| Geburtsdatum | 22.09.1974 |
|---|---|
| Alter | 51 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Sport |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Thomas Hengen [Geschäftsführer]
09.02.2021 - 16:51 Uhr
30.05.2026 - 14:35 Uhr
Zitat von Newtrial
Ich fand den Podcast recht interessant, auch wenn - jenseits der Absage zu dem Gerücht um Heintz - jetzt nicht wirklich viele neue Hard Facts enthalten sind. Aber man bekommt doch einen gewissen Einblick in so ein "mittelständisches Unternehmen" wie den FCK und die Entscheidungsprozesse und Geschäftsabläufe. Das betrifft etwa auch die von uns Fans wahrgenommenen "einsamen Entscheidungen" Hengens, etwa bei Trainerentlassungen bzw. dem Festhalten an Torsten. Man muss ja nicht alles glauben, was er da sagt, aber es klang schon schlüssig, dass man sich eine ganze Reihe datengestützter Parameter und Beobachtungen anschaut und nicht einfach impulsiv ausagiert, wie es von außen den Anschein haben kann. So war es zum Beispiel für die Entscheidung des Festhaltens an Torsten wichtig, dass auf indiskutable "Leistungen" und Niederlagen von der Mannschaft und vom Trainerteam eine Reaktion erfolgt sei. Die von außen wahrgenommene "Inkonstanz" kontert er (wie schon Klos wenige Tage zuvor im Live-Podcast) mit dem Verweis darauf, dass wir nach Spieltag 4 nie schlechter als Platz 7 gestanden haben. Einige zentrale Parameter (z.B. Zahl der Gegentore) seien in der Hinrunde ordentlich ausgefallen, in der Rückrunde dann aber leider nicht mehr. Und darauf wird jetzt in der Kaderentwicklung und Saisonvorbereitung durch Neuverpflichtungen und eine Erweiterung des Trainer-Staffs reagiert. Bei einem bewertungsrelevanten Parameter - nämlich den Offensivstandards - wird Hengen sogar sehr deutlich und bezeichnet dessen Ausprägungen als "schlecht"; unter anderem darauf reagiert man dann ja auch mit den Veränderungen im Staff. Auch dass wir von der Spielidee her flexibler werden müssen und auch mal mit Ballbsitz (vor allem im FWS) etwas anfangen können sollten, betont er. Festgehalten wird am Offensivpressing.
Richtig auf den S.ack geht ihm der Stillstand bei den Baugenehmigungen für das Jugendstadion. Man kann da offensichtlich nicht weiter- und drumherum planen, d.h. Strauß kann gar keinen Finanzierungsplan erstellen, solange man keine Rechtssicherheit hat.
Positiv sieht er den Stadionvertrag, da Stadiongesellschaft und FCK nun genau wissen, wer wofür verantwortlich ist und als Kostenträger fungiert. Was diese vier Millionen Investitionssumme angeht, wird es wohl eher nicht um kosmetische Dinge wie das Auswechseln der Sitzschalen gehen, sondern um neue LED für die Flutlichtanlage, rutschfeste Treppengänge und ggf. einen Austausch der Displays im Stadion, für die es langsam keine Ersatzteile mehr gebe. Während dies alles in die Finanzierungsverantwortung der Stadiongesellschaft fällt, höre ich raus, dass der geplante Neubau von Gästekabinen und die Schaffung neuer Büroflächen für den Staff von Hengen im sportlichen Bereich wohl dem FCK obliegt. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Deutlich wurde auch, dass Hengen zum Teil auch immer noch die Spieler- und Mannschaftsperspektive einnehmen kann. So vermutet er, dass unsere Saison besser gelaufen wäre, wenn wir seinerzeit auf Schalke das Spiel gezogen hätten. So etwas schaffe "Überzeugung" bei einer Mannschaft, zu Höherem berufen zu sein und ehrgeizigere Ziele anvisieren zu können. Mein Eindruck ist, dass man da intern viel weniger dem Trainer anlastet, der eher dafür verantwortlich zeichnet, dass unerklärlich erscheinende Leistungseinbrüche aufgearbeitet werden und dann umgehend eine Reaktion erfolgt.
Die Relationen in Sachen Fernsehgelder sind wirklich krass. Hengens Aussagen zufolge, hatte Paderborn 6 Mio € mehr als der FCK und der BL-Absteiger Bochum mit 20 Mio € sogar doppelt so viel wie wir zur Verfügung. Das begrenze natürlich die Chancen beim Werben um Spieler.
Mit dem Aufsteig der Amas rechnet er fest und betont, dass das Argument der höheren Durchlässigkeit nicht nur mit Blick auf die Profis gelte, sondern z.B. auch für den Sprung von der U 19 in die U 23. In diesen strategischen Kontext muss man auch die Betonung der Aufmerksamkeit von Torsten für die U-Mannschaften einordnen, die @Betzemaster dargelegt hat; da geht dann der Einwand, Torsten möge sich nicht verzetteln, auch ein Stück weit fehl. --- Wolle man künftig im Werben um Talente besser aufgestellt sein, müsse sich aber auch zwingend bei der NLZ-Modernisierung einiges tun; da wird er ziemlich deutlich und deutet auch an, dass man aufgrund der erforderlichen Investitionen demnächst auch mit stärker negativen Bilanzen rechnen müsse. Seit 20 Jahren sei da so gut wie nichts Mehr an der Infrastruktur gemacht worden. Soweiit dann zu SKs angeblich "rollenden Baggern" damals im Zusammenhang mit der Fananleihe.
