Engländer nach einem 4:3 im Elfmeterschießen weiter, doch schon im Viertelfinale ist Schluss, dem jungen Messi können die alten Verteidiger nichts aussetzen.

In Deutschland ist schlechte Stimmung, aufgrund des verfrühten Ausscheidens, Löws Abtritt ist besiegelt.
Nachfolger wird Ralf Rangnick.

Aufgrund des verspäteten Generationenwechsels verliefen die ersten Jahre schlecht, es konnte kein richtiges Spielsystem entwickelt werden. Für die EM 2012 konnte man sich gerade so qualifizieren, aber in der Gruppenphase war schon Schluss.


Kurze Antwort:
Schnelle Freude aber langfristige Ernüchterung, da weniger auf spielerische Entwicklung geachtet wäre, und Spieler durch den frühen Erfolg nicht mehr so einen Hunger hätten (Schweinsteiger, Podolski, Lahm).



Die Frage von oben (Neuer zu ManU) muss noch beantwortet werden.
Was wäre wenn...? |#157
24.10.2017 - 22:23 Uhr
Zitat von micoud89



Die Frage von oben (Neuer zu ManU) muss noch beantwortet werden.


Für Neuer hätte sich wohl nicht viel geändert. Er wäre trotzdem Welttorhüter geworden. Interessant wäre es wen Bayern stattdessen geholt hätte. Aber auch hier denke ich, dass sie eine ähnliche Dominanz entwickelt hätten. ManU hatte ja de Gea geholt, weshalb ich glaube, dass sich die Ergebnisse für sie nicht gewaltig geändert hätten.

Da die Saison 91/92 Thema war hier meine passende Frage:

Alle Top Liegen spielen mit 20 Vereinen. Wie hätte sich die Bundesliga entwickelt, wenn man eben ab dieser Saison auch dauerhaft mit 20 Vereinen gespielt hätte?
* Auswirkungen auf die Meisterschaften
* Auswirkungen auf das Internationale Abschneiden/die Nationalelf
* würde es heute noch mehr Bundesligadinos geben?
* sonstige Gedanken / Auswirkungen?
Was wäre wenn...? |#158
25.10.2017 - 08:17 Uhr
Zitat von Maberlinho
Zitat von micoud89

Die Frage von oben (Neuer zu ManU) muss noch beantwortet werden.


Für Neuer hätte sich wohl nicht viel geändert. Er wäre trotzdem Welttorhüter geworden. Interessant wäre es wen Bayern stattdessen geholt hätte. Aber auch hier denke ich, dass sie eine ähnliche Dominanz entwickelt hätten. ManU hatte ja de Gea geholt, weshalb ich glaube, dass sich die Ergebnisse für sie nicht gewaltig geändert hätten.

Da die Saison 91/92 Thema war hier meine passende Frage:

Alle Top Liegen spielen mit 20 Vereinen. Wie hätte sich die Bundesliga entwickelt, wenn man eben ab dieser Saison auch dauerhaft mit 20 Vereinen gespielt hätte?
* Auswirkungen auf die Meisterschaften
* Auswirkungen auf das Internationale Abschneiden/die Nationalelf
* würde es heute noch mehr Bundesligadinos geben?
* sonstige Gedanken / Auswirkungen?


auswirkungen auf die Meisterschaft hätte es wohl keine gegeben da Bayern wohl auch in einer 20er Liga das maß aller dinge wäre. Beim Internationalen wäre es schon interesante da eine 20er Liga höher TV Gelder versprechen und es je nach dem keine oder eine kürze Winterpause gebe.
Zu den Dinos wer weiß da kommt es dann drauf an wie viel steigen aus der 20er Liga ab würde es wie in England 3 abteiger wären vielicht der ein oder andere der als 16er abgestiegen ist (z.B. mein KSC 1998) nicht abgestiegen und hätte sich halten können.

•     •     •

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

Liebe kennt keine Liga! Egal wie tief es noch geht ich liebe den KSC!

KSC Fan von Geburt an.

Sympathien für Hertha BSC und Man Utd und im American Football für die Seahawks! GoHawks!

R.I.P. Durlacher ich werde dich vermissen!
Was wäre wenn...? |#159
25.10.2017 - 12:08 Uhr
So dann zu meiner Frage sagen wie mal es gibt die Verinigten Staaten von Europa und dementsprechen eine Liga mit Teams aus England, Italien, Spanien, Frankreich und natürlich Deutschland was meint ihr wo würden die Deutschen Teams stehen und hätte irgenteine Manschaft auch nur ansatz weise über 10 Meisterschafen?

•     •     •

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

Liebe kennt keine Liga! Egal wie tief es noch geht ich liebe den KSC!

KSC Fan von Geburt an.

Sympathien für Hertha BSC und Man Utd und im American Football für die Seahawks! GoHawks!

R.I.P. Durlacher ich werde dich vermissen!
Was wäre wenn...? |#160
26.10.2017 - 16:19 Uhr
Zitat von Jens89

So dann zu meiner Frage sagen wie mal es gibt die Verinigten Staaten von Europa und dementsprechen eine Liga mit Teams aus England, Italien, Spanien, Frankreich und natürlich Deutschland was meint ihr wo würden die Deutschen Teams stehen und hätte irgenteine Manschaft auch nur ansatz weise über 10 Meisterschafen?


Also zum ersten Punkt... Es gibt diese Vereinigten Staaten von Europa bereits zwinker Nennt sich Europäische Union! Lachend

Ansonsten würde ich behaupten, nach aktuellem Stand, würde es wohl so aussehen:

1.- 4. Platz Real, Barca, PSG und ManCity
5. Platz Bayern
6. - 10. Platz Manchester United, Tottenham, Chelsea, Lüdenscheid, Juventus

Ich hab mich mal nur auf die TopTeams bezogen. Da sehe ich schon die beiden deutschen Klubs in den Top10, allerdings zur Zeit keinen von beiden in den Top4. Theoretisch liegen da noch Klubs wie Athletico Madrid direkt dahinter oder nehmen die Positionen eines Teams aus 6-10 ein. Die Reihenfolge ist übrigens willkürlich gewählt.

Der Rest ist schwierig einzuschätzen, denke jedoch, dass viele PL Klubs einen Vorteil gegenüber den anderen Klubs aus den "kleineren" Ligen haben, allein aufgrund der TV Gelder.

Zum Punkt wegen den 10 Meisterschaften. Ich denke nach 30-40 Jahren könnte das schon nen Team schaffen, aber es würde wohl nie ein Verein 10mal hintereinander die Meisterschaft gewinnen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aedtno am 26.10.2017 um 16:20 Uhr bearbeitet
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