| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
08.06.2021 - 19:21 Uhr
03.09.2024 - 18:27 Uhr
Hier gibt's noch was bei 11Freunde:
https://youtu.be/yriPEI2fAHw?t=513
und der Kickschublog hatte auch was zu sagen:
https://kickschuh.blog/2024/09/01/einwurf-torsten-lieberknecht-schmeist-hin/
https://youtu.be/yriPEI2fAHw?t=513
und der Kickschublog hatte auch was zu sagen:
https://kickschuh.blog/2024/09/01/einwurf-torsten-lieberknecht-schmeist-hin/
03.09.2024 - 19:30 Uhr
Und dann kullern sie doch, die Tränen.
(Fast) Alle hätten sich gewünscht, wenn du das Ruder herum gerissen hättest.
Aber irgendwie sollte es nicht sein.
Selten einen Trainer erlebt, der sich so mit dem Verein identifiziert.
(Fast) Alle hätten sich gewünscht, wenn du das Ruder herum gerissen hättest.
Aber irgendwie sollte es nicht sein.
Selten einen Trainer erlebt, der sich so mit dem Verein identifiziert.
03.09.2024 - 19:51 Uhr
Ein großer Trainer und eine sehr bemerkswerte Persönlichkeit in einer merkwürdigen Zeit. Torsten ich ziehe den Hut vor Dir. Danke für die geilen Spiele am Bölle.
Zur Wahrheit gehört aber auch, das der Schritt überfällig war
Einmal ein Heiner-immer Heiner.
Zur Wahrheit gehört aber auch, das der Schritt überfällig war
Einmal ein Heiner-immer Heiner.
05.09.2024 - 22:14 Uhr
Das für mich ehrliche und durchaus ergreifende Abschiedsstatement unseres nun Ex-Cheftrainers ist im Grunde die beste Erklärung, wie eine nach dem 30. April 2023 (!) startende sportliche Horrorserie erst 16 Monate später zu einem Wechsel auf der Darmstädter Trainerbank führen konnte.
Es ist sehr schade, dass es so gekommen ist. Torsten Lieberknecht hätte durchaus die südhessische Ausgabe eines Frank Schmidt werden können, auch wenn er nie das Lilientrikot als Aktiver getragen hat. Dass er aber unseren Verein gelebt hat, nehme ich ihm zu 100 % ab, das kann man in der Form nicht vorspielen.
Insofern müssen sich einige Herren im Verein fragen, welche Aktien sie ggf. an der nun eingetretenen Situation und dem langen Leidensweg bis dahin haben.
Im „Kickschuh.Blog“ wird dazu wie ich finde eine ganz gute Analyse angeboten. Es war einfach zu viel, was man alles auf die schmalen Schultern unseres Aufstiegstrainers abgeladen hatte. In die 1. Liga schickte man ihn mit einer besseren (?) Drittligatruppe. Die Aufstiegsmannschaft verlor eher an Substanz, als dass sie verstärkt wurde. Dann sollte er auch noch ergänzend zum Trainerjob versuchen, über Monate den sportlichen Leiter zu mimen, um wenigstens mit Würde den Rückweg in die 2. Liga antreten zu können. Dazu noch private Probleme, die man auch nicht mal so einfach in die Hosentasche steckt. Nicht zuletzt fehlte auch komplett das Spielglück und das im Grunde in jeder Schlüsselsituation. Das alles zusammen kann in der Form nicht gut gehen. Das müsste aber eigentlich auch eine kompetente Führungsetage erkennen und entsprechend handeln.
Tatsächlich aber hat man Lieberknecht wie eine angeschlagenen Boxer von einem Kampf in den nächsten geschickt, wohl wissend, dass es eine Niederschlag nach dem nächsten hageln würde. Er ist zwar immer wieder aufgestanden. Dieses 0:4 gegen Elversberg war dann aber offenbar der Moment, indem unser Trainer erkannt hat, dass er den Verein aber vor allem sich selbst vor weiterem Schaden schützen musste. Dieser Schritt ist ihm sicher unsagbar schwer gefallen sein. Umso größer ist mein Respekt vor dieser Entscheidung.