Ich fand das alles wirklich recht interessant und weit weg von dem "Bauerntheater"-Vorwurf, den wir hier zuweilen den Verantwortlichen machen. Thomas Hengen äußerte dafür sogar Verständnis, da die Fans halt die Interna definitionsgemäß nicht kennen.
Mit frühen Verpflichtungen brauchen wir in diesem Jahr eher nicht rechnen, die WM verzögere alle Abläufe in einem Kaskadeneffekt nach unten und man musste ja auch noch den Ausgang der Relegationen abwarten. Insofern hilft uns unsere frühzeitige "Planungssicherheit" nur bedingt.
Seine Geheimniskrämerei um Ablösen und Vertragslaufzeiten verteidigt er mit Blick auf Verhandlungspositionen. Es sei aber frappierend, wie oft er von Journalisten (und zwar nicht nur von Plettenberg) detaillierte Vertragsgestaltungen mit Bitte um Bestätigung vorgelegt bekomme. Darüber zeigte er sich richtig konsterniert.
Hervorgehoben hat er die Bedeutung einer kompletten Saisonvorbereitung, wobei ich den Eindruck hatte, dass man insbesondere mit Berisha und Rasmussen als festen Größen plant, die nun in die Spur gebracht werden sollen. Mit Prtajin, der bereits wieder läuft, rechnet man zur RR, hofft aber wohl auf einen früheren Genesungsverlauf. Die Kaderentwicklung konzentriert sich auf Abwehr und Offensive, im MF sieht man sich gut aufgestellt. Zu Bassette gebe es zwar Gespräche, die KO sei in diesem Fall aber utopisch hoch und könne vom FCK auf keinen Fall bedient werden. Ich denke, da stehen die Zeichen auf Trennung. Dass es umgekehrt eine KO für Abiama gebe, die Essen nicht stemmen könne, dementiert er - es gebe hier gar keine KO.
War also recht interessant. Über WM und den deutschen Fußball äußert er sich auch, aber beides ist mir schnuppe und ich habe da nicht besonders hingehört.
Hört halt mal rein.
Ich fand den Podcast recht interessant, auch wenn - jenseits der Absage zu dem Gerücht um Heintz - jetzt nicht wirklich viele neue Hard Facts enthalten sind. Aber man bekommt doch einen gewissen Einblick in so ein "mittelständisches Unternehmen" wie den FCK und die Entscheidungsprozesse und Geschäftsabläufe. Das betrifft etwa auch die von uns Fans wahrgenommenen "einsamen Entscheidungen" Hengens, etwa bei Trainerentlassungen bzw. dem Festhalten an Torsten. Man muss ja nicht alles glauben, was er da sagt, aber es klang schon schlüssig, dass man sich eine ganze Reihe datengestützter Parameter und Beobachtungen anschaut und nicht einfach impulsiv ausagiert, wie es von außen den Anschein haben kann. So war es zum Beispiel für die Entscheidung des Festhaltens an Torsten wichtig, dass auf indiskutable "Leistungen" und Niederlagen von der Mannschaft und vom Trainerteam eine Reaktion erfolgt sei. Die von außen wahrgenommene "Inkonstanz" kontert er (wie schon Klos wenige Tage zuvor im Live-Podcast) mit dem Verweis darauf, dass wir nach Spieltag 4 nie schlechter als Platz 7 gestanden haben. Einige zentrale Parameter (z.B. Zahl der Gegentore) seien in der Hinrunde ordentlich ausgefallen, in der Rückrunde dann aber leider nicht mehr. Und darauf wird jetzt in der Kaderentwicklung und Saisonvorbereitung durch Neuverpflichtungen und eine Erweiterung des Trainer-Staffs reagiert. Bei einem bewertungsrelevanten Parameter - nämlich den Offensivstandards - wird Hengen sogar sehr deutlich und bezeichnet dessen Ausprägungen als "schlecht"; unter anderem darauf reagiert man dann ja auch mit den Veränderungen im Staff. Auch dass wir von der Spielidee her flexibler werden müssen und auch mal mit Ballbsitz (vor allem im FWS) etwas anfangen können sollten, betont er. Festgehalten wird am Offensivpressing.
Richtig auf den S.ack geht ihm der Stillstand bei den Baugenehmigungen für das Jugendstadion. Man kann da offensichtlich nicht weiter- und drumherum planen, d.h. Strauß kann gar keinen Finanzierungsplan erstellen, solange man keine Rechtssicherheit hat.
Positiv sieht er den Stadionvertrag, da Stadiongesellschaft und FCK nun genau wissen, wer wofür verantwortlich ist und als Kostenträger fungiert. Was diese vier Millionen Investitionssumme angeht, wird es wohl eher nicht um kosmetische Dinge wie das Auswechseln der Sitzschalen gehen, sondern um neue LED für die Flutlichtanlage, rutschfeste Treppengänge und ggf. einen Austausch der Displays im Stadion, für die es langsam keine Ersatzteile mehr gebe. Während dies alles in die Finanzierungsverantwortung der Stadiongesellschaft fällt, höre ich raus, dass der geplante Neubau von Gästekabinen und die Schaffung neuer Büroflächen für den Staff von Hengen im sportlichen Bereich wohl dem FCK obliegt. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Deutlich wurde auch, dass Hengen zum Teil auch immer noch die Spieler- und Mannschaftsperspektive einnehmen kann. So vermutet er, dass unsere Saison besser gelaufen wäre, wenn wir seinerzeit auf Schalke das Spiel gezogen hätten. So etwas schaffe "Überzeugung" bei einer Mannschaft, zu Höherem berufen zu sein und ehrgeizigere Ziele anvisieren zu können. Mein Eindruck ist, dass man da intern viel weniger dem Trainer anlastet, der eher dafür verantwortlich zeichnet, dass unerklärlich erscheinende Leistungseinbrüche aufgearbeitet werden und dann umgehend eine Reaktion erfolgt.
