Hertha BSC Hertha BSC
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Tjark Ernst
Geburtsdatum 15.03.2003
Alter 23
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,93m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein Feyenoord Rotterdam

Leistungsdaten: 26/27

WettbewerbwettbewerbGegentore
Insgesamt 341
341

Tjark Ernst

27.05.2023 - 16:53 Uhr
Tjark Ernst |#671
23.11.2024 - 19:49 Uhr
Zitat von makkusu17
Zitat von Kabovska

Zitat von 17-Renate

Zitat von Kabovska

Die Niederlage heute geht in meinen Augen zu 100% auf seine Kappe, so leid es mir auch tut.

Da muss man sich auch nicht über die Taktik oder andere Mannschaftsteile streiten, das 1:1 war haltbar und das 2:2 muss er halten. Der Schuss war weder hart, noch platziert, noch war ihm die Sicht zugestellt. Da kannst du auch nicht von den Feldspielern erwarten 100% aller gegnerischen Aktionen zu unterbinden, da muss er auch einfach mal das Ding parieren.

Von der Panik bei hohen Bällen, an die man sich ja mittlerweile gewöhnt hat, ganz abgesehen.


Auch wenn es sich so anfühlen mag: Wir haben gegen die Spatzen nicht verloren. zwinker


Hast du absolut recht, aber ich war heute, einfach nur unfassbar sauer auf einen einzelnen Spieler, wie ich es lange nicht mehr war, da hat sich das Ganze nur nach Niederlage angefühlt.


Ich verstehe den Frust. Ulm wird es ähnlich gehen. Thiede darf mindestens das erste Tor nicht fangen und dann ist hier für Ulm auch mehr drin als das Unentschieden.
Das war heute auf keiner Seite Werbung für die Torhüter.

Aber wir haben das hier ja auch schon ausdiskutiert, dass die Situation im Tor Mist ist. Die Alternative zu Ernst ist Gersbeck, der für viele nicht mehr tragbar ist. Ansonsten könnte man ja auch sagen, tjark, du brauchst ne Pause und musst dich mal sammeln. Bis zur Rückrunde steht Marius im Tor. So wie Dardai das mit Schwolow tat, was diesem zumindest nach außen hin gut tat. Bei Gersbeck sehe ich aber nicht, dass das möglich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Verein nicht so einige weiter Bauchschmerzen bei der Personalie haben.

Und Ernst jetzt einen jüngeren vorzusetzen wäre gleich bedeutend mit "such dir einen neuen Verein", wobei man eine ordentliche Ablöse vergessen darf.

Ich hätte Gersbeck damals auch zu 100% vor die Tür gesetzt, aber der Verein hat anders entschieden und dann muss man dazu stehen und kann nicht so einen halbgaren Weg mit ihm einschlagen. Entweder gehört er zum Team und das Leistungsprinzip gilt oder man kündigt ihm. Denn als Maskottchen und für 2 Spiele im Jahr braucht er kein Profigehalt zu beziehen.
Für mein Empfinden braucht Ernst mal eine Pause und man sieht in Köln, die eine fast identische Situation haben, dass so ein Wechsel in der Saison auch funktionieren kann.
Tjark Ernst |#672
23.11.2024 - 21:01 Uhr
Habe mir die Zusammenfassung gerade angesehen, also beim ersten würde ich ihm keine Schuld geben bei der Entfernung. Einfach Pech das der Stürmer der Ball so ideal vor die Füße fällt.
Beim zweiten sieht er ganz klar unglücklich aus, so wie es viele schon erwähnt haben. Da er später beim Stand von 2:2 noch eine gute Chance vereitelt hat quasi im 1 gegen 1, gehe ich nicht davon aus das sie an der Personalie rütteln. Aber auch ich bin klar dafür das man Goller, dem ein Riesen Potential nachgesagt wird, die Chance gibt. Spiele in der U23, bei allem Respekt, helfen ihm vermutlich auch nicht wirklich.
Tjark Ernst |#673
24.11.2024 - 22:46 Uhr
Unser Kolumnist leidet mal wieder mit seinem Herzensklub Hertha BSC. Im Moment bereitet ihm vor allem Torhüter Tjark Ernst Sorge.
Hier mal wieder ein Lüdecke, wie immer sehr treffend. Gehört dann auch zur Kategorie jeder sieht und weiß es, aber alles hervorragend wir verlängern Zwinkernd

Als der Angreifer des SSV Ulm mit dem Ball und ohne Gegenwehr in den Strafraum von Hertha BSC spazierte und dann einen eigentlich haltbaren Schuss zum Ausgleich im Netz unterbrachte, da war es um mich geschehen. Ich sprang auf! Es ist mir etwas unangenehm, aber ich hörte mich, wie ich rief: „Vjdhcnjdewimsunwimmdxöfguf!“ (Kraftausdruck der Redaktion bekannt).

