Transfer Thread Teil 3
16.06.2011 - 19:15 Uhr
15.08.2016 - 16:40 Uhr
Zitat von bradock
Den einen oder andere Transfer sollte schon noch getätigt werden. Auf den Flügel Positionen, DM und RV ist die Lage schon recht ungemütlich. Eine Rückkehr von Joss bringt YB halt doch nichts, und mit nur zwei starken Flügelspieler in die Saison zu starten ist recht bedenklich.
Schade wurde Alioski nicht zurück geholt, er wäre im Sommer Ablöse frei gewesen, wie es ein Ravet und Bua auch gewesen sind. Aber halt lieber Österreichisch Lückenfüller verpflichten die uns nicht weiter bringen. Schade.
Den einen oder andere Transfer sollte schon noch getätigt werden. Auf den Flügel Positionen, DM und RV ist die Lage schon recht ungemütlich. Eine Rückkehr von Joss bringt YB halt doch nichts, und mit nur zwei starken Flügelspieler in die Saison zu starten ist recht bedenklich.
Schade wurde Alioski nicht zurück geholt, er wäre im Sommer Ablöse frei gewesen, wie es ein Ravet und Bua auch gewesen sind. Aber halt lieber Österreichisch Lückenfüller verpflichten die uns nicht weiter bringen. Schade.
Finde deinen Kommentar schon Grenzwertig..
Du hast Schick noch nicht einmal in einem Ernstkampf gesehen und stempelst ihn als Lückenfüller ab, der es nicht weiter bringt? Ravet ist übrigens bei YB.. Gehe daher davon aus, dass du Tafer meinst? und dieser war genauso wenig Ablösefrei wie Bua.. für diese wollten die Vereine (zu) viel Geld, wenn man den Zeitungsberichten Glauben schenkt.. und für einen Bua über eine Million ausgeben? Hätte ich an Fredys stelle wohl auch nicht gemacht.. Auch wenn ich dem Spieler durchaus Potential attestiere.
Finde auch, dass noch etwas passieren muss, aber definitiv keine 3 Mann..
Im Mittelfeld sind wir mit Sanogo, Zakaria und Bertone sehr gut bestückt. Wenn ein Gajic abgeben werden und durch einen talentierten jungen Spieler ersetzt werden kann, wieso nicht.. Sehe allerdings hier keinen Handlungsbedarf, wenn die Spieler fit sind.
RV; scheinbar hat Joss in Thun überzeugt, Sutter hat bisher hervorragende Spiele gezeigt.. Sobald Joss fit wird, sehe ich hier auch keinen Bedarf. Wieso sollten wir einem jungen Berner, der seine Super-League tauglichkeit bei Thun bewiesen hat, wieder einen teuren Einkauf vor die Nase setzen?
Einzige Möglichkeit wäüre meiner Meinung nach, einen Spieler auszuleihen.. Sehe für eine Neuverpflichtung definitiv keine Notwendigkeit.
Flügel - JA, wir brauchen definitiv noch einen Flügel.. mit Sulejmani, Ravet, Duah und Schick sind wir für diese Laufintensive Schlüsselposition arg dünn besetzt. Allerdings sehe ich das wie Hütter - ist kein Spieler auf dem Markt, der uns entscheidend weiter bringt, erhalten Schick und Duah das Vertrauen.
Hütter hat bereits mit Schick zusammengearbeitet und attestiert ihm scheinar YB-Tauglichkeit, sonst hätte man ihn nicht geholt. Es soll sich erstmal zeigen, ob er wirklich so ein Rohrkrepierer ist.
01.09.2016 - 10:02 Uhr
Ich habe nur eine Hoffnung: wenn wir neue Spieler holen, sollten das junge Perspektivspieler sein.
Das YB Geschäftsmodell darf nicht sein, den Kader mit "alten"/fertigen Spielern ala Hoarau oder Von Bergen zu verstärken. Wir sind uns alle einig, dass es diese Leitwölfe benötigt - aber in dieser Hinsicht sind wir gut aufgestellt.
Finde es speziell, dass die Leute, die hier vehement Verstärkungen fordern, die grösste Problematik nicht sehen. YB wird in Zukunft sehr viel ökonomischer Wirtschaften müssen als bisher - ich bin darüber nicht wirklich unglücklich. Das Geschäftsmodell im modernen Fussball als kleiner Club ist nun mal, in die Jungen zu investieren und gezielt günstige, junge Spieler mit Potential dazu zu holen. Dazu braucht es eine "Achse" von erfahreneren Spielern, die aber YB mittlerweile definitiv stellt.
Von Guillaume und Steve abgesehen haben wir einen Sanogo, einen Gerndt. einen Sutter, einen Ravet, einen Sulejmani und mit Abstrichen einen Rochat.. Für meinen Geschmack und für unseren Geldbeutel sind wir bereits ZU erfahren. Man muss nun mal damit rechnen das ca./mindestens 50% der Perspektivspieler nicht die gewünschte Entwicklung nehmen. Ob es dabei im Kopf oder mit dem Talent nicht stimmt ist Nebensache, aber es reicht für viele nicht.
YB wird in Zukunft auf die Erlöse aus jungen Spielern angewiesen sein, um das Niveau zu halten und Mittel bis Langfristig sogar eine Verbesserung zu erreichen und näher an Basel zu kommen. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden das dies ein Prozess von 1-3 Jahren ist. Dazu brauchen wir mehrere Erfolge auf dem Transfermarkt und die internationale Bühne als Schaufenster.
