| Geburtsdatum | 19.02.1983 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Schweiz |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SG Dynamo Dresden |
Thomas Stamm [Trainer]
14.05.2024 - 23:11 Uhr
14.10.2024 - 17:05 Uhr
Was ich persönlich nicht verstehen kann bei aller Profi-Taktik , die ich als Fan nicht schnalle. Wir werden intensiv angelaufen und bekommen Probleme beim rausspielen, bringen den Ball nicht unbedingt sicher zum gegnerischen Tor. Bei unserer Formation spazieren selbst Gegner wie Chemnitz teilweise einfach durch, als wenn wir nicht da wären. Zudem setzen sich Gegner oft über unsere Außen durch, selbst Chemnitz hatte damit mehrere Ecken und Freistöße gesammelt.
Viele unsere Gegner stehen hinten sicher, unsere gefühlt zehn Ecken pro Spiel sorgen kaum für Gefahr. Auch im Spiel gewinnen oft die gegnerischen Abwehrspieler die Duelle. Wir kommen selten durch.
Wenn der Gegner bei uns von uns in den 16er kommt, schwimmen wir nicht selten, das sieht zu selten abgeklärt aus. Ein Bock ist auch oft dabei.
Jetzt erklärt mir mal bitte jemand, warum das so ist und warum wir so eine Taktik überhaupt spielen?
Wir können doch nicht so oft keine Lösungen finden, aber stets der Gegner, ziemlich oft auch ein schlechterer Gegner, wo wir eigentlich überlegen sein sollten.
Viele unsere Gegner stehen hinten sicher, unsere gefühlt zehn Ecken pro Spiel sorgen kaum für Gefahr. Auch im Spiel gewinnen oft die gegnerischen Abwehrspieler die Duelle. Wir kommen selten durch.
Wenn der Gegner bei uns von uns in den 16er kommt, schwimmen wir nicht selten, das sieht zu selten abgeklärt aus. Ein Bock ist auch oft dabei.
Jetzt erklärt mir mal bitte jemand, warum das so ist und warum wir so eine Taktik überhaupt spielen?
Wir können doch nicht so oft keine Lösungen finden, aber stets der Gegner, ziemlich oft auch ein schlechterer Gegner, wo wir eigentlich überlegen sein sollten.
14.10.2024 - 18:03 Uhr
Nach vielen Jahren des stillen Mitlesens hat mich die aktuelle Situation des Vereins und insbesondere des Umfelds dazu bewogen, mich tatsächlich auch mal hier zu äußern.
Kurz vorab...Fan seit spätestens 2006, K-Jahreskarte für 13 Jahre. Dieses Jahr das erste Jahr, in dem diese Serie gerissen ist. Grund sind neben privaten Veränderungen insbesondere das Umfeld des Vereins. Und damit meine ich ganz besonders die Fans (und theoretisch Medien, wobei sich diese in den Jahren nicht wirklich bezüglich Dynamo geändert haben).
Das es bei Dynamo (leider) schon immer seitdem ich Fan bin nur schwarz/weiß gibt, ist mir bewusst. Aber insbesondere nach Corona habe ich das Gefühl, dass der Schwarzton deutlich dunkler geworden ist. Nach 5 Siegen am Stück ist der Aufstieg sicher, nach 5 Niederlagen gehören Trainer und GF gefeuert und die Mannschaft ist komplett falsch zusammengestellt. War leider schon immer so. Oder gibt es da andere Beispiele?
Ich verstehe nicht, wieso es hier in Dresden nicht möglich ist, etwas langfristig aufzubauen. Langfristig bedeutet für mich minimum 2 Jahre in einer Konstellation. (Unter MA und Becker wurde das versucht, hat dann aber nicht ausgereicht. Gehört im Sport für mich dazu.) Und das bedarf es meiner Meinung nach einfach, um etwas langfristig Erfolgreiches aufzubauen. Beispiele in Deutschland gibt es so viele (Union, Kiel, Heidenheim, Mainz, Augsburg zB). Ich verstehe nicht, wieso nach ca. 3 Monaten der Saison hier schon wieder mögliche "neue" Trainer diskutiert werden. Wie schon wieder von richtungsweisenden Spielen für einen Trainer geredet werden kann. Vor allem mit Blick auf die Tabelle.
Versteht mich nicht falsch, die letzten 5 Spiele waren insbesondere spielerisch zum Vergessen. Mit der Krönung in Chemnitz. Und auch davor war schon nicht alles Gold, was glänzte. Der Kader hat ganz klare Lücken.
Aber kann man nicht einfach mal geduldig weiterarbeiten, einer Mannschaft eine Schwächephase zugestehen, Trainer und GF Zeit geben, Veränderungen und Anpassungen vorzunehmen? Eventuell die Mannschaft am Wochenende unterstützen? Und unterstützen heißt für mich, positiv pushen und sich nicht im Stadion meckernd den Hintern abfrieren. Besonders diese Entwicklung der letzten Jahre hat mich zunehmend von der SportGEMEINSCHAFT entfernt.
MMn hängt das einfach mit der Erwartungshaltung der Leute zusammen. Jedes Jahr 3. Liga ist ein vergeudetes Jahr, also so schnell wie möglich hoch. Und diese Erwartungshaltung nervt mich extrem. Wir sind nun mal seit Jahrzehnten eine 2.-3. Liga Mannschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Wie häufig ich schon mit meinem Vater diskutieren musste, dass Dynamo ja eigentlich viel zu groß für die 3. Liga sei aufgrund der ganzen Titel und EC-Spiele. Nur ist das Ewigkeiten her und hat keinen Einfluss auf die sportliche Gegenwart des Vereins. Das Einzige, was Dynamo hat, sind viele (treue) Fans. Mehr als der Großteil der anderen 2.-3. Liga Mannschaften.
