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Taktik und Spielsysteme

21.07.2011 - 09:17 Uhr
Taktik und Spielsysteme |#1641
07.11.2018 - 08:10 Uhr
Falls wir mal in der Schlussphase zurückliegen sollten, was bei uns diese Saison sicherlich nicht mehr auftreten wird grins, kann da Alois schon aus dem Vollen schöpfen. Wenn der Gegner tief steht, dann einen "Brecher", wobei eher "Brecherle", wie DSE zu bringen ist sicherlich ok. Geht aber auch indem man das offensive Mittelfeld stärkt und versucht sich spielerisch durchzudrücken. Gegen Lautern kamen ja dann z.B. Batmaz und Möbius gegen Ende und man konnte sich so Chancen herausarbeiten. Letzteres würde ich als die etwas erfolgversprechendere Variante sehen, weil DSE halt auch Schwierigkeiten hat Bälle zu halten und zu verteilen, dann muss man erst mal dahin kommen, ihn mit Hereingaben zu füttern. Aber grundsätzlich würde ich den KSC bei Rückstand in der Endphase eher weniger in der Lage sehen ein Spiel zu drehen. Bisher hat man nicht die Qualität gezeigt, in einem Spiel mal den Schalter umlegen zu können. Wie das bei Schalke unter Tedesco der Fall ist, müssen wir in Führung gehen, nur dann bringen wir auch was ins Ziel.
Taktik und Spielsysteme |#1642
07.11.2018 - 08:31 Uhr
Hoffe die beiden, Möbius und Batmaz, werden wieder fit. Das sehe ich dann auch als recht erfolgversprechend. Sogar mal in der Startelf, was mir bei DSE sicher nicht vorschwebt. Stand jetzt heißt offensiv-spielerisch Wechseln jedoch: Choi. Das ist dann doch recht zaghaft, wenn auch gegen Würzburg beim 2:1 immerhin mitgewirkt.

So oder so, die Standards wollen besser ausgeschöpft sein. Mein "Turmbau" steht der Einwechslung von einem Möbius auch gar nicht entgegen, im OM haben wir eh keine begnadeten Kopfballer. Und jemand muss die Standards ja auch rausholen. grins

PS: Rudi, was meintest du eigentlich mit "invers" bei Choi? Werd gsund!

•     •     •

'24 - ???
'20-'24 Stabilisierung
'15-'20 Abgrund II
'08-'15 Achterbahn
'05-'08 Aufschwung
'98-'05 Abgrund
'87-'98 Golden Era
Taktik und Spielsysteme |#1643
07.11.2018 - 08:50 Uhr
Zitat von Rune1992
Hoffe die beiden, Möbius und Batmaz, werden wieder fit. Das sehe ich dann auch als recht erfolgversprechend. Sogar mal in der Startelf, was mir bei DSE sicher nicht vorschwebt. Stand jetzt heißt offensiv-spielerisch Wechseln jedoch: Choi. Das ist dann doch recht zaghaft, wenn auch gegen Würzburg beim 2:1 immerhin mitgewirkt.

So oder so, die Standards wollen besser ausgeschöpft sein. Mein "Turmbau" steht der Einwechslung von einem Möbius auch gar nicht entgegen, im OM haben wir eh keine begnadeten Kopfballer. Und jemand muss die Standards ja auch rausholen. grins

PS: Rudi, was meintest du eigentlich mit "invers" bei Choi? Werd gsund!


Danke! Gsundung dauert noch, aber für Text-Wust langst dann schon wieder. grins

Choi -> Linksfuß auf dem rechten Flügel, zieht dann nach innen, geht eher nicht den Flügel runter und flankt.
Taktik und Spielsysteme |#1644
07.11.2018 - 11:41 Uhr
Zitat von RudiMentaer
Zitat von Rune1992

Hoffe die beiden, Möbius und Batmaz, werden wieder fit. Das sehe ich dann auch als recht erfolgversprechend. Sogar mal in der Startelf, was mir bei DSE sicher nicht vorschwebt. Stand jetzt heißt offensiv-spielerisch Wechseln jedoch: Choi. Das ist dann doch recht zaghaft, wenn auch gegen Würzburg beim 2:1 immerhin mitgewirkt.

