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Torsten Lieberknecht
Geburtsdatum 01.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Kaiserslautern

Torsten Lieberknecht [Trainer]

08.06.2021 - 19:21 Uhr
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#671
15.09.2024 - 18:29 Uhr
Mir mittlerweile echt schxxx egal was es für Erklärungen gibt.
TL TE PF RF FK plus Performanceheijopei .... plus diese "Mannschaft" und alle Eventies...Absteigerhelfer in die 3.Liga. Danke dafür!

Was zurückbleibt sind wir Herzblutfans.

Nur der SVD !
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#672
18.09.2024 - 20:38 Uhr
Ei ei ei, der nächste Ärger steht vor der Tür? Oder nicht?

Zitat von FAZ

++ Was kostet Lieberknecht ++

Nach der Trennung vom ehemaligen Trainer Torsten Lieberknecht will Darmstadt 98 eine teure Abfindung vermeiden. Sind die Lilien zum zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

Wie die Faust aufs Auge. So habe Torsten Lieberknecht zum SV Darmstadt 98 gepasst, hieß es. Ein Trainer und ein Verein hatten sich gesucht und gefunden. Bodenständig, authentisch der Trainer. Robust, rustikal der Verein. Man ging eine Ehe ein, doch wie das so ist mit Ehen, sie gehen manchmal in die Brüche.

Lieberknecht und Darmstadt 98 haben sich nach vier Spieltagen der zweiten Liga (und drei Niederlagen) getrennt, und sie haben sich alle Mühe gegeben, dies in bestem Einvernehmen zu tun. Lieberknecht bat selbst um seine Freistellung, um den Weg frei zu machen für einen neuen Trainer. Ein neues Bündnis.

Lieberknecht verabschiedete sich mit bewegenden Worten auf der Internetseite des Vereins, der Klub warf ihm Blumen hinterher. Doch da war ein Thema, über das man nicht gerne redete: das liebe Geld. Und das ist keine Kleinigkeit. Darmstadt 98 hatte den Vertrag, der bis 2025 datiert war, 2024 vorzeitig um zwei Jahre bis 2027 verlängert. Und als der Trainer um seine Freistellung bat, verstanden das viele Fans so, als hätte er damit auch auf weitere Zahlungen verzichtet. Doch dem ist nicht so, wie Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch jetzt gegenüber der F.A.Z. erklärte.

Zu zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

In eine ähnliche Situation hatten sich die Darmstädter schon einmal manövriert. Nach vier Spieltagen der Zweitligasaison 2017 hatte der Verein den Vertrag mit Trainer Torsten Frings vorzeitig von 2018 auf 2020 verlängert. Fritsch wurde damals mit den Worten zitiert: „Die Arbeitsweise, die Außendarstellung und das Selbstverständnis des Trainergespanns passen perfekt zum SV 98.“ Nach einer Talfahrt in Richtung Abstiegszone wurde Frings ein Vierteljahr später entlassen. Die zweieinhalb Jahre der Vertragslaufzeit saß er aus und kassierte sein Restgehalt. Wie viel das gekostet hat, will Fritsch nicht beziffern. Zweitligatrainer verdienen schätzungsweise 300.000 bis 800.000 Euro pro Saison – man kann unschwer errechnen, dass die Trennung schmerzhaft teuer war.

Sind die Darmstädter nun bei Lieberknecht zum zweiten Mal in diese Falle getappt? Fragt man Fritsch, will er erst einmal Grundsätzliches erklären. Frings sei damals ein junger Trainer mit viel Fußball-Know-how gewesen, der eine erfolgreiche Rückrunde in der Bundesliga verantwortet habe, auch wenn er den Abstieg nicht verhindern konnte. „Deshalb haben wir uns damals für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden.“ Dass die Vertragsverlängerung mit Frings ein Fehler war, räumt Fritsch heute ein, unter Vorbehalt: „Man kann darüber diskutieren, ob die Verlängerung zu früh kam und zu lang war. Ob wir das mit dem Wissen von heute wieder so machen würden? Ich gebe gerne zu, dass wir darüber noch einmal nachdenken würden.“