Die Relationen in Sachen Fernsehgelder sind wirklich krass. Hengens Aussagen zufolge, hatte Paderborn 6 Mio € mehr als der FCK und der BL-Absteiger Bochum mit 20 Mio € sogar doppelt so viel wie wir zur Verfügung. Das begrenze natürlich die Chancen beim Werben um Spieler.
Mit dem Aufsteig der Amas rechnet er fest und betont, dass das Argument der höheren Durchlässigkeit nicht nur mit Blick auf die Profis gelte, sondern z.B. auch für den Sprung von der U 19 in die U 23. In diesen strategischen Kontext muss man auch die Betonung der Aufmerksamkeit von Torsten für die U-Mannschaften einordnen, die @Betzemaster dargelegt hat; da geht dann der Einwand, Torsten möge sich nicht verzetteln, auch ein Stück weit fehl. --- Wolle man künftig im Werben um Talente besser aufgestellt sein, müsse sich aber auch zwingend bei der NLZ-Modernisierung einiges tun; da wird er ziemlich deutlich und deutet auch an, dass man aufgrund der erforderlichen Investitionen demnächst auch mit stärker negativen Bilanzen rechnen müsse. Seit 20 Jahren sei da so gut wie nichts Mehr an der Infrastruktur gemacht worden. Soweiit dann zu SKs angeblich "rollenden Baggern" damals im Zusammenhang mit der Fananleihe.
Ich fand das alles wirklich recht interessant und weit weg von dem "Bauerntheater"-Vorwurf, den wir hier zuweilen den Verantwortlichen machen. Thomas Hengen äußerte dafür sogar Verständnis, da die Fans halt die Interna definitionsgemäß nicht kennen.
Mit frühen Verpflichtungen brauchen wir in diesem Jahr eher nicht rechnen, die WM verzögere alle Abläufe in einem Kaskadeneffekt nach unten und man musste ja auch noch den Ausgang der Relegationen abwarten. Insofern hilft uns unsere frühzeitige "Planungssicherheit" nur bedingt.
Seine Geheimniskrämerei um Ablösen und Vertragslaufzeiten verteidigt er mit Blick auf Verhandlungspositionen. Es sei aber frappierend, wie oft er von Journalisten (und zwar nicht nur von Plettenberg) detaillierte Vertragsgestaltungen mit Bitte um Bestätigung vorgelegt bekomme. Darüber zeigte er sich richtig konsterniert.
Hervorgehoben hat er die Bedeutung einer kompletten Saisonvorbereitung, wobei ich den Eindruck hatte, dass man insbesondere mit Berisha und Rasmussen als festen Größen plant, die nun in die Spur gebracht werden sollen. Mit Prtajin, der bereits wieder läuft, rechnet man zur RR, hofft aber wohl auf einen früheren Genesungsverlauf. Die Kaderentwicklung konzentriert sich auf Abwehr und Offensive, im MF sieht man sich gut aufgestellt. Zu Bassette gebe es zwar Gespräche, die KO sei in diesem Fall aber utopisch hoch und könne vom FCK auf keinen Fall bedient werden. Ich denke, da stehen die Zeichen auf Trennung. Dass es umgekehrt eine KO für Abiama gebe, die Essen nicht stemmen könne, dementiert er - es gebe hier gar keine KO.
War also recht interessant. Über WM und den deutschen Fußball äußert er sich auch, aber beides ist mir schnuppe und ich habe da nicht besonders hingehört.
Hört halt mal rein.