So oder so, die Standards wollen besser ausgeschöpft sein. Mein "Turmbau" steht der Einwechslung von einem Möbius auch gar nicht entgegen, im OM haben wir eh keine begnadeten Kopfballer. Und jemand muss die Standards ja auch rausholen. grins

PS: Rudi, was meintest du eigentlich mit "invers" bei Choi? Werd gsund!


Danke! Gsundung dauert noch, aber für Text-Wust langst dann schon wieder. grins

Choi -> Linksfuß auf dem rechten Flügel, zieht dann nach innen, geht eher nicht den Flügel runter und flankt.

Alles klar, Danke. So ähnlich hab ich mir das vorgestellt. daumen-hoch

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'24 - ???
'20-'24 Stabilisierung
'15-'20 Abgrund II
'08-'15 Achterbahn
'05-'08 Aufschwung
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Taktik und Spielsysteme |#1645
11.11.2018 - 12:15 Uhr
15. Spieltag Meppen - Karlsruhe

Kreuzer musste sich der Frage stellen warum man so wengie eigene Treffer auf dem Konto hat. Lt. Kreuzer „…fehlt die Effektivität vor dem Tor“, Meppens Trainer umschrieb das Offensiv-Spiel so ganz anders: „...der KSC macht aus wenig viel“. Sehr unterschiedliche Sichtweise. grins Beide Teams im 442 lt. Telekom, kann man so dann grob stehen lassen. Meppen zum Anstoß, direkt auf den Flügel raus, Gegenpressing.

Von der ersten Minute an dann genau das zu sehen, was Alois dem Team der Meppener anheftete - laufstark, leidenschaftlich. Nur war dann schnell zu sehen, dass Meppen eben etwas zu leidenschaftlich agierte und der KSC gut eingestellt daraus leicht Kapital schlagen konnte. Laut Vorbericht switchte Meppen von einem 451 auf ein 442, damit also ein zentraler MF-Mann weniger, dafür ein weiterer Stürmer auf dem Feld. Meppen versuchte hochzuschieben, den KSC unter Druck zu setzen und sich Chancen zu erarbeiten. Die Chancen-erarbeitung brach ihnen das Genick. Beide Achter rückten weit auf, die Flügelangreifer ebenfalls, die Außenverteidiger schoben nach, doch man spielte zu hektisch, suchte zu unbedarft den Weg in die Tiefe, gab den Ball an heiklen Stellen her und kam dann nach Ballverlust so gar nicht mehr ins Gegenpressing.

Zu Beginn schob noch vermehrt Fink auf die verwaisten Flügel raus, im weiteren Verlauf nutzte das auch ebenfalls Pourie beständig aus. Ein Mann bindet beide IV in der Zentrale, damit waren entweder die Flügel der Meppener für nachrückende Leute offen, oder man kam dazu die IV mit rauszuziehen, dann war die Gegenseite offen. Dazu schien Haacke auf der Acht entweder komplett ohne Dynamik oder lief sich gleich zu Beginn früh die Pumpe aus. Der war durchgängig zu spät am Mann, benötigte massig Zeit sich fallen zu lassen und bekam damit gerade Wanitzek so gar nicht in den Griff. Der KSC versuchte nach Ballgewinn direkt vertikal zu gehen und hier machte die Abstimmung im letzten Drittel wie oben erwähnt einen hervorragenden Eindruck. Stiefler und Lorenz rückten bei Möglichkeit ein, ergänzten das rochieren auf die Flügel von Pourie und Fink wunderbar, indem sie Tempo aufnehmend im Halbraum den Weg in die Spitze suchten. Wenn der Ball auf der Gegenseite war, ging es bis in die Zentrale rein, bei Möglichkeit bis in den 16er. Der KSC hatte es viel zu leicht, auch weil die beiden IV der Meppener in Gefahr den KSC so gar nicht gestellt bekamen.