Bereits zwei Minuten zuvor war Herthas Abwehrklassiker eingetreten. Ich hatte ja schon die letzten Wochen darüber berichtet. Wieder einmal segelte eine Ecke in den Fünf-Meter-Raum, unser Torwart rannte statt zum Ball wieder zurück zur Linie, und ein Ulmer Spieler köpfte komplett unbedrängt an die Latte.

Schon da war von mir ein deutliches „Ggrrrranckgxxyyyzlflt!“ (auch dieser Kraftausdruck der Redaktion bekannt) zu hören gewesen. Ich sehe da langsam schwarz. Wenn die taktische Ausrichtung unseres Torwarts so weiter geht, steht er in circa vier Wochen bei Eckbällen hinter dem Tor.

Ich habe sogar das Gefühl, in seinem Gesichtsausdruck, in seiner ganzen Körperhaltung einen Ausdruck von Angst zu erkennen. Er scheint Angst davor zu haben, Fehler zu machen und deswegen macht er sie. Er verunsichert mich schon am Bildschirm. Wie soll er der Abwehr ein ruhender Pol sein? Einzig im Eins gegen Eins hat er eine Sicherheit.

Hier hätten die Verantwortlichen längst eingreifen müssen. Man hat einen jungen, super talentierten Torwart, der aber seit vielen Wochen in der Krise steckt und im Grunde Spiel für Spiel dieselben Fehler macht. Warum nimm man nicht den Druck von ihm? Gibt ihm eine Pause und baut ihn wieder auf? Was ist da mit Herthas Torwarttraining/-schulung?

Mich erinnert das Ganze sehr stark an Alexander Schwolow. Der kam als einer der besten Keeper der Liga zu Hertha BSC, verließ den Klub schließlich komplett verunsichert und kam auch nie mehr so richtig auf die Beine. Ich kenne die Strukturen und die Interna des Klubs zu wenig, aber es ist offensichtlich: Irgendwas stimmt da nicht.

•     •     •

Tellerrand bestimmst nur Du allein
Tjark Ernst |#674
25.11.2024 - 09:04 Uhr
Zitat von Gruenschnabel

Unser Kolumnist leidet mal wieder mit seinem Herzensklub Hertha BSC. Im Moment bereitet ihm vor allem Torhüter Tjark Ernst Sorge.
Hier mal wieder ein Lüdecke, wie immer sehr treffend. Gehört dann auch zur Kategorie jeder sieht und weiß es, aber alles hervorragend wir verlängern Zwinkernd

Als der Angreifer des SSV Ulm mit dem Ball und ohne Gegenwehr in den Strafraum von Hertha BSC spazierte und dann einen eigentlich haltbaren Schuss zum Ausgleich im Netz unterbrachte, da war es um mich geschehen. Ich sprang auf! Es ist mir etwas unangenehm, aber ich hörte mich, wie ich rief: „Vjdhcnjdewimsunwimmdxöfguf!“ (Kraftausdruck der Redaktion bekannt).

Bereits zwei Minuten zuvor war Herthas Abwehrklassiker eingetreten. Ich hatte ja schon die letzten Wochen darüber berichtet. Wieder einmal segelte eine Ecke in den Fünf-Meter-Raum, unser Torwart rannte statt zum Ball wieder zurück zur Linie, und ein Ulmer Spieler köpfte komplett unbedrängt an die Latte.

Schon da war von mir ein deutliches „Ggrrrranckgxxyyyzlflt!“ (auch dieser Kraftausdruck der Redaktion bekannt) zu hören gewesen. Ich sehe da langsam schwarz. Wenn die taktische Ausrichtung unseres Torwarts so weiter geht, steht er in circa vier Wochen bei Eckbällen hinter dem Tor.

Ich habe sogar das Gefühl, in seinem Gesichtsausdruck, in seiner ganzen Körperhaltung einen Ausdruck von Angst zu erkennen. Er scheint Angst davor zu haben, Fehler zu machen und deswegen macht er sie. Er verunsichert mich schon am Bildschirm. Wie soll er der Abwehr ein ruhender Pol sein? Einzig im Eins gegen Eins hat er eine Sicherheit.