Dieses Geschäftsmodell machen Clubs wie Basel, Porto oder Zagreb seit Jahren erfolgreich vor. Sie sind teilweise klare Branchenleader in ihren Ligen - dies zeigt das, richtig umgesetzt, diese der einzige Gangbare Weg ist in kleineren Ligen erfolgreich und rentabel zu Wirtschaften.
Ich sage es mal Salopp:
Für mich persönlich sollte eine YB Startelf maximal einen Altersschnitt zwischen 22-24 Jahren aufweisen. Somit muss der Fokus bei Neuverpflichtungen auf genau diese Spieler gelegt werden. Ich finde es schade, dass mit Mbabu und Nuhu Spieler in genau dieser Kategorie wohl ohne Kaufoption verpflichtet wurden, denn so können wir von unserer Aufbauarbeit nicht profitieren. Ich hätte es lieber gesehen, wenn solche Spieler fest verpflichtet, dafür evtl. ein erfahrener Spieler geliehen hätte werden können, der uns sofort weiterhilft..
Das YB Geschäftsmodell darf nicht sein, den Kader mit "alten"/fertigen Spielern ala Hoarau oder Von Bergen zu verstärken. Wir sind uns alle einig, dass es diese Leitwölfe benötigt - aber in dieser Hinsicht sind wir gut aufgestellt.
Finde es speziell, dass die Leute, die hier vehement Verstärkungen fordern, die grösste Problematik nicht sehen. YB wird in Zukunft sehr viel ökonomischer Wirtschaften müssen als bisher - ich bin darüber nicht wirklich unglücklich. Das Geschäftsmodell im modernen Fussball als kleiner Club ist nun mal, in die Jungen zu investieren und gezielt günstige, junge Spieler mit Potential dazu zu holen. Dazu braucht es eine "Achse" von erfahreneren Spielern, die aber YB mittlerweile definitiv stellt.
Von Guillaume und Steve abgesehen haben wir einen Sanogo, einen Gerndt. einen Sutter, einen Ravet, einen Sulejmani und mit Abstrichen einen Rochat.. Für meinen Geschmack und für unseren Geldbeutel sind wir bereits ZU erfahren. Man muss nun mal damit rechnen das ca./mindestens 50% der Perspektivspieler nicht die gewünschte Entwicklung nehmen. Ob es dabei im Kopf oder mit dem Talent nicht stimmt ist Nebensache, aber es reicht für viele nicht.
YB wird in Zukunft auf die Erlöse aus jungen Spielern angewiesen sein, um das Niveau zu halten und Mittel bis Langfristig sogar eine Verbesserung zu erreichen und näher an Basel zu kommen. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden das dies ein Prozess von 1-3 Jahren ist. Dazu brauchen wir mehrere Erfolge auf dem Transfermarkt und die internationale Bühne als Schaufenster.
Dieses Geschäftsmodell machen Clubs wie Basel, Porto oder Zagreb seit Jahren erfolgreich vor. Sie sind teilweise klare Branchenleader in ihren Ligen - dies zeigt das, richtig umgesetzt, diese der einzige Gangbare Weg ist in kleineren Ligen erfolgreich und rentabel zu Wirtschaften.
Ich sage es mal Salopp:
Für mich persönlich sollte eine YB Startelf maximal einen Altersschnitt zwischen 22-24 Jahren aufweisen. Somit muss der Fokus bei Neuverpflichtungen auf genau diese Spieler gelegt werden. Ich finde es schade, dass mit Mbabu und Nuhu Spieler in genau dieser Kategorie wohl ohne Kaufoption verpflichtet wurden, denn so können wir von unserer Aufbauarbeit nicht profitieren. Ich hätte es lieber gesehen, wenn solche Spieler fest verpflichtet, dafür evtl. ein erfahrener Spieler geliehen hätte werden können, der uns sofort weiterhilft..
01.09.2016 - 11:45 Uhr
sehr guter artikel... eine tolle anayse des ist zustandes und eine prognose, die so wohl sehr gut zutreffen kann.
nur eine bemerkung am rande:
ich habe gestern oder vorgsterns gelesen (Wars im blick?) warum yb keine neuen spieler mehr verpflichtet haben soll:
die meisterschaft ist bereits abgeschrieben und das saisonziel EL bereits erreicht. rang 2 in der meisterschaft holt man auch mit dem bestehenden Kader.
man kommt nicht nächer an basel. egal wie viele gute junge spieler yb hervorbringt. der Abstand zu basel ist viel zu gross. der vorsprung der basler beträgt 5 jahre und 300 millionen. das ist aus transfererlösen nie und nimmer zu stemmen. selbst wenn zakria 15 millionen bringt - die holt der fcb doppelt mit der cl wieder rein. der vorsprung ist viel zu gross, nicht nur in dieser saison auch in den nächsten 3 bis 5 jahren. ausser basel fällig völlig auseinander, aber das passiert nicht. dafür sind sie schlicht zu gut (administrativ) sportlich sowieso...
nur eine bemerkung am rande:
ich habe gestern oder vorgsterns gelesen (Wars im blick?) warum yb keine neuen spieler mehr verpflichtet haben soll:
die meisterschaft ist bereits abgeschrieben und das saisonziel EL bereits erreicht. rang 2 in der meisterschaft holt man auch mit dem bestehenden Kader.
man kommt nicht nächer an basel. egal wie viele gute junge spieler yb hervorbringt. der Abstand zu basel ist viel zu gross. der vorsprung der basler beträgt 5 jahre und 300 millionen. das ist aus transfererlösen nie und nimmer zu stemmen. selbst wenn zakria 15 millionen bringt - die holt der fcb doppelt mit der cl wieder rein. der vorsprung ist viel zu gross, nicht nur in dieser saison auch in den nächsten 3 bis 5 jahren. ausser basel fällig völlig auseinander, aber das passiert nicht. dafür sind sie schlicht zu gut (administrativ) sportlich sowieso...