Und mit Lieberknecht? „Mit ihm würden wir es noch einmal genau so machen“, sagt Fritsch. „Wir hatten zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung ein Zweitligajahr mit Platz vier hinter uns und im zweiten Jahr den Aufstieg. Es war klar, dass die Bundesliga eine ganz große Herausforderung werden würde. Vor dem Hintergrund des Vertrauens in das, was Lieberknecht bis dahin geleistet hatte, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre zu verlängern. Wir wollten den Trainer, der bis dato top gearbeitet hat und ziemlich gut zum Verein passt, stärken und der Außenwelt signalisieren, dass auch ein Abstieg aus der Bundesliga nicht zu einem Trainerwechsel führt. Die Verlängerung war ein Statement des Vertrauens und des Re­spekts.“

Prozess zur Klärung der Modalitäten

Ein Statement, das in der zweiten Liga früh Makulatur war. Lieberknecht musste gehen und ging von sich aus. Der nächste Schaden in vermutlich Millionenhöhe für den Klub? So weit soll es diesmal nicht kommen. „Natürlich haben wir aus dem Thema Frings gelernt“, sagt Fritsch. „Wir haben bei der Verlängerung juristische Sicherheitsklauseln in den Vertrag eingebaut, die dazu führen werden, dass es für den Verein zu keiner finanziellen Belastung bis ins Jahr 2027 kommen wird.“ Man befinde sich derzeit in einem „internen Prozess zur Klärung der Modalitäten“ und werde das Ergebnis demnächst präsentieren. „Es sieht auch so aus, dass das funktioniert“, sagt Fritsch. „Die finanzielle Belastung für den Verein wird im Endergebnis sogar geringer sein, als wenn wir den Vertrag nicht vorläufig verlängert hätten, er also nur bis 2025 datiert wäre.“

Man darf gespannt sein, ob die Gespräche mit Lieberknecht und die Vertragsdetails tatsächlich zu diesem Ergebnis führen. Selbst wenn es nicht dazu käme, was Fritsch ausschließt, sind die Personalien Frings und Lieberknecht nach Ansicht des Lilien-Präsidenten nicht vergleichbar. „Lieberknecht würde garantiert nicht bis 2027 ohne Job bleiben. Er hat in Braunschweig über zehn Jahre gut gearbeitet und auch bei uns eine Leistung geboten, die mehr als vorzeigbar ist. Er wird im Trainer-Karussell dabei sein, wenn es sich demnächst wieder dreht.“

Und Florian Kohfeldt, Lieberknechts Nachfolger? Wie lange sein Vertrag läuft, will der Verein nicht preisgeben. Aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass der Neue einen Kontrakt bis Juni 2026 unterschrieben hat.


https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/darmstadt-98/darmstadt-98-was-kostet-die-trennung-von-trainer-lieberknecht-19992934.html


Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da werden extra Klauseln in den Vertrag gebastelt, die ein "Frings 2.0" verhindern sollen, jetzt muss man aber erst mal intern klären wie die überhaupt greifen und wenn sie nicht greifen glaubt man das es nicht so schlimm wird, weil TL bestimmt schnell wieder einen Job bekommt.

Mir platzt gerade der Schädel. ugly ugly ugly
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Heinerfest am 18.09.2024 um 20:49 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#673
18.09.2024 - 20:52 Uhr
Was???
FK hat wahrscheinlich nur einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.
Das ist ja geradezu…unfassbar…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von absatzkick am 18.09.2024 um 20:55 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#674
18.09.2024 - 21:26 Uhr
2 Fachanwälte für Arbeitsrecht im Präsidium und dann hoffen sie die Klausel rechtssicher abgeschlossen zu haben.
Nicht das sie aus dem Fehler mit Frings gelernt hätten. Nein sie schließen Verträge mit Klauseln von denen nicht klar ist ob sie einer Prüfung vor einem Arbeitsgericht bestehen würden.

Eilers und Fritsch dürfen den Schaden für den Verein gern aus eigener Tasche zahlen.

