Thomas Tuchel - (Ex-)Trainer
03.08.2009 - 15:51 Uhr
06.05.2010 - 18:05 Uhr
Guter Mann!
06.05.2010 - 21:42 Uhr
Bester Mann. Weiter so. Hoffentlich hat der eine festgeschriebene Ablöse in seinem Vertrag :D
07.05.2010 - 08:43 Uhr
Als ich gestern diese Nachricht gelesen habe, hatte ich ein glückliches Grinsen im Gesicht. Sowas liest man gerne :)
12.05.2010 - 10:38 Uhr
http://www.zeit.de/sport/2010-05/tuchel-mainz-trainer
Trainer Thomas Tuchel
"Bei der Mannschaftsfeier stehe ich nicht auf dem Tisch"
Thomas Tuchel ist der Traineraufsteiger der Saison. Ein Gespräch über die Identität des FSV Mainz, Regeländerungen im Fußball und sein distanziertes Verhältnis zu den Spielern.
Thomas Tuchel: "Wir in Mainz pflegen einen bestimmten Umgang mit Spielern und achten auf eine harmonische Atmosphäre"
ZEIT ONLINE: Herr Tuchel, hat der FSV Mainz 05 eine Identität und was muss ein Trainer dabei berücksichtigen?
Tuchel: Zum ersten ist es unsere Spielweise: dynamisch und vorwärts verteidigend. Zum zweiten pflegen wir einen bestimmten Umgang mit Spielern und achten auf eine harmonische Atmosphäre. Zum dritten hat der Club den Mut, bei der Trainerwahl nicht nur auf prominente Namen zu schauen. Sonst wäre ich jetzt nicht hier.
ZEIT ONLINE: Unter Mainzer Fans gab es Unmut, dass Sie verdiente Spieler aussortiert haben. Etwa den Aufstiegshelden Daniel Gunkel oder den Publikumsliebling Milorad Pekovic, der von den Mainzer Fans sogar für Gelbe Karten bejubelt wurde. Ist das der schwierigste Teil des Jobs, Leuten beizubringen, dass sie nicht mehr gebraucht werden?
Tuchel: Keine Frage, das ist eine schwere Entscheidung für uns. Was die Öffentlichkeit jedoch nicht weiß: Peko hatte uns mehrfach um seine Freigabe gebeten, weil er zu wenig Einsatzzeit bekam. Wenn die Fans sauer waren oder noch sind, dass Peko gegangen ist, kann ich das gut verstehen. Er war eine Mainzer Identitätsfigur, doch gerade weil er Verdienste hat, sind wir seiner Bitte nachgekommen. Ab und an lässt er sich noch hier blicken, dann ist er schwer aus der Kabine rauszukriegen.
ZEIT ONLINE: Sprechen Sie regelmäßig mit der Mainzer Jugend, etwa den Nationalspielern Christoph Santer, Benedikt Saller und Shawn Parker?
Tuchel: Klar, ich kenne Sie alle, ich war ja hier Jugendtrainer. Es gehört zur Aufgabe eines Bundesligatrainers, die Entwicklung des eigenen Nachwuchsleistungszentrums zu beobachten.
Wir Trainer müssen Werte vorleben
ZEIT ONLINE: Auf dem Trainingsgelände begegnen sich Jugendspieler und Profis. Wie wird das Miteinander in Mainz geregelt?
Tuchel: Für Jugendspieler gibt es einen Leitfaden: Wie verhalte ich mich gegenüber Gegnern, Eltern, Mitspielern, Schiedsrichtern, Trainern und den Profis? Respekt, Wertschätzung, Pünktlichkeit – das fordern wir. Pflicht ist die Begrüßung mit Handschlag und Augenkontakt. Wir müssen die Werte vorleben, dann wird es zur Selbstverständlichkeit.
ZEIT ONLINE: Haben Sie diese Fibel mitverfasst?
Tuchel: Ja, ich war an der Verschriftlichung beteiligt. Vermutlich haben die Kollegen es inzwischen aktualisiert.
ZEIT ONLINE: Gehört es zum respektvollen Verhalten dazu, nicht den Geburtstag der Spieler zu vergessen?
Tuchel: Das sollte einem Chef nicht passieren. Aber ich gestehe: Ich habe Helfer, die mich rechtzeitig an wichtige Termine erinnern.
[...]