Auch wenn es nun eine angemessene Abfindung geben mag, so wird der Kontrast zu einem Torsten Frings, der seinen Vertrag schön ausgesessen hat, deutlich. Lieberknecht ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Von der Sorte gibt es nicht viele Alternativen auf dem Trainermarkt. Torsten funktioniert aber offenbar nur dann, wenn die Chemie zur Mannschaft stimmt und positive Emotionen überwiegen. Das erklärt aus meiner Fernsicht auch sein Scheitern in Duisburg. Genau diese Erfolgsfaktoren sind aber nach dem unsäglichen vorzeitigen Saisonabschluss 2022/23 in meinen Augen abhanden gekommen und wurden nie wieder gefunden.
Mit der verpassten Meisterschaft wurde rückblickend wahrscheinlich noch deutlich mehr weggeworfen als eine silberne Schale und ein stattlicher Geldbetrag. Von wegen Kirsche. Eher hatten wir die Kirsche gepflückt und dabei im Überschwang der Gefühle die ganze Torte fallen lassen. Diese hat sich Heidenheim erarbeitet und wird nun vielleicht zum nächsten SC Freiburg. Wir hingegen müssen nun aufpassen, wenigstens wieder zu Darmstadt 98 zu werden. Denn das sind wir trotz Dauersupport unserer Ultras schon sehr lange nicht mehr, auch wenn auf den Trikots vorne eine Lilie klebt und der Vereinsname auf der Rückseite steht.
Es reicht halte nicht, wenn die vielleicht einzige echte Lilie an der Seitenlinie steht, dabei aber der Akku komplett leer ist und eine weitere im hohen Fußballalter auf der Bank versauert. Letzteres zählt im Übrigen zu jenen Punkten, die ich aus der Ferne nicht einordnen kann, aber sei es drum.
Jedenfalls wünsche ich unserem scheidenden Cheftrainer nun alles erdenklich Gute und zolle vor allem dem Menschen Torsten Lieberknecht größten Respekt. Dass wir zudem das Geburtsjahr gemeinsam haben, verbindet in meinem Fall zusätzlich. Wenn die Batterien wieder voll sind und die Rahmenbedingungen passen, wird der Torsten wahrscheinlich auch wieder Erfolge als Trainer feiern. Das kann irgendwann auch gerne wieder in Darmstadt sein. Ich würde es mir sogar sehr wünschen. Dann aber bitte verbunden mit einem Abgang auf dem Höhepunkt. Er hätte es verdient.
Es ist sehr schade, dass es so gekommen ist. Torsten Lieberknecht hätte durchaus die südhessische Ausgabe eines Frank Schmidt werden können, auch wenn er nie das Lilientrikot als Aktiver getragen hat. Dass er aber unseren Verein gelebt hat, nehme ich ihm zu 100 % ab, das kann man in der Form nicht vorspielen.
Insofern müssen sich einige Herren im Verein fragen, welche Aktien sie ggf. an der nun eingetretenen Situation und dem langen Leidensweg bis dahin haben.
Im „Kickschuh.Blog“ wird dazu wie ich finde eine ganz gute Analyse angeboten. Es war einfach zu viel, was man alles auf die schmalen Schultern unseres Aufstiegstrainers abgeladen hatte. In die 1. Liga schickte man ihn mit einer besseren (?) Drittligatruppe. Die Aufstiegsmannschaft verlor eher an Substanz, als dass sie verstärkt wurde. Dann sollte er auch noch ergänzend zum Trainerjob versuchen, über Monate den sportlichen Leiter zu mimen, um wenigstens mit Würde den Rückweg in die 2. Liga antreten zu können. Dazu noch private Probleme, die man auch nicht mal so einfach in die Hosentasche steckt. Nicht zuletzt fehlte auch komplett das Spielglück und das im Grunde in jeder Schlüsselsituation. Das alles zusammen kann in der Form nicht gut gehen. Das müsste aber eigentlich auch eine kompetente Führungsetage erkennen und entsprechend handeln.