Jeder Karnevalsverein wird besser geführt.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#675
18.09.2024 - 21:33 Uhr
Zitat von HPlilie
2 Fachanwälte für Arbeitsrecht im Präsidium und dann hoffen sie die Klausel rechtssicher abgeschlossen zu haben.
Nicht das sie aus dem Fehler mit Frings gelernt hätten. Nein sie schließen Verträge mit Klauseln von denen nicht klar ist ob sie einer Prüfung vor einem Arbeitsgericht bestehen würden.

Eilers und Fritsch dürfen den Schaden für den Verein gern aus eigener Tasche zahlen.

Jeder Karnevalsverein wird besser geführt.


Dafür bietet unser Verein ein deutlich besseres Comedy Programm als die meisten Karnevalsvereine
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#676
18.09.2024 - 21:36 Uhr
Zitat von muenchenerlilie
Zitat von HPlilie

2 Fachanwälte für Arbeitsrecht im Präsidium und dann hoffen sie die Klausel rechtssicher abgeschlossen zu haben.
Nicht das sie aus dem Fehler mit Frings gelernt hätten. Nein sie schließen Verträge mit Klauseln von denen nicht klar ist ob sie einer Prüfung vor einem Arbeitsgericht bestehen würden.

Eilers und Fritsch dürfen den Schaden für den Verein gern aus eigener Tasche zahlen.

Jeder Karnevalsverein wird besser geführt.


Dafür bietet unser Verein ein deutlich besseres Comedy Programm als die meisten Karnevalsvereine


Nur leider hält der Kater inklusive Brechreiz danach unverhältnismäßig lange an.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#677
18.09.2024 - 21:44 Uhr
Zitat von HPlilie
2 Fachanwälte für Arbeitsrecht im Präsidium und dann hoffen sie die Klausel rechtssicher abgeschlossen zu haben.
Nicht das sie aus dem Fehler mit Frings gelernt hätten. Nein sie schließen Verträge mit Klauseln von denen nicht klar ist ob sie einer Prüfung vor einem Arbeitsgericht bestehen würden.

Eilers und Fritsch dürfen den Schaden für den Verein gern aus eigener Tasche zahlen.

Jeder Karnevalsverein wird besser geführt.


Dieses Fazit aus dem Inhalt des Artikels zu ziehen, sagt letztlich nur eins: Subsumieren ist nicht jedermanns Sache. Meine Herren, ich hoffe ihr erstickt nicht an eurer Negativität.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#678
18.09.2024 - 21:48 Uhr
Zitat von Heinerfest
Ei ei ei, der nächste Ärger steht vor der Tür? Oder nicht?

Zitat von FAZ

++ Was kostet Lieberknecht ++

Nach der Trennung vom ehemaligen Trainer Torsten Lieberknecht will Darmstadt 98 eine teure Abfindung vermeiden. Sind die Lilien zum zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

Wie die Faust aufs Auge. So habe Torsten Lieberknecht zum SV Darmstadt 98 gepasst, hieß es. Ein Trainer und ein Verein hatten sich gesucht und gefunden. Bodenständig, authentisch der Trainer. Robust, rustikal der Verein. Man ging eine Ehe ein, doch wie das so ist mit Ehen, sie gehen manchmal in die Brüche.

Lieberknecht und Darmstadt 98 haben sich nach vier Spieltagen der zweiten Liga (und drei Niederlagen) getrennt, und sie haben sich alle Mühe gegeben, dies in bestem Einvernehmen zu tun. Lieberknecht bat selbst um seine Freistellung, um den Weg frei zu machen für einen neuen Trainer. Ein neues Bündnis.

Lieberknecht verabschiedete sich mit bewegenden Worten auf der Internetseite des Vereins, der Klub warf ihm Blumen hinterher. Doch da war ein Thema, über das man nicht gerne redete: das liebe Geld. Und das ist keine Kleinigkeit. Darmstadt 98 hatte den Vertrag, der bis 2025 datiert war, 2024 vorzeitig um zwei Jahre bis 2027 verlängert. Und als der Trainer um seine Freistellung bat, verstanden das viele Fans so, als hätte er damit auch auf weitere Zahlungen verzichtet. Doch dem ist nicht so, wie Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch jetzt gegenüber der F.A.Z. erklärte.