Wieso eigentlich noch rein hören, wenn du es schon so vorbildlich referiert hast? Vielen Dank für deine Mühe und „fast „ fehlerfreie Wiedergabe, denn S.ack konnte ich bei größter Aufmerksamkeit nicht heraushören.😉
30.05.2026 - 15:01 Uhr
Zitat von Breisgauteufel
Wieso eigentlich noch rein hören, wenn du es schon so vorbildlich referiert hast? Vielen Dank für deine Mühe und „fast „ fehlerfreie Wiedergabe, denn S.ack konnte ich bei größter Aufmerksamkeit nicht heraushören.😉
Zitat von Newtrial
Ich fand den Podcast recht interessant, auch wenn - jenseits der Absage zu dem Gerücht um Heintz - jetzt nicht wirklich viele neue Hard Facts enthalten sind. Aber man bekommt doch einen gewissen Einblick in so ein "mittelständisches Unternehmen" wie den FCK und die Entscheidungsprozesse und Geschäftsabläufe. Das betrifft etwa auch die von uns Fans wahrgenommenen "einsamen Entscheidungen" Hengens, etwa bei Trainerentlassungen bzw. dem Festhalten an Torsten. Man muss ja nicht alles glauben, was er da sagt, aber es klang schon schlüssig, dass man sich eine ganze Reihe datengestützter Parameter und Beobachtungen anschaut und nicht einfach impulsiv ausagiert, wie es von außen den Anschein haben kann. So war es zum Beispiel für die Entscheidung des Festhaltens an Torsten wichtig, dass auf indiskutable "Leistungen" und Niederlagen von der Mannschaft und vom Trainerteam eine Reaktion erfolgt sei. Die von außen wahrgenommene "Inkonstanz" kontert er (wie schon Klos wenige Tage zuvor im Live-Podcast) mit dem Verweis darauf, dass wir nach Spieltag 4 nie schlechter als Platz 7 gestanden haben. Einige zentrale Parameter (z.B. Zahl der Gegentore) seien in der Hinrunde ordentlich ausgefallen, in der Rückrunde dann aber leider nicht mehr. Und darauf wird jetzt in der Kaderentwicklung und Saisonvorbereitung durch Neuverpflichtungen und eine Erweiterung des Trainer-Staffs reagiert. Bei einem bewertungsrelevanten Parameter - nämlich den Offensivstandards - wird Hengen sogar sehr deutlich und bezeichnet dessen Ausprägungen als "schlecht"; unter anderem darauf reagiert man dann ja auch mit den Veränderungen im Staff. Auch dass wir von der Spielidee her flexibler werden müssen und auch mal mit Ballbsitz (vor allem im FWS) etwas anfangen können sollten, betont er. Festgehalten wird am Offensivpressing.
Richtig auf den S.ack geht ihm der Stillstand bei den Baugenehmigungen für das Jugendstadion. Man kann da offensichtlich nicht weiter- und drumherum planen, d.h. Strauß kann gar keinen Finanzierungsplan erstellen, solange man keine Rechtssicherheit hat.
Positiv sieht er den Stadionvertrag, da Stadiongesellschaft und FCK nun genau wissen, wer wofür verantwortlich ist und als Kostenträger fungiert. Was diese vier Millionen Investitionssumme angeht, wird es wohl eher nicht um kosmetische Dinge wie das Auswechseln der Sitzschalen gehen, sondern um neue LED für die Flutlichtanlage, rutschfeste Treppengänge und ggf. einen Austausch der Displays im Stadion, für die es langsam keine Ersatzteile mehr gebe. Während dies alles in die Finanzierungsverantwortung der Stadiongesellschaft fällt, höre ich raus, dass der geplante Neubau von Gästekabinen und die Schaffung neuer Büroflächen für den Staff von Hengen im sportlichen Bereich wohl dem FCK obliegt. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Deutlich wurde auch, dass Hengen zum Teil auch immer noch die Spieler- und Mannschaftsperspektive einnehmen kann. So vermutet er, dass unsere Saison besser gelaufen wäre, wenn wir seinerzeit auf Schalke das Spiel gezogen hätten. So etwas schaffe "Überzeugung" bei einer Mannschaft, zu Höherem berufen zu sein und ehrgeizigere Ziele anvisieren zu können. Mein Eindruck ist, dass man da intern viel weniger dem Trainer anlastet, der eher dafür verantwortlich zeichnet, dass unerklärlich erscheinende Leistungseinbrüche aufgearbeitet werden und dann umgehend eine Reaktion erfolgt.
Die Relationen in Sachen Fernsehgelder sind wirklich krass. Hengens Aussagen zufolge, hatte Paderborn 6 Mio € mehr als der FCK und der BL-Absteiger Bochum mit 20 Mio € sogar doppelt so viel wie wir zur Verfügung. Das begrenze natürlich die Chancen beim Werben um Spieler.
Mit dem Aufsteig der Amas rechnet er fest und betont, dass das Argument der höheren Durchlässigkeit nicht nur mit Blick auf die Profis gelte, sondern z.B. auch für den Sprung von der U 19 in die U 23. In diesen strategischen Kontext muss man auch die Betonung der Aufmerksamkeit von Torsten für die U-Mannschaften einordnen, die @Betzemaster dargelegt hat; da geht dann der Einwand, Torsten möge sich nicht verzetteln, auch ein Stück weit fehl. --- Wolle man künftig im Werben um Talente besser aufgestellt sein, müsse sich aber auch zwingend bei der NLZ-Modernisierung einiges tun; da wird er ziemlich deutlich und deutet auch an, dass man aufgrund der erforderlichen Investitionen demnächst auch mit stärker negativen Bilanzen rechnen müsse. Seit 20 Jahren sei da so gut wie nichts Mehr an der Infrastruktur gemacht worden. Soweiit dann zu SKs angeblich "rollenden Baggern" damals im Zusammenhang mit der Fananleihe.
Ich fand das alles wirklich recht interessant und weit weg von dem "Bauerntheater"-Vorwurf, den wir hier zuweilen den Verantwortlichen machen. Thomas Hengen äußerte dafür sogar Verständnis, da die Fans halt die Interna definitionsgemäß nicht kennen.
Mit frühen Verpflichtungen brauchen wir in diesem Jahr eher nicht rechnen, die WM verzögere alle Abläufe in einem Kaskadeneffekt nach unten und man musste ja auch noch den Ausgang der Relegationen abwarten. Insofern hilft uns unsere frühzeitige "Planungssicherheit" nur bedingt.