Tatsächlich aber hat man Lieberknecht wie eine angeschlagenen Boxer von einem Kampf in den nächsten geschickt, wohl wissend, dass es eine Niederschlag nach dem nächsten hageln würde. Er ist zwar immer wieder aufgestanden. Dieses 0:4 gegen Elversberg war dann aber offenbar der Moment, indem unser Trainer erkannt hat, dass er den Verein aber vor allem sich selbst vor weiterem Schaden schützen musste. Dieser Schritt ist ihm sicher unsagbar schwer gefallen sein. Umso größer ist mein Respekt vor dieser Entscheidung.
Auch wenn es nun eine angemessene Abfindung geben mag, so wird der Kontrast zu einem Torsten Frings, der seinen Vertrag schön ausgesessen hat, deutlich. Lieberknecht ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Von der Sorte gibt es nicht viele Alternativen auf dem Trainermarkt. Torsten funktioniert aber offenbar nur dann, wenn die Chemie zur Mannschaft stimmt und positive Emotionen überwiegen. Das erklärt aus meiner Fernsicht auch sein Scheitern in Duisburg. Genau diese Erfolgsfaktoren sind aber nach dem unsäglichen vorzeitigen Saisonabschluss 2022/23 in meinen Augen abhanden gekommen und wurden nie wieder gefunden.
Mit der verpassten Meisterschaft wurde rückblickend wahrscheinlich noch deutlich mehr weggeworfen als eine silberne Schale und ein stattlicher Geldbetrag. Von wegen Kirsche. Eher hatten wir die Kirsche gepflückt und dabei im Überschwang der Gefühle die ganze Torte fallen lassen. Diese hat sich Heidenheim erarbeitet und wird nun vielleicht zum nächsten SC Freiburg. Wir hingegen müssen nun aufpassen, wenigstens wieder zu Darmstadt 98 zu werden. Denn das sind wir trotz Dauersupport unserer Ultras schon sehr lange nicht mehr, auch wenn auf den Trikots vorne eine Lilie klebt und der Vereinsname auf der Rückseite steht.
Es reicht halte nicht, wenn die vielleicht einzige echte Lilie an der Seitenlinie steht, dabei aber der Akku komplett leer ist und eine weitere im hohen Fußballalter auf der Bank versauert. Letzteres zählt im Übrigen zu jenen Punkten, die ich aus der Ferne nicht einordnen kann, aber sei es drum.
Jedenfalls wünsche ich unserem scheidenden Cheftrainer nun alles erdenklich Gute und zolle vor allem dem Menschen Torsten Lieberknecht größten Respekt. Dass wir zudem das Geburtsjahr gemeinsam haben, verbindet in meinem Fall zusätzlich. Wenn die Batterien wieder voll sind und die Rahmenbedingungen passen, wird der Torsten wahrscheinlich auch wieder Erfolge als Trainer feiern. Das kann irgendwann auch gerne wieder in Darmstadt sein. Ich würde es mir sogar sehr wünschen. Dann aber bitte verbunden mit einem Abgang auf dem Höhepunkt. Er hätte es verdient.
05.09.2024 - 22:53 Uhr
Zitat von baumzaehler
Das für mich ehrliche und durchaus ergreifende Abschiedsstatement unseres nun Ex-Cheftrainers ist im Grunde die beste Erklärung, wie eine nach dem 30. April 2023 (!) startende sportliche Horrorserie erst 16 Monate später zu einem Wechsel auf der Darmstädter Trainerbank führen konnte.
Es ist sehr schade, dass es so gekommen ist. Torsten Lieberknecht hätte durchaus die südhessische Ausgabe eines Frank Schmidt werden können, auch wenn er nie das Lilientrikot als Aktiver getragen hat. Dass er aber unseren Verein gelebt hat, nehme ich ihm zu 100 % ab, das kann man in der Form nicht vorspielen.