01.09.2016 - 18:45 Uhr
Für mich ist ziemlich klar, was da mit Vilotic passiert ist. YB wollte ihn verkaufen, doch der Deal scheiterte, weil Vilo auf Geld hätte verzichten müssen - was er sicher nicht wollte. Drum jetzt die Strafe: ab ins Niemandsland! Der Klub ist in diesem Fall wirklich selber schuld, wenn er ihm ein solches Papier anbietet...
henu... kann man nur hoffen, dass sich doch noch irgendwer erbarmt und den Spieler übernimmt...
henu... kann man nur hoffen, dass sich doch noch irgendwer erbarmt und den Spieler übernimmt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Romenski am 01.09.2016 um 18:48 Uhr bearbeitet
29.06.2017 - 17:14 Uhr
Von Ballmoos wird wohl der nächste
Martinez kommt mir da noch in den Sinn...
Spass beiseite, ganz unrecht hast du nicht. Ich finde das allerdings nicht so tragisch, denn bei den meisten ist es doch so:
- Sie haben erste Einsätze in der ersten Mannschaft die durchaus ein gewisses Potential erahnen lassen, es sind aber nicht grad Zakarias oder Mvogos
- dann werden sie ausgeliehen um SPIELPRAXIS zu sammlen und in schwächeren Teams zu STÜTZEN zu reifen...
=> v.A. daran (Fett) scheitern eben die meisten, dann reicht es halt auch nicht für YB... (Castroman u.a.)
=> die nächsten die diesen Schritt schaffen könnten sind Bürgy, Alessadrini, Duah und mit abstrichen Obexer
=> im besten Fall komm ein Spieler als Führungsspieler (bei Thun, Wil, Xamax was auch immer) zurück und kann sich dann beweisen. Aktuelles Beispiel wäre Bürki, obwohl er mit 24 sicher die Grenze nach oben markiert...
Fakt ist dass so schlicht ein funktionierender Aufbau von Jugendspielern aussieht, das zeigen imA alle erfolgreichen Beispiele (früher Basel, aktuell Ajax, mit abstrichen Monaco...)
Ausgenommen die erwähnten "Supertalente" natürlich.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist doch auch,dass man eben erst mit der Zeit so weit ist (YB kommt dem immer näher), dass man als Klub pro Saison 4-5 Spieler verleihen kann, denen man effektiv diesen Weg zutraut und man mit Ihnen die Lücken immer wieder schliessen kann...
Basel hatte dies über Jahre so gehandhabt und zuletzt etwas aus den Augen verloren, weshalb ich äusserst froh bin dass YB zumindest hier scheinbar genau rechtzeitig noch in die Bresche gestossen ist
Ich jedenfalls rede seit einer gefühlten Ewigkeit davon, dass nur dies der Weg von YB sein kann und bin einfach nur froh haben wir endlich einen Sportchef der dies bezüglich am Laufmeter Taten statt leerer Worte produziert.
Sorry diesen Erguss musste ich einfach rasch loswerden
Martinez kommt mir da noch in den Sinn...
Spass beiseite, ganz unrecht hast du nicht. Ich finde das allerdings nicht so tragisch, denn bei den meisten ist es doch so:
- Sie haben erste Einsätze in der ersten Mannschaft die durchaus ein gewisses Potential erahnen lassen, es sind aber nicht grad Zakarias oder Mvogos
- dann werden sie ausgeliehen um SPIELPRAXIS zu sammlen und in schwächeren Teams zu STÜTZEN zu reifen...
=> v.A. daran (Fett) scheitern eben die meisten, dann reicht es halt auch nicht für YB... (Castroman u.a.)
=> die nächsten die diesen Schritt schaffen könnten sind Bürgy, Alessadrini, Duah und mit abstrichen Obexer
=> im besten Fall komm ein Spieler als Führungsspieler (bei Thun, Wil, Xamax was auch immer) zurück und kann sich dann beweisen. Aktuelles Beispiel wäre Bürki, obwohl er mit 24 sicher die Grenze nach oben markiert...
Fakt ist dass so schlicht ein funktionierender Aufbau von Jugendspielern aussieht, das zeigen imA alle erfolgreichen Beispiele (früher Basel, aktuell Ajax, mit abstrichen Monaco...)
Ausgenommen die erwähnten "Supertalente" natürlich.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist doch auch,dass man eben erst mit der Zeit so weit ist (YB kommt dem immer näher), dass man als Klub pro Saison 4-5 Spieler verleihen kann, denen man effektiv diesen Weg zutraut und man mit Ihnen die Lücken immer wieder schliessen kann...
Basel hatte dies über Jahre so gehandhabt und zuletzt etwas aus den Augen verloren, weshalb ich äusserst froh bin dass YB zumindest hier scheinbar genau rechtzeitig noch in die Bresche gestossen ist
Ich jedenfalls rede seit einer gefühlten Ewigkeit davon, dass nur dies der Weg von YB sein kann und bin einfach nur froh haben wir endlich einen Sportchef der dies bezüglich am Laufmeter Taten statt leerer Worte produziert.
