Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
05.07.2013 - 12:02 Uhr
ich habe nicht behauptet, dass ich das alles gut finde. das mateschitzsche gebaren schon gar nicht. aber wenn man sich mit interesse dem höherklassigen fussball widmet, muss man das wohl oder übel akzeptieren, wenn man es selbst nicht in der hand hat, diese verhältnisse zu ändern. oder man gibt sich dritte liga aserbaidshan bzw. die hiesige, sagen wir, ab 4. abwärts.
und von schwarz-weiss sehen halte ich schon gar nichts, weil auch im fussball eine solche verstrickung herrscht (klein-gross, jugendarbeit, die von "ausgelagerten" vereinen geleistet wird etc), dass auch da übergänge durchaus fliessend sind (gute jugendarbeit, weil die verhältnisse dafür stimmen einerseits, andererseits auch investitioenen in aktuelle höherklassige mannschaften um konkurrenzfähig zu bleiben...).
selbst einem oligarchen aus charkiw kann ich ebensowenig herzblut absprechen wie einem herrn hopp, wenn er in den verein seiner region investiert. würde ich ja auch machen, wenn ich die kohle hätte.
es kann von wettbewerb in denen jeder die gleichen voraussetzungen hat, ohnehin keine rede sein. in keiner fussballliga auf der welt, in der es nach wirtschaftlichen gesichtspunkten geht, ist das so. war es selbst früher zu ostzeiten nicht. nur dass da nicht das geld das bestimmende war sondern die ideologie. wobei geld auch eine art ideologie ist.
...ausserdem haben ja gewisse anthipatien auch ihren reiz (solange der sich nicht in schlagenden argumenten äussert) ;).
und von schwarz-weiss sehen halte ich schon gar nichts, weil auch im fussball eine solche verstrickung herrscht (klein-gross, jugendarbeit, die von "ausgelagerten" vereinen geleistet wird etc), dass auch da übergänge durchaus fliessend sind (gute jugendarbeit, weil die verhältnisse dafür stimmen einerseits, andererseits auch investitioenen in aktuelle höherklassige mannschaften um konkurrenzfähig zu bleiben...).
selbst einem oligarchen aus charkiw kann ich ebensowenig herzblut absprechen wie einem herrn hopp, wenn er in den verein seiner region investiert. würde ich ja auch machen, wenn ich die kohle hätte.
es kann von wettbewerb in denen jeder die gleichen voraussetzungen hat, ohnehin keine rede sein. in keiner fussballliga auf der welt, in der es nach wirtschaftlichen gesichtspunkten geht, ist das so. war es selbst früher zu ostzeiten nicht. nur dass da nicht das geld das bestimmende war sondern die ideologie. wobei geld auch eine art ideologie ist.
...ausserdem haben ja gewisse anthipatien auch ihren reiz (solange der sich nicht in schlagenden argumenten äussert) ;).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 05.07.2013 um 12:08 Uhr bearbeitet
05.07.2013 - 12:33 Uhr
Zitat von tiro_libre:
ich habe nicht behauptet, dass ich das alles gut finde. das mateschitzsche gebaren schon gar nicht. aber wenn man sich mit interesse dem höherklassigen fussball widmet, muss man das wohl oder übel akzeptieren, wenn man es selbst nicht in der hand hat, diese verhältnisse zu ändern. oder man gibt sich dritte liga aserbaidshan bzw. die hiesige, sagen wir, ab 4. abwärts.
und von schwarz-weiss sehen halte ich schon gar nichts, weil auch im fussball eine solche verstrickung herrscht (klein-gross, jugendarbeit, die von "ausgelagerten" vereinen geleistet wird etc), dass auch da übergänge durchaus fliessend sind (gute jugendarbeit, weil die verhältnisse dafür stimmen einerseits, andererseits auch investitioenen in aktuelle höherklassige mannschaften um konkurrenzfähig zu bleiben...).
selbst einem oligarchen aus charkiw kann ich ebensowenig herzblut absprechen wie einem herrn hopp, wenn er in den verein seiner region investiert. würde ich ja auch machen, wenn ich die kohle hätte.
es kann von wettbewerb in denen jeder die gleichen voraussetzungen hat, ohnehin keine rede sein. in keiner fussballliga auf der welt, in der es nach wirtschaftlichen gesichtspunkten geht, ist das so. war es selbst früher zu ostzeiten nicht. nur dass da nicht das geld das bestimmende war sondern die ideologie. wobei geld auch eine art ideologie ist.
...ausserdem haben ja gewisse anthipatien auch ihren reiz (solange der sich nicht in schlagenden argumenten äussert) ;).
Dann muss ich aber mal fragen: Welches Herzblut steckt denn in RBL? Maximal das Herzblut einer Marketingabteilung eines österreichischen Unternehmens.