Long Story short... Kritik ist immer angebracht. Alles zu hinterfragen nach 3 Monaten, finde ich jedoch sehr schwierig. Wir haben einen neuen Trainer und einen neuen GF, wir haben viele neue Spieler. Einfach mal der ganzen Geschichte Zeit geben. Mit Höhepunkten und Tiefschlägen.
Auf Dynamo! Bis Sonntag.
Kurz vorab...Fan seit spätestens 2006, K-Jahreskarte für 13 Jahre. Dieses Jahr das erste Jahr, in dem diese Serie gerissen ist. Grund sind neben privaten Veränderungen insbesondere das Umfeld des Vereins. Und damit meine ich ganz besonders die Fans (und theoretisch Medien, wobei sich diese in den Jahren nicht wirklich bezüglich Dynamo geändert haben).
Das es bei Dynamo (leider) schon immer seitdem ich Fan bin nur schwarz/weiß gibt, ist mir bewusst. Aber insbesondere nach Corona habe ich das Gefühl, dass der Schwarzton deutlich dunkler geworden ist. Nach 5 Siegen am Stück ist der Aufstieg sicher, nach 5 Niederlagen gehören Trainer und GF gefeuert und die Mannschaft ist komplett falsch zusammengestellt. War leider schon immer so. Oder gibt es da andere Beispiele?
Ich verstehe nicht, wieso es hier in Dresden nicht möglich ist, etwas langfristig aufzubauen. Langfristig bedeutet für mich minimum 2 Jahre in einer Konstellation. (Unter MA und Becker wurde das versucht, hat dann aber nicht ausgereicht. Gehört im Sport für mich dazu.) Und das bedarf es meiner Meinung nach einfach, um etwas langfristig Erfolgreiches aufzubauen. Beispiele in Deutschland gibt es so viele (Union, Kiel, Heidenheim, Mainz, Augsburg zB). Ich verstehe nicht, wieso nach ca. 3 Monaten der Saison hier schon wieder mögliche "neue" Trainer diskutiert werden. Wie schon wieder von richtungsweisenden Spielen für einen Trainer geredet werden kann. Vor allem mit Blick auf die Tabelle.
Versteht mich nicht falsch, die letzten 5 Spiele waren insbesondere spielerisch zum Vergessen. Mit der Krönung in Chemnitz. Und auch davor war schon nicht alles Gold, was glänzte. Der Kader hat ganz klare Lücken.
Aber kann man nicht einfach mal geduldig weiterarbeiten, einer Mannschaft eine Schwächephase zugestehen, Trainer und GF Zeit geben, Veränderungen und Anpassungen vorzunehmen? Eventuell die Mannschaft am Wochenende unterstützen? Und unterstützen heißt für mich, positiv pushen und sich nicht im Stadion meckernd den Hintern abfrieren. Besonders diese Entwicklung der letzten Jahre hat mich zunehmend von der SportGEMEINSCHAFT entfernt.
MMn hängt das einfach mit der Erwartungshaltung der Leute zusammen. Jedes Jahr 3. Liga ist ein vergeudetes Jahr, also so schnell wie möglich hoch. Und diese Erwartungshaltung nervt mich extrem. Wir sind nun mal seit Jahrzehnten eine 2.-3. Liga Mannschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Wie häufig ich schon mit meinem Vater diskutieren musste, dass Dynamo ja eigentlich viel zu groß für die 3. Liga sei aufgrund der ganzen Titel und EC-Spiele. Nur ist das Ewigkeiten her und hat keinen Einfluss auf die sportliche Gegenwart des Vereins. Das Einzige, was Dynamo hat, sind viele (treue) Fans. Mehr als der Großteil der anderen 2.-3. Liga Mannschaften.
Long Story short... Kritik ist immer angebracht. Alles zu hinterfragen nach 3 Monaten, finde ich jedoch sehr schwierig. Wir haben einen neuen Trainer und einen neuen GF, wir haben viele neue Spieler. Einfach mal der ganzen Geschichte Zeit geben. Mit Höhepunkten und Tiefschlägen.
Auf Dynamo! Bis Sonntag.
14.10.2024 - 18:14 Uhr
Guter Beitrag.
Brendel und Stamm bashing sowie Yannick Müller Glorifizierung in 3...2...1...
🥱
Brendel und Stamm bashing sowie Yannick Müller Glorifizierung in 3...2...1...
🥱
14.10.2024 - 19:32 Uhr
Zitat von LichtAmFahrrad
Ich verstehe nicht, wieso es hier in Dresden nicht möglich ist, etwas langfristig aufzubauen. Langfristig bedeutet für mich minimum 2 Jahre in einer Konstellation. (Unter MA und Becker wurde das versucht, hat dann aber nicht ausgereicht. Gehört im Sport für mich dazu.) Und das bedarf es meiner Meinung nach einfach, um etwas langfristig Erfolgreiches aufzubauen. Beispiele in Deutschland gibt es so viele (Union, Kiel, Heidenheim, Mainz, Augsburg zB). Ich verstehe nicht, wieso nach ca. 3 Monaten der Saison hier schon wieder mögliche "neue" Trainer diskutiert werden. Wie schon wieder von richtungsweisenden Spielen für einen Trainer geredet werden kann. Vor allem mit Blick auf die Tabelle.
Aber kann man nicht einfach mal geduldig weiterarbeiten, einer Mannschaft eine Schwächephase zugestehen, Trainer und GF Zeit geben, Veränderungen und Anpassungen vorzunehmen? Eventuell die Mannschaft am Wochenende unterstützen? Und unterstützen heißt für mich, positiv pushen und sich nicht im Stadion meckernd den Hintern abfrieren. Besonders diese Entwicklung der letzten Jahre hat mich zunehmend von der SportGEMEINSCHAFT entfernt.