Zu zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

In eine ähnliche Situation hatten sich die Darmstädter schon einmal manövriert. Nach vier Spieltagen der Zweitligasaison 2017 hatte der Verein den Vertrag mit Trainer Torsten Frings vorzeitig von 2018 auf 2020 verlängert. Fritsch wurde damals mit den Worten zitiert: „Die Arbeitsweise, die Außendarstellung und das Selbstverständnis des Trainergespanns passen perfekt zum SV 98.“ Nach einer Talfahrt in Richtung Abstiegszone wurde Frings ein Vierteljahr später entlassen. Die zweieinhalb Jahre der Vertragslaufzeit saß er aus und kassierte sein Restgehalt. Wie viel das gekostet hat, will Fritsch nicht beziffern. Zweitligatrainer verdienen schätzungsweise 300.000 bis 800.000 Euro pro Saison – man kann unschwer errechnen, dass die Trennung schmerzhaft teuer war.

Sind die Darmstädter nun bei Lieberknecht zum zweiten Mal in diese Falle getappt? Fragt man Fritsch, will er erst einmal Grundsätzliches erklären. Frings sei damals ein junger Trainer mit viel Fußball-Know-how gewesen, der eine erfolgreiche Rückrunde in der Bundesliga verantwortet habe, auch wenn er den Abstieg nicht verhindern konnte. „Deshalb haben wir uns damals für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden.“ Dass die Vertragsverlängerung mit Frings ein Fehler war, räumt Fritsch heute ein, unter Vorbehalt: „Man kann darüber diskutieren, ob die Verlängerung zu früh kam und zu lang war. Ob wir das mit dem Wissen von heute wieder so machen würden? Ich gebe gerne zu, dass wir darüber noch einmal nachdenken würden.“

Und mit Lieberknecht? „Mit ihm würden wir es noch einmal genau so machen“, sagt Fritsch. „Wir hatten zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung ein Zweitligajahr mit Platz vier hinter uns und im zweiten Jahr den Aufstieg. Es war klar, dass die Bundesliga eine ganz große Herausforderung werden würde. Vor dem Hintergrund des Vertrauens in das, was Lieberknecht bis dahin geleistet hatte, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre zu verlängern. Wir wollten den Trainer, der bis dato top gearbeitet hat und ziemlich gut zum Verein passt, stärken und der Außenwelt signalisieren, dass auch ein Abstieg aus der Bundesliga nicht zu einem Trainerwechsel führt. Die Verlängerung war ein Statement des Vertrauens und des Re­spekts.“

Prozess zur Klärung der Modalitäten

Ein Statement, das in der zweiten Liga früh Makulatur war. Lieberknecht musste gehen und ging von sich aus. Der nächste Schaden in vermutlich Millionenhöhe für den Klub? So weit soll es diesmal nicht kommen. „Natürlich haben wir aus dem Thema Frings gelernt“, sagt Fritsch. „Wir haben bei der Verlängerung juristische Sicherheitsklauseln in den Vertrag eingebaut, die dazu führen werden, dass es für den Verein zu keiner finanziellen Belastung bis ins Jahr 2027 kommen wird.“ Man befinde sich derzeit in einem „internen Prozess zur Klärung der Modalitäten“ und werde das Ergebnis demnächst präsentieren. „Es sieht auch so aus, dass das funktioniert“, sagt Fritsch. „Die finanzielle Belastung für den Verein wird im Endergebnis sogar geringer sein, als wenn wir den Vertrag nicht vorläufig verlängert hätten, er also nur bis 2025 datiert wäre.“

Man darf gespannt sein, ob die Gespräche mit Lieberknecht und die Vertragsdetails tatsächlich zu diesem Ergebnis führen. Selbst wenn es nicht dazu käme, was Fritsch ausschließt, sind die Personalien Frings und Lieberknecht nach Ansicht des Lilien-Präsidenten nicht vergleichbar. „Lieberknecht würde garantiert nicht bis 2027 ohne Job bleiben. Er hat in Braunschweig über zehn Jahre gut gearbeitet und auch bei uns eine Leistung geboten, die mehr als vorzeigbar ist. Er wird im Trainer-Karussell dabei sein, wenn es sich demnächst wieder dreht.“