Und angenommen man spricht denen sowas wirklich zu, wie viel Herzblut kann denn drin stecken, wenn man sich den Standort aus einen von vielen gesucht hat und das rein nach okönomischen Gesichtspunkten?
Meine Antwort darauf ist, dass kein Herzblut drin stecken kann und das die ganzen RB-Typen in ihrem Forum tierisch einen an der Waffel haben, wenn sie wirklich glauben, dass der Mateschitz das alles nur aus reiner Nächstenliebe gemacht hat.
Man redet sich allen Ernstes ein, dass deren NWLZ extra so groß gebaut wurde, damit man der Region was gutes tut und man was nachhaltiges erreichen will.
Von den Flitzpiepen dort hat sicherlich keiner auch nur im Ansatz sich mal die Lizenzauflagen der DFL und des DFB angeschaut. Denn hätten sie es getan wüssten sie, dass das ziemlich dünne ist was sie in ihrem Forum schreiben.
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
ich habe nicht behauptet, dass ich das alles gut finde. das mateschitzsche gebaren schon gar nicht. aber wenn man sich mit interesse dem höherklassigen fussball widmet, muss man das wohl oder übel akzeptieren, wenn man es selbst nicht in der hand hat, diese verhältnisse zu ändern. oder man gibt sich dritte liga aserbaidshan bzw. die hiesige, sagen wir, ab 4. abwärts.
und von schwarz-weiss sehen halte ich schon gar nichts, weil auch im fussball eine solche verstrickung herrscht (klein-gross, jugendarbeit, die von "ausgelagerten" vereinen geleistet wird etc), dass auch da übergänge durchaus fliessend sind (gute jugendarbeit, weil die verhältnisse dafür stimmen einerseits, andererseits auch investitioenen in aktuelle höherklassige mannschaften um konkurrenzfähig zu bleiben...).
selbst einem oligarchen aus charkiw kann ich ebensowenig herzblut absprechen wie einem herrn hopp, wenn er in den verein seiner region investiert. würde ich ja auch machen, wenn ich die kohle hätte.
es kann von wettbewerb in denen jeder die gleichen voraussetzungen hat, ohnehin keine rede sein. in keiner fussballliga auf der welt, in der es nach wirtschaftlichen gesichtspunkten geht, ist das so. war es selbst früher zu ostzeiten nicht. nur dass da nicht das geld das bestimmende war sondern die ideologie. wobei geld auch eine art ideologie ist.
...ausserdem haben ja gewisse anthipatien auch ihren reiz (solange der sich nicht in schlagenden argumenten äussert) ;).
Dann muss ich aber mal fragen: Welches Herzblut steckt denn in RBL? Maximal das Herzblut einer Marketingabteilung eines österreichischen Unternehmens.
Und angenommen man spricht denen sowas wirklich zu, wie viel Herzblut kann denn drin stecken, wenn man sich den Standort aus einen von vielen gesucht hat und das rein nach okönomischen Gesichtspunkten?
Meine Antwort darauf ist, dass kein Herzblut drin stecken kann und das die ganzen RB-Typen in ihrem Forum tierisch einen an der Waffel haben, wenn sie wirklich glauben, dass der Mateschitz das alles nur aus reiner Nächstenliebe gemacht hat.
Man redet sich allen Ernstes ein, dass deren NWLZ extra so groß gebaut wurde, damit man der Region was gutes tut und man was nachhaltiges erreichen will.
Von den Flitzpiepen dort hat sicherlich keiner auch nur im Ansatz sich mal die Lizenzauflagen der DFL und des DFB angeschaut. Denn hätten sie es getan wüssten sie, dass das ziemlich dünne ist was sie in ihrem Forum schreiben.
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
05.07.2013 - 13:57 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
Naja, nicht nur um das Getränk. Um die Marke "Red Bull" allgemein. Ist ja nicht mehr nur das Getränk. Aber ich gebe dir vollkommen Recht mit allem was du dazu geschrieben hast. RB kommt mir fast so vor wie nen "Wühltisch-Verein". Wo einfach nur das Geld im Vordergrund steht, und man Dinge rausholt oder reinsteckt, je nach belieben wenn das Geld fließt. Nicht mehr und nicht weniger. Den Fußball schön für die Marketingstrategie genutzt. Denn wenn die irgendwann Buli spielen, und ständig im TV Red Bull zulesen ist, gibt's ja wieder Kohle. Künstliche Vereine machen den Sport einfach nur Kaputt.
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
Naja, nicht nur um das Getränk. Um die Marke "Red Bull" allgemein. Ist ja nicht mehr nur das Getränk. Aber ich gebe dir vollkommen Recht mit allem was du dazu geschrieben hast. RB kommt mir fast so vor wie nen "Wühltisch-Verein". Wo einfach nur das Geld im Vordergrund steht, und man Dinge rausholt oder reinsteckt, je nach belieben wenn das Geld fließt. Nicht mehr und nicht weniger. Den Fußball schön für die Marketingstrategie genutzt. Denn wenn die irgendwann Buli spielen, und ständig im TV Red Bull zulesen ist, gibt's ja wieder Kohle. Künstliche Vereine machen den Sport einfach nur Kaputt.