Sorry diesen Erguss musste ich einfach rasch loswerden
06.07.2017 - 13:34 Uhr
Wohl nicht ganz legal, aber der Artikel ist zu spannend um ihn euch vorzubehalten.
http://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/595e054fab5c371124000001
Ende Mai sprach Christoph Spycher über die Transferphase im Sommer, über seine Wünsche und Ziele und davon, wie schwierig es für einen Klub wie YB sei, sich zu behaupten. Nun, ein paar Wochen später, meint er: «Wir sind sehr zufrieden.» Und vor allem: «Wir haben für alle Positionen die Wunschlösung erhalten.» Es sei eine strenge Zeit gewesen, nicht alle Transfers hätten sich einfach gestaltet.
Manchmal ging es über Umwege, über mehrere Verhandlungsrunden, manchmal mussten die Young Boys Konzessionen eingehen, beispielsweise bei der Beteiligung des alten Vereins an einem Weiterverkauf. Wie bei Djibril Sow, dem hoch veranlagten 20-jährigen Mittelfeldspieler, der aus Gladbach zu YB stiess. Man hätte Sow elegant beim Verkauf Denis Zakarias an Gladbach verrechnen können, da fanden die Klubs aber keine Einigung. Der beharrliche Spycher gab nicht auf – und realisierte den Wechsel doch noch. Die in Deutschland kolportierte Ablösesumme von knapp 2 Millionen Franken dementiert Spycher. Es sei deutlich weniger.
Spycher auf Stürmersuche
Die YB-Konsequenz zeigt sich auch am Beispiel Jordan Lotombas, der neuesten Verpflichtung. Der 18-Jährige von Lausanne hatte das Interesse zahlreicher Klubs aus grossen Ligen, etwa Schalke, geweckt, zuletzt mischte auch der FC Basel kräftig mit. Das Rennen um seine Dienste aber machten die Young Boys, weil sie exzellente Vorarbeit geleistet hatten. Auch dank des wertvollen, in der Westschweiz prächtig vernetzten Chefscouts Stéphane Chapuisat.
Und so sind die Young Boys gerüstet für die Saison. Trainer Adi Hütter meldet aus dem Trainingslager in seiner Heimat: «Wir sind bereit, das Team steht mehr oder weniger.» Was fehlt, ist ein weiterer Stürmer, deshalb reiste Spycher Mitte Woche auch aus Österreich ab. Wunschkandidat, das ist ein offenes Geheimnis, ist der Kameruner Jean-Pierre Nsamé, Torschützenkönig bei Servette in der Challenge League.
Der Angreifer hatte früh kommuniziert, für ihn würde nur YB als Arbeitgeber infrage kommen. Noch haben sich die Vereine nicht gefunden. Spychers Verhandlungsgeschick ist erneut gefordert, in den nächsten Tagen soll der Zugang präsentiert werden. Der Sportchef sagt: «Klar sind wir an Nsamé interessiert. Aber es wäre fahrlässig, würden wir nicht mehrere Dossiers verfolgen.»
Taktische Variabilität
YB weilt bis heute im Zillertal im Trainingslager, weil der Klub einen Dreijahresvertrag mit dem Tourismusverband abgeschlossen hat. «Hotel und Lage sind perfekt», sagt Hütter, «die Spieler fahren mit dem Velo zum Training und zu den Testspielen. Und obwohl es stark regnete und der Rasen umgepflügt wird, können wir ideal und intensiv üben.»
Die Stimmung bei YB ist glänzend, die neuen Akteure haben sich rasch integriert, gegen Wacker Innsbruck (3:0) trafen die Zugänge Sow, Lotomba und Christian Fassnacht. Vielleicht am schwierigsten war für sie jenes Ritual, das jeder Akteur, der erstmals ein YB-Trainingslager bestreitet, über sich ergehen lassen muss: vor den Kollegen ein Lied singen. Ob einer den Zillertaler Hochzeitsmarsch zum Schlechtesten trällerte, ist nicht bekannt.
Auch auf dem Rasen wollen die Young Boys flott auftreten. Dazu gehört taktische Variabilität, erklärt Hütter. «Das 4-2-2-2-System bleibt unsere Basis, aber wir können 4-3-3. Und weil wir starke Aussenspieler haben, kann ich mir in gewissen Spielen ein 3-4-3 vorstellen.» Torjäger Guillaume Hoarau realisiert nach seiner schweren Hüftverletzung Fortschritte, wird aber erst nächste Woche am Uhrencup einsetzbar sein. «Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf», sagt Hütter. «Das wird spannend. Es ist heute noch nicht absehbar, wie unsere Aufstellung im ersten Spiel gegen den FC Basel aussehen wird.»
Zwar verliessen auch junge Akteure das Team, aber Hütter stellt fest: «Wir sind unberechenbarer geworden, frischer, dynamischer.» Er schwärmt von der Mischung mit den sehr routinierten Leadern Hoarau, Steve von Bergen und Marco Wölfli, der wie bei Yvon Mvogo auch bei David von Ballmoos, der neuen Nummer 1, als Mentor zur Verfügung steht. «Dazu haben wir mehrere Spieler wie Yoric Ravet, Miralem Sulejmani, Sékou Sanogo und Loris Benito, die über Erfahrung verfügen», sagt Hütter. «Auch sie können die vielen Jungen führen.»
Keine Abgänge mehr geplant
Der Optimismus bei YB ist allenthalben spürbar – trotz der 1:4-Niederlage gestern Abend im Test gegen Grosny. Es gibt keine Verletzten, das Kader wirkt gut komponiert und ist breit genug für die strengen Startwochen ab 22. Juli. «Ich gehe davon aus, dass uns kein Spieler mehr verlassen wird», sagt Christoph Spycher. «Aber man weiss nie, was im Fussball passiert.» Im Gespräch vor ein paar Wochen sagte der Sportchef, der eingeschlagene Weg werde nicht komplikationsfrei verlaufen. Derzeit sieht es so aus, als ob YB vor einer interessanten Saison stehen würde.
http://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/595e054fab5c371124000001
Ende Mai sprach Christoph Spycher über die Transferphase im Sommer, über seine Wünsche und Ziele und davon, wie schwierig es für einen Klub wie YB sei, sich zu behaupten. Nun, ein paar Wochen später, meint er: «Wir sind sehr zufrieden.» Und vor allem: «Wir haben für alle Positionen die Wunschlösung erhalten.» Es sei eine strenge Zeit gewesen, nicht alle Transfers hätten sich einfach gestaltet.