MMn hängt das einfach mit der Erwartungshaltung der Leute zusammen. Jedes Jahr 3. Liga ist ein vergeudetes Jahr, also so schnell wie möglich hoch. Und diese Erwartungshaltung nervt mich extrem. Wir sind nun mal seit Jahrzehnten eine 2.-3. Liga Mannschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Wie häufig ich schon mit meinem Vater diskutieren musste, dass Dynamo ja eigentlich viel zu groß für die 3. Liga sei aufgrund der ganzen Titel und EC-Spiele. Nur ist das Ewigkeiten her und hat keinen Einfluss auf die sportliche Gegenwart des Vereins. Das Einzige, was Dynamo hat, sind viele (treue) Fans. Mehr als der Großteil der anderen 2.-3. Liga Mannschaften.
Long Story short... Kritik ist immer angebracht. Alles zu hinterfragen nach 3 Monaten, finde ich jedoch sehr schwierig. Wir haben einen neuen Trainer und einen neuen GF, wir haben viele neue Spieler. Einfach mal der ganzen Geschichte Zeit geben. Mit Höhepunkten und Tiefschlägen.
Ich verstehe nicht, wieso es hier in Dresden nicht möglich ist, etwas langfristig aufzubauen. Langfristig bedeutet für mich minimum 2 Jahre in einer Konstellation. (Unter MA und Becker wurde das versucht, hat dann aber nicht ausgereicht. Gehört im Sport für mich dazu.) Und das bedarf es meiner Meinung nach einfach, um etwas langfristig Erfolgreiches aufzubauen. Beispiele in Deutschland gibt es so viele (Union, Kiel, Heidenheim, Mainz, Augsburg zB). Ich verstehe nicht, wieso nach ca. 3 Monaten der Saison hier schon wieder mögliche "neue" Trainer diskutiert werden. Wie schon wieder von richtungsweisenden Spielen für einen Trainer geredet werden kann. Vor allem mit Blick auf die Tabelle.
Aber kann man nicht einfach mal geduldig weiterarbeiten, einer Mannschaft eine Schwächephase zugestehen, Trainer und GF Zeit geben, Veränderungen und Anpassungen vorzunehmen? Eventuell die Mannschaft am Wochenende unterstützen? Und unterstützen heißt für mich, positiv pushen und sich nicht im Stadion meckernd den Hintern abfrieren. Besonders diese Entwicklung der letzten Jahre hat mich zunehmend von der SportGEMEINSCHAFT entfernt.
MMn hängt das einfach mit der Erwartungshaltung der Leute zusammen. Jedes Jahr 3. Liga ist ein vergeudetes Jahr, also so schnell wie möglich hoch. Und diese Erwartungshaltung nervt mich extrem. Wir sind nun mal seit Jahrzehnten eine 2.-3. Liga Mannschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Wie häufig ich schon mit meinem Vater diskutieren musste, dass Dynamo ja eigentlich viel zu groß für die 3. Liga sei aufgrund der ganzen Titel und EC-Spiele. Nur ist das Ewigkeiten her und hat keinen Einfluss auf die sportliche Gegenwart des Vereins. Das Einzige, was Dynamo hat, sind viele (treue) Fans. Mehr als der Großteil der anderen 2.-3. Liga Mannschaften.
Long Story short... Kritik ist immer angebracht. Alles zu hinterfragen nach 3 Monaten, finde ich jedoch sehr schwierig. Wir haben einen neuen Trainer und einen neuen GF, wir haben viele neue Spieler. Einfach mal der ganzen Geschichte Zeit geben. Mit Höhepunkten und Tiefschlägen.
Weil kurz gesagt, dein Eindruck täuscht. Schauen wir uns doch einfach das Kapitel Anfang an. Dessen Hinrunde der 1. Saison war so unterirdisch, dass er in jedem anderen Verein gefeuert wurden wäre. Tatsächlich hielt man an ihm fest und ging trotz Meppen in die 2. Saison. Dort war schon gegen Ende der Hinrunde erkennbar, dass es gewaltig knirschte. Er bekam dennoch die Rückrunde und die Mannschaft zeigte unter seiner Regie ein Desaster deluxe. Und anstatt ihn spätestens nach Saarbrücken zu feuern, schleppte man ihn weiter mit.
Nicht anders war es mit Kauze, bei dem man wirklich ebenfalls ausreichend Geduld hatte und irgendwann (sprich nach Halle) merken musste, dass es mit dem Aufstieg wirklich schief gehen würde. Man lies ihn auch nach dem Abstieg (wofür er nichts konnte und nur Dank der abartigen Coronaansetzungen dazu führte) im Amt, was ebenfalls nicht selbstverständlich war.
Abschließend noch das Experiment Fielo, dem man auch die schlechtesten Leistungen durchgehen ließ und erst rauswarf, als es mit 12 oder 13 Punkten nach 14-15 Spieltagen nun auch der Letzte sah, dass es nicht funktioniert.
Das Problem ist und war in den letzten 5 Jahren nicht die fehlende Treue zum Trainer. Es war immer (und ein Becker hat das zigfach genannt!) ein mangel an sportlicher Kompetenz im AR und dessen teils vollkommen unprofessionelles Verhalten. Allein die Entlassung von Becker (Zeitpunkt, als auch Bauernopfer für Anfang) und die lächerliche Verpflichtungsarie mit Brendel müssten für deren Entlassung garantieren. Ich erinnere auch gern daran, wie die anderen Positionen (die div. Geschäftsführer) erst mit Müh und Not und großer Verspätung nachbesetzt wurden.
Das man einem Stamm die nötige Zeit geben muss, steht außer Frage. Und auch ich fordere nicht seinen Rauswurf. Aber ich muss auch von ihm taktische Flexibilität erwarten können, die er in dieser Form bisher aber nicht zeigt. Und hält das an, wird er das Ende von Fielo in Kopie erleben. Der wollte auch unbedingt seinen ballbesitzorientierten Fussball spielen lassen und scheiterte daran kläglich. Selbiges hat er auch in Nürnberg und bereits jetzt in Teilen bei Hertha erleben müssen. Hoffentlich ist Stamm in dieser Hinsicht cleverer....