05.07.2013 - 14:12 Uhr
Zitat von DD_82:
Zitat von Cookie_Monster:
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
Naja, nicht nur um das Getränk. Um die Marke "Red Bull" allgemein. Ist ja nicht mehr nur das Getränk. Aber ich gebe dir vollkommen Recht mit allem was du dazu geschrieben hast. RB kommt mir fast so vor wie nen "Wühltisch-Verein". Wo einfach nur das Geld im Vordergrund steht, und man Dinge rausholt oder reinsteckt, je nach belieben wenn das Geld fließt. Nicht mehr und nicht weniger. Den Fußball schön für die Marketingstrategie genutzt. Denn wenn die irgendwann Buli spielen, und ständig im TV Red Bull zulesen ist, gibt's ja wieder Kohle. Künstliche Vereine machen den Sport einfach nur Kaputt.
So ist es. Das Getränk ist beinahe nur noch zweitrangig. RedBull ist inzwischen die Marke an sich, die verkauft wird.
Zitat von Cookie_Monster:
Es geht bei RBL nur um das Getränk. Nicht um Leipzig, nicht um die Region, nicht um den Fußball, nicht um was Nachhaltiges. Nein. Es geht nur um das Getränk es medienwirksam zu vermarkten. Nicht mehr, nicht weniger.
Naja, nicht nur um das Getränk. Um die Marke "Red Bull" allgemein. Ist ja nicht mehr nur das Getränk. Aber ich gebe dir vollkommen Recht mit allem was du dazu geschrieben hast. RB kommt mir fast so vor wie nen "Wühltisch-Verein". Wo einfach nur das Geld im Vordergrund steht, und man Dinge rausholt oder reinsteckt, je nach belieben wenn das Geld fließt. Nicht mehr und nicht weniger. Den Fußball schön für die Marketingstrategie genutzt. Denn wenn die irgendwann Buli spielen, und ständig im TV Red Bull zulesen ist, gibt's ja wieder Kohle. Künstliche Vereine machen den Sport einfach nur Kaputt.
So ist es. Das Getränk ist beinahe nur noch zweitrangig. RedBull ist inzwischen die Marke an sich, die verkauft wird.
05.07.2013 - 14:14 Uhr
du erwähntest hoffenheim als abneigungsfaktor, cookie, und darauf spielte ich an.
und da wir gerade bei abneigungen sind, mir ist sowas wie in leipzig allemal lieber als das was in paris passiert. wo erfolge wirklich zusammengekauft werden. aber wie gesagt, ist alles fliessend und wer weiss wohin das projekt in leipzig mal fliesst oder nicht eventuell doch überläuft. denn dass das mehr erfolg verspricht als das in salzburg, scheint auf der hand zu liegen.
und dass es beim bullen-projekt in leipzig NICHT um nachhaltigkeit geht, möchte ich doch stark bezweifeln.
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
und da wir gerade bei abneigungen sind, mir ist sowas wie in leipzig allemal lieber als das was in paris passiert. wo erfolge wirklich zusammengekauft werden. aber wie gesagt, ist alles fliessend und wer weiss wohin das projekt in leipzig mal fliesst oder nicht eventuell doch überläuft. denn dass das mehr erfolg verspricht als das in salzburg, scheint auf der hand zu liegen.
und dass es beim bullen-projekt in leipzig NICHT um nachhaltigkeit geht, möchte ich doch stark bezweifeln.
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 05.07.2013 um 14:21 Uhr bearbeitet
05.07.2013 - 14:49 Uhr
Zitat von tiro_libre:
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
Sehe ich genauso... :)
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
Sehe ich genauso... :)
05.07.2013 - 15:19 Uhr
Zitat von tiro_libre:
du erwähntest hoffenheim als abneigungsfaktor, cookie, und darauf spielte ich an.
und da wir gerade bei abneigungen sind, mir ist sowas wie in leipzig allemal lieber als das was in paris passiert. wo erfolge wirklich zusammengekauft werden. aber wie gesagt, ist alles fliessend und wer weiss wohin das projekt in leipzig mal fliesst oder nicht eventuell doch überläuft. denn dass das mehr erfolg verspricht als das in salzburg, scheint auf der hand zu liegen.