Abwartend gab es in Halbzeit 1 nicht, ich kann mich nicht daran erinnern, dass der KSC mal länger im gewohnten Mittelfeldpressing die Meppener erwartete. Das half natürlich Toni, so konnte sich der voll in der Offensive entfalten. Durch das schnelle Vertikalspiel mussten weder Roßbach noch Thiede viel in der Offensive aushelfen, es gab gar keine Zeit aufzurücken, damit stand man dann wiederrum bei den Umschaltbemühungen der Meppener defensiv in voller Montur. Konnte der KSC die Angriffsbemühungen nicht direkt bis vors Tor bringen, dann schob vermehrt Roßbach nach, Thiede agierte etwas defensiver. So hatte man immer genügend Personal in der Abwehr, um die beiden Stürmer der Meppener unter Kontrolle zu halten. Auch wenn der KSC im Ballbesitzspiel mal in der gegnerischen Hälfte stand, Meppen bekam auch hier kaum Zugriff. Exemplarisch kurz vor Ende der ersten Hälfte, als Haacke wiedermal etwas zu weit von Marvin weg stand, der 2. Achter mit dem eingerückten Flügelangreifer Marvin im vollem Tempo anliefen und der ohne Probleme auf Lorenz auf den Flügel spielen konnte. 3 Mann von einem Spieler aus dem Spiel genommen, Lorenz dann mit massig Raum, sah echt schlimm aus was Meppen trotz vorhandener Intensität anbot.

Wie gegen Würzburg agierte der KSC aus ähnlicher Struktur. Marvin suchte bei Möglichkeit Anbindung an Fink/Pourie und rückte in den Zehnerraum vor. Wenn es über die linke Seite ging, suchte er dort Anbindung zu Lorenz, dann ließ sich entweder Fink fallen, wenn der zentral stand, wenn nicht, weil ebenfalls am Flügel ins Spiel integriert, rückte Stiefler weit ein. Thiede ging diese Rochaden aber nicht mit und übernahm dann nicht Stieflers Position am Flügel. Zwar spielte Wanitzek diesmal gesamt noch etwas zentraler wie gegen Würzburg, aber wenn es über die rechte Seite ging, schob diesmal auch Groiß mit hoch und gab nicht nur den tiefen Sechser. Sinnige (reduzierte) Aufgabenteilung und Absicherung im Umschaltspiel. Verlor man also den Ball hochstehend, machte die Besetzung einen besseren Eindruck wie gegen Würzburg, die Meppener kamen aus der eigenen Hälfte heraus nicht zum umschalten/kontern. In der Höhe war die Führung dann durchaus verdient.

Geschäftsführer Maul fand dann in der Pause zutreffende Worte. „Nicht viel zusammengepasst, unsre schnellen Flügelspieler finden nicht ins Spiel.“ Wenig verwunderlich wenn man von einem 451 auf ein 442 switcht. Es fehlt der Mann im Mittelfeld und wenn der KSC dann zumeist mit 4 Mann in der Abwehrreihe agiert, die Stürmer nicht rausschieben brauchen, weil die AV sie dann einfach aufnehmen und sich gar nix ändert, außer dass ein anderer Spieler die Manndeckung übernimmt, kein KSC-Spieler aus seiner Position gezogen wird, sich auch keiner der Meppener Stürmer fallen lässt, um Anbindung zu den Achtern, nachrückenden Flügelspielern zu suchen, ja dann verlieren die MF-Spieler bei voll aufgerückter Kapelle logischerweise den Ball und der KSC kann direkt umschalten. Moutas kam auch noch kurz ans Mikro: „So weiterspielen, Matchplan voll aufgegangen.“. Sichtbar zutreffend, die Meppener beförderten den wohl sogar mit ihrem 2-Mann Sturm, aber ob das Trainerteam auch den Formationswechsel der Meppener auf dem Schirm hatte?