14.10.2024 - 20:01 Uhr
Zitat von LichtAmFahrrad
Das es bei Dynamo (leider) schon immer seitdem ich Fan bin nur schwarz/weiß gibt, ist mir bewusst. Aber insbesondere nach Corona habe ich das Gefühl, dass der Schwarzton deutlich dunkler geworden ist. Nach 5 Siegen am Stück ist der Aufstieg sicher, nach 5 Niederlagen gehören Trainer und GF gefeuert und die Mannschaft ist komplett falsch zusammengestellt. War leider schon immer so. Oder gibt es da andere Beispiele?
Das es bei Dynamo (leider) schon immer seitdem ich Fan bin nur schwarz/weiß gibt, ist mir bewusst. Aber insbesondere nach Corona habe ich das Gefühl, dass der Schwarzton deutlich dunkler geworden ist. Nach 5 Siegen am Stück ist der Aufstieg sicher, nach 5 Niederlagen gehören Trainer und GF gefeuert und die Mannschaft ist komplett falsch zusammengestellt. War leider schon immer so. Oder gibt es da andere Beispiele?
Man muss nicht gleich alle feuern - und da ist die SGD nicht nur beim beim Trainer sehr geduldig gewesen, wie @JCDFinest zeigte, sondern auch beim Sportchef in diesem Jahrtausend mit recht viel Kontinuität unterwegs.
Aber dass es bei einer ambitionierten Mannschaft, die nicht bloß wie Victoria Köln oder Verl froh ist, 3. Liga zu spielen, nach fünf Niederlagen am Stück zu Unruhe kommt, halte ich nun nicht gerade für ungewöhnlich oder übertrieben anspruchsvoll. Das wäre bei uns nicht anders als in Sandhausen, Saarbrücken oder Wiesbaden.
14.10.2024 - 20:06 Uhr
Ralf Becker hatte für mich die Qualität, die uns nach oben geführt hätte. Das Duo Stamm/Becker hätte ich gerne erlebt. Stamm ist für mich für uns ein überdurchschnittlich guter Trainer und ich würde ihn gerne halten. In seinen ersten Spielen hat er flexibel auf die Spielsituation reagiert und gut gewechselt (Unterschied zu MA). Warum ist dies nun anders? Weil der Kader in der Breite nicht gut genug ist und nicht zu seinem System passt? Weil er Spieler (aus welchen Gründen auch immer) nicht bekommen hat, die uns hätten weiterhelfen können?
Jannik Müller wäre kein Überspieler gewesen, aber hätte uns in der Breite verstärkt! Nicht mehr und nicht weniger! Der aktuelle Kader ist für mich der schlechteste Kader der letzten drei 3.Liga-Saisons und eigentlich wollten wir uns weiterentwicklen. Warum hat das nicht funktioniert? Weil Becker sich vor Anfangs Resistenz stellte und gehen musste? Weil keiner (Spieler/Trainer/GF Sport) in unseren unübersichtlichen Haufen wechseln möchte? Wir müssen ganz dolle aufpassen, dass wir gerade nicht unsere letzten Pfunde verspielen. Für mich ist der Kader aktuell gut genug für Platz 3 bis 7. Der Anspruch liegt höher, vor allem bei uns und den Verantwortlichen und hier ist auch der Aufsichtsrat zu hinterfragen!
Jannik Müller wäre kein Überspieler gewesen, aber hätte uns in der Breite verstärkt! Nicht mehr und nicht weniger! Der aktuelle Kader ist für mich der schlechteste Kader der letzten drei 3.Liga-Saisons und eigentlich wollten wir uns weiterentwicklen. Warum hat das nicht funktioniert? Weil Becker sich vor Anfangs Resistenz stellte und gehen musste? Weil keiner (Spieler/Trainer/GF Sport) in unseren unübersichtlichen Haufen wechseln möchte? Wir müssen ganz dolle aufpassen, dass wir gerade nicht unsere letzten Pfunde verspielen. Für mich ist der Kader aktuell gut genug für Platz 3 bis 7. Der Anspruch liegt höher, vor allem bei uns und den Verantwortlichen und hier ist auch der Aufsichtsrat zu hinterfragen!
14.10.2024 - 20:09 Uhr
Ich bin eigentlich auch ein eher optimistischer Zeitgenosse. Deshalb finde ich den Debüt Beitrag unseres neuen Mitforisten sehr gut.
Das Problem, speziell bei Dynamo in den letzten Jahren ist halt, daß man als Optimist ständig auf's Neue erfahren musste: Es gibt nichts, was es nicht gibt und wenn es etwas noch nicht gab, dann warte mal das Saisonfinale ab.
Ich erinnere nur an das Saisonhalbjahr ohne Sieg mit dem letztendichen Abstieg oder erst letzte Runde der verspielte 10 Punkte Vorsprung.
Immer waren die, die schon nach den ersten Negativergebnissen mit der Kritik an Mannschaft, Trainer, GF Sport und dem Verein insgesamt begonnen hatten am Ende die, die letztendlich recht hatten und man kam sich immer als derjenige vor, der von dem Spiel überhaupt keine Ahnung hat und dem der Blick durch die schwarz-gelbe Brille völlig den Sinn für die Realität geraubt hat.
Deswegen bin ich mittlerweile auch etwas vorsichtiger geworden und das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass mein Verlangen, hier etwas mehr zu schreiben, seit geraumer Zeit ganz schön nachgelassen hat.
Ich hoffe einfach, dass die Vertreter der Abteilung Zuversicht sich auch endlich mal wieder im Recht wähnen dürfen und uns alle Beteiligten wieder Grund zur Freude geben, dass das Ausscheiden am WE nur ein Betriebsunfall war, der auf die laufende Saison keinen Einfluss hat und dass die Arbeit aller Beteiligten sich langsam mal wieder in Ergebnissen niederschlägt und sich der Verein dauerhaft und stetig weiterentwickelt.
Und das, wenn möglich, mit Konstanz. Auch und vor Allem in personeller Hinsicht.