Kurz angeschnitten zu Hoffenheim, Oligarchen und Co.:
Hopp an der Stelle mal ausgenommen, dem gehts um seinen Verein und das gestehe ich ihm zu, aber das wie ist der entscheindende Faktor ;). Bei Oligarchen und Scheichs gehts auch im Prestige, die verkehren in Kreisen wo es nicht darauf ankommt wie viel Geld du hast, sondern wie du es ausgiebst. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht rein.;)
Zu RB:
Am Ende ist der Erfolg bei RB auch nur zusammengekauft. Das Gegenstück dazu ist mMn das Erarbeiten seines Erfolges und das hat RB ganz einfach nicht. Hätten sie das getan, dann hätten sie ganz unten angefangen und sich nicht einfach Startplätze gekauft.
Man kann über die Bayern sagen was man will, aber die haben sich das alles aufgebaut und erarbeitet und sind nun mal allen Vereinen um Jahrzehnte vorraus. Bis auf den Vereinen welche eben nicht haushalten müssen, welche eben nicht schauen müssen ob der Etat reicht, welche eben nicht schauen müssen das auch die Einnahmen stimmen.
RBL musste sicherlich nicht auf den Preis schauen als es bei denen um das NWLZ ging. Die müssen auch nicht auf die Miete ihres Stadions schauen. Jeder andere Verein wäre an deren Stelle schon lange pleite. Nicht aber RBL, welche ganz einfach mehr Geld anfordern wenns alle ist.
Zitat
und dass es beim bullen-projekt in leipzig NICHT um nachhaltigkeit geht, möchte ich doch stark bezweifeln.
Was wäre denn ein nachhaltiges Ziel was RB in Leipzig verfolgt? Image? Maximal. RB lebt einzig vom Namen. Ist der weg, dann ist auch RB selber weg.
Zitat
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
Wenn es nur so einfach wäre.;)
du erwähntest hoffenheim als abneigungsfaktor, cookie, und darauf spielte ich an.
und da wir gerade bei abneigungen sind, mir ist sowas wie in leipzig allemal lieber als das was in paris passiert. wo erfolge wirklich zusammengekauft werden. aber wie gesagt, ist alles fliessend und wer weiss wohin das projekt in leipzig mal fliesst oder nicht eventuell doch überläuft. denn dass das mehr erfolg verspricht als das in salzburg, scheint auf der hand zu liegen.
Kurz angeschnitten zu Hoffenheim, Oligarchen und Co.:
Hopp an der Stelle mal ausgenommen, dem gehts um seinen Verein und das gestehe ich ihm zu, aber das wie ist der entscheindende Faktor ;). Bei Oligarchen und Scheichs gehts auch im Prestige, die verkehren in Kreisen wo es nicht darauf ankommt wie viel Geld du hast, sondern wie du es ausgiebst. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht rein.;)
Zu RB:
Am Ende ist der Erfolg bei RB auch nur zusammengekauft. Das Gegenstück dazu ist mMn das Erarbeiten seines Erfolges und das hat RB ganz einfach nicht. Hätten sie das getan, dann hätten sie ganz unten angefangen und sich nicht einfach Startplätze gekauft.
Man kann über die Bayern sagen was man will, aber die haben sich das alles aufgebaut und erarbeitet und sind nun mal allen Vereinen um Jahrzehnte vorraus. Bis auf den Vereinen welche eben nicht haushalten müssen, welche eben nicht schauen müssen ob der Etat reicht, welche eben nicht schauen müssen das auch die Einnahmen stimmen.
RBL musste sicherlich nicht auf den Preis schauen als es bei denen um das NWLZ ging. Die müssen auch nicht auf die Miete ihres Stadions schauen. Jeder andere Verein wäre an deren Stelle schon lange pleite. Nicht aber RBL, welche ganz einfach mehr Geld anfordern wenns alle ist.
Zitat
und dass es beim bullen-projekt in leipzig NICHT um nachhaltigkeit geht, möchte ich doch stark bezweifeln.
Was wäre denn ein nachhaltiges Ziel was RB in Leipzig verfolgt? Image? Maximal. RB lebt einzig vom Namen. Ist der weg, dann ist auch RB selber weg.
Zitat
und überhaupt, in meinen augen ist es rbl nicht wert, daran zu viele emotionen zu verschwenden.
Wenn es nur so einfach wäre.;)
05.07.2013 - 19:12 Uhr
@cookie,
red bull ist in leipzig auf offene ohren und arme gestossen ist. die leipziger würden doch alles tun, um mit fussball aus den negativen zeiten raus und in bessere zu kommen. war wie der kauf und die renovierung einer ruine. die leben ja quasi immer noch in der nostalgie ihres cup-halbfinales gegen bordeaux. chemie und lok habens halt nicht gebacken bekommen, da hat eben einer von ausserhalb die kastanien aus dem feuer geholt. dazu kommt der ganze terz mit der, vorallem lokschen, rechten fanszene.
klar, redet red bull alles schön. lässt die negativen dinge des ganzen (50+1, keine mitgliedschafts möglichkeit und nicht zuletzt die unversiegbare geldquelle...) geflissentlich unter den tisch fallen. nach dem etwas fragwürdigen motto, der erfolg heiligt die mittel. die fans scheint das dort auch nicht zu interessieren. das sind vorwiegend konsumenten. alles eben ein gewisses geschmäckle.