Und Florian Kohfeldt, Lieberknechts Nachfolger? Wie lange sein Vertrag läuft, will der Verein nicht preisgeben. Aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass der Neue einen Kontrakt bis Juni 2026 unterschrieben hat.


https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/darmstadt-98/darmstadt-98-was-kostet-die-trennung-von-trainer-lieberknecht-19992934.html


Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da werden extra Klauseln in den Vertrag gebastelt, die ein "Frings 2.0" verhindern sollen, jetzt muss man aber erst mal intern klären wie die überhaupt greifen und wenn sie nicht greifen glaubt man das es nicht so schlimm wird, weil TL bestimmt schnell wieder einen Job bekommt.

Mir platzt gerade der Schädel. ugly ugly ugly


Dass TL nicht freiwillig auf einen riesigen Batzen Geld verzichtet, konnte man doch wirklich voraussetzen. Und um ehrlich zu sein, es macht ihn mir nicht unsympathisch, genau das zu tun. Er hatte sich ja auch im Gegenzug "committed" dem Verein längerfristig zur Verfügung zu stehen. Also moralisch absolut nicht verwerflich. Und wenn unsere Arbeitsrechtler im Präsidium es tatsächlich so dilletantisch hingeschustert haben, wie es der Bericht suggeriert, dann ist das sicher ein großes Thema bei der JHV. Vermutlich will RF das Thema bis dahin gar nicht groß aufarbeiten ("Wir blicken jetzt nur nach vorn"), sondern "auf Eis legen".
Ich kann die Qualität von TE aus Anwalt nicht beurteilen. Es fällt nur auf, dass die großen Namen, mit denen er angeblich (vielleicht durch das Netzwerk seines Vaters??) als Klienten arbeitete, wohl recht schnell andere Alternativen suchten.
Die von RF betont geäußerte Vermutung , dass TL ja vermutlich schnell wieder einen Verein finden wird, ist bei der Verhandlung der Abfindungshöhe doch auch eher ein sehr weicher Verhandlungsfaktor. So viel sollte er doch wirklilch wissen. Offenbar will er die Öffentlichkeit aber gezielt für Dumm verkaufen. Da gibt er mal wieder wirklich kein gutes Bild ab.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#679
18.09.2024 - 22:22 Uhr
Zitat von Heinerfest
Ei ei ei, der nächste Ärger steht vor der Tür? Oder nicht?

Zitat von FAZ

++ Was kostet Lieberknecht ++

Nach der Trennung vom ehemaligen Trainer Torsten Lieberknecht will Darmstadt 98 eine teure Abfindung vermeiden. Sind die Lilien zum zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

Wie die Faust aufs Auge. So habe Torsten Lieberknecht zum SV Darmstadt 98 gepasst, hieß es. Ein Trainer und ein Verein hatten sich gesucht und gefunden. Bodenständig, authentisch der Trainer. Robust, rustikal der Verein. Man ging eine Ehe ein, doch wie das so ist mit Ehen, sie gehen manchmal in die Brüche.

Lieberknecht und Darmstadt 98 haben sich nach vier Spieltagen der zweiten Liga (und drei Niederlagen) getrennt, und sie haben sich alle Mühe gegeben, dies in bestem Einvernehmen zu tun. Lieberknecht bat selbst um seine Freistellung, um den Weg frei zu machen für einen neuen Trainer. Ein neues Bündnis.

Lieberknecht verabschiedete sich mit bewegenden Worten auf der Internetseite des Vereins, der Klub warf ihm Blumen hinterher. Doch da war ein Thema, über das man nicht gerne redete: das liebe Geld. Und das ist keine Kleinigkeit. Darmstadt 98 hatte den Vertrag, der bis 2025 datiert war, 2024 vorzeitig um zwei Jahre bis 2027 verlängert. Und als der Trainer um seine Freistellung bat, verstanden das viele Fans so, als hätte er damit auch auf weitere Zahlungen verzichtet. Doch dem ist nicht so, wie Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch jetzt gegenüber der F.A.Z. erklärte.