Insofern müssen sich einige Herren im Verein fragen, welche Aktien sie ggf. an der nun eingetretenen Situation und dem langen Leidensweg bis dahin haben.
Im „Kickschuh.Blog“ wird dazu wie ich finde eine ganz gute Analyse angeboten. Es war einfach zu viel, was man alles auf die schmalen Schultern unseres Aufstiegstrainers abgeladen hatte. In die 1. Liga schickte man ihn mit einer besseren (?) Drittligatruppe. Die Aufstiegsmannschaft verlor eher an Substanz, als dass sie verstärkt wurde. Dann sollte er auch noch ergänzend zum Trainerjob versuchen, über Monate den sportlichen Leiter zu mimen, um wenigstens mit Würde den Rückweg in die 2. Liga antreten zu können. Dazu noch private Probleme, die man auch nicht mal so einfach in die Hosentasche steckt. Nicht zuletzt fehlte auch komplett das Spielglück und das im Grunde in jeder Schlüsselsituation. Das alles zusammen kann in der Form nicht gut gehen. Das müsste aber eigentlich auch eine kompetente Führungsetage erkennen und entsprechend handeln.
Tatsächlich aber hat man Lieberknecht wie eine angeschlagenen Boxer von einem Kampf in den nächsten geschickt, wohl wissend, dass es eine Niederschlag nach dem nächsten hageln würde. Er ist zwar immer wieder aufgestanden. Dieses 0:4 gegen Elversberg war dann aber offenbar der Moment, indem unser Trainer erkannt hat, dass er den Verein aber vor allem sich selbst vor weiterem Schaden schützen musste. Dieser Schritt ist ihm sicher unsagbar schwer gefallen sein. Umso größer ist mein Respekt vor dieser Entscheidung.
Auch wenn es nun eine angemessene Abfindung geben mag, so wird der Kontrast zu einem Torsten Frings, der seinen Vertrag schön ausgesessen hat, deutlich. Lieberknecht ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Von der Sorte gibt es nicht viele Alternativen auf dem Trainermarkt. Torsten funktioniert aber offenbar nur dann, wenn die Chemie zur Mannschaft stimmt und positive Emotionen überwiegen. Das erklärt aus meiner Fernsicht auch sein Scheitern in Duisburg. Genau diese Erfolgsfaktoren sind aber nach dem unsäglichen vorzeitigen Saisonabschluss 2022/23 in meinen Augen abhanden gekommen und wurden nie wieder gefunden.
Mit der verpassten Meisterschaft wurde rückblickend wahrscheinlich noch deutlich mehr weggeworfen als eine silberne Schale und ein stattlicher Geldbetrag. Von wegen Kirsche. Eher hatten wir die Kirsche gepflückt und dabei im Überschwang der Gefühle die ganze Torte fallen lassen. Diese hat sich Heidenheim erarbeitet und wird nun vielleicht zum nächsten SC Freiburg. Wir hingegen müssen nun aufpassen, wenigstens wieder zu Darmstadt 98 zu werden. Denn das sind wir trotz Dauersupport unserer Ultras schon sehr lange nicht mehr, auch wenn auf den Trikots vorne eine Lilie klebt und der Vereinsname auf der Rückseite steht.
Es reicht halte nicht, wenn die vielleicht einzige echte Lilie an der Seitenlinie steht, dabei aber der Akku komplett leer ist und eine weitere im hohen Fußballalter auf der Bank versauert. Letzteres zählt im Übrigen zu jenen Punkten, die ich aus der Ferne nicht einordnen kann, aber sei es drum.
Jedenfalls wünsche ich unserem scheidenden Cheftrainer nun alles erdenklich Gute und zolle vor allem dem Menschen Torsten Lieberknecht größten Respekt. Dass wir zudem das Geburtsjahr gemeinsam haben, verbindet in meinem Fall zusätzlich. Wenn die Batterien wieder voll sind und die Rahmenbedingungen passen, wird der Torsten wahrscheinlich auch wieder Erfolge als Trainer feiern. Das kann irgendwann auch gerne wieder in Darmstadt sein. Ich würde es mir sogar sehr wünschen. Dann aber bitte verbunden mit einem Abgang auf dem Höhepunkt. Er hätte es verdient.