und der mateschitz ist eh nicht wirklich tragbar.
so ist es natürlich unsinn, wenn er behauptet, man hätte sich in salzburg aus ablehnung von gewalt von der austria-fanszene getrennt. die fans sind dem neuen verein davon gelaufen, so wird ein schuh draus.
aber ich finde unter den ganzen vorbehalten und geldbergen immer noch etwas positives. das ist für mich vorallem die möglichkeit in der region endlich mal zentrum für gezielte jugendarbeit zu etablieren. auch damit talentierte nachwuchskicker nicht sofort in den westen wechseln. in dieser richtung finde ich es nicht schlecht, nicht unbedingt aufs geld schauen zu müssen. und darin besteht auch die nachhaltigkeit, die ich meine. davon könnten auch andere vereine im umfeld profitieren.
und die konkurrenz-situation mit so 'nem riesenbaby finde ich auch nicht uninteressant.
red bull ist in leipzig auf offene ohren und arme gestossen ist. die leipziger würden doch alles tun, um mit fussball aus den negativen zeiten raus und in bessere zu kommen. war wie der kauf und die renovierung einer ruine. die leben ja quasi immer noch in der nostalgie ihres cup-halbfinales gegen bordeaux. chemie und lok habens halt nicht gebacken bekommen, da hat eben einer von ausserhalb die kastanien aus dem feuer geholt. dazu kommt der ganze terz mit der, vorallem lokschen, rechten fanszene.
klar, redet red bull alles schön. lässt die negativen dinge des ganzen (50+1, keine mitgliedschafts möglichkeit und nicht zuletzt die unversiegbare geldquelle...) geflissentlich unter den tisch fallen. nach dem etwas fragwürdigen motto, der erfolg heiligt die mittel. die fans scheint das dort auch nicht zu interessieren. das sind vorwiegend konsumenten. alles eben ein gewisses geschmäckle.
und der mateschitz ist eh nicht wirklich tragbar.
so ist es natürlich unsinn, wenn er behauptet, man hätte sich in salzburg aus ablehnung von gewalt von der austria-fanszene getrennt. die fans sind dem neuen verein davon gelaufen, so wird ein schuh draus.
aber ich finde unter den ganzen vorbehalten und geldbergen immer noch etwas positives. das ist für mich vorallem die möglichkeit in der region endlich mal zentrum für gezielte jugendarbeit zu etablieren. auch damit talentierte nachwuchskicker nicht sofort in den westen wechseln. in dieser richtung finde ich es nicht schlecht, nicht unbedingt aufs geld schauen zu müssen. und darin besteht auch die nachhaltigkeit, die ich meine. davon könnten auch andere vereine im umfeld profitieren.
und die konkurrenz-situation mit so 'nem riesenbaby finde ich auch nicht uninteressant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 05.07.2013 um 19:18 Uhr bearbeitet
05.07.2013 - 20:44 Uhr
Zitat von tiro_libre:
@cookie,
red bull ist in leipzig auf offene ohren und arme gestossen ist. die leipziger würden doch alles tun, um mit fussball aus den negativen zeiten raus und in bessere zu kommen. war wie der kauf und die renovierung einer ruine. die leben ja quasi immer noch in der nostalgie ihres cup-halbfinales gegen bordeaux. chemie und lok habens halt nicht gebacken bekommen, da hat eben einer von ausserhalb die kastanien aus dem feuer geholt. dazu kommt der ganze terz mit der, vorallem lokschen, rechten fanszene.
klar, redet red bull alles schön. lässt die negativen dinge des ganzen (50+1, keine mitgliedschafts möglichkeit und nicht zuletzt die unversiegbare geldquelle...) geflissentlich unter den tisch fallen. nach dem etwas fragwürdigen motto, der erfolg heiligt die mittel. die fans scheint das dort auch nicht zu interessieren. das sind vorwiegend konsumenten. alles eben ein gewisses geschmäckle.
und der mateschitz ist eh nicht wirklich tragbar.
so ist es natürlich unsinn, wenn er behauptet, man hätte sich in salzburg aus ablehnung von gewalt von der austria-fanszene getrennt. die fans sind dem neuen verein davon gelaufen, so wird ein schuh draus.
Die ganze Geschichte mit Lok, Chemie und Sachsen ist doch etwas komplizierter, als der kurze Exkurs von dir.