Neidhart stellte nach der Pause um. Ein positionsgetreuer Wechsel in der Abwehr, für Mittelstürmer Wegener kam der offensive MF-Mann Tankulic, nachvollziehbare Umstellung. Interessant dann zu sehen, ob die Meppener damit nochmal in Schwung kommen. Neue Formation dann Richtung 451/4231. Zwei Achter, ein Zehner, die beiden Flügelangreifer erst noch etwas tiefer, ab und an aber auch in die Schnittstelle IV/AV gehend, während Proschwitz Gordon/Pisot binden wollte. Das war aber völlig für die Katz. Zwar die 4er-Abwehr gebunden, aber die 3 Mann in letzter Reihe, bei einem relativ tief stehenden KSC, waren damit weiter so gar nicht anspielbar. Die ersten 5 Minuten nach der Pause hatten die Meppener noch etwas Zug, der KSC konnte das aber auffangen und danach wie in Halbzeit 1 gewohnt das Umschaltspiel aufziehen. Die Meppener standen zwar nun offensiv in etwas verbesserter Stellung, aber weiterhin gab man Bälle zu früh, zu leichtfertig, zu hektisch gespielt her, vergas die Absicherung, während der KSC im Umschaltspiel weiter mit guten Ausweichbewegungen/Rochaden die Abwehr der Meppener narren konnte. Das 4:0 lag längst in der Luft, doch es wollte nicht fallen, gerade Stiefler konnte seine tolle Gelegenheit nicht nutzen.

Ab der 70. kippte dann das Spiel leicht. Fortan agierte der KSC nicht mehr so intensiv im Umschaltspiel, dazu stand man nun auch versammelt zu tief. Fink nicht mehr auf die Flügel rausschiebend, der suchte Raum hinter den Achter der Meppener, während Pourie in der Sturmspitze zentral verblieb. Damit stand der KSC zu tief, die Bälle gingen zu früh auf Pourie in der Spitze, der diese dann nicht mehr festmachen konnte. Alois reagierte, brachte Choi für Stiefler, kurz darauf Röser für Fink. Choi ging auf die 10, Röser auf den rechten Flügel. An sich nachvollziehbare Entscheidung, weil der KSC defensiv das ganze da noch unter Kontrolle hatte, man aber nun Probleme hatte hinten rauszukommen, den Ball zu schnell hergab. Auf der Bank saß eh kein weiterer Abräumer/eine Defensivkante, kein Kobald oder Stoll, dann die Offensive so nochmal in Schwung zu bringen, machte Sinn und ging dann doch eher nach hinten los. Zwar kam der KSC daraufhin wieder ein Stück weit besser hinten raus, Choi fand sich ganz ordentlich ein, doch mit Röser spielte da nun auf dem rechten Flügel doch ein etwas offensiver eingestellter Spieler wie Stiefler und der KSC machte damit Räume auf, eben auch weil die Mannschaft im Kollektiv das Offensivspiel dann aus dem zentralen MF heraus nicht mehr voll mitging. Röser und Choi versuchten die Offensive anzukurbeln, Thiede lief dahinter aushelfend teils zu energisch an, anstatt sich wie in Hälfte 1 eher auf das statische Kettenspiel zu verlassen, so machte der KSC dann den rechten Flügel auf. Ebenso ging die davor klar vorhandene Kopfballhoheit flöten, sei es nach Ecken oder wie beim 3:2 mit einer hohen Hereingabe in den 16er aus zentraler Position heraus. Es wurde nochmal etwas brenzlig, doch es brannte zum Glück nichts mehr an.

Der Sieg für den KSC vollkommen verdient. Der Telekom-Reporter sprach von 75. Minuten Überlegenheit, Neidhart von 70 Minuten. Die Umstellung der Meppener auf ein 442 ging völlig in die Hose, die Abstimmung und Absicherung war wie es der Telekom-Reporter eher allgemein bezogen bemerkte, teilweise schon nicht 3.Liga-würdig. Der KSC hatte es leicht und das nochmal einen Tacken dynamischere Vertikalspiel ging vollkommen auf, eben weil die Abstimmung im letzten Drittel dazu stark war.