Das für mich ehrliche und durchaus ergreifende Abschiedsstatement unseres nun Ex-Cheftrainers ist im Grunde die beste Erklärung, wie eine nach dem 30. April 2023 (!) startende sportliche Horrorserie erst 16 Monate später zu einem Wechsel auf der Darmstädter Trainerbank führen konnte.
Es ist sehr schade, dass es so gekommen ist. Torsten Lieberknecht hätte durchaus die südhessische Ausgabe eines Frank Schmidt werden können, auch wenn er nie das Lilientrikot als Aktiver getragen hat. Dass er aber unseren Verein gelebt hat, nehme ich ihm zu 100 % ab, das kann man in der Form nicht vorspielen.
Insofern müssen sich einige Herren im Verein fragen, welche Aktien sie ggf. an der nun eingetretenen Situation und dem langen Leidensweg bis dahin haben.
Im „Kickschuh.Blog“ wird dazu wie ich finde eine ganz gute Analyse angeboten. Es war einfach zu viel, was man alles auf die schmalen Schultern unseres Aufstiegstrainers abgeladen hatte. In die 1. Liga schickte man ihn mit einer besseren (?) Drittligatruppe. Die Aufstiegsmannschaft verlor eher an Substanz, als dass sie verstärkt wurde. Dann sollte er auch noch ergänzend zum Trainerjob versuchen, über Monate den sportlichen Leiter zu mimen, um wenigstens mit Würde den Rückweg in die 2. Liga antreten zu können. Dazu noch private Probleme, die man auch nicht mal so einfach in die Hosentasche steckt. Nicht zuletzt fehlte auch komplett das Spielglück und das im Grunde in jeder Schlüsselsituation. Das alles zusammen kann in der Form nicht gut gehen. Das müsste aber eigentlich auch eine kompetente Führungsetage erkennen und entsprechend handeln.
Tatsächlich aber hat man Lieberknecht wie eine angeschlagenen Boxer von einem Kampf in den nächsten geschickt, wohl wissend, dass es eine Niederschlag nach dem nächsten hageln würde. Er ist zwar immer wieder aufgestanden. Dieses 0:4 gegen Elversberg war dann aber offenbar der Moment, indem unser Trainer erkannt hat, dass er den Verein aber vor allem sich selbst vor weiterem Schaden schützen musste. Dieser Schritt ist ihm sicher unsagbar schwer gefallen sein. Umso größer ist mein Respekt vor dieser Entscheidung.
Auch wenn es nun eine angemessene Abfindung geben mag, so wird der Kontrast zu einem Torsten Frings, der seinen Vertrag schön ausgesessen hat, deutlich. Lieberknecht ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Von der Sorte gibt es nicht viele Alternativen auf dem Trainermarkt. Torsten funktioniert aber offenbar nur dann, wenn die Chemie zur Mannschaft stimmt und positive Emotionen überwiegen. Das erklärt aus meiner Fernsicht auch sein Scheitern in Duisburg. Genau diese Erfolgsfaktoren sind aber nach dem unsäglichen vorzeitigen Saisonabschluss 2022/23 in meinen Augen abhanden gekommen und wurden nie wieder gefunden.
Mit der verpassten Meisterschaft wurde rückblickend wahrscheinlich noch deutlich mehr weggeworfen als eine silberne Schale und ein stattlicher Geldbetrag. Von wegen Kirsche. Eher hatten wir die Kirsche gepflückt und dabei im Überschwang der Gefühle die ganze Torte fallen lassen. Diese hat sich Heidenheim erarbeitet und wird nun vielleicht zum nächsten SC Freiburg. Wir hingegen müssen nun aufpassen, wenigstens wieder zu Darmstadt 98 zu werden. Denn das sind wir trotz Dauersupport unserer Ultras schon sehr lange nicht mehr, auch wenn auf den Trikots vorne eine Lilie klebt und der Vereinsname auf der Rückseite steht.