Beide Vereine waren zu DDR Zeiten erfolgreich. Lok mehr, Chemie weniger, aber beide Vereine konnten Dank Regime koexistieren ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Nach der Wende ist allerdings der Fußball im Osten auf den harten Boden der Tatsachen gelandet:
Zwei große Vereine in einer Stadt kann es nicht geben. Das funktionierte nicht in Dresden, das funktioniert nicht in Frankfurt, das funktioniert nicht in München und auch nicht in Hamburg und Stuttgart. Also: Es funktioniert auch zwangsweise in Leipzig nicht. Die einzige Ausnahme die ich hier sehe ich Berlin auf Grund der doch etwas größeren Größe zu anderen Städten.
In einer Fußballwelt die freien Gesetzen unterliegt und nicht durch die staatliche Obrigkeit ist es schlicht nicht möglich zwei große Fußballklubs zu etablieren.
Sponsoren, Zuschauer, Spielstätten, Stadt. Das alles muss durch zwei geteilt werden und das ist am Ende so lächerlich gering, dass keiner von beiden damit existieren kann. Lok ist daran zu Grunde gegangen und Dynamo hätte bei einem Fortbestehen vom DSC das gleiche Schicksal ereilt.
Am Ende war also Sachsen/Chemie Leipzig der einzige Hoffnungsschimmer den Leipzig hatte und zwischenzeitlich sah es sogar echt gut aus. A und B Jugend sehr erfolgreich, genauso bei Lok, Aufstieg in die Regionalliga und Unterstützung von Kölmel. Dann aber ging es los:
Intern lief es nie bei Sachsen Leipzig. Die einen wollten zurück zu den Wurzeln und damit zurück zur BSG, die anderen kämpften um das letzte was sie hatten, also Sachsen Leipzig.
Am Ende ist der Verein einfach nur noch deswegen Insolvenz gegangen, weil sich die Diabolos geweigert haben ihre Pläne mit der BSG aufzugeben. Mittlerweile sind sie sogar aus der Sachsenliga abgestiegen und die SG Leipzig Leutzsch ist der letzte Rest vom Hoffnungsschimmer Sachsen Leipzig.
Wären beide zur Vernunft gekommen, hätte es RB in Leipzig nie gegeben.
Hätten sich diejenigen die sich für den Leipziger Fußball bei RB einsetzen mal eingesetzt als Sachsen Leipzig am Boden gewesen ist, dann wäre RB nie notwendig gewesen.
RB ist nur das Ergebnis der eigenen Unfähigkeit, Unwillen, Ignoranz und Faulheit von Leuten die sich einen Dreck um den Fußball geschert haben, als er noch rettbar war. Jetzt huldigen die selben einen Verein der Zuschauer nur als Konsument eines Produktes sieht.
Und Lok... Lok wird auf Jahre da unten rumdümpeln weil eben nach wie vor Leute der absoluten Überzeugung sind, dass der Verein naziverseucht ist, aber eben doch viel dagegen unternommen hat und es noch tut.
Allerdings ist Lok mittlerweile auf sich alleine gestellt und erhält eben auch kaum noch Unterstützung die man bräuchte, im Umkehrschluss wird allerdings auf eben den selben Verein mit dem Finger gezeigt, dass sie das Problem nicht in den Griff bekommen.
Ich kenne noch einen Verein den es so geht und der unter den selben Verallgemeinerungen leidet. Kennst du den auch tiro-libre?
Zitat
aber ich finde unter den ganzen vorbehalten und geldbergen immer noch etwas positives. das ist für mich vorallem die möglichkeit in der region endlich mal zentrum für gezielte jugendarbeit zu etablieren. auch damit talentierte nachwuchskicker nicht sofort in den westen wechseln. in dieser richtung finde ich es nicht schlecht, nicht unbedingt aufs geld schauen zu müssen. und darin besteht auch die nachhaltigkeit, die ich meine. davon könnten auch andere vereine im umfeld profitieren.
und die konkurrenz-situation mit so 'nem riesenbaby finde ich auch nicht uninteressant.
Jo. Noch ein Verein der uns die Jugendspieler klaut. Bravo. Sehr erstrabsam. Da braucht auch keiner kommen, dass es auch für uns ein Nutzen hat, wenn von dort Spieler kommen ist das auch nur die RESTERRAMPE die sich bei RB nicht durchsetzen konnten, wozu brauchen wir solche Spieler?
Wir brauchen solche Spieler wie Maximilian Arnold und Patrick Pflücke.
Aber mit RB vor der Haustür kannst du es knicken, dass man, egal wie man sich streckt, solche Spieler auch nur irgendwie halten kann. RB ist da immer im Vorteil.
Ich hatte das schon mal geschrieben: Bis jetzt konnte man argumentieren, dass die Jugendlichen aus ihrem Umfeld gerissen und weit von ihrer Familie getrennt leben. Das ist mit RBL hinfällig. Und RB beobachtet wohl Dynamo sehr genau was die Jugend angeht und hat wohl schon das ein oder andere viel versprechende Talent abgeworben.