Trainer Thomas Tuchel
"Bei der Mannschaftsfeier stehe ich nicht auf dem Tisch"
Thomas Tuchel ist der Traineraufsteiger der Saison. Ein Gespräch über die Identität des FSV Mainz, Regeländerungen im Fußball und sein distanziertes Verhältnis zu den Spielern.
Thomas Tuchel: "Wir in Mainz pflegen einen bestimmten Umgang mit Spielern und achten auf eine harmonische Atmosphäre"
ZEIT ONLINE: Herr Tuchel, hat der FSV Mainz 05 eine Identität und was muss ein Trainer dabei berücksichtigen?
Tuchel: Zum ersten ist es unsere Spielweise: dynamisch und vorwärts verteidigend. Zum zweiten pflegen wir einen bestimmten Umgang mit Spielern und achten auf eine harmonische Atmosphäre. Zum dritten hat der Club den Mut, bei der Trainerwahl nicht nur auf prominente Namen zu schauen. Sonst wäre ich jetzt nicht hier.
ZEIT ONLINE: Unter Mainzer Fans gab es Unmut, dass Sie verdiente Spieler aussortiert haben. Etwa den Aufstiegshelden Daniel Gunkel oder den Publikumsliebling Milorad Pekovic, der von den Mainzer Fans sogar für Gelbe Karten bejubelt wurde. Ist das der schwierigste Teil des Jobs, Leuten beizubringen, dass sie nicht mehr gebraucht werden?
Tuchel: Keine Frage, das ist eine schwere Entscheidung für uns. Was die Öffentlichkeit jedoch nicht weiß: Peko hatte uns mehrfach um seine Freigabe gebeten, weil er zu wenig Einsatzzeit bekam. Wenn die Fans sauer waren oder noch sind, dass Peko gegangen ist, kann ich das gut verstehen. Er war eine Mainzer Identitätsfigur, doch gerade weil er Verdienste hat, sind wir seiner Bitte nachgekommen. Ab und an lässt er sich noch hier blicken, dann ist er schwer aus der Kabine rauszukriegen.
ZEIT ONLINE: Sprechen Sie regelmäßig mit der Mainzer Jugend, etwa den Nationalspielern Christoph Santer, Benedikt Saller und Shawn Parker?
Tuchel: Klar, ich kenne Sie alle, ich war ja hier Jugendtrainer. Es gehört zur Aufgabe eines Bundesligatrainers, die Entwicklung des eigenen Nachwuchsleistungszentrums zu beobachten.
Wir Trainer müssen Werte vorleben
ZEIT ONLINE: Auf dem Trainingsgelände begegnen sich Jugendspieler und Profis. Wie wird das Miteinander in Mainz geregelt?
Tuchel: Für Jugendspieler gibt es einen Leitfaden: Wie verhalte ich mich gegenüber Gegnern, Eltern, Mitspielern, Schiedsrichtern, Trainern und den Profis? Respekt, Wertschätzung, Pünktlichkeit – das fordern wir. Pflicht ist die Begrüßung mit Handschlag und Augenkontakt. Wir müssen die Werte vorleben, dann wird es zur Selbstverständlichkeit.
ZEIT ONLINE: Haben Sie diese Fibel mitverfasst?
Tuchel: Ja, ich war an der Verschriftlichung beteiligt. Vermutlich haben die Kollegen es inzwischen aktualisiert.
ZEIT ONLINE: Gehört es zum respektvollen Verhalten dazu, nicht den Geburtstag der Spieler zu vergessen?
Tuchel: Das sollte einem Chef nicht passieren. Aber ich gestehe: Ich habe Helfer, die mich rechtzeitig an wichtige Termine erinnern.
[...]
13.05.2010 - 07:38 Uhr
Zitat
Dann gibt es den Aggressionstrieb Dem folgt ein Aristide Bancé. Er strebt nach Rang, nach Status. Bei Bancé haben wir eine Bewusstseinsänderung bewirkt.
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/mainz/andere_sportarten/8891561_1.htm
Dann gibt es den Aggressionstrieb Dem folgt ein Aristide Bancé. Er strebt nach Rang, nach Status. Bei Bancé haben wir eine Bewusstseinsänderung bewirkt.