Das Problem, speziell bei Dynamo in den letzten Jahren ist halt, daß man als Optimist ständig auf's Neue erfahren musste: Es gibt nichts, was es nicht gibt und wenn es etwas noch nicht gab, dann warte mal das Saisonfinale ab.
Ich erinnere nur an das Saisonhalbjahr ohne Sieg mit dem letztendichen Abstieg oder erst letzte Runde der verspielte 10 Punkte Vorsprung.
Immer waren die, die schon nach den ersten Negativergebnissen mit der Kritik an Mannschaft, Trainer, GF Sport und dem Verein insgesamt begonnen hatten am Ende die, die letztendlich recht hatten und man kam sich immer als derjenige vor, der von dem Spiel überhaupt keine Ahnung hat und dem der Blick durch die schwarz-gelbe Brille völlig den Sinn für die Realität geraubt hat.
Deswegen bin ich mittlerweile auch etwas vorsichtiger geworden und das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass mein Verlangen, hier etwas mehr zu schreiben, seit geraumer Zeit ganz schön nachgelassen hat.
Ich hoffe einfach, dass die Vertreter der Abteilung Zuversicht sich auch endlich mal wieder im Recht wähnen dürfen und uns alle Beteiligten wieder Grund zur Freude geben, dass das Ausscheiden am WE nur ein Betriebsunfall war, der auf die laufende Saison keinen Einfluss hat und dass die Arbeit aller Beteiligten sich langsam mal wieder in Ergebnissen niederschlägt und sich der Verein dauerhaft und stetig weiterentwickelt.
Und das, wenn möglich, mit Konstanz. Auch und vor Allem in personeller Hinsicht.
14.10.2024 - 20:46 Uhr
Zitat von JCDFinest
Und hier stimmen wir nicht überein, was Geduld und Langfristigkeit angeht. Da ticke ich einfach etwas anders und habe einfach generell viel mehr Geduld, als der gemeine Dynamo Fan.
1. MA: genau deshalb habe ich nur dieses Beispiel erwähnt, weil es ein Versuch einer Konstanz war. Man hatte sich mal einen Zweijahresplan gesetzt und das sogar ganz öffentlich. Wie ich schon geschrieben habe, am Ende hat es nicht ganz geklappt. Aber das gehört zum Sport bzw. zu einem Wettbewerb. Der Punkt, dass er Glück hatte, das erste Halbjahr nicht gefeuert worden zu sein, ist doch verrückt. Es gab ja nicht umsonst diesen Plan, den man doch nicht nach einem halben Jahr, einem Viertel der Zeit, schon komplett über den Haufen wirft, weil es noch hakt.
Fielo: Fielo war ein Projekt. Ein Projekt braucht Zeit. Und es war klar, dass Fielo zu dem Zeitpunkt 0 Erfahrungen als Cheftrainer hatte. Aber sind für dich wirklich ca. 15 Spieltage ausreichend Zeit einen unerfahrenen Trainer zu entwickeln? Klar im Nachhinein ist es immer einfach, aber hätte man nicht auch das Projekt durchziehen können/sollen? Also einen Schritt zurück um langfristig 2 nach vor zu machen? Am Ende hat uns die Entlassung nichts gebracht.
MK: Kurzfristig gibt dir die Entlassung ja recht. Aber auch hier… Feuerwehrmann geholt, der nur kurzfristigen Erfolg brachte. Langfristig hat er gar nicht gepasst, was ehrlich gesagt auch nicht überraschend kam, wenn man seine Vita kannte und heute kennt. Und dann ging es direkt wieder runter. Am Ende hätte man auch hier einfach MK vertrauen können, um dann eventuell ein Jahr später gemeinsam aufzusteigen? Selbst wenn wir dann nicht aufgestiegen wären, wären wir an gleicher Stelle gewesen, wie wir dann tatsächlich waren.
Zum Thema AR:
Kritik am AR ist definitiv angebracht, spätestens aufgrund des Zeitpunkts der Verpflichtung von Brendel. Sportliche Kompetenz im AR wäre auch ganz wunderbar. Nur wenn du bei den Wahlen des AR dabei warst, hast du doch gesehen, dass es dahingehend seit Dixie keine sinnvolle Bewerbung gab. Es gab einen Atze Döschner. Nur Respekt für den Mann. Aber schau dir dessen Werdegang nach der Wende an. Sportliche Kompetenz auf Profiniveau? Von seinem Auftritt bei der Vorstellung der Bewerber abgesehen, bei der es dann wirklich jeder gesehen hat. Generell wird der AR nicht vor Bewerbungen überflutet, was es halt auch sehr schwer macht, dort große Veränderungen herbeizuführen.
Zitat von LichtAmFahrrad
Weil kurz gesagt, dein Eindruck täuscht. Schauen wir uns doch einfach das Kapitel Anfang an. Dessen Hinrunde der 1. Saison war so unterirdisch, dass er in jedem anderen Verein gefeuert wurden wäre. Tatsächlich hielt man an ihm fest und ging trotz Meppen in die 2. Saison. Dort war schon gegen Ende der Hinrunde erkennbar, dass es gewaltig knirschte. Er bekam dennoch die Rückrunde und die Mannschaft zeigte unter seiner Regie ein Desaster deluxe. Und anstatt ihn spätestens nach Saarbrücken zu feuern, schleppte man ihn weiter mit.
Nicht anders war es mit Kauze, bei dem man wirklich ebenfalls ausreichend Geduld hatte und irgendwann (sprich nach Halle) merken musste, dass es mit dem Aufstieg wirklich schief gehen würde. Man lies ihn auch nach dem Abstieg (wofür er nichts konnte und nur Dank der abartigen Coronaansetzungen dazu führte) im Amt, was ebenfalls nicht selbstverständlich war.