Zu zweiten Mal in die gleiche Falle getappt?

In eine ähnliche Situation hatten sich die Darmstädter schon einmal manövriert. Nach vier Spieltagen der Zweitligasaison 2017 hatte der Verein den Vertrag mit Trainer Torsten Frings vorzeitig von 2018 auf 2020 verlängert. Fritsch wurde damals mit den Worten zitiert: „Die Arbeitsweise, die Außendarstellung und das Selbstverständnis des Trainergespanns passen perfekt zum SV 98.“ Nach einer Talfahrt in Richtung Abstiegszone wurde Frings ein Vierteljahr später entlassen. Die zweieinhalb Jahre der Vertragslaufzeit saß er aus und kassierte sein Restgehalt. Wie viel das gekostet hat, will Fritsch nicht beziffern. Zweitligatrainer verdienen schätzungsweise 300.000 bis 800.000 Euro pro Saison – man kann unschwer errechnen, dass die Trennung schmerzhaft teuer war.

Sind die Darmstädter nun bei Lieberknecht zum zweiten Mal in diese Falle getappt? Fragt man Fritsch, will er erst einmal Grundsätzliches erklären. Frings sei damals ein junger Trainer mit viel Fußball-Know-how gewesen, der eine erfolgreiche Rückrunde in der Bundesliga verantwortet habe, auch wenn er den Abstieg nicht verhindern konnte. „Deshalb haben wir uns damals für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden.“ Dass die Vertragsverlängerung mit Frings ein Fehler war, räumt Fritsch heute ein, unter Vorbehalt: „Man kann darüber diskutieren, ob die Verlängerung zu früh kam und zu lang war. Ob wir das mit dem Wissen von heute wieder so machen würden? Ich gebe gerne zu, dass wir darüber noch einmal nachdenken würden.“

Und mit Lieberknecht? „Mit ihm würden wir es noch einmal genau so machen“, sagt Fritsch. „Wir hatten zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung ein Zweitligajahr mit Platz vier hinter uns und im zweiten Jahr den Aufstieg. Es war klar, dass die Bundesliga eine ganz große Herausforderung werden würde. Vor dem Hintergrund des Vertrauens in das, was Lieberknecht bis dahin geleistet hatte, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre zu verlängern. Wir wollten den Trainer, der bis dato top gearbeitet hat und ziemlich gut zum Verein passt, stärken und der Außenwelt signalisieren, dass auch ein Abstieg aus der Bundesliga nicht zu einem Trainerwechsel führt. Die Verlängerung war ein Statement des Vertrauens und des Re­spekts.“

Prozess zur Klärung der Modalitäten

Ein Statement, das in der zweiten Liga früh Makulatur war. Lieberknecht musste gehen und ging von sich aus. Der nächste Schaden in vermutlich Millionenhöhe für den Klub? So weit soll es diesmal nicht kommen. „Natürlich haben wir aus dem Thema Frings gelernt“, sagt Fritsch. „Wir haben bei der Verlängerung juristische Sicherheitsklauseln in den Vertrag eingebaut, die dazu führen werden, dass es für den Verein zu keiner finanziellen Belastung bis ins Jahr 2027 kommen wird.“ Man befinde sich derzeit in einem „internen Prozess zur Klärung der Modalitäten“ und werde das Ergebnis demnächst präsentieren. „Es sieht auch so aus, dass das funktioniert“, sagt Fritsch. „Die finanzielle Belastung für den Verein wird im Endergebnis sogar geringer sein, als wenn wir den Vertrag nicht vorläufig verlängert hätten, er also nur bis 2025 datiert wäre.“

Man darf gespannt sein, ob die Gespräche mit Lieberknecht und die Vertragsdetails tatsächlich zu diesem Ergebnis führen. Selbst wenn es nicht dazu käme, was Fritsch ausschließt, sind die Personalien Frings und Lieberknecht nach Ansicht des Lilien-Präsidenten nicht vergleichbar. „Lieberknecht würde garantiert nicht bis 2027 ohne Job bleiben. Er hat in Braunschweig über zehn Jahre gut gearbeitet und auch bei uns eine Leistung geboten, die mehr als vorzeigbar ist. Er wird im Trainer-Karussell dabei sein, wenn es sich demnächst wieder dreht.“