Uphoff hatte nicht gerade seinen besten Tag, aber er machte das Spiel mit seinen flachen Abwürfen direkt schnell. Auch Meppen hatte wie Würzburg damit Probleme. Thiede war wieder in der Offensive nicht so sehr gefordert, defensiv war das in Halbzeit 2 gegen Ende hin teils etwas wild. In Halbzeit 1 oft passiv in der Abwehrreihe verbleibend stimmig, da suchte er im Vergleich zu Roßbach auch seltener den Weg in die Tiefe, aber in Hälfte 2 gegen Ende war das dann etwas zuviel. Der von ihm verschuldete Elfer unglücklich aber sicherlich nicht völlig unberechtigt. Gordon spielte gut und zeigte eine bessere Leistung wie Pisot. Hatte in der 1. Hälfte 2 Möglichkeiten nach Standards zu treffen, defensiv gewann er gefühlt jedes Kopfballduell. Nachdem Gordon hier ja letzte Woche der Kritikanlaufpunkt war, aufbauend auf seinen seinem Patzer er „ja eh unsre Schwachstelle ist“, eine sehr passende Leistung. Mal schaun ob diejenigen, die ihn kritisierten, auch so fair sind dann Gordon eine gute Leistung zu attestieren. zwinker Pisot war in Halbzeit 1 gut, aber gegen Ende hin kam gerade er im Verbund mit Roßbach dann doch etwas ins Schlingern. Das Kopfballduell zum 3:2 kann passieren, aber er und Roßbach hatten danach Probleme durchbrechende Spieler zu stellen, wie es Thiede über die rechte Seite eben auch hatte. Nur Gordon spielte auch da weiter seinen Stiefel überzeugend runter. Groißs Leistung hat mir gefallen, sehr souverän, auch seine Körpersprache hat mir super gefallen. Nervosität, obwohl noch frisch in der 3.Liga, davon war nix auszumachen. Musste sich wenig zeigen, weil im Umschaltspiel nicht gefragt, als Rückpassoption im Ballbesitz auch nicht. Positiv ebenso, dass er wenn es über die rechte Seite etwas gemächlicher ging, er dann auch über die Mittellinie ging, Raum eng machte bzw. eine Mann in Manndeckung nahm und damit das Umschaltspiel der Meppener erschwerte. Wanitzek wieder der weit aufrückende Achter. Die Abstimmung, fairerweise auch durch schwache Meppener befördert, war stark, auch kam er dazu aus der 2. Reihe abzuziehen. So ist er denke ich ideal eingebunden. Lorenz sicherlich mit einer der besten auf dem Platz. Von Anfang an saubere Bälle gespielt, mit dem Tor dann auch belohnt. Konnte seine vertikalen Läufe ständig ansetzen, weil er auf dem Flügel nicht gestellt wurde und im Umschaltspiel genügend Freiraum hatte. Die Hereingabe von Fink in Mittelstürmer-Manier eiskalt gemacht, Endergebnis des tollen Positionsspiels in der letzten Reihe. Gilt nicht minder für Manuel, der in Hälfte 2 das 4:0 auf dem Schlappen hatte, danach dann etwas unauffälliger spielte, gegen Ende hin durch das beständige Vertikalspiel davor aber sicherlich auch etwas ausgepumpt war. Finks Heatmap würde ich gerne mal sehen, denn der konnte sich voll aufs Offensivspiel konzentrieren und war dann überall zu finden. Linker/Rechter Flügel raus, hinter Pourie, etwas seltener in der Spitze. Meppen konnte das so gar nicht einfangen, erst als man den KSC gegen Ende hin in die Defensive drängen konnte. Pourie wieder mit einem Treffer, er ebenso wie Fink durchgehend Gegenspieler gebunden, aus ihren Positionen gezogen und damit die Offensive so ins Rollen gebracht. Hatte er es mit Komenda in der IV zu tun, machte der körperlich keinen Stich gegen ihn. Die Einwechslungen waren meiner Meinung nach sinnig, doch einbringen konnte sich da nur Choi etwas. Röser war defensiv nicht ganz auf der Höhe, scheint nicht so sein Ding zu sein, in der Offensive vertändelte er im Dribbling gegen Ende hin einen Ball, was die Meppener dann doch mal gefährlich umschalten ließ.
Taktik und Spielsysteme |#1646
12.11.2018 - 22:30 Uhr
Zitat von RudiMentaer

15. Spieltag Meppen - Karlsruhe
...


Interessante Analyse, fern des Verdachts opportunistisch zu sein. Würdigt auch diejenigen Teammitglieder, die einen übertrieben schlechten Stand im Forum haben, oder übt zumindest Kritik ohne dabei die größeren Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren.