Abschließend noch das Experiment Fielo, dem man auch die schlechtesten Leistungen durchgehen ließ und erst rauswarf, als es mit 12 oder 13 Punkten nach 14-15 Spieltagen nun auch der Letzte sah, dass es nicht funktioniert.
Das Problem ist und war in den letzten 5 Jahren nicht die fehlende Treue zum Trainer. Es war immer (und ein Becker hat das zigfach genannt!) ein mangel an sportlicher Kompetenz im AR und dessen teils vollkommen unprofessionelles Verhalten. Allein die Entlassung von Becker (Zeitpunkt, als auch Bauernopfer für Anfang) und die lächerliche Verpflichtungsarie mit Brendel müssten für deren Entlassung garantieren. Ich erinnere auch gern daran, wie die anderen Positionen (die div. Geschäftsführer) erst mit Müh und Not und großer Verspätung nachbesetzt wurden.
Das man einem Stamm die nötige Zeit geben muss, steht außer Frage. Und auch ich fordere nicht seinen Rauswurf. Aber ich muss auch von ihm taktische Flexibilität erwarten können, die er in dieser Form bisher aber nicht zeigt. Und hält das an, wird er das Ende von Fielo in Kopie erleben. Der wollte auch unbedingt seinen ballbesitzorientierten Fussball spielen lassen und scheiterte daran kläglich. Selbiges hat er auch in Nürnberg und bereits jetzt in Teilen bei Hertha erleben müssen. Hoffentlich ist Stamm in dieser Hinsicht cleverer....
Weil kurz gesagt, dein Eindruck täuscht. Schauen wir uns doch einfach das Kapitel Anfang an. Dessen Hinrunde der 1. Saison war so unterirdisch, dass er in jedem anderen Verein gefeuert wurden wäre. Tatsächlich hielt man an ihm fest und ging trotz Meppen in die 2. Saison. Dort war schon gegen Ende der Hinrunde erkennbar, dass es gewaltig knirschte. Er bekam dennoch die Rückrunde und die Mannschaft zeigte unter seiner Regie ein Desaster deluxe. Und anstatt ihn spätestens nach Saarbrücken zu feuern, schleppte man ihn weiter mit.
Nicht anders war es mit Kauze, bei dem man wirklich ebenfalls ausreichend Geduld hatte und irgendwann (sprich nach Halle) merken musste, dass es mit dem Aufstieg wirklich schief gehen würde. Man lies ihn auch nach dem Abstieg (wofür er nichts konnte und nur Dank der abartigen Coronaansetzungen dazu führte) im Amt, was ebenfalls nicht selbstverständlich war.
Abschließend noch das Experiment Fielo, dem man auch die schlechtesten Leistungen durchgehen ließ und erst rauswarf, als es mit 12 oder 13 Punkten nach 14-15 Spieltagen nun auch der Letzte sah, dass es nicht funktioniert.
Das Problem ist und war in den letzten 5 Jahren nicht die fehlende Treue zum Trainer. Es war immer (und ein Becker hat das zigfach genannt!) ein mangel an sportlicher Kompetenz im AR und dessen teils vollkommen unprofessionelles Verhalten. Allein die Entlassung von Becker (Zeitpunkt, als auch Bauernopfer für Anfang) und die lächerliche Verpflichtungsarie mit Brendel müssten für deren Entlassung garantieren. Ich erinnere auch gern daran, wie die anderen Positionen (die div. Geschäftsführer) erst mit Müh und Not und großer Verspätung nachbesetzt wurden.
Das man einem Stamm die nötige Zeit geben muss, steht außer Frage. Und auch ich fordere nicht seinen Rauswurf. Aber ich muss auch von ihm taktische Flexibilität erwarten können, die er in dieser Form bisher aber nicht zeigt. Und hält das an, wird er das Ende von Fielo in Kopie erleben. Der wollte auch unbedingt seinen ballbesitzorientierten Fussball spielen lassen und scheiterte daran kläglich. Selbiges hat er auch in Nürnberg und bereits jetzt in Teilen bei Hertha erleben müssen. Hoffentlich ist Stamm in dieser Hinsicht cleverer....
Und hier stimmen wir nicht überein, was Geduld und Langfristigkeit angeht. Da ticke ich einfach etwas anders und habe einfach generell viel mehr Geduld, als der gemeine Dynamo Fan.
1. MA: genau deshalb habe ich nur dieses Beispiel erwähnt, weil es ein Versuch einer Konstanz war. Man hatte sich mal einen Zweijahresplan gesetzt und das sogar ganz öffentlich. Wie ich schon geschrieben habe, am Ende hat es nicht ganz geklappt. Aber das gehört zum Sport bzw. zu einem Wettbewerb. Der Punkt, dass er Glück hatte, das erste Halbjahr nicht gefeuert worden zu sein, ist doch verrückt. Es gab ja nicht umsonst diesen Plan, den man doch nicht nach einem halben Jahr, einem Viertel der Zeit, schon komplett über den Haufen wirft, weil es noch hakt.
Fielo: Fielo war ein Projekt. Ein Projekt braucht Zeit. Und es war klar, dass Fielo zu dem Zeitpunkt 0 Erfahrungen als Cheftrainer hatte. Aber sind für dich wirklich ca. 15 Spieltage ausreichend Zeit einen unerfahrenen Trainer zu entwickeln? Klar im Nachhinein ist es immer einfach, aber hätte man nicht auch das Projekt durchziehen können/sollen? Also einen Schritt zurück um langfristig 2 nach vor zu machen? Am Ende hat uns die Entlassung nichts gebracht.
MK: Kurzfristig gibt dir die Entlassung ja recht. Aber auch hier… Feuerwehrmann geholt, der nur kurzfristigen Erfolg brachte. Langfristig hat er gar nicht gepasst, was ehrlich gesagt auch nicht überraschend kam, wenn man seine Vita kannte und heute kennt. Und dann ging es direkt wieder runter. Am Ende hätte man auch hier einfach MK vertrauen können, um dann eventuell ein Jahr später gemeinsam aufzusteigen? Selbst wenn wir dann nicht aufgestiegen wären, wären wir an gleicher Stelle gewesen, wie wir dann tatsächlich waren.