Es reicht halte nicht, wenn die vielleicht einzige echte Lilie an der Seitenlinie steht, dabei aber der Akku komplett leer ist und eine weitere im hohen Fußballalter auf der Bank versauert. Letzteres zählt im Übrigen zu jenen Punkten, die ich aus der Ferne nicht einordnen kann, aber sei es drum.
Jedenfalls wünsche ich unserem scheidenden Cheftrainer nun alles erdenklich Gute und zolle vor allem dem Menschen Torsten Lieberknecht größten Respekt. Dass wir zudem das Geburtsjahr gemeinsam haben, verbindet in meinem Fall zusätzlich. Wenn die Batterien wieder voll sind und die Rahmenbedingungen passen, wird der Torsten wahrscheinlich auch wieder Erfolge als Trainer feiern. Das kann irgendwann auch gerne wieder in Darmstadt sein. Ich würde es mir sogar sehr wünschen. Dann aber bitte verbunden mit einem Abgang auf dem Höhepunkt. Er hätte es verdient.
Danke für deine Analyse, welche ich so unterschreiben würde. Das Thema Ultras würde ich jedoch etwas ausklammern, da diese Bande m.E. einiges an Mitschuld trägt. Der Aufritt einer deren Hampelmänner, der die Mannschaft letztes Jahr zusammengefaltet hat, hat m.E. einiges kaputt gemacht.
Ansonsten bin ich bei dir, Danke Torsten, dein Nachfolger wird es schwer haben!
15.09.2024 - 12:26 Uhr
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
15.09.2024 - 16:16 Uhr
Zitat von Heinerfest
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Uiuiui, Du bist mutig. Ich erinnere an einige Posts weiter oben, wo ich TLs "Heldenstatus" in Zweifel gezogen und geschrieben habe, dass er nie im Leben auf die (ganze) Kohle verzichtet hat. Was war das für ein Shitstorm. Aber mehrere Medien haben das nun genau so wiedergegeben und wie Du schon schreibst, RF hat das in der PK so dargestellt.
Seltsam ist ja auch, dass PF die Gespräche geführt hat und der Herr Präsident überhaupt nicht anwesend war. DA kann man sich schon fragen, was kann wichtiger sein, als wenn der Verein am Abgrund steht, die Mannschaft auseinanderfällt und der Trainer, naja, was auch immer. Vor allem an einem Wochenende. Spätestens nach dem Spiel und der Darbietung war doch klar, dass der Laden gleich um die Ohren fliegt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Walba_98 am 15.09.2024 um 16:17 Uhr bearbeitet
15.09.2024 - 16:27 Uhr
Zitat von Heinerfest
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Mal ehrlich, wer hat den geglaubt TL geht freiwillig und verzichtet auf Millionen? Warum sollte er, weil er für Darmstadt brennt, aehm brannte?
15.09.2024 - 16:29 Uhr
Zitat von Walba_98
Uiuiui, Du bist mutig. Ich erinnere an einige Posts weiter oben, wo ich TLs "Heldenstatus" in Zweifel gezogen und geschrieben habe, dass er nie im Leben auf die (ganze) Kohle verzichtet hat. Was war das für ein Shitstorm. Aber mehrere Medien haben das nun genau so wiedergegeben und wie Du schon schreibst, RF hat das in der PK so dargestellt.
Seltsam ist ja auch, dass PF die Gespräche geführt hat und der Herr Präsident überhaupt nicht anwesend war. DA kann man sich schon fragen, was kann wichtiger sein, als wenn der Verein am Abgrund steht, die Mannschaft auseinanderfällt und der Trainer, naja, was auch immer. Vor allem an einem Wochenende. Spätestens nach dem Spiel und der Darbietung war doch klar, dass der Laden gleich um die Ohren fliegt.
Zitat von Heinerfest
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Was ist denn jetzt eigentlich Phase?
