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Thomas Delaney
Geburtsdatum 03.09.1991
Alter 34
Nat. Dänemark  Dänemark
Größe 1,82m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß links
Akt. Verein FC Kopenhagen

Leistungsdaten: 26/27

Thomas Delaney [6]

07.06.2018 - 18:01 Uhr
Thomas Delaney [6] |#881
19.08.2019 - 15:19 Uhr
Zitat von Jandy
Hier wird es nochmal spannend um Delaney. Ich denke, dass Weigl im SuperCup „nur vor Delaney“ als Experiment stand. Das scheint Lucien gefallen zu haben und er probierte es nochmal gegen Uerdingen aus. Der Eindruck bestätigte sich. Somit stand Weigl nun vor Delaney, ohne das dieser seine Chance hatte. Fingerspitzengefühl muss Favre nun bei den beiden beweisen. Persönlich denke ich zB, dass uns ein Delaney gegen Köln vor ausverkauften Haus in einem Freitagabendspiel und einem bissigen Aufsteiger ganz gut zu Gesicht stehen würde. Besonders nochmal eine Woche drauf gegen Berlin. Allerdings kannst du einen Weigl nun erstmal nicht rausnehmen, da man hier ihn gerade massig Selbstbewusstsein & Routine aufbauen lässt. Taktisch würde Delaney ebenso, finde ich, wieder unnötige Umstellungen & Anpassungen erfordern. Delaney ist niemand welcher sich öffentlich beschweren wird & auf seine Chance brennt, allerdings mit einem möglichen 4-1-4-1 (Was immer im Raum stehen wird!) und Weigls-Auferstehung wird es sehr schwer.


So ein Quatsch!
Weigl spielte, weil er mit der beste Spieler in der gesamten Vorbereitung war, und sonst nichts...

Delaney wird seine Chancen eher über Einwechslungen und aufgrund von möglichen Ausfällen durch Verletzungen suchen müssen. Da ist Favre gefordert, bei den 3 Einwechslungen pro Spiel viel zu rotieren, sprich nicht immer die gleichen einzuwechseln...

Eigentlich sehe ich bei uns nur 1-1,5 Positionen überhaupt als OFFEN an, der Rest wird großteils als Stammelf spielen - was ich auch absolut befürworte, da wir auch bei unseren letzten Meisterschaften immer ne Stammelf hat, auch Bayern großteils darauf setzt...

Die einzig offenen Positionen sind Stand jetzt ausschliesslich LA (Hazard, Guerreiro, Brandt) und RV als halboffen, da sich Favre scheinbar erstmal auf Piszczek festgelegt hat - der Rest steht nicht zur Disposition, ausgenommen den Torwartwechsel wenn Bürki zurück ist...
Thomas Delaney [6] |#882
19.08.2019 - 15:56 Uhr
Zitat von bvbfan_rn
Zitat von Jandy

Hier wird es nochmal spannend um Delaney. Ich denke, dass Weigl im SuperCup „nur vor Delaney“ als Experiment stand. Das scheint Lucien gefallen zu haben und er probierte es nochmal gegen Uerdingen aus. Der Eindruck bestätigte sich. Somit stand Weigl nun vor Delaney, ohne das dieser seine Chance hatte. Fingerspitzengefühl muss Favre nun bei den beiden beweisen. Persönlich denke ich zB, dass uns ein Delaney gegen Köln vor ausverkauften Haus in einem Freitagabendspiel und einem bissigen Aufsteiger ganz gut zu Gesicht stehen würde. Besonders nochmal eine Woche drauf gegen Berlin. Allerdings kannst du einen Weigl nun erstmal nicht rausnehmen, da man hier ihn gerade massig Selbstbewusstsein & Routine aufbauen lässt. Taktisch würde Delaney ebenso, finde ich, wieder unnötige Umstellungen & Anpassungen erfordern. Delaney ist niemand welcher sich öffentlich beschweren wird & auf seine Chance brennt, allerdings mit einem möglichen 4-1-4-1 (Was immer im Raum stehen wird!) und Weigls-Auferstehung wird es sehr schwer.