Manchmal ging es über Umwege, über mehrere Verhandlungsrunden, manchmal mussten die Young Boys Konzessionen eingehen, beispielsweise bei der Beteiligung des alten Vereins an einem Weiterverkauf. Wie bei Djibril Sow, dem hoch veranlagten 20-jährigen Mittelfeldspieler, der aus Gladbach zu YB stiess. Man hätte Sow elegant beim Verkauf Denis Zakarias an Gladbach verrechnen können, da fanden die Klubs aber keine Einigung. Der beharrliche Spycher gab nicht auf – und realisierte den Wechsel doch noch. Die in Deutschland kolportierte Ablösesumme von knapp 2 Millionen Franken dementiert Spycher. Es sei deutlich weniger.
Spycher auf Stürmersuche
Die YB-Konsequenz zeigt sich auch am Beispiel Jordan Lotombas, der neuesten Verpflichtung. Der 18-Jährige von Lausanne hatte das Interesse zahlreicher Klubs aus grossen Ligen, etwa Schalke, geweckt, zuletzt mischte auch der FC Basel kräftig mit. Das Rennen um seine Dienste aber machten die Young Boys, weil sie exzellente Vorarbeit geleistet hatten. Auch dank des wertvollen, in der Westschweiz prächtig vernetzten Chefscouts Stéphane Chapuisat.
Und so sind die Young Boys gerüstet für die Saison. Trainer Adi Hütter meldet aus dem Trainingslager in seiner Heimat: «Wir sind bereit, das Team steht mehr oder weniger.» Was fehlt, ist ein weiterer Stürmer, deshalb reiste Spycher Mitte Woche auch aus Österreich ab. Wunschkandidat, das ist ein offenes Geheimnis, ist der Kameruner Jean-Pierre Nsamé, Torschützenkönig bei Servette in der Challenge League.
Der Angreifer hatte früh kommuniziert, für ihn würde nur YB als Arbeitgeber infrage kommen. Noch haben sich die Vereine nicht gefunden. Spychers Verhandlungsgeschick ist erneut gefordert, in den nächsten Tagen soll der Zugang präsentiert werden. Der Sportchef sagt: «Klar sind wir an Nsamé interessiert. Aber es wäre fahrlässig, würden wir nicht mehrere Dossiers verfolgen.»
Taktische Variabilität
YB weilt bis heute im Zillertal im Trainingslager, weil der Klub einen Dreijahresvertrag mit dem Tourismusverband abgeschlossen hat. «Hotel und Lage sind perfekt», sagt Hütter, «die Spieler fahren mit dem Velo zum Training und zu den Testspielen. Und obwohl es stark regnete und der Rasen umgepflügt wird, können wir ideal und intensiv üben.»
Die Stimmung bei YB ist glänzend, die neuen Akteure haben sich rasch integriert, gegen Wacker Innsbruck (3:0) trafen die Zugänge Sow, Lotomba und Christian Fassnacht. Vielleicht am schwierigsten war für sie jenes Ritual, das jeder Akteur, der erstmals ein YB-Trainingslager bestreitet, über sich ergehen lassen muss: vor den Kollegen ein Lied singen. Ob einer den Zillertaler Hochzeitsmarsch zum Schlechtesten trällerte, ist nicht bekannt.
Auch auf dem Rasen wollen die Young Boys flott auftreten. Dazu gehört taktische Variabilität, erklärt Hütter. «Das 4-2-2-2-System bleibt unsere Basis, aber wir können 4-3-3. Und weil wir starke Aussenspieler haben, kann ich mir in gewissen Spielen ein 3-4-3 vorstellen.» Torjäger Guillaume Hoarau realisiert nach seiner schweren Hüftverletzung Fortschritte, wird aber erst nächste Woche am Uhrencup einsetzbar sein. «Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf», sagt Hütter. «Das wird spannend. Es ist heute noch nicht absehbar, wie unsere Aufstellung im ersten Spiel gegen den FC Basel aussehen wird.»
Zwar verliessen auch junge Akteure das Team, aber Hütter stellt fest: «Wir sind unberechenbarer geworden, frischer, dynamischer.» Er schwärmt von der Mischung mit den sehr routinierten Leadern Hoarau, Steve von Bergen und Marco Wölfli, der wie bei Yvon Mvogo auch bei David von Ballmoos, der neuen Nummer 1, als Mentor zur Verfügung steht. «Dazu haben wir mehrere Spieler wie Yoric Ravet, Miralem Sulejmani, Sékou Sanogo und Loris Benito, die über Erfahrung verfügen», sagt Hütter. «Auch sie können die vielen Jungen führen.»