Zum Thema AR:
Kritik am AR ist definitiv angebracht, spätestens aufgrund des Zeitpunkts der Verpflichtung von Brendel. Sportliche Kompetenz im AR wäre auch ganz wunderbar. Nur wenn du bei den Wahlen des AR dabei warst, hast du doch gesehen, dass es dahingehend seit Dixie keine sinnvolle Bewerbung gab. Es gab einen Atze Döschner. Nur Respekt für den Mann. Aber schau dir dessen Werdegang nach der Wende an. Sportliche Kompetenz auf Profiniveau? Von seinem Auftritt bei der Vorstellung der Bewerber abgesehen, bei der es dann wirklich jeder gesehen hat. Generell wird der AR nicht vor Bewerbungen überflutet, was es halt auch sehr schwer macht, dort große Veränderungen herbeizuführen.
14.10.2024 - 20:56 Uhr
Zitat von Psammetich
Man muss nicht gleich alle feuern - und da ist die SGD nicht nur beim beim Trainer sehr geduldig gewesen, wie @JCDFinest zeigte, sondern auch beim Sportchef in diesem Jahrtausend mit recht viel Kontinuität unterwegs.
Aber dass es bei einer ambitionierten Mannschaft, die nicht bloß wie Victoria Köln oder Verl froh ist, 3. Liga zu spielen, nach fünf Niederlagen am Stück zu Unruhe kommt, halte ich nun nicht gerade für ungewöhnlich oder übertrieben anspruchsvoll. Das wäre bei uns nicht anders als in Sandhausen, Saarbrücken oder Wiesbaden.
Man muss nicht gleich alle feuern - und da ist die SGD nicht nur beim beim Trainer sehr geduldig gewesen, wie @JCDFinest zeigte, sondern auch beim Sportchef in diesem Jahrtausend mit recht viel Kontinuität unterwegs.
Aber dass es bei einer ambitionierten Mannschaft, die nicht bloß wie Victoria Köln oder Verl froh ist, 3. Liga zu spielen, nach fünf Niederlagen am Stück zu Unruhe kommt, halte ich nun nicht gerade für ungewöhnlich oder übertrieben anspruchsvoll. Das wäre bei uns nicht anders als in Sandhausen, Saarbrücken oder Wiesbaden.
Zum Thema Geduld bei Trainer habe ich mich ja schon geäußert. Es ist wahrscheinlich eine persönliche Empfindung, was Geduld ist.
Sandhausen, Saarbrücken, Wiesbaden. Warum der Blick auf andere Vereine? Warum nicht mal ein Dynamo-Weg. Warum so sein wollen, wie jeder x-beliebiger Verein? Und warum ausgerechnet diese Vereine, die es ja auch nicht langfristig weiter gebracht haben. Mit Ausnahme von Sandhausen zT.
Und wenn schon der Blick auf andere Vereine, warum nicht auf die bekannten Beispiele (Freiburg, Heidenheim etc.). Weil diese nicht ambitioniert sind? Dann bin ich lieber nicht ambitioniert und spiele dafür in 10 Jahren tatsächlich in Amsterdam als nur davon zu singen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LichtAmFahrrad am 14.10.2024 um 20:57 Uhr bearbeitet
14.10.2024 - 21:13 Uhr
Zitat von LichtAmFahrrad
Und hier stimmen wir nicht überein, was Geduld und Langfristigkeit angeht. Da ticke ich einfach etwas anders und habe einfach generell viel mehr Geduld, als der gemeine Dynamo Fan.
1. MA: genau deshalb habe ich nur dieses Beispiel erwähnt, weil es ein Versuch einer Konstanz war. Man hatte sich mal einen Zweijahresplan gesetzt und das sogar ganz öffentlich. Wie ich schon geschrieben habe, am Ende hat es nicht ganz geklappt. Aber das gehört zum Sport bzw. zu einem Wettbewerb. Der Punkt, dass er Glück hatte, das erste Halbjahr nicht gefeuert worden zu sein, ist doch verrückt. Es gab ja nicht umsonst diesen Plan, den man doch nicht nach einem halben Jahr, einem Viertel der Zeit, schon komplett über den Haufen wirft, weil es noch hakt.
Fielo: Fielo war ein Projekt. Ein Projekt braucht Zeit. Und es war klar, dass Fielo zu dem Zeitpunkt 0 Erfahrungen als Cheftrainer hatte. Aber sind für dich wirklich ca. 15 Spieltage ausreichend Zeit einen unerfahrenen Trainer zu entwickeln? Klar im Nachhinein ist es immer einfach, aber hätte man nicht auch das Projekt durchziehen können/sollen? Also einen Schritt zurück um langfristig 2 nach vor zu machen? Am Ende hat uns die Entlassung nichts gebracht.
MK: Kurzfristig gibt dir die Entlassung ja recht. Aber auch hier… Feuerwehrmann geholt, der nur kurzfristigen Erfolg brachte. Langfristig hat er gar nicht gepasst, was ehrlich gesagt auch nicht überraschend kam, wenn man seine Vita kannte und heute kennt. Und dann ging es direkt wieder runter. Am Ende hätte man auch hier einfach MK vertrauen können, um dann eventuell ein Jahr später gemeinsam aufzusteigen? Selbst wenn wir dann nicht aufgestiegen wären, wären wir an gleicher Stelle gewesen, wie wir dann tatsächlich waren.
Zum Thema AR:
Kritik am AR ist definitiv angebracht, spätestens aufgrund des Zeitpunkts der Verpflichtung von Brendel. Sportliche Kompetenz im AR wäre auch ganz wunderbar. Nur wenn du bei den Wahlen des AR dabei warst, hast du doch gesehen, dass es dahingehend seit Dixie keine sinnvolle Bewerbung gab. Es gab einen Atze Döschner. Nur Respekt für den Mann. Aber schau dir dessen Werdegang nach der Wende an. Sportliche Kompetenz auf Profiniveau? Von seinem Auftritt bei der Vorstellung der Bewerber abgesehen, bei der es dann wirklich jeder gesehen hat. Generell wird der AR nicht vor Bewerbungen überflutet, was es halt auch sehr schwer macht, dort große Veränderungen herbeizuführen.