Ist er der selbstaufopfernde "Held", der von sich aus gegangen ist und tatsächlich auf Kohle verzichtet, oder ist es jetzt doch eher so wie es dem Plappermäulchen RF auf der PK quasi raus gerutscht ist und man TL doch dazu genötigt hat "freiwillig" zu gehen und zu behaupten, es wäre aus eigenen Antrieb?
Denn irgendwas passt da ja ganz und gar nicht zusammen bzgl. der erwähnten fortlaufenden Zahlungen an TL.
Oder habe ich da was missverstanden?
Uiuiui, Du bist mutig. Ich erinnere an einige Posts weiter oben, wo ich TLs "Heldenstatus" in Zweifel gezogen und geschrieben habe, dass er nie im Leben auf die (ganze) Kohle verzichtet hat. Was war das für ein Shitstorm. Aber mehrere Medien haben das nun genau so wiedergegeben und wie Du schon schreibst, RF hat das in der PK so dargestellt.
Seltsam ist ja auch, dass PF die Gespräche geführt hat und der Herr Präsident überhaupt nicht anwesend war. DA kann man sich schon fragen, was kann wichtiger sein, als wenn der Verein am Abgrund steht, die Mannschaft auseinanderfällt und der Trainer, naja, was auch immer. Vor allem an einem Wochenende. Spätestens nach dem Spiel und der Darbietung war doch klar, dass der Laden gleich um die Ohren fliegt.
Naja was heißt mutig, man muss doch neue Informationen irgendwie verwerten/bewerten.
Wenn das tatsächlich so sein sollte dann würde ich einfach mal behaupten, dass der Verein ein grundsätzliches Problem mit der Wahrheit hätte und dazu ein ehrloses Bild im Umgang mit den Karten- und Merchkäufern sowie Mitgliedern darbieten würde.
Wenn sich Lieberknecht tatsächlich vor den Karren spannen hat lassen, wäre das fast noch schlimmer.
Mal sehen was da vielleicht noch durchsickert.
15.09.2024 - 16:42 Uhr
Zitat von Heinerfest
Naja was heißt mutig, man muss doch neue Informationen irgendwie verwerten/bewerten.
Wenn das tatsächlich so sein sollte dann würde ich einfach mal behaupten, dass der Verein ein grundsätzliches Problem mit der Wahrheit hätte und dazu ein ehrloses Bild im Umgang mit den Karten- und Merchkäufern sowie Mitgliedern darbieten würde.
Wenn sich Lieberknecht tatsächlich vor den Karren spannen hat lassen, wäre das fast noch schlimmer.
Mal sehen was da vielleicht noch durchsickert.
Naja was heißt mutig, man muss doch neue Informationen irgendwie verwerten/bewerten.
Wenn das tatsächlich so sein sollte dann würde ich einfach mal behaupten, dass der Verein ein grundsätzliches Problem mit der Wahrheit hätte und dazu ein ehrloses Bild im Umgang mit den Karten- und Merchkäufern sowie Mitgliedern darbieten würde.
Wenn sich Lieberknecht tatsächlich vor den Karren spannen hat lassen, wäre das fast noch schlimmer.
Mal sehen was da vielleicht noch durchsickert.
Ich halte es für schwierig, wenn wir nicht mehr (wichtige!) Fragen stellen, sondern stattdessen gleich Mutmaßungen anstellen.
Mögliche Sachverhalte zwar im Konjunktiv zu formulieren ("Wenn", "sollte", "würde", "hätte", "würde", "Wenn, "wäre"), sie aber zugleich zu bewerten (und zu verurteilen), geht für mein Empfinden zu weit.
Wir werden hoffentlich erfahren, wie die Einigung zwischen Verein und TL am Ende aussieht. Okay, vielleicht werden wir es erfahren
Vielleicht kommt ja was dazu bei der Hauptversammlung, an der ich – wenn es wieder der letzte Montag im Oktober wird – leider aufgrund Auslandsaufenthalt nicht teilnehmen kann (worüber ich mich jetzt schon grün und blau ärgere).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vonGallenstein am 15.09.2024 um 16:45 Uhr bearbeitet
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