Und Florian Kohfeldt, Lieberknechts Nachfolger? Wie lange sein Vertrag läuft, will der Verein nicht preisgeben. Aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass der Neue einen Kontrakt bis Juni 2026 unterschrieben hat.


https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/darmstadt-98/darmstadt-98-was-kostet-die-trennung-von-trainer-lieberknecht-19992934.html


Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da werden extra Klauseln in den Vertrag gebastelt, die ein "Frings 2.0" verhindern sollen, jetzt muss man aber erst mal intern klären wie die überhaupt greifen und wenn sie nicht greifen glaubt man das es nicht so schlimm wird, weil TL bestimmt schnell wieder einen Job bekommt.

Mir platzt gerade der Schädel. ugly ugly ugly


Na, da wird der Fachanwalt für Arbeitsrecht in mir doch spontan wach, wie sie das technisch gelöst haben wollen.
Spontan fällt mir nur ein, den (befristeten) Vertrag für beide Seiten ordentlich kündbar zu stellen, für den Verein im Zweifel mit einer abhängig vom Zeitpunkt degressiven Abfindung. Für TL müsste der Vertrag spiegelbildlich kündbar sein; richtig Sinn brächte das aber nur, wenn er dann auch eine Ablöse zahlen müsste, wie bei einer Ausstiegsklausel. Könnte als unzulässige Kündigungserschwerung zu werten sein, insbesondere wenn er sie selbst zahlen muss (und das müsste der Vertrag wohl so vorsehen, da es keine "normale" Ausstiegsklausel ist ). Da muss ich mal drüber nachdenken - aber das könnte der Grund für die zurückhaltende Bewertung der Regelung sein. Ansonsten fiele mir nur ein, den Vertrag durch eine bestimmte Punktezahl zu bestimmten Zeitpunkten auflösend zu bedingen. Wirksamkeit - spannend, aber mehr als fraglich. Und warum hätte sich TL darauf einlassen sollen? Das wäre im Ergebnis ein ultimativer Mißtrauensbeweis gewesen.

Praktisch sehe ich es etwas entspannter. Es wird definitiv eine Abfindung kosten, das ist klar. Wie oben schon gesagt, hatte TL aber durchaus schon ein erfolgreiches Trainerleben, bevor er zu uns kam (im Gegensatz zu TF), und hier aus meiner Sicht unbestreitbar Gutes erreicht. Daher teile ich die Ansicht, dass er nach Vertragsauflösung in einer guten Position für einen Platz auf dem Karussell ist. Den bekommt er nur, wenn er vertragsfrei ist (dass jemand für ihn in dieser Situation Ablöse zahlt, halte ich für utopisch, daher würde ich als Vorstand nicht darauf pokern). Spätestens Anfang November gehen bei anderen Krisenvereinen die Diskussionen los. Zu dem Zeitpunkt muss er am Markt sein. Ich denke, dass er weiß, dass ihn ein Aussitzen des Vertrags am Markt töten würde, nicht nur, weil es dann halt jemand anderes macht, sondern weil darauf ein potentieller neuer Verein auch schaut. Denn dem könnte das ja bei einer Verpflichtung auch passieren, wenn es nicht läuft. Außerdem ist schnelles Geld immer gutes Geld; und ich schätze ihn charakterlich auch nicht so ein, dass er bis aufs Blut verhandeln lässt. Das ist letzlich auch eine Image-Frage - er hat sich das zumindest in den letzten drei Jahren aufgebaut, der Herzensverein wurde immer wieder betont (und ich nehme ihm das ja auch absolut ab). Dem Image hilft es am Besten, wenn TL und RF sich nach erfolgreicher Verhandlung die Hände schütteln und sich umarmen, vorzugsweise bis Mitte Oktober. Alles andere schadet TL's Glaubwürdigkeit massiv
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#680
18.09.2024 - 22:30 Uhr
In Lautern fangen ja schon die ersten Anfang Diskussionen an... TL wird die Serie dort sicher bald fortsetzen
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