So ein Quatsch!
Weigl spielte, weil er mit der beste Spieler in der gesamten Vorbereitung war, und sonst nichts...

Delaney wird seine Chancen eher über Einwechslungen und aufgrund von möglichen Ausfällen durch Verletzungen suchen müssen. Da ist Favre gefordert, bei den 3 Einwechslungen pro Spiel viel zu rotieren, sprich nicht immer die gleichen einzuwechseln...

Eigentlich sehe ich bei uns nur 1-1,5 Positionen überhaupt als OFFEN an, der Rest wird großteils als Stammelf spielen - was ich auch absolut befürworte, da wir auch bei unseren letzten Meisterschaften immer ne Stammelf hat, auch Bayern großteils darauf setzt...

Die einzig offenen Positionen sind Stand jetzt ausschliesslich LA (Hazard, Guerreiro, Brandt) und RV als halboffen, da sich Favre scheinbar erstmal auf Piszczek festgelegt hat - der Rest steht nicht zur Disposition, ausgenommen den Torwartwechsel wenn Bürki zurück ist...


Wenn man eins aus der letzten Saison gelernt haben sollte,ist es,dass man mehr als 11 Spieler braucht. Ich erinnere mich nur beispielhaft an den völlig überspielten Witsel in der Rückrunde oder die krasse Abhängigkeit von Sancho.
Einer der wichtigsten Aufgaben von Favre für diese Spielzeit ist es,nicht sämtliche Leute hinter den ersten 11 einschlafen zu lassen,weil sie nur im Notfall oder aus dem völligen Nichts randürfen (zb Dahoud in der Rückrunde gegen Bayern).
Es gibt genug Gegner,gegen die ein Delaney wertvoller ist als ein Weigl. Dazu gehören keine Heimspiele gegen Augsburg oder Spiele gegen Drittligisten.
Lassen wir die Saison erst einmal starten.
Thomas Delaney [6] |#883
31.08.2019 - 23:54 Uhr
Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...
Thomas Delaney [6] |#884
02.09.2019 - 03:48 Uhr
Noch nicht geklärt: ob Thomas Delaney wie geplant für Dänemark auflaufen kann. Bei ihm bestand am Wochenende der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

•     •     •

R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
Thomas Delaney [6] |#885
02.09.2019 - 07:35 Uhr
Zitat von BVBBC
Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...


Du willst jetzt hier ernsthaft anmahnen, dass Delaney aufpassen muss nicht der nächste Rode zu werden?
Thomas Delaney [6] |#886
02.09.2019 - 08:40 Uhr
Zitat von chapi-09
Zitat von BVBBC

Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...


Du willst jetzt hier ernsthaft anmahnen, dass Delaney aufpassen muss nicht der nächste Rode zu werden?


Die Parallelen sind erdrückend.
Ein workhorse im zentralen Mittelfeld, mit und ohne Ball, viel Erfahrung, Alter kurz vor der Prime, ein Spieler, der Systeme komplementieren, zum funktionieren bringen soll, hoher Wert durch Disziplin und Mentalität. Alles Eigenschaften, die gesehen werden müssen, um attraktiv für andere Vereine zu sein.
Dazu sehr teuer eingekauft, mit einem Vertrag, den nur die top 6 der Liga bezahlen können.
Und der fit mit dem übrigen Kader und dem System nimmt immer weiter ab.
Thomas Delaney [6] |#887
02.09.2019 - 08:41 Uhr
Zitat von chapi-09
Zitat von BVBBC

Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...


Du willst jetzt hier ernsthaft anmahnen, dass Delaney aufpassen muss nicht der nächste Rode zu werden?


Warum willst du die Möglichkeit ignorieren? Weil Delaney besser als Rode ist? Weil Delaney letzte Saison noch Stammspieler war, obwohl der BVB damals wie heute ein offensichtliches Problem neben Witsel hat, das in dieser Saison aber eher noch größer wirkt? Weil der BVB unbedingt einen Kämpfer benötigt, selbst wenn dieser sich in dieser Beziehung Auszeiten nimmt, weil er eben nicht um jeden Grashalm kämpft? Weil du nicht glauben willst, dass die Kampfspiele des BVB nicht in der Defensive stattfinden, sondern in der Offensive, wo Delaney nur ein durchschnittlicher Bundesligaspieler ist?