Seine Geheimniskrämerei um Ablösen und Vertragslaufzeiten verteidigt er mit Blick auf Verhandlungspositionen. Es sei aber frappierend, wie oft er von Journalisten (und zwar nicht nur von Plettenberg) detaillierte Vertragsgestaltungen mit Bitte um Bestätigung vorgelegt bekomme. Darüber zeigte er sich richtig konsterniert.
Hervorgehoben hat er die Bedeutung einer kompletten Saisonvorbereitung, wobei ich den Eindruck hatte, dass man insbesondere mit Berisha und Rasmussen als festen Größen plant, die nun in die Spur gebracht werden sollen. Mit Prtajin, der bereits wieder läuft, rechnet man zur RR, hofft aber wohl auf einen früheren Genesungsverlauf. Die Kaderentwicklung konzentriert sich auf Abwehr und Offensive, im MF sieht man sich gut aufgestellt. Zu Bassette gebe es zwar Gespräche, die KO sei in diesem Fall aber utopisch hoch und könne vom FCK auf keinen Fall bedient werden. Ich denke, da stehen die Zeichen auf Trennung. Dass es umgekehrt eine KO für Abiama gebe, die Essen nicht stemmen könne, dementiert er - es gebe hier gar keine KO.
War also recht interessant. Über WM und den deutschen Fußball äußert er sich auch, aber beides ist mir schnuppe und ich habe da nicht besonders hingehört.
Hört halt mal rein.
Ich fand den Podcast recht interessant, auch wenn - jenseits der Absage zu dem Gerücht um Heintz - jetzt nicht wirklich viele neue Hard Facts enthalten sind. Aber man bekommt doch einen gewissen Einblick in so ein "mittelständisches Unternehmen" wie den FCK und die Entscheidungsprozesse und Geschäftsabläufe. Das betrifft etwa auch die von uns Fans wahrgenommenen "einsamen Entscheidungen" Hengens, etwa bei Trainerentlassungen bzw. dem Festhalten an Torsten. Man muss ja nicht alles glauben, was er da sagt, aber es klang schon schlüssig, dass man sich eine ganze Reihe datengestützter Parameter und Beobachtungen anschaut und nicht einfach impulsiv ausagiert, wie es von außen den Anschein haben kann. So war es zum Beispiel für die Entscheidung des Festhaltens an Torsten wichtig, dass auf indiskutable "Leistungen" und Niederlagen von der Mannschaft und vom Trainerteam eine Reaktion erfolgt sei. Die von außen wahrgenommene "Inkonstanz" kontert er (wie schon Klos wenige Tage zuvor im Live-Podcast) mit dem Verweis darauf, dass wir nach Spieltag 4 nie schlechter als Platz 7 gestanden haben. Einige zentrale Parameter (z.B. Zahl der Gegentore) seien in der Hinrunde ordentlich ausgefallen, in der Rückrunde dann aber leider nicht mehr. Und darauf wird jetzt in der Kaderentwicklung und Saisonvorbereitung durch Neuverpflichtungen und eine Erweiterung des Trainer-Staffs reagiert. Bei einem bewertungsrelevanten Parameter - nämlich den Offensivstandards - wird Hengen sogar sehr deutlich und bezeichnet dessen Ausprägungen als "schlecht"; unter anderem darauf reagiert man dann ja auch mit den Veränderungen im Staff. Auch dass wir von der Spielidee her flexibler werden müssen und auch mal mit Ballbsitz (vor allem im FWS) etwas anfangen können sollten, betont er. Festgehalten wird am Offensivpressing.
Richtig auf den S.ack geht ihm der Stillstand bei den Baugenehmigungen für das Jugendstadion. Man kann da offensichtlich nicht weiter- und drumherum planen, d.h. Strauß kann gar keinen Finanzierungsplan erstellen, solange man keine Rechtssicherheit hat.
Positiv sieht er den Stadionvertrag, da Stadiongesellschaft und FCK nun genau wissen, wer wofür verantwortlich ist und als Kostenträger fungiert. Was diese vier Millionen Investitionssumme angeht, wird es wohl eher nicht um kosmetische Dinge wie das Auswechseln der Sitzschalen gehen, sondern um neue LED für die Flutlichtanlage, rutschfeste Treppengänge und ggf. einen Austausch der Displays im Stadion, für die es langsam keine Ersatzteile mehr gebe. Während dies alles in die Finanzierungsverantwortung der Stadiongesellschaft fällt, höre ich raus, dass der geplante Neubau von Gästekabinen und die Schaffung neuer Büroflächen für den Staff von Hengen im sportlichen Bereich wohl dem FCK obliegt. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Deutlich wurde auch, dass Hengen zum Teil auch immer noch die Spieler- und Mannschaftsperspektive einnehmen kann. So vermutet er, dass unsere Saison besser gelaufen wäre, wenn wir seinerzeit auf Schalke das Spiel gezogen hätten. So etwas schaffe "Überzeugung" bei einer Mannschaft, zu Höherem berufen zu sein und ehrgeizigere Ziele anvisieren zu können. Mein Eindruck ist, dass man da intern viel weniger dem Trainer anlastet, der eher dafür verantwortlich zeichnet, dass unerklärlich erscheinende Leistungseinbrüche aufgearbeitet werden und dann umgehend eine Reaktion erfolgt.