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/mainz/andere_sportarten/8891561_1.htm
13.05.2010 - 15:27 Uhr
Zitat
Die Mannschaft wolle weiterhin die Zuschauer und sich selbst mit ihrem Spiel begeistern – vor allem in den Heimspielen. „Das ist uns bis jetzt gut gelungen. Wir lassen uns am Handeln messen. Nicht so sehr an den Punkten. Wir konzentrieren uns stark auf das, was wir selbst beeinflussen können. Das ist unser Weg und die große Leistung, die wir bringen wollen. Hoffentlich wird sich das in Punkten ausdrücken, aber dafür gibt es keine Garantie.“
Und hier dann nochmal abgetippt:
http://www.rhein-zeitung.de/sport/1.-liga/mainz05_artikel,-Weg-ist-nicht-nur-in-Punkten-messbar-_arid,86894_arpage,2.html#articletop
Die Mannschaft wolle weiterhin die Zuschauer und sich selbst mit ihrem Spiel begeistern – vor allem in den Heimspielen. „Das ist uns bis jetzt gut gelungen. Wir lassen uns am Handeln messen. Nicht so sehr an den Punkten. Wir konzentrieren uns stark auf das, was wir selbst beeinflussen können. Das ist unser Weg und die große Leistung, die wir bringen wollen. Hoffentlich wird sich das in Punkten ausdrücken, aber dafür gibt es keine Garantie.“
Und hier dann nochmal abgetippt:
http://www.rhein-zeitung.de/sport/1.-liga/mainz05_artikel,-Weg-ist-nicht-nur-in-Punkten-messbar-_arid,86894_arpage,2.html#articletop
13.05.2010 - 20:12 Uhr
Zitat von bobcousy:
Euer Thomas ist während der Saison schon bissle grimmiger geworden oder ;)
Bin wirklich sehr gespannt, ob er die Erfolge im 2ten Jahr bestätigen kann (steigern wird denke ich keiner erwarten können).
Zutrauen tu ichs ihm, wünsche ihm viel Glück.
Kann man ihm es verübeln, dass er in seinem ersten Trainerjahr durchaus Stress ausgesetzt ist?
Finde ihn aber nach wie vor unglaublich sympathisch von seiner Art und bisher hat er alles richtig gemacht.
Für uns heißts im nächsten Jahr auch wieder :Klasse halten, egal wie!
Euer Thomas ist während der Saison schon bissle grimmiger geworden oder ;)
Bin wirklich sehr gespannt, ob er die Erfolge im 2ten Jahr bestätigen kann (steigern wird denke ich keiner erwarten können).
Zutrauen tu ichs ihm, wünsche ihm viel Glück.
Kann man ihm es verübeln, dass er in seinem ersten Trainerjahr durchaus Stress ausgesetzt ist?
Finde ihn aber nach wie vor unglaublich sympathisch von seiner Art und bisher hat er alles richtig gemacht.
Für uns heißts im nächsten Jahr auch wieder :Klasse halten, egal wie!
17.05.2010 - 11:42 Uhr
Zitat
Wie der zu bewerkstelligen ist, wird Tuchel erst wieder in drei Wochen überlegen. Bis dahin hat sich der 36 Jahre alte Fußballlehrer eine Auszeit mit seiner Frau und der ein Jahr alten Tochter verordnet.
http://www.faz.net/s/RubC3295D0DD41D4C82B9273912B8C91662/Doc~E52DD18EC7F584E64BB11AA95218237A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Wie der zu bewerkstelligen ist, wird Tuchel erst wieder in drei Wochen überlegen. Bis dahin hat sich der 36 Jahre alte Fußballlehrer eine Auszeit mit seiner Frau und der ein Jahr alten Tochter verordnet.
http://www.faz.net/s/RubC3295D0DD41D4C82B9273912B8C91662/Doc~E52DD18EC7F584E64BB11AA95218237A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
07.06.2010 - 18:31 Uhr
Ist es eigentlich normal das der DFB TT´s Privatadresse samt Handynummer veröffentlicht? :o
07.06.2010 - 18:54 Uhr
Zitat von jaramillo19:
Ist es eigentlich normal das der DFB TT´s Privatadresse samt Handynummer veröffentlicht? :o
Das ist sicher ein Versehen. Dass sie TT's Nummer haben, ist aber ja sonnenklar. Schließlich braucht man nach der WM (unabhängig vom Abschneiden) einen neuen Bundestrainer ;)
Ist es eigentlich normal das der DFB TT´s Privatadresse samt Handynummer veröffentlicht? :o
Das ist sicher ein Versehen. Dass sie TT's Nummer haben, ist aber ja sonnenklar. Schließlich braucht man nach der WM (unabhängig vom Abschneiden) einen neuen Bundestrainer ;)
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