Der Text übt vor allem Kritik ohne zu beleidigen, was wohltuend ist, nach all den 'Antifussballer' und 'Pfeifen' Kommentaren gegenüber unserer Spielern im STT.

Und es ist allemal mutig Alois Wechsel zu verteidigen, an denen dieser jetzt im Nachhinein wahrscheinlich selbst ein wenig zweifelt.... grins

Mag so Lobhudleien nicht so gerne, aber diesmal geht mir der Beitrag zu sehr unter hier. Darum danke für die kontroverse und ausführliche Nachbetrachtung. Es steckt ja auch immer nicht grade wenig Zeit in so einem Text. Daumen hoch. daumen-hoch
Taktik und Spielsysteme |#1647
13.11.2018 - 09:17 Uhr
So richtig verteidigt der Rudi die Wechsel ja nicht, sondern merkt auch an, dass ja eh kein defensiver Spieler auf der Bank saß, was mich auch sehr wunderte.

Ich finde die Länderspielpause kommt genau richtig, da Alois nun ausprobieren kann, wie er das zentrale Mittelfeld gegen 60 besetzen wird. Würde hier keine taktische Änderung vornehmen, sondern Stiefler wieder zentral stellen, Thiede auf seine Position und Kircher in die Abwehr.
Taktik und Spielsysteme |#1648
13.11.2018 - 09:35 Uhr
Zitat von TinaToledo
So richtig verteidigt der Rudi die Wechsel ja nicht, sondern merkt auch an, dass ja eh kein defensiver Spieler auf der Bank saß, was mich auch sehr wunderte.

Ich finde die Länderspielpause kommt genau richtig, da Alois nun ausprobieren kann, wie er das zentrale Mittelfeld gegen 60 besetzen wird. Würde hier keine taktische Änderung vornehmen, sondern Stiefler wieder zentral stellen, Thiede auf seine Position und Kircher in die Abwehr.


Habe ich etwas verpasst? Was ist mit Groiss? Verletzt?
Taktik und Spielsysteme |#1649
13.11.2018 - 09:39 Uhr
Zitat von DenMan82
Zitat von TinaToledo

So richtig verteidigt der Rudi die Wechsel ja nicht, sondern merkt auch an, dass ja eh kein defensiver Spieler auf der Bank saß, was mich auch sehr wunderte.

Ich finde die Länderspielpause kommt genau richtig, da Alois nun ausprobieren kann, wie er das zentrale Mittelfeld gegen 60 besetzen wird. Würde hier keine taktische Änderung vornehmen, sondern Stiefler wieder zentral stellen, Thiede auf seine Position und Kircher in die Abwehr.


Habe ich etwas verpasst? Was ist mit Groiss? Verletzt?


Hab‘s gerade gesehen. Wanitzek ist aufgrund der 5. Gelben gesperrt.
Stiefler auf die Wanitzek-Position und Möbius auf RM.
Taktik und Spielsysteme |#1650
13.11.2018 - 10:37 Uhr
So wie wir unseren AS kennen wird er den Weg der geringsten Veränderung nehmen. Und das hieße dann Stiff auf die 6 und Choi auf RA.

Seinen Wechsel von Röser am Samstag habe ich nicht verstanden. Es stand ja 3:0 zu dem Zeitpunkt und wir hatten da noch alles im Griff. Vielleicht wollte er ihn zum kontern bringen. Er soll ja etwas schneller sein. Aber so insgesamt sehe ich bei Röser nicht wirklich eine Stärke die ich in den Ring werfe und damit dem Gegner noch mehr Probleme bereite. Und da finde ich es immer wieder schade, wenn nicht z.b. die Karte Möbius gezogen und ihm die wichtige Spielzeit gegeben wird. Ein junger, talentierter Spieler mit viel Entwicklungspotential.

Ist nur meine bescheidene Meinung und AS sieht sie im Training. Ich denke halt nur, dass unsere Jungen nicht schlechter sind und sich taktisch und kämpferisch genauso einbringen können wie unsere älteren Ergänzungsspieler. Nur haben sie eben auch noch mehr Potential im Köcher und brauchen Spielzeit.
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