Die Relationen in Sachen Fernsehgelder sind wirklich krass. Hengens Aussagen zufolge, hatte Paderborn 6 Mio € mehr als der FCK und der BL-Absteiger Bochum mit 20 Mio € sogar doppelt so viel wie wir zur Verfügung. Das begrenze natürlich die Chancen beim Werben um Spieler.
Mit dem Aufsteig der Amas rechnet er fest und betont, dass das Argument der höheren Durchlässigkeit nicht nur mit Blick auf die Profis gelte, sondern z.B. auch für den Sprung von der U 19 in die U 23. In diesen strategischen Kontext muss man auch die Betonung der Aufmerksamkeit von Torsten für die U-Mannschaften einordnen, die @Betzemaster dargelegt hat; da geht dann der Einwand, Torsten möge sich nicht verzetteln, auch ein Stück weit fehl. --- Wolle man künftig im Werben um Talente besser aufgestellt sein, müsse sich aber auch zwingend bei der NLZ-Modernisierung einiges tun; da wird er ziemlich deutlich und deutet auch an, dass man aufgrund der erforderlichen Investitionen demnächst auch mit stärker negativen Bilanzen rechnen müsse. Seit 20 Jahren sei da so gut wie nichts Mehr an der Infrastruktur gemacht worden. Soweiit dann zu SKs angeblich "rollenden Baggern" damals im Zusammenhang mit der Fananleihe.
Ich fand das alles wirklich recht interessant und weit weg von dem "Bauerntheater"-Vorwurf, den wir hier zuweilen den Verantwortlichen machen. Thomas Hengen äußerte dafür sogar Verständnis, da die Fans halt die Interna definitionsgemäß nicht kennen.
Mit frühen Verpflichtungen brauchen wir in diesem Jahr eher nicht rechnen, die WM verzögere alle Abläufe in einem Kaskadeneffekt nach unten und man musste ja auch noch den Ausgang der Relegationen abwarten. Insofern hilft uns unsere frühzeitige "Planungssicherheit" nur bedingt.
Seine Geheimniskrämerei um Ablösen und Vertragslaufzeiten verteidigt er mit Blick auf Verhandlungspositionen. Es sei aber frappierend, wie oft er von Journalisten (und zwar nicht nur von Plettenberg) detaillierte Vertragsgestaltungen mit Bitte um Bestätigung vorgelegt bekomme. Darüber zeigte er sich richtig konsterniert.
Hervorgehoben hat er die Bedeutung einer kompletten Saisonvorbereitung, wobei ich den Eindruck hatte, dass man insbesondere mit Berisha und Rasmussen als festen Größen plant, die nun in die Spur gebracht werden sollen. Mit Prtajin, der bereits wieder läuft, rechnet man zur RR, hofft aber wohl auf einen früheren Genesungsverlauf. Die Kaderentwicklung konzentriert sich auf Abwehr und Offensive, im MF sieht man sich gut aufgestellt. Zu Bassette gebe es zwar Gespräche, die KO sei in diesem Fall aber utopisch hoch und könne vom FCK auf keinen Fall bedient werden. Ich denke, da stehen die Zeichen auf Trennung. Dass es umgekehrt eine KO für Abiama gebe, die Essen nicht stemmen könne, dementiert er - es gebe hier gar keine KO.
War also recht interessant. Über WM und den deutschen Fußball äußert er sich auch, aber beides ist mir schnuppe und ich habe da nicht besonders hingehört.
Hört halt mal rein.
Wieso eigentlich noch rein hören, wenn du es schon so vorbildlich referiert hast? Vielen Dank für deine Mühe und „fast „ fehlerfreie Wiedergabe, denn S.ack konnte ich bei größter Aufmerksamkeit nicht heraushören.😉
Es war in der Tat interessant. Er sagte aber, dass Düsseldorf 6 Mio mehr hatte als wir.
Zur WM sieht er so wie ich, es kommt kein Feeling auf. Bei mir nach der Neuer-Sache eher so, dass ich es Herrn Nagelsmann gönne früh die Segel zu streichen.
Aber zurück
Ich fand es sehr interessant, auch im Bezug auf TL kann ich jetzt erstmal 1,2 Dinge besser nachvollziehen und hoffe, man trifft die richtigen Entscheidungen.
31.05.2026 - 08:13 Uhr
Ich fand es besonders interessant das bei der Personalie Wunderlich kein klares Dementi kam wie zum Beispiel bei Heintz.
Wenn ich mich richtig erinnere, sagte er so etwas wie das so lange kein Vertrag unterschrieben ist, er sich dazu auch nicht äußern würde.
Ich höre da schon heraus, dass man zumindest mit Wunderlich spricht und das keine Erfahrung der Medien ist, man allerdings noch nichts spruchreifes zur verkünden hat.
Wenn ich mich richtig erinnere, sagte er so etwas wie das so lange kein Vertrag unterschrieben ist, er sich dazu auch nicht äußern würde.
Ich höre da schon heraus, dass man zumindest mit Wunderlich spricht und das keine Erfahrung der Medien ist, man allerdings noch nichts spruchreifes zur verkünden hat.
01.06.2026 - 07:55 Uhr
Ich hab den Podcast zwar noch nicht komplett gehört, aber nach etwa der Hälfte kann ich schon sagen: Das ist alles wirklich sehr sehr interessant!