Ich sehe hier keinen Nutzen. Der Spieler ist weg, macht keinen Unterschied ob zu WOB, zu Mainz oder zu RBL. Weg ist weg und die Ausbildungsentschädigung ist ein Witz, wenn der aufnehmende Verein rechtzeitig genug kommt.
Klar macht Dynamo es nicht anders, aber da bin ich nun mal egoistisch und denke zu erst an meinen Heimatverein und nicht an den Pisswasserproduzenten aus Österreich, welchem die ganze Geschichte nur Mittel zum Zweck ist.
Und warum sollte Dynamo denn nicht das Zentrum der Jugendarbeit werden, oder Union, oder Energie?
Wieso überhaupt das Gerede von Ost-West? Haben wir nicht ein geeinigtes Deutschland seit 1990? Kann man nach 23 Jahren nicht mal langsam aufhören mit der Grenze zu denken? Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem Wechsel zu Leipzig und einem zu Mainz, Wolfsburg, Hamburg, Berlin, München etc.?
@cookie,
red bull ist in leipzig auf offene ohren und arme gestossen ist. die leipziger würden doch alles tun, um mit fussball aus den negativen zeiten raus und in bessere zu kommen. war wie der kauf und die renovierung einer ruine. die leben ja quasi immer noch in der nostalgie ihres cup-halbfinales gegen bordeaux. chemie und lok habens halt nicht gebacken bekommen, da hat eben einer von ausserhalb die kastanien aus dem feuer geholt. dazu kommt der ganze terz mit der, vorallem lokschen, rechten fanszene.
klar, redet red bull alles schön. lässt die negativen dinge des ganzen (50+1, keine mitgliedschafts möglichkeit und nicht zuletzt die unversiegbare geldquelle...) geflissentlich unter den tisch fallen. nach dem etwas fragwürdigen motto, der erfolg heiligt die mittel. die fans scheint das dort auch nicht zu interessieren. das sind vorwiegend konsumenten. alles eben ein gewisses geschmäckle.
und der mateschitz ist eh nicht wirklich tragbar.
so ist es natürlich unsinn, wenn er behauptet, man hätte sich in salzburg aus ablehnung von gewalt von der austria-fanszene getrennt. die fans sind dem neuen verein davon gelaufen, so wird ein schuh draus.
Die ganze Geschichte mit Lok, Chemie und Sachsen ist doch etwas komplizierter, als der kurze Exkurs von dir.
Beide Vereine waren zu DDR Zeiten erfolgreich. Lok mehr, Chemie weniger, aber beide Vereine konnten Dank Regime koexistieren ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Nach der Wende ist allerdings der Fußball im Osten auf den harten Boden der Tatsachen gelandet:
Zwei große Vereine in einer Stadt kann es nicht geben. Das funktionierte nicht in Dresden, das funktioniert nicht in Frankfurt, das funktioniert nicht in München und auch nicht in Hamburg und Stuttgart. Also: Es funktioniert auch zwangsweise in Leipzig nicht. Die einzige Ausnahme die ich hier sehe ich Berlin auf Grund der doch etwas größeren Größe zu anderen Städten.
In einer Fußballwelt die freien Gesetzen unterliegt und nicht durch die staatliche Obrigkeit ist es schlicht nicht möglich zwei große Fußballklubs zu etablieren.
Sponsoren, Zuschauer, Spielstätten, Stadt. Das alles muss durch zwei geteilt werden und das ist am Ende so lächerlich gering, dass keiner von beiden damit existieren kann. Lok ist daran zu Grunde gegangen und Dynamo hätte bei einem Fortbestehen vom DSC das gleiche Schicksal ereilt.
Am Ende war also Sachsen/Chemie Leipzig der einzige Hoffnungsschimmer den Leipzig hatte und zwischenzeitlich sah es sogar echt gut aus. A und B Jugend sehr erfolgreich, genauso bei Lok, Aufstieg in die Regionalliga und Unterstützung von Kölmel. Dann aber ging es los:
Intern lief es nie bei Sachsen Leipzig. Die einen wollten zurück zu den Wurzeln und damit zurück zur BSG, die anderen kämpften um das letzte was sie hatten, also Sachsen Leipzig.
Am Ende ist der Verein einfach nur noch deswegen Insolvenz gegangen, weil sich die Diabolos geweigert haben ihre Pläne mit der BSG aufzugeben. Mittlerweile sind sie sogar aus der Sachsenliga abgestiegen und die SG Leipzig Leutzsch ist der letzte Rest vom Hoffnungsschimmer Sachsen Leipzig.
Wären beide zur Vernunft gekommen, hätte es RB in Leipzig nie gegeben.
Hätten sich diejenigen die sich für den Leipziger Fußball bei RB einsetzen mal eingesetzt als Sachsen Leipzig am Boden gewesen ist, dann wäre RB nie notwendig gewesen.