Hier hätten die Verantwortlichen längst eingreifen müssen. Man hat einen jungen, super talentierten Torwart, der aber seit vielen Wochen in der Krise steckt und im Grunde Spiel für Spiel dieselben Fehler macht. Warum nimm man nicht den Druck von ihm? Gibt ihm eine Pause und baut ihn wieder auf? Was ist da mit Herthas Torwarttraining/-schulung?

Mich erinnert das Ganze sehr stark an Alexander Schwolow. Der kam als einer der besten Keeper der Liga zu Hertha BSC, verließ den Klub schließlich komplett verunsichert und kam auch nie mehr so richtig auf die Beine. Ich kenne die Strukturen und die Interna des Klubs zu wenig, aber es ist offensichtlich: Irgendwas stimmt da nicht.


Da eventuell nicht jeder Frank Lüdecke kennt , sollte man noch erwähnen das er Kabarettist ist und schon seit Jahren die humorvolle Glosse/Kolumne „Auslaufen mit Lüdecke“ für den Tagespiegel macht.

Der Artikel ist nicht aus der Sport Redaktion vom Tagesspiegel andere seiner Kolumnen hießen bspw. :

Hertha – die Griechen der Zweiten Liga
Führend nur in der „Umbruchtabelle“
Zwischen späten Toren, Schmugglern und Hiddensee
Ein bisschen mehr Kai-Wegner-Rhetorik bitte, Herr Bundestrainer
Mit dem Flanellhemd ist die Hoffnung zurück
Urs Fischer hätte das Zeug zum Regierenden Bürgermeister
Hertha BSC ist der klubgewordene Flughafen

Nicht das die Kolumne jemand für bare Münze nimmt , was allerdings beim lesen schon auffallen könnte zwinkertongue

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 25.11.2024 um 09:06 Uhr bearbeitet
Tjark Ernst |#675
25.11.2024 - 09:23 Uhr
Also, ich finde ihn weiterhin nicht wirklich verbessert in seinen Aktionen. Er wirkt sehr unsicher und strahlt nicht wirklich diese Ruhe aus.

Auch wenn er an beiden Toren nicht wirklich viel halten konnte, denke ich schon, dass ein erfahrener Torwart beim 2:2 zumindest einen seiner Vorderleute rausgeschoben hätte. Denn wenn man mal schaut, da stehen drei Verteidiger auf einer Linie und die gehen von der Strafraumkante zurück zum Tor, obwohl du nur 2 Gegenspieler binden musst. Der Zentrale Verteidiger hätte hier zwangsläufig rausschieben und den Ballführenden attackieren müssen. So hat man dem Gegner den Raum gelassen und er konnte behutsam und ohne bedrängt zu werden abschließen. Als Torwart hast du das gesamte Spiel vor dir und auch da musst du eben mal korrigieren und eingreifen, wenn du etwas siehst.

Dieses von hinten herausspielen mag ja schön sein, aber ich finde man muss da auch mal etwas variabler werden. Dann liegt es an Tjark zu erkennen, dass er eben gerade mit einem präzisen langen Ball zu einem Mitspieler das Spiel schnell machen und viele Gegenspieler überspielen kann. Das fehlt mir irgendwie total. Meist landen die Bälle dann beim Gegner oder im Seiten aus.
Tjark Ernst |#676
25.11.2024 - 09:53 Uhr
Ich möchte Ernst nicht die grundsätzlichen Fähigkeiten im Torwartspiel absprechen und erst recht nicht die Perspektive bei Hertha, aber es muss sich grundsätzlich etwas ändern. Natürlich muss man als Verein, wenn man sich einem jungen Torwart verschreibt, diesem auch Rückendeckung geben, gerade in Phasen wo es nicht so läuft. Dennoch gibt es eine deutliche Entwicklung über die letzten 10 Jahre zu beobachten, die jedem, der es mit der Hertha gut meint, Sorgen bereiten sollte.

Jarstein war bei Hertha der letzte Torhüter, mit überdurchschnittlicher Qualität (im Liga-Vergleich). Dass dieser dann im gehobenen Alter abbaut, kann man sicherlich nachvollziehen und hat dann wohl auch mit der Konzentrationsfähigkeit zutun, die irgendwann einfach nicht mehr auf Top-Niveau ist.

Seit dem, haben alle Hertha-Keeper ein Problem mit der Konstanz gehabt. Egal ob Schwolow, Christensen oder jetzt Ernst, alle hatten über kurz oder lang Schwierigkeiten bei der Strafraumbeherrschung und bei Fernschüssen. Das ist schon ein deutliches Muster, was sich da seit der Einstellung Mengers zeichnet, da es gerade diese Bereiche wiederholt betrifft. Ebenfalls auffällig ist, dass bei den beiden jungen Torhütern, die Fähigkeiten zuerst in einem akzeptablen Maß vorhanden waren und sich mit zunehmender Spielpraxis scheinbar zurückentwickelten.