Keine Abgänge mehr geplant
Der Optimismus bei YB ist allenthalben spürbar – trotz der 1:4-Niederlage gestern Abend im Test gegen Grosny. Es gibt keine Verletzten, das Kader wirkt gut komponiert und ist breit genug für die strengen Startwochen ab 22. Juli. «Ich gehe davon aus, dass uns kein Spieler mehr verlassen wird», sagt Christoph Spycher. «Aber man weiss nie, was im Fussball passiert.» Im Gespräch vor ein paar Wochen sagte der Sportchef, der eingeschlagene Weg werde nicht komplikationsfrei verlaufen. Derzeit sieht es so aus, als ob YB vor einer interessanten Saison stehen würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von stibu am 06.07.2017 um 13:35 Uhr bearbeitet
19.07.2017 - 09:50 Uhr
23.08.2017 - 16:54 Uhr
Also ich muss ganz ehrlich sagen das ich die Erwartungen von einigen Usern hier nicht nachvollziehen kann.
Was solls den bitte sein? Ein Di Maria für die Aussen? Ein Sergio Ramos für die IV und dann noch gleich Diego Costa für den Sturm? Sorry das ich das nun ein wenig überspitzt und reisserisch ausdrücke.
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, wann YB personell letztmals so gut aufgestellt war wie im Moment. Wir haben mit Nuhu und SVB zwei IVs, die Stand heute für die Super League doppelt reichen und international bisher gute Spiele abgeliefert haben. Als Backup einen Marco Bürki mit einem Jahr Restvertrag und einen Gregory Wüthrich, die beide wahrscheinlich in jedem anderen Super League Team spielen würden (Basel nehme ich hier mal aus). Von diesen 4 IVs haben 2 grosses Potential (Nuhu und Wüthrich) sowie einer etwas Potential (Bürki) der scheinbar dafür die menschliche Komponente mitbringt wie kaum ein anderer (Aussage von Spycher aus einem Interview in der BZ, weis leider nicht mehr genau welches).
Auf den Aussenverteidigerpositionen haben wir mit Mbabu das wohl grösste Schweizer AV Talent und mit Benito einen trotz allem jungen Führungsspieler mit Entwicklungs und Gewinnpotential. Die Backups Lotomba (bei allen) und Joss wären bei den meisten anderen Super League Vereinen Stammspieler, von der ersten Garde brauche ich garnicht schreiben.
Im Mittelfeld ist bei uns soviel Potential versammelt, wie wohl in keinem anderen Super League Team.
Sanogo natürlich Weltklasse. Bertone, Sow und Aebischer gehören zu den grössten Mittelfeldtalenten der Schweiz.
Die Flügel und Stürmer lasse ich da im Moment aussen vor, da obsolet.
Wenn also Wuschu nun seine Hausaufaben macht und Ravet und mit Abstrichen Gerndt (hier muss meiner Meinung nach ein weiterer junger Spieler her, von mir aus auch aus dem Nachwuchs) einigermassen Adäquat ersetzt, sehe ich bei uns bis nächstes Jahr keine weiteren Baustellen.
Man hat vor kurzem für fast "eine Kiste" Schämpu Nsamé geholt, was für YB Verhältnisse doch viel Reibach ist. Sähe den Sinn darin jetzt nicht, einen weiteren gestandenen Spieler zu holen der im Sturm Nsamé vor der Sonne steht, er its schon jetzt nur die Nummer 3. Vieleicht gibt es den Club in der Schweiz, der für einen vierten Stürmer eine Million bezahlen kann - YB ist aber nicht dieser Club.
Was solls den bitte sein? Ein Di Maria für die Aussen? Ein Sergio Ramos für die IV und dann noch gleich Diego Costa für den Sturm? Sorry das ich das nun ein wenig überspitzt und reisserisch ausdrücke.
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, wann YB personell letztmals so gut aufgestellt war wie im Moment. Wir haben mit Nuhu und SVB zwei IVs, die Stand heute für die Super League doppelt reichen und international bisher gute Spiele abgeliefert haben. Als Backup einen Marco Bürki mit einem Jahr Restvertrag und einen Gregory Wüthrich, die beide wahrscheinlich in jedem anderen Super League Team spielen würden (Basel nehme ich hier mal aus). Von diesen 4 IVs haben 2 grosses Potential (Nuhu und Wüthrich) sowie einer etwas Potential (Bürki) der scheinbar dafür die menschliche Komponente mitbringt wie kaum ein anderer (Aussage von Spycher aus einem Interview in der BZ, weis leider nicht mehr genau welches).
Auf den Aussenverteidigerpositionen haben wir mit Mbabu das wohl grösste Schweizer AV Talent und mit Benito einen trotz allem jungen Führungsspieler mit Entwicklungs und Gewinnpotential. Die Backups Lotomba (bei allen) und Joss wären bei den meisten anderen Super League Vereinen Stammspieler, von der ersten Garde brauche ich garnicht schreiben.
Im Mittelfeld ist bei uns soviel Potential versammelt, wie wohl in keinem anderen Super League Team.
Sanogo natürlich Weltklasse. Bertone, Sow und Aebischer gehören zu den grössten Mittelfeldtalenten der Schweiz.
Die Flügel und Stürmer lasse ich da im Moment aussen vor, da obsolet.
Wenn also Wuschu nun seine Hausaufaben macht und Ravet und mit Abstrichen Gerndt (hier muss meiner Meinung nach ein weiterer junger Spieler her, von mir aus auch aus dem Nachwuchs) einigermassen Adäquat ersetzt, sehe ich bei uns bis nächstes Jahr keine weiteren Baustellen.