RB ist nur das Ergebnis der eigenen Unfähigkeit, Unwillen, Ignoranz und Faulheit von Leuten die sich einen Dreck um den Fußball geschert haben, als er noch rettbar war. Jetzt huldigen die selben einen Verein der Zuschauer nur als Konsument eines Produktes sieht.
Und Lok... Lok wird auf Jahre da unten rumdümpeln weil eben nach wie vor Leute der absoluten Überzeugung sind, dass der Verein naziverseucht ist, aber eben doch viel dagegen unternommen hat und es noch tut.
Allerdings ist Lok mittlerweile auf sich alleine gestellt und erhält eben auch kaum noch Unterstützung die man bräuchte, im Umkehrschluss wird allerdings auf eben den selben Verein mit dem Finger gezeigt, dass sie das Problem nicht in den Griff bekommen.
Ich kenne noch einen Verein den es so geht und der unter den selben Verallgemeinerungen leidet. Kennst du den auch tiro-libre?
Zitat
aber ich finde unter den ganzen vorbehalten und geldbergen immer noch etwas positives. das ist für mich vorallem die möglichkeit in der region endlich mal zentrum für gezielte jugendarbeit zu etablieren. auch damit talentierte nachwuchskicker nicht sofort in den westen wechseln. in dieser richtung finde ich es nicht schlecht, nicht unbedingt aufs geld schauen zu müssen. und darin besteht auch die nachhaltigkeit, die ich meine. davon könnten auch andere vereine im umfeld profitieren.
und die konkurrenz-situation mit so 'nem riesenbaby finde ich auch nicht uninteressant.
Jo. Noch ein Verein der uns die Jugendspieler klaut. Bravo. Sehr erstrabsam. Da braucht auch keiner kommen, dass es auch für uns ein Nutzen hat, wenn von dort Spieler kommen ist das auch nur die RESTERRAMPE die sich bei RB nicht durchsetzen konnten, wozu brauchen wir solche Spieler?
Wir brauchen solche Spieler wie Maximilian Arnold und Patrick Pflücke.
Aber mit RB vor der Haustür kannst du es knicken, dass man, egal wie man sich streckt, solche Spieler auch nur irgendwie halten kann. RB ist da immer im Vorteil.
Ich hatte das schon mal geschrieben: Bis jetzt konnte man argumentieren, dass die Jugendlichen aus ihrem Umfeld gerissen und weit von ihrer Familie getrennt leben. Das ist mit RBL hinfällig. Und RB beobachtet wohl Dynamo sehr genau was die Jugend angeht und hat wohl schon das ein oder andere viel versprechende Talent abgeworben.
Ich sehe hier keinen Nutzen. Der Spieler ist weg, macht keinen Unterschied ob zu WOB, zu Mainz oder zu RBL. Weg ist weg und die Ausbildungsentschädigung ist ein Witz, wenn der aufnehmende Verein rechtzeitig genug kommt.
Klar macht Dynamo es nicht anders, aber da bin ich nun mal egoistisch und denke zu erst an meinen Heimatverein und nicht an den Pisswasserproduzenten aus Österreich, welchem die ganze Geschichte nur Mittel zum Zweck ist.
Und warum sollte Dynamo denn nicht das Zentrum der Jugendarbeit werden, oder Union, oder Energie?
Wieso überhaupt das Gerede von Ost-West? Haben wir nicht ein geeinigtes Deutschland seit 1990? Kann man nach 23 Jahren nicht mal langsam aufhören mit der Grenze zu denken? Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem Wechsel zu Leipzig und einem zu Mainz, Wolfsburg, Hamburg, Berlin, München etc.?
05.07.2013 - 21:21 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Zwei große Vereine in einer Stadt kann es nicht geben. Das funktionierte nicht in Dresden, das funktioniert nicht in Frankfurt, das funktioniert nicht in München und auch nicht in Hamburg und Stuttgart. Also: Es funktioniert auch zwangsweise in Leipzig nicht. Die einzige Ausnahme die ich hier sehe ich Berlin auf Grund der doch etwas größeren Größe zu anderen Städten.
Madrid, Barcelona, London, Rom - oder um mal in der Größenordnung einer 500k-Metropole zu bleiben: Liverpool, Manchester. In anderen Ländern funktioniert das doch auch?
Zwei große Vereine in einer Stadt kann es nicht geben. Das funktionierte nicht in Dresden, das funktioniert nicht in Frankfurt, das funktioniert nicht in München und auch nicht in Hamburg und Stuttgart. Also: Es funktioniert auch zwangsweise in Leipzig nicht. Die einzige Ausnahme die ich hier sehe ich Berlin auf Grund der doch etwas größeren Größe zu anderen Städten.
Madrid, Barcelona, London, Rom - oder um mal in der Größenordnung einer 500k-Metropole zu bleiben: Liverpool, Manchester. In anderen Ländern funktioniert das doch auch?
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