V. a. die, die immer nur alles kagge finden, sollten sich das definitiv mal anhören!
V. a. die, die immer nur alles kagge finden, sollten sich das definitiv mal anhören!
01.06.2026 - 11:08 Uhr
Höre es mir grad an, schon sehr sehr interessant.
01.06.2026 - 11:31 Uhr
Man muss auch sagen, dass sich die Podcast Folge mit Marcel Klos gut anhört. Hengen und Klos haben einen klaren Plan und eine Vision wo es hingehen soll. Leider klappt nicht immer alles perfekt von Anfang an, aber ich glaube schon, daß der Verein in die richtige Richtung geht und die richtigen Prioritäten setzt. Wird immer wieder auf die Folge mit Klos & Stabel referenziert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 01.06.2026 um 11:32 Uhr bearbeitet
01.06.2026 - 16:34 Uhr
wenn man sich überlegt wie oft der Name des neuen GF Strauß fällt, zeigt das doch nur wie umfangreich das Ganze ist und wie wenig Expertise vorher vorhanden war bzw durch die dritte Liga auch verloren gegangen ist.
Hengen spricht etliche Projekte an die demnächst angestoßen werden oder schon angestoßen wurden. Man hat nach diesem Podcast definitiv ein besseres Gespür dafür was gerade beim FCK abläuft und man die Situation gut einzuschätzen weiß. Auch finde ich es spannend dass die Saison sehr intensiv aufgearbeitet wurde, dass viele von Hengen angesprochenen Dinge sich mit den Beobachtungen des Forums hier decken.
- Trainerteam soll breiter und spezialisierter aufgestellt werden (Thema Standards)
- Baugenehmigung Platz Fröhnerhof steht noch aus, hier sei Hengen sehr ungeduldig.
- viele Kleinigkeiten Rund um die U23 (es wird Qualität in Form von erfahrenen Spielern hinzukommen, der Platz im FWS wird zweimal getauscht, Kabinen werden umgebaut und mehr Freiräume geschaffen)
- FWS wird modenisiert, der Pachtvertrag gibt hier Sicherheit wer für was zuständig ist
- man sei sehr kompetitiv und ambitioniert, dürfe die Spieler aber nicht überfrachten
- dass der FCK viele junge Spieler integriert sei auch bei den Beratern der Branche gut aufgenommen worden. In Elversberg lässt es sich aber unterm Strich für viele druckloser und entspannter spielen.
usw. sehr spannend alles
Hengen spricht etliche Projekte an die demnächst angestoßen werden oder schon angestoßen wurden. Man hat nach diesem Podcast definitiv ein besseres Gespür dafür was gerade beim FCK abläuft und man die Situation gut einzuschätzen weiß. Auch finde ich es spannend dass die Saison sehr intensiv aufgearbeitet wurde, dass viele von Hengen angesprochenen Dinge sich mit den Beobachtungen des Forums hier decken.
- Trainerteam soll breiter und spezialisierter aufgestellt werden (Thema Standards)
- Baugenehmigung Platz Fröhnerhof steht noch aus, hier sei Hengen sehr ungeduldig.
- viele Kleinigkeiten Rund um die U23 (es wird Qualität in Form von erfahrenen Spielern hinzukommen, der Platz im FWS wird zweimal getauscht, Kabinen werden umgebaut und mehr Freiräume geschaffen)
- FWS wird modenisiert, der Pachtvertrag gibt hier Sicherheit wer für was zuständig ist
- man sei sehr kompetitiv und ambitioniert, dürfe die Spieler aber nicht überfrachten
- dass der FCK viele junge Spieler integriert sei auch bei den Beratern der Branche gut aufgenommen worden. In Elversberg lässt es sich aber unterm Strich für viele druckloser und entspannter spielen.
usw. sehr spannend alles
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mittelschichtler am 01.06.2026 um 16:45 Uhr bearbeitet
01.06.2026 - 17:33 Uhr
Ich habe den Eindruck, dass man sich davon verabschiedet hat, einen schnellen Aufstieg zu forcieren. Wir erinnern uns an die Aussage von Kemmler von vor nicht allzu langer Zeit.
Vielleicht ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass das Fundament erst breit und stabil genug sein muss. Auch der Unterbau muss gestärkt werden. Ist TH deswegen so genervt wegen der ausbleibenden Baugenehmigung für den Fröhnerhof?
Erst wenn man dort wirklich gute Trainingsbedingungen bieten kann, kann man sich - erfolgreich - um "besseren" Nachwuchs in der Breite bemühen. Wir werden Talente entwickeln müssen, um a la longue Transferüberschüsse zu erwirtschaften.
Und noch sind wir in der "Nahrungskette" nicht sehr weit nach oben gewandert. Wahrscheinlich auch deswegen sind wir - noch - nicht in der Lage, Transfers frühzeitiger abzuschließen. Stattdessen müssen wir noch warten, bis die "größeren Tiere" gefressen haben. Einzelne positive "Ausreisser" sind ja trotzdem nicht ausgeschlossen.
Also müssen wir Geduld aufbringen.
Was uns allerdings nicht davon abhalten sollte, schon jetzt damit zu beginnen systematische Spielkultur zu trainieren und weiterzuentwickeln.
Alles hat mit allem zu tun und wechselwirkt.
Vielleicht ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass das Fundament erst breit und stabil genug sein muss. Auch der Unterbau muss gestärkt werden. Ist TH deswegen so genervt wegen der ausbleibenden Baugenehmigung für den Fröhnerhof?