Man hat vor kurzem für fast "eine Kiste" Schämpu Nsamé geholt, was für YB Verhältnisse doch viel Reibach ist. Sähe den Sinn darin jetzt nicht, einen weiteren gestandenen Spieler zu holen der im Sturm Nsamé vor der Sonne steht, er its schon jetzt nur die Nummer 3. Vieleicht gibt es den Club in der Schweiz, der für einen vierten Stürmer eine Million bezahlen kann - YB ist aber nicht dieser Club.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UmbroBonito am 23.08.2017 um 17:02 Uhr bearbeitet
01.09.2017 - 14:53 Uhr
Zitat von bradock
Ein Hoarau auf dem Platz ist Gold wert, auch wen er ausser Form ist. Das sieht man nun, wen er Verletzt ist, Null Durchschlagskraft, kaum herausgespielte Torszenen. Er kann die Bälle annehmen und weiterspielen. Der Sturm von YB mit Assale und Nsame hat leider sehr wenig Qualität, das meine ich mit Quantität geholt. Keiner unserer Stürmer ausser Hoarau hat irgendwo schon etwas gerissen.
Selbstverständlich ist Hoarau auf dem Platz Gold wert. Aber auch du musst sehen, dass er aktuell seiner Form hinterher hinkt. Bezüglich deiner Aussage "keiner ausser Hoarau hat irgendwo etwas gerissen" kann ich nur den Kopf schütteln. Hoarau ist fast 10 Jahre älter als die drei genannten. Die haben noch eine ganze Karriere vor sich und können sich noch enorm weiterentwickeln. Ein Hoarau auf dem Platz ist Gold wert, auch wen er ausser Form ist. Das sieht man nun, wen er Verletzt ist, Null Durchschlagskraft, kaum herausgespielte Torszenen. Er kann die Bälle annehmen und weiterspielen. Der Sturm von YB mit Assale und Nsame hat leider sehr wenig Qualität, das meine ich mit Quantität geholt. Keiner unserer Stürmer ausser Hoarau hat irgendwo schon etwas gerissen.
Zitat von bradock
Nsame für mich bis jetzt ein Fehltransfer, ein Chancentod und bis jetzt sah ich kaum ein Zweikampf den er gewonnen hat. Diese drei Spieler haben sicher um die 3,5 Mio gekostet, jedoch bis jetzt wenig bis keinen nutzen gebracht.
Keinen Nutzen? Kommt darauf an wie du Nutzen definierst? Assalé war in der Startphase wohl einer der besten Spieler. Klar, er schoss keine Tore, daran wird er gemessen aber er hat unermüdlich fürs Team gearbeitet und etliche Chancen kreiert. Nsamé braucht Zeit, ihm nach 5 Spielen in der RSL bereits jegliche Qualität abzusprechen ist naiv. An ihm werden wir noch viel Freude haben. Auch Fassnacht zeigt gute Ansätze. Aber auch er muss sich zuerst daran gewöhnen, dass YB nochmals eine Nummer grösser ist als Thun. Nächsten Sommer können wir uns gerne nochmals über die drei unterhalten. Nsame für mich bis jetzt ein Fehltransfer, ein Chancentod und bis jetzt sah ich kaum ein Zweikampf den er gewonnen hat. Diese drei Spieler haben sicher um die 3,5 Mio gekostet, jedoch bis jetzt wenig bis keinen nutzen gebracht.
Zitat von bradock
Mit Ravet, Lecjiaks und Gerndt haben uns Leistungsträger und Nationalspieler verlassen, geholt wurden Spieler, die noch NIE in der höchsten Liga gespielt haben.
Naja.. Klar, Ravet war Leistungsträger. Jedoch war er bei seiner Ankunft auch schon 26-jährig. In dem Alter, in dem Assalé, Nsamé, Fassnacht etc. sind, war Ravet auch noch bei Lausanne. Dazu hatte er in seiner Karriere nur eine Hand voll Spiele für die U20-Mannschaft von Frankreich (3 Spiele gemäss TM.ch). Lecjaks war all die Jahre nie über alle Zweifel erhaben und auch er hat keinen A-Nationalmannschafts-Einsatz. Gerndt war der Einzige, welcher im A der schwedischen Nati spielte. Das zuletzt aber im 2013. Mit Ravet, Lecjiaks und Gerndt haben uns Leistungsträger und Nationalspieler verlassen, geholt wurden Spieler, die noch NIE in der höchsten Liga gespielt haben.
Um auf den von dir oben angesprochenen Nutzen zurück zu kommen: Welchen Nutzen haben diese drei uns gebracht?
PS: Assalé, Nsamé, Ngameleu, Lotomba, Sow und Teixeira sind alles ebenfalls National-, bzw. U-Nationalspieler.
Zitat von bradock
Und ob diese reichen, um im Stadion Sektor C Preise von 70 Franken zu rechtfertigen bleibt mehr als offen.
Und ob diese reichen, um im Stadion Sektor C Preise von 70 Franken zu rechtfertigen bleibt mehr als offen.
70.- für einen Platz Mitte/Balkon ist schon extrem. Die Preise in der Schweiz sind aber schlicht überall viel zu hoch, egal welches Stadion du besuchst. Darum bin ich froh um die rund 250.- im D. Das kann man bezahlen.
Und ganz allgemein, nicht explizit auf dich bezogen Bradock.
Wenn ich die einzelnen Threads durchlese und sehe, wie teilweise die Erwartungen sind oder die aktuelle Transferpolitik in Frage gestellt wird, habe ich das Gefühl, dass einige hier drin noch nicht begriffen haben, wie das YB der Zukunft aussehen soll und was es verkörpert. Wir wollen die Nr.1 Adresse für junge, hungrige Talente sein. Dies aber nicht nur für Jungs aus dem eigenen Nachwuchs sondern auch aus anderen Vereinen. Wir wollen solchen Spielern die Gelegenheit geben, sich zu zeigen und sich zu entwickeln. Danach will man diese Talente natürlich auch für gutes Geld verkaufen. Dazu werden einzelne gestandene Spieler (à la Sanogo, SvB, Hoarau etc.) verpflichtet.