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass wir ohne Veränderung auf der Menger-Position keine Besserung sehen werden. Es braucht einen Torwarttrainer, der den Spielern den Rücken stärkt und sie dazu ermuntert, Fehler zu machen. Sie sollen lieber 10x unter einer Flanke hindurch segeln, als auch nur 1x unnötig auf der Linie zu bleiben. Sie sollen lieber 5x umsonst bei einem Fernschuss springen wenn der Ball daneben geht, als nur 1x zu spät zu reagieren. Aktivität muss (gerade bei jungen Torhütern) die höchste Priorität haben, Risikobereitschaft ist eine der wichtigsten Attribute eines guten Torwartspiels.

Ich denke die Situation wäre anders zu bewerten, wenn dieses Problem Ernst exklusiv hätte, aber selbst bei Köln hat Menger Timo Horn bereits die Strafraumbeherrschung abtrainiert und auch bei Distanzschüssen war er unsicher. Mit Ilja Hofstädt hat man zudem in der u19 jemanden, der im Nachwuchsbereich einen sehr guten Ruf genießt und bereits mehrere Wochen bei den Profis übernommen hat. Ich sehe hier mehr Chance als Risiko.
Tjark Ernst |#677
25.11.2024 - 10:09 Uhr
Zitat von vanscap


Ich denke die Situation wäre anders zu bewerten, wenn dieses Problem Ernst exklusiv hätte, aber selbst bei Köln hat Menger Timo Horn bereits die Strafraumbeherrschung abtrainiert und auch bei Distanzschüssen war er unsicher. Mit Ilja Hofstädt hat man zudem in der u19 jemanden, der im Nachwuchsbereich einen sehr guten Ruf genießt und bereits mehrere Wochen bei den Profis übernommen hat. Ich sehe hier mehr Chance als Risiko.


Man hat im Sommer erst langfristig mit Mengen verlängert. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Personen, die für die langfristige Verlängerung verantwortlichen sind ein paar Monate später die Person freistellen.
Verabschiedet euch von dem Gedanken das man Menger innerhalb der Saison entlässt. Ernst und Co äußern sich auch durchaus positiv gegenüber Menger.

Ich hatte auch gehofft, dass im Sommer auf den Positionen von Menger, Kuchno mal frischer Wind rein kommt aber das war wohl nicht der Plan und Wunsch der Führungskräfte.
Tjark Ernst |#678
25.11.2024 - 10:56 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Zitat von vanscap

Ich denke die Situation wäre anders zu bewerten, wenn dieses Problem Ernst exklusiv hätte, aber selbst bei Köln hat Menger Timo Horn bereits die Strafraumbeherrschung abtrainiert und auch bei Distanzschüssen war er unsicher. Mit Ilja Hofstädt hat man zudem in der u19 jemanden, der im Nachwuchsbereich einen sehr guten Ruf genießt und bereits mehrere Wochen bei den Profis übernommen hat. Ich sehe hier mehr Chance als Risiko.


Man hat im Sommer erst langfristig mit Mengen verlängert. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Personen, die für die langfristige Verlängerung verantwortlichen sind ein paar Monate später die Person freistellen.
Verabschiedet euch von dem Gedanken das man Menger innerhalb der Saison entlässt. Ernst und Co äußern sich auch durchaus positiv gegenüber Menger.

Ich hatte auch gehofft, dass im Sommer auf den Positionen von Menger, Kuchno mal frischer Wind rein kommt aber das war wohl nicht der Plan und Wunsch der Führungskräfte.


Nun, wenn man die Arbeit des Torwarttrainers intern positiv bewertet, dann muss man nunmal die Torhüter stärker in die Verantwortung nehmen. Du kannst nicht schlechte Leistungen unkommentiert lassen und so tun, als wäre alles in Ordnung. Dann sollte man über einen Wechsel auf der Position im Tor nachdenken, auch wenn das natürlich für einen jungen Keeper immer undankbar ist. Auch hier muss das Leistungsprinzip gelten.
Tjark Ernst |#679
25.11.2024 - 11:05 Uhr
Zitat von vanscap
Zitat von CAPTAINstonie

Zitat von vanscap

Ich denke die Situation wäre anders zu bewerten, wenn dieses Problem Ernst exklusiv hätte, aber selbst bei Köln hat Menger Timo Horn bereits die Strafraumbeherrschung abtrainiert und auch bei Distanzschüssen war er unsicher. Mit Ilja Hofstädt hat man zudem in der u19 jemanden, der im Nachwuchsbereich einen sehr guten Ruf genießt und bereits mehrere Wochen bei den Profis übernommen hat. Ich sehe hier mehr Chance als Risiko.


Man hat im Sommer erst langfristig mit Mengen verlängert. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Personen, die für die langfristige Verlängerung verantwortlichen sind ein paar Monate später die Person freistellen.
Verabschiedet euch von dem Gedanken das man Menger innerhalb der Saison entlässt. Ernst und Co äußern sich auch durchaus positiv gegenüber Menger.

Ich hatte auch gehofft, dass im Sommer auf den Positionen von Menger, Kuchno mal frischer Wind rein kommt aber das war wohl nicht der Plan und Wunsch der Führungskräfte.


Nun, wenn man die Arbeit des Torwarttrainers intern positiv bewertet, dann muss man nunmal die Torhüter stärker in die Verantwortung nehmen. Du kannst nicht schlechte Leistungen unkommentiert lassen und so tun, als wäre alles in Ordnung. Dann sollte man über einen Wechsel auf der Position im Tor nachdenken, auch wenn das natürlich für einen jungen Keeper immer undankbar ist. Auch hier muss das Leistungsprinzip gelten.


Das sehe ich exakt genauso. Für mich kann es nur so sein das Goller endlich die Chance bekommt. Jedoch kann ich zu ihm recht wenig sagen und ich weiß auch nicht was für ein Eindruck er vermittelt im Training usw.
Tjark Ernst |#680
25.11.2024 - 11:11 Uhr
Ich kann die Meinung nicht teilen. Beim ersten Tor ist die Flugkurve des Balles, dadurch dass er abgefälscht ist, etwas unvorhersehbar. Und alles geschieht sehr schnell. Es herrscht vorher Unordnung im Strafraum. Ernst muss ja auch damit rechnen, dass der Schuss von der Strafraumkante direkt aufs Tor geht. Er kann dann theoretisch vielleicht einen Schritt weiter vorne sein, um den Winkel zu verkürzen, aber auch dann hält ihn kaum ein Torwart. Es wäre herausragend gewesen, den zu halten, aber kein Muss und damit ist es für mich kein Torwart-Fehler.
Bei Tor Zwei ist der Raum für den Torschützen zu gross. Ich glaube Clemens(?) orientiert sich nach rechts zu einem Gegenspieler. Marton deckt eher die linke Seite des Tores ab, Wenn Ernst einen Schritt weiter in die Mitte geht, dann wird der Angreifer gegen die Laufrichtung des Torwarts ins rechte, kurze Eck schiessen. Und alle würden schreien: "Das war das Torwart-Eck, da darf er den Ball nicht durchlassen!" So geht der Ball quasi durch Marton durch in die linke Torseite, Marton verdeckt für Ernst ja auch noch leicht den Weg des Balles, so dass er da noch weniger Reaktionszeit hat. Ein Courtois von Real hält den vielleicht aufgrund seiner Körperlänge. Für Ernst wäre es mit Spekulation eventuell möglich, wenn auch sehr schwierig. Für mich ist auch das kein Torwart-Fehler. Der Lattentreffer: Der Eckball landet leicht ausserhalb des 5-Meterraumes. Da kann ein grosser bulliger Torwart auch mal hin, Ernst ist ein wenig zu klein und würde das grosse Risiko eingehen, dass der Ball über ihn ins Tor geht, wenn er 5 Meter vor dem Tor nur eine 100tel-Sekunde später als der Stürmer am Ball ist. Auch das ist kein Torwartfehler für mich. Ich finde, dass die gesamte Hintermannschaft nicht gerade extrem selbstbewusst spielt und auch kein Bollwerk darstellt, das liegt u.a. an den Verletzungen und Ernst ist ein junger Torwart, der noch nicht dauernd Spiele defensiv im Alleingang gewinnen kann. Aber ihm das anzukreiden, finde ich gewagt. Er muss sich entwickeln, die Vorderleute dürfen ihn nicht ständig in zu schwierige Situationen bringen. Und manchmal (Ich glaube 59. Minute) löst er es doch perfekt. Die Unstabilität unseres Teams liegt eher an der fehlenden Verbindung zwischen Abwehr-Kette und der 6er-Position. Das ist zu lückenhaft. Mit Brooks und Demme in guter Verfassung könnte das sich ändern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von silberblick am 25.11.2024 um 11:13 Uhr bearbeitet
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