Erst wenn man dort wirklich gute Trainingsbedingungen bieten kann, kann man sich - erfolgreich - um "besseren" Nachwuchs in der Breite bemühen. Wir werden Talente entwickeln müssen, um a la longue Transferüberschüsse zu erwirtschaften.
Und noch sind wir in der "Nahrungskette" nicht sehr weit nach oben gewandert. Wahrscheinlich auch deswegen sind wir - noch - nicht in der Lage, Transfers frühzeitiger abzuschließen. Stattdessen müssen wir noch warten, bis die "größeren Tiere" gefressen haben. Einzelne positive "Ausreisser" sind ja trotzdem nicht ausgeschlossen.
Also müssen wir Geduld aufbringen.
Was uns allerdings nicht davon abhalten sollte, schon jetzt damit zu beginnen systematische Spielkultur zu trainieren und weiterzuentwickeln.
Alles hat mit allem zu tun und wechselwirkt.
01.06.2026 - 17:52 Uhr
Zitat von Unscripted
Also müssen wir Geduld aufbringen.
Was uns allerdings nicht davon abhalten sollte, schon jetzt damit zu beginnen systematische Spielkultur zu trainieren und weiterzuentwickeln.
Also müssen wir Geduld aufbringen.
Was uns allerdings nicht davon abhalten sollte, schon jetzt damit zu beginnen systematische Spielkultur zu trainieren und weiterzuentwickeln.
Wir hätten uns in diesem Forum jahrelange, epische und völlig unfruchtbare Kontroversen ersparen können, wenn dies der Deal gewesen wäre: Geduld im Austausch gegen Fortschritte. Stattdessen wurde Geduld zur Rechtfertigung von Misserfolg und Stagnation gefordert.
Machen wir jetzt den nächsten Schritt und zeigen eine stabilere und verbesserte fußballerische Leistung, wird hier kaum einer meckern, wenn es vielleicht am Ende Platz 4 oder 5 sein wird. Aber du musst diese Fortschritte sehen können! Im Umfeld des Profikaders (Infrastruktur, U-Mannschaften, Vereinsentwicklung etc.) ist dies seit dem Abschluss des Insolvenzverfahrens Stück für Stück zu sehen. Aber nun heißt die Aufgabe, einen überzeugenden und unverwechselbaren fußballerischen Fingerabdruck in der Liga zu hinterlassen. Und in dieser Hinsicht war dies eine verlorene Saison, die uns nicht weitergebracht hat, auch wenn wir das sportliche Minimalziel am Ende äußerst glücklich noch erreicht haben. Das heißt aber auch: Bislang hat uns auch Torsten Lieberknecht sportlich keinen Meter vorangebracht! Ich denke, das weiß er selbst und will dies mehr ändern als irgendwer sonst. Diese Chance erhält er nun. Also versammeln wir uns hinter ihm und gehen es an.
Aber die Latte liegt nun nochmal etwas höher. Und da will ich nix von "schwierigem Umfeld" und "wissen, wo wir hergekommen sind" hören. Kontinuierliche Verbesserung und Planumsetzung, dann klappt es auch mit der Ruhe im Umfeld. Das, was die Verantwortlichen zuletzt geäußert haben, klingt überzeugend und rechtfertigt einen Vertrauensvorschuss. Aber geliefert werden muss dann auch bereits in der aktuellen Transferphase. Wer "organisches Wachstum" will, soll Gärtner werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 01.06.2026 um 17:54 Uhr bearbeitet
01.06.2026 - 18:29 Uhr
Auch wenns nicht so sonderlich gut in diesen Thread passt ein Einwurf zu deinem Post @Newtrial - weils in der Diskussion immer wieder unter den Tisch gekehrt wird, weshalb ich diesem Argument widersprechen würde - da hier Umstände ausgeklammert werden, die erheblich waren und einen deutlichen Ausfluss auf die sportliche Entwicklung/Meter hatten die wir gemacht haben:
1. 3 (4) Verletzungen von absoluten Stammspielern - teilweise sehr lange - teilweise im absoluten Formhoch:
2. Jugendspieler nachhaltig eingebunden und Perspektiven aufgezeigt. Was in meiner Denke eine erhebliche Verbesserung zu MA ist.
Was ich sagen will: mir ist die Vehemenz der Aussage (und vieler, vieler anderer Urteile von vielen anderen Usern hier im Forum) einfach zu "krass" und ich glaube (und so komme ich dann doch etwas zum Threadthema zurück) das sehen auch andere - u.a. Thomas Hengen glücklicherweise so.
1. 3 (4) Verletzungen von absoluten Stammspielern - teilweise sehr lange - teilweise im absoluten Formhoch:
- Fall 1. Prtajin + Kim
- Fall 2. Joly
- weder noch deshalb nur geklammert - aber gedacht sicher als Stammspieler Asta.
2. Jugendspieler nachhaltig eingebunden und Perspektiven aufgezeigt. Was in meiner Denke eine erhebliche Verbesserung zu MA ist.
Was ich sagen will: mir ist die Vehemenz der Aussage (und vieler, vieler anderer Urteile von vielen anderen Usern hier im Forum) einfach zu "krass" und ich glaube (und so komme ich dann doch etwas zum Threadthema zurück) das sehen auch andere - u.a. Thomas Hengen glücklicherweise so.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Localhero am 01.06.2026 um 18:34 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