Ich glaube nicht, dass Delaney in dieser Saison gar keine Einsätze mehr haben wird. Dafür ist er zu verletzungsunanfällig und eben ein Stück weit besser als Rode, sodass er sich gegen die vorhandene Konkurrenz durchsetzen kann oder zumindest auf Spielanteile in der Rotation kommen sollte. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass Delaney den BVB in allzu vielen Spielen besser macht, vor allem wenn er nicht zum ersten Mal dabei erwischt wird, wie er Wege verweigert, für die er geholt worden ist. Delaney hat keine andere Wahl als in diesem einen Job herausragend zu sein, um hier beim BVB eine Rolle spielen zu können. Macht er das nicht, ist er nicht gut genug und Rodes Schicksal ist naheliegend. Zumindest wenn der BVB die Schwachstelle transferpolitisch auf der Zugangseite angeht ...
Thomas Delaney [6] |#888
02.09.2019 - 09:02 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von chapi-09

Zitat von BVBBC

Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...


Du willst jetzt hier ernsthaft anmahnen, dass Delaney aufpassen muss nicht der nächste Rode zu werden?


Warum willst du die Möglichkeit ignorieren? Weil Delaney besser als Rode ist? Weil Delaney letzte Saison noch Stammspieler war, obwohl der BVB damals wie heute ein offensichtliches Problem neben Witsel hat, das in dieser Saison aber eher noch größer wirkt? Weil der BVB unbedingt einen Kämpfer benötigt, selbst wenn dieser sich in dieser Beziehung Auszeiten nimmt, weil er eben nicht um jeden Grashalm kämpft? Weil du nicht glauben willst, dass die Kampfspiele des BVB nicht in der Defensive stattfinden, sondern in der Offensive, wo Delaney nur ein durchschnittlicher Bundesligaspieler ist?

Ich glaube nicht, dass Delaney in dieser Saison gar keine Einsätze mehr haben wird. Dafür ist er zu verletzungsunanfällig und eben ein Stück weit besser als Rode, sodass er sich gegen die vorhandene Konkurrenz durchsetzen kann oder zumindest auf Spielanteile in der Rotation kommen sollte. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass Delaney den BVB in allzu vielen Spielen besser macht, vor allem wenn er nicht zum ersten Mal dabei erwischt wird, wie er Wege verweigert, für die er geholt worden ist. Delaney hat keine andere Wahl als in diesem einen Job herausragend zu sein, um hier beim BVB eine Rolle spielen zu können. Macht er das nicht, ist er nicht gut genug und Rodes Schicksal ist naheliegend. Zumindest wenn der BVB die Schwachstelle transferpolitisch auf der Zugangseite angeht ...


Die Gefahr besteht, da gehe ich mit. Letzte Saison konnte Delaney immerhin dadurch zu unserem Spiel beitragen, dass er defensiv das ein oder andere Loch gestopft hat und zumindest in meiner Wahrnehmung das bei uns bestehende Problem der fehlenden Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen etwas verringert hat. Offensiv ist ihm das nicht gelungen, aber defensiv hatte er als Verbindungsspieler einen Effekt auf unser Spiel.

Was ich aber an deinem Post noch viel erschreckender finde: Wenn schon für Delaney so ein Szenario möglich ist, zeigt es doch umso mehr, wie unzureichend wir doch im DM/ZM aufgestellt sind und dass wir hier nicht mehr nur einen passenden Zugang benötigen, um weiter zu kommen, sondern wir hier mittlerweile über 2 bis 3 Verpflichtungen sprechen.
Thomas Delaney [6] |#889
02.09.2019 - 09:23 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von chapi-09