Mit dieser Mischung hat man ambitionierte Ziele, will vorne in der Tabelle möglichst lange mitreden und auch international Nadelstiche setzten. Das ist ein schwieriges Unterfangen und wir müssen uns ganz klar auch auf Rückschläge einstellen.
Die Zeiten sind vorbei, als man 8-9 teure und gestandene Spieler in der ersten Elf hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Carib am 01.09.2017 um 15:00 Uhr bearbeitet
01.09.2017 - 15:04 Uhr
Zitat von bradock
Zudem steht man im Prinzip an einem ähnlichen Punkt wie letztes Jahr, mit einem jüngeren, billigeren, interessanteren und schlankeren Kader. Zudem ist Qualität zu finden bei jungen Spielern sehr schwierig, da diese begehrt sind und sobald ein Verein aus einer grösseren Liga mitbietet, ist man praktisch aus dem Rennen. Zudem sind junge Spieler halt einfach auch teuer, bringen aber auch eine ordentliche Summe bei einem Weitertransfer ein.
Du weisst doch sicher wie das Publikum in Bern ist? Wen der Erfolg ausbleibt, und es auf der anderern Strassenseite wieder losgeht, wird es schwierig Publikum ins Stadion zu locken. Und dies ergibt ein wahrer Teufelskreis. Mit Ravet, Lecjiaks und Gerndt haben uns Leistungsträger und Nationalspieler verlassen, geholt wurden Spieler, die noch NIE in der höchsten Liga gespielt haben. Und ob diese reichen, um im Stadion Sektor C Preise von 70 Franken zu rechtfertigen bleibt mehr als offen. Wen es also in Zukunft ein YB Light geben soll, müssten halt auch die Preise, wie das Kader, angepasst werden.
Zudem steht man im Prinzip an einem ähnlichen Punkt wie letztes Jahr, mit einem jüngeren, billigeren, interessanteren und schlankeren Kader. Zudem ist Qualität zu finden bei jungen Spielern sehr schwierig, da diese begehrt sind und sobald ein Verein aus einer grösseren Liga mitbietet, ist man praktisch aus dem Rennen. Zudem sind junge Spieler halt einfach auch teuer, bringen aber auch eine ordentliche Summe bei einem Weitertransfer ein.
Du weisst doch sicher wie das Publikum in Bern ist? Wen der Erfolg ausbleibt, und es auf der anderern Strassenseite wieder losgeht, wird es schwierig Publikum ins Stadion zu locken. Und dies ergibt ein wahrer Teufelskreis. Mit Ravet, Lecjiaks und Gerndt haben uns Leistungsträger und Nationalspieler verlassen, geholt wurden Spieler, die noch NIE in der höchsten Liga gespielt haben. Und ob diese reichen, um im Stadion Sektor C Preise von 70 Franken zu rechtfertigen bleibt mehr als offen. Wen es also in Zukunft ein YB Light geben soll, müssten halt auch die Preise, wie das Kader, angepasst werden.
Also Lecjaks und Gerndt Leistungsträger? Wie bitte? Nationalspieler war keiner der 3 die du aufgezählt hast. Lecjaks spielte nur für die U-21. Gerndt in der Nationalmannschaft zuletzt 2013. Dazu waren weder Lecjaks noch Gerndt Leistungsträger. Ersterer viel zu Inkonstanz dazu extrem Fehleranfällig und ständig schlechtes Positionsspiel. Gerndt war 90% verletzt und auf der Bank, höchstens einer der Publikumslieblinge, aber bestimmt kein Leistungsträger.
Natürlich weiss ich wie das Publikum in Bern ist.
Als Ersatz von Lecjaks ist Lotomba gekommen, spielte bei Lausanne in der Super League.
Der Ersatz von Gerndt ist indirekt wohl auch der Ersatz von Ravet. Der in Österreich in der Bundesliga spielte welche ebenfalls die höchste Spielklasse war. Im Notfall kann auch Fassnacht Stürmer spielen - der spielte auch Super League.
Die einzigen die aus den unteren Ligen kamen waren: Nsame (Torschützenkönig), Von Ballmoos (ausgeliehen), nun Teixeira (beim 2. platzierten mit 18) und dann Sow aus Gladbach der im erweiterten Kreise der 1. Mannschaft war.
60-70 Franken bezahlst du in jedem Fussballstadion der Schweiz ausser in Lugano und Lausanne um auf der Haupttribüne zu sein. Selbst in Thun. Und die 70 Franken zahlt man nur im Balkon C6 (hälfte) bis C12 (Hälfte), nebendran sind es ''nur'' noch 45 und unten in der Mitte C7-C11 60 Franken und auf daneben dann wieder 45. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadien ist das noch einigermassen billig.
Somit wird YB bestimmt nicht die Ticketpreise senken nur weil man weniger Geld ins Kader steckt. Mein Gott, machst du lieber weiterhin 8 Millionen im Jahr minus und gehst im Falle eines abwandern der beiden Brüder Pleite oder setzt du auf die Jugend sparst Geld und hältst den Verein am Leben auch wenn die Investoren aussteigen?
Wenn ich mir jetzt mal die Preisliste beim SCB anschaue, ist ein Sitplatz unter den Gästefans 45 Franken. Dann wird ein Sitzplatz auf der Gerade wohl gegen die 60-70 Franken gehen. Soviel wie auch bei YB. Und das in der Qualifikation. In den Playoffs nochmal 50% teurer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Slay99 am 01.09.2017 um 15:17 Uhr bearbeitet
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