Und hier stimmen wir nicht überein, was Geduld und Langfristigkeit angeht. Da ticke ich einfach etwas anders und habe einfach generell viel mehr Geduld, als der gemeine Dynamo Fan.
1. MA: genau deshalb habe ich nur dieses Beispiel erwähnt, weil es ein Versuch einer Konstanz war. Man hatte sich mal einen Zweijahresplan gesetzt und das sogar ganz öffentlich. Wie ich schon geschrieben habe, am Ende hat es nicht ganz geklappt. Aber das gehört zum Sport bzw. zu einem Wettbewerb. Der Punkt, dass er Glück hatte, das erste Halbjahr nicht gefeuert worden zu sein, ist doch verrückt. Es gab ja nicht umsonst diesen Plan, den man doch nicht nach einem halben Jahr, einem Viertel der Zeit, schon komplett über den Haufen wirft, weil es noch hakt.
Fielo: Fielo war ein Projekt. Ein Projekt braucht Zeit. Und es war klar, dass Fielo zu dem Zeitpunkt 0 Erfahrungen als Cheftrainer hatte. Aber sind für dich wirklich ca. 15 Spieltage ausreichend Zeit einen unerfahrenen Trainer zu entwickeln? Klar im Nachhinein ist es immer einfach, aber hätte man nicht auch das Projekt durchziehen können/sollen? Also einen Schritt zurück um langfristig 2 nach vor zu machen? Am Ende hat uns die Entlassung nichts gebracht.
MK: Kurzfristig gibt dir die Entlassung ja recht. Aber auch hier… Feuerwehrmann geholt, der nur kurzfristigen Erfolg brachte. Langfristig hat er gar nicht gepasst, was ehrlich gesagt auch nicht überraschend kam, wenn man seine Vita kannte und heute kennt. Und dann ging es direkt wieder runter. Am Ende hätte man auch hier einfach MK vertrauen können, um dann eventuell ein Jahr später gemeinsam aufzusteigen? Selbst wenn wir dann nicht aufgestiegen wären, wären wir an gleicher Stelle gewesen, wie wir dann tatsächlich waren.
Zum Thema AR:
Kritik am AR ist definitiv angebracht, spätestens aufgrund des Zeitpunkts der Verpflichtung von Brendel. Sportliche Kompetenz im AR wäre auch ganz wunderbar. Nur wenn du bei den Wahlen des AR dabei warst, hast du doch gesehen, dass es dahingehend seit Dixie keine sinnvolle Bewerbung gab. Es gab einen Atze Döschner. Nur Respekt für den Mann. Aber schau dir dessen Werdegang nach der Wende an. Sportliche Kompetenz auf Profiniveau? Von seinem Auftritt bei der Vorstellung der Bewerber abgesehen, bei der es dann wirklich jeder gesehen hat. Generell wird der AR nicht vor Bewerbungen überflutet, was es halt auch sehr schwer macht, dort große Veränderungen herbeizuführen.
Du musst Konstanz in der Trainerfrage aber zwingend mit sportlichem Erfolg verbinden. Es muss das Leistungsprinzip zählen und gerade bei Fiel war das nicht mehr der Fall. Zudem kannst du dir im Profifussball keine "Projekte" erlauben, da sind zu viele Millionen im Spiel. Da hätte man ihm schon mangels Erfahrung und um ihn zu schützen (nach dem Kurzeinsatz in der Rückrunde) nen richtigen Trainer an die Seite stellen müssen. Durch diese übereilte Aktion haben wir genau das Projekt nämlich verloren....
Bei MK ist es ähnlich. Der hatte ganz einfach die Kabine verloren und uns den Aufstieg gekostet. Dieser fehlende Aufstieg sorgte nicht nur für nen zwangsläufigen Kaderumbruch (die guten werden alle wechseln - also genau das, was gegen Kontinuität spricht), sondern durch die fehlenden Fernsehgelder (wir sprechen da von ca. 7-8 Millionen!) wirst du automatisch nen Sparkurs fahren müssen. Gerade in unserer jetzigen 3. Saison der 3. Liga siehst du doch das Dilemma. Unser Kader wird von Jahr zu Jahr schlechter. Dann bewusst auf nen Aufstieg verzichten oder (siehe Minge) aus Geiz nen Abstieg zu riskieren, ist schlicht falsch und wirtschaftlich wie sportlich ein Desaster.
Und das unser AR ohne sportliche Kompetenz dasteht, liegt sehr wohl auch an ihm. Unser AR lässt sich halt gern feiern und dieser Job wird auch gern dafür genutzt, um sich nach außen zu präsentieren. Meinungsstarke und durchsetzungsfähige Leute werden entweder geopfert (siehe Becker) oder gar nicht erst zugelassen (bspw. Gonther) Stattdessen schmückt man sich mit Kirsten, dessen sportliche Kompetenz ich aber arg in Zweifel ziehe. Gleichwohl gebe ich dir hier einen Punkt. Es ist das Henne-Ei Problem. War zuerst der abwehrende AR oder die fehlende Bewerbung? Denn bei aller Kritik am AR durch mich dürfen wir nicht vergessen, wer tatsächlich ebenfalls viel Macht bei uns hat. Es sind unsere Ultras, die ganz gern den Einen oder Anderen gern "anzählen" oder gar nicht erst ankommen lassen. Da wird es sich (schon mangels Unterstützung durch den AR) der eine oder andere sehr genau überlegen, ob er sich Dynamo antun sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JCDFinest am 14.10.2024 um 21:36 Uhr bearbeitet
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