Zitat von BVBBC

Was Delaney vor dem 1:0 macht, ist definitiv nicht das, wofür er geholt worden ist. Sein Wert ist offensiv eh schon sehr gering, weswegen es sich gerade er nicht leisten kann, zuzuschauen, wie der Gegenspieler sich absetzen darf, bis dann der Ball gespielt wird, während Delaney leer im Raum läuft. Delaney muss als Kämpfer wirken, der versucht Fehler seiner Mitspieler auszubügeln, der als Vorbild mit seinem defensiven Einsatz vorangeht und sich für keinen Zweikampf zu schade ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass er dabei erwischt wird, wie er einfach nur zuschaut und nichts davon macht. Gerade in einer Phase, in der er nicht gesetzt ist, ist das für mich allerdings umso unverständlicher, da es ja nicht so ist, dass er chancenlos um einen Stammplatz ist, wenn er seine Qualitäten auf den Platz bringt. Weigl hat heute auch wieder alles andere als Bäume ausgerissen und es gab durchaus Gründe für Delaney im Vorjahr - mangels Alternativen -, aber was sind denn die Argumente, wenn er es nicht besser als Weigl macht.

Allgemein - und das betrifft nicht nur Delaney, sondern alle - ist es schon seit Jahren bedenklich, dass es egal ist, wer da auf dem Platz steht, aber ein individueller Fehler kommt selten allein. Meist haben wir nach einem individuellen Fehler direkt noch weitere Fehler der Mitspieler, die sich viel zu sicher sind, dass schon nichts passieren wird, die nicht die Wege machen, nicht aggressiv in die Zweikämpfe gehen oder sogar nicht mal hinschauen. Wenn da nicht mal ein Delaney ansetzt, dann kann man da langsam die Hoffnung verlieren, dass das nochmal gelingt und es irgendwie klickt. Denn genau hier liegen für mich häufig genug die verlorenen Punkte. Nicht in dem einen individuellen, teils krassen primären Aussetzer, sondern darin, dass in dieser Mannschaft viel zu viele Spieler mitmachen bzw. eben nicht mitmachen, weshalb auf den einen Fehler noch meist genug andere folgen. Oft genug geht es dabei sogar nicht mal um Kampf - ob mit dem Gegner oder sich selbst -, sondern lediglich darum aufmerksam zu sein.

Ich mache Delaney sicher nicht für die Niederlage verantwortlich. Das Kind ist erst in den Brunnen gefallen, als er vom Platz runter war. Aber Delaney ist dennoch ein Sinnbild dafür, warum der BVB seit Jahren seine Probleme nicht los wird, weil sie offenbar nicht durch Transfers, seien sie noch so zielgerichtet, regeln lassen. Er muss unabhängig davon jedoch aufpassen, dass er nicht der nächste Rode wird. Der Zug setzt sich schon in Bewegung und wenn er erst mal abgefahren ist, bekommt er ihn sicher nicht mehr. Der BVB wahrscheinlich aber auch nicht, falls der Zug nicht schon längst weg ist ...


Du willst jetzt hier ernsthaft anmahnen, dass Delaney aufpassen muss nicht der nächste Rode zu werden?


Warum willst du die Möglichkeit ignorieren? Weil Delaney besser als Rode ist? Weil Delaney letzte Saison noch Stammspieler war, obwohl der BVB damals wie heute ein offensichtliches Problem neben Witsel hat, das in dieser Saison aber eher noch größer wirkt? Weil der BVB unbedingt einen Kämpfer benötigt, selbst wenn dieser sich in dieser Beziehung Auszeiten nimmt, weil er eben nicht um jeden Grashalm kämpft? Weil du nicht glauben willst, dass die Kampfspiele des BVB nicht in der Defensive stattfinden, sondern in der Offensive, wo Delaney nur ein durchschnittlicher Bundesligaspieler ist?

Ich glaube nicht, dass Delaney in dieser Saison gar keine Einsätze mehr haben wird. Dafür ist er zu verletzungsunanfällig und eben ein Stück weit besser als Rode, sodass er sich gegen die vorhandene Konkurrenz durchsetzen kann oder zumindest auf Spielanteile in der Rotation kommen sollte. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass Delaney den BVB in allzu vielen Spielen besser macht, vor allem wenn er nicht zum ersten Mal dabei erwischt wird, wie er Wege verweigert, für die er geholt worden ist. Delaney hat keine andere Wahl als in diesem einen Job herausragend zu sein, um hier beim BVB eine Rolle spielen zu können. Macht er das nicht, ist er nicht gut genug und Rodes Schicksal ist naheliegend. Zumindest wenn der BVB die Schwachstelle transferpolitisch auf der Zugangseite angeht ...


Ich will diese Möglichkeit nicht ignorieren. Wenn man aber ehrlich ist, besteht die Gefahr für nahezu jeden...

Delaney war letzte Saison Stammspieler, Rode war das nie. Rode ist sehr verletzungsanfällig, Delaney nicht.

Nur weil Delaney in den ersten Spielen nicht gespielt hat, sehe ich es ehrlich gesagt überhaupt nicht wie er ein zweiter Rode werden soll. Das hat auch rein gar nichts mit Ignoranz zu tun...
Thomas Delaney [6] |#890
02.09.2019 - 09:24 Uhr
Zitat von Nic


Die Gefahr besteht, da gehe ich mit. Letzte Saison konnte Delaney immerhin dadurch zu unserem Spiel beitragen, dass er defensiv das ein oder andere Loch gestopft hat und zumindest in meiner Wahrnehmung das bei uns bestehende Problem der fehlenden Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen etwas verringert hat. Offensiv ist ihm das nicht gelungen, aber defensiv hatte er als Verbindungsspieler einen Effekt auf unser Spiel.

Was ich aber an deinem Post noch viel erschreckender finde: Wenn schon für Delaney so ein Szenario möglich ist, zeigt es doch umso mehr, wie unzureichend wir doch im DM/ZM aufgestellt sind und dass wir hier nicht mehr nur einen passenden Zugang benötigen, um weiter zu kommen, sondern wir hier mittlerweile über 2 bis 3 Verpflichtungen sprechen.


Ich würde eher sagen, dass Delaney defensiv so manches Loch mehr als im Vorjahr gestopft hat. Ich weiß aber nicht, ob man das dann als Verbindungsspiel bezeichnen kann oder sogar sollte. Denn wenn er das wäre, würde es das Loch ja nicht geben. U.a. deswegen kann Delaney auch nicht alle Löcher stopfen und die Defensive so weit stabilisieren, dass sie unter allen Umständen widerstandsfähig ist - ich hoffe auch ernsthaft, dass das Loch durch Hummels Geschwindigkeitsdefizite und allgemeine Probleme in der Defensive Mann gegen Mann zu spielen nicht wieder größer werden wird. Macht er dann selbst nicht die Wege, bei denen er definitiv das Loch stopfen kann, ist das richtig problematisch, da die Differenzierung zum Rest fehlt, warum er spielen sollte. Offensiv kann er sich schließlich nicht positiv auszeichnen, obwohl man da mit niemanden sonst zufrieden sein kann. Daher ja, es gibt sicher was zu tun in Zukunft, was das Zentrum betrifft. Wie viel, wird man aber denke ich beim BVB abwarten, da man sich insbesondere in diesem Bereich schon seit einigen Jahren sehr viel Zeit gönnt - anders als in anderen Bereichen -, um Fluktuation zu vermeiden - Weigl wäre sonst längst weg.

Ich halte ansonsten viel von Raschl und hoffe, dass er im Laufe der Saison seine Chance bekommt und nutzen kann. Gerade auf der Doppel 6 kann er einige Eigenschaften bieten, die er ziemlich exklusiv im Kader hat. Dann käme es eher darauf an, wie man in Zukunft plant. Also System und Besetzung des Systems. Bei Doppel 6, kommt es auf Weigl an. Ist Weigl als BU eine Option, wird man ihn nicht ersetzen müssen und wird wohl nur Dahoud und Delaney für einen neuen 6er tauschen müssen - dessen nötige Qualität hinge von Raschl ab.

Plant man mit nur einem 6er, wird man wohl nur auf der 8 oder 10 aktiv werden müssen. Da käme es dann eher darauf an, ob man einen kompletten oder nur teilweisen Austausch vornehmen will bzw. wie Delaney und Dahoud dann ihre Zukunft planen. In jedem Fall wäre es aber das Szenario, das definitiv teuer wird, weil man sehr viel Qualität dazu holen müsste, ob mit nur einem oder sogar zwei Spielern.
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