Hertha BSC Hertha BSC
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Tjark Ernst
Geburtsdatum 15.03.2003
Alter 23
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,93m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein Feyenoord Rotterdam

Leistungsdaten: 26/27

WettbewerbwettbewerbGegentore
Insgesamt 341
341

Tjark Ernst

27.05.2023 - 16:53 Uhr
Tjark Ernst |#1091
26.06.2025 - 11:21 Uhr
Zitat von Feralus
Zitat von Waldmeister49

Ich sehe es ähnlich wie @BigBulette.

Für mich gibt es 2 Punkte, die in der TW-Debatte zu wenig Beachtung finden:

Erstens (und das habe ich schon vielfach erwähnt): Unser derzeitiger TW-Trainer, dessen Kernkompetent darin liegt, seit Jahren sämtliche seiner Schützlinge kontinuierlich schlechter zu machen, bis sie schlussendlich zu echten Unsicherheitsfaktoren werden. Das war bei Schwolow so, der als durchaus guter TW aus Freiburg kam und zu einem Fliegenfänger mutierte, ging weiter über unsere langjährige Nummer 1 und den echten Rückhalt Jarstein, bei dem es dann sogar in einem echten Zerwürfnis und schließlich mit dem Abschied von Jarstein, weil dieser berechtigte Kritik an Andy Menger übte, endete. Bei Oliver Christensen war es nicht anders - Stark begonnen und noch stärker nachgelassen. Das gleiche ist inzwischen bei Tjark Ernst zu beobachten.
Wenn ich seit Jahren beobachten kann, dass die TW-Position trotz wechselndem Personal jede Saison wieder eine Problemzone und dabei der TW-Trainer die einzige Konstante ist, dann sollte ich doch mal langsam anfangen, DIESE Personalie zu hinterfragen statt völlig ohne Not sogar vorzeitig den Vertrag mit ihm zu verlängern. Zumal man in Stuttgart und Köln offenbar ja sogar froh war, dass Menger geht.


Kannst du das, außer aus dem Bauchgefühl heraus, auch irgendwie auch nur in irgendeiner Art beweisen?

Schwolow kam schon vor Menger zu uns und war auch da kein sicherer Rückhalt, Schwolow hatte das Glück dass bei Freiburg einfach alles für ihn zusammenkam und er besser schien als er war, ich glaube die Diskussion gabs im Forum hier schonmal lang und breit, dass nämlich auch die Stats mehr schein als sein waren. War halt auch ne Zeit wo nichts zusammenging bei uns.

Was Jarstein angeht, geschenkt, können wir in keiner Form irgendwie auch nur Ansatzweise nachvollziehen und oder beweisen.

Christensen hat n gleichbleibendes Pensum gehabt und musste mit einer sehr unsicheren Hintermannschat spielen und ist dann für gutes Geld gegangen, weil man das Geld brauchte und man auf Ernst setzen wollte.

Was das "Froh sein" angeht das er geht... man hört von den Leuten die mit ihm arbeiten, abgesehen Jarstein, aber relativ wenig schlechtes über ihn, gerade in solchen Situationen hätte ich schon erwartet dass man dann durchaus aus internen Infos mal ne Rundumkeule über ihn hört, sei es bei Stuttgart oder Köln und gerade von z.B. Horn hat man im Nachgang immer nur gutes über ihn gehört.


Find das Thema daher irgendwie schwierig, weil von außen kannste halt alles sagen, obs dann halt stimmt, das kann niemand bestätigen.



Also keine Ahnung. Dazu müsste man anfang die spiele von hertha zu gucken. Schwolow wurde erst dann schlecht als Menger dazu kam. Timo Horn hatte sich mit ihm gestritten, Jarstein hatte sich mit ihm gestritten wurde unter ihm schlechter. Oli Christensen war anfangs unfassbar gut, wurde dann immer schlechter, ein Lotka in den 10 spielen wenn man genau geguckt hat wurde zunehmend unsicherer statt sich nach vorne zu entwickeln. Ernst gegen Wolfsburg, da dachte ich kurz man hat potenziell den nächsten A Nationalkeeper. Wurde auch immer und immer schlechter, was ihn gerade noch so in Ordnung hält sind die Trainingseinheiten beim DFB. Jeder der sich das anguckt, sieht was für schlechte Arbeit ein Andy menger macht. Das einzig gute was er bisher getan hat, war die Schusstechnik von Reese zu verbessern.
Tjark Ernst |#1092
26.06.2025 - 11:21 Uhr
Zitat von Waldmeister49
Ich sehe es ähnlich wie @BigBulette.

Für mich gibt es 2 Punkte, die in der TW-Debatte zu wenig Beachtung finden:

Erstens (und das habe ich schon vielfach erwähnt): Unser derzeitiger TW-Trainer, dessen Kernkompetent darin liegt, seit Jahren sämtliche seiner Schützlinge kontinuierlich schlechter zu machen, bis sie schlussendlich zu echten Unsicherheitsfaktoren werden. Das war bei Schwolow so, der als durchaus guter TW aus Freiburg kam und zu einem Fliegenfänger mutierte, ging weiter über unsere langjährige Nummer 1 und den echten Rückhalt Jarstein, bei dem es dann sogar in einem echten Zerwürfnis und schließlich mit dem Abschied von Jarstein, weil dieser berechtigte Kritik an Andy Menger übte, endete. Bei Oliver Christensen war es nicht anders - Stark begonnen und noch stärker nachgelassen. Das gleiche ist inzwischen bei Tjark Ernst zu beobachten.
.


Inwieweit sind denn bspw. Schwolow und Christiansen(Kwasigroch) sportlich durchgestartet nachdem Sie Hertha verlassen haben ?

Nachdem sie Menger und das Hertha Umfeld hinter sich gelassen haben..... ist welcher Torwart in einem neuen Umfeld mit einen "fähigen" Torwart Trainer besser oder ist sogar Rückhalt bei den neuen Clubs geworden ?

Wer hat unter Menger bei Hertha trainiert und wo (welche Rolle) spielen die Torhüter jetzt ?
Rune Jarstein, Nils Körber, Marcel Lotka, Oliver Christensen, Alexander Schwolow, Tjark Ernst, Marius Gersbeck, Philip Sprint, Dennis Smarsch , Robert Kwasigroch

Das ist doch relativ übersichtlich was die Torhüter so an Leistungen(außerhalb von Hertha/Menger) präsentiert haben ..... aber hey an allem ist ja nur Menger schuld 😝😉

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Tjark Ernst |#1093
26.06.2025 - 11:44 Uhr
Zitat von JohnBSC1892
Zitat von Feralus

Zitat von Waldmeister49

Ich sehe es ähnlich wie @BigBulette.

Für mich gibt es 2 Punkte, die in der TW-Debatte zu wenig Beachtung finden:

Erstens (und das habe ich schon vielfach erwähnt): Unser derzeitiger TW-Trainer, dessen Kernkompetent darin liegt, seit Jahren sämtliche seiner Schützlinge kontinuierlich schlechter zu machen, bis sie schlussendlich zu echten Unsicherheitsfaktoren werden. Das war bei Schwolow so, der als durchaus guter TW aus Freiburg kam und zu einem Fliegenfänger mutierte, ging weiter über unsere langjährige Nummer 1 und den echten Rückhalt Jarstein, bei dem es dann sogar in einem echten Zerwürfnis und schließlich mit dem Abschied von Jarstein, weil dieser berechtigte Kritik an Andy Menger übte, endete. Bei Oliver Christensen war es nicht anders - Stark begonnen und noch stärker nachgelassen. Das gleiche ist inzwischen bei Tjark Ernst zu beobachten.
Wenn ich seit Jahren beobachten kann, dass die TW-Position trotz wechselndem Personal jede Saison wieder eine Problemzone und dabei der TW-Trainer die einzige Konstante ist, dann sollte ich doch mal langsam anfangen, DIESE Personalie zu hinterfragen statt völlig ohne Not sogar vorzeitig den Vertrag mit ihm zu verlängern. Zumal man in Stuttgart und Köln offenbar ja sogar froh war, dass Menger geht.


Kannst du das, außer aus dem Bauchgefühl heraus, auch irgendwie auch nur in irgendeiner Art beweisen?

Schwolow kam schon vor Menger zu uns und war auch da kein sicherer Rückhalt, Schwolow hatte das Glück dass bei Freiburg einfach alles für ihn zusammenkam und er besser schien als er war, ich glaube die Diskussion gabs im Forum hier schonmal lang und breit, dass nämlich auch die Stats mehr schein als sein waren. War halt auch ne Zeit wo nichts zusammenging bei uns.

Was Jarstein angeht, geschenkt, können wir in keiner Form irgendwie auch nur Ansatzweise nachvollziehen und oder beweisen.

Christensen hat n gleichbleibendes Pensum gehabt und musste mit einer sehr unsicheren Hintermannschat spielen und ist dann für gutes Geld gegangen, weil man das Geld brauchte und man auf Ernst setzen wollte.

Was das "Froh sein" angeht das er geht... man hört von den Leuten die mit ihm arbeiten, abgesehen Jarstein, aber relativ wenig schlechtes über ihn, gerade in solchen Situationen hätte ich schon erwartet dass man dann durchaus aus internen Infos mal ne Rundumkeule über ihn hört, sei es bei Stuttgart oder Köln und gerade von z.B. Horn hat man im Nachgang immer nur gutes über ihn gehört.


Find das Thema daher irgendwie schwierig, weil von außen kannste halt alles sagen, obs dann halt stimmt, das kann niemand bestätigen.



Also keine Ahnung. Dazu müsste man anfang die spiele von hertha zu gucken. Schwolow wurde erst dann schlecht als Menger dazu kam. Timo Horn hatte sich mit ihm gestritten, Jarstein hatte sich mit ihm gestritten wurde unter ihm schlechter. Oli Christensen war anfangs unfassbar gut, wurde dann immer schlechter, ein Lotka in den 10 spielen wenn man genau geguckt hat wurde zunehmend unsicherer statt sich nach vorne zu entwickeln. Ernst gegen Wolfsburg, da dachte ich kurz man hat potenziell den nächsten A Nationalkeeper. Wurde auch immer und immer schlechter, was ihn gerade noch so in Ordnung hält sind die Trainingseinheiten beim DFB. Jeder der sich das anguckt, sieht was für schlechte Arbeit ein Andy menger macht. Das einzig gute was er bisher getan hat, war die Schusstechnik von Reese zu verbessern.


Danke, ich schaue jedes Spiel und das jetzt seit gut ... 30+ Jahren, aber guter Versuch.

Schwolow war bei uns nie ein guter Rückhalt. Horn hatte sich vielleicht mit ihm gestritten spricht aber weiterhin von seinem guten Freund in Interviews nachdem Menger dann weg war, also kann das ja nicht so wild gewesen sein.

Christensen hat einfach überperformt in einer Situation wo er in das kalte Wasser geworfen wurde und nein, er wurde nicht schlechter, die Vorderleute waren einfach nur absolute Unsicherheitsfaktoren.
Wir haben ihn damals übrigens Marktwertgerecht abgegeben und der Marktwert ist seitdem 2.5 Millionen gesunken.
Das mit Lotka ist auch nicht wirklich belegbar hat ja sogar n ziemlich guten Notenschnitt für die 10 Spiele, sorry

Ist halt viel gefühlte Wahrheit und wenig Fakt, so ehrlich muss man dann auch sein.


Ansonsten bringt @Donhelli das schon ganz gut auf den Punkt.
Hier wird es sich meiner Meinung nach zu einfach gemacht, weils halt der Weg des geringsten Widerstands ist. Man muss was Torhüter angeht auch immer die Gesamtsituation, das bedeutet also die gesamte Hintermannschaft und die Situationen die zu Toren führen, vor Augen halten. (Da sind wir dann auch wieder bei Schwolow in Freiburg und der Tatsache dass es dann ja bei den anderen Vereinen auch nicht mehr lief für ihn)


Gibt es immer Potential Dinge zu verbessern? Klar, da stimme ich @Rumkugel ohne weiteres absolut zu.
Tjark Ernst |#1094
26.06.2025 - 11:54 Uhr
Ich kann Menger's Arbeit nicht wirklich bewerten, allerdings wissen hier wohl die meisten, dass ich Ernst sehr kritisch sehe. Dennoch finde ich, dass ein Einbeziehen der Umstände durchaus notwendig ist. Ich glaube ein paar Dinge kann man feststellen.

1. Ernst hat sehr schlechte Leistungen gezeigt. Das belegen die Statistiken und man sieht es auch in den Spielen.

2. Ernst lässt bisher keine wirkliche Entwicklung erkennen. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht stattfindet, manchmal braucht es aber etwas, bis sich das auf den Platz übersetzt.

3. Menger hat bisher bei Hertha keinen Torwart sichtlich besser gemacht.


Das sind erstmal nur Punkte, die Ernst direkt betreffen, es gibt aber für jeden Torhüter auch weitere mannschaftsbezogene Faktoren, die eine große Rolle in den eigenen Leistungen spielen. Zum Beispiel:

4. Hertha hat (bis zur Leitl-Verpflichtung) keine organisierte Defensive gehabt. Unter Dardai fing man sich massig Gegentore, unter Fiel standen die Innenverteidiger oft 2 vs. 4 an der Mittellinie und wurden überlaufen.

5. Viele junge Torhüter haben Probleme in der Stafraumbeherrschung, Herthas Stellungsspiel im eigenen Strafraum (unter anderem bei Standards) war definitiv keine Unterstützung.



Ich persönlich habe nicht viel Hoffnung, dass Ernst viel besser wird. Was ich jedoch als Chance sehe, ist die Entwicklung der Defensive unter Leitl, welche durch den erhöhten Organisationsgrad das Leben für den Keeper einfacher macht. Hat Ernst die Möglichkeit, sich während des Spiels auf seine Stärken zu konzentrieren und gleichzeitig im Training an seinen Schwächen zu arbeiten, könnte er in der kommenden Saison kein limitierender Faktor sein, was den Aufstieg angeht.
Tjark Ernst |#1095
26.06.2025 - 13:34 Uhr
Quelle: www.rbb24.de
Warum Hertha bei den Torhütern vor einem Dilemma steht
Gleich fünf Profi-Torhüter hat Hertha BSC zum Trainingsstart in seinen Reihen. Mit Tjark Ernst steht die Nummer eins zwar fest, doch die Hierarchie hinter ihm kann neue Formen annehmen. Von Marc Schwitzky

"Tjark spielt, solange er nicht gesperrt oder verletzt ist", stellte Stefan Leitl zum Amtsbeginn im Februar dieses Jahres klar. Der Trainer von Hertha BSC setzte sofort auf Torhüter Ernst – und korrigierte damit die Entscheidung seines Vorgängers Cristian Fiél.
Gleich fünf Profi-Torhüter hat Hertha BSC zum Trainingsstart in seinen Reihen. Mit Tjark Ernst steht die Nummer eins zwar fest, doch die Hierarchie hinter ihm kann neue Formen annehmen. (...)

Ernst gehört statistisch zu den schwächsten Torhütern der Liga
Dass sich Fiél im Frühjahr 2025 für einen Torhüterwechsel entschied, war zwar überraschend, entbehrte aber nicht jeglicher Grundlage. Tatsächlich hatte Ernst bis dahin eine mehr als durchwachsene Saison gespielt, stagnierte sichtlich in seiner Entwicklung. Das zeigen auch die Zahlen.

Er belegt für die Saison 2024/25 den vorletzten Platz aller Stammtorhüter der 2. Bundesliga bei abgewehrten Bällen. Zudem ließ er sogar mehr Tore zu als statistisch erwartet. Ernst rettete im Durchschnitt also keine Punkte, er kostete sie. Immer wieder hatte der noch junge Keeper Patzer in seinem Spiel, vor allem in der Strafraumbeherrschung und Abwehr von Distanzschüssen wackelte Ernst bedenklich.
Trotz Schwächen die klare Nummer eins
Doch Leitl vertraut auf Ernst, der es ihm im Endspurt der zurückliegenden Saison mit einer aufsteigenden Form dankte. Der deutsche U21-Nationalspieler wirkte in den letzten Partien wieder sicherer, vor allem auf der Linie. Das liegt auch daran, dass ihm Leitls Ansatz deutlich eher liegt. Der 47-Jährige steht für ein einfacheres Aufbauspiel, bei dem zur Not auch der lange Ball gespielt werden darf – ein No-Go unter Fiél, der den Keeper fußballerisch intensiv einbinden will.

Ernst kann sich unter Leitl vor allem auf das Parieren von Bällen konzentrieren und das tut ihm gut. Und so dürfte Ernst trotz seiner Schwächen in der vorangegangenen Spielzeit weiterhin Herthas Nummer eins sein. Dennoch lügen die Zahlen nicht: er wird sich 2025/26 gehörig steigern müssen, um das Format eines Aufstiegstorhüters zu erreichen.
Gersbeck nutzte seine Chancen nicht!
Dass Ernst trotz einer schwachen Saison einigermaßen unumstritten ist, liegt auch an der schwachen Konkurrenz. Marius Gersbeck erhielt in der Rückrunde seine Chance, konnte sie aber nicht nutzen – im Gegenteil. Wie schon in seinen vorherigen Einsätzen wirkte der 30-Jährige besorgniserregend unsicher. Gersbeck strahlte keinerlei Souveränität aus, dabei ist er Ernst knapp 140 Profi-Spiele an Erfahrung voraus. (...)

Ich glaube nicht, daß es Menger allein verschuldet, dass sich die Torwarte nicht weiter entwickeln.
Ansonsten hätte wahrscheinlich Nello di Martino schon lângst Alarm geschlagen, denn mehr Erfahrung als Torwarttrainer kann man gar nicht haben... Und er kennt jeden Torwart von Hertha seit Volkmar Groß.. er wird auch notgedrungen mit dem Spielermaterial arbeiten müssen was vorhanden ist.. wie heißt es so schön? " Was Hänschen nicht gelernt hat, das lernt Hans Nimmermehr..."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Micha11 am 26.06.2025 um 13:47 Uhr bearbeitet
Tjark Ernst |#1096
26.06.2025 - 14:20 Uhr
Zitat von Micha11
Quelle: www.rbb24.de
Warum Hertha bei den Torhütern vor einem Dilemma steht
Gleich fünf Profi-Torhüter hat Hertha BSC zum Trainingsstart in seinen Reihen. Mit Tjark Ernst steht die Nummer eins zwar fest, doch die Hierarchie hinter ihm kann neue Formen annehmen. Von Marc Schwitzky


wurde heute morgen doch bereits gepostet...
Tjark Ernst |#1097
26.06.2025 - 14:29 Uhr
Zitat von vanscap
Ich kann Menger's Arbeit nicht wirklich bewerten, allerdings wissen hier wohl die meisten, dass ich Ernst sehr kritisch sehe. Dennoch finde ich, dass ein Einbeziehen der Umstände durchaus notwendig ist. Ich glaube ein paar Dinge kann man feststellen.

1. Ernst hat sehr schlechte Leistungen gezeigt. Das belegen die Statistiken und man sieht es auch in den Spielen.

2. Ernst lässt bisher keine wirkliche Entwicklung erkennen. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht stattfindet, manchmal braucht es aber etwas, bis sich das auf den Platz übersetzt.

3. Menger hat bisher bei Hertha keinen Torwart sichtlich besser gemacht.


Das sind erstmal nur Punkte, die Ernst direkt betreffen, es gibt aber für jeden Torhüter auch weitere mannschaftsbezogene Faktoren, die eine große Rolle in den eigenen Leistungen spielen. Zum Beispiel:

4. Hertha hat (bis zur Leitl-Verpflichtung) keine organisierte Defensive gehabt. Unter Dardai fing man sich massig Gegentore, unter Fiel standen die Innenverteidiger oft 2 vs. 4 an der Mittellinie und wurden überlaufen.

5. Viele junge Torhüter haben Probleme in der Stafraumbeherrschung, Herthas Stellungsspiel im eigenen Strafraum (unter anderem bei Standards) war definitiv keine Unterstützung.



Ich persönlich habe nicht viel Hoffnung, dass Ernst viel besser wird. Was ich jedoch als Chance sehe, ist die Entwicklung der Defensive unter Leitl, welche durch den erhöhten Organisationsgrad das Leben für den Keeper einfacher macht. Hat Ernst die Möglichkeit, sich während des Spiels auf seine Stärken zu konzentrieren und gleichzeitig im Training an seinen Schwächen zu arbeiten, könnte er in der kommenden Saison kein limitierender Faktor sein, was den Aufstieg angeht.


Der zentrale Punkt in der Menger-Debatte ist für mich genau das, was du unter 3. schreibst. Ob die Torhüter unter ihm schlechter werden oder einfach nicht besser sind, darüber lässt sich streiten. Aber bei keinem einzigen hat man das Gefühl, dass an ihren Schwachpunkten gearbeitet wird. Ein guter Torwarttrainer sollte doch gerade bei jungen Torhütern in der Lage sein, hier schnell Verbesserungen zu erzielen.
Das lässt dann halt zwei Schlüsse zu: entweder sind und waren die alle nicht besonders talentiert (diese unpopuläre Meinung hatte ich damals z.B. bei Christensen und ich glaube fast alle haben die inzwischen bei Schwolow) - dann dürfte allerdings diese Saison die letzte Chance für Tjark sein - oder eben das Training ist nicht gut genug, und dann muss Menger zur Disposition stehen.

Ein "weiter so" gibt die Leistung von Tjark bisher jedenfalls eigentlich nicht her. Verstehe trotzdem, dass man diese Saison in der Konstellation nochmal probiert.
Tjark Ernst |#1098
26.06.2025 - 16:31 Uhr
Zitat von bschuss
Zitat von vanscap

Ich kann Menger's Arbeit nicht wirklich bewerten, allerdings wissen hier wohl die meisten, dass ich Ernst sehr kritisch sehe. Dennoch finde ich, dass ein Einbeziehen der Umstände durchaus notwendig ist. Ich glaube ein paar Dinge kann man feststellen.

1. Ernst hat sehr schlechte Leistungen gezeigt. Das belegen die Statistiken und man sieht es auch in den Spielen.

2. Ernst lässt bisher keine wirkliche Entwicklung erkennen. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht stattfindet, manchmal braucht es aber etwas, bis sich das auf den Platz übersetzt.

3. Menger hat bisher bei Hertha keinen Torwart sichtlich besser gemacht.


Das sind erstmal nur Punkte, die Ernst direkt betreffen, es gibt aber für jeden Torhüter auch weitere mannschaftsbezogene Faktoren, die eine große Rolle in den eigenen Leistungen spielen. Zum Beispiel:

4. Hertha hat (bis zur Leitl-Verpflichtung) keine organisierte Defensive gehabt. Unter Dardai fing man sich massig Gegentore, unter Fiel standen die Innenverteidiger oft 2 vs. 4 an der Mittellinie und wurden überlaufen.

5. Viele junge Torhüter haben Probleme in der Stafraumbeherrschung, Herthas Stellungsspiel im eigenen Strafraum (unter anderem bei Standards) war definitiv keine Unterstützung.



Ich persönlich habe nicht viel Hoffnung, dass Ernst viel besser wird. Was ich jedoch als Chance sehe, ist die Entwicklung der Defensive unter Leitl, welche durch den erhöhten Organisationsgrad das Leben für den Keeper einfacher macht. Hat Ernst die Möglichkeit, sich während des Spiels auf seine Stärken zu konzentrieren und gleichzeitig im Training an seinen Schwächen zu arbeiten, könnte er in der kommenden Saison kein limitierender Faktor sein, was den Aufstieg angeht.


Der zentrale Punkt in der Menger-Debatte ist für mich genau das, was du unter 3. schreibst. Ob die Torhüter unter ihm schlechter werden oder einfach nicht besser sind, darüber lässt sich streiten. Aber bei keinem einzigen hat man das Gefühl, dass an ihren Schwachpunkten gearbeitet wird. Ein guter Torwarttrainer sollte doch gerade bei jungen Torhütern in der Lage sein, hier schnell Verbesserungen zu erzielen.
Das lässt dann halt zwei Schlüsse zu: entweder sind und waren die alle nicht besonders talentiert (diese unpopuläre Meinung hatte ich damals z.B. bei Christensen und ich glaube fast alle haben die inzwischen bei Schwolow) - dann dürfte allerdings diese Saison die letzte Chance für Tjark sein - oder eben das Training ist nicht gut genug, und dann muss Menger zur Disposition stehen.

Ein "weiter so" gibt die Leistung von Tjark bisher jedenfalls eigentlich nicht her. Verstehe trotzdem, dass man diese Saison in der Konstellation nochmal probiert.


Bei einigen von uns steht er bereits seit 2 Jahren zur Disposition. Unser Problem ist, dass sich die Verantwortlichen untereinander eher komplett anders wahrnehmen. Zudem gab es einfach zu viele Baustellen und Benni und Co. waren schlichtweg überfordert, die einzelnen Stellschrauben überhaupt erst einmal auszumachen. Das bei uns lieber Verträge unnötiger Weise verlängert werden anstatt sie auslaufen zu lassen oder sie rechtzeitig aufzulösen, ist leider nicht von der Hand zu weisen.

Wir benötigen erstmal einen Experten von außerhalb und dann sollte er Personalien wie Kuchno oder Menger beurteilen. Da können dann aber schnell mal weitere ein zwei Jahre vergehen. 😶

•     •     •

Tellerrand bestimmst nur Du allein
Tjark Ernst |#1099
26.06.2025 - 16:41 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie

Zitat von Micha11

Quelle: www.rbb24.de
Warum Hertha bei den Torhütern vor einem Dilemma steht
Gleich fünf Profi-Torhüter hat Hertha BSC zum Trainingsstart in seinen Reihen. Mit Tjark Ernst steht die Nummer eins zwar fest, doch die Hierarchie hinter ihm kann neue Formen annehmen. Von Marc Schwitzky


wurde heute morgen doch bereits gepostet...


..sorry, hab ich nicht gesehen...
..der letzte Absatz war aber von mir...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Micha11 am 26.06.2025 um 16:43 Uhr bearbeitet
Tjark Ernst |#1100
26.06.2025 - 16:43 Uhr
Das ist jetzt hier etwas OT zu Ernst, aber der Markt für gute Torwarttrainer ist ziemlich eng, bevor man nicht jemand definitiv besseren als Menger an der Angel hat, kann man auch nicht einfach so eine neue Baustelle aufmachen, indem man ihn öffentlich anzählt. Seine Abfindung dürfte eher ein geringeres